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  1. Renie

    Renie Moderator
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    3. Leseabschnitt: Kapitel 14 bis Ende (S. 203 bis Ende)
     
  2. Anjuta

    Anjuta Bronze Mitglied

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    Und der dritte Teil ist nochmal anders. Jetzt wird der Roman zu einem Justizroman. Wir sind mitten drin in der Gerichtsverhandlung. Erfahren einiges Neues, Geheimgehaltenes, hören die Geschichte und Argumente aus verschiedenen Perspektiven und fragen uns immer wieder: wer hat denn nun Recht? Bis jetzt (noch bin ich nicht ganz fertig) weiß ich es nicht, aber glaube auch eher, dass das hier eine so vertrackte Situation ist, in der es nicht die reine Wahrheit und das reine Falsche gibt. Ich melde mich nochmal nach Abschluss des Romaans. Kann aber jetzt schon mal sagen:
    Ich hatte eine sehr tolle Osterlektüre!!!
     
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  3. KrimiElse

    KrimiElse Bekanntes Mitglied

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    Ich mag Justizromane (wie übrigens auch Filme) kein bisschen. Doch dem Teil hier könnte ich dennoch vieles abgewinnen.
    Es geht nach meinem Dafürhalten weniger um Recht oder Unrecht im Fall Michel sondern vordergründig darum, was den Menschen der Region im Norden Frankreichs durch die Bergwerksgesellschaften angetan wurde, und zwar allen Menschen und das Jahrhundertelang.
    Das Plädoyer der Staatsanwaltschaft weist zwar eindeutig, wie zuvor auch schon die Ermittlungen, mit dem Zeigefinger auf Michel Flavent als Schuldigen, aber das wird so mühelos mit ganz wenigen Sätzen von Michels Anwältin demontiert, die Menschlichkeit statt Verbitterung, Güte statt hartes Rechtsdenken vermitteln, und die vor allem die Scheuklappen eingeschränkter Sichtweise abnehmen, allen im Gerichtssaal.

    Ich war übrigens über die Wendung hinsichtlich dem Tod von Joseph äußerst überrascht. Im zweiten Abschnitt deutete sich zwar durch das Zögern von Michel gegenüber Dravelle an, dass noch etwas anderes im Busch ist, abe4 damit hätte ich nie gerechnet.
    Dieser Kniff ist vom Autor äußerst geschickt eingesetzt, damit verfälscht er die Geschichte des Grubenunglücks überhaupt nicht und kann dennoch eine sehr persönliche Sicht der Ereignisse verfolgen. Das führte mich beim Lesen unglaublich nahe an die Ereignisse heran, ließ mich Zorn und Wut und auch die Verzweiflung ganz deutlich spüren, was weder mit einer Reportage noch mit einer abgewandelten Geschichte des Unglücks vom 27.12.1974 so möglich gewesen wäre (glaube ich zumindest).
     
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  4. ulrikerabe

    ulrikerabe Aktives Mitglied

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    Ich habe Mitleid mit Michel, ganz großes Mitleid. All die Jahre mit einer Schuld zu leben. Aber es ist nicht Aufgabe des Gerichts, Mitleid zu haben. Michel steht vor Gericht, weil er versucht hat einen Menschen zu töten. Es mag Gründe geben, die schuldmindernd sind. Die muss das Gericht würdigen. Dazu gibt es einen Sachverständigen. Der behauptet, Michel ist kein Fall für die Psychiatrie sondern fürs Gefängnis. Der Richter verhandelt nicht das Unrecht, dass die Bergbaugesellschaft an ihren Arbeitern begangen hat. Der Richter verhandelt einen Mordversuch. Und so wie der Staatsanwalt sagt, selbst wenn Michels Geschichte die richtige gewesen wäre, hätte dieser kein Recht darauf, Dravelle oder sonst einen zu richten.
    Ich bin Juristin, ich kann das gar nicht anders sehen.
    Der Autor kann das, er kann für Menschlichkeit plädieren, kann die Schuld der Ausbeuter anprangern, kann Mitleid mit Michel haben und dieses beim Leser erzeugen.
    Schuld, Recht, Rache, Gerechtigkeit, Verdrängung. Ein großartiges Buch um diese ganz großen Fragen.
     
