Tomaten

Buchseite und Rezensionen zu 'Tomaten' von Kat Menschik
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Tomaten"

Diskussionen zu "Tomaten"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:80
EAN:9783869712574
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Rezensionen zu "Tomaten"

  1. Nachtschattengwächse

    Das Frühjahr steht hoffentlich bald richtig in den Startlöchern und bis dahin können wir auf unseren Fensterbänken bereits mit dem Aussäen einiger Gemüsesorten beginnen. Wie wäre es da vielleicht mit Tomaten? Dazu passt übrigens das Buch "Tomaten" von und mit der Künstlerin Kat Menschik hervorragend.
    Hier stellt sie uns nicht nur unzählige Tomatensorten, von denen ich die meisten übrigens gar nicht kannte, vor nein sie hat die Nachtschattengewächse auch in ihrem ganz eigenen Stile gezeichnet.
    So lernen wir z.B. die Sorte „Berner Rose“, „Purple Calabash“ oder die Tomate „White Wonder“ kennen und wissen gleich, welche äußerlichen Merkmale sie mitbringen.
    Zusätzlich zu jedem Bild werden die Leser mit kurzen und wissenswerten Infos zu der entsprechende Sorte versorgt.
    Diese Kombination macht das Büchlein zu einem wahren Schatz!

    Fazit:
    Die wunderschönen Zeichnungen wurde mit den kurzen Textpassagen von Galiani Berlin in ein wunderschönes Buchformat gebracht. Ein Sammlerstück!

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Über die Lust am Urlaub im Garten

Buchseite und Rezensionen zu 'Über die Lust am Urlaub im Garten' von Daniela Cortolezis
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Über die Lust am Urlaub im Garten"

Diskussionen zu "Tomaten"

Format:Taschenbuch
Seiten:172
Verlag: epubli
EAN:9783750253308
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Rezensionen zu "Über die Lust am Urlaub im Garten"

  1. Geschichten vom Urlaub aus dem Garten

    Was gibt es schöneres als Urlaub im eigenen Garten?
    In diesem Buch geht es um den Garten, Gärtnerinnen und Urlaub. Es sind Geschichten, Erzählungen und Informationen rund um den Garten. Einfach mal die Seele zur Ruhe kommen und ausspannen - so könnte ich das Buch beschreiben. Der Garten ist zu jeder Zeit attraktiv - auch im Winter. Die Autorin erzählt aus ihrem eigenen "Gärtnerinnenleben". Sie gibt z. B. Tipps zu Feng - Shui im Garten oder dem Balkon - was mir besonders gefiel. Der Schreibstil ist dabei sehr leicht geschrieben und der Text im allgemeinen war mir als Leserin sympathisch fast schon träumerisch und zuweilen romantisch. Die Schrift ist dabei größer gehalten. Meiner Meinung nach ist dieses Buch mehr als ein Sachbuch oder Ratgeber da die Autorin immer wieder Anekdoten miteinfließen lässt auch gibt es hin und wieder ein Bild dazu. Die Autorin hat auch ihren eigenen Gartenblog und dieses Buch ist meiner Meinung nach das Gegenstück davon. Die einzelnen Kapitel in diesem Buch können meiner Ansicht nach unabhängig voneinander gelesen werden. Es ist mal ein etwas ganz anderes Gartenbuch das unterhaltsam ist und sich bestimmt die eine oder andere Gärtnerin sich wieder darin erkennt. Ich vergebe daher gerne vier Sterne.

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Bin im Garten

Buchseite und Rezensionen zu 'Bin im Garten' von Meike Winnemuth
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

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Diskussionen zu "Tomaten"

Format:Taschenbuch
Seiten:336
EAN:9783328108153
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Rezensionen zu "Bin im Garten"

  1. Ein Erfahrungsbericht, dem das Hardcover viel besser steht

    !Rezension zum Flexi-Einband! Hardcover-Rezi folgt bereits 2019!

