Hard Land (detebe)

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Viel passiert. Das Buch zum BAP-Film.

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Mutter (Ein Gemurmel)

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Michael Caine

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Rezensionen zu "Michael Caine"

  1. Was für ein tolles Buch!

    Klappentext:

    „A working-class actor who broke through to stardom, Caine’s screen-time involves standout performances across multiple genres. To this day, he is synonymous with a certain kind of urbane cool. No camera has captured this quality over the decades better than that of his collaborator and long-time friend, Terry O’Neill.

    Michael Caine: Photographed by Terry O'Neill

    offers an immersive visual journey through Michael Caine’s career, immortalising Caine’s charm both in and out of character. Caine occupies a landmark position in cinema and O’Neill was there from the early days of his stellar career. From the comedy of Dirty Rotten Scoundrels to the European drama of Seven Times A Woman; from the miasma of The Magus to the British cult classic Get Carter, this book combines black and white and colour images and includes never-before-seen contact sheets.“

    Für meine Begriffe ist Michael Caine einer DER Schauspieler auf diesem Planeten. Seine Vielseitigkeit und seine ausstrahlende Ruhe machen ihn selbst jetzt zu Lebzeiten schon unsterblich. In diesem Coffeetable-Book wird seiner gewürdigt. Fotograf Terry O‘Neil hat Caine in den wohl unterschiedlichsten Situationen festgehalten. So vielseitig wie seine Rollen, so vielseitig sind Caines Mimik, Gestik und Können. Absolut einmalig wenn Sie mich fragen! Im Buch werden je nach den bekanntesten Filmen die entsprechenden besonderen Szenen gezeigt oder auch behind-the-scene. Mein größtes Highlight, mit dem ich ehrlich gesagt nicht gerechnet hätte ist „The Muppet Christmas Carol “. Caines Rolle als Ebenezer Scrooge war einfach brillant! Und dieser Film findet hier nicht nur mit traumhaften Bildern Erwähnung sondern auch mit lieben und freundlichen Worten.

    Die einnehmenden Bildern sind entweder Schwarz-weiß oder farbig und zeigen somit alle Facetten des Schauspielers bestens auf. Ein somit wundervolles Buch über einen ganz besonderen und bemerkenswerten Schauspieler! 5 Sterne!

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Zum Schreien komisch, zum Heulen schön. Die Macht des Filmgenres

Buchseite und Rezensionen zu 'Zum Schreien komisch, zum Heulen schön. Die Macht des Filmgenres' von Ralf Kinder

Inhaltsangabe zu "Zum Schreien komisch, zum Heulen schön. Die Macht des Filmgenres"

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:409
Verlag: Lübbe
EAN:9783404940110
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Billy Wilder. Ein Leben: Eine Hörbiografie

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Der Stoff, aus dem die Tränen sind

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Rezensionen zu "Der Stoff, aus dem die Tränen sind"

  1. 4 Sterne

    Klappentext:

    „Der Schriftsteller Patrick ist mit einem Ziel von der Ostküste nach Hollywood gekommen: Er möchte die Verfilmung eines seiner Bücher leiten, um zu verhindern, dass Starlet Cassidy Carter die Produktion zum Scheitern bringt. Außerdem ist es Patricks letzter Versuch, einen Erfolg zu landen, mit dem er seine Familie beeindrucken kann. Aber Kalifornien ist nicht so, wie er es sich vorgestellt hat: Dürre, Waldbrände und Korruption sind allgegenwärtig, und das Unternehmen, das hinter einer geheimnisvollen Marke für synthetisches Wasser steht, scheint die Ursache von allem zu sein. Als Patrick sich am Ende widerwillig mit Cassidy zusammenschließt und sie die dunklen Winkel der sonnenverbrannten Stadt erforschen, beginnt ein Seiltanz über dem Abgrund des Verstandes und der Welt.“

    Autorin Alexandra Kleemann hat den Roman „Der Stoff, aus dem die Tränen sind“ verfasst. Wie der Titel schon erahnen lässt, soll hier die andere Seite hinter dem großen Vorhang betrachtet werden. Aber hier geht es auch um etwas mehr als Glitzer und Glamour, hier geht es um schmutzige Geschäfte in der Filmindustrie. Zugegeben so einiges war etwas an den Haaren herbeigezogen in diesem Roman aber dennoch hatte er einen gewissen Unterhaltungswert. Die Geschichte hat etwas krimihaftes, hier und da sind Thriller-Einschläge zu lesen aber auch der „normale“ belletristische Aspekt fließt mit ein. Der Roman ist also ein bunte Mischung. Die Geschichte rund um Patrick und seinen großen Wunsch werden gekonnt beleuchtet. Man kann ihn verstehen mit seinen Absichten, auch wenn er ein wenig nach den Sternen greift, aber gut. Man muss ihm seinen Mut zu Gute halten und auch seine positiven Visionen dazu. Das sich dann im sonnenverwöhnten Kalifornien Abgründe auftun, ahnte man bereits aber dennoch wurden diese wirklich gut strukturiert eingebaut. Das Bild, das jeder von uns von Kalifornien hat, wird hier realistisch gezeigt und ja, da sind auch Waldbrände dabei und warum soll es in Kalifornien keine Korruption geben? Die macht auch da keinen Halt an der Stadtgrenze. Die Story mit dem synthetischen Wasser war mir persönlich dann etwas zu viel und zu abgedreht aber gut. Der Spannungsbogen war dennoch recht stark aufgebaut.

