Die Bewegungs-Docs – Unser Programm für mehr Gesundheit und Leichtigkeit

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Bewegungs-Docs – Unser Programm für mehr Gesundheit und Leichtigkeit' von Dr. med. Melanie Hümmelgen
5
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Diskussionen zu "Die Bewegungs-Docs – Unser Programm für mehr Gesundheit und Leichtigkeit"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:0
EAN:
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Rezensionen zu "Die Bewegungs-Docs – Unser Programm für mehr Gesundheit und Leichtigkeit"

  1. Anleitung für den aktiven Patienten

    Das Cover ist kurz und knapp gehalten, schlägt auch optisch eine Brücke zu der entsprechenden TV-Sendung.
    Die Unterteilung in Theorie und Praxis ist sehr sinnvoll gewählt. Die Zeitangaben, die sofort ins Auge fallen, 3 Wochen und 7 Minuten scheinen auf Anhieb machbar.
    Bei den 7- Minuten Programmen war ich überrascht Tipps zu Bluthochduck, Diabetes und vor allem Tinnitus zu finden. Das hat vordergründig ja nichts mit Bewegung zu tun.
    Sehr gut fand ich, dass der Teil mit Ernährungs- und Abnehmtipps kurz und bündig behandelt wurde. Ebenso finden sich zum Beispiel zu den Themen CAM (Ganzheitliche Medizin) und Mind-Body Medizin jeweils ein guter Überblick mit kurzen grundlegenden Erklärungen die nicht be- oder gar abwertend sind.
    Das Thema Schlaf und dessen Problematiken wird strukuriert und sachlich dargestellt. Dazu individuelle Tipps, die helfen können.
    Ein kleiner Rezeptteil beschliesst das Buch, der eher eine Richtung vorgibt, ist ja kein Kochbuch.
    Insgesamt eine sehr gute Quelle für Patienten, die aktiv selbst etwas für sich tun wollen.

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Kochen im falschen Jahrhundert: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Kochen im falschen Jahrhundert: Roman' von Teresa Präauer
3.5
3.5 von 5 (2 Bewertungen)

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Format:Kindle Ausgabe
Seiten:170
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Rezensionen zu "Kochen im falschen Jahrhundert: Roman"

  1. 3
    14. Okt 2023 

    Quiche und Crémant...

    Der Roman eines Abends und einer Einladung zum Essen. Voll mit Rezepten für ein gelungenes Leben und einen misslingenden Abend, der immer wieder neu ansetzt, schlau, witzig, heiter, gleichzeitig begleitet von den unterschwelligen oder ganz offen artikulierten Aggressionen der Beteiligten. In ihren Gesprächen verhandeln sie die ganz großen und kleinen Themen, von den ›Foodporn‹-Bildern im Internet über Kochen, Einkaufen und Wohnen als soziale Praktiken. Zunehmend wird der Abend komischer, tragischer, erotischer – dabei werden einzelne ›heutige‹ Begriffe diskutiert, während die Gastgeberin keine besonders talentierte Gastgeberin ist und sich immer wieder ins falsche Jahrhundert versetzt fühlt. Nebenbei wird in Anekdoten eine Geschichte der Waren, Speisen und des Kochens erzählt. (Verlagsbeschreibung)

    Von diesem Roman versprach ich mir eine unterhaltsame Gesellschaftssatire, zumal einige Rezensionen anderer Leser:innen dies durchblicken ließen. Bekommen habe ich - ja, was eigentlich? Feingeschliffene Gegenwartsbeobachtungen definitiv, ein Mosaik verschiedener, sich auch überlagender Themen, oft nur angerissen und nicht vertieft, verschiedene denkbare Szenarien desselben Abends, Gedankenblasen einer gehobenen bildungsbürgerlich-intellektuellen Schicht, Unverbindlichkeiten im Miteinander distanziert bleibender Charaktere - und noch mehr, insgesamt ein Potpourri, das mich am Ende etwas ratlos zurücklässt, weil sich bis zum Schluss nicht fassen ließ, worauf der Roman (die Novelle?) eigentlich hinauswill.

