kreativ. Die Kunst zu sein

Buchseite und Rezensionen zu 'kreativ. Die Kunst zu sein' von Rick Rubin

Inhaltsangabe zu "kreativ. Die Kunst zu sein"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:416
Verlag: O.W. Barth
EAN:9783426293393
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Die Hochstapler: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Hochstapler: Roman' von Tom Rachman

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Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:416
EAN:9783423283977
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Vom Dachboden kann man den Himmel besser sehen

Buchseite und Rezensionen zu 'Vom Dachboden kann man den Himmel besser sehen' von Wild Verena

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Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:260
EAN:9783982475226
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Nagomi

Buchseite und Rezensionen zu 'Nagomi' von Ken Mogi
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Nagomi"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:176
EAN:9783832181628
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Rezensionen zu "Nagomi"

  1. Absolut lesenswert!

    Klappentext:

    „Nagomi bringt Leichtigkeit, Harmonie und Glück in dein Leben. Ken Mogi erklärt hier dieses tief im japanischen Alltag verwurzelte Lebensprinzip. Menschen, die nagomi erlangt haben, wissen, dass zum Glück auch das Unglück, zur Liebe auch der Verlust, zum Altruismus auch der Eigennutz und zum Vergnügen auch die Arbeit gehören. Und dass man nur dann ein harmonisches Leben führen kann, wenn es einem gelingt, alle Anteile des Lebens nicht nur zu akzeptieren, sondern auch in Balance miteinander zu bringen. Das ist der japanische Weg zur Lebensfreude.“

    Der Autor Ken Mogi ist mir bereits durch sein Buch „Ikigai“ ein Begriff. In seinem aktuellen Buch „Nagomi“ geht es also um die japanische Lehre des Positiven. Es geht genau darum Freude, Harmonie und Leichtigkeit in sein Leben zu lassen. All das geht aber nur einher wenn man auch das Negative sieht und zulässt! Kurzum: Es gibt Schatten und es gibt Sonne! Diese beiden Faktoren machen aus, das Nagomi überhaupt funktioniert und das man aus negativem etwas positives machen kann. Hier die Balance zu finden ist eben genau die Kunst! Der Autor hat einen feinen und sehr verständlichen Schreibstil welcher mir wieder sehr zusagte. Alles wirkt rund und logisch und man merkt einfach das hier win Profi am Werk ist. 4 sehr gute Sterne hierfür!

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Der Flakon: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Flakon: Roman' von Hans Pleschinski

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Im August 1756 überfällt Friedrich der Große ohne Kriegserklärung Sachsen. Vor der hochgerüsteten preußischen Armee flüchtet Friedrich August, Herrscher über Sachsen und Polen, zusammen mit seinem Premierminister Heinrich von Brühl, nach Warschau. Aber die Reichsgräfin von Brühl bleibt in Dresden und kapituliert nicht, während das Land geplündert wird. Sie schmiedet einen Plan... Getarnt durch ein Pseudonym, macht sie sich mit ihrer Kammerzofe auf den mühevollen Weg nach Leipzig, wo Friedrich der Große seine Audienzen hält. Kann man durch eine beherzte Tat die Geschichte verändern, einen barbarischen Krieg beenden? In seinem neuen ebenso unterhaltsamen wie kenntnisreichen Roman erzählt Hans Pleschinski von einem wenig bekannten Ereignis der deutschen Geschichte und von heimlichen Heldinnen.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:360
Verlag: C.H.Beck
EAN:9783406806827
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Die Kunst zu lesen: Ein Literaturverführer

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Kunst zu lesen: Ein Literaturverführer' von Frank Berzbach

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Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:224
Verlag: Eichborn
EAN:9783847900887
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Der Weg des Künstlers

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Weg des Künstlers' von Julia Cameron
2
2 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der Weg des Künstlers"

Format:Taschenbuch
Seiten:352
EAN:9783426878675
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Rezensionen zu "Der Weg des Künstlers"

  1. etwas sektenhaft

    Vor einigen Jahren gab es geradezu einen Boom, was Julia Camerons Schreibtipps betrifft, sie verfasste immer mehr Folgebücher, Workshops wurden abgehalten, wer keine Morgenseiten (die mich irgendwie an Morgenurin erinnern) verfasste, war out.

