6: Steinwurf - Bodo - Jakob und Emilia - Zu spät

Chiawen

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Ja hier ist wirklich viel passiert!
Der Zaubergang den Eschagunde geschaffen hat, sollte ja nur dafür dienen, dass sie rein und raus kann. Es war nicht ihr Ziel die Bären so rauszuholen. Warum also kann Bernhard dann dadurch? Er ist siche rnicht so klein wie Eschagunde und auch Bodo nicht.
Da hinkt die Geschichte wieder. Für mich ist es wieder zu willkürlich festgelegt. Nur um zum Ziel zu kommen, die Bären daraus zu holen.

Schön finde ich das Kakob und Emilia endlich zu einander gefunden haben. Es hat ja lange genug gedauert :). Ich hätte ihnen gerne mehr Zeit gegönnt, aber es ist stimmig, dass Jakob sich opfert.

Mal sehen was hinter Bernhards Reise zu seinen Großeltern steckt. Was mich wundert, ist dass Rosa nicht versucht hin zu sich zu holen. Er ist ja auch ein Kind von ihr.

Die Stimmung im Dorf ist gut gelungen, düster und traurig, aber auch wütend. Klasse!
 
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Paula Roose

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Upps, Chiawen, der Gang wurde nicht von Eschagunde geschaffen, sondern war schon da, von anderen Feen in der Urzeit erschaffen. Bernhard hat den Gang durch seine Körperwärme geöffnet, als er sich dagegen lehnte. Vielleicht hast du ds überlesen?
 

Chiawen

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12. April 2014
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Ich hab ja gesagt, das sie eine Baumelfe ist. Mit den Blumenelfen wollte ich eine Größenrelation darstellen.
Ich merk schon ich, ich bin glaub ich aus anderen Fantasybüchern vorbelastet was gewisse angeht.
Nun kann ich mir das mit dam Gang besser vorstellen. Danke!
 

Elke

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9. September 2014
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Also es geht weiter....."Bodo"........
Hier wird noch einmal ganz deutlich, was Jakob sich für Vorwürfe macht. Er ist für alles verantwortlich...........aber auch seine "innere Liebe" zu Emilia wird hier wunderschön beschrieben.

Jakob weiß durch den Blumenelf Lobelius von Bernhards Flucht........was würde Tumaros jetzt machen.... Jakob spricht mit Mischa darüber und bittet Emilia und Bodo zu sich in seine Hütte. Er berichtet den Beiden von der Flucht........und Bodo fühlt sich sofort als Feigling. Er hat sich all die Jahre selbst gehasst, denn seiner Meinung nach hat er Rosa mit den Kindern im Stich gelassen.
Es kommt zu einem Streit zwischen Jakob und Bodo.......und ich muss da an einige Worte denken..........."Wenn man mit niemanden redet, dann kann man auch nichts falsch machen"..........Für Jakob war es mit Sicherheit der "falsche Weg", obwohl ich ihn verstehen kann.

Keiner weiß wie es Rosa geht, aber würde sie auch versuchen zu fliehen. Nein, ganz sicher nicht, denn sie würde nie das Leben der Bären im Dorf aufs Spiel setzen.
Wenn man gegen einen Drachen kämpft, kann man nur Fehler machen.........das sind Jakobs Gedanken. Emilia sieht das anders......"Der Drache bringt das Unglück und nicht unsere Fehler".
Und sie hat Recht.....Wenn jemand einen "bestrafen" möchte, dann wird er immer einen Grund dafür finden. Selbst dann, wenn es gar keinen Grund gibt.......