    Klappentext:
    „»Ein Jahr im Garten leben. Gemüse anbauen. Bäume pflanzen. Blümchen natürlich auch. Wurzeln schlagen. Boden unter den Füßen finden, und zwar einen, den ich persönlich dorthin geschaufelt habe.« Weltreisende sucht Ort zum Bleiben: Mit Tempo und Witz erzählt Meike Winnemuth in ihrem Tagebuch vom Abenteuer des ersten eigenen Gartens. Vom Träumen und Planen, Schuften und Graben, Säen, Pflanzen, Ernten, Essen. Vom großen Wachsen (Muskelkater!) und Werden (plötzlich: geduldig!). Und entführt uns dabei an einen paradiesischen Ort wahren Lebens, mit Radieschen und Schnecken, mit Rittersporn und anderen blauen Wundern. Jetzt mit Zusatzkapitel: »Wie es weiterging«!“

    Dies ist ein Buch was ich immer wieder gern in die Hand nehme und einfach drauf los lese. Ich habe bereits die Hardcover-Ausgabe von März 2019 gelesen und ebenfalls bewertet, deshalb werde ich jetzt hier nur noch einmal bedingt auf den Inhalt eingehen und viel mehr auf die Haptik und die Optik dieser Ausgabe.
    Der Clou dieser aktuellen Ausgabe (und genau deshalb war ich auch so „scharf“ darauf! Ein cleverer Schachzug vom Verlag!): Meike Winnemuth erzählt im letzten Teil des Buches auf knapp 10 Seiten wie es mit ihrem Garten weiter ging, aber nochmal von vorn. Meike hat sich einen Garten zugelegt und hat dieses Projekt mehr als learning-by-doing vorgenommen. Mit viel Fachliteratur, TV-Tipps von Monty Don uvm. berichtet sie ein Jahr lang von ihrer Garten-Idee und ihrem handeln. Aus dieser Idee wird eine Passion und Meike verwurzelt genau so mit ihrem Stück Land wie die selbst angebauten Erbsen im Boden. Es wird ihr Reich! Mit Hund Fiete erläutert sie uns ihre Ideen, ihre Aufgaben, ihren Tagesablauf. Dabei ist sie wieder äußerst humorvoll und eben wie Du und ich von nebenan. Wir Hobby-Gärtner verfolgen alle den gleichen Plan und so geht es auch Meike. Wer hier einen Ratgeber erhofft oder Anleitungen, der ist völlig fehl am Platze. Hier geht es schlicht und einfach um ihre Erfahrungen die sie sammelt. Natürlich gibt sie auch Hinweise wo sie Pflanzen etc. her hat, aber das sind immer nur Randnotizen. Nochmal: dieses Buch ist eine Zusammenfassung ihrer Arbeit für ein Jahr Garten und eben zum Schluss wie sie das Corona-Jahr 2020 dort erlebt hat. Es gibt kein Ratgeber oder Gartenlexikon!
    Zur Haptik und Optik (im Vergleich zum Hardcover): Generell bevorzuge ich feste Einbände und schätze deren Haptik und die meist edlere Optik, der Preis ist dafür komplett gerechtfertigt. Im Vergleich hier, denn der Flexieinband der aktuellen Ausgabe wirkt einfach nur billig und plump. Die Texte und Bilder haben einen schlechten Schnitt erhalten und nehmen ab und an die gesamte Seite ein. Die Sichtachse wird oft gestört und ich musste mich echt konzentrieren. Genau deshalb vergebe ich auch nur 4 von 5 Sterne. Kurzum: dass das letzte Jahr von ihr nochmal so kurz beleuchtet wurde, war ein cleverer Schachzug vom Verlag, denn man ist neugierig als Gärtner was denn so alles bei ihr gewachsen ist, wie sie es erlebt hat....man will die Neugier stillen, vielleicht Vergleiche aufstellen....Es wird mehreren Lesern von der ersten Ausgabe so gehen wie mir....Ob dies aber zu so einer Flexiausgabe führen musste? Ich finde nicht.
    Es ist wirklich eine besondere und schöne Geschichte an der uns hier Meike Winnemuth mit teilhaben lässt, aber der feste Einband ist es doch einfach mehr wert und passt viel besser zu dieser tollen Story.

