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Rezension Rezension (4/5*) zu Das Lied der toten Mädchen von Linus Geschke.

Dieses Thema im Forum "Krimis & Thriller" wurde erstellt von Amena25, 22. März 2018.

  1. Amena25

    Amena25 Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2016
    Beiträge:
    145
    Zustimmungen:
    58
    Schatten der Vergangenheit


    Die Journalisten Jan Römer und Stefanie Schneider, genannt Mütze, sind spezialisiert auf alte, ungelöste Kriminalfälle, die sie wieder aufgreifen, neu recherchieren und den Lesern ihrer Zeitung nahe bringen.
    Als sie den Fall der im Jahr 1997 ermordeten Sonja Risse aufgreifen, die im Wald mit einem Messerstich getötet und mit einer Spieluhr wie eine Schlafende in Szene gesetzt wurde, stoßen sie bei deren Mutter und ihren damaligen Freundinnen auf beharrliches Schweigen. Offenbar haben alle Beteiligten etwas zu verbergen, oder Angst? Sonja und ihre Freundinnen hatten damals in einem Haus am Wilzenberg gearbeitet, wo sie für geheimnisvolle Gäste sorgen sollten. Diese Arbeit hatte das Leben aller Mädchen verändert, doch heute will keine der noch Lebenden darüber sprechen. Als einzige Informationen erfahren die Journalisten den Namen Viktor – ein Gast, mit dem Sonja offenbar eine nähere Beziehung eingegangen ist. Doch von diesem Viktor fehlt jegliche Spur. Als plötzlich der Verfassungsschutz bei Römer auf der Matte steht, ist klar, dass sie es mit etwas weitaus Größerem zu tun haben.
    Als es während Römers und Mützes Recherchen erneut ein Opfer gibt und auch am dortigen Tatort eine Spieluhr gefunden wird, wird klar, dass der Täter auch zwanzig Jahre später nicht ruht.
    Der Krimi hebt sich insofern etwas ab, dass die ,,Ermittler“ keine Polizisten, sondern Journalisten sind, die niemanden verhören, sondern nur interviewen dürfen. Dabei gehen sie allerdings auch nicht immer zimperlich vor, um zu einem Gespräch zu kommen. Unterstützt werden sie von Jan Römers schlagkräftigem und unerschrockenem Freund Arslan, der als ehemaliger Spitzenboxer den beiden in brenzligen Situationen zur Seite steht. Doch trotz Einblick in ihr Privatleben bleiben einem die Figuren, vor allem Römers Kollegin Mütze, eher fremd.
    Der Krimi ist unterhaltsam, stellenweise aber etwas dialoglastig und ausschweifend, was etwas auf Kosten der Spannung geht.


     
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