Die Libanonzeder (Tapir)

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Libanonzeder (Tapir)' von Raffaella Romagnolo
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Libanonzeder (Tapir)"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:107
EAN:
read more

Rezensionen zu "Die Libanonzeder (Tapir)"

  1. Ein Kleinod des Nature Writing

    Unter dem Motto „Take Care“ versammelt der Verlag Diogenes in seiner neuen Reihe Diogenes Tapir Sachbücher und Romane, die von der Natur, der Menschheitsgeschichte, Kulturen, Gemeinschaften und Respekt erzählen. Einer der ersten Titel, die als wertige, nachhaltig produzierte Hardcover-Ausgaben in der typischen Verlagsfarbe Weiß, aber mit verändertem Design erscheinen, ist ein nur 120 Seiten umfassendes, entzückendes, exklusives Bändchen der italienischen Autorin Raffaela Romagnolo mit dem Titel "Die Libanonzeder". Die 1971 geborene Italienerin hat mich 2019 mit ihrem Roman "Bella ciao" begeistert und auch "Dieses ganze Leben" habe ich 2020 gerne gelesen.

    Bäume als Protagonisten
    Der Verlag der italienischen Originalausgabe Aboca Edizioni ruft in seiner Reihe "Il Bosco degli Scrittori" (Der Wald der Schriftsteller) Autorinnen und Autoren dazu auf, über Bäume ihrer Wahl zu schreiben. Raffaela Romagnolo hat mit der Libanonzeder den am häufigsten in der Bibel zitierten Baum gewählt. Er steht symbolisch für Macht, Stärke, Erhabenheit, Schutz, Eleganz und Ruhm, aber auch für Langlebigkeit, Heiligkeit und Frieden. Ursprünglich war diese Zedernart im Libanon weit verbreitet, der sie in seiner Flagge führt, wurde aber dort weitgehend abgeholzt. In Mitteleuropa, wo die Libanonzeder bislang wenig verbreitet ist, könnte diese trocken- und hitzetolerante Sorte zukünftig weniger an den Klimawandel angepasste Baumarten ablösen.

    Vier Kurzgeschichten
    In Raffaela Romagnolos Büchlein ist die Libanonzeder der rote Faden, der vier Kurzgeschichten aus vier Epochen miteinander verbindet. Die Protagonistinnen und Protagonisten stehen an Wendepunkten ihres Lebens, alle haben dramatische Verluste erlitten. Zu Beginn und zwischen den Geschichten gibt es kurze, sehr poetische Kapitel zum Lebenszyklus des Baumes: Keimung, Verwurzelung, Fortpflanzung und Untergang.

    Von der Vorzeit bis in die Zukunft
    In der ersten Geschichte flieht die 15-jährige Hotti vor ihrer archaischen Familie, um ihrem Geliebten über das Gebirge und durch den großen Zedernwald ans Meer zu folgen.

    Die eigenhändige Anpflanzung einer Libanonzeder in der zweiten Erzählung wird 1787 zum Wendepunkt im Leben des wider Willen zum Präfekten des Botanischen Gartens von Pisa ernannten Giorgio Santi.

    In der dritten Geschichte möchte eine junge, vom Tod ihres Mannes tief getroffene Gräfin eine bei ihrer Hochzeit 1856 gepflanzte Libanonzeder fällen, bevor sie das Weingut im Piemont verlässt. In der Gewitternacht vor ihrer Abreise greift sie zur Axt.

    Die letzte Geschichte ereignet sich in der Zukunft. Nach einer nicht näher beschriebenen großen Katastrophe wird im Rahmen eines Forschungsprogramms nach Möglichkeiten zur Wiederbesiedlung gesucht wird. Mit seiner Einmannkapsel macht Kommandant Lars Nyman im nördlichen Libanon eine sensationelle Entdeckung.

    Der Kreis schließt sich
    Mit der ersten und letzten Geschichte im Wadi Qadisha, Libanon, wo einst der „Wald der Zedern des Herrn“ stand, schließt sich der Kreis. Die Libanonzeder in Pisa fiel 1935 einem Sturm zum Opfer, während der piemontesische Baum bis heute dort steht.

