Hundswut

Buchseite und Rezensionen zu 'Hundswut' von Daniel Alvarenga
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Hundswut"

Format:Taschenbuch
Seiten:368
EAN:9783365006726
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Rezensionen zu "Hundswut"

  1. Eindrucksvoll packender Psychothriller

    REZENSION – Erst nachdem Daniel Alvarenga (37) die Dreharbeiten seines nach eigenem Script selbst produzierten Kinofilms „Hundswut“ abgeschlossen hatte, schrieb er als „Buch zum Film“ seinen gleichnamigen Roman, der im Februar als sein literarisches Debüt im Verlag HarperCollins erschien. Dies war eine gute Entscheidung. Denn während der Film wohl nur in bayerischen Kinos läuft, ist sein packender Psychothriller nun überall zu lesen. Nur seien allzu zart besaitete Leser gewarnt!
    Der seit seiner Jugend in Bayern wohnende Autor schildert einen fiktiven Vorfall aus dem Jahr 1932 in einem kleinen Bergdorf in der tiefsten bayerischen Provinz. Man lebt dort, als sei die Zeit irgendwann stehen geblieben. Mit der Großstadt München will man nichts zu tun haben und schon gar nichts von dem wissen, was die Nazis dort neuerdings treiben. Alles bleibt im Dorf und wird von Bürgermeister Bernhard „Hartl“ Aichinger und Großbauer Georg Steiner geregelt. Dies gilt auch, als eines Tages vier Kinder bestialisch ermordet und zerfleischt im Wald gefunden werden. Eine Meldung nach München kommt für den Bürgermeister nicht in Frage: „Bevor i dene wos meld und dann oan vo dene Nazis im Dorf hob, regel i's liaber selber.“ So beginnt er seine Ermittlung, unterstützt von Großbauer Steiner, Landgendarm Xaver und Gastwirt Lugg.
    Anfangs glauben die Dörfler noch, ein Wolf könne für die grausame Bluttat verantwortlich sein. Die Dorfälteste setzt im Waschhaus das Gerücht in die Welt, es sei ein Werwolf: „Wenn di a kranker Wolf beißt, und due überlebst as, dann host du die Hundswuat a. Dann bist du verfluacht und musst wia a Wolf lebm.“ Doch weder einen Wolf noch einen Werwolf, sondern einen Menschen hält der Bürgermeister für den Mörder: „Mir wissn olle ganz genau, das des koa Wolf war! Aa koa tollwütiger! A Wolf jagt, wenn er Hunger hod! A Wolf zerfetzt ned vier Kinder und lassts dann im Wald verrecken. Und a Wolf vergeht si aa ned an am junga Madl, bevor ers umbringt. … Des war koa Viech, des war a Mensch!“
    Schon bald gibt es weitere Mordfälle gleicher Brutalität. Ein Mörder muss schnell gefunden werden, um das Dorf zu beruhigen. Als Verdächtigen machen Bürgermeister und Großbauer den ohnehin schon von allen Dörflern misstrauisch beäugten Einsiedler Joseph Köhler aus, der seit dem Tod seines Sohnes und später auch seiner Frau schwermütig ist und mit Tochter Mitzi einsam am Wald wohnt. Man verschleppt ihn in den Bierkeller des Wirtshauses, um ihm den Prozess zu machen. Obwohl Köhler standhaft seine Unschuld beteuert, sind sich die Dörfler schnell einig, den Schuldigen gefunden zu haben. „Nichts hielt eine Gemeinschaft so effektiv zusammen wie der gemeinsame Hass auf jemand anderen.“ Als aber alle Versuche scheitern, Köhler zu einem Geständnis zu bewegen, meint Dorfpfarrer Hias Lechner in ihm einen vom Teufel besessenen Hexer zu erkennen, und zieht den aus dem Mittelalter berüchtigten „Hexenhammer“ zu Rate. Köhler soll nach Kirchenrecht als Werwolf angeklagt und verurteilt werden. Die Stimmung im Dorf nimmt nun eine bedrohliche Wendung: Der Wahn erfasst auch die eigentlich vernünftigen Bewohner und die Gewalt setzt sich durch. Als der Fall für das Dorf endlich abgeschlossen ist, geht das normale Leben weiter, als habe sich niemand schuldig gemacht, „weil es das immer tat, weil es das musste“.
    In drastischen Bildern schildert Alvarenga sehr plastisch und authentisch den allmählichen, durch haltlose Gerüchte angefeuerten Gesinnungswandel unter den einfachen, meist ungebildeten Dorfbewohnern, wie sie sich in ihrer Bigotterie vom Pfarrer leicht beeinflussen und zum Äußersten treiben lassen. Sehr glaubhaft, in ihrer Düsternis ungemein realistisch und lebendig wirkt die erschreckende Handlung nicht zuletzt durch die drastischen Dialoge in bayerischer Mundart. Die wirklichkeitsnahe Schilderung macht in ihrer erschütternden Brutalität auch vor den grausamsten Szenen nicht Halt, wovon mancher Leser sich vielleicht abgestoßen fühlen kann. Doch andererseits ist es gerade diese Direktheit in der szenischen Darstellung sowie die psychologisch tiefgreifende Charakterisierung der Personen, wodurch Daniel Alvarengas Debütroman „Hundswut“ so eindrucksvoll ist, seine Leser so fasziniert und packt.

