Mutter (Ein Gemurmel)

Buchseite und Rezensionen zu 'Mutter (Ein Gemurmel)' von Kate Zambreno

Inhaltsangabe zu "Mutter (Ein Gemurmel)"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:224
Verlag: AKI Verlag
EAN:9783311350125
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Tausend und ein Morgen: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Tausend und ein Morgen: Roman' von Ilija Trojanow
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Tausend und ein Morgen: Roman"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:528
Verlag: S. FISCHER
EAN:9783103973396
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Rezensionen zu "Tausend und ein Morgen: Roman"

  1. Zeitreisezeit ins Damalsdort

    Kurzmeinung: Mein zweites Lesehighlight 2024!

    "Tausend und ein Morgen" funktioniert bestens als Hörbuch, als normales Buch möglicherweise nur bedingt. Von der Interpretation und den Timbres der drei Hörbuchsprecher, Birgit Minichmayr, Ilija Trojanow persönlich und Achim Buch, bin ich hingerissen!
    Die Story ist im Prinzip einfach, ihre Darstellung ist es nicht, man muss sich mitnehmen lassen vom Flow und erstmal diese Fragen unterlassen: Wo bin ich, warum bin ich, was bin ich. Bist du nicht im Flow, ist es nicht dein Buch!
    Trojanow zeichnet Zukunft, eine Zukunft, in der alle Probleme gelöst sind. Man lebt friedlich zusammen, jeder hat, was er braucht und es ist selbstverständlich, dass man seinen Teil zur Gemeinschaft beiträgt. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, in der Regel ist man sich einstimmig einig, wenn nicht, „ziehen nach der Abstimmung dennoch alle an einem Plan, so als ob sie von Anfang an dafür gewesen wären“. Diese moderat abweichenden Wortsetzungen Ilija Trojanows machen einen nicht unerheblichen Reiz des Romans aus. Natürlich weiß jeder, dass die Redewendung „an einem Strang ziehen“ heißt und nicht „an einem Plan“, aber der Autor modifiziert Redewendungen so gekonnt, listig und geschickt und humorig, dass man sich fragt, warum sich nicht seine Art der Redewendungen durchgesetzt hat, sie sind so einleuchtend. Das Vergnügen an diesen Neologismen nutzt sich niemals ab, zieht mich in seinen Bann und hat mich von Anfang an begeistert.
    Die Handlung: Jeder hat seinen Platz in der neuen Gesellschaft, keiner ist unnütz, auch die Geschichtsforscher nicht, obwohl deren Arbeit häufig in Frage gestellt wird. Die Geschichtsforscher sind Zeitreisende mit Auftrag und einer hilfreichen KI im Kopf. Erstens sollen die Zeitreisenden herausfinden, wo im Damalsdort die entscheidende Wende stattfand, die die neue friedliche paradiesische Ordnung ermöglichte, darüber gibt es keine Aufzeichnungen - und zweitens dürfen sie versuchen, gezielte menschliche Tragödien/Fehlentscheidungen zu korrigieren.

    Der Kommentar und das Leseerlebnis:
    Das Leseerlebnis ist ein großer Spaß! Nicht nur können mich die Neologismen verzücken „Das Selbst ist zwei Vögel“, auch die Stimmen der Interpreten tragen einen in die jeweilige Zeit und sie lesen so geschickt, dass man sich zurechtfindet, auch wenn die Zeitsprünge ins Damalsdort unvermittelt beginnen und enden, denn die Fernreisezeit ist begrenzt und nach einer Weile wird man zurückgezogen. Der Wechsel vom HierJetzt und dem Damalsdort ist ein hübsches Zusammenspiel . Es ist entzückend, wenn im Jetzthier die nachrückende Generation fragt, was „Geld“ ist oder „Eifersucht“ oder „Wettbewerb“ - warum man mehr haben möchte als der andere, ist ihnen unerfindlich, weil das sei ja sinnfrei. Auch Müll gibt es keinen oder nur ganz wenig, etwas Neues wird nur hergestellt, wenn etwas Altes wirklich zu nichts mehr zu gebrauchen ist. Herrlich.
    Die Zeitreisen führen Ciya und ihre Schwester zu den Piraten der Karibik, in die Tiefen grausamster Kolonialzeit, danach in einen Religionskrieg, den sie zu verhindern wissen, in die Olympiade 1994 von Sarajevo- obwohl diese Abzweigung eigentlich ein Unfall ist, und in die russische Revolution. Diese Reise ist beschwerlich und muss immer wieder neu gerichtet und wiederholt werden, weil Domroe den Zeitspiegel unscharf gestellt hat. Und deshalb heißt der Roman Tausend und ein Morgen.
    Die vielen Ideen des Autors sind einfach nur herrlich, in einer der bereisten Gesellschaften besteht das bevorzugte Zahlungsmittel zum Beispiel aus Spiritual Credit Points. Man findet sich zurecht, wenn man sich einlässt. Dass das Paradies zu guter Letzt dann doch bedroht ist, macht betroffen. Bleiben Menschen immer Menschen, unverbesserliche Machtmenschen? Zum Glück gibt es ja noch die KI.
    Der Roman ist in gewisser Weise musikalisch oder auch unaufdringlich lautmalerisch oder poetisch; oft endet ein Kapitel mit denselben Worten, mit dem das nächste beginnt: so ewas liebe ich! Die Charaktere sind wunderschon gemeißelt.

