Februar 33: Der Winter der Literatur

Buchseite und Rezensionen zu 'Februar 33: Der Winter der Literatur' von Uwe Wittstock
5
5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Februar 33: Der Winter der Literatur"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:385
Verlag: C.H.Beck
EAN:
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Rezensionen zu "Februar 33: Der Winter der Literatur"

  1. Einheitsbrei setzt sich gegen kulturelle Vielfalt durch

    mmer wieder erstaunt ist man, wenn man liest, wie schnell es den Nazis gelang, die Demokratie zu beseitigen und die deutsche Kultur auf den Hund zu bringen. Wittstock beschreibt in seiner Studie den kurzen Zeitraum vom 28.1.1933 bis zum 15.3.1923. Fast hat man den Eindruck, als traf die Machtübergabe an die Nazis die Kulturschaffenden überraschend, so fallen auch die Reaktionen völlig unterschiedlich aus. Einige wie Brecht erkannten sofort, dass es um das eigene Überleben ging und verließen das Land, andere gaben sich der Illusion hin, dass das alles nur ein vorübergehender Spuk sei und blieben aus vermeintlichem Pflichtgefühl gegenüber ihrem Vatrland (vorerst) im Land, Erich Kästner sogar für die gesamte Dauer des Dritten Reiches. Und natürlich gab es die Konjunkturritter und Überzeugungstäter, die jetzt ihre Zeit gekommen sahen und nach den Posten strebten, so wurde die preußische Akademie der Künste fast widerstandslos gleichgeschaltet, langjährige und verdiente Mitglieder wie Heinrich Mann ausgeschlossen. Uwe Wittstock beschreibt diesen atemberaubenden Zeitraum aus der sicht prominenter und weniger prominenter Zeitgenossen wie den Angehörigen der Familie Mann, Alfred Döblin oder Else Lasker-Schüler.

    Der Aderlass der deutschen Kultur, nicht nur im Bereich der Literatur, war immens, man mag kaum spekulieren, was gewesen wäre, wenn die sogenannte "Machtergreifung" nie stattgefunden hätte. Zurück blieb die völlig substanzlose und widerliche Blut und Boden Literatur, die zu recht vergessen ist. Man denke aber auch an zahlreiche Literaten, die kurz vor ihrem Durchbruch standen, der durch das erzwungene Exil verhindert wurde. Unterbrochen wird die darstellung regelmäßig durch die Schilderung brutaler Gewalt, mit der die SA-Schergen die Machtübernahme durchsetzten und der nicht minder brutalen gegengewalt der Kommunisten, die irgendwie auch diesen kurzen Zeitraum kennzeichnete.

  1. Informativ, eindringlich, packend

    „Für die Zerstörung der Demokratie brauchten die Antidemokraten nicht länger als die Dauer eines guten Jahresurlaubs. Wer Ende Januar aus einem Rechtsstaat abreiste, kehrte vier Wochen später in eine Diktatur zurück.“ (Zitat Seite 273)

    Thema und Inhalt
    Dieses Buch handelt von diesem besonderen Schicksalsmonat Februar 1933, in dem sich die Zukunft Deutschlands und der Menschen entscheidet. Wie schon aus dem Titel zu ersehen, geht es in diesem Buch um die blühende kulturelle Vielfalt, die bis zu diesem Jahr 1933 in Deutschland anzutreffen war. Am Beispiel der Literatur schildert der Autor die Situation von bekannten Schriftstellern und Schriftstellerinnen, aber auch von Verlegern, Journalisten und mit diesem Kreis befreundeten Künstlern. Sie alle müssen Entscheidungen treffen, in manchen Fällen muss dies sehr schnell geschehen, da den ersten brennenden Büchern rasch auch Verhaftungen folgen.