    Fünf Personen treffen sich zu einem Abendessen: die Gastgeberin, der Partner der Gastgeberin, die Ehefrau, der Ehemann, der Schweizer. Die Namen bleiben ungenannt, was zu der erwähnten Distanziertheit beiträgt. In verschiedenen Szenarien - der Abend beginnt dadurch stets auf Neue - kommen einzelne oder alle Gäste zu spät zur Einladung. Gemein ist allen Szenarien, dass literweise Crémant durch die Kehlen rinnt, ergänzt durch Rotwein. Der Alkoholpegel steigt dementsprechend, die Hemmungen fallen, es kommt zu Äußerungen, die ansonsten vielleicht nicht gefallen wären. Allerdings entwickelt sich daraus nichts Dramatisches, der Abend plätschert im Grunde vor sich hin, das Spotlight wechselt zwischen den Charakteren, wodurch der Leser / die Leserin einzelne Gedanken und Empfindungen auffängt ohne sich jedoch länger damit befassen zu müssen.

    Womit ich persönlich gar nichts anfangen konnte, waren die zahllosen Jazztitel und -Sänger:innen, die mir allesamt nichts sagten, weil ich diese Musikrichtung nicht mag. Wer sich in der Szene auskennt, kann vielleicht die Stimmung des Abends besser nachempfinden. Auch die immer wieder eingestreuten Namen von Designer:innen, Modelabeln und Künstler:innen sagten mir leider nichts, weshalb ich womöglich einigen Anspielungen nicht folgen konnte. Es wird aber deutlich, welch oberflächlichen Werten in dieser gesellschaftlichen Schicht Bedeutung beigemessen wird, auch hinsichtlich der optimierten Präsentation in den sozialen Medien. Dies wird allerdings zwar detailliert geschildert, so dass man gepostete Bilder nahezu vor sich sehen kann, jedoch m.E. nicht wirklich kritisch hinterfragt.

    Passend zur Einaldung zum Abendessen - das Herstellen einer Quiche beispielsweise kann ein abendfüllendes Programm sein, wenn die Gastgeberin so wie hier diesbezüglich unerfahren ist, es aber perfekt hinbekommen will - werden hier immer wieder auch Erinnerungen an Essensszenarien aus früheren Zeiten eingestreut. Sei es nun die gutbürgerliche Kost der Großeltern, kulinarische Reiseerlebnisse, oder auch der immerwährende eigene Versuch, einfache Rezepte perfekt zu inszenieren und als Foto zu verewigen. Teilweise endlose Aufzählungen. Aber was soll mir das sagen?

    Möchte ich zu den Leuten dieses Abends dazugehören? Nein. Crémant als Weichspüler des Abends? Bitte sehr, wer will, gerne - ich vertrage nicht viel Alkohol. Sind das wirkliche Freund:innen, die hier aufeinandertreffen? Definiere Freundschaft. Für mein Empfinden: nein. Der Roman treibt irgendwie ziellos durch den Abend, zeigt die verlogene Oberflächlichkeit dessen auf, wonach die Charaktere streben und was sie vorgeben zu sein, aber - ja, und? Und der Titel erschließt sich mir leider auch nicht.

    Es bleibt: Ratlosigkeit.

    © Parden

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  1. Essen ist fertig...

    …oder auch nicht. Denn das lässt bei der Gastgeberin ein bisschen auf sich warten. Zusammen gekommen sind in der neuen Wohnung der Einladenden, ihr Lebensgefährte, die Ehefrau mit ihrem Ehemann sowie der Schweizer.
    Dabei muss die Gastgeberin so einiges im Laufe des Abends „aushalten“. Das Ehepaar die viel zu spät zum Abendessen erscheinen, der Schweizer, der die Wohnung mit nassen Schuhen betritt, der Partner, der Gastgeberin, der das gute Geschirrtuch dazu benutzt am Boden etwas aufzuwischen oder die Ehefrau, die so einiges am Geschirr auszusetzen hat. Doch sie macht gute Miene zum bösen Spiel und alle gemeinsam versuchen sie die Zeit bis zur Hauptspeise mit unterhaltsamen Gesprächen zum Weltgeschehen zu überbrücken.