    Fazit: Ein herrlicher Lesespaß, der allerdings wegen der vielen Lautmalereien beziehungsweise seiner Poetik und wegen der Timbres der HörbuchSprecher am allerbesten als Hörbuch funktioniert. Ich werde Ausschau nach weiteren Werken des Autors halten!

    Mein zweites Lesehighlight 2024!
    Kategorie: Anspruchsvolle Literatur + SF
    Verlag: S. Fischer, 2023
    Als Hörbuch: Argon Verlag, 2023

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Radio Sarajevo

Buchseite und Rezensionen zu 'Radio Sarajevo' von Tijan Sila

Inhaltsangabe zu "Radio Sarajevo"

„Eine Jugend zwischen Blauhelmen und Bon Jovi. Tijan Sila erzählt rau, verletzlich, unverstellt.“ (Micky Beisenherz) Brutal ehrlich beschreibt er das Leben und Überleben im belagerten Sarajevo. „Dies ist die Geschichte meiner Kindheit und meines Kriegs.“ Als im April 1992 der Krieg beginnt, ist Tijan Sila nur zehn Jahre alt, doch bis heute kann er sich an den Geruch von gezündetem Sprengstoff erinnern. Während Sarajevo in Flammen steht, wird aus dem Jungen, der er damals war, ein junger Mann. Er streift durch die Ruinen der ausgebombten Stadt und sammelt Dinge, die von den Geflohenen und Gestorbenen zurückgeblieben sind, um sie auf dem Schwarzmarkt gegen Essen zu tauschen. Er lernt zu überleben, und er akzeptiert die grausame neue Normalität, doch zu welchem Preis? Seine Geschichte ist eine Geschichte des Unerwarteten. Sie erzählt davon, wie Dichter zu Mördern werden und Mörder zu Helden. Sie erzählt von Menschen, denen jede Menschlichkeit jäh genommen wurde, und von den Spreißeln, die der Krieg im Hirn jedes Überlebenden hinterlässt.

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:176
Verlag: Hanser Berlin
EAN:9783446277267
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Alles wird gut: Chronik eines vermeidbaren Todes

Buchseite und Rezensionen zu 'Alles wird gut: Chronik eines vermeidbaren Todes' von Matthias Politycki
5
5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Alles wird gut: Chronik eines vermeidbaren Todes"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:400
EAN:9783455015843
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Rezensionen zu "Alles wird gut: Chronik eines vermeidbaren Todes"

  1. „Das vergisst du nie!“

    ‚Wer von einer Reise nicht voller Zweifel zurückkehrt, der hat nichts verstanden‘, ist eine Weisheit von Mulugeta (Fahrer von Joseph Trattner, dem 47-jährigen Archäologen und Hallodri aus Wien).

    Wir begleiten die beiden und Weraxa, den Reiseführer, auf ihrer Fahrt ab Surma Kibish im Südwesten Äthiopiens, das 5 x so groß ist wie Deutschland. In diesem Dorf, das nur aus ein paar Bretterbuden, einer Schule und einer kleinen äthiopisch-orthodoxen Kirche besteht, sticht Trattner ‚Nasedi‘, genannt Natu, ins Auge: eine starke und unabhängige Suri-Frau mit einer oval geschwungenen Schädelform wie Nofrotete und der gleichen kühlen und abweisenden Aura.

    Mir gefielen nicht nur die beeindruckenden Reisebeschreibungen durch dieses Land, kurz vor dem Bürgerkrieg (2020), sondern auch ‚die Sprachen der Liebe‘, die durch die unterschiedlichen Herkünfte, unterschiedlicher nicht sein konnten. (Das ist schon für Liebende aus dem gleichen Land oft eine Herausforderung - wie viel schwieriger ist es erst, wenn keine gemeinsame Sprache besteht und andersartige Kulturen aufeinanderprallen.)

