Ingenium: Das erste Rätsel

Buchseite und Rezensionen zu 'Ingenium: Das erste Rätsel' von Danielle Trussoni
5
5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Ingenium: Das erste Rätsel"

Format:Broschiert
Seiten:432
EAN:9783455015669
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Rezensionen zu "Ingenium: Das erste Rätsel"

  1. 5
    02. Mär 2024 

    Das Gottesrätsel

    Vor fünf Jahren wurde Jess Price wegen Mordes verurteilt und seitdem sitzt sie ihre Strafe im Gefängnis ab. Ab diesem Zeitpunkt spricht Jess nicht mehr, dafür aber zeichnet sie verstörende Bilder, zuletzt ein außergewöhnliches Rätsel.

    Mike Brink gilt seit dem Unfall beim Fußballspiel als Rätselgenie. In Folge einer Schädelhirntraumata besitzt er die besondere Gabe - das sog. Savant-Syndrom. Auf eine Bitte der Gefängnispsychologin besucht Mike die verstummte Jess im Gefängnis. Bald erkennt er, dass Jess in ständiger Todesangst lebt und nicht nur sie an der Lösung des Rätsels interessiert ist.

    Das magische Rätsel führt Mike auf eine gefährliche Reise, auf der die mysteriösen Ereignisse aus der Vergangenheit die ganze Zukunft der Menschen beeinflussen wollen.

    Ein magisches Rätsel - nach dessen Lösung mehrere Menschen suchen, ein ungeklärtes Mord - dessen Jess beschuldigt wurde, eine verschwundene kostbare Porzellanpuppe – die unbedingt gefunden werden musste, Kabbala – eine mystische Tradition des Judentums, und nicht zuletzt die außergewöhnliche Gabe, die Mike besitzt – all das wird unbedingt aufgeklärt werden; das Buch entwickelt einen Sog, muss immer weitergelesen werden.

    Ich fand den Thriller sehr spannend, die Rätseln und die mystischen Geheimnisse faszinierend, die Handlung temporeich, fesselnd. Dank der bildhaften Erzählweise der Autorin lässt sich das Buch flüssig lesen. Die fesselnde Handlung mit vielen überraschenden Wendungen machen den Thriller zu einem wahren Pageturner, den ich wärmstens empfehlen kann.

    Auf die Fortsetzung mit dem Titel „Invictum“, die im September 2024 erscheint, bin ich sehr gespannt.

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  1. Exzellenter Mix

    Gelungener Mix von Wissenschaft & Spannung = Mitreißender Lese-Spaß!

    Der erste Band der neuen Wissenschaft-Thriller Reihe
    - Ingenium, Das erste Rätsel -
    von Danielle Trussoni, erscheint am 04.September auf dem deutschen Markt.

    Die US-amerikanische Autorin Danielle Trussoni, war mir noch unbekannt.
    Sie hat an der University of Wisconsin, englische Literatur & Geschichte studiert.
    Seitdem sie den Iowa Writers' Workshop absolviert hatte, arbeitet & residiert sie, als freie Schriftstellerin in den Vereinigten Staaten und Bulgarien.
    Sie konnte sich durch ihre Artikel im "The New York Times Book Review", dem The New York Times Magazine und dem The Telegraph Magazine in den gesamten USA, einen Namen machen.

    Deutsche Übersetzung von:
    Jürgen Bürger
    Kathrin Bielfeldt

    Zum Inhalt:
    In diesem Serien-Auftakt dreht sich alles um die erstaunlichen Fähigkeiten des 32-jährigen Mike Brink.
    In seiner aktiven sportlichen Phase, hatte er bei einem Footballunfall ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Diese ließ ihn mit einer sogenannten Insel-Begabung zurück.
    Inzwischen wurde er zu einem der erstaunlichsten Denker seiner Zeit. Alles dreht sich bei ihm seither um Rätsel, Mathematik und Mystik.
    Kernort der Story:
    Ein Hochsicherheitsgefängnis in den USA.
    Personen & thematischer Hotspot:
    Eine Psychiaterin Dr. Moses, die verstummte Patientin Jess Price, Mike dem Rätselmacher
    und ein scheinbar unlösbares Rätsel.
    Die Entwicklung:
    Um der Patientin zu helfen wendet sich Dr. Moses an Mike und beauftragt ihn mit der Lösung des Rätsels.
    Schon bald wird klar, dass dieser Auftrag mehr ist als nur ein Rätsel zu lösen.

    Das sorgfältig gestaltete Cover ist ein absoluter & gelungener Blickfang. Die verwendete Farbpalette, der harmonische und dennoch rätselhaft anmutende Buchschnitt als auch das Titeldesign betätigen meinen Neugier-Schalter!
    Sehr gut gelungen und wirksam, so lautet mein Urteil!

    Mein Gesamteindruck

    Der Erzählstil: kontinuierlich entwickelt sich, vor meinen Augen die Geschichte.
    Mit jeder Zeile und Seite gehe ich immer tiefer, an der Hand der Autorin und begleite Mike auf der Suche, nach dem Sinn und der Auflösung, dieses komplexen Rätsels.

