Wolkenkuckucksland: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Wolkenkuckucksland: Roman' von Anthony Doerr

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Diskussionen zu "Wolkenkuckucksland: Roman"

Format:Taschenbuch
Seiten:544
Verlag: btb Verlag
EAN:9783442772117
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Am Meer: Roman (Die Lucy-Barton-Romane, Band 4)

Buchseite und Rezensionen zu 'Am Meer: Roman (Die Lucy-Barton-Romane, Band 4)' von Elizabeth Strout

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Diskussionen zu "Wolkenkuckucksland: Roman"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:288
EAN:9783630877488
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Judenfetisch

Buchseite und Rezensionen zu 'Judenfetisch' von Deborah Feldman

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Was bedeutet “Jüdischsein” heute? Deborah Feldman, von Holocaust-Überlebenden in den USA erzogen und ausgerechnet nach Deutschland emigriert, über einen Begriff, der immer auch eine Zuschreibung, eine Begrenzung, eine Projektion ist, im Negativen wie im Positiven. Ihre Auseinandersetzung mit ihrem kulturellen Erbe – und der damit verbundenen Last – beinhaltet auch das Bestreben, das Jüdischsein in etwas Größeres, Diverseres, Humaneres einzubinden. Es ist ein Plädoyer für mehr Gemeinsamkeit über Grenzen hinweg – und eine Ermutigung an alle jene, die sich aus der Falle von Gruppenzwängen befreien wollen, um ihre Identität frei und selbstbestimmt zu definieren.

Diskussionen zu "Wolkenkuckucksland: Roman"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:272
EAN:9783630877518
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100 Autorinnen in Porträts

Buchseite und Rezensionen zu '100 Autorinnen in Porträts' von Verena Auffermann
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

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Diskussionen zu "Wolkenkuckucksland: Roman"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:592
Verlag: Piper
EAN:9783492070867
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Rezensionen zu "100 Autorinnen in Porträts"

  1. Ein vielseitiger, spannender Streifzug

    „Also sagt Rachel Cusk es noch einmal anders, aber genauso unbequem. Schriftsteller sind dazu da, zu irritieren und zu spalten, und nicht, um Dinge zu sagen, die andere gerne hören wollen.“ (Zitat Seite 62, Rachel Cusk von Verena Auffermann)

    Thema und Inhalt
    Fünf bekannte Journalistinnen und Literaturkritikerinnen stellen in informativen, spannenden Essays einhundert Schriftstellerinnen aus mehr als zweitausendfünfhundert Jahren vor.

    Umsetzung
    Die Anordnung der einzelnen Artikel in diesem Buch richtet sich nach dem Geburtsjahr der jeweiligen Schriftstellerin und beginnt im Heute mit Leila Slimani, geboren 1981, um mit Sappho, geboren um 617 v.Chr. zu enden. Schon dieser ungewöhnliche Aufbau macht dieses Buch zu einer besonderen Lektüre, da es die Entwicklung der schreibenden Frauen rückwirkend und nachvollziehbar aufzeigt. Auch die internationale Vielfalt der verfügbaren Literatur wird durch diese ausgewählten Porträts sichtbar, wobei der Schwerpunkt auf dem zwanzigsten Jahrhundert liegt. Jeder Beitrag umfasst mehrere Seiten und ist per se ein Essay, da wir neben den Biografien vor allem die besonderen Eigenheiten, den Werdegang, die Konflikte und Erfolge im künstlerischen Wirken jeder der vorgestellten Frauen erfahren, und vor allem die Themen, die sie antreiben bzw. zu ihrer Zeit besonders beschäftigt haben. Durch die fünf unterschiedlichen Verfasserinnen der einzelnen Porträts entsteht auch hier eine lebhafte, ausdrucksstarke sprachliche Vielfalt.

    Fazit
    Ein breit gefächerter, interessanter Streifzug durch die weibliche Kultur- und Literaturgeschichte. Doch dieses Sachbuch ist wesentlich mehr, diese Auswahl von bekannten und weniger bekannten Schriftstellerinnen bietet eine Fülle von Wissen, sodass wohl auch jede versierte Leserin und jeder versierte Leser noch Neues über Schriftstellerinnen finden wird, von denen man bereits alles zu wissen glaubte. Ein packendes Lesebuch, das man mit Vergnügen von der ersten bis zur letzten Seite liest und das auch die persönliche Wunsch-Leseliste um einige weitere Titel ergänzt.