    Wenn Natu (mit Hilfe der Übersetzung von Weraxa) ihre Lebensgeschichte erzählte, war bei mir Gänsehautfeeling angesagt: sehr, sehr aufwühlend! Wir erfahren, wie Suri-Frauen zu den - als schön empfundenen - Ohr- und Lippen-Teller kommen, außerdem wird der Zusammenprall der von Traditionen und Riten geprägten ethnischen Gruppen im Vielvölkerstaat und den westlich europäischen Ansichten sehr gut und nachvollziehbar beschrieben: „Ihr lasst Gott klein sein, damit ihr groß seid. Ihr fühlt euch immer im Recht, wenn ihr uns die alten Bräuche wegnehmt und alles aus dem Gleichgewicht bringt.“

    Wer, wie ich, ein Faible für fremde Kulturen hat, dem empfehle ich wärmstens dieses Meisterwerk - ab einem gewissen Stadium konnte ich es nur noch schwer aus der Hand legen! 5 Sterne vergebe ich deshalb für eines der Highlights im Jahre 2023!

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  1. Facettenreich und beeindruckend

    „Nur die kleinen Geschichten haben ein Ende. Die großen gehen immer weiter. Je öfter sie erzählt werden, desto mehr verzweigen sie sich – wie der Wald, der nach jedem Regen wächst, bis er undurchdringlich scheint.“ (Zitat Pos. 5277)

    Inhalt
    Josef Trattner, siebenundvierzig Jahre alt, war bis Oktober 2019 in Aksum als Ausgrabungsleiter tätig. Das Rückflugticket für den 7. Februar 2020 hat er bereits in der Tasche, als ihn Weraxa, ein Mitarbeiter, überredet, zum Abschluss das Land zu besichtigen, in dem er drei Jahre lang gearbeitet hat. Mit ihrem Fahrer Mulugata brechen sie am 12. Januar auf. Im kleinen Suri-Dorf Surma Kibish sieht Trattner eine außergewöhnliche Frau, stolz, schön und offensichtlich eine unangepasste Außenseiterin. Ihr Name ist Nasedi, doch alle nennen sie Natu. Als sie am nächsten Tag ihrer Reise an einem der vielen Kontrollpunkte halten müssen, kommt eine Frau zu Trattners Auto und setzt sich wortlos zu ihm auf die Rückbank. Es ist Natu und Trattner weiß nicht, ob sie einfach bis zur nächsten Stadt mitfahren will, oder auf der Flucht ist.

    Thema und Genre
    Dieser Roman spielt im Südwesten Äthiopiens. Themen sind die alten Traditionen der hier lebenden Völker und Ethnien und das westlich geprägte, europäische Denken. Es sind fundamentale Gegensätze, auch in Bezug auf die Situation der Frauen, die durch die Unmöglichkeit einer sprachlichen Verständigung zu großen Missverständnissen führen. Kann Liebe stark genug sein, um diese beinahe unüberwindlichen Barrieren zu überwinden?

    Charaktere
    Der Objektkünstler und Magister der klassischen Archäologie Josef Trattner ist im Grunde eine Art Lebenskünstler, redegewandt, einfallsreich, aber auch unentschlossen und zögerlich. Seine Erfahrungen mit Natu verändern ihn. Nun ist er bereit, Verantwortung zu übernehmen, obwohl Natu für ihn ein Rätsel bleibt. Sie lebt vollkommen in der Gegenwart und jeder Tag mit ihr ist ein neuer Anfang.

    Handlung und Schreibstil
    Die Handlung umfasst nur den Zeitraum der Reise Trattners, ergänzt durch Rückblicke in Form von Erinnerungen und Gesprächen. Trattner ist die Hauptfigur und steht im personalen Mittelpunkt dieser Geschichte. So erfahren wir auch seine persönlichen Gedanken und Eindrücke, die sich durchaus von seinem Verhalten unterscheiden können. Er ist eine interessante, facettenreiche Figur, in seiner Widersprüchlichkeit und Zögerlichkeit nahe einem modernen Antihelden. Spannung erhält die Geschichte nicht nur durch die Frage, ob es in dem geschilderten Umfeld eine Zukunft für Trattner und Natu geben könnte, sondern auch durch die abenteuerliche, in diesen Wochen schon sehr gefährliche Reise. Es ist eine beeindruckende Vielfalt an unterschiedlichen Themen und Konflikten, in Verbindung mit authentischen Schilderungen der indigenen Menschen, ihrer Lebensweisen und Traditionen, denen sie sich zu unterwerfen haben. Als Gegensatz zeigt sich immer wieder das von europäischen Traditionen geprägte Verhalten von Trattner. Eindrückliche Landschaftsbeschreibungen ergänzen die Geschichte zu einem facettenreichen Gesamtbild.