    Kleemanns Sprache ist klar und sie fängt den Style des Bundesstaates ein.

    Alles in allem eine sehr interessante Geschichte und genau deshalb vergebe ich 4 von 5 Sterne.

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Der große Schlaf (detebe)

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Damenbart: Geschichten

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Rezensionen zu "Damenbart: Geschichten"

  1. Liebe, Sex und Einsamkeit

    Sie heißen Martha, Maryweather, Marlena oder Mena und es ist nicht nur derselbe Anfangsbuchstabe, der sie eint. Denn sie alle sind mittelalte bis ältere, einsame Frauen, die sowohl mit sich selbst als auch ihrem Leben nicht im Reinen zu sein scheinen. Von all diesen Frauen - und anderen verlorenen Seelen - berichtet Sarah Pines in ihrem Geschichtenband "Damenbart".

    "Damenbart" ist das literarische Debüt der gebürtigen Sauerländerin und freien Journalistin, die in New York City lebt. Ihre Kurzgeschichten sind auch deshalb stark amerikanisch geprägt, ein nicht kleiner Anteil spielt in den Vereinigten Staaten. Pines setzt darin auf eine gehörige Prise Poesie und vermischt sie mit einem lakonischen, manchmal etwas spöttischen Humor zu einer bunten Mischung, die aber nur teilweise mundet.

    Zunächst einmal ist der Mut der Autorin und des Verlags Schöffling & Co. zu loben, denn es gehört schon etwas dazu, mit Kurzgeschichten zu debütieren. Das oftmals zu Unrecht unterschätzte literarische Genre ist sicherlich nicht der einfachste Weg, in der Literaturszene Fuß zu fassen. Dass Sarah Pines ihr Handwerk versteht, wird dabei sehr schnell deutlich. Ganz wunderbar spielt sie mit der Sprache, setzt in ihrer Poesie auf viele Farben, Gerüche und Geräusche. "In der Ferne verschleierte Nebel die Unendlichkeit des irgendwann nahenden Sommers", heißt es zum Beispiel in "Eisvogel", und wer sich jetzt nach Kalifornien träumt, dem sei gesagt, dass diese Geschichte in Westfalen spielt. Doch diese Schönheit wird oftmals von Hoffnungslosigkeit überlagert. "Frédérique reiste in die Hässlichkeit", heißt es eindrucksvoll in derselben Erzählung - und damit ist nicht unbedingt Westfalen gemeint. Doch nicht alle Metaphern erreichen die gleiche hohe Intensität. In "Eierschalenrot" vergisst sich jemand "im klaren Würfelwurf holunderfarbener Stille", was zwar schön klingt, aber etwas bemüht poetisch wirkt.

    Doch während die Sprache mich größtenteils überzeugte, waren es eher die Figurenkonstellation und der dazugehörige Inhalt, die mich seltsam kalt ließen. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin sich bei ihren Figuren sowohl innerlich als auch äußerlich auf die hässlichen Dinge und Eigenschaften fokussierte. Mit leichtem Spott und nur wenig Empathie begegnet sie diesen Frauen, die doch eigentlich nur gefallen wollen. Doch weder mochte ich die Protagonistinnen verspotten, noch stellte sich eine emotionale Bindung zu ihnen ein.

    Hinzu kommt, dass es in 13 der 17 Erzählungen vornehmlich um dysfunktionale Beziehungen, gescheiterte Ehen und unglückliche Affären geht, in denen auch der Sex oftmals recht explizit im Vordergrund steht. Doch während bei Dr. Sommer noch die Zärtlichkeit einen großen Raum einnahm, könnte man die Thematik dieses Bandes etwas salopp eher mit "Liebe, Sex und Einsamkeit" überschreiben, denn oftmals wollen diese Frauen ihrer Einsamkeit eben durch ihre Sexualität entfliehen - was natürlich nicht gelingt.

    Am gelungensten ist "Damenbart" ausgerechnet in den Momenten, in denen die Autorin aus diesem Schema ausbricht. In "Wintersonne" erleben wir die Sehnsucht eines alten Mannes, der sich mit dem Kauf von Orangen in seine Jugend zurückträumt, doch dessen körperlicher und geistiger Verfall längst nicht mehr gestoppt werden kann - tieftraurig und bewegend. Und in der wohl stärksten Geschichte des Buches "Schweiß" finden sich die Leser:innen in einem nordfranzösischen Dorf wieder, dessen bedrohliche Sommerschwüle zu einer Jungfrauen-Sichtung mit anschließenden Todesfällen führt. Mit einem verdächtigen Eismann, toten Tauben, einer merkwürdigen Schlossherrin und einer verlassenen Ruine streift Sarah Pines hier die Genregrenzen und erinnert an eine kunstvolle Mischung aus Stephen King und Schneewittchen.

    Mit "Damenbart" ist Sarah Pines ein sprachlich feines und ambitioniertes Debüt gelungen, welches das Potenzial der Autorin andeutet, aber noch nicht voll erreicht. Lesenswert ist es aber allemal.

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My Movie Business

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