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Werden Tomaten süßer, wenn ich sie mit Zuckerwasser gieße

Buchseite und Rezensionen zu 'Werden Tomaten süßer, wenn ich sie mit Zuckerwasser gieße' von  Sally Nex
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

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Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:224
EAN:9783784357454
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Rezensionen zu "Werden Tomaten süßer, wenn ich sie mit Zuckerwasser gieße"

  1. Unkonventioneller Gartenratgeber

    “Werden Tomaten süßer, wenn ich sie mit Zuckerwasser gieße und kann ich mein Unkraut einfach aufessen?” - Hinter dem nach einem Scherz anmutenden Titel verbirgt sich ein ernst gemeinter Ratgeber zum Thema Eigenanbau. Ungewöhnlich ist das Buch dadurch, dass jeweils einzelne Fragen auf ein bis zwei Seiten beantwortet werden. Diese sind in fünf Kategorien unterteilt (Was baue ich an?, Wo baue ich an?, Erlebnis Eigenanbau, Wer knabbert an meinen Pflanzen?, Ernten und Verarbeiten) und können durchaus ausgefallen sein. Neben dem Anbauplan für das Weihnachtsessen gibt es Rezepte oder Bauanleitungen.
    An einigen Stellen bleibt das aber doch etwas oberflächlich. Wenn ich Topfnachbarschaften plane, würde ich mich beispielsweise damit beschäftigen, welche Pflanzen gut miteinander auskommen. “Es gibt immer mehr Beweise dafür, dass Pflanzen Partnerschaften eingehen, um sich gegenseitig zu unterstützen.” Für die konkreten Details muss ich zusätzliche Quellen heranziehen.
    Die “außergewöhnlichen Gartenfragen” sind jedoch der Clou. Mir gefallen das originelle Konzept, die Vielseitigkeit der Themen und die hochwertige Verarbeitung des Buchs. Ich empfinde es als gelungene Ergänzung zu konventionellen Gartenratgebern.

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Ostseeglück

Buchseite und Rezensionen zu 'Ostseeglück' von Stephanie Eden
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

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Format:Broschiert
Seiten:272
EAN:9783959103565
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Rezensionen zu "Ostseeglück"

  1. Ganz nett

    Klappentext:

    „Viele Jahre ließ die Ostseeküste mit ihren sanften Sandstränden, rauen Steilküsten und knallgelben Rapsfeldern Stephanie Eden an den Wochenenden den Stress der Großstadt vergessen. Nach der Geburt ihrer Zwillingstöchter folgt sie schließlich ihrem Herzen und wagt mit ihrer Familie einen Neustart im Norden.

    Ihr Ziel: mit Begeisterung und Leidenschaft zu arbeiten und ein nachhaltiges Leben im Rhythmus mit der Natur zu führen. Stephanie Eden baut ihre eigene Imkerei an der Ostsee auf und berichtet gefühlvoll und mit viel Humor von ersten Erfolgen sowie herben Rückschlägen. Die Bienen lehren sie dabei, dass nicht alles im Leben planbar ist. Zugleich erfährt sie, wie erfüllend es sein kann, sich vom ständigen Streben nach mehr zu verabschieden und mit ganzer Aufmerksamkeit bei sich zu sein.