    Die Verbindung zwischen Literatur und Esoterik war groß in Mode, jedoch wurde darüber vergessen, dass Schreiben ein Handwerk ist, dass es mit Fleiß und hartnäckigem Überarbeiten zu tun hat.

    Die Tipps, die sie gibt, sind mit Vorsicht zu genießen. Das Ausschließliche ihrer Botschaft, die im Grunde nur kurzfristig beim temporären Schreibblockaden von Nutzen sind, hat etwas Sektenhaftes.

    Julia Cameron hat eine Reihe von Folge-Ratgebern herausgebracht, mit denen Sie auf der Business-Esoterikwelle schwimmt. Der simple Ansatz dieses Buches, der recht gut gemeint daherkommt und nachvollziehbar ist, wird in der New-Age-Szene auf diversen Seminaren als Patentlösung verkauft, war schädlich und der Kunst des Schreibens letztendlich abträglich ist. Schade, dass sie es nicht bei diesem ihrem ersten Buch gelassen hat.

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Das ist einer, der lebt!: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Das ist einer, der lebt!: Roman' von Manuel Niedermeier

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Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:240
EAN:9783328602835
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Hello Beautiful

Buchseite und Rezensionen zu 'Hello Beautiful' von Leslie Breaux

Inhaltsangabe zu "Hello Beautiful"

Format:Taschenbuch
Seiten:150
EAN:
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Mary & Claire: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Mary & Claire: Roman' von Markus Orths
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Mary & Claire: Roman"

Markus Orths mitreißender Roman über die Schriftstellerinnen Mary Shelly und Claire Clairmont – eine sprudelnde Geschichte über die Literatur, das Leben und die Liebe Nach einer wahren Begebenheit: Die Stiefschwestern und Schriftstellerinnen Mary Shelley und Claire Clairmont lieben Percy. Und Percy liebt Mary & Claire. An seiner Seite entfliehen die Frauen der Londoner Enge. Sie wollen atmen, reisen, lesen, wollen verrückt sein, lieben und schreiben. Und sie nehmen den schillerndsten Popstar der Literatur Anfang des 19. Jahrhunderts in ihre Gemeinschaft auf: den jungen Lord Byron. Bei heftigen Gewittern treffen sie sich am Genfer See. Opiumberauscht schlägt Byron um Mitternacht ein Spiel vor: Wer von uns schreibt die schaurigste Geschichte? Für Mary & Claire wird nach dieser Nacht nichts mehr so sein wie zuvor. Ein mitreißender Roman, der Geschichte lebendig macht.

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:304
EAN:9783446276215
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Rezensionen zu "Mary & Claire: Roman"

  1. Tragische Lebensläufe

    Kurzmeinung: Weibliche wilde Feger haben es immer schwer, besonders aber im 19. Jahrhundert