    Teresa Präauer stellt die Szenen bzw. die Dialoge zwischen den Protagonisten treffend und pointiert dar. Der Autorin gelingt es in den Gesprächen der Beteiligten gesellschaftliche Phänomene und Verhaltensweisen kritisch und bisweilen ironisch darzustellen. Bei einigen Aussagen habe ich mich manchmal sogar leider selbst erkannt.
    Schade fand ich, dass am Tisch die meiste Zeit eine latent aggressive Stimmung herrschte und ich mich gefragt habe, weshalb die Gastgeberin diese Menschen eingeladen hat, wenn sich die Gäste untereinander doch anscheinend gar nicht mögen.
    Teresa Präauer gelingt es hingegen diese aggressive Stimmung für den Leser spürbar zu machen. Doch hat mich sehr fasziniert.

    Fazit:
    Ein unterhaltsamer Roman, der mit einer gewissen Ironie gesellschaftliche Gepflogenheiten ins Visier nimmt.

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Strandläufer (Mamma Carlotta 8): Ein Sylt-Krimi

Buchseite und Rezensionen zu 'Strandläufer (Mamma Carlotta 8): Ein Sylt-Krimi' von Gisa Pauly
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

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Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:480
EAN:9783492303620
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Rezensionen zu "Strandläufer (Mamma Carlotta 8): Ein Sylt-Krimi"

  1. Ein solider Regionalkrimi der sich auf Sylt abspielt

    Charlotta Capella ist wieder bei ihrer Familie auf Sylt. Ihr Schwiegersohn Erik ist dort Kriminalhauptkommissar. Als Charlotta den Maler Paul kennen lernt ist sie hin und weg. Aber Erik vermutet dass Paul mit einem Kunstraub in Zusammenhang steht. Dann wird ein berühmter Talkmaster ermordet und Erik hat das Gefühl dass Paul auch hier seine Finger im Spiel hat.

    Der Schreibstil ist sehr leicht, bildhaft und zügig zu lesen. Die Protagonisten sind sympathisch dargestellt und der Spannungsbogen verläuft dabei genau richtig.

    Fazit: Ich bin sehr gut in diesen Regionalkrimi hinein gekommen obwohl ich keines der Vorgängerbücher kenne. Es gibt dazu auch kaum bis gar keine Rückblenden. Die Story hat keine Kapitel so dass sie fortlaufend erzählt wird. Die Handlung spielt sich auf Sylt ab und hat das Flair Italiens an sich weil Charlotta eine typisch italienische Mama ist. Sie war mir sympathisch aber dazwischen wurde sie mir auch mal nervig. Die Story wird aus Sichtweise der verschiedenen Charakteren erzählt - vorwiegend von Erik und Charlotta. Meiner Meinung nach sind es zwei Handlungsstränge die sich immer mal wieder miteinander verbinden. Auf der einen Seite ist es das Privatleben von Kriminalhauptkommissar Erik und seiner Familie incl. Mama Charlotta und auf der anderen Seite die Ermittlungen. Die Story ist gespickt mit leichtem Humor. Meiner Meinung nach zog sich die Story zeitweise hin weil es dann doch die eine und andere Länge für mich gab. Meiner Meinung ist der Krimi klischeehaft gerade auch was Mama Charlotta angeht. Es wird gekocht und da gibt es im Anschluss noch 16 Rezepte von Mama Charlotta.
    Die Story ist leicht und unterhaltsam zu lesen - als Urlaubslektüre ist dieses Buch sehr gut geeignet. Dieser Regionalkrimi ist der achte Band einer siebzehnteiligen Reihe. Er ist in sich abgeschlossen. Der Leser braucht nicht unbedingt die Vorgängerbücher zu kennen. Ich vergebe für diesen Regionalkrimi drei Sterne.