Jakob, Bodo und Emilia wollen am nächsten Tag eine Entscheidung treffen, aber Bodo will darauf gar nicht mehr warten. Er packt gleich nach dem Gespräch ein paar Sachen und macht sich auf den Weg zum Drachenberg. Überall lauert die Gefahr und Bodo kommt immer wieder an seine Grenzen. Aber die Gedanken an Rosa machen ihn unheimlich stark und geben ihm immer wieder neue Kraft. Das ist wahre Liebe.........
Nun hat Bodo endlich den Zaubergang gefunden, aber wie soll er ihn öffnen.....Er lehnt sich gegen den Felsen... erschöpft... und er hat doch so viele Jahre auf Rosas Rückkehr gewartet. Rosa..........er liebt sie so sehr und es zerreißt ihm das Herz. Die Wärme seines Körpers und seines Herzens öffnen ihm den Zaubergang. Ist das endlich der Weg zu Rosa...........Er zwängt sich durch den dunklen Stollen, schnell und ohne Zeit zu verlieren. Auch er spürt die unheimliche Kälte in seinen Gliedern, aber seine Gedanken sind nur bei Rosa. Diese unendlich starke Sehnsucht und Liebe ist stärker als alles andere.
Er hat es geschafft und sieht plötzlich Rosa mit den Kindern. Alle müssen schnell in den Zaubergang, aber Rosa ist gar nicht ansprechbar. Bodo trägt sie und plötzlich ist Tumaros da. Rosas und Tumaros Blicke treffen sich, und er befiehlt ihr, zu ihm zu kommen. Sie hört nicht Bodos Stimme, spürt aber seine Wärme als er sie berührt. Da hört Rosa aus weiter Ferne Jakobs Stimme und schluckt. Tumaros erreicht sie mit seiner Zauberkraft nicht mehr.......Nein, sie gehört nicht Tumaros................
Tumaros Augen glühen, er spuckt Feuer und dann.............er senkt den Kopf auf den Boden und schreit: "Bitte verlass mich nicht". Der Zaubergang ist verschlossen und Rosa in Sicherheit. Tumaros zeigt seine Wut ganz deutlich...................

Wie muss man sich diese Situation vorstellen...? Erst versucht man den Partner als Besitz an sich zu ketten, dann zeigt man Reue und wenn das nicht klappt, dann zeigt man wieder sein "wahres Gesicht"....? Eine furchtbare Situation für alle Beteiligten, auch wenn Rosa kaum etwas so direkt davon mitbekommen hat.....

Die Bärenkinder kriechen aus dem Tunnel und Bodo hilft Rosa. Aber wie soll Rosa den gefährlichen Weg ins Dorf schaffen......sie kann doch nicht laufen. Und auch jetzt möchte Rosa sich "opfern". Sie möchte alleine zurückbleiben.....vielleicht würde Tumaros das genügen. Nein, sie machen sich natürlich alle gemeinsam auf den gefährlichen Weg ins Dorf.......
Tumaros sucht und findet die kleine Gruppe, aber der Blumenelf Lobelius ist auch da. Er muss doch Bodo und die vier Bären beschützen, aber sein Schutzzauber alleine reicht nicht mehr............und trotzdem hat Tumaros sie alle nicht gesehen............
Rosa kriecht zu einer kleinen Mohnblume und buddelt sie aus.............sie ist ein Schutzengel............und soll auf Eschagundes Versammlungsplatz weiter wachsen.
Der Blumenelf Lobelius ist ein "echter Freund"..............sollen Freunde nicht immer für den Anderen da sein.........? Gerade wenn man in Not ist............
 

Paula Roose

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Das war ein wichtiger Moment für Rosa, als sie sich gegen die Zauberkraft des Drachen gestemmt und endgültig mit ihm gebrochen hat . Sie ist die erste, die einem Drachen in die Augen blickte und entkam.
:)
 

Elke

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9. September 2014
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Zu "Jakob und Emilia"...........
Ein wunderschönes Kapitel..........allerdings mit einem furchtbaren Ende.

Jakob spricht endlich mit Emilia über seine Gefühle zu ihr. All die Jahre hat er sie so sehr geliebt, aber er wollte sie nicht in Gefahr bringen.
Tief in seinem Inneren hat er diese Liebe verankert und nun bricht alles stockend aus ihm heraus. Er erzählt von Rosa, seiner Tochter, seiner Frau..........an allem was passiert ist, hat er Schuld. Und dann hat er auch noch Emilia so weh getan..............und es waren für ihn verlorene Jahre ohne sie. Jakob dachte, er hätte kein Recht mehr auf Liebe. Aber Jakob stellt auch dIe Frage, warum Emilia eigentlich nicht geheiratet hat.............
Ich glaube, noch besser hätte man diese Sehnsucht, Verzweiflung und Liebe gar nicht beschreiben können.