    "Die Libanonzeder" von Raffaela Romagnolo wurde 2023 von der Stiftung der Gärten Venedigs mit dem Campiello Natura Preis für belletristische, der Natur gewidmete Werke ausgezeichnet. Auch mich hat dieses Kleinod aus dem Bereich Nature Writing in der vorzüglichen Übersetzung von Peter Klöss sehr begeistert.

    Teilen
 

Das Befinden auf dem Lande. Verortung einer Lebensart

Buchseite und Rezensionen zu 'Das Befinden auf dem Lande. Verortung einer Lebensart' von Björn Vedder

Inhaltsangabe zu "Das Befinden auf dem Lande. Verortung einer Lebensart"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:160
EAN:9783365004821
read more
 

Die Libanonzeder (Tapir)

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Libanonzeder (Tapir)' von Raffaella Romagnolo
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Libanonzeder (Tapir)"

›Cedrus libani‹, so heißt der Baum, der seit Jahrtausenden die Geschichte der Menschheit begleitet. Schon die Phönizier verehrten ihn, wie sollten sie auch nicht? Ein Baum, der so alt werden kann, hat viel zu erzählen. Und so erkundet Raffaella Romagnolo nicht nur das Wesen dieses besonderen Baums, sie zeigt auch in vier Episoden, wie die kleinsten Momente Leben verändern können und was der Halt bedeutet, den die Wurzeln der Libanonzeder versprechen.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:128
Verlag: Diogenes
EAN:9783257072327
read more

Rezensionen zu "Die Libanonzeder (Tapir)"

  1. Ein Kleinod des Nature Writing

    Unter dem Motto „Take Care“ versammelt der Verlag Diogenes in seiner neuen Reihe Diogenes Tapir Sachbücher und Romane, die von der Natur, der Menschheitsgeschichte, Kulturen, Gemeinschaften und Respekt erzählen. Einer der ersten Titel, die als wertige, nachhaltig produzierte Hardcover-Ausgaben in der typischen Verlagsfarbe Weiß, aber mit verändertem Design erscheinen, ist ein nur 120 Seiten umfassendes, entzückendes, exklusives Bändchen der italienischen Autorin Raffaela Romagnolo mit dem Titel "Die Libanonzeder". Die 1971 geborene Italienerin hat mich 2019 mit ihrem Roman "Bella ciao" begeistert und auch "Dieses ganze Leben" habe ich 2020 gerne gelesen.

    Bäume als Protagonisten
    Der Verlag der italienischen Originalausgabe Aboca Edizioni ruft in seiner Reihe "Il Bosco degli Scrittori" (Der Wald der Schriftsteller) Autorinnen und Autoren dazu auf, über Bäume ihrer Wahl zu schreiben. Raffaela Romagnolo hat mit der Libanonzeder den am häufigsten in der Bibel zitierten Baum gewählt. Er steht symbolisch für Macht, Stärke, Erhabenheit, Schutz, Eleganz und Ruhm, aber auch für Langlebigkeit, Heiligkeit und Frieden. Ursprünglich war diese Zedernart im Libanon weit verbreitet, der sie in seiner Flagge führt, wurde aber dort weitgehend abgeholzt. In Mitteleuropa, wo die Libanonzeder bislang wenig verbreitet ist, könnte diese trocken- und hitzetolerante Sorte zukünftig weniger an den Klimawandel angepasste Baumarten ablösen.

    Vier Kurzgeschichten
    In Raffaela Romagnolos Büchlein ist die Libanonzeder der rote Faden, der vier Kurzgeschichten aus vier Epochen miteinander verbindet. Die Protagonistinnen und Protagonisten stehen an Wendepunkten ihres Lebens, alle haben dramatische Verluste erlitten. Zu Beginn und zwischen den Geschichten gibt es kurze, sehr poetische Kapitel zum Lebenszyklus des Baumes: Keimung, Verwurzelung, Fortpflanzung und Untergang.

    Von der Vorzeit bis in die Zukunft
    In der ersten Geschichte flieht die 15-jährige Hotti vor ihrer archaischen Familie, um ihrem Geliebten über das Gebirge und durch den großen Zedernwald ans Meer zu folgen.