    Verlaufskreation: diese verdeutlicht, durch ihre detaillierte und logisch nachvollziehbare Konstruktion ihren hohen Anspruch.
    Die Rätsel werden nicht nur beschrieben, sie wurden in der jeweiligen Buchszene bildlich dargestellt. Das gab mir die Gelegenheit, mich selbst zu beobachten. Meine Versuche das Rätsel zu entschlüsseln. Ich war komplett unter dem Bann der Erzählung.

    Mathematik & Mystik
    Dieses Buch wurde sehr aufwendig recherchiert. Das war mir schon nach der Leseprobe klar geworden. Hier werden nicht nur allgemein bekannten Ansätze vermittelt. Mit einer Leichtigkeit, werden mitunter schwierige Annahmen der Wissenschaft als auch mathematische Grundsätze vermittelt.
    Aufgrund dessen ist die Entwicklung der Handlung auch für einen Laien gut nachvollziehbar & spannend lesbar.

    Spannung: Die Schriftstellerin braucht nur kurze Zeit um einen Spannungsbogen zu entwickeln und sukzessive neue einzuweben.

    Deutsche Übersetzung: diese ist so gut gelungen, dass ich erst jetzt wieder daran denke, dass das Buch aus dem Amerikanischen übersetzt wurde.

    Plot: Die verwinkelten schriftstellerisches Pfade haben mich konstant miträtseln lassen. Ich habe die Lösung leider nicht selber erdenken können.
    Das präsentierte Finale ist absolut schlüssig und macht schon Vorfreude auf das nächste Rätsel für Mike Brink.

    Zusammenfassung & Fazit:
    Jeder von uns Lesern hat sie, seine Lieblingsbücher und gar ganze Serien. In ihrem Licht muss dann die neue Lektüre bestehen und mich / uns noch mehr beeindrucken.

    Danielle Trussoni hat dieses Ziel bei mir erreicht.
    Ein Buch zusammengesetzt aus einem Mix von Realität, Vergangenheit, Mathematik und Mystik gut geschüttelt mit menschlichen Emotionen und der Furcht nicht zu genügen -, ergeben eine wirklich rasante Geschichte, die in mir die Lust auf mehr davon, entfacht hat.

    Ich vergebe für die Gesamtkonstruktion dieses ersten Bands:
    Exzellente 5 *Lesesterne!

    Ich empfehle all denjenigen, die bereit sind, einer Geschichte zu folgen, die aus der Norm fällt.

    Ich bin fest überzeugt, dass *Ingenium: Das erste Rätsel* - viele Leser, auch Genre übergreifend, begeistern kann & wird.

    ISDN: 978-3-455-01566-9
    Verlag: Hofmann & Campe
    Seitenzahl: 400
    Formate: elektr. & Taschenbuch

    Ich bin sehr dankbar, dass ich ein Leseexemplar vorab lesen durfte.

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Crime Puzzles

Buchseite und Rezensionen zu 'Crime Puzzles' von M. Diane Vogt
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Crime Puzzles"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:108
Verlag: arsEdition
EAN:9783845844206
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Rezensionen zu "Crime Puzzles"

  1. 4
    03. Dez 2022 

    Rätselhaft

    Im dreißig rätselhaften Geschichten kann man sich hier die Zeit vertreiben. Das ist einfach mal was anderes. Gerade wenn man gerne Krimis liest, kann man ja auch mal Spaß dran haben, das Lösen der kleinen Geschichten selbst in die Hand zu nehmen. Die erste Story bietet so eine Art Aufgalopp, ein wenig wie in der Schule, wo man auch schauen musste, was der Lehrer wohl von einem wollte. Hat man das Prinzip kapiert, lohnt es sich aufmerksam zu lesen. Dann wird man fröhlich feststellen, dass man zwar kein ganz gewitzter Detektiv ist, aber ein bisschen schon.
    Dann ahnt man, wer die Frau getötet hat, wer es war, wer es nicht war oder auch wie das zu beweisen war. Natürlich liegt man manchmal falsch oder einem fällt eben nichts ein. Das ist nicht schlimm. Vielleicht eignet sich das Buch auch für einen Gruppenabend, an dem man dann gemeinsam rätseln und diskutieren kann. Beim ersten Lesen hat man sogar das Privileg, die verschlossenen Seiten öffnen zu dürfen. Nicht mogeln!

    Auch die Aufmachung des Buches mit seinem auffälligen Cover und den verschlossenen Seiten, den sorgfältig ausgewählten Bildern und auch dem sonstigen Layout, ist sehr ansprechend.

    Ein toller Zeitvertreib, der neben dem Lesen auch die Möglichkeit der aktiven Teilnahme an den Geschichten bietet. Vielleicht sollte man so etwas häufiger lesen, damit man bei den Romanen noch besser miträtseln kann.

