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  2. Lesemontag (24.09.) auf whatchareadin
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  1. Renie

    Renie Moderator
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    3. Leseabschnitt: Beginn 2. Teil bis Kap. 13 (S. 230 bis S. 342)
     
  2. Bibliomarie

    Bibliomarie Bronze Mitglied

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    Ich muss gestehen, dieser Abschnitt hat mich eher verwirrt, denn gefesselt. Hier spielt jeder gegen jeden und das auch noch mit gezinkten Karten. Da ist es nicht einfach noch den Überblick zu behalten.

    Es gibt auf Seite 312 den Satz von Rivers Großvater: Vergewissere dich, dass niemand das sieht, was er zu sehen glaubt. Der Autor geht nach der gleichen Devise vor: Schreib so, dass kein Leser das liest, was er zu lesen glaubt.;)

    Anfangs dachte ich die Entführung des jungen Hassan könnte wirklich von einer rechten Gruppierung gesteuert worden sein. Der abgehalfterte Hobden wäre eine echte Spur gewesen. Aber dann war die Rede von einem der Entführer, der zwar beschränkt aussah, aber doch mehr auf dem Kasten hat. Da war mir klar, dass ist ein Agent, vielleicht sogar ein Slow Horse, aber dann hätte Lamb eine noch zweideutigere Rolle gespielt. Aber jetzt bin ich mir ziemlich sicher, dass das ganze Falschspiel von Diana Taverner ausgeht, die irgendwelche Fäden zieht. Ist die Entführung von Hassan sogar von ihr inszeniert worden? Aber warum? Warum sollte sie dann die Truppe von Slough House einbeziehen, es sei denn, sie wollte sie endgültig kaltstellen. Wie sie die Gelegenheit nützt und Jackson Lamb bei ihrer Chefin Tearney anschwärzt, passt dazu. Genau wie sie die Schussverletzung von Sid in diesen Zusammenhang bringt. Dazu passt, dass nicht alle der Slow Horses wirklich aus eigener Schuld in dieser Situation sind. Einige, wie auch River wurden gezielt kaltgestellt, ohne dass ich ahne warum.

    Fragen über Fragen!
     
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  3. Querleserin

    Querleserin Platin Mitglied

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    Ich fand den Teil auch verwirrend, andererseits extrem spannend, so dass ich gleich weiter gelesen habe, um die vielen Fragen aufzulösen ;)
     
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  4. Leseglück

    Leseglück Aktives Mitglied

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    Du hast es auf den Punkt gebracht. Der Autor lockt uns immer wieder auf falsche Fährten. Dieses Stilmittel zieht sich durch den ganzen Roman. Ich habe mich jetzt darauf eingestellt, dass noch einige Twists kommen werden.
    Mir geht es wie @Querleserin : ich muss schnell weiterlesen um mir Klarheit zu verschaffen.
     
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  5. Renie

    Renie Moderator
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    Ich gebe euch Recht. Die Handlung ist extrem verwirrend, aber gleichzeitig fesselnd. Was mir sehr zu schaffen macht, sind die Anfänge der einzelnen Abschnitte. Ich brauche immer ein paar Sätze, bis mir klar ist, aus welcher Perspektive der Roman gerade erzählt wird bzw. welche Charaktere gerade zum Tragen kommen. Das Rätselraten macht aber viel Spaß :)
    Interessant finde ich, dass auf einmal nicht so sehr die Entführung im Vordergrund steht, sondern das Gegeneinander der Abteilungen des Secret Service. Hier werden lustig Intrigen gesponnen. Die Entführung ist plötzlich nur Mittel zum Zweck.
     
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  6. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Bis jetzt ein sehr spannender Thriller, der ohne Dutzende Todesfälle auskommt und dem Gefühl am Ende, der Autor sei ein verkappter Sadist.
    Das geht also auch.

    Ich dachte der entführte Junge wird auf den letzten Seiten gerettet. Pustekuchen. Mittendrin plötzlich erzählt Herron, dass und wie die Polizei ihn findet. Intrigen innerhalb des Dienstes. Großartig.
     
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  7. Renie

    Renie Moderator
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    Wieso meinst du das?
     
  8. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Ich meinte damit nicht #mick herron . Mir gefiel, dass es in "Slow Horses" nicht diese bestialischen Morde gibt und dennoch viel Spannung aufkommt. Andere Thriller meinen Spannung nur dadurch aufbauen zu können, indem es zu monströsen Bestialitäten kommt. Da frage ich mich tatsächlich manchmal, ob die Autoren nicht selbst eine kleine sadistische Ader haben.
     
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  9. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Meine Güte, der Geheimdienst inszeniert aus PR-Gründen einen islamistischen Terrorakt. Darauf muss man erst einmal kommen. Hinter den Fassaden kann dann bei den höflichen Herrschaften der Ton durchaus vulgärer:
    Ich habe Gäste Hobden. Der beschissene Kultusminister ist da oben, und er hat die Aufmerksamkeitsspanne einer Fliege..
    (S. 277)
     
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  10. Bibliomarie

    Bibliomarie Bronze Mitglied

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    Diese Intrigen wurden ja richtig genüsslich geschildert. Keiner traut keinem, jeder arbeitet gegen den anderen, das fand ich gelungen komponiert.
     
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  11. Bibliomarie

    Bibliomarie Bronze Mitglied

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    Genau das frage ich mich auch. Es scheint bei Thrillern oft nach dem Motto zu gehen, wem die noch abartigeren Todesarten einfallen. Jede Szene wird blutig ausgewalzt. Ich habe mal gelesen, dass vor allem Leserinnen das mögen. Das hat mich doch sehr erstaunt.
     
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