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Der Fluch des Hasen

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Fluch des Hasen' von Bora Chung

Inhaltsangabe zu "Der Fluch des Hasen"

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:251
EAN:
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Der Schacherzähler

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Schacherzähler' von Judith Pinnow
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der Schacherzähler"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:298
EAN:
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Rezensionen zu "Der Schacherzähler"

  1. Eine wundervolle Geschichte

    Walter hat vor einiger Zeit seine Frau verloren. Seither fühlt er sich einsam und übersteht den Tag nur, indem er seine festen Rituale einhält. Im Park spielt er Schach gegen seine tote Frau. Eines Tages begegnet er dort im Park dem neunjährigen Janne, der auch gerne Schach lernen möchte. Oldman – wie er sich dem Jungen gegenüber vorgestellt hat – glaubt nicht, dass es Erfolg bringen wird, denn Janne kann keinen Moment stillsitzen. Doch verblüffender Weise lernt der Junge schnell und Walter beginnt zu erzählen. Die entstehende Freundschaft tut beiden gut. Dann aber ist Oldman nicht mehr da und Janne sucht ihn.
    Dies ist mein erstes Buch der Autorin Judith Pinnow, aber sicherlich nicht mein letztes. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Geschichte geht zu Herzen. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven, so dass man immer ganz nahe dran ist.
    Walter ist nicht sehr zugänglich. Wozu auch? Seit dem Tod seiner Frau ist er alleine, denn Freunde hat er nicht. Bitterkeit hat sich eingeschlichen und Schuldgefühle trägt er auch mit sich, doch Janne gelingt es mit seiner offenen Art, dass auch der alte Mann sich zunehmend öffnet. Janne hat Schwierigkeiten in der Schule, da er hyperaktiv ist und die Lehrerin überhaupt kein Verständnis hat. Zum Glück steht Malu fest zu Janne. Beim Schachspielen dagegen ist Janne hochkonzentriert dabei und lernt sehr schnell. Neben diesen Protagonisten gibt es aber noch andere liebenswürdige Personen. Da ist Jannes Mutter Malu, die es als Alleinerziehende nicht ganz leicht hat. Liv zeigt immer wieder, dass sie Malu eine gute Freundin ist, und im Café von Hinnerk fühlen sich die Menschen wohl.
    Diese berührende Geschichte mit den tollen Charakteren kann ich nur empfehlen.

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Norden: Eine schamanische Reise

Buchseite und Rezensionen zu 'Norden: Eine schamanische Reise' von V. Yve P. Roman
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Norden: Eine schamanische Reise"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:46
Verlag:
EAN:
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Rezensionen zu "Norden: Eine schamanische Reise"

  1. Dieser Kurzroman ist außergewöhnlich

    Dieser Kurzroman enthält 14 Kapitel und ist meiner Ansicht nach eine Erzählung. Der Schreibstil ist leicht, einfühlsam und sehr bildhaft. Die Atmosphäre ist eher dichter und ruhig aber zeitweise auch leicht wie eine Feder. Ich war zu Beginn etwas skeptisch aber schon nach den ersten zwei, drei Sätzen war ich gefesselt von dieser Geschichte die für mich persönlich einem Traum ähnelte. Die Handlung berichtet abwechselnd von der Seherin und dem Schamanen. Da kaum andere Protagonisten mitspielen ist diese Geschichte sehr übersichtlich zu lesen. Dabei kam mir das Flair dieses Buches mystisch, spirituell, geheimnisvoll, magisch und okkult vor. Trotz der geringen Seitenzahl beinhaltet dieser Kurzroman alles was ein gelungenes Buch ausmacht. Daher ist die Geschichte für mich persönlich kompakt angelegt. Der Inhalt des Buches handelt von der Liebe und wird durchaus auch erotisch. Für mich persönlich war dieser Roman mal etwas ganz anderes und muss gestehen dass ich am Ende positiv überrascht war - sei es vom Schreibstil her oder auch von der Geschichte selbst. Dieser Kurzroman sollte der Leser meiner Meinung nach an einem ruhigen Abend oder Ort lesen damit man richtig in die Geschichte eintauchen kann. Dieses Buch hat mich überzeugen können und vergebe daher sehr gerne fünf Sterne.