    Fazit
    Dieser Roman brachte mir viel neues Wissen über ein Land und eine Kultur, von denen ich bisher nur wenig wusste. Eine interessante, spannende, in ihrer Vielfältigkeit beeindruckende Geschichte mit überraschenden Wendungen.

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Dankbarkeiten: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Dankbarkeiten: Roman' von Delphine Vigan
4.5
4.5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Dankbarkeiten: Roman"

Format:Taschenbuch
Seiten:176
EAN:9783832165802
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Rezensionen zu "Dankbarkeiten: Roman"

  1. Michka sucht

    Michka sucht. In ihren Erinnerungen, nach Dingen, die sie verlegt hat. Doch was sie in Wirklichkeit verliert, sind Worte. Nach und nach ersetzt sie diese durch ähnlich klingende. Als die alte Dame nicht mehr in der Lage ist, ihren Alltag alleine zu bewältigen, kümmert sich Marie um einen Platz im Seniorenheim für Michka. Doch dort vermisst Michka ihre Eigenständigkeit, findet sich nicht zurecht. Trotz der Unterstützung von Marie und dem Logopäden Jerome verliert Michka immer mehr den Bezug zum Leben. Ein großen Wunsch hat sie noch: das Ehepaar zu finden, dem sie als Kind ihr Leben zu verdanken hat.
    „Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie oft Sie am Tag Danke sagen? Danke für das Salz, für die aufgehaltene Tür, für die Auskunft.“
    Danke zu sagen für die kleinen alltäglichen Dinge, das geht uns oft sehr leicht von den Lippen. Tiefe ehrliche verbunden Dankbarkeit auszusprechen, den Menschen gegenüber, die für uns da sind, in der Not, in Zeiten der Angst, Dunkelheit und Einsamkeit, dankbar sein gegenüber denjenigen die unser Leben retten, dankbar sein dem Leben selbst gegenüber. Ein großes Thema, das die französische Autorin Delphine de Vigan so sensibel und stark zugleich in die Hand nimmt. Die französische Autorin legt Schonungslosigkeit und Barmherzigkeit gleichermaßen uns ans Herz.
    Michkas Suche nach Worten, ihre fortschreitende Paraphasie rührt zutiefst. Es ist nicht nur der Verlust der Sprache, sondern auch der Verlust der Selbstbestimmtheit im Alter, der Michka immer mehr zum Verschwinden bringt. Nur mehr in ihren (Alp)träumen lehnt sie sich dagegen auf: „Wir brauchen nur das Gefühl, wir seine noch ein bisschen frei, denn sonst: Wozu das alles?“
    Wenn die Sprache verloren geht, was bleibt uns dann? Wertschätzung, Liebe, Zuneigung, Berührung. Dankbarkeit.

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  1. Am Ende des Lebensweges

    Die kinderlose Michka Seld muss ins Seniorenheim. Die bislang rüstige und selbständige Dame hat diffuse Verlustängste und verliert zunehmend die Sprache, was sie sehr quält, da sie zeitlebens Worte sowie die Literatur liebte. Zum Glück gibt es Marie. Die junge Frau lebte als Kind im gleichen Wohnblock. Ihre Mutter war oft nicht zu Hause und vernachlässigte das Mädchen. In diesen Situationen war Michka zur Stelle, sie nahm die Stelle der Zieh-Großmutter ein, die eine wichtige Rolle in Maries Leben spielte und der sie große Dankbarkeit entgegenbringt.

    Marie kümmert sich nun auch rührend um die alte Frau. Sie suchen gemeinsam einen Heimplatz. Auch wenn Michka die Notwendigkeit umzusiedeln voll und ganz anerkennt, fällt der Abschied vom Zuhause doch schwer: „Sie zieht ihre Wohnungstür hinter sich ins Schloss, diese Tür, die sie hunderte Male geschlossen hat, doch heute weiß sie, dass sie es zum letzten Mal tut. Sie besteht darauf, selbst abzuschließen. Sie weiß, dass sie nicht zurückkehren wird.“ (S. 28) Es sind solche Sätze, die Vigan beherrscht, und die tief in die Seele ihrer Figuren blicken lassen.

    Im Heim hat Michka Schwierigkeiten sich einzugewöhnen. Sie hat Albträume und leidet unter dem zunehmendem Sprachverlust. Letzterem soll Logopäde Jerome entgegenwirken.
    Jerome liebt seinen Beruf und sagt über die alten Menschen: „Ich empfinde Zärtlichkeit für das Zittern ihrer Stimme. Für diese Zerbrechlichkeit. Diese Sanftheit. Ich empfinde Zärtlichkeit für ihre verzerrten, ungenauen, verirrten Wörter und für ihr Schweigen. Und ich hebe alles auf, auch wenn sie gestorben sind.“ (S. 41)

    Jerome besucht die alte Dame zweimal wöchentlich, er spricht mit ihr, macht kleine Tests und Spiele, die den Wortschatz trainieren sollen, die der Patientin aber nicht immer gefallen. Michka versteht es, den jungen Mann in Gespräche zu verwickeln, beide werden vertraut und teilen manches ihrer Geheimnisse miteinander. Michka hat in ihrer Kindheit große Verluste erlitten. Es gab aber auch Menschen, die ihr in dieser Zeit sehr geholfen haben. Es ist ihr ein lebenslanges Anliegen gewesen, ihnen zu danken. Ein Wunsch, der bislang unerfüllt blieb.