    So hat Stephanie Eden für sich und ihre Familie eine neue Heimat geschaffen, zwischen duftenden Rapsfeldern und summenden Bienen. Angekommen an ihrem Sehnsuchtsort bereut sie es an keinem einzigen Tag, ihre Komfortzone verlassen und einen Neubeginn gewagt zu haben. Bis plötzlich ungeahnte Herausforderungen auftauchen und sie vor eine Entscheidung stellen: Was ist wirklich wichtig im Leben?“

    Der Verlag beschert mit diesem Band eine weitere Geschichte rund um die Reihe „Sehnsuchtsorte“. Hier lernen wir Stephanie Eden kennen und sie erzählt uns ihre Lebensgeschichte. Schnell wird deutlich wie wohl sie sich nun endlich fühlt und welches Glück sie gefunden hat mit ihrer Familie und ihren Bienen. Manchmal dauert es eben bis man Vollendung findet im Leben. Es gibt harte Einschläge aber eben auch die guten Momente - that‘s life!

    Ihre Story liest sich flüssig und ganz nett. Die Geschichte zähle ich für mich in die Kategorie: Kann man lesen, muss man aber nicht. Der eine schreibt sein Leben auf, der andere braucht das nicht und ist trotzdem glücklich. Fazit: ganz nette Geschichte für zwischendurch. 3 von 5 Sterne

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Eingemacht & zugedreht

Buchseite und Rezensionen zu 'Eingemacht & zugedreht' von  smarticular Verlag
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

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Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:224
Verlag: smarticular
EAN:9783946658740
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Rezensionen zu "Eingemacht & zugedreht"

  1. 5
    22. Jul 2022 

    Ausführlicher Ratgeber

    Im Buch geht es um verschiedene Methoden Lebensmittel haltbar zu machen, um das eigene Angebaute länger haltbar zu machen oder um generell gegen Lebensmittelverschwendung vorzugehen.

    Das Buch ist in meinen Augen sehr logisch aufgebaut. Es fängt an mit einer Erklärung zum Botulismus an, was eine spezielle Lebensmittelvergiftung ist, die durch Bakterien entsteht, die sich bei bestimmten Methoden des Haltbarmachens entwickeln können und wie man das vermeiden kann. Die Erklärung fand ich sehr hilfreich, da mich Botulismus doch sehr beunruhigt hat, als ich davon das erste Mal gehört habe und ich so konkrete Informationen habe, wie ich die Chancen darauf vermindern kann.
    Danach werden Lagerhinweise für frisches Gemüse gegeben, was ich hier nicht erwartet hatte, aber sehr toll fand, weil es natürlich gut ist, wenn man schon frische Lebensmittel länger lagern kann.
    Dann werden zu jedem Unterthema immer erst die Grundschritte erklärt und was für Geräte und Voraussetzungen man braucht, um danach zu konkreteren Rezepten zu kommen. Es wird erklärt, wie man die Rezepte abwandeln kann, um andere Ergebnisse zu bekommen. Was ich auch besonders schön finde, ist dass das Buch sehr zugänglich ist. So werden immer unterschiedliche Wege beschrieben, wie man die verschiedenen Techniken durchführen kann. Es ist also nicht wichtig, sich teure Geräte anzuschaffen. Stattdessen werden unterschiedliche Wege aufgezeigt, wie man die Technik jeweils durchführen kann, jeweils ohne oder mit speziellen Geräten. So wird dem Leser überlassen, ob und ab wann solch ein Gerät wichtig wäre. Sehr hilfreich finde ich dabei, dass zu den Geräten oft erwähnt wird, ab wann sich die Anschaffung überhaupt lohnen würde.
    Was ich auch sehr toll finde, ist dass sich das Buch oft auf sich selbst bezieht. So wird immer wieder auf andere Seiten hingewiesen, wo zum Beispiel steht, wie man Gläser sterilisiert, wenn man das für das Rezept braucht. Was hier besonders toll ist, dass es Rezepte gibt, die sich aufeinander beziehen. So gibt es in einem Thema Rezepte mit dem man die Reste von einem anderen weiterverwerten kann. Dadurch regt das Buch natürlich sehr an, wirklich so viel zu gebrauchen, wie möglich ist.

