Einfach natürlich

Buchseite und Rezensionen zu 'Einfach natürlich' von Doris Kern
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Einfach natürlich"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:224
EAN:9783702509972
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Rezensionen zu "Einfach natürlich"

  1. Von Kosmetik über Hausmittel bis hin zur Deko

    Dieses Buch begleitet den Leser durch das ganze Jahr. Angefangen von den Gänseblümchen im Frühling, Blütenträume im Sommer, Holunderbeeren im Herbst bis hin zum Granatapfel im Winter. Der ganze Inhalt umfasst 200 Rezepte zum Kochen, Basteln oder aber auch für Cremes und verschiedene Öle oder Seifen. Das ist wirklich nur ein ganz kleiner Ausschnitt aus dem Inhalt. Dieses hochwertige Buch hat unzählige ästhetische Bilder parat die mir unglaublich gut gefallen haben.
    Meiner Meinung nach sind die Rezepte detailliert beschrieben es steht auch jedesmal die Haltbarkeitszeit mit dabei - was ich persönlich sehr gut finde. Aber für viele Rezepte sollte man doch einiges an Zeit mitbringen.
    Besonders schön finde ich die Aufkleber für Marmeladengläser und Co. Auch gibt es einen Sammelkalender wann welche Kräuter, Beeren usw. wachsen und gedeihen. Zu Beginn gibt es eine Übersicht über die Inhaltsstoffe, Rohstoffe und Basisrezepte. Mir persönlich haben es die verschiedenen Öle und Cremes angetan.
    Meiner Ansicht nach ist dieses Buch sehr interessant, informativ und ist liebevoll bis ins Detail gestaltet. Es liegt allerdings schwer in der Hand so dass ich beim lesen eine Ablage brauchte. Dies ist aber kein Kritikpunkt für mich. Ich war auf jeden Fall begeistert von der Vielfältigkeit des Buches und vergebe daher gerne fünf Sterne.

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Soul Food

Buchseite und Rezensionen zu 'Soul Food' von Elizabeth Acevedo
NAN
(0 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Soul Food"

Format:Broschiert
Seiten:400
EAN:9783499003547
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Unkrautgenuss & Wildpflanzenküche. 100 Rezepte voller Geschmack

Buchseite und Rezensionen zu 'Unkrautgenuss & Wildpflanzenküche. 100 Rezepte voller Geschmack' von Irmi Kaiser
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Unkrautgenuss & Wildpflanzenküche. 100 Rezepte voller Geschmack"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:176
EAN:9783708808147
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Rezensionen zu "Unkrautgenuss & Wildpflanzenküche. 100 Rezepte voller Geschmack"

  1. 5
    25. Apr 2022 

    Unkraut ab auf den Tisch!

    Lokal und saisonal heißt das Gebot der Stunde: Und da liegt es im wahrsten Sinne des Wortes nahe, auf die jungen Wilden vor unserer Haustüre zu setzen. Dass das sogenannte Unkraut auch ganz hervorragend schmeckt, zeigt uns Irmi Kaiser auf eindrucksvolle Weise – zum Beispiel, wenn sie damit die herrlichsten Festmenüs für jede Jahreszeit auf den Tisch zaubert. So ganz nebenbei verrät sie uns, was in den Pflanzen und Kräutern alles drinnensteckt, wie wir diese am besten pflücken und verarbeiten und wie wir damit gesund bleiben und uns wohlfühlen. (Klappentext)

    Wie beschreibt man eigentlich ein Sachbuch? Da geht es wohl kaum um Spannungskurven, ausgefeilte Charaktere und einen glaubwürdigen Plot. Sondern um die Art der Wissensvermittlung, den Inhalt, die Aufmachung, die Vielseitigkeit. Oder wie? Vielleicht doch auch darüber, wie das Leseerleben war? Ich versuche es einfach mal...

    Vor mir liegt ein handfestes Hardcover-Buch in frischem Grün mit aufgedruckten Wildkräutern und in typischer Schulbuchgröße (das war so meine Assoziation, wer es genauer wissen will: ca. 25 x 19,5 cm). Schon das erste Durchblättern offenbart: einen freundlichen Eindruck bietet auch das Innere, was nicht zuletzt an der reichlichen Bebilderung liegt. Zahllose Fotos sorgen dafür, dass man sich vieles sofort vorstellen kann, ergänzt durch liebevoll gestaltete Skizzen. Auf einen Blick ist zu ahnen: da hat sich jemand mit der Gestaltung sehr viel Mühe gegeben. Alles in allem wirkt die Aufmachung sehr edel.