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Blutmähne: Sachmets Vermächtnis

Buchseite und Rezensionen zu 'Blutmähne: Sachmets Vermächtnis' von Andy Klemm
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Blutmähne: Sachmets Vermächtnis"

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:339
EAN:
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Rezensionen zu "Blutmähne: Sachmets Vermächtnis"

  1. Historische Fantasy mit erotischem Einschlag

    Erster Eindruck:

    Der kryptisch klingende Prolog erschloss sich mir erst nach einem Drittel des Buches, als ich lernte, dass die Geschichte der Unsterblichen vor Tausenden von Jahren ihren Anfang nahm. Im Mittelpunkt stehen Donatella, Elani und später Anshu als Ich-Erzählerinnen. Spannend zieht der bildgewaltige und blumige Schreibstil Leserinnen und Leser in seinen Bann, und die Identifizierung mit einer der beiden ersten Figuren – oder mit beiden – erzeugt Kopfkino.

    Inhalt:

    Als sich Donatella in Elanis Gewalt wiederfindet, weiß sie nicht, wie sehr sich ihre Schicksalsfäden ineinander verweben werden. Als Unsterbliche und Bluttrinkerin verhasst – das Wort „Vampir“ taucht im Roman nicht auf – lebt sie seit Jahrhunderten unter Menschen und versucht, das Geheimnis ihrer Bestimmung zu lüften und dabei nicht aufzufallen. Der Titel „Blutmähne“ bezieht sich auf ihr rotes Haar und nicht auf ihren oft gezügelten Durst nach dem Blut zumeist zufälliger Opfer. Der Verrat durch einen früheren gemeinsamen Liebhaber macht Donatella und Elani zu Verbündeten, obwohl Elani Donatella dafür hasst, ihren Vater getötet und ihre Mutter entführt zu haben. Die Ziele ihrer Suche sind unterschiedlich: Während Elani überzeugt ist, ihre Mutter Salomé lebe noch und sie werde sie finden, sucht Donatella zu ergründen, welche Gefahr den Unsterblichen droht. Ruhender Pol ist eine Sippe der Roma um Anshu, mit der Donatella einen Pakt geschlossen hat: Die Roma schützen sie bei Tag und sie die Roma des Nachts. Von hier bricht sie mit Elani ins historische Paris auf, um den Zusammenhang zwischen dem Schicksal der Bluttrinker und dem Salomés zu enträtseln.

    Schreibstil:

    Eine lebhafte und trotz der Düsternis farbenfrohe Erzählweise macht den Fantasyroman leicht lesbar, schon im ersten Kapitel hatte ich „Blut geleckt“. Dreidimensionale Figuren, liebevoll gezeichnete Umgebungsdetails und eine bildreiche Sprache zeichnen Andy Klemms Handschrift aus. In meinen eigenen Werken versuche ich, beschreibende Adjektive zu vermeiden, in „Blutmähne – Sachmets Vermächtnis“ ziehen sie sich dominant durch das ganze Buch. Und was soll ich sagen? Ich habe sie genossen! Die Sprache ist trotz des unheilgeladenen Ambientes locker, häufige Dialoge erfrischen mit einer gehörigen Portion Ironie und Selbstironie, ohne dass Dramatik und Spannung leiden würden. Wie es sich gehört, vermitteln Gefühle und Gesten das berühmte „Show, don’t tell!“, und der Tod liebgewonnener Figuren folgt der literarischen Forderung „Kill your darlings!“ im wörtlichen Sinn. Häppchenweise führt Klemm seine Leser mit kurzen Spannungsbögen in die Jahrtausende alte Geschichte der Unsterblichen ein und offenbart in kleinen Schritten streng gehütete Geheimnisse und Zusammenhänge. Dazu gehören Ortswechsel, Rückblenden und der sich wiederholende Auftritt von Personen, die man hier und jetzt nicht erwartet. Noch eine Motivation zum Weiterlesen bietet die fein dosierte Erotik – angedeutete Homoerotik zwischen den Protagonistinnen eingeschlossen. Alles mit feiner Ironie und ohne schlüpfrig zu werden. Kurz: Der Schreibstil macht „Blutmähne“ zum literarischen Leckerbissen.