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Fishergirl's Luck: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Fishergirl's Luck: Roman' von Sharon Gosling
4
4 von 5 (2 Bewertungen)

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Format:Taschenbuch
Seiten:352
EAN:9783832165840
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Frühlingserwachen

Buchseite und Rezensionen zu 'Frühlingserwachen' von Theresa Baumgärtner
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Frühlingserwachen"

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Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:240
EAN:9783710605963
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Rezensionen zu "Frühlingserwachen"

  1. Mehr als ein Kochbuch

    Als ich dieses zauberhafte Buch zum ersten Mal in den Händen hielt war ich entzückt und begeistert.Das Kochbuch ist hochwertig gestaltet und sieht sehr edel aus.Sobald Ich das Buch aufschlug tauchte ich in den Frühling ein.Die Bilder sind einfach nur schön und bezaubernd.Der Inhalt geht von "Pusteblumen und Schlüsselblumen" bis hin zu"Wir feiern Mittsommer".Mir persönlich gefiel vor allem"Willkommen im Rosengarten".Es gibt auch eine Playlist zu diesem Buch-zum einstimmen auf den Frühling.
    Sehr schöne Gedichte und Lieder begrüßen den Frühling sowie Bastelanleitungen für Kinder und wie man Kränze aus Blumen bindet.
    Natürlich gibt es viele köstliche Rezepte zum backen und kochen.Dazu gibt es dann Informationen über Wildkräuter und essbare Blumen.Die Gerichte sind meiner Meinung leicht verständlich aber zum Teil manchmal doch ziemlich zeitaufwändig.Die Erdbeer-Frischkäse-Torte ist bestimmt sehr lecker.Es gibt z.B.Bärlauchrezepte in allen Varianten und Variationen.
    Als ich dieses Buch aufschlug merkte ich sofort dass es liebevoll und sehr detailliert gestaltet ist.Dieses Kochbuch ist wirklich mal etwas ganz anderes und außergewöhnliches.Ich wollte dieses schöne Buch eigentlich gar nicht mehr beiseite legen so schwelgte ich in den Bildern und Seiten.Es ist ein richtiges Wohlfühlbuch zum einstimmen in den Frühling dem ich sehr gerne fünf Sterne gebe.

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Das komplette China-Kochbuch

Buchseite und Rezensionen zu 'Das komplette China-Kochbuch' von Gloria Bley Miller

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Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:767
Verlag:
EAN:
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Kakerlake rot-weiß

Buchseite und Rezensionen zu 'Kakerlake rot-weiß' von Diane Schmiedel
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Kakerlake rot-weiß"

Appetit auf Kakerlaken am Spieß? Lust auf sächsischen Milbenkäse oder lieber gegrilltes Meerschweinchen? Fasziniert von solch skurrilen Gerichten, hat Diane Schmiedel jede Menge Kurioses in den Töpfen der Welt gefunden. Anekdoten, kulturelle Eigenheiten und selbst getestete Rezepte ergeben eine unterhaltsame Lektüre – für alle, die einen Blick über ihren Tellerrand werfen wollen.

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Format:Kindle Edition
Seiten:192
Verlag: Knaur eBook
EAN:
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Rezensionen zu "Kakerlake rot-weiß"

  1. 3
    08. Mär 2019 

    Mal ein Blick über den Tellerrand...

    Appetit auf Kakerlaken am Spieß oder gegrilltes Meerschweinchen? Diane Schmiedel hat es probiert – und viele andere kuriose Gerichte, die rund um den Erdball als Spezialität serviert werden. Sie versammelt kulinarische Anekdoten, kulturelle Eigenheiten und Rezepte zum Nachkochen zu einem skurrilen Speise- und Reiseführer rund um das Thema Essen – für alle, die einen Blick über ihren Tellerrand werfen wollen.

    Weshalb schaut man sich Gruselfilme an? Genau: weil man den Nervenkitzel liebt und sich, sicher im Plüschsessel hockend, mal so richtig schütteln möchte. Danach geht das Licht an, und mit einem letzten Lacher streift man das verbliebene Quäntchen Unbehagen ab, das sich im Nacken festgesetzt haben mag - und geht wieder zum Alltag über.

    Weshalb aber liest man solch ein Buch, dessen Titel schon ein gewaltiges Ekelpotential verspricht? Vielleicht aus eben diesem Grund? Oder weil man einfach unverbesserlich neugierig ist? Oder vielleicht trifft von allem etwas zu? Wie dem auch sei: das Abschütteln der Irritation, des Ekels, Unglaubens und Grauens gelingt mir hier jedenfalls nicht so leicht wie nach besagtem Gruselfilm.