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  5. KrimiElse

    KrimiElse Bekanntes Mitglied

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    Absolut korrekt, so sehe ich das auch. Vermutlich wäre er völlig anders mit der Sache umgegangen, wenn Jojo den Ehrenplatz bekommen hätte, der ihm nach Meinung von Michel und auch von seiner Anwältin zusteht, nämlich als Opfer der Zeche.
     
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  6. KrimiElse

    KrimiElse Bekanntes Mitglied

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    Das hatte ich schon vermutet, und du hast recht, ich bin da wirklich bei dir.
     
  7. KrimiElse

    KrimiElse Bekanntes Mitglied

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    Sehr klar auf den Punkt und großartig ausgedrückt. Genau darum geht es.
     
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  8. Renie

    Renie Moderator
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    Trotzdem hat mir das Plädoyer des Staatsanwalts sehr gut gefallen. Denn er fasst die Sichtweise der "Anderen" zusammen und argumentiert für mich absolut nachvollziehbar. Michel hat den "Anderen" gegenüber nicht viel von sich preisgegeben. Und Aufgabe des Staatsanwaltes ist nun mal, die Fakten zu bewerten. Und Fakt ist, dass Michel die Absicht hatte, jemanden umzubringen.
     
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  9. KrimiElse

    KrimiElse Bekanntes Mitglied

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    Das stimmt, und gefallen hat es mir auch, zumal es die Rechtslage den Emotionen nochmal ganz deutlich gegenüber stellt. Es ist eigentlich ein ganz klarer Fall, rechtlich gesehen. Aber moralisch eben nicht. Für die rechtliche Seite, die Sichtweise des Staates und der Behörden dient dieses Plädoyer, wie du schon geschrieben hast.

    Ich habe das vlt. etwas unklar ausgedrückt. Gelesen habe ich es gern, sogar als Nicht-Liebhaberin von Gerichtsromanen, weil ich es für das Buch absolut wichtig halte, diese Seite so klar herausgestrichen zu sehen.
     
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  10. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Ich bin auch am Ende. Ein Wahnsinnsroman, der im letzten Teil noch einmal eine ganz andere, fesselnde Wendung genommen hat. Ihr habt die wichtigsten Dinge oben schon ausdiskutiert und ich Stimme euch allen zu!
    Das war toll: die Unterschiedlichen Sichtweisen würden noch einmal komprimiert auf den Punkt gebracht. Recht versus Moral.
    Man hat ja zuvor gespürt, dass Anwältin und Dravelle ihre Leichen im Keller haben Hier bekamen wir Gewissheit.
    Tatsächlich kommt auch noch einmal DAS Schicksal zum Tragen:" Diese Tragödie hat nichts mit Schicksal zu tun." auf S.276
    Es war für mich auch klar, dass Michel ins Gefängnis muss. Wie lange, ist letztlich nicht relevant.

    Ganz stark die letzte Szene. Wo er die Zeche wieder aufbaut, sämtliches Grubenpersonal aufmarschieren lässt, seinen Bruder mit dem Moped...
    um seiner Frau zu zeigen, wie es wirklich war. Die dann aber schon alles wusste...

    Dieses Ende kann ich mir in einer großartigen Literaturverfilmung vorstellen. Die visuelle Vorstellung dieser Szene hat mich sehr berührt.

    Ein großartiges Stück Literatur! Sprachlich ansprechend, spannend, stellt wichtige Fragen über Schuld, Verantwortung, Moral und Sühne.
     