    Fazit:

    Einfach ein Vampirroman? Mitnichten! Zwar hält der rote Lebenssaft Donatella & Co aufrecht, aber die Suche nach Herkunft und Zukunft der Unsterblichen steht im Vordergrund und ermöglicht es Klemm, seine drei Ich-Erzählerinnen auf die so genannte „innere Heldenreise“ zu schicken, also ihren Charakter an der Aufgabe wachsen und sich wandeln zu lassen. Das vermisse ich in all den Romanen, in denen die Figuren so bleiben, wie sie uns eingangs vorgestellt werden. Hier ist es gut gelungen, und mit ihrem Hass, aber auch mit ihrer Zuneigung, mit ihrer Furcht und ihrer Hoffnung zeichnet Andy Klemm von ihnen ein Bild, das in uns Lesern auflebt. Handlung und historische Hintergründe sind solide durchdacht und werden konsequent vorangetrieben. Genauso konsequent möchte das Buch an einem Stück durchgelesen werden. Zu Recht!

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Im Reich der Mondsonne

Buchseite und Rezensionen zu 'Im Reich der Mondsonne' von V. Yve P. Roman
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Im Reich der Mondsonne"

Format:Taschenbuch
Seiten:69
EAN:9781071439425
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Rezensionen zu "Im Reich der Mondsonne"

  1. Im Land des Elfenreiches

    Dieses Fantasy-Buch umfasst 10 Kapitel und erzählt aus verschiedenen Sichtweisen der Protagonisten. Die Atmosphäre ist meiner Meinung nach dicht, fast schon traumhaft und sphärisch - ich fühlte mich beim lesen in eine andere Welt versetzt. Diese Geschichte ist bildhaft und ruhig geschrieben aber der Schreibstil war für mich persönlich nicht ganz so leicht zu lesen weil er doch außergewöhnlich ist. Für mich persönlich ist diese ausdrucksstarke Fantasy Geschichte eine Erzählung die den Leser in eine mystische Welt entführt die voller Magie ist. Der Inhalt dieses Buch strahlt eine ganz besondere Atmosphäre aus dem ich mich nicht entziehen konnte. Waldfeen, Einhörner, Eismeerelben magischer kann ein Fantasy-Abenteuer kaum sein. Die Geschichte verläuft zum Teil dramatisch und bewegend. Im letzten Drittel wird sie zudem spannend und aufregend zu lesen. Ob das Ende gut ausgeht? Das werde ich euch nicht verraten. Trotz der geringen Seitenzahl ist diese Kurzgeschichte kurzweilig und unterhaltsam geschrieben. Meiner Ansicht nach ist dieses Fantasybuch ein kleines Schmuckstück dass ich an einem Abend durchgelesen hatte. Ich persönlich war beeindruckt von dieser Kurzgeschichte die dem Leser eine magische Auszeit beschert. Ich persönlich finde dass gerade auch für Fantasy Freunde dieses Buch interessant sein könnte. Ich vergebe sehr gerne fünf Sterne.

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We Are Water

Buchseite und Rezensionen zu 'We Are Water' von Wally Lamb
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "We Are Water"

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:576
Verlag: HarperCollins
EAN:9780007532865
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Rezensionen zu "We Are Water"

  1. Familienroman out of the box.

    Ich weiß noch, wie begeistert ich war ...

    Während Annie Oh in New York sitzt und sich auf die Hochzeit mit Viveca vorbereitet und Orion Oh auf dem Weg nach North Truro ist, lassen beide, unabhängig voneinander ihre 27jährige Ehe Revue passieren.

    Familienromane sind nicht so leicht zu schreiben, obwohl ich sie immer für das Leichteste hielt, was ein Autor aufs Papier bringen kann, denn Familie hat schließlich jeder und von daher kann ein Autor aus dem Vollen schöpfen. Aber so ist es dann doch nicht. Denn von den sogenannten Familienromanen, die mir in der letzten Zeit untergekommen sind, war einer schrecklicher als der andere, ein furchtbarer Murks und Sybil Volks „Wintergäste“ war ein besonderer Lesetiefpunkt, ein Knock-out sozusagen.

    Da geriet Wally Lamb auf meinen Tisch. Glücklicherweise. Wally Lamb hat mich darin bestätigt, dass ich von einem guten Schriftsteller mit Fug und Recht eine gut durchdachte Geschichte mit komplexen, individuellen, vielschichtigen, originellen Protagonisten verlangen kann, die gerade deshalb stimmig sind, weil mit einigen Widerhaken und Widersprüchen oder Brüchen versetzt. Denn genau so sind Menschen, weit entfernt davon, nur schablonenhafte Informationsträger zu sein wie zum Beispiel in A. Gesthuysens letztem Roman "Sei mir ein Vater", aber auch wie in vielen anderen, meiner Meinung nach hingeschluderten Romanen. Ein guter Autor entwirft überdies einen Handlungsaufbau, der über Hunderte von Seiten hinweg, Logik, Spannung und Überraschung hoch hält, einschließlich eines Endes, an dem jedes Puzzleteil schließlich da ist, wo es hingehört. Und dies alles in passabler Sprache.