    Die Präsentation der einzelnen Wilkräuter erscheint sehr strukturiert und durchdacht. Nach einem Vorwort und einigen allgemeinen Informationen zum Thema (u.a. Sammeln, Pflücken, Inhaltsstoffe) werden die einzelnen Pflanzen nach Jahreszeit sortiert präsentiert. Möchte man einige der Rezepte umsetzen, erleichtert das schon eine zeitliche Einordnung, wann die Kräuter überhaupt wachsen.

    Frühling: Gundermann/Gundelrebe, Gänseblümchen, Veilchen, Giersch, Waldsauerklee, Brennnessel, Löwenzahn, Taubnessel, Waldmeister

    Sommer: Schwarzer Holunder, Beifuß, Johanniskraut, Gartenrose/Wilde Rose, Taglilie, Rotklee, Nachtkerze, Frauenmantel, Schafgarbe

    Herbst: Springkraut, Goldrute, Stockrose, Vogelbeere, Weißdorn, Kapuzinerkresse, Schlehdorn, Hagebutte, Mispel

    Winter: Quitte, Nelkenwurz, Topinambur, Fichte und Tanne, Vogelmiere, Hasel, Schwarze und Rote Johannisbeere, behaartes Schaumkraut

    Wer wie ich bei der zeitlichen Einordnung der ein oder anderen Pflanze stutzt, dem sei gesagt: es kommt darauf an, welchen Teil der Pflanze man verwendet. So geht es z.B. bei der Johannisbeere nicht um die Beeren selbst, die sicher auch lecker und gehaltvoll sind, sondern diesmal um die Knospen. Und die gibt es eben im Winter, genauer: von Januar bis März. Die Informationen über die für die vorgestellten Rezepte verwendeten Pflanzenteile (Blüten, Blätter, Samen, Wurzeln, Stiele, Knospen, Triebe, Früchte, Sprossen, Nadeln, Kätzchen, Rinde oder die ganze Pflanze) finden sich gleich zu Beginn jeweils bei der Einführung einer Pflanze.

    Bei jeder neuen Pflanze wird zunächst alles Wissenswerte darüber auf einer Seite vorgestellt: die Erntezeit, die Erkennungsmerkmale, alles über das Sammeln und Verarbeiten und Eigenschaften aus der Volksmedizin (so ist beispielsweise der Rotklee blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, östrogenausgleichend). Gleich darauf folgen Rezeptvorschläge (in der Regel ohne kompliziert zu beschaffende Zutaten) - sowohl zum Verzehr geeignete Rezeptideen als auch zur Anwendung als Naturkosmetik. Am Ende einer Jahreszeit stellt die Autorin dann jeweils noch ein Festmenü vor, bestehend aus einer Vorspeise, einer Hauptspeise und einem Dessert, manchmal auch noch mit einem Aperitif vorweg. Das dürfte dann wohl ein Anreiz für Fortgeschrittene sein...

    Am Ende gibt es dann noch ein Kräuterverzeichnis sowie Register zu den Rezepten und den Naturkosmetikvorschlägen. Das erleichtert das Suchen bzw. verschafft noch eine andere Möglichkeit des Zugangs zum Buch außer es von vorn nach hinten durchzuschauen.

    Mir hat dieses Buch über Wilkräuter wirklich sehr gut gefallen und ich bin nun sehr motiviert, das ein oder andere Rezept auszuprobieren. Vielleicht nicht gleich eines der Festmenüs, aber auf den "Linsensalat Augenschön mit Gänseblümchen-Marinade", das "Nessel-Risotto" und den "Waldmeister-Rhabarber-Auflauf" bin ich jetzt schon neugierig geworden. Nun muss ich nur noch passende Sammelstellen finden - ohne Dünger am Feldrand, Hundepipi oder Ablagerungen von Autoabgasen. Ich bin gespannt!

    Ein edel aufgemachtes Buch randvoll mit Wissenswertem um Wildkräuter und mit innovativen Rezeptideen, reich bebildert, interessant und schön. Macht Lust aufs Ausprobieren!