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Der erste Zug nach Berlin: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Der erste Zug nach Berlin: Roman' von Gabriele Tergit

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In ihrer rasant erzählten Satire »Der erste Zug nach Berlin« – erstmals nach dem Original-Typoskript veröffentlicht – nimmt uns Gabriele Tergit mit ins Berlin der Nachkriegszeit. Die junge Amerikanerin Maud hat noch nicht viel von der Welt außerhalb der New Yorker High Society gesehen. Da bekommt sie die Gelegenheit, eine britisch-amerikanische Militärmission nach Berlin zu begleiten, die den Deutschen endlich demokratische Prinzipien näherbringen soll – eine fabelhafte Chance, vor ihrer Hochzeit noch rasch etwas zu erleben. Die chaotische Gruppe versammelt skurrile Charaktere, unter anderem einen falschen Lord, die sich politisch nicht immer einig sind und darüber so manchen Streit austragen. Und die so glamouröse wie naive Maud muss bald feststellen, dass die Deutschen weder ein Interesse an Demokratie haben, noch daran, von ihr und den anderen Alliierten gerettet zu werden. Wie schon Tergits Erfolgsroman »Effingers« wurde »Der erste Zug nach Berlin« neu herausgegeben von Nicole Henneberg, die die Handlung außerdem in einem Nachwort historisch, biografisch und literarisch einordnet.

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Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:208
Verlag: Schöffling
EAN:9783895614750
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Inspektor Takeda und das schleichende Gift

Buchseite und Rezensionen zu 'Inspektor Takeda und das schleichende Gift' von Henrik Siebold
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

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Diskussionen zu "Wolkenkuckucksland: Roman"

Format:Taschenbuch
Seiten:352
EAN:9783746638966
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Rezensionen zu "Inspektor Takeda und das schleichende Gift"

  1. Lesenswerter und spannender Krimi

    Inspektor Kenjiro Takeda fühlt sich fast schon heimisch in Hamburg, was nicht zuletzt an seiner Kollegin Claudia Harms liegt. Wieder bekommen die beiden es mit einem heiklen Fall zu tun, denn der bekannte Rechtsanwalt Klaus-Peter Haffner wurde in seiner Villa getötet. Zuletzt hatte er den populären Schauspieler Jost Weber vertreten, dem Vergewaltigung vorgeworfen wurde und der nun unter Verdacht steht. Aber dann ergeben die Ermittlungen, dass Haffner als Jugendlicher Zeuge im Mordfall an einem jungen Mädchen war und auch der Bürgermeister von Hamburg war in dem alten Fall verwickelt.
    Ich verfolge diese Reihe bereits von Anfang an und habe schon sehnsüchtig auf diesen sechsten Band gewartet. Es lässt sich wieder angenehm flüssig lesen.
    Claudia Harms war anfangs gar nicht begeistert, dass sie sich mit Takeda, der durch ein Austauschprogramm nach Hamburg gekommen ist, herumschlagen sollte. Aber mit der Zeit haben sich die beiden gut kennengelernt und schätzen einander. Es ist interessant, wie unterschiedlich sie bedingt durch ihre Herkunft und Kultur geprägt sind und daher bei ihren Ermittlungen ganz verschieden vorgehen. Dabei ergänzen sie sich gut. Claudia ist ein Mensch, die ihren Emotionen freien Lauf lässt und Ken spielt Saxofon und genießt Whisky, um runterzukommen.
    Dieser Fall ist nicht ganz einfach und es ist Fingerspitzengefühl notwendig, um niemanden der Hamburger Prominenz auf die Füße zu treten. Doch hat die alte Mordgeschichte etwas mit dem jetzigen Mord zu tun? Warum ist der damalige Ermittler, der längst in Pension ist, immer noch an dem Fall interessiert? Es bleibt nicht bei dem einen Toten und auch Claudia begibt sich mal wieder in Gefahr.
    Auch dieser Fall ist wendungsreich und spannend bis zum schlüssigen und dramatischen Ende.
    Mich hat dieser sehr spannende Krimi wieder gut unterhalten.