    Insgesamt ist das Buch sehr ausführlich und gut verständlich, weshalb ich es klar empfehlen kann als Lektüre für Leute, die Anleitungen zum diesem Thema suchen.

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Ein unendlich kurzer Sommer: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Ein unendlich kurzer Sommer: Roman' von Kristina Pfister
4.35
4.4 von 5 (9 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Ein unendlich kurzer Sommer: Roman"

Diskussionen zu "Tomaten"

Format:Broschiert
Seiten:368
EAN:9783596706204
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Rezensionen zu "Ein unendlich kurzer Sommer: Roman"

  1. Sommer der Veränderungen

    Der Roman klang nach etwas Leichtem und Frischen, da musste ich einfach zugreifen. Es kam zwar anders als gedacht, aber nicht minder spannend.

    Wir lernen fünf Typen Mensch kennen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch eine gute Clique ergeben. Da haben wir Hippie James mit seinen Herzumarmungen, den stieseligen Gustav mit seinem maroden Campingplatz, Lale die Flüchtige, Chris den Wurzelsucher und den herzallerliebsten Flo. Ich mochte alle für sich enorm gern und kann mich nicht entscheiden wer mein Liebling ist.

    Erst im Verlauf der Geschichte erfährt man was den jeweiligen Figuren zugestoßen ist und versteht warum sie teilweise etwas seltsam agieren, vor allem Lale.

    Ich bin kein Freund von Camping, aber der Zeltplatz hat schon eine gewisse Aura ausgestrahlt, dass man dort am Hexengrab echt gern mal Urlaub machen wollen würde.

    Eine Sommergeschichte, die gar nicht so leicht ist wie sie auf den ersten Blick erscheint. Da geht es auch schon mal in die Tiefe, was mir gut gefallen hat.

    Fazit: Ich habe jetzt Lust auf Urlaub bekommen und empfehle gern nebenbei diesen tollen Roman.

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  1. Ein Campingplatz, vier Menschen, viele Veränderungen...

    Als Sommermädchen liebe ich vor allem Sommergeschichten und diese klang so besonders, dass ich einfach mehr wissen musste.

    In der Geschichte geht es um Lale, die nur weg will aus ihrem Leben. Einfach abhauen und sehen was passiert. Als sie auf Gustavs Campingplatz landet, hat sie endlich die nötige Ruhe, die sie sich gewünscht hat. Doch was kommt danach? Man kann sein Handy ja nicht ewig aus haben und vor der Vergangenheit wegrennen oder etwa doch?

    Mir hat hier vor allem das Setting gefallen mit dem verlassenen Ort, an dem mal eben ein halb verrotteter Campingplatz liegt mit dem kauzigsten Besitzer überhaupt. Das hatte so etwas Uriges und Idyllisches.

    Die Figuren mit all ihre Problemen haben mich doch sehr gepackt, wusste ich schließlich nicht was mich genau erwartet. Mein Liebling war ganz klar Flo, der durch die Freundschaft zu Chris und Co über sich hinauswächst und mal eben ganz nebenbei erwachsen wird.

    Berührt hat mich zudem, dass man intensiv spürt, dass Entscheidungen niemals leicht sind und wenn sie für einen selbst gut sind, jemand anderen enorm verletzen können.

    Die eingestreute Liebesgeschichte hat keinerlei Kitsch, ist so zart und leicht, was mir immens gut gefallen hat. Wer wünscht sich nicht so eine tolle Zufallsbekanntschaft, aus der dann das entsteht?

    Das Ende überrascht und ist vollends schlüssig.

    Fazit: Ich habe mich beim Lesen sehr wohlgefühlt und kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Klasse!