    Der Roman wird wechselweise aus den Perspektiven von Marie und Jerome erzählt. Sämtliche Passagen haben Michka als zentrale Figur, in deren Gefühlswelt man sich hervorragend hineinversetzen kann. Der Prozess des Alterns wird geschildert, die individuelle Angst vor dem Sprachverlust und dem Verlust ihres Selbst beschäftigt die Seniorin immens. So sagt Michka auf S. 60: „Wir werden bald so weit sein, glaub mir. Es dauert nicht mehr lange bis zum Ende, das weißt du, Marie. Ich meine das Ende des Verstands, der ist dann futsch und alle Wörter verflogen…“. Die Dialoge sind anrührend. Zunehmend verändert sich Michkas Sprache. Sie kann zwar nach wie vor flüssig denken, vertauscht aber beim Sprechen einzelne Worte durch ähnlich klingende. Mich hat die daraus resultierende (unfreiwillige?) Komik, die aus meiner Sicht im Kontrast zur ernsten Handlung steht, stellenweise irritiert. Vielleicht ist diese kleine Schwäche aber auch der Übersetzung geschuldet, die mit Sicherheit keine leichte Aufgabe war.

    Der Roman hält auch Hoffnung und Lichtblicke bereit. Ein Leben geht zu Ende, ein anderes beginnt. Das Leben ist ein Fluss, in dem Alter und Tod einen festen Platz haben. Davon wird mit großem Mitgefühl, aber auch mit unpathetischem Selbstverständnis erzählt.

    Der Autorin ist es wunderbar gelungen, sich in einen alten Menschen, seine Gebrechlichkeiten und Gedanken hineinzuversetzen: „ Alt werden heißt verlieren lernen. Heißt jede oder fast jede Woche ein weiteres Defizit, eine weitere Beeinträchtigung, einen weiteren Schaden verkraften müssen.“ (S. 123)
    Vigan beschreibt behutsam den Prozess des Abschiednehmens am Ende eines langen Lebens sowohl aus der Sicht der Betroffenen selbst als auch aus der Perspektive derjenigen, die auf diesem Weg begleiten und unterstützen. Es ist ein Buch, das wehmütig stimmt und gleichzeitig Mut macht.

    Das Motiv der Dankbarkeit durchzieht dabei den kleinen Roman, der mit zahlreichen wunderschönen, allgemeingültigen Sätzen aufwartet. Wichtige Dinge darf man nicht aufschieben, irgendwann kann es zu spät sein.

    Delphine de Vigan ist eine herausragende Erzählerin, ich spreche für diesen intensiven, 163-Seiten-starken und zutiefst menschlichen Roman eine große Leseempfehlung aus.

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Küsschen, Küsschen!

Buchseite und Rezensionen zu 'Küsschen, Küsschen!' von Wolfheinrich von der Mülbe

Inhaltsangabe zu "Küsschen, Küsschen!"

Format:Taschenbuch
Seiten:304
EAN:9783499108358
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Anarchie Déco: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Anarchie Déco: Roman' von J. C. Vogt

Inhaltsangabe zu "Anarchie Déco: Roman"

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:480
Verlag: FISCHER Tor
EAN:9783596002214
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Homers letzter Satz

Buchseite und Rezensionen zu 'Homers letzter Satz' von Simon Singh

Inhaltsangabe zu "Homers letzter Satz"

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:320
EAN:9783423348478
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Zu: Scott McCloud, Comics richtig lesen

Buchseite und Rezensionen zu 'Zu: Scott McCloud, Comics richtig lesen' von Katrin Miller

Inhaltsangabe zu "Zu: Scott McCloud, Comics richtig lesen"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:12
Verlag: GRIN Verlag
EAN:
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Der Mentor

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Mentor' von Svenja Diel
4.7
4.7 von 5 (7 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der Mentor"

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:483
EAN:
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Rezensionen zu "Der Mentor"