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Die andere Hälfte der Welt: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Die andere Hälfte der Welt: Roman' von Christina Sweeney-Baird
4
4 von 5 (2 Bewertungen)

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Diskussionen zu "Wolkenkuckucksland: Roman"

Format:Broschiert
Seiten:496
Verlag: Diana Verlag
EAN:9783453292529
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Rezensionen zu "Die andere Hälfte der Welt: Roman"

  1. Fünf Sterne für eine Welt ohne Männer

    Für Eilige:

    Die Leseprobe hatte mich neugierig gemacht: Eine Welt ohne Männer! Geht es Christina Sweeny-Baird um die Überbevölkerung, das Problem, das Dan Brown in Inferno angeprangert hat? Beugt sie sich am Ende wie er dem Mainstream? Nein, das hat sie nur einmal angerissen: Der Klimawandel bildet sich zurück, da die Weltbevölkerung im Jahr 2025 auf 55% des bis dahin aktuellen Umfangs zurückgeht. Doch diese Betrachtung ist nicht Gegenstand des Romans. Das Werk lebt von den Gefühlen der Betroffenen, von den Gefühlen der Frauen und von ihren Schicksalen. Wie aber passt das mit dem lockeren, selbstironischen Schreibstil zusammen? Ist die 'andere Hälfte' eine Anspielung auf die 'bessere Hälfte'? Die Ernsthaftigkeit greift ebenso schnell Raum, wie der Leser begreift, dass sich die Welt im Krieg befindet: im Krieg gegen ein tödliches Virus.

    Inhalt:

    Im Einzelnen eine Handlung wiederzugeben, fällt mir bei diesem Buch schwer. Sweeny-Baird verfolgt das Schicksal eines halben Dutzends Frauen, die ihre Ehemänner, ihre Söhne und Väter verlieren. Wie gehen sie damit um - versinken sie in Verzweiflung oder in blindem Aktivismus? Oder stellen sie sich der Situation und arbeiten an einer neuen Weltordnung? Die Welt wird anders mit nur einem Zehntel der Männer. Politik, Wirtschaft, Bildung - alles ändert sich für die Gesellschaften. Evakuierungsprogramme, Arbeitszwang, Rationalisierung - alles ändert sich für die Frauen und die wenigen verbliebenen Männer. Manche Schicksale werden erst am Ende des Romans zusammengeführt: im Licht einer neuen Weiblichkeit mit gestiegenem Selbstbewusstsein, mit Erfahrung in neuen Berufen und mit dem eisernen Willen, die Rasse Mensch nicht aussterben zu lassen.

    Schreibstil:

    Ein Buch aufgeteilt in gefühlte 100 Kapitel, alle erzählt aus der Ich-Perspektive. Das machte es mir anfangs schwierig zu erkennen, wer die Erzählerinnen dieser Kapitel waren und welche Rolle sie spielten. Raffiniert führt die Autorin im Verlauf des Protokolls die Schicksale, Aufgaben und Gefühle der Frauen zusammen, denn nur wenige Männer schildern ihre Situation. Mit dem Verlauf der Pandemie ändert Sweeny-Baird den Schreibstil. Von der anfänglichen Leichtfüßigkeit und Selbstironie bleibt Schritt für Schritt immer weniger übrig. Die Sprache kennzeichnet paassend die jeweiligen Charaktere, indem sie die Gefühle und Stimmungen treffend formuliert: Verzweiflung klingt anders als Zuversicht und Durchhaltewillen, Resignation anders als Hilfrsbereitschaft, Aggression anders als Verständnis und Aufopferung. Das nimmt dem in Protokollform (Person, Tag der Pandemie seit dem Ausbruch, Ort der jeweiligen Protagonistin) strukturierten Buch jeglichen Anschein nüchterner Berichterstattung, man will, man muss weiterlesen! Die Maschen, in denen die Schicksale miteinander verwoben sind, werden immer enger. Die Gefühle wirken stets authentisch, wodurch die Dramatik betont wird, ohne reißerisch zu wirken. Bilder aus der Kriegs- und Nachkriegszeit machen Die andere Hälfte der Welt sowohl nachvollziehbar als auch dringlich mahnend.