Die Bären fürchten sich vor einem neuen Angriff von Tumaros. Sie wollen sofort das Dorf verlassen und zu ihrem Versteck gehen. Allerdings denken Jakob und Emilia in diesem Moment anders. Sie möchten diesen Tag einfach nur für sich haben........jede kostbare Sekunde endlich gemeinsam genießen. Nein, diesen Tag wollen sie sich nicht vermiesen lassen...........Romantik "pur" und super schön geschrieben.

Am nächsten Morgen steht völlig unerwartet Bernhard vor Jakobs Tür. Bernhard fragt nach seiner Mutter und seinen Geschwistern. Außerdem erzählt er von Eschagunde, die in der Drachenhöhle war. Auch was er alles auf dem Weg nach Mühlenau erlebt hat, bricht aus ihm heraus...........er ist froh, dass er "draußen" ist. Dann steigen ihm die Tränen in die Augen, denn er hatte doch Tumaros auf seiner Flucht gesehen und der war so wütend. Bernhard fängt an zu zweifeln......hätte er wirklich gehen dürfen. Lebt seine Mama noch..........er hat sie im Stich gelassen........
Diese kleine Bär Bernhard ist aus der Drachenhöhle entkommen und macht sich solche Vorwürfe. Aber er hätte seiner Mutter doch gar nicht helfen können. So versucht er Hilfe zu holen und das ist unheimlich mutig von ihm.

Und dann...."Drachenalarm".....Jakob versteckt Bernhard sofort und benutzt den Sternenstaub der mit dem Tarnzauber behaftet ist. Er hatte ihn von dem Blumenelf Lobelius bekommen. Tumaros fliegt donnernd über Jakobs Hütte............und dann ist es still. Jakob holt sich einen Speer und geht nach draußen. Emilia weint, denn was kann Jakob gegen den Drachen alleine ausrichten. Tumaros sitzt am Waldrand und er will Bernhard haben. Er hat sein Herz gehört.........dann plötzlich nicht mehr, aber Drachen irren sich nie. Jakob weiss, dass der kleine Bär und Emilia erst einmal in Sicherheit sind......
Dann provoziert ihn Tumaros.............Möchte Jakob heute etwa selber sterben, denn sonst hatte er doch seine Frauen geschickt........
Das ist ein "Schlag ins Gesicht" für Jakob und damit hat der Drache in eine tiefe Wunde gestochen. Es kommt zu einem heftigen Kampf und einem stockt beim Lesen fast der Atem.

Jakob liegt auf dem Boden und er kann kaum noch atmen. Er sieht nur noch, wie Tumaros völlig erstarrt zum Drachenberg guckt, furchtbar schreit und pfeilschnell nach Hause fliegt.
Emilia hört alles in Jakobs Hütte und weint. Dann ist es still und sie schaut aus dem Fenster. Tumaros ist fort.........Emilia rennt zum Waldrand und schreit dabei Jakobs Namen. Sie sieht ihn, sinkt auf die Knie und schluchzt. Die Tränen laufen ihr aus den Augen..........Bitte stirb nicht. Bleib bei mir. Ich brauche dich...........
Jakob kann kaum noch sprechen.......aber Rosa und Bernhard brauchen Emilias Hilfe. Ein letzter Atemzug und die Luft weicht aus seinen Lungen.........
An dieser Stelle liefen mir auch die Tränen über die Wangen. Das wurde alles so "real" von Paula geschrieben und da kamen bei mir "Erinnerungen" durch............ich mußte beim Lesen eine Pause machen.

Natürlich kommt auch Bernhard aus seinem Versteck und sieht Emilia am Boden, die sich laut weinend über Jakob beugt. Bernhard kann die grausame Wahrheit nicht fassen........Das ist seine Schuld, wenn er doch nur nicht weggelaufen wäre......
Emilia ist trotz ihrem eigenen Schmerz für Bernhard da. Jakob geht nun auf eine lange Reise......... sie zeigt ihm noch einmal ihre unendliche Liebe............noch mehr kann sie nicht für ihn tun.