    Was heißt, Wally Lamb ist ein sehr guter Schriftsteller, der mit „We are water“ einen phantasievollen und komplexen Familienroman geschrieben hat, sozusagen einen Familienroman out of the box.

    Annie ist eine Künstlerin, die ihren Weg macht. Ihre Anfänge in der Malerei und Bildenden Kunst sind aggressiv und doch zaghaft, ihre Collagen von verstörender Kraft. Orion Oh ist Psychologe, erfolgsgewöhnt, doch bekommt er zunehmend Probleme in seiner Welt, seine Karriere stockt, bröckelt. Gibt es irgendetwas zu retten oder ist tatsächlich alles verloren, einschließlich seiner Ehe?

    Wir begegnen in „We are water“ faszinierenden Persönlichkeiten. Nicht nur die Eheleute, auch deren erwachsene Kinder haben eine Stimme. Bis in die zahlreichen Nebenfiguren hinein, hat Lamb ungewöhnliche Details investiert und ein Gesamtbild von gewaltiger Suggestion geschaffen. Sex wird nicht ausgespart, da er zum Leben gehört, doch verhält es sich damit grundsätzlich so: Es gibt Schriftsteller, die darüber schreiben können und es gibt solche, die können es nicht. Die letzteren sind in der Mehrzahl und sollten es lassen. Lamb schreibt über Sex, reichlich sogar, nicht um besser zu verkaufen, obwohl er den Effekt sicherlich erfreut zur Kenntnis nimmt, sondern, er benutzt Intimität, um etwas zu illustrieren, u.a. Leid und tiefe Verletzungen, aber auch Vertrautheit und Zärtlichkeit.

    Für meinen Geschmack gab es insgesamt einen Hauch Drama zu viel, doch alles in allem ragt der Roman weit über alles hinaus, was ich in letzter Zeit im Genre gute Unterhaltung oder Familenromane las. (Das ist jetzt allerdings schon wieder ein paar Jahre her). Fest steht, dass Wally Lamb einer der wenigen, wirklich begnadeten Erzähler unserer Zeit ist. Es könnte aber natürlich auch sein, dass die amerikanischen Schriftsteller einfach besser sind als unsere.

    Fazit: Empfehlenswert.

    Kategorie: Gute Unterhaltung
    Verlag: Harper Collins, 2013

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Babel

Buchseite und Rezensionen zu 'Babel' von R. F Kuang
4.65
4.7 von 5 (3 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Babel"

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:560
EAN:9780063021433
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Rezensionen zu "Babel"

  1. Es gibt kein richtiges Leben im falschen

    "Als Professor Richard Lowell den Weg durch die schmalen Gassen von Kanton zu der verblichenen Adresse aus seinem Kalender gefunden hatte, war in dem Haus nur noch der Junge am Leben."

    Kanton, 1828 - eine Cholera-Epidemie rafft ganze Stadtviertel dahin. Der Junge, dessen wahren (chinesischen) Namen wir nicht erfahren, wird von Professor Lovell nach England mitgenommen, wächst in dessen Haushalt auf und nennt sich selbst, da er einen englischen Namen braucht, Robin Swift. Robin wird dank seiner Sprachbegabung und seines Lernfleißes zum Studium in Oxford zugelassen, in "Babel", der Fakultät für Fremdsprachen. Im Jahr 1836, als Robin Babel zum ersten Mal betritt, stehen für einen chinesischen Muttersprachler auf englischem Boden die Türen offen. Für das britische Empire ist China ein wichtiger Handelsmarkt, ebenso wie etwa Indien und die Antilleninseln.
    Es ist aber nicht nur die Kunst, in beiden Sprachen souverän zu verhandeln, die Robin und seine Mitstudenten - in seinem Jahrgang sind es übrigens außer ihm nur noch weitere drei, ein aus Kalkutta stammender Junge und zwei Mädchen - lernen müssen. Die Weltmacht des britischen Königreichs beruht auf einer Art von Magie, die in Babel zur Meisterschaft gebracht wurde, dem "Silberwerk". In Babel werden Silberbarren mithilfe von Wortpaaren in zwei unterschiedlichen Sprachen, die eine ähnliche, aber nicht gleiche Bedeutung haben - Übersetzungsunschärfen also - zu Gegenständen mit der Kraft von Amuletten. Mit Wortbedeutungen aufgeladene Silberbarren machen Kranke gesund, können das Wetter beeinflussen, Schiffe und Kutschen schneller machen, die Schlagkraft von Munition verstärken, Häuser zum Einsturz bringen und Menschen unsichtbar erscheinen lassen; sie können sogar jung und schön machen. Doch für die "Aufladung" der Silberbarren braucht es erstklassige Mehrsprachler - Menschen, die jene Übersetzungsunschärfen nicht nur mit dem Kopf verstehen, sondern denen beide jeweils angewandten Sprachen in Fleisch und Blut liegen.