    Umsetzung
    Das Buch beginnt mit dem Presseball in Berlin am 28. Januar 1933 und den zu diesem Zeitpunkt noch unterschiedlichen Meinungen zu der drohenden Gefahr durch die Machtübernahme der NSDAP. Zwei Tage später ist es Realität. Der Autor schildert die Ereignisse in Form eines Tatsachenberichts, jedem Tag ist ein eigenes Kapitel gewidmet, in dessen Mittelpunkt jeweils eine oder mehrere Persönlichkeiten stehen, deren Leben und Entscheidungen während dieser Tage fortlaufend dokumentiert werden. Jedes Kapitel endet mit kurzen täglichen Meldungen aus Tageszeitungen über Zusammenstöße zwischen den politischen Gruppierungen, Gewalttaten mit Toten.
    Es sind bekannte Schriftsteller und Künstler, die als Beispiele für die gesamte Situation in diesem Bericht auftreten, Namen wie Berthold Brecht, Thomas, Heinrich, Klaus und Erika Mann, Mascha Kaléko, Else Lasker-Schüler, Alfred Döblin. Doch auch die Haltung der Akademie der Künste in Berlin ist ein Thema.
    Der Bericht endet mit Mittwoch, dem 15. März 1933. Es folgen insgesamt dreiunddreißig kurze Schilderungen, wie es im Leben der jeweiligen Persönlichkeiten weiterging. Dem Nachwort folgen eine Liste der verwendeten Literatur und ein Personenverzeichnis. Die genaue, ausführliche Recherche, die auch Briefe, Tagebücher und Aufzeichnungen umfasste, geben einen anschaulichen Einblick in diese Zeit, die Ungewissheit und Zweifel dieser Schicksalstage, die wachsende Angst, die Erkenntnis der drohenden Lebensgefahr, die Flucht oft im letzten Augenblick. Im Gegensatz dazu die Entscheidungen von Kulturschaffenden, sich mit den neuen Machthabern zu arrangieren.

    Fazit
    Ein sehr eindringliches, beklemmendes Buch, mit der packenden Intensität eines Tatsachenromans und der Spannung eines Kriminalromans.

 

Als die Musik in Deutschland spielte

Buchseite und Rezensionen zu 'Als die Musik in Deutschland spielte' von Bruno Preisendörfer

Inhaltsangabe zu "Als die Musik in Deutschland spielte"

Format:Taschenbuch
Seiten:480
EAN:9783462001594
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Kulturgeschichten rund ums Spiel

Buchseite und Rezensionen zu 'Kulturgeschichten rund ums Spiel' von Thomas Stiegler

Inhaltsangabe zu "Kulturgeschichten rund ums Spiel"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:243
Verlag: Der Leiermann
EAN:9783903388475
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Sternstunden

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Der große Plan

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Rezensionen zu "Der große Plan"

  1. Packend, brisant, interessant

    „Doch das Böse in diesem Fall ist so perfide und im Bösen so perfekt, wie ich es in meiner Laufbahn als Polizist und Privatermittler noch nicht erlebt habe. (Zitat Seite 360)

    Inhalt
    Georg Dengler arbeitet jetzt seit zehn Jahren als Privatermittler und die Auftragslage ist, nun ja, schwankend. Da tritt das Auswärtige Amt in Berlin an ihn heran. Eine wichtige Mitarbeiterin, Anna Hartmann, ist verschwunden und Dengler soll im Auftrag des Außenministers die Ermittlungen des BKA und des Innenministeriums unabhängig begleiten. Zur Zeit ist Anna Hartmann als Beraterin der Troika im Zusammenhang mit der griechischen Finanzkrise tätig. Der einzige Anhaltspunkt ist ein kurzes Handyvideo, aufgenommen am 27. Dezember, wo zu sehen ist, wie Anna Hartmann zu nächtlicher Stunde rasch an einem dunklen Van vorbeigehen will und nicht mehr auftaucht. Mit ihr verschwindet auch ihr Laptop. Alles deutet auf eine Entführung hin und Dengler fragt sich, woran sie wirklich gearbeitet hat. Könnte sie brisante Daten im Zusammenhang mit der finanziellen Rettungsaktion für Griechenland entdeckt haben, die sie an die Öffentlichkeit bringen wollte? Diesen Fall kann er nicht allein bearbeiten, zusammen mit seiner Freundin Olga, seiner neuen Mitarbeiterin Petra Wolff und seinem verlässlichen Freundeskreis beginnt er zu recherchieren, doch jemand scheint jeden ihrer Schritte zu kennen und ist ihnen mindestens einen Schritt voraus, skrupellos, denn nur tote Menschen reden nicht.