    Mary Shelley (1797-1851) und Claire Clairemont (1798-1879) waren Halbschwestern, wilde Feger, für ihre Zeit hochmoderne Frauen und völlig überkandidelt. Sie lebten zeitweise eine ménage à trois und gaben nicht viel auf die Meinung der Gesellschaft. Sie waren eine Ausnahmeerscheinung.
    Mary heiratete schließlich den Adligen Percy Bysshe Shelley, nach langer Liaison mit ihm, da er verheiratet war und von seiner Ehefrau zwei Kinder hatte. Er war ein überspannter junger Kerl, der in seinem Leben nie gearbeitet hatte und ungeachtet seiner noch lebenden Ehefrau mit beiden Schwestern ins Bett ging. Als Sohn und Erbe eines vermögenden Vaters hatte er es nicht nötig, sich um Geld zu sorgen und nahm schon in jungen Jahren großzügige Anleihen auf sein künftiges Erbe auf. Eigentlich gehörten alle drei der besseren Gesellschaft an. Doch sie brachen aus den engen Strukturen ihres Standes aus, machten deswegen auch härtere Zeiten durch. Da, offen gesagt, alle drei völlig verantwortungslos waren, konnte dies nicht ausbleiben. Alle drei versuchten sich in der Schriftstellerei, mit unterschiedlichem Erfolg. Letztlich wurde nur Mary richtig berühmt, als sie die berüchtigte Frankensteinfigur erfand. Ruhm und Ehre auf breiter Ebene blieben ihr jedoch versagt.

    Der Kommentar:
    Der Roman wird aus den Innenansichten der handelnden Personen heraus geschrieben; das macht ihn intensiv, zeitnah, historisch- authentisch, aber auch unangenehm schwülstig und pathetisch, da, wie gesagt, die Hauptfiguren nicht ganz von dieser Welt waren, den Kopf immer in den Wolken. Die Bekanntschaft mit dem britischen Dichter Lord Byron (1788 – 1824), einem womöglich noch überspannteren, exzentrischen und egozentrischen jungen Mann, einem aus heutiger Sicht Tierquäler erster Güte, machte die Dinge nicht besser. Claire Clairemont war ihm sexuell hörig und überließ ihm ihre Tochter Ava mit anderthalb Jahren, in der irrigen Ansicht, der Vater würde sich vorbildlich um sein Kind kümmern. Pustekuchen. Mit vier Jahren starb das Kind an einer Krankheit, an dem Trennungstrauma und an Vereinsamung leidend in einem Kloster, wohin sie vom Vater als Kleinkind in frühkindlichem Alter abgeschoben wurde. Man möchte den reichen Dandys dieser Zeit noch heute Schmähungen ins Grab nachrufen!
    Also insoweit erhält der Leser einen erstklassigen Eindruck von den Problemen einer Frau von Stand in dieser Zeit; wichtig waren der Ruf und die Versorgung einer Frau durch Elternhaus oder Ehemann. Über Kind und Weib hatte der Mann, als Krone der Schöpfung, alleinige Entscheidungsgewalt. Kinder hatten quasi gar keine Rechte. Obwohl die beiden Frauen Konventionen sprengten, verlief ihr Leben tragisch.
    Der Autor hat die Lebensumstände und Beweggründe, auch die Verdienste dieser mutigen, die Gesellschaft herausfordernden Frauen auf den Punkt gebracht. Davon bin ich begeistert. Andererseits waren die Schwestern leichtfertig. Auf alle Fälle hatten sie keinerlei Lebenserfahrung und konnten die Tragweite ihrer Entscheidungen nicht überblicken. Dafür mussten sie einen hohen Preis bezahlen. Auch die Männer bezahlten. Allerdings wurde deren Leiden durch Vermögen und Stand abgemildert, mit männlicher sexueller Exzentrizität übte die Gesellschaft Nachsicht. Daran hat sich nicht viel geändert!

    Fazit: Von den beiden Schwestern Mary Wollstonecraft Shelley und Claire Clairemont wusste ich gar nichts und auch nicht von dem Dichter Percy Bysshe Shelley, was allerdings kein Verlust gewesen ist, was letzteren betrifft. Ich wurde von dem Autor auf kurzweilige Weise meiner Bildungslücken enthoben, ins Bild gesetzt und fühle mich bereichert. Dabei ist der Autor immer unterhaltsam, nie langweilig. Dennoch hätte ich eine andere Erzählperspektive bevorzugt, eine, die weniger Pathos gebraucht hätte.

    Kategorie: Biografischer Roman
    Verlag: Hanser, 2023

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