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  11. KrimiElse

    KrimiElse Bekanntes Mitglied

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    Schön geschrieben, dass auch die Anwältin eine Leiche im Keller hat...
    Und ja, das Wort Schicksal wird nochmals demontiert. Ich glaube, dass es Chaladon besonders wichtig war, diesen so oft strapazierten Begriff zu zerschlagen und mit dem Finger auf Schuldige zu zeigen, Achtungssignale zu setzen und den Blick zu schärfen. Das ist ihm wirklich famous gelungen.
     
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  12. Anjuta

    Anjuta Bronze Mitglied

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    Ich gebe Dir da vollkommen Recht. Es fällt schwer, hier Recht und Unrecht für sich zu definieren. In der Gerichtsverhandlung hat jede der Seiten ihre guten Argumente und man ist als Leser hin und her gerissen. Wie oft im richtigen Leben und immer wieder ein Grund, warum ich froh bin, keine Juristin zu sein, sondern Geisteswissenschaftlerin.;)
     
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  13. Anjuta

    Anjuta Bronze Mitglied

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    Von Demontage würde ich hier wirklich nicht reden. Nein, von seinem Standpunkt aus gesehen, ist das Plädoyer des Staatsanwalts seeehr stark! Und ich kann es auch bei der weiteren Lektüre nie wegwischen!
     
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  14. KrimiElse

    KrimiElse Bekanntes Mitglied

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    Stimmt, der Begriff Demontage ist hier nicht gut. Es stehen sich zwei Grundsätzlichkeiten gegenüber, Recht und Menschlichkeit (wobei letztere ja durchaus auch zur rechtlichen Seite des Falles passt, denn wie Ulrike schrieb hat Michel kein Recht, Dravelle umzubringen, egal warum)
    Je länger ich darüber nachdenke, umso verstrickter (das meine ich äußerst positiv) erscheint alles.
     
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  15. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Genau, so sehe ich es auch. Beide Seiten legen ihren Standpunkt wunderbar klar. Das hat mir gefallen.
    Selbstjustiz geht (zum Glück) in Mitteleuropa gar nicht. Wo kämen wir sonst hin? Die Anwältin wollte ja die Haft auch sicher nicht verhindern, sondern nur mildernde Umstände mit dem Ziel der Strafverkürzung erwirken.
    Beide Seiten liefern ein tolles Finale!
     
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  16. Leseglück

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    Ich kann euch nur zustimmen. Ein tolles Finale.
    Der dritte Teil liest sich so spannend! Man ist richtig gefesselt von den neuen Enthüllungen. Dass Joseph schon am Abend vor dem Unglück mit dem Motorrad verunglückt ist, das hätte ich nicht gedacht. Der Ich Erzählter hat nicht nur seine Umgebung sondern auch uns Leser getäuscht mit seiner Geschichte.
    Jetzt im dritten Abschnitt wurde mir Michel erst mal ein bisschen fremd. So wie die Polizei und die Richter habe ich mich auch gefragt, inwieweit er an seine Lügen selbst geglaubt hat - im Sinne einer Verdrängung oder Verleugnung der eigenen Schuld. Die Antwort ist nicht einfach.
    In dem Roman gibt es zwei Wahrheiten: Joseph ist sowohl bei einem Motorradunfall gestorben und gleichzeitig hat ihn auch das Bergwerk umgebracht. Denn zum einen wäre er ja ohnehin am nächsten Tag in der Zeche umgekommen und zum anderen kann man ja überlegen, dass er wegen seiner Angst vor der nächsten Schicht so viel getrunken hat und riskant gefahren ist.
    Außerdem hat Michel in seinem Leben Hass auf den Obersteiger kultiviert weil dieser ja tatsächlich die Sicherheit der Kumpels vernachlässigt hat und gleichzeitig ist auch wahr, dass er den Hass kultiviert hat um sich selbst von der eigenen Schuld abzulenken.
    Ja, in der Literatur dürfen zwei Wahrheiten nebeneinander stehen. Ich liebe das.
     