    Fazit:

    Nachdem man sich etwa ab Kapitel drei über die Struktur des Buches klargeworden ist, will man es nicht mehr aus der Hand legen. Packend geschrieben bietet es eine Perspektive fernab von heutiger Umweltzerstörung und Überbevölkerung. Einfach eine neue Weltordnung des Matriarchats. Für mich als Leser haben die geschilderten Konsquenzen einer männermordenden Pandemie Hand und Fuß. Trotz aller Dramatik und trotz des sich ändernden Rollenverständnisses hin zur weiblichen Vorherrschaft ist das Buch keine verbittert klingende Abrechnung mit der Dominanz der Männer in Beruf, Wirtschaft und Politik. Es ist eine Alternative, die es gilt ernsthaft und geschlechterneutral zu betrachten. Dadurch, dass die Autorin die ganze Welt in den Fokuss rückt, wird das Buch neben einem Roman zu einer Kritik an unserer heutigen Gewohnheit, nichts als System zu betrachten, sondern alles in manchmal widerstreitenden Subsystemen optimieren zu wollen: Das System als ganzes, die Welt an sich bleibt ohne diese Sicht auf der Strecke. Aber egal, welchen Aspekt der Leser in den Vordergrund stellt: Sweeny-Bairds Die andere Hälfte der Welt ist eine packende und lesenswerte Lektüre.

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  1. Sehr unterhaltsam, aber letztlich harmlos.

    Kurzmeinung: Ich habe mich durchaus amüsiert, aber das Bedrohliche blieb aus.

    Eine Pandemie bricht aus, schlimme Krankheit, die zum Tode führt, die allerdings nur Männer betrifft, wir atmen tief auf, beinahe hätte ich tief Luft geholt, was für ein Glück - die Pandemie greift weltweit um sich.

    Der Kommentar:
    Pandemiethemen sind momentan natürlich in! Das ist nur allzu verständlich, beschäftigen wir uns doch alle damit und fragen uns, wo wir in der Gesellschaft gerade stehen, mitten drin oder schon danach? Im Roman bricht die Pandemie in Schottland aus, die zuständigen Stellen, an denen hauptsächlich Männer sitzen, verschlampen und verschlafen das Zeitfenster, wo man noch hätte etwas verhindern können. Also sterben Männer massenweise, die Gesellschaft ist in Panik.

    Der Roman ist rasant geschrieben, gut sogar oder gut gesprochen, da ich das Hörbuch „las“. Ja, die Sprecherinnen sind hervorragend, besonders gefällt mir Hansi Jochmann mit ihrem prägnanten Timbre.

    Zwei Drittel der Zeit verwendet die Autorin auf Befindlichkeiten. Das macht sie schon gut, doch, zum Beispiel verfolgt man, wie eine Wissenschaftlerin den Impfstoff entwickelt, das dauert allerdings Jahre. Es werden andere, zahlreiche Einzelschicksale geschildert, die einem an die Nieren gehen könnten. Seltsamerweise tun sie das nicht. Wahrscheinlich, weil man gespannt darauf lauert, wie, wie, wie sich eine männerlose Gesellschaft darstellt. Darauf muss man lange warten!

    Endlich: Statt Tinder Finder. Frau findet Frau. Viele logistische Dinge sind zu bewältigen, angefangen von der Organisation der Müllabfuhr bis zu Klempnerarbeiten und dem Händling technischer Berufe, üblicherweise in Männerhand bis zu der Besetzung hoher Vewaltungsposten. Endlich sind die Entscheidungsträger Frauen!

    Und natürlich schaffen die Frauen alles. Die meisten Regierungen sind jetzt weiblich, Männer befinden sich weltweit in der Minderheit und jammern laut über sexuelle Anmache. Trauer muss bewältigt werden, aber ansonsten ist die Welt ein Paradies. Die Kriminalitätsrate sinkt, die Mortalität im Straßenverkehr fällt, etc. etc.