    Thema und Genre
    In diesem Kriminalroman geht es um aktuelle Themen wie internationale Finanzmärkte und Finanzinstrumente, die Finanzkrise der EU im Zusammenhang mit Griechenland, Politik heute und in der Vergangenheit, im von den Nationalsozialisten besetzten Griechenland.

    Charaktere
    Mit wenigen geschichtlichen Ausnahmen sind die handelnden Personen fiktiv, jedoch realistisch und absolut glaubhaft, ihr Verhalten nachvollziehbar.

    Handlung und Schreibstil
    Der Autor ergänzt auch in diesem neunten Fall des Privatermittlers Georg Dengler die packende Handlung und Ermittlungen mit genau und ausführlich recherchierten Fakten. Die entsprechenden Erläuterungen stehen in einem gelungenen Gleichgewicht zu den Ereignissen und sie unterbrechen den Spannungsbogen keineswegs, sondern sind ebenso spannend und interessant zu lesen. Parallel zur aktuellen Handlung führt eine Geschichte in die Vergangenheit von Annas Großvater Otto Hartmann, der, aus einfachen Verhältnissen stammend, zu einem erfolgreichen Direktor der Deutschlandbank aufgestiegen war. Nicht nur Georg Dengler erwarten in diesem gefährlichen, herausfordernden Fall eine Reihe von Überraschungen und völlig unvorhersehbaren Entwicklungen, sondern auch uns Lesende.

    Fazit
    Auch Martin Klein, Verfasser von Horoskopen und angehender Autor von Kriminalromanen, gehört zu Georg Denglers Freundeskreis. „Georg, deine Fälle eignen sich nicht für Kriminalromane,“ stellt Martin auf Seite 282 fest – hier irrt er, wie diese spannende, facettenreiche, interessante Mischung aus brisanten Themen, Fakten und fiktiver Krimihandlung beweist.

  1. 5
    01. Mär 2020 

    Die etwas andere Euro-Rettung

    Es könnte Denglers großer Durchbruch werden. Das Außenministerium beauftragt den Privatdetektiv aus Stuttgart, im Fall einer verschwundenen, wahrscheinlich entführten Mitarbeiterin zu ermitteln, das Budget ist beinahe unbegrenzt hoch.

    Anna Hartmann wird zufällig gefilmt, als sie mitten in der Nacht im Berliner Botschaftsviertel hinter einem Lieferwagen verschwindet und nie wieder auftaucht. Da sie für die Troika arbeitete, die das Hilfsprogramm für die Eurorettung im Zusammenhang mit der griechischen Finanzkrise erstellte, führt eine Spur Denglers in diesen Bereich. Doch jedes Mal, wenn er den Entführern etwas näher kommt, werden diese ermordet, sodass Dengler beinahe mit leeren Händen dasteht. Doch ein riskanter Trick führt zu einem Austausch von einem Datenträger gegen die Entführte, doch diese überlebt den Austausch nicht lange und Dengler selbst wird schwer verwundet. Welcher scheinbar unbesiegbare Gegner steckt hinter diesen Aktionen?

    Wie schon in einigen der Vorgängerromanen der Reihe fasst Wolfgang Schorlau erneut ein heißes Eisen an, dieses Mal die griechische Finanzkrise. Dabei werden dem Leser die wirklichen Entwicklungen verdeutlicht, nämlich Finanzspekulationen vor allem deutscher und französischer Banken, die alles andere als seriös agieren, aber der Rubel muss ja rollen und die Aktionäre müssen zufrieden gestellt werden, selbst wenn das gesamte griechische Volk darunter leiden muss. Das die bundesdeutsche Presse dabei den Griechen selbst die Schuld gibt, ist perfide und falsch.

    Ein weiterer Erzählstrang stellt die Beschreibung der deutschen Besatzung Griechenlands im Zweiten Weltkrieg dar, die die griechische Forderung nach Reparationen gar nicht so abwegig wie oftmals dargestellt erscheinen lässt.