    © Parden

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Selbstversorgung

Buchseite und Rezensionen zu 'Selbstversorgung' von  Marie Diederich / Wurzelwerk
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Selbstversorgung"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:300
EAN:9783706626828
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Rezensionen zu "Selbstversorgung"

  1. Eher eine Traumreise in die Selbstversorgung als eine konkrete

    Das Buch an sich macht einen soliden und fundierten Eindruck. Wurzelwerk und Löwenzahn, auf dem rückseitigen Cover noch mehr Begriffe wie Urban Gardener und Fermentistas.
    Ein wenig zu viel Aufstand? Zumindest immer gendergerechte Wortwahl.
    Selbstversorgung ist ein Hype, voll im Trend. Ich selbst stamme aus einer Familie, die sich grösstenteils mit Kartoffeln, Gemüse, Obst und auch Fleisch selbstversorgt hat. Da hat sich niemand ein Huhn auf den Kopf gesetzt und auch die Arbeit an sich lief nicht mal so nebenbei. Pro Tag 2 mal 5 Minuten für die Hühner? Niemals, nicht mal nach jahrelanger Routine.
    Und nicht daran zu denken, dass man sich als Kind mal bei den Beeren im Garten selbst bedient hätte. Die waren alle verplant.
    Solche Kapitelüberschriften wie Lass uns die Welt retten: Heute der Garten, morgen der Planet! Was soll das bitte sehr in der Realität?
    Mit Hühnern kuscheln. Okay, ich will keine Hühnerflöhe und was mache ich mit den alten Hühnern? Wer schlachtet sie ? Überhaupt Baurecht für Hühnerställe und Impfpflicht sind Dinge, die nicht konkret erwähnt werden, nur mal so geschrieben, erkundigt euch vorher gut.
    Das Buch bietet mal einen Einblick, wie man Selbstversorgung gestalten könnte als Zusatz oder Event, ist meiner Meinung nach aber weit entfernt von einer Anleitung zum echten Selbstversorgen.

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Alkoholfreie Drinks

Buchseite und Rezensionen zu 'Alkoholfreie Drinks' von Eva Derndorfer
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Alkoholfreie Drinks"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:184
EAN:9783710605956
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Rezensionen zu "Alkoholfreie Drinks"

  1. Drinks,Drinks und nochmal Drinks

    In diesem Sachbuch geht es ausschließlich um alkoholfreie und teilweise vegane Drinks und um ihre Zubereitung.Die Kapitel werden in fünf Kategorien eingeteilt von "Sommerbar"bis "Winterbar".Zuallererst bekam ich eine kleine Unterweisung in welchem Glas serviert wird.Ich fand dass die Bilder zu den jeweiligen Rezepten erfrischend und lecker aussehen.Die Rezepte selbst sind meistens für einen Liter ausgerichtet.Dazu gibt es jeweils noch eine Variante,zu welchem Essen die Getränke passen und in welchem Glas man die Drinks serviert.Die Zubereitungen selbst sind leicht nachzumachen und verständlich geschrieben. Natürlich gibt es auch zwischendurch schwere Rezepte die etwas mehr Aufwand,Geduld und Zeit brauchen.Exotische Drinks sind auch mit dabei:Spargel-Kokos-Drink oder Zwetschken-Cappuccino nur um zwei zu nennen.
    Einen Mixer sollte man auf jeden Fall zur Hand haben.Die Drinks werden immer frisch zubereitet und dazu gibt es auch Tipps zum entsaften.Aber es können auch durchaus fertige Säfte verwendet werden. Es ist also für jeden Geschmack,jede Jahreszeit und Anlass etwas dabei.Trotzdem finde ich dass diese Drinks und Zubereitungen eher nicht für den "normalen"Alltag geeignet sind.Eher für Feste,Feiern oder für Bars und Restaurants.Immer wieder bekam ich auch Infos zu den Gewürzen oder den Obstsorten.
    Mir persönlich gefällt dieses hochwertige Buch sehr gut-auch was die Aufmachung angeht.Ich bin auf jeden Fall positiv überrascht und vergebe daher gerne fünf Sterne.

