Ein gerader Rauch

Buchseite und Rezensionen zu 'Ein gerader Rauch' von Denis Johnson

Inhaltsangabe zu "Ein gerader Rauch"

Format:Taschenbuch
Seiten:880
EAN:9783499240416
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Der versperrte Weg: Roman des Bruders

Buchseite und Rezensionen zu 'Der versperrte Weg: Roman des Bruders' von Georges-Arthur Goldschmidt

Inhaltsangabe zu "Der versperrte Weg: Roman des Bruders"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:111
Verlag: Wallstein
EAN:9783835350618
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Die Indianer

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Indianer' von Heike Bungert

Inhaltsangabe zu "Die Indianer"

Format:Taschenbuch
Seiten:286
Verlag: C.H.Beck
EAN:9783406758362
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Mildred

Buchseite und Rezensionen zu 'Mildred' von Rebecca Donner

Inhaltsangabe zu "Mildred"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:624
EAN:9783985680474
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Imperium der Schmerzen

Buchseite und Rezensionen zu 'Imperium der Schmerzen' von Patrick Radden Keefe

Inhaltsangabe zu "Imperium der Schmerzen"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:640
Verlag: hanserblau
EAN:9783446273924
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Propaganda: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Propaganda: Roman' von Steffen Kopetzky

Inhaltsangabe zu "Propaganda: Roman"

Format:Taschenbuch
Seiten:496
EAN:9783499276477
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Mein Leben als amerikanischer Sklave

Buchseite und Rezensionen zu 'Mein Leben als amerikanischer Sklave' von Frederick Douglass
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Mein Leben als amerikanischer Sklave"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:154
EAN:9783150113721
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Rezensionen zu "Mein Leben als amerikanischer Sklave"

  1. Unbedingt lesen!

    Klappentext:

    „Frederick Douglass ist eine Ikone des afroamerikanischen Befreiungskampfes – mit seiner 1845 erschienenen Autobiographie, die jetzt in einer neuen Übersetzung vorliegt, wurde er schlagartig berühmt. Darin blickt er auf sein Leben in der Sklaverei zurück. Er erzählt vom Alltag der Ausgebeuteten, den Herrschaftsstrukturen auf den Plantagen und den kleinen Fluchten, die ihm das Leben als Diener einer Familie ermöglichte. Als Junge lernte er heimlich Lesen und erfuhr so immer mehr über Unterdrückung und Ausbeutung der Schwarzen. Schließlich gelang ihm die Flucht – und eine aufsehenerregende Karriere als Aktivist gegen die Sklaverei und als Politiker begann.

    Seine Schilderungen führen auf die Tabakplantagen Marylands und in die Häfen Baltimores. Dabei beschreibt Douglass die Brutalität der Aufseher, die Lebensumstände der Sklaven, ihre Solidarität untereinander – und nicht zuletzt seinen mühseligen Weg in die Freiheit. Ganz nebenbei entsteht das Porträt einer starken Persönlichkeit, die sich schon in jungen Jahren für Freiheit und Gerechtigkeit einsetzt – mit einer unverwechselbaren Stimme.“

    Wenn eine Buch über 177 Jahre hinweg so einen Hype erlebt, zählt es wohl zurecht in die Rubrik „ganz besondere Weltliteratur“ und genau das ist es auch. Das was man hier liest, liest man nicht einfach nur mal so, man verinnerlicht es sich, man staunt, man ist geschockt, man ist sprachlos, fassungslos und weiß eigentlich gar nicht mehr wohin mit sich. Das Menschen anderen Menschen so ein Leid zufügen (ich verzichte hier bewusst auf das Wort „konnten“, denn Apartheid und Rassendiskrimierung ist leider immer noch viel zu aktuell) ist einfach nicht zu glauben. Douglass‘ Aufzeichnungen sind schwere Kost aber sie mahnen und sind Zeitzeugnis einer anderen Zeit. Die wachen Geister unter uns werden dennoch so einige Vergleiche in der heutigen Zeit ziehen können und es stellt sich einfach die Frage nach dem Warum. Warum maßen wir Menschen uns an über eine Hautfarbe (oder eine Herkunft oder….) einen Menschen zu diskriminieren? Damals wie heute ist das Thema noch aktuell und genau aus diesem Grund erhält dieses Buch beim Verlag Reclam wieder eine neue Stimme. Dennoch bleibt immer wieder ein Tenor in Douglass Worten: Kämpfen für die Freiheit! Besser hätte man es nicht festhalten können. Sein Werdegang raus aus der Sklaverei war besonders und wahrlich beeindruckend. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und verzichte hier weiter auf inhaltliche Angaben. Es ist einfach nur lesenswert! 4 von 5 Sterne.