    Und, wie immer, der ausführliche Anhang Schorlaus macht deutlich, dass wirtschaftspolitischen und historischen Hintergründe der Romanhandlung - leider, möchte man fast sagen - nicht frei erfunden sind.

  1. 4
    03. Dez 2018 

    Verschwunden

    Die junge Mitarbeiterin des Berliner Außenministeriums Anna Hartmann ist verschwunden. Der Privatdetektiv Georg Dengler erhält den Auftrag, nach ihr zu suchen. Ein Fall, der zunächst eher unspektakulär erscheint. Als jedoch eine Aufzeichnung einer Handykamera nahelegt, dass Hartmann möglicherweise entführt wurde, gewinnt die Suche an Brisanz. Dengler beginnt sich mit Annas Arbeit zu beschäftigen. Sie war für die Troika tätig, die die Griechenlandhilfen verteilen und kontrollieren sollte. Hat Anna etwa begonnen, an ihrer Arbeit zu zweifeln? Was hat sie über die Wege des Geldes herausgefunden, dass eigentlich die griechische Wirtschaft stützen sollte oder auch den Griechen zugute kommen sollte.

    In seinem neunten Fall kommt der Privatdetektiv und ehemalige Polizist Georg Dengler mit einem Vorgang in Berührung, der sich ganz anders entwickelt als zuerst vermutet. Soll er auftragsgemäß nur das Verbleiben einer Mitarbeiterin des Auswärtigen Amtes aufklären? Wieso überhaupt kommt der Auftrag nicht aus der Familie? Hat sich die junge Frau mit der Durchführung ihrer Aufträge etwa Feinde gemacht? Es herrscht Stille, eine Lösegeldforderung geht zunächst nicht ein. Dengler beginnt, tiefer zu graben. Könnte das Ganze tatsächlich mit den Griechenlandhilfen zusammenhängen? Doch so groß war die Bedeutung von Hartmanns Tätigkeit eigentlich nicht.

    Natürlich könnte man sich über Denglers neue und erste Mitarbeiterin Petra Wolf amüsieren, die ihn in die Tiefen oder Untiefen einer ordentlichen Kalkulation einweiht und gleich die entsprechenden Rechnungen schreibt. Doch das Amüsement vergeht einem bald, wenn man die die Ausführungen zur Griechenlandkrise liest. Auch dies ist eine Sichtweise, die mehr als nur eine gewisse Plausibilität beinhaltet. Und man sollte ob dieser möglichen Sichtweise mal wieder in sich gehen und überlegen, ob so manche unbedachte Äußerung nicht doch fehl am Platze sein könnte. Schließlich geht es wie so oft um Menschen, die der Raffgier der Mächtigen geopfert werden. Wie man es von dem Autor schon gewohnt ist, öffnet er einen anderen Blickwinkel auf ein bekanntes Thema und regt damit zum Nachdenken an, ob das, was einem so vorgegaukelt wird, einer Überprüfung standhalten würde. Einige der literarisch verarbeiteten Ideen und Recherchen sind jedenfalls erschreckend plausibel und logisch. Vielleicht sollten sich einige doch bescheiden und mal eine ehrliche Rechnung aufmachen.
    4,5 Sterne

 

Alles, was wir nicht erinnern

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Rezensionen zu "Alles, was wir nicht erinnern"

  1. Wie überlebt man nach der Flucht?

    Die Autorin spürt ihrer Familiengeschichte nach, indem sie den Fluchtweg ihres damals neunjährigen Vaters aus Schlesien allein und zu Fuß nachgeht. Sie trifft auf dem Weg in Polen und Tschechien Menschen, mit denen sie über Flucht und Vertreibung redet und bei der Gelegenheit über deren eigene Herkunft aus dem Osten Polens und der Ukraine erfährt. Parallel erzählt sie ihre eigene Familiengeschichte, die geprägt ist von Traumata und Verdrängung, der Suche nach Heimat und dem Wunsch, dazuzugehören. Im Mittelteil werden auch die geschichtlichen Hintergründe beleuchtet, das Potsdamer Abkommen, die Oder-Neiße-Linie, die Umsiedelungen.