  1. Ein fesselnder Thriller mit Regionalbezug

    Inhalt: Heidelberg: Ein Bergrutsch legt Grausiges frei: Zwei mit Messern traktierte Frauenleichen, denen zudem die Zahlen I und III in den Nacken geritzt worden sind. Trotz umfangreicher Suche bleibt die Nummer II verschwunden. Die Leichen sind nicht alt, alles deutet auf einen Serienmörder hin, sodass aus München die Fallanalytikerin Nova Winter angefordert wird, um dem Heidelberger Kommissar Jakob Krohn zur Seite zu stehen. Schnell wird klar: Die Spur führt in das studentische Milieu der alten Universitätsstadt…

    Persönliche Meinung: „Der Mentor“ ist ein Thriller von Svenja Diel. Erzählt wird der Thriller aus mehreren unterschiedlichen personalen Perspektiven. So werden neben den Sichtweisen von Nova und Jakob, die beide die Ankerpunkte bilden, auch die Perspektiven von Täter- und Opferfigur(en) eingenommen. Einerseits erhält man dadurch einen facettenreichen Blick auf den Fall, andererseits gewinnt die Handlung durch die Perspektivwechsel ein rasantes, aber trotzdem stimmiges Tempo (zusätzlich wird das Tempo noch durch die eher kurzen Kapitel erhöht). Ansonsten möchte ich zur Handlung gar nicht zu viel spoilern. Nur: Sie ist fesselnd, gespickt mit falschen Fährten und besitzt ein sehr überraschendes Ende (das gilt besonders für die Täterfrage, mit deren Auflösung ich – trotz aller beim Lesen angestellten Theorien – überhaupt nicht gerechnet hatte). Neben dem eigentlichen Fall und der Täterfrage sorgen auch die beiden ermittelnden Protagonisten für Spannung: Beide besitzen eine Vergangenheit, die nicht gerade unbeschwert war, wobei insbesondere Novas Vergangenheit tragisch und brisant für den aktuellen Fall ist. Der Schreibstil von Svenja Diel ist anschaulich, flüssig zu lesen und ebenso fesselnd wie die Handlung des Thrillers. Insgesamt ist „Der Mentor“ ein spannender Thriller mit Regionalbezug, der mit falschen Fährten, einer klug konstruierten Handlung und einem überraschenden Ende auftrumpft.

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  1. Der Heidelberger Schlächter

    Durch einen Erdrutsch in einem Waldstück bei Heidelberg wurden zwei weibliche Leichen freigelegt. Eine weitere wurde symbolträchtig drapiert in einem Baum gefunden. Alle wurden auf grausame Weise erstochen und die römischen Zahlen I, III und IV in den Nacken geritzt. Doch wo ist die Nr. II? Der Heidelberger Kommissar Jakob Krohn erbittet Hilfe für diesen komplexen Fall bei der Fallanalytikerin Nova Winter. Doch diese ermittelt eigentlich lieber im Alleingang. Können die beiden trotzdem das abgrundtief Böse entlarven?
    Was für ein Thriller-Debüt. Der Plot ist teuflisch gut, hat mich bis zum Ende gepackt und nicht mehr losgelassen. Mit einem unfassbar hohem Erzähltempo wird man von Kapitel zu Kapitel gejagt. Achtung, manche Beschreibungen der Handlungen und Geschehnisse sind doch recht heftig und nichts für schwache Nerven.
    In diesem Buch stehen hauptsächlich die Ermittlungen von Jakob und Nova im Vordergrund. Die beiden interessanten Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet und gut in Szene gesetzt, auch ohne viel aus ihrer Vergangenheit oder dem privaten Umfeld zu erfahren.
    Mit mehreren brillanten Twists und verheißungsvollen falschen Fährten, konnte mich die Autorin bis zum Schluss auf der Suche nach dem Mentor im Dunkeln tappen lassen. Dieser meisterhafte Thriller ist absolut süchtig machend und ich hoffe auf weitere Bücher der Autorin.

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  1. spannend bis zum Ende

    Herbstzeit ist für mich Thrillerzeit. Was gibt es auch schöneres als entspannt auf dem Sofa zu liegen, wenn es draußen dunkel ist, und einen Thriller zu lesen. Diesen hier konnte ich auf jeden Fall nicht aus der Hand legen. Das Cover ist recht schlicht wie es meist bei Thrillern so ist. Ich mochte es sehr, dass man das Cover auch mit den Fingern spüren kann. Auf jeden Fall sehr passend. Mit dem Schreibstil kam ich super klar. Auch die kurzen Kapitel finde ich toll. Da kommt schnell Fahrt und Spannung auf. Sodass es für mich ein Pageturner durch und durch war. Als Leser bleibt man recht lange im Dunkeln, wer der Täter ist. Zumindest ging es mir so, dass ich die Story nicht so recht durchschauen konnte. Somit konnte mich die Auflösung dann doch überraschen. Alles in allem ist es ein spannender Thriller, den ich nur weiter empfehlen kann. 5 von 5 Sternen