    "Es ist nicht richtig, dass ich dazu ausgebildet werde, ihnen mit meinen Sprachen Vorteile zu verschaffen (...), während Menschen in Indien und China und Haiti und der ganzen Welt verhungern, weil die Briten sich das Silber lieber in ihre Hüte und Cembalos stecken, als damit irgendwo etwas Sinnvolles anzustellen." (S 388)

    Damit ist der Boden für den Grundkonflikt des Buches bereitet. Denn unsere "Babbler", die vier jungen Babel-Studenten, gehören eigentlich gar nicht dorthin. Robin sieht chinesisch aus, sein Freund Ramy indisch, die von haitianischen Sklaven abstammende Victoire ist dunkelhäutig. Nur Letty ist weiße Britin, aber auch sie hat es - als eine der ganz wenigen Studentinnen auf dem Campus - nicht leicht. Den Zugang haben alle vier nur wegen ihrer Mehrsprachigkeit erhalten, und von Anfang an ist klar, dass es ihre Berufung und Bestimmung sein wird, das "Silberwerk" auszuüben und damit das britische Imperium zu stützen - auch gegen ihre eigenen Herkunftsländer. Gleichzeitig müssen sich Robin, Ramy und Victoire ununterbrochen rassistische Anfeindungen gefallen lassen; vor allem die kluge Victoire wird wie ein Dienstmädchen behandelt, und ihre innige Freundschaft zu Letty leidet darunter. Welcher Weg ist den vieren bestimmt? Vor allem in den letzten Studienjahren, wenn sie ihre ersten Auslandsreisen machen, Verhandlungen auf höchster Ebene führen sollen?
    "The necessarity of Violence" lautet ein Untertitel der Originalausgabe des Buches. Vielleicht sollte man für alle Fälle gewarnt sein, ehe man das Buch zur Hand nimmt. Es ist nichts für Leser, die erwarten, dass die Helden am Schluss siegreich und höchstens leicht angekratzt ins Abendrot davon reiten. "Babel" ist ein zutiefst ernsthafter Roman. Hier gibt es keine leichten Lösungen.

    Damit wären wir beim Thema der Genre-Einordnung. Auf keinen Fall ist es ein Fantasy-Roman, auch wenn das Buch gern als solcher vermarktet wird. Die Autorin hat die realen politischen, geografischen und gesellschaftlichen Umwälzungen jener Zeit sehr genau recherchiert. Man muss nur einmal den vielen Fußnoten zum sog. Opiumkrieg mit China, dem Peterloo-Massaker bei Manchester, dem genauen Verlauf der Abolitionismusbewegung usw. folgen, um zu erkennen, welche Fülle an geschichtlichem Wissen diesem Buch zugrunde liegt. Das gleiche gilt für Kuangs Sprachkenntnis, ihr Wissen über die Konflikte des Übersetzens, die das eigentliche Fundament des Silberwerks bilden. Es wäre grundfalsch, "Babel" auf eine Abenteuergeschichte oder Coming of Age-Geschichte über unklare Herkunft und Jugendfreundschaften herunterzubrechen, was durch absurde Vergleiche mit der Harry-Potter-Serie herbeigeredet wird. R.F.Kuang beschäftigt sich mit Grundproblemen der globalen Gesellschaft, die damals aktuell waren und es heute mehr denn je sind.

    In den einschlägigen Foren, PhantastikCouch zum Beispiel, wird gern bemängelt, dass das Buch Längen habe und zu ausführlich sei. Das kann nur an einer falschen Lesart liegen, die von dieser falschen Einordnung herrührt. Die Autorin verliert sich nirgends in bloßes Referieren der Hintergründe, sondern bindet jeden geschichtlichen Bezug organisch in die Handlung ein. Damit komme ich zum Wichtigsten: Die Autorin erzählt einfach ungemein handlungsreich, bewegend und spannend. Aus meiner Sicht hat das Buch überhaupt keine "Längen", keine einzige Seite, keine einzige Szene ist langweilig, flüchtig oder oberflächlich erzählt. Rebecca F. Kuang ist eine Geschichtenerzählerin im wahrsten und besten Wortsinn. Jeder ihrer Charaktere hat eine eigene Geschichte, ein lebendiges Gesicht, eine unverwechselbare Persönlichkeit; jeder Schauplatz und jeder Dialog ist mit Liebe und Feuer gestaltet. Das Buch ist, auch wenn die Bitterkeit aus allen Seiten quillt, ein Lesegenuss reinsten Wassers - so widersprüchlich das klingt.

    Ich würde sechs, sieben Sterne geben, wenn ich könnte. Lesen, lesen, lesen!