Zu diesem Kapitel möchte ich jetzt gar nichts mehr schreiben, denn da stecken so viele schöne und schreckliche Emotionen drin. Paula hat wieder ganz viele Details erzählt..............und mit super viel "Herzblut" geschrieben.
 

Elke

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9. September 2014
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Paula, du hast in einigen "Dingen" tatsächlich so ins Detail die Wirklichkeit beschrieben........das ist mir wirklich ziemlich nah gegangen.........

Nun mache ich weiter mit......"Zu spät"........
Rosa kommt mit ihren Kindern und Bodo Jakobs Hütte immer näher. Kurz vor der Eingangstür fühlt sie sich plötzlich eigenartig verlassen.......ahnt sie in ihrem Innern schon etwas........Sie klopft, aber es bleibt still. Mit zitternder Hand öffnet Rosa den Türknauf und Jakobs vertrauter Geruch kommt ihr entgegen. Ihr steigen die Tränen in die Augen und sie spürt die Angst in sich aufsteigen. Plötzlich sieht sie Emilia regungslos vor dem Kamin sitzen. Emilia antwortet nicht und Rosa fragt nur..........sind wir...............Leise antwortet Emilia......."Ja, ihr seid zu spät"............
Rosa schluchzt und sie möchte in Jakobs Zimmer laufen. Doch der Schmerz ist stärker und sie fällt auf die Knie. Bodo geht mir ihr gemeinsam in Jakobs Zimmer und ein Drachengestank kommt ihnen entgegen. Süßlich, verwesend und vermischt mit dem versenkten Bärenfell. Rosa bricht ohnmächtig zusammen.............sie kennt diese Brandwunden. Ja, sie ist wieder bei ihrem Großvater.........aber Tumaros hat ihn kurz vorher besiegt. Emilia ist voller Schmerz und trotzdem hat sie noch die Kraft sich um Jakobs Familie zu kümmern. Sie haben alle Jakob geliebt, aber wahrscheinlich keiner so sehr wie Emilia..........

Jakobs Beerdingung wird von Bodo und Rosa "vorbereitet". Er soll zu seiner Frau Walburga ins Grab gelegt werden.............und sie erzählen es Emilia. Die ist nun etwas verlegen, denn auch sie war für einen Tag und eine Nacht Jakobs Frau. ...........und sie war noch nie zuvor so glücklich...........auch sie möchte bei Jakob liegen..............
Die Trauerfeier findet in einem ganz kleinen Kreis statt, denn nur Mischa kommt noch dazu. Rosa weint, denn sie fühlte sich von ihrem Großvater immer geliebt. Auch als er nicht mir ihr gesprochen hat........Sie hat ihn mit Schmerzen vermisst und jetzt muss sie ihn für immer vermissen. Rosa macht sich Vorwürfe, weil sie nicht auf Jakob gehört hat. Schau niemals einen Drachen in die Augen.......das waren seine Worte. Sie hatte ihrem Großvater das Herz gebrochen und kann es nun nie wieder gut machen.
Man kann ihren Schmerz beim Lesen direkt spüren........

Aber auch Emilias Worte sagen unheimlich viel aus. Sie hat ihr ganzes Leben nur einen Mann geliebt..........."Danke, dass sie wenigstens einen Tag und eine Nacht seine Frau sein durfte". Und ihr Glaube ........."Wir werden uns wieder sehen, Jakob"........
Auch hier werden sehr viele traurige Gefühle beschrieben.............wie sieht es ganz tief in den Herzen von Rosa und Emilia aus............
Und was haben Rosas Gedanken zu bedeuten........"Warum wirken die Kinder so teilnahmslos"...? Für mich sind sie von den ganzen Ereignissen traumatisiert und brauchen dringend Hilfe.