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  1. Tolle Wendungen

    Der Thriller spielt zum größten Teil in der Universitätsstadt Heidelberg. Nach einem Unwetter werden Leichenteile gefunden und die Jagd beginnt.
    Auf der Seite der Ermittler findet der Leser Jakob Krohn, der nach dem Tod seiner Frau alleinerziehend ist, Yeliz Demir, die eher den ruhigen, besonnenen Part im Figurenensemble übernimmt, und die Münchner Sonderermittlerin Nova Winter. Mit Nova habe ich mich sehr schwer getan, zum einen ist sie eine schwierige Persönlichkeit mit einigen Ecken, Kanten und Geheimnissen. Zum anderen fand ich ihre Figur (zu Beginn des Buches) als Super - Recognizer sehr an Marit Rauch Iversen ( Anne Nordby) angelehnt. Im Laufe des Buches wird es besser, da ihre Inselbegabung nicht mehr so sehr thematisiert wird.
    Die Handlung ist spannend und durch die kurzen Kapitel sehr gut zu lesen. Als Leser ist man immer auf Augenhöhe mit den Ermittlern und rätselt fieberhaft mit.
    Der Sprachstil ist wunderbar ausgewogen, knallhart, wenn es um den Ermittlungspart geht und durchaus emotional, wenn es um das Privatleben der Ermittler geht. Der Thriller hat einige explizit blutige Szenen, die ich persönlich sehr mag und die ich in diesem Buch passend finde.
    Etwas ungeschickt fand ich die Namensgebung der Haupt- und Nebenprotagonisten Magnus und Marius, hier hätte ein Stefan oder Michael den Lesefluss deutlich erleichtert. Außerdem gibt es in diesem Buch einige kleine Ungereimtheiten, die den Lesefluss absolut nicht stören, nur ein paar Fragen offen lassen.( z.B. hätte Nova als Super - Recognizerin einen der ( Haupt - ) Täter schon nach der Hälfte des Buches auf einem Foto erkennen müssen) und durch eine routinemäßige Überprüfung einiger Personalien wäre der Täter auch viel schneller erfasst worden. Außerdem fand ich einige Passagen nicht rund genug ausgearbeitet, z.B. den Hintergrund des Täters, das Motiv, gerade diese Personen auszuwählen... aber mehr möchte ich nicht verraten, um nicht zu viel zu verraten. Auch die Motivation der Gruppe wird gegen Ende überhaupt nicht deutlich, was mich wirklich sehr am Motiv zweifeln lässt.
    Trotz dieser kleinen Kritikpunkte ist das Buch sehr zu empfehlen, besonders für Leser, die Bücher von Chris Carter, oder Chris Meyer mögen.

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  1. Spannend bis zum Schluss

    Als es heftig regnet, werden in einem Wald bei Heidelberg zwei Frauenleichen freigelegt. Sie wurden bestialisch ermordet und mit den römischen Ziffern „I“ und „III“ im Nacken markiert. Ganz offensichtlich fehlt die „II“. Es wird schwierig für Kommissar Jakob Krohn und sein Team, denn Tatortfotos tauchen im Netz auf. Verstärkung gibt es von einer Sondereinheit des LKA München. Spuren führen zu einem studentischen Geheimbund. Der Täter hat sein grausames Werk noch nicht beendet und den Ermittlern läuft die Zeit davon.
    Es ist ein sehr blutiger und grausamer Thriller, also nichts für schwache Nerven, der mir aber sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und kurze Kapitel sorgen für Tempo und Spannung.
    Kommissar Jakob Krohn hat in seinem Berufsleben schon einiges gesehen, doch dieser Fall ist besonders grausam und brutal. Er erhofft sich durch die Zusammenarbeit mit der Fallanalytikerin Nova Winter, dass sie den Täter schnell schnappen. Aber Nova Winter ist eine Einzelkämpferin, die auf ihr Bauchgefühl hört und sich damit in Gefahr bringt. Die Ermittler haben ihre Vorgeschichte und ihre Eigenheiten und waren mir nicht auf Anhieb sympathisch, dennoch haben sie mir als Ermittlerteam gefallen.
    Der Mentor ist eine Person, die unerbittlich im Hintergrund die Fäden zieht. Wenn er befiehlt, müssen die Jäger seine Anordnungen befolgen und er akzeptiert keine Zweifel oder Schwäche.
    Manchmal dachte ich, die Lösung zu haben, doch immer wieder wurden Zweifel geweckt und erst am Ende löst sich alles schlüssig auf. So blieb es bis zum Schluss wirklich sehr spannend.
    Ein spannender und lesenswerter Thriller.