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  1. 5
    08. Okt 2023 

    Vielschichtiger Roman mit Phantastik-Anteilen - Ein Highlight!

    Alle, die normalerweise um Phantastik einen großen Bogen machen, sollten dies bei „Babel“ keinesfalls tun, sondern zum Buch greifen und lesen!

    Rebecca F. Kuang entwirft in ihrem Roman eine historische Welt, die sich nur minimal von der unsrigen unterscheidet und sich dafür aber in so vielen gesellschaftspolitischen Themen mit ihr überschneidet. Wir befinden uns in den 1830er Jahren im viktorianischen England. Das britische Empire erstreckt sich mit seinen Kolonien über den Globus und von überall her kommen junge Gelehrte, um in Oxford, spezieller in Babel, zu studieren. Babel ist ein Institut, welches sich Sprache und spezieller Übersetzungen zunutze macht, um das sogenannte „Silberwerk“ zu betreiben. In dieser alternativen Welt besitzt nämlich Silber ein gewisses magisches Potential. Durch Silberbarren mit entsprechenden Wortpaaren können Kutschen schneller fahren, Türme höher gebaut werden oder Kanonen mehr Zerstörungskraft entwickeln. Der Hauptprotagonist Robin stammt aus der chinesischen Stadt Kanton, wird von einem Babel-Professor als Kind mit nach England genommen und beginnt dann ein Studium in eben jenem Institut. Allerdings wird ihm nach und nach klar, dass dieser rein akademische Elfenbeinturm nicht nur Gutes in die Welt bringt und dass der Erfolg des Empires mithilfe der in Babel erstellten Silberbarren zur Unterdrückung der restlichen Welt führt. Er engagiert sich in einer Untergrundbewegung und die Situation eskaliert zunehmend, als sein Heimatland China den Import von britischem Opium verweigert und sich ein Krieg ankündigt.

    Der Autorin ist mit diesem Roman nicht nur eine verständliche Aufschlüsselung der tatsächlichen historischen Geschehnisse gelungen, sondern außerdem ein Spiegelbild unserer heutigen Zeit, in der Postkolonialismus, Kapitalismus, Rassismus und die Chance auf Widerstand und eine Revolution der bestehenden Ordnung weiterhin eine sehr reale Rolle spielen.

    An die Themen arbeitet sie sich über die Linguistik und die Kunst der Übersetzung an. Ihre Ausführungen zu Wortursprüngen und wie im Rahmen einer Übersetzung immer auch Inhalt verloren gehen kann, sind niemals trocken, sondern immer erhellend und wissenswert. Gleichzeitig zeichnet sie ein soziologisch interessantes Bild von dieser eingeschworenen Bildungselite, die so homogen dann doch nicht ist. Und auf psychologischer Ebene geht sie in die Tiefe bezogen auf eine Clique von vier Personen um den Hauptcharakter Robin herum. Und irgendwie schafft sie es dann auch noch die Weltpolitik glaubhaft in dieses Szenario einzubauen. Man könnte ja befürchten, es handle sich hier ausschließlich um einen Roman für junge Student:innen und ihre oberflächlichen Problemchen. Überhaupt nicht! Was Kuang erschafft, ist kaum in Worte zu fassen. (Vielleicht würde es mir ja in einer anderen Sprache gelingen.)

    Sie stellt nachvollziehbar dar, wie sich die Macht der Fremdsprachen (hier sinnbildlich für andere Güter) durch die bewusste Ausbeutung fremder Kulturen und fremder Ressourcen im England dieser Zeit zentralisierte und erstellt damit eine Herleitung unserer heutigen Weltordnung. Außerdem arbeitet sie die historisch verbrieften Zusammenhänge der Industriellen Revolution anhand der hier „Industriellen Silberrevolution“ genannten den Menschen überholenden Fortschritt heraus. So scheint das Versprechen von Fortschritt nur Armut und Leid gebracht zu haben, denn selten wurden so viele Menschen in verruste Industriegebiete und aus ihren angestammten Arbeitsplätzen gerissen durch eine zunehmende Mechanisierung. Hier könnte man problemlos die aktuellen Diskussionen um die Digitalisierung und KI als Vergleich heranziehen.

    Auch wird in der zweiten Hälfte des Buches zunehmend die Chancen eines Widerstands, einer Revolution von unten beleuchtet. Denn immerhin ist der vollständige Titel des englischsprachigen Originalromans folgender: „Babel. Or the Necessity of Violence: An Arcane History of the Oxford Translators' Revolution“. Mit welchen Mitteln können die Menschen gegen ihren Staat aufbegehren? Kann es gewaltfrei eine Veränderung geben oder braucht es Gewalt zwingend? Kuang vermittelt hier keineswegs eine einfache Lösung mit dem moralisch erhobenen Zeigefinger. Immer wieder lässt sie ihre, nebenbei äußerst authentisch entworfenen Figuren, Vor- und Nachteile diskutieren. Fast immer befinden sie sich zwischen den Stühlen, in den Grauzonen und können keine einfache Lösung finden.