    Der Roman ist letztlich vergnüglich. Eine "nette" Idee -

    Man muss natürlich die vielen Einzelschicksale zu verfolgen, mögen, sie sind ein wenig zu ausführlich dargestellt für meinen Geschmack, bilden aber natürlich durchaus ab, was geschieht. Der Ausblick auf die männerlose Gesellschaft ist wirklich ein wenig kurz, aber durchaus vorhanden. Auch die Anbindung an die Weltpolitik, was ich besonders honoriere.

    Ich rätsele, warum ich den Roman kaum ernst nehmen kann. Warum hat mir „Die Markierung“ von Frida Isberg einen kalten Schauer über den Rücken gejagt, obwohl jener Roman ungenügend auserzählt gewesen ist. Ha, deshalb! Auserzählt. Der Roman „Die andere Hälfte der Welt“ ist zu auserzählt. Fridas Roman ist mir zu wenig auserzählt, er hat große Lücken, aber "Die andere Hälfte der Welt" übertreibt es damit wiederum. Es fehlt der Raum, wo meine eigene, das heißt, des Lesers Phantasie Wurzeln schlagen könnte. Und deshalb greift mich der Roman nicht an. Ein letzter Kniff, um mich doch noch zu kriegen, wäre gewesen, wenn es zu guter Letzt eine Pandemie gegeben hätte, die nur Frauen vom Planeten fegt. Aber nix. Sweeney-Baird hat zuletzt der Biss gefehlt oder der Mut verlassen und so bleibt das Büchlein eben das, nett.

    Fazit: Der Roman ist unterhaltsam, ich mochte ihn. Aber es gehen weder Bedrohung von ihm aus noch Denkanstöße. Er bleibt ohne Nachwirkungen.

    Kategorie: Dystopie. Gute Unterhaltung.
    Als Hörbuch: Hörbuchverlag, 2022
    Diana Verlag, 2022/ Penguin Random House Verlagsgruppe.

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Das Jahr der Gier

Buchseite und Rezensionen zu 'Das Jahr der Gier' von Horst Eckert
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Das Jahr der Gier"

Der britische Journalist Oscar Ravani wird in Düsseldorf auf offener Straße mit dem Messer angegriffen. Ein rassistisch motiviertes Attentat? Kriminalrätin Melia Adan und Hauptkommissar Vincent Veih wollen die Aussagen noch einmal unter die Lupe nehmen. Doch ein vermeintlicher Zeuge ist plötzlich unauffindbar. Ravani selbst schweigt. Mit seinen Recherchen zu einem großen Finanzdienstleister könnte er sich allerdings Feinde gemacht haben. Die Firma gilt als deutsches Vorzeigeunternehmen mit engen Kontakten zur Politik. Wie viel an dieser Erfolgsstory ist echt? Für ihre Ermittlungen begeben sich Vincent und Melia in eine finstere Parallelwelt von ungeahnten Ausmaßen.

Diskussionen zu "Wolkenkuckucksland: Roman"

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:432
Verlag: Heyne Verlag
EAN:9783453426375
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Rezensionen zu "Das Jahr der Gier"

  1. 4
    09. Mär 2022 

    Die Story

    Ein entfernter Bekannter von Melia Adan, der in London lebt, wird bei einem Aufenthalt in Düsseldorf überfallen und verletzt. Ihr Onkel bittet Melia, die eine Abteilung bei der Polizei leitet, sich der Sache anzunehmen. Obwohl es nicht zu erwarten war, findet Melia ein paar Ungereimtheiten. So sicher, dass es ein rassistischer Übergriff war, ist sie nicht. Sie bittet Vincent Veih sich auch noch mal um den Vorgang zu kümmern. Beinahe zur gleichen Zeit wird eine weibliche Leiche gefunden. Es handelte sich wie sich herausstellt um eine aufstrebende junge Frau.

    Bei ihrem dritten Fall bekommen es Kriminalrätin Melia Adan und Kommissar Vincent Veih mit brisanten Fällen zu tun. So ist zunächst nicht klar, wieso sich Melias Bekannter aus Jugendtagen überhaupt in Düsseldorf aufgehalten hat. Auch der Tod der jungen Frau gibt Rätsel auf. Erst als sich eine vage Verbindung zwischen beiden Geschehen auftut, kommt Bewegung in die Ermittlung. Derweil bekommt der ehemalige Polizist Sebastian Pagel einen neuen Job, nachdem er überhaupt nicht gesucht hat. Er sieht es als Chance, sich seiner Fähigkeiten zu versichern, denn der Anlass für seinen Austritt aus dem Polizeidienst war ein Ereignis, das ihn immer noch sehr belastet. Diesmal soll alles besser laufen.

