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Pflichtlektüre

Dieses Thema im Forum "Allgemeines" wurde erstellt von Tiram, 26. September 2017.

  1. Tiram

    Tiram Forumlegende Mitarbeiter

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    @Helmut Pöll hat nach den Büchern aus eurer Kindheit gefragt: https://whatchareadin.de/community/threads/was-habt-ihr-in-eurer-kindheit-gelesen.12604/

    Hier nun meine Frage: Was musstet ihr in der Schule lesen? Und hat es immer gefallen?

    Bei den Leuten aus der ehemaligen DDR schaut das ja wieder ganz anders aus, als bei denen, die in den alten Bundesländern groß geworden sind.

    Ich beginne einfach mal:

    Ab der vierten oder fünften Klasse mussten wir immer in den Sommerferien ein Buch lesen. Was mir da einmal richtig Spaß gemacht hat, war Robinson Crusoe von Daniel Defoe.

    Mohr und die Raben von London (über Karl Marx) von Ilse Korn und Vilmos Korn
    Wie der Stahl gehärtet wurde von Nikolai Ostrowski
    Käuzchenkuhle von Horst Beseler
    Nathan, der Weise von Lessing
    Kabale und Liebe von Schiller
    Der zerbrochen Krug von Heinrich von Kleist
    Romeo und Julia von William Shakespeare
    Faust von Goethe
    Der Schimmelreiter von Theodor Storm
    Die Mutter von Maxim Gorki
    Odyssee von Homer
    Timur und sein Trupp von Gaidar
    Flaggen auf den Türmen von Ostrowski

    Das Lesen an sich war ja schon immer meine Leidenschaft. Und so machten mir auch diese Pflichtbücher nichts aus. Was mir damals sehr aufstieß, war das Auseinandernehmen der Bücher. Die wohl allen bekannte Frage "Was wollte der Schriftsteller, Dichter damit ausdrücken?" war für mich immer ein Schreckgespenst.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. September 2017
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  2. Literaturhexle

    Literaturhexle Aktives Mitglied

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    Ich bin überrascht @Tiram , dass du das alles noch so genau weißt. Ich war zu Schulzeiten noch eher der Freizeit-Unterhaltungsleser. Ich hatte keinen Deutsch-LK und mir ging die Philosophiererei über die dortigen Lektüren mancher Mitschüler sogar mitunter auf die Nerven. Das war damals nicht meine Welt- heute kaum zu glauben!

    Richtig gut gefallen hatte mir:
    Unterm Rad von Hermann Hesse
    Der Untertan von Heinrich Mann
    Leonce und Lena von Büchner
    Minna von Barnhelm von Lessing

    An die, die mir nicht gefallen haben, fehlt mir weitgehend die Erinnerung. Aber
    Andorra von Max Frisch und
    Die letzten Kinder von Schewenborn von Gudrun Pausewang gehören dazu.

    Mittlerweile lese ich die Lektüren meiner Kinder spaßeshalber mit, wenn sie aus der klassischen Ecke kommen. Dann kann ich ein bisschen mit fachsimpeln. Dadurch werde ich in den nächsten zwei Jahren endlich Faust 1(Goethe), den Steppenwolf (Hesse) und der Goldne Topf (ETA Hoffmann) kennenlernen, da sie zum Abi-Pflichtprogramm gehören. Im Gegensatz zum Kind freue ich mich schon :p
     
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  3. Tiram

    Tiram Forumlegende Mitarbeiter

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    Ich habe mich ein bisschen vorbereitet. So aus dem Lameng hätte ich das auch nicht zusammenbekommen.
    Siehst du, Der Untertan, das haben wir auch gelesen. Dabei hätte mir das noch präsent sein müssen, weil unsere Deutschlehrerein das öfter angeführt hat, wenn sie über falsche Menschen sprach: nach oben buckeln, nach unten treten. Sie nahm dann immer das Bild eines Rennradfahrers als Beispiel.
     
  4. Sakuko

    Sakuko Aktives Mitglied

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    Ach Gott, das war so viel.
    Die Bücher im Englischunterricht mochte ich meist, im Deutschunterrich war es je nach Lehrer durchwachsen.
    In der Oberstufe hat ich so eine Alt-Feministin, die hat uns die ganzen Werke mit misshandelten Frauen und so sexuelles Teenagerzeug aufgedrückt, das habe ich gehasst. Sie dachte wohl, sie hat da was relevantes für uns, aber welcher Teenager möchte den bitte Sexualität vor der Klasse besprechen?

    Ich bin auch nicht so der Bücher-Analysierer. Gedichte hingegen, dass geht.
    Meine Persönliche Hass-Frage war aber eher "Welchen Sinn erfüllt diese Szene in dem Gesamtkontext des Buches?"