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Ausgeliefert: Amerika im Griff von Amazon

Buchseite und Rezensionen zu 'Ausgeliefert: Amerika im Griff von Amazon' von Alec MacGillis

Inhaltsangabe zu "Ausgeliefert: Amerika im Griff von Amazon"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:448
Verlag: FISCHER, S.
EAN:9783103974560
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Becoming (English - US Edition): Michelle Obama

Buchseite und Rezensionen zu 'Becoming (English - US Edition): Michelle Obama' von Michelle Obama

Inhaltsangabe zu "Becoming (English - US Edition): Michelle Obama"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:448
Verlag: Crown
EAN:9781524763138
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Nach der Flut das Feuer: The Fire Next Time

Buchseite und Rezensionen zu 'Nach der Flut das Feuer: The Fire Next Time' von James Baldwin
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Nach der Flut das Feuer: The Fire Next Time"

Format:Taschenbuch
Seiten:128
EAN:9783423147361
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Rezensionen zu "Nach der Flut das Feuer: The Fire Next Time"

  1. Zeitlos aktuell, eindringlich, zum Nachdenken

    „Du hast keine Veranlassung, so zu werden wie die Weißen, und es gibt nicht die geringste Grundlage für ihre unverfrorene Annahme, sie müssten Dich akzeptieren. Die schreckliche Wahrheit ist, mein Junge: Du musst sie akzeptieren.“ (Zitat Seite 38)

    Inhalt
    Diese Essaysammlung des US-amerikanischen Schriftstellers ist im Jahr 1962 unter dem englischen Titel „The Fire Next Time“ erschienen, der Tite der ersten Ausgabe in deutscher Sprache trug den Titel „Hundert Jahre Freiheit ohne Gleichberechtigung“, was eine der Kernaussagen von Baldwins Texten auf den Punkt brachte. Die vorliegende Neuauflage hält sich dagegen an den Originaltitel, ein Zitat aus dem Alten Testament. Dieses Buch umfasst zwei Abschnitte. Der erste Abschnitt trägt die Überschrift Mein Kerker bebte und enthält einen Brief an seinen Neffen zum hundertsten Jahrestag der Sklavenbefreiung. Der zweite Abschnitt trägt den Titel Vor dem Kreuz, Brief aus einer Landschaft meines Geistes und verbindet seine Erinnerungen, seine persönliche Erfahrungen mit seiner Einschätzung der amerikanischen Gesellschaft.

    Umsetzung
    James Baldwin schildert seine Jugend, seinen Weg in die Religion, von der er sich jedoch früh wieder abwendet, weil er die Verzweiflung und den Hass, den er dort vorfindet, nicht mit seinen Ansichten vereinbaren kann, dass es eine friedliche Lösung geben müsse, ein Annähern und gegenseitiges Verständnis, auch wenn er klar formuliert, dass dies ein sehr langer, mühevoller Weg für Amerika sein werde. Aus diesem Grund schließt er sich auch nicht der Black-Muslim-Bewegung an, fragt, ob Liebe nicht wichtiger sei, als die Hautfarbe und sieht die Zukunft Amerikas in einem Miteinander von Schwarz und Weiß. „Kurz gesagt brauchen wir, Schwarz und Weiß, einander dringend, wenn wir wirklich eine Nation werden wollen – um mit anderen Worten wirklich eine Identität zu erlangen, unsere Reife als Männer und Frauen.“ (Zitat Seite 117, 118) Das Buch beginnt mit einem Vorwort von Jana Pareigis und endet mit einer Nachbemerkung der Übersetzerin in Bezug auf die moderne Wortwahl einiger Begriffe.

    Fazit
    Baldwins eindrückliche Beobachtungen und Überlegungen waren nicht nur einhundert Jahre nach der formellen Abschaffung der Sklaverei in Amerika aktuell und zutreffend, sondern haben auch heute, einhundertfünfzig Jahre später, nichts von ihrer Brisanz verloren und dies nicht nur in Amerika, sondern analog auch in Europa.

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