H is for Hawk

Buchseite und Rezensionen zu 'H is for Hawk' von Helen Macdonald
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4 von 5 (1 Bewertungen)

THE NUMBER ONE BESTSELLER


**WINNER OF THE COSTA BOOK OF THE YEAR**

**WINNER OF THE SAMUEL JOHNSON PRIZE FOR NON-FICTION**

As a child, Helen Macdonald was determined to become a falconer, learning the arcane terminology and reading all the classic books. Years later, when her father died and she was struck deeply by grief, she became obsessed with the idea of training her own goshawk. She bought Mabel for £800 on a Scottish quayside and took her home to Cambridge, ready to embark on the long, strange business of trying to train this wildest of animals.

H is for Hawk is an unflinchingly honest account of Macdonald's struggle with grief during the difficult process of the hawk's taming and her own untaming. This is a book about memory, nature and nation, and how it might be possible to reconcile death with life and love.

Format:Kindle Edition
Seiten:322
EAN:9780224097000

Rezensionen zu "H is for Hawk"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 24. Nov 2015 

    Mabel

    Schon in ihrer Kindheit hat sich Helen sehr für das Beobachten von Vögeln begeistert. Und nun schon lange erwachsen empfindet sie immer noch eine Affinität für die Tiere. Unerwartet verstirbt Helens Vater, die junge Frau ist untröstlich. Eben noch war ihr Leben ganz normal und voller Pläne und plötzlich ist da eine große Leere. Helen fasst den Entschluss Falkner eines Hühnerhabichts zu werden. Und auf den ersten Blick weiß sie, Mabel ist es, auch wenn diese in dem Moment noch keinen Namen hat. Nach und nach gewöhnen sich Helen und das Tier aneinander, doch die Trauer ist damit nicht überwunden.

    Die Autorin Helen Macdonald beschreibt ihre Erlebnisse mit ihrem Habicht Mabel, ihre Liebe zur Falknerei und alle Erlebnisse und Äußerungen sind geprägt von der großen Trauer über den Verlust ihres geliebten Vaters. Dieser war immer ihr großes Vorbild, ihr Freund, der Garant, dass alles im Leben in Ordnung ist. Die Falknerei hat sie schon als Kind geliebt. Schon damals hat sie das Buch „The Goshawk“ von T. H. White gelesen, in dem der Autor seine Erfahrungen mit seinem ersten Vogel beschreibt. Auf dieses Buch greift sie immer wieder zurück, stellt aber fest, dass White bei der letztlich misslungenen Zähmung seines Tieres, einiges falsch gemacht hat. Aus ihrer Erfahrung weiß sie zwar wie es besser gehen sollte, aber ihre Unsicherheit ist doch sehr groß.

    Für den passionierten Romanleser kann dieses Buch schon eine Herausforderung darstellen. Doch überraschend schafft es die Autorin, ihre Leser zu fesseln. Sie rührt mit ihrer Trauer. Sie weckt das Interesse an der Falknerei und an den Vögeln, die dafür trainiert werden können. Man kann ihr auf ihren Weg folgen, wie sie das Vertrauen des Vogels gewinnt, wie sie seine Wildheit nicht übermäßig einschränkt, wie sich immer enger mit ihm befasst und auch wie sie die Trennung für die Zeit der Mauser akzeptiert. Wie sie sich in der Trauer von den Menschen abwendet und doch langsam wieder zuwendet. Ein Buch, das seinem guten Ruf gerecht wird.