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Karma Food Currys: Vegetarisch & Vegan

Buchseite und Rezensionen zu 'Karma Food Currys: Vegetarisch & Vegan' von  Adi Raihmann
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Karma Food Currys: Vegetarisch & Vegan"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:256
EAN:9783710605369
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Rezensionen zu "Karma Food Currys: Vegetarisch & Vegan"

  1. Curry,Reis,Ingwer und Co.

    Dieses hochwertige Kochbuch ist innen genauso bunt wie das Cover selbst.Los geht es mit dem Reiseplan durch ganz Indien:Von Norden nach Osten,von Westen nach Süden.
    Zu Beginn beschreiben die äußerst sympathischen Autoren den jeweiligen Landstrich mit seinen Sehenswürdigkeiten und was sonst noch von Bedeutung ist.Danach kommen dann auf jeweils einer Doppelseite die Gerichte dazu.Da gibt es im Osten z.B.das Rezept "Aloo Methi"oder auch"Süsses Tamarinden Chutney".Die Rezepte sind für mich leicht verständlich und sehr gut beschrieben.Natürlich gibt es dabei leichte und schwerere Gerichte zum nachkochen.Kleinere Tipps wie zum Beispiel das aufbewahren der Speisen gibt es dafür genügend.Die Gerichte sind alltagstauglich und in den Töpfen wird es zudem bunt.Im Vordergrund stehen die indischen Tabbas. Zu Beginn stellen sich die Autoren vor was mir sehr gefallen hat.Es gibt außerdem ein Ayurveda Guide das ich sehr interessant fand und im Anschluss gibt es noch ein Glossar mit den verschiedenen Gewürzen.Besonders hat mir der Curry Baukasten gefallen.Die Bilder zu den Gerichten sind sehr schön gestaltet und groß gehalten.
    Meiner Meinung nach ist dieses vegane,vegetarische und ayurvedische Kochbuch auch ein kleiner kultureller Reiseführer mit dem das Kochen sehr viel Spaß macht.Zudem lernte ich einiges über Land und Leute kennen. Es ist ein sehr umfangreiches,abwechslungsreiches und unterhaltsames Buch das mir Indien und seine Küche näher gebracht hat.

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Safran

Buchseite und Rezensionen zu 'Safran' von Urs Durrer
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Safran"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:250
Verlag: AT Verlag
EAN:9783039020805
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Rezensionen zu "Safran"

  1. Das rote Gold

    Klappentext:

    „Safran wird seit Jahrtausenden genutzt: in Medizin und Kosmetik, als Farbstoff und Gewürz. Kleopatra soll vor Verabredungen in Safran- wasser gebadet haben. Krämer, die im Mittelalter mit gefälschtem Safran handelten, wurden bei lebendigem Leib verbrannt oder mitsamt der gefälschten Ware begraben. Die Schweizer Safranproduzenten Sandra und Urs Durrer beleuchten das Thema von allen Seiten: von der Herkunft der Pflanze über die Botanik, die Anbaugebiete und den Handel bis zu seiner Verwendung in der Färberei, Medizin, Kosmetik und Kulinarik. Mit Porträts von Safranproduzenten aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und dem Südtirol und einer Pflanzanleitung für Gartenfreunde. Im Rezeptteil präsentieren fünf Köchinnen und Köche ihre Safran-Lieblingsgerichte wie Safranravioli oder Birnen-Tarte-Tatin mit Safran.“

    Dieses Buch ist eine Art Lexikon über das wertvollste Gewürz der Welt. Der Leser erfährt hier alles aber wirklich alles rund um Safran. Egal ob Anbau, Export, Verteilung, Verkauf….alles wird hier sehr detailliert beleuchtet. Es scheint schier unglaublich was sich alles um dieses Gewürz für Möglichkeiten auftun, wie man es nutzen kann und welch böser Handel damit teilweise betrieben wird.

    Das Buch ist unheimlich groß und schwer. Die, leider recht kleinen, Textpassagen werden mit Bildern immer wieder gekonnt aufgelockert. Das Cover allein ist aber schon ein kleines Highlight. Alles in allem ist dieses Buch sehr speziell und eher etwas für Kenner des besonderen Gewürzes. Es beinhaltet sehr viel Fachwissen und Geschichte und genau dafür gibt es von mir 4 von 5 Sterne.