    Ich bin von diesem Buch über wie es im Begleittext heißt „die Magie der Sprache, die Gewalt des Kolonialismus und die Opfer des Widerstands“ ebenso begeistert wie über die Übersetzung von Heide Franck und Alexandra Jordan aus dem amerikanischen Englisch. Denn wie schwer muss es gewesen sein, dieses Buch, welches auf jeder Seite mit einzelnen Wörtern, ihrer Bedeutung und Übersetzung in verschiedenste andere Sprachen (u.a. Chinesisch, Altgriechisch, Sanskrit etc. pp.) arbeitet, vollkommen stimmig und funktionierend in die deutsche Sprache zu bringen? Klasse! Ganz große Klasse!

    Ihr könnt euch meine Empfehlung denken: Lest! Lest dieses Buch, wenn euch Sprache etwas bedeutet und ihr sowohl historische Zusammenhänge als auch aktuelle Gegebenheiten besser verstehen wollt. Und keine Angst vor der „Phantastik“, diese ist hier nur ein Vehikel, aber dieses Vehikel ist so meisterhaft und plausibel entworfen, sodass man vollständig in die vielschichtige Welt von Rebecca F. Kuang eintauchen kann.

    Ein Highlight!

    5/5 Sterne

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  1. 4
    30. Mai 2023 

    Kunstvoll geschrieben

    Das Buch behandelt die Geschichte von Robin Swift. Er wurde von einem englischen Professor aus den ärmlichen Verhältnissen in China, in denen Robin lebte, gerettet und ausgebildet, um am Institut für Übersetzung, Babel, zu studieren. Dort soll er seine Sprachkenntnisse nutzen, um Silberbarren zu produzieren, welche mit Wörtern verschiedener Sprachen Magie wirken können. Im Laufe seiner Zeit in Babel mit Hilfe seiner Mitstudierenden merkt Robin jedoch, dass “gerettet” das falsche Wort für seine Lage ist.

    Das Buch ist meiner Meinung nach sehr kunstfertig geschrieben. Die Geschichte und linguistischen Grundlagen sind ausgezeichnet recherchiert. Sie werden wunderbar mit dem magischen Element der Geschichte verwoben, sodass die Geschichte fast anmutet, als wäre sie tatsächlich passiert. Die Schrecken des Kolonialismus und der tägliche Rassismus, denen Robin Swift und viele seiner Mitstudierenden ausgesetzt sind, zeigt wahnsinnig schockierend auf, wie die Verhältnisse damals waren. Wobei unsere Gesellschaft natürlich auch heutzutage mit den Nachwehen zu kämpfen hat.
    Auch wenn die Basis für diese Analogie auf fantastischen Elementen besteht, zeigt auch das Silberwerken, also das Magiesystem rund um das Silber, grandios auf, auf was für einem Widerspruch Kolonialismus besteht. Sich andere Kulturen zu eigen machen zu wollen, während die Leute, die dieser Kultur angehören, mit größter Verachtung gestraft werden.
    Leider sind diese Stärken auch zeitgleich eine Schwäche des Buches. Das Buch liest sich vor allem im Mittelteil sehr zäh und eher wie ein durchaus spannendes Sachbuch, aber nicht wie ein Fantasybuch.
    Umso näher wir dem Ende kamen, umso mehr Spannung und Grauen konnte das Buch wieder rüberbringen, sodass mich das Ende absolut abholen konnte. Dabei fand ich persönlich die Charakterentwicklung unseres Hauptcharakters, Robin Swift, sehr gelungen. Sie ist sehr gut in sich aufgebaut, sodass es absolut Sinn macht, dass Robin dort ankommt, wo er zum Schluss ankommt.

    Auch wenn sich das Buch meiner Meinung nach stellenweise gezogen hat, hat es mich sehr beeindruckt. Allein die Kunstfertigkeit mit der R. F. Kuang dieses Buch aufgebaut hat, ist beeindruckend.

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Das kalte Herz: Ein Märchen

Buchseite und Rezensionen zu 'Das kalte Herz: Ein Märchen' von Wilhelm Hauff

Inhaltsangabe zu "Das kalte Herz: Ein Märchen"

Format:Taschenbuch
Seiten:46
EAN:9781539975687
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Die besten Geistergeschichten aus aller Welt

Buchseite und Rezensionen zu 'Die besten Geistergeschichten aus aller Welt' von Erich Ackermann

Inhaltsangabe zu "Die besten Geistergeschichten aus aller Welt"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:544
EAN:9783730613184
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