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  1. 4
    08. Jun 2022 

    Sommerlektüre mit besonderen Charakteren

    Ein in die Jahre gekommener Campingplatz wird einen Sommer lang zum Zufluchtsort für eine Gruppe von Menschen, die es aus ganz unterschiedlichen Gründen dorthin verschlagen hat. Dazu gehören Lale, die ihr Leben auf Pause gesetzt hat, und Christophe, der nach seiner Ankunft Lales simplen Alltag auf dem Campingplatz völlig durcheinanderbringt, aber auch Gustav, der grantige Besitzer des Anwesens, der trotz seiner Verschlossenheit alle irgendwie zusammenführt.
    Das Buch ist eine wunderbare Geschichte über einen Sommer an einem eigentlich nicht wirklich einladenden Ort, an dem sich eine wunderbar eigene Gemeinschaft bildet. Ich würde mich nicht unbedingt als Campingfreund bezeichnen – aber nach dieser Lektüre wollte ich am liebsten auch ein paar Tage dort am See verbringen.
    Getragen wird die Geschichte von einer Besetzung aus einer ganzen Reihe von eher eigenen Charakteren. Jeder hat so sein kleines oder auch größeres Päckchen zu tragen und trägt sein Stück zu dieser besonderen Gemeinschaft bei. Ich mochte sie allesamt und fand die Figuren klasse geschrieben – keine wirkte künstlich oder eindimensional.
    Im eigentlichen Sinne spannend ist das Buch nicht, aber es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, die Entwicklung der Gemeinschaft und der Beziehung der einzelnen Figuren untereinander zu verfolgen – nicht zuletzt auch deswegen, weil der Aufbau nicht 08/15 ist (so kommt etwa da, wo man einen Showdown vermutet, eben doch keiner).
    Insgesamt eine, wie ich finde, richtig schöne und besondere Sommerlektüre, die mit einzigartigen Charakteren begeistern kann und wunderbar diese ganz bestimmte Atmosphäre von langen Sommertagen vermittelt.

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  1. 4
    06. Jun 2022 

    Die Campingclique

    Lale muss einfach mal raus. Ohne jemanden zu benachrichtigen, setzt sie sich in den Zug und fährt. So landet sie bei Gustav und seinem in die Jahre gekommenen Campingplatz. Gustav ist ein mürrischer alter Knochen, doch irgendwie gibt er Lale genau die richtige Ansprache und sie beginnt bei der Renovierung des Platzes zu helfen. Bald taucht der Nachbarsjunge Flo immer häufiger auf. Zu dem Grüppchen stößt Christophe, der auf den Spuren seiner jüngst verstorbenen Mutter wandelt. Den schmeißt Gustav aber erstmal raus, bis er feststellt, dass er den ersten Touristen im Dorf wohl doch beherbergen sollte.

    Ein paar Sommerwochen auf einem heruntergekommenen Campingplatz am See. Eigentlich nichts Besonderes, außer wenn die Menschen etwas daraus machen. Auf ihre Art haben sie alle ihre Geheimnisse, ihre Verletzungen, die sie mit sich herumtragen. Und doch wird dieser Sommer so als würden sie aus der Zeit heraustreten, in eine Welt, in der sich die Stunden gleichzeitig ewig und endlich anfühlen. Mit den Tagen wird Gustav umgänglicher, Lale gesprächiger, Flo erwachsener und in Chris wächst der Wunsch, von seiner Mutter zu erzählen und dem Brief. So ein Sommer darf eigentlich nie zu Ende gehen. Doch irgendwann ist er vorbei und das Leben hat sich verändert.

    Man glaubt der Autorin gerne, dass sie so manche Tage auf verschiedenen Campingplätzen zugebracht hat. Sehr gut ist die Stimmung eingefangen, die dort herrscht. Wie in einem kleinen Mikrokosmos interagieren die handelnden Personen jeder auf seine spezielle Art. Schnell werden sie einem sympathisch. Auch wenn bald schon klar wird, dass es nicht nur um neue Ufer geht, sondern dass es auch gilt, sich zu stellen, so freut man sich doch