    Möglicherweise haben es Bücher, die so relativ aktuelle Themen aufgreifen, momentan etwas schwerer als sonst. Irgendwie wird zur Zeit alles von der Tagespolitik rechts überholt. Dennoch kann man sich auf den Autor verlassen, der es wieder schafft, ein interessantes Thema hier aus der Wirtschaftskriminalität so aufzubereiten, dass man das Buch fast in einem Rutsch durchliest. Wie war das nochmal mit den verschwundenen Millionen? Wer hat da die Hand über wen gehalten? Hat die Polizei überhaupt eine Chance, das Geflecht zu entwirren? Die einzelnen Handlungsstränge greifen so ineinander, dass man immer gefesselt bleibt und wissen will, was es noch für Verwicklungen gibt. Man merkt, dass der Autor genau recherchiert hat, um ein authentisches, wenn auch fiktionales Bild, von einem der größten Fälle von Wirtschaftskriminalität der letzten Jahre zu geben. Leseempfehlung.

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Narbenschwarz

Buchseite und Rezensionen zu 'Narbenschwarz' von Roxann Hill
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Narbenschwarz"

Diskussionen zu "Wolkenkuckucksland: Roman"

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:477
EAN:9798490603122
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Rezensionen zu "Narbenschwarz"

  1. 5
    25. Okt 2021 

    Überaus spannend und spektakulär

    Der Mordfall an einem bekannten Immobilienmakler schreckt ganz Hamburg auf. Doch der Verdächtige ist schnell ermittelt. Ein Obdachloser, der Geld vom Opfer und das Tatmesser bei sich hatte, wird als Tatverdächtiger festgenommen. Doch die Psychologin Evelyn Wolf und auch Oberstaatsanwalt Alex Gutenberg haben Zweifel an der Schuld des Obdachlosen. Nach einer Wäsche und vernünftiger Kleidung kann Evelyn sich dem Obdachlosen nähern und sieht ihre Zweifel bestätigt.

    Doch es gibt in Hamburg noch weitere, grausame Todesfälle, die die Handschrift eines bekannten Serienkillers tragen. Der Leiter des LKA Hamburg beschließt nun doch die Sonderkommission zu bilden um den Serienkiller aufzuhalten. Den vermeintlich einfachen Fall des ermordeten Immobilienmaklers können die Ermittler ja nebenbei aufklären.

    Diese beiden Parallelermittlungen werden durch die Handlung getragen und führten dazu, dass sich während des Lesens die Spannung spürbar steigerte. Dabei hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass es durchaus sein könnte, dass die Ermittlung in beiden Fällen vielleicht doch zusammengehören. Aber das macht einen großartigen Psychothriller aus, man wird beim Lesen permanent aufs Glatteis geführt. Man macht sich eigenen Gedanken und dann geschehen Dinge, mit denen man niemals gerechnet hätte. Es gab einen Moment, wo ich dann beim Lesen innehalten musste. Es war das Gefühl der Fassungslosigkeit und Sprachlosigkeit, dass mir in dem Moment den Atem raubte. Dieser Überraschungsmoment und dann ist das Buch noch nicht zu Ende. Das dicke Ende kam zum Schluss! Dazu will ich auch gar nicht mehr verraten. Das muss man einfach selbst lesen!

    Sehr gut gefallen haben mir die liebgewonnen Protagonisten, die dann letztlich das SOKO-Team bildeten. Ihr Umgang miteinander, auch der Umgang mit dem Chef - einfach nur schön zu lesen. Für mich ist klar, ich bin jetzt schon gespannt auf den nächsten Teil und kann es kaum erwarten.

    Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und wenn ich könnte, würde ich gerne sechs Lesesterne vergeben.

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Nicotine

Buchseite und Rezensionen zu 'Nicotine' von Nell Zink

Inhaltsangabe zu "Nicotine"

Diskussionen zu "Wolkenkuckucksland: Roman"

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:288
EAN:9780008179212
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Seiten