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Das geheime Leben der Bäume

Buchseite und Rezensionen zu 'Das geheime Leben der Bäume' von Peter Wohlleben
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Das geheime Leben der Bäume"

Erstaunliche Dinge geschehen im Wald: Bäume, die miteinander kommunizieren. Bäume, die ihren Nachwuchs, aber auch alte und kranke Nachbarn liebevoll umsorgen und pflegen. Bäume, die Empfindungen haben, Gefühle, ein Gedächtnis. Unglaublich? Aber wahr! – Der Förster Peter Wohlleben erzählt faszinierende Geschichten über die ungeahnten und höchst erstaunlichen Fähigkeiten der Bäume. Dazu zieht er die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse ebenso heran wie seine eigenen unmittelbaren Erfahrungen mit dem Wald und schafft so eine aufregend neue Begegnung für die Leser: Wir schließen Bekanntschaft mit einem Lebewesen, das uns vertraut schien, uns aber hier erstmals in seiner ganzen Lebendigkeit vor Augen tritt. Und wir betreten eine völlig neue Welt ...

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:224
EAN:9783453280670
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Rezensionen zu "Das geheime Leben der Bäume"

  1. 4
    23. Jul 2017 

    Etwas arg vermenschlicht

    Das Buch fand ich sehr interessant. Allerdings kam mir des Autors Öko-Weltbild stark vermenschlicht vor. Aber ich bin auch nicht vom Fach, und weiß nicht, ob ich mir darüber überhaupt ein Urteil erlauben darf. Aber ich kann mir nun mal sehr schwer vorstellen, dass z. B. Bäume und Pflanzen miteinander kommunizieren, einerseits, aber andererseits, so schreibt der Autor, kommunizieren sie eher auf einer feinstofflichen Art, und nicht wie wir Menschen über Wort und Gestik.

    Zitat:
    "In der Lebensgemeinschaft Wald sind es nicht nur Bäume, sondern auch Sträucher und Gräser, ja womöglich alle Pflanzenarten, die sich derart austauschen. Treten wir jedoch in die Feldflur, so wird das Grünzeug sehr schweigsam. Unseren Kulturpflanzen ist die Fähigkeit, sich ober- oder unterirdisch mitzuteilen, durch Züchtung größtenteils abhandengekommen. Sie sind quasi taub und stumm und werden dadurch zu einer leichten Beute für Insekten. Das ist einer der Gründe, warum die moderne Landwirtschaft so viele Spritzmittel einsetzt. Vielleicht können sich Züchter künftig ein wenig von den Wäldern abschauen und wieder mehr Wildheit und damit Geschwätzigkeit in Getreide und Kartoffeln einkreuzen." (2015, 18f)

    Geschwätzigkeit unter den Pflanzen, damit habe ich irgendwie ein Problem, aber wahrscheinlich darf man das nicht so wortwörtlich verstehen. Weiter unten schreibt demnach der Autor, dass Bäume und Pflanzen über Gerüche, optisch und elektrisch kommunizieren.

    Insgesamt fand ich das Buch trotzdem gut, weil ich jetzt ganz anders durch den Wald gehe, versuche die Bäume und die Pflanzen etwas bewusster zu betrachten. Aber dass eine Wiese Schmerzen empfinden würde, wenn Tiere darauf weiden und die Halme fressen, kann ich schwer annehmen. Dann stimmt etwas mit der Schöpfung nicht, wenn die Nahrung immer damit verbunden ist, einem anderen Schmerzen zu bereiten ... Dann dürften wir Menschen auch kein Gemüse mehr essen. Der Autor sagt zwar nicht, dass das verboten ist, dass man sich versündigt, aber er appelliert darauf, dass der Mensch dies mit mehr Ehrfurcht tun sollte. Ob das der Pflanze hilft, wenn wir uns bei ihr entschuldigen, dass wir sie essen, wir Menschen und Tiere, wo sie doch lieber am Leben bleiben möchte …

    Die Frage, ob Bäume und Pflanzen intelligente Wesen seien, wurde anhand einer Studie bejaht. Die Intelligenz sei über verschiedene Anlagen und über Moleküle gesteuert. In der Wurzelspitze würden sich gehirnähnliche Strukturen befinden, die denen von Tieren ähneln.

    Interessant fand ich zudem die Beschaffenheit von Waldhonig. Die Bienen würden Blattlausfäkalien benutzen.

    Zitat:
    "Sie saugen die süßen Tropfen ein, transportieren sie zum Bienenstock, würgen sie dort wieder hervor und verarbeiten sie dann zu dunklem Waldhonig. Er ist bei Käufern sehr begehrt, obwohl er mit Blüten absolut nichts zu tun hat."

    Mehr möchte ich nun nicht verraten. Ich kann das Buch auf jeden Fall an alle Naturinteressierte weiterempfehlen. Ob man nun an diese Theorien glaubt, oder nicht glaubt, etwas bleibt trotzdem hängen. Man macht sich Gedanken, und versucht die Bäume etwas anders zu betrachten und wahrzunehmen, wobei ich persönlich nie daran gezweifelt habe, dass Bäume, wenn sie gefällt werden, dabei nichts spüren würden. Nur mit dieser übertriebenen Vermenschlichung habe ich meine Probleme.

    Ich werde wohl nicht drumherum kommen, mich noch näher mit dieser Thematik zu befassen.

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