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Orient trifft vegan

Buchseite und Rezensionen zu 'Orient trifft vegan' von  Serayi
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Orient trifft vegan"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:200
EAN:9783946625407
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Rezensionen zu "Orient trifft vegan"

  1. 5
    07. Mai 2021 

    Highlight und musthave für Veganer und Orientliebhaber

    Inhalt: Orient trifft Vegan - das sind Rezepte, die Geschichten erzählen. Mit über 80 zauberhaften Gerichten, die dich in eine andere Welt eintauchen lassen. Der Orient fasziniert mit seinen leuchtenden Farben und verführerischen Düften auf den bunten Märkten wie auf dem Teller. Und natürlich kann die orientalische Küche viel mehr als nur Falafel und Döner! Sie steht für fantastische Gewürze, aromatische Kräuter, unzählige Kreationen aus Hülsenfrüchten und frischem Gemüse sowie himmlische Desserts.
    Das Cover passt sehr gut zum Inhalt. Es hat mich sofort angesprochen und man erkennt schon, dass es um den Orient geht. Bisher habe ich noch kein einziges orientalisches Kochbuch gesehen, dass nur vegane Gerichte enthält und ich habe schon einige Kochbücher gelesen. Gerade deswegen musste ich das Buch sofort haben. Ich persönlich bin keine Veganerin, aber lebe so gut wie vegetarisch. Ab und zu gibt es bei mir auch vegane Küche. In den letzten zwei Jahren habe ich die orientalische Küche lieben gelernt. Allerdings gibt es dort nur sehr wenig veganes. Selbst wenn mal kein Fleisch in den Rezepten vorkommt, gibt es immer noch viele mit Joghurt.
    Aber ich schweife ab. Am Anfang des Buches stellt sich die Autorin vor. Ich finde sie sympathisch. Gleichzeitig liefert die Autorin auch ein paar Facts über die Tiere, deren Fleisch bei den meisten Menschen auf dem Teller landen. Sie erzählt auch über die weiteren Gründe ihrer veganen Lebensweise. Danach kommen noch ein paar weitere Informationen über den Orient und die verschiedenen Zutaten. Das finde ich gerade für die Menschen wichtig, die sich bisher noch nicht großartig mit dem Orient beschäftigt haben. Immerhin ist es schon interessant und hilfreich zu wissen, was zum Beispiel Pul Biber ist oder das Cörek Otu bei uns unter Schwarzkümmel bekannt ist.
    Los geht es mit den Rezepten dann mit den Vorspeisen. Hier lernt man verschiedene Saucen, Dips, Salte, Suppen und Brote kennen. Danach kommen die Hauptgerichte dran. Dort bekommen wir bekannte Gerichte wie Cig Köfte, Sigara Böregi und Lahmacun vorgestellt. Es gibt aber auch Filfil Mahames (Geröstete Spitzpaprika in Cashewsoße) und Pakora Benjan (Auberginen im Mantel) sowie viele weitere leckere Rezepte. Es folgt ein Kapitel über ihr Kindheitsessen.In dem Kapitel stellt sich den geliebten Döner in einer veganen Form vor. Ebenso wurden Gerichte wie Shawarma, Kebap, Menemen abgewandelt. Sogar Sucuk ist hier zu finden! Wie immer kommt das Beste zum Schluss. Und zwar Desserts! Wer verzichtet denn schon freiwillig auf Baklava, Islak Kek (Nasser Schokoladenkuchen) und Elmali Pastane Kurabiyesi (Gefüllte Apfelhörnchen). Auch Topak Khorma (Dattelbällchen) dürfen nicht fehlen. Damit ist die große Menüauswahl abgeschlossen. Natürlich dürfen die Getränke nicht fehlen. Wir bekommen hier Rezepte für Safran Chai, Cay, Drinks und Limo. Ganz am Ende darf ein Register natürlich nicht fehlen.

    Fazit: Dieses Buch konnte mich mit seinen 80 veganen Rezepten begeistern. Hier muss niemand auf seine liebsten Gerichte verzichten und bekommt sie so sogar noch in vegan geliefert. Man könnte zwar jetzt behaupten, dass dort viele bekannte Rezepte drin sind, aber ich habe die noch nie in veganer Form gesehen. Ich kenne nur ab und zu mal Tipps, wie man sie höchstens vegetarische zubereiten kann bzw direkt in vegetarisch. Wenn man sich vegan ernährt oder es mal ausprobieren möchte, muss sich nicht die Arbeit machen sie eigenständig in vegan umzuwandeln, sondern bekommt hier alles geliefert. Auch fand ich die Tipps ganz gut. Von der Aufmachung her habe ich selten so ein schönes Buch gesehen! Eventuell habe ich mich ein bisschen in diese Löffel verliebt!

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