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  1. Spannend bis zum Schluss

    Als es heftig regnet, werden in einem Wald bei Heidelberg zwei Frauenleichen freigelegt. Sie wurden bestialisch ermordet und mit den römischen Ziffern „I“ und „III“ im Nacken markiert. Ganz offensichtlich fehlt die „II“. Es wird schwierig für Kommissar Jakob Krohn und sein Team, denn Tatortfotos tauchen im Netz auf. Verstärkung gibt es von einer Sondereinheit des LKA München. Spuren führen zu einem studentischen Geheimbund. Der Täter hat sein grausames Werk noch nicht beendet und den Ermittlern läuft die Zeit davon.
    Es ist ein sehr blutiger und grausamer Thriller, also nichts für schwache Nerven, der mir aber sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und kurze Kapitel sorgen für Tempo und Spannung.
    Kommissar Jakob Krohn hat in seinem Berufsleben schon einiges gesehen, doch dieser Fall ist besonders grausam und brutal. Er erhofft sich durch die Zusammenarbeit mit der Fallanalytikerin Nova Winter, dass sie den Täter schnell schnappen. Aber Nova Winter ist eine Einzelkämpferin, die auf ihr Bauchgefühl hört und sich damit in Gefahr bringt. Die Ermittler haben ihre Vorgeschichte und ihre Eigenheiten und waren mir nicht auf Anhieb sympathisch, dennoch haben sie mir als Ermittlerteam gefallen.
    Der Mentor ist eine Person, die unerbittlich im Hintergrund die Fäden zieht. Wenn er befiehlt, müssen die Jäger seine Anordnungen befolgen und er akzeptiert keine Zweifel oder Schwäche.
    Manchmal dachte ich, die Lösung zu haben, doch immer wieder wurden Zweifel geweckt und erst am Ende löst sich alles schlüssig auf. So blieb es bis zum Schluss wirklich sehr spannend.
    Ein spannender und lesenswerter Thriller.

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  1. Brutal und Grausam

    - Blutig und Grausam -

    Der Mentor - (Achtung: Triggerwarung - der Inhalt kann für manchen Leser verstörend wirken)

    Der wahre Schock-Thriller von Svenja Diel wurde am 19.Oktober 2023 auf dem deutschen Buchmarkt veröffentlicht.

    Die deutsche Autorin lebt und arbeitet in Köln. Ich habe vorher von ihr noch keine Bücher gelesen. So ist es klar, dass ich wirklich gespannt war. Zudem der Thriller mit besonderer Grausamkeit und Thrill beworben wurde.

    Zum Inhalt:
    Es regnet, besser es gießt aus Eimern. Deutschland, Heidelberg. Das Wasser hat Leichen an die Oberfläche gebracht. Ihr Anblick lässt den erfahrenen Kommissar Jakob Krohn erschaudern. Mit der Unterstütung durch eine Sondereinheit des LKA München sollen seine Ermittlungen weiter gefächert werden. Die nun hinzukommende Fallanalytikerin Nova Winter ist über die "erzwungene" Zusammenarbeit alles andere als erfreut.
    Gemeinsam wagen sie den Blick in das wirklich Böse.
    Das Cover zeigt wenig aber ist dadurch noch so ausdrucksvoller:
    Ein schneidendes Messer, die hierdurch entstandene Wunde und erreicht damit garantiert die kleinen "Horrornerven" in meinem Gehirn.
    Es verspricht womöglich perfide, böse Lese-Unterhaltung...

    Mein Eindruck von diesem Thriller

    Aufbau, Personen, Spannung, Horror und Finale

    Der Schreibstil liest sich toll. In wenigen Minuten bin ich komplett von der Geschichte eingenommen und will mit dem Lesen nicht mehr aufhören. Allerdings stelle ich auch fest, dass die Story wirklich grausam ist und ich diese nicht an jedem Tag verdauen wollen würde.
    Dieser Stoff ist mit Nervenkitzel und Schockmomenten sehr gekonnt ausstaffiert.

    Zusammenfassung
    Der Thriller hat mich wirklich sehr beeindruckt. Die Erzählung ist so spannend, dass ich das Buch nicht zur Seite legen mochte.

    Es gibt jedoch Grund für eine Warnung an zukünftige Leser*innen:
    diese Thriller Kost ist nicht leicht verdaulich und kann auf sensible Menschen durchaus verstörend wirken.

    Fazit:
    Ein Thriller, der seinem Genre gerecht wird und garantiert für spannende Nervenkitzel- Lesezeiten, steht.

    Ich vergebe uneingeschränkte 5*Lesesterne verbunden mit einer absoluten Empfehlung an die Freunde des Thriller-Genre.

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