    Dabei findet Frau Hoffmann eingängige Bilder für Orte und Menschen und beschreibt in einer fast poetischen Sprache ihre Gefühle und Empfindungen sowie ihr Familien-„Gepäck“ eines Flüchtlingskinds. Die Ebene wechselt immer wieder entlang des Wegs von der Gegenwart in die Vergangenheit, vom eigenen Wandern in den Flüchtlingstreck, von eigener Erfahrung ins Allgemeine. Interessant fand ich vor allem, dass gerade in Polen bei der älteren Generation die Angst vor Russland vorherrschte, gar nicht mal die negativen Gefühle den Deutschen gegenüber; man war ja aus Ostpolen selbst in den Westen des Landes zwangsumgesiedelt worden.

    Ich habe ein E-Book aus der Onleihe gelesen, empfehle das Buch und vergebe fünf Sterne.

    Die Autorin ist heute stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung.

 

Konsum-Marken 2

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Dem Paradies so fern. Martha Liebermann: Roman

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Kryptonit: Seelenschmerz

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Rezensionen zu "Kryptonit: Seelenschmerz"

  1. Ein Roman der spannend aufgebaut ist

    Jette,Mitte dreißig,bekommt einen zwölftägigen Urlaub am Gardasee geschenkt.Sie hofft dass der Urlaub mit ihrem Mann die Depression,die sie seit Monaten plagen,heilen könnte.Aber Daniel nimmt ihr schon an der Rezeption die Autoschlüssel und die Tankkarte weg.Nur 50 Euro die sie heimlich eingesteckt hatte bleiben ihr.Kann sich Jette im Urlaub aus der Beziehung retten denn Daniel hat seine ganz eigenen Vorstellungen darüber.

    Der Schreibstil ist sehr leicht,bildhaft und zügig zu lesen.Die Protagonisten passen sehr gut in diesen Roman hinein.Die Spannung steigert sich langsam aber kontinuierlich.

    Fazit:Dieser Liebesroman ist keine leichte Unterhaltung sondern hat einen ernsten Hintergrund.Einige Szenen könnten verstörend wirken weil die Story auch das Thema Gewalt in einer Beziehung enthält.In der Geschichte die 25 Kapitel lang ist fließt kein Blut aber sie enthält psychische und physische Gewalt.Die Atmosphäre hatte ich mir daher eher bedrückend oder dichter vorgestellt aber meiner Meinung nach ist genau das Gegenteil der Fall.Es wird aus Sicht von Jette berichtet die mir sympathisch war.Es fehlt ihr an Selbstvertrauen und den nötigen Mut über ihre Beziehungsprobleme zu reden.Trotzdem ist sie für mich eine Kämpferin die über sich selbst hinauswächst.In dieser Story gehen die Themen über Kontrolle,Drohungen,Macht und Überwachung.Es ist wie schon oben gesagt keine leichte Lektüre.Auch ich habe oder hatte mehr als nur eine Frage beim lesen.So musste ich auch immer weiterlesen wie es mit Jette weitergeht.Die Story ist spannend und zuweilen fesselnd und berührt meiner Meinung nach den Leser sehr stark.Die Handlung spielt sich zwar am Gardasee ab aber ich bekam nur wenig davon zu "sehen".Die meiste Zeit nämlich spielen sich die Szenen im Hotel ab.Aber es geht auch zusätzlich immer mal wieder in die Vergangenheit.Meiner Ansicht nach nach sind es deshalb zwei Handlungsstränge die sich zum Ende hin miteinander verweben.Sie sind zwar nicht gekennzeichnet aber ich kam trotzdem sehr gut mit.Mir viel auf dass zuviel geraucht wurde.Diese Tatsache hat mich persönlich sehr gestört.Aber das ist Ansichtssache und nur meine Meinung.Dieser (Liebes)roman war für mich aufregend zu lesen und er löste bei mir die unterschiedlichsten Gefühle aus.Eine gewisse Spannung ist immer gegenwärtig.Die letzten Seiten haben mir unterdessen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Die Story hat mich überzeugt und deshalb vergebe ich daher gerne fünf Sterne.

 

Als der Affe sprechen lernte

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