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  17. Leseglück

    Leseglück Aktives Mitglied

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    Die Reaktion des Steigers auf den Mordanschlag auf ihn muss man ja schon fast übermenschlich nennen. Es stellt sich heraus, dass auch er ein Leben lang unter der Schuld an dem Tod seiner Jungs gelitten hat und innerlich sogar gehofft hat, gerichtet zu werden.
    Er kann auch den Druck, der von oben nach unten weitergegeben wurde klar erkennen. Er rechtfertigt sich nicht damit, dass er Befehle von oben befolgt hat, sondern nimmt seinen Schuldanteil auf sich.
    Hier glaube ich auch den Autor zu hören: er will den sozialen Druck darstellen, unter dem alle Bergwergarbeiter auf allen Hierarchiestufen standen.

    Berührt hat mich, dass Michel den Steiger um Verzeihung gebeten hat und dass dieser die Entschuldigung auch tatsächlich angenommen hat.
    Schön fand ich auch, dass Michel gedanklich seiner Ehefrau von seiner Lebenslüge erzählt hat und diese antwortet: ich weiß! Michel erfährt also von den wichtigsten Menschen Verständnis und Verzeihung - für die Lügen und für den Mordversuch.

    Aus meiner Sicht ist Michel nicht eindeutig Schuld am Tod seines Bruders. Sein betrunkener Bruder hat Gas gegeben und dann dem kleinen Bruder auf einer vereisten Stelle unmittelbar das Steuer überlassen. Die Verantwortung liegt aus meiner Sicht hauptsächlich beim großen Bruder.
    Der Abschiedsbrief des Vaters (Ich hatte zwei Sohne. Der eine hat den anderen getötet..) ist sehr hart, seinem jüngeren Sohn gegenüber.
    (Das ist aber nicht das zentrale Thema des Romans)

    Mir ist aufgefallen, dass der Autor im dritten Kapitel Passagen aus dem ersten oder zweiten Teil wörtlich wiederholt. Das fand ich toll, denn so konnte man diese Stellen noch mal lesen, diesmal mit dem Wissen, dass Jojo bei einem Motorradunfall gestorben ist.
     
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  18. Leseglück

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    Weder aus rechtlichen noch aus moralischen Gründen ist ein Mordversuch zu rechtfertigen. Er muss bestraft werden. Aber ich denke es gibt auch vor Gericht den Versuch, das Motiv einer Tat zu verstehen und dies in die Schwere des Urteils einfließen zu lassen.
    Interessant finde ich, dass in dem Roman letztendlich nicht dargestellt wird, ob das Gericht nun dem Staatsanwalt gefolgt ist oder ob es beim Strafmaß mildernde Umstände berücksichtigt hat.
    Oder habe ich da was überlesen?
    Für Michel scheint das sowieso egal zu sein. Er will ja sogar, dass er sein restliches Leben im Gefängnis verbringen muss.
     
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  19. Leseglück

    Leseglück Aktives Mitglied

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    Das ging mir auch so und ich muss sagen, dass mir das an dem Roman besonders gut gefällt.
     
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  20. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Das hat er wirklich großartig hinbekommen: Kritik am System zu äußern, Fehler aufzuzeigen und gleichzeitig eine wirklich spannende, vielschichtige Geschichte zu erzählen, die zum eigenen Denken anregt.
    Mit Sicherheit ist er das: er hatte den Bruder ja sogar noch übermütig gekitzelt. Doch das ist so schwer nachzuweisen. Hätte Michel das Ganze erzählt, hätten ihm vielleicht nicht einmal die eigenen Eltern geglaubt, so wie sie gestrickt waren. Furchtbar, mit einer solchen, nicht verarbeiteten Schuld aufzuwachsen.
    Nein, hast du nicht. Aber es spielt wirklich keine Rolle.
    Auf Seite 194 gesteht er es im Traum. Da war ich skeptisch geworden.
     
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