    Weniger gute:
    Kabale & Liebe
    Frühlingserwachen
    Besuch der alten Dame
    Nora: Ein Puppenheim
    Die schwarze Spinne
    Der Hauptmann von Köpenik

    Bessere:
    Die Welle
    Der Vorleser
    Fahrenheit 451
    MacBeth
    Vorstadtkrokodile
    Das Muschelessen
    Crazy
     
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  5. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Autor

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    Ich glaube ich erinnere mich gar nicht mehr an alle. Aber dank @Sakuko an die:
    • Besuch der alten Dame
    • Der Hauptmann von Köpenik
    sowie
    • Homo Faber - Max Frisch
    • Effi Briest
    • Die Judenbuche - Anette von Droste-Hülshoff
    • Das Fräulein von Scuderi - E.T.A Hoffmann
     
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  6. Xirxe

    Xirxe Aktives Mitglied

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    Ganz klar war Faust dabei, sowohl I und II und sogar III Damals fand ich alle drei Teile völlig ätzend, mittlerweile kann ich ihm aber durchaus etwas abgewiinnen (wobei dem IIIer eher weniger).
    Da ich aus der Geburtsstadt Hermann Hesses stamme, waren Werke von ihm natürlich Pflichtprogramm: Narziss und Goldmund, Unterm Rad, Demian.
    Ansonsten gab es noch Nathan der Weise, Das Schiff Esperanza, Nora, Kabale und Liebe, Die schwarze Spinne und vermutlich eine Menge mehr.
    Meistens hat es Spaß gemacht, da ich den größten Teil der Zeit tolle Deutschlehrer hatte.
     
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  7. Maga

    Maga Mitglied

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    Ich bin auf folgende Liste gekommen. Bei einigen bin ich mir aber nicht ganz sicher ob ich oder meine Geschwister sie lesen mussten. Ehrlich gesagt habe ich die wenigsten wirklich gelesen (Faust, Weiter Leben, Besuch der alten Dame, Die Verwandlung, Geschichten aus dem Wienerwald, Wunschloses Unglück, Tod in Venedig) alles andere habe ich ignoriert, weil ich nichts damit anfangen konnte, weder mit den Geschichten, noch mit den Autoren. Was mich aber am meisten geärgert hat - weil sonst hätte ich's vlt. doch gelesen - waren diese kleinen Reclamhefte - ich bin sehr kurzsichtig und das war mir alles viel zu klein geschrieben! Ausserdem waren es fast nur Autoren und WO bitteschön waren die Autorinnen!!!??

    • Faust - Goethe
    • Der Schüler Gerber - Friedrich Torberg
    • Emilia Galotti - Lessing
    • Wilhelm Tell - Schiller
    • Weiter Leben - Ruth Klüger
    • Tod in Venedig - Thomas Mann
    • Besuch der alten Dame - Dürrenmatt
    • Die Verwandlung - Kafka
    • Der Sandmann - Hoffmann
    • Die Leiden des jungen Werthers - Goethe
    • Die Verwirrungen des Zöglings Törleß - Musil
    • Geschichten aus dem Wienerwald - Horvath
    • Wunschloses Unglück - Peter Handke
    • Leben des Galilei - Brecht
    • Lenz - Büchner
     
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  8. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Autor

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    Das kommt bei mir auch noch dazu.
     
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  9. huskie-style

    huskie-style Silber Mitglied

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    Ich erinnere mich mit Grausen an den Woyzeck - für mich war das Horror pur. Homo faber war mir zu abgedreht. Tod eines Handlungsreisenden und Macbeth im Englisch-LK fand ich Klasse, aber den Herrn der Fliegen habe ich auf Englisch null verstanden, und habe es daher nie auf Deutsch probiert. Sollte ich vielleicht mal...
     
  10. Schneeleopard

    Schneeleopard Bronze Mitglied

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    Hahaha. Bei der oben genannten Frage "Welchen Sinn erfüllt diese Szene in dem Gesamtkontext des Buches?" fühlte ich mich gleich wieder in die Schulzeit zurückversetzt. Ja, die Frage habe ich auch gehasst

    Wie die meisten musste ich auch Faust lesen. Alle fallen mir jetzt nicht mehr ein, aber diese gehörten mit zur Pflichtlektüre
    • Das Tagebuch der Anna Frank
    • Die Räuber
    • Im Westen nichts Neues
    • Im Krebsgang
    • Die Schachnovelle
    • Nathan der Weise
    • Die Leiden des jungen Werther
    Persönlich mochte ich Nathan der Weise und das Tagebuch der Anna Frank sehr
     
  11. Buchplauderer

    Buchplauderer Diamant Mitglied

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    Ich kann mich gar nicht mehr so genau erinnern, ich glaube, mir war alles recht, Hauptsache es hatte Buchstaben!!!
     
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