    Dabei begann das Buch eher harmlos und - wenig überraschend - mit dem Verzehr von verschiedensten Insekten, Maden und Spinnen. Eine Traditon, der sich im Grunde nur die Europäer und Nordamerikaner eher nicht anschließen, die ansonsten aber weltweit verbreitet ist. Immerhin enthalten Schaben beispielsweise dreimal so viel Eiweiß wie Rindfleisch und Hühnchen und schmecken angeblich ähnlich wie Shrimps. Na, wohl bekomm's.

    Zwar bin ich jetzt nicht direkt heiß darauf, mich der Insektenvertilgungsbewegung anzuschließen, aber wenn ich lese, um wie vieles günstiger die Ökobilanz hinsichtlich der Aufzucht von Insekten im Vergleich zu der von beispielsweise Rindern ausfällt, und dass ein Insektenburger zudem noch ein Vielfaches an Protein aufweist, kann man doch zumindest mal ins Grübeln kommen.

    Anderes dagegen, was in diesem Buch Einzug hielt: tief durchatmen und am besten gleich wieder vergessen. Kapitel über Roadkill-Restaurants (Stichwort: Spaghetti mit Igelsauce), philippinischen Hundeeintopf und die chinesische Vogelnestsuppe (Hauptbestandteil: Vogelspucke) leiten über zu den richtig ekligen Zutaten, um die der heimische Herd bereichert werden kann. Kannibalismus hält hier ebenso Einzug wie der Verzehr der Plazenta (Rezept: Toast Mutti) sowie Kochen mit Sperma (der besondere Capuccino) oder Gerichte mit Muttermilch (Tittimisu). Zum Nachtisch dann einen Käse, der sich bewegt, Fleisch aus dem Labor oder doch lieber einen Häufchenburger? Nichts scheint unmöglich...

    Es mag sein, dass sich mancher Leser nach einer Erweiterung seiner kulinarischen Gewohnheiten sehnt. Mir bringt dieses Buch wieder einmal den Gedanken nahe, dass es sich als Vegetarier womöglich besser lebt. Obwohl - auch das scheint schwieriger als gedacht. Bislang hatte ich mir jedenfalls noch keine wirklichen Gedanken darüber gemacht, wie die kleinen Motten ins Mehl oder die trägen Maden gelegentlich ins Müsli geraten... Ohne einen gewissen Insektenanteil geht wohl jedenfalls kaum etwas...

    Dieses Buch ist rasch zu lesen - wenn man es nicht zwischendurch angeekelt wieder weglegen muss. Der Schreibstil ist locker und sehr humoristisch gehalten - wobei die Art des Humors für mich persönlich zeitweise etwas angestrengt und überzogen wirkte, aber auch das ist, nun ja, Geschmackssache. Jedenfalls paaren sich hier Kuriositäten mit Wissenswertem, Informatives mit Humoristischem und Denkanstöße mit innovativen Rezeptvorschlägen...

    Immer schön neugierig bleiben! Aber Augen auf, was da so auf dem Teller rumliegt. Oder läuft...

    © Parden

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Mix ohne Fix - BAND 4!

Buchseite und Rezensionen zu 'Mix ohne Fix - BAND 4!' von Wild Corinna

Inhaltsangabe zu "Mix ohne Fix - BAND 4!"

Diskussionen zu "Die Bewegungs-Docs – Unser Programm für mehr Gesundheit und Leichtigkeit"

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:36
EAN:9783961810086
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Mix ohne Fix - BAND 3!

Buchseite und Rezensionen zu 'Mix ohne Fix - BAND 3!' von Wild Corinna

Inhaltsangabe zu "Mix ohne Fix - BAND 3!"

Diskussionen zu "Die Bewegungs-Docs – Unser Programm für mehr Gesundheit und Leichtigkeit"

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:36
EAN:9783943807950
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A. i. O. - ALL IN ONE: Rezepte für den Thermomix

Buchseite und Rezensionen zu 'A. i. O. - ALL IN ONE: Rezepte für den Thermomix' von Corinna Wild

Inhaltsangabe zu "A. i. O. - ALL IN ONE: Rezepte für den Thermomix"

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Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:108
EAN:9783961810055
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