Natürlich sind Rosa und ihre Kinder im Dorf nicht willkommen. Selbst wenn Mischa damit noch leben könnte, die anderen Bären wollen sie nicht. Aber Rosa ist stark.......hat sie nicht auch ein Recht darauf im Dorf zu bleiben.....Und was redet Mischa da überhaupt von......"niemand will euch durchfüttern".................18 Jahre hat sie in einer Drachenhöhle überlebt, ihre Kinder dort großgezogen und sie sind besser gebildet als die Dorfbewohner.........denn die können nicht einmal Drachen von Bären unterscheiden........... Rosa ist furchtbar zornig, aber sie hat auch Recht. Weder vor Rosa noch vor ihren Kindern muss man Angst haben, denn sie würden nie jemanden etwas antun. Außerdem hat Rosa die Bewohner beschützt, denn sie hatte Tumaros davon abgehalten das Dorf zu überfallen. Es gab Zeiten, wo Tumaros sich noch etwas von ihr sagen ließ..........Am Angang gab es in der Partnerschaft sehr schöne Momente, aber nach und nach steigerte sich die häusliche Gewalt............bis Tumaros sogar seine Kinder verletzte.

Rosa war einsam in der Drachenhöhle, aber was sagt Emilia da........."Auch sie hat sich manchmal wie eine Drachenbraut gefühlt"........Ich kann das sehr gut nachvollziehen.
Und Bernhard..........natürlich hat sich Rosa große Sorgen um ihn gemacht, aber Emilia hatte ihn ja zu ihren Eltern geschickt. Dort war er erst einmal in Sicherheit.

Eines nachts geht Rosa in ihr altes Schlafzimmer und Jakob hatte dort nichts verändert. Sie geht an ihren Kleiderschrank, sieht u.a. ihre Schürzen und zwei Kleider von ihrer Großmutter. Zum ersten Mal fällt ihr auf, dass sie langärmlig sind.......eigentich brauchen Bären nicht viel Stoff, denn für sie ist Kleidung Schmuck. Rosa betrachtet sich im Spiegel........überall Narben. Sie hat eine Idee................Sie näht sich ein Kleid, fingerlose Handschuhe und ein Kopftuch. Sie macht das mit sehr viel "Liebe".......und alles wird wunderschön.
Rosa bedeckt ihren ganzen Körper mit sehr schöner Kleidung.........aber man kann ihren anmutigen, gazilen Körperbau noch erkennen. Warum macht sie das.....? Sie möchte damit sicherlich ihre häßlichen Narben verdecken. Aber geht es ihr nicht auch um ihr "altes Leben"..........ein Leben, an das man am liebsten nicht mehr erinnert werden möchte.........Vielleicht gibt ihr die Kleidung auch Sicherheit und Schutz............

Die Dorfbewohner diskutieren lange, ob Rosa mit ihren Kindern tatsächlich im Dorf wohnen darf. Sie ist eine Drachenbraut und ihre Kinder sind Drachenkinder...............
Sie dürfen zwar bleiben, aber sie werden nur geduldet............
Rosa hat mir ihren Kindern ein neues zu Hause gefunden, denn sie heiratet Bodo und zieht zu ihm.
 

Paula Roose

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Rosas Kleid. Als sie der Drachenhöhle entkommt, ist sie schwer verwundet und entstellt. Auch wenn ihre Zukunft besser aussieht und sie Bodo an ihrer Seite hat, ihre Schönheit hat sie unwiederbringlich eingebüßt und sie wird immer entstellt bleiben. Das Kleid ist ein erster winziger Schritt, sich der neuen Aufgabe, dem Leben nach dem Trauma, zu stellen. Und es ist eine Krücke, das ein wenig von dem bringen soll, was alle Menschen brauchen:Normalität. (Was immer man dann dafür hält).
Sie wird selbst aktiv, nutzt ihre Kreativität und ihr Talent. Eschagunde hatte recht: Rosa hatte ihr Schicksal selbst gewendet.
 
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Elke

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9. September 2014
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Paula, das hast du sehr schön geschrieben. Außerdem werden mir dadurch die Zusammenhänge auch noch einmal viel deutlicher.

Liebe Grüße
Elke
 
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