    Die eigenhändige Anpflanzung einer Libanonzeder in der zweiten Erzählung wird 1787 zum Wendepunkt im Leben des wider Willen zum Präfekten des Botanischen Gartens von Pisa ernannten Giorgio Santi.

    In der dritten Geschichte möchte eine junge, vom Tod ihres Mannes tief getroffene Gräfin eine bei ihrer Hochzeit 1856 gepflanzte Libanonzeder fällen, bevor sie das Weingut im Piemont verlässt. In der Gewitternacht vor ihrer Abreise greift sie zur Axt.

    Die letzte Geschichte ereignet sich in der Zukunft. Nach einer nicht näher beschriebenen großen Katastrophe wird im Rahmen eines Forschungsprogramms nach Möglichkeiten zur Wiederbesiedlung gesucht wird. Mit seiner Einmannkapsel macht Kommandant Lars Nyman im nördlichen Libanon eine sensationelle Entdeckung.

    Der Kreis schließt sich
    Mit der ersten und letzten Geschichte im Wadi Qadisha, Libanon, wo einst der „Wald der Zedern des Herrn“ stand, schließt sich der Kreis. Die Libanonzeder in Pisa fiel 1935 einem Sturm zum Opfer, während der piemontesische Baum bis heute dort steht.

    "Die Libanonzeder" von Raffaela Romagnolo wurde 2023 von der Stiftung der Gärten Venedigs mit dem Campiello Natura Preis für belletristische, der Natur gewidmete Werke ausgezeichnet. Auch mich hat dieses Kleinod aus dem Bereich Nature Writing in der vorzüglichen Übersetzung von Peter Klöss sehr begeistert.

    Teilen
 

Die seltsamsten Tiere der Welt

Buchseite und Rezensionen zu 'Die seltsamsten Tiere der Welt' von Lisa Signorile

Inhaltsangabe zu "Die seltsamsten Tiere der Welt"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:384
EAN:9783809441564
read more
 

Anthologie

Buchseite und Rezensionen zu 'Anthologie' von Jürgen Zwilling

Inhaltsangabe zu "Anthologie"

Format:Taschenbuch
Seiten:210
EAN:9783961033249
read more
 

Eine Geschichte des Universums in 100 Sternen

Buchseite und Rezensionen zu 'Eine Geschichte des Universums in 100 Sternen' von Florian Freistetter
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Eine Geschichte des Universums in 100 Sternen"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:304
EAN:9783446263994
read more

Rezensionen zu "Eine Geschichte des Universums in 100 Sternen"

  1. 4 Sterne!

    Klappentext:

    „Weißt du, wie viel Sternlein stehen? Mehr, als man sich vorstellen kann – und alle erzählen sie eine Geschichte über das Universum. Dank Gamma Draconis wissen wir, dass die Erde sich um ihre Achse dreht, und 61 Cygni hat uns verraten, wie groß der Kosmos ist. Die Sterne nehmen uns mit auf die Suche nach außerirdischem Leben, sie erklären uns, wie schwarze Löcher funktionieren und warum die Dinosaurier ausgestorben sind. Sie zeigen, wie wir durch den Weltraum reisen und andere Planeten besiedeln können. Florian Freistetter erzählt die Geschichte des Universums anhand von 100 Sternen – und erschließt in 100 kurzweiligen Kapiteln nicht weniger als die Vergangenheit und die Zukunft des Kosmos.“

    Ich muss zugeben, ab einem gewissen Punkt bezüglich Verständnis unseres Weltraumes, hört bei mir der Verstand auf zu sein. Gerade was Schwarze Löcher betrifft, ist irgendwann mein Kopf blockiert zu verstehen. Autor und Astronom Florian Freistetter schafft es aber in seinem Buch mehr als gekonnt wirklich surreale Themen bezüglich unseres Weltraumes zu erläutern. In 100 kleinen und großen Geschichten geht er mysteriösen Dingen auf die Spur, erklärt mit viel Geduld fast Unerklärliches und macht dadurch Fakten absolut greifbar. Ab einem gewissen Punkt schwebt man förmlich durch die Buchseiten und ist ihnen komplett verfallen. Wo ich aber einigen Lesern des Buches recht geben muss, man vermisst hier Bilder oder Zeichnungen. Freistetter berichtet immer wieder davon und genau dadurch wird man neugierig was er meint und muss so den Blick aus dem Buch lösen und die Welt des Internets befragen um dort eventuelle die Bilder zu bestaunen. Dies störte den Lesefluss doch arg für meine Begriffe. Nichtsdestotrotz ist dieses Buch wirklich eine Bereicherung um das Weltall besser zu verstehen. Der Autor schafft es auch Unglaubliches greifbar und verständlich dem Leser zu erklären. Selten so ein gutes Sachbuch gelesen, welches zudem auch noch so unterhaltsam war! 4 sehr gute Sterne!

    Teilen
 

Alles Zufall im All?

Buchseite und Rezensionen zu 'Alles Zufall im All?' von Erik Bertram
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Alles Zufall im All?"

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:224
Verlag: Kosmos
EAN:9783440177907
read more

Rezensionen zu "Alles Zufall im All?"

  1. 4
    12. Nov 2023 

    Herausforderndes Sachbuch

    Das Thema Universum interessiert mich seit je her, so sprach mich auch dieses Buch an. Ich war sehr erleichtert, dass der sehr oberflächlich wirkende Erzählton der Einleitung sich in eine angenehme Mischung verwandelt: lockere Sprache aber auch ernsthafter Inhalt.

    Eine beobachtende Astronomin und ein theoretischer Astrophysiker geben Einblicke in ihren Arbeitsalltag und erklären dabei Fundamentales, um die Entwicklung des Kosmos und seine Erforschung zu verstehen. Wie gelangen wir zu den Erkenntnissen über das Universum? Wie konnte das Universum mehr oder weniger aus dem Nichts entstehen? Und wie wurde das Universum "erwachsen"?
    Es liegt wahrscheinlich in der Natur der Sache, dass sich die komplexen Grundlagen der Astronomie nicht wirklich vereinfacht erklären lassen, auch nicht, wenn zur Auflockerung immer wieder ein spaßiger Ton zu lesen ist. Die Autoren geben sich damit große Mühe und illustrieren den Inhalt auch mit guten Bildern und Skizzen. Ich habe nicht alles verstanden, dennoch das Buch gerne gelesen und fühle mich in Ansätzen auf den neuesten Stand gebracht.

    Weniger gelungen finde ich die typografische Gestaltung des Buches. Das Cover ist Geschmacksache, mich spricht es nicht besonders an. Die sehr kleine Schriftgröße finde ich hingegen störend, zumal das Buch einen sehr großzügigen Rand hat. Selbst mit Lesebrille hat mich die Lektüre leider auch in dieser Hinsicht angestrengt.

    Alles in allem ein informatives Buch, das auch ohne den Ehrgeiz, alles verstehen zu wollen, Spaß macht.

    Teilen
 

Being Human

Buchseite und Rezensionen zu 'Being Human' von Lewis Dartnell
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Being Human"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:396
Verlag: Aufbau
EAN:9783351039707
read more

Rezensionen zu "Being Human"

  1. Wunder: Mensch!

    Klappentext:

    „Wir sind ohne Zweifel ein Wunder der Evolution. Unsere außergewöhnlichen körperlichen Eigenschaften und unsere Innovationen haben unsere Zivilisationen geschaffen. Aber wir sind auch zutiefst fehlerbehaftet. Unsere Körper brechen, ersticken und versagen, ob wir nun Könige oder Bauern sind. Krankheiten durchkreuzen unsere kühnsten Pläne, unsere Psyche ist die Ursache für schreckliche Entscheidungen in Krieg und Frieden. Diese faszinierende Widersprüchlichkeit ist die Essenz des Menschseins: die Summe unserer Schwächen und unserer Stärken, zwischen denen sich die Historie bewegt.

    Lewis Dartnell betrachtet zum ersten Mal unsere Geschichte durch die Linse dieser einzigartigen, zerbrechlichen Natur und erforscht wie die Gegebenheiten unseres Körpers unsere Beziehungen, unsere Gesellschaften, unsere Wirtschaft formten – und wie sie weiterhin unser Sein bestimmen.“

    Being Human - Mensch sein. „Being Human“ ist ein neues Buch von Autor Lewis Dartnell und es geht dieses Mal um die Frage, wie unser Körper Geschichte geschrieben hat. In 8 kurzweiligen Kapiteln beschreibt er den Mensch in seinem Wesen. Kapitel 1 befasst sich mit unserer „Software für die Zivilisation“. Die Vergleiche mit der Tierwelt sind keineswegs weit hergeholt, auch wenn sie für Viele heute undenkbar scheint aber die Entwicklung des Homo Sapiens hatte nunmal auch zur Folge, dass wir eine Art, und der Vergleich ist bestens getroffen, Software für uns entwickelt haben. Im Rudel oder doch lieber als Einzelgänger unterwegs? Was tut einem gut und wovon profitieren wir dabei? Wie ist diese Entwicklung voran geschritten? In Kapitel 2 geht um das Them Familie. Kapitel 3 befasst sich mit endemischen Krankheiten und auf Kapitel 4 folgen epidemische Krankheiten. Sie merken schon, einerseits geht es hier um eben jene Situation die uns die letzten 3 Jahre in Atem gehalten hat aber auch um alles was davor war und wie wir damit unseren Körper beeinflusst haben. Es geht nicht nur darum wie Krankheiten entstehen, sondern wie unser Körper damit lent umzugehen und damit zu „arbeiten“. Kapitel 5 behandelt die Demographie. Für meine Begriffe war dieses Kapitel etwas langweilig und zäh aber ja, es hat seine Bedeutung. In Kapitel 6 wurde es hochinteressant, da hier unser Geist beleuchtet wurde und wie er sich verändert. Hier geht es um lernen bzw. alle möglichen Veränderungen die eben unseren Geist in irgendeiner Form beeinflussen. Kapitel 7 beinhaltet die Thematik Codierfehler. Sie ahnen es schon: es geht u.a. um Gendefekte bzw. „falsche Polungen“ die wir uns so als Mensch unseres Körpers nicht ausgesucht haben und wie damit eben umgehen. Ein äußerst interessantes Thema war Kapitel 8: Kognitive Verzerrungen. Hier geht es um die Wahrnehmung, das Erinnern und Denken uvm. mit eben Veränderungen durch was auch immer.

    Als Fazit kann ich definitiv klar sagen, Dartnell hat eine sehr angenehme Art dieses komplexe Thema verständlich und hier und da auch mit eine Prise Witz zu versehen. Der Mensch ist ein Wunder und so stark wie wir nach außen hin scheinen, sind wir es keineswegs. Der Mensch ist äußerst zerbrechlich, anfällig und wenn irgendetwas eine Veränderung auslöst, ist der komplette Kreislauf erstmal gestört. Menschen können aber regenerieren (siehe durch Kuren/Rehas etc.) aber solche Wege sind steinig und hart aber auch dadurch entwickeln wir uns. So wie wir Menschen „aufgebaut“ sind ist heute klar, diese Entwicklung geschah nicht von Heute auf Morgen! Die komplette Evolution des Menschen hatte viele unzählige Veränderungen und eben Gegebenheiten benötigt um das wir zumindest heute sagen können: Das sind wir heute! Wir werden uns aber auch weiterentwickeln, ob wir wollen oder nicht! Die Natur halten wir nicht auf! Das Buch ist wirklich sehr lesenswert und bietet viele nachdenkliche Themen die eben aufzeigen wie besonders wir sind. Ein Fakt, den wir gern mal in unserer Überheblichkeit vergessen…5 Sterne hierfür!

    Teilen
 

Berge im Kopf

read more
 

Kräutergarten - einfach machen!

Buchseite und Rezensionen zu 'Kräutergarten - einfach machen!' von Christine Weidenweber

Inhaltsangabe zu "Kräutergarten - einfach machen!"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:297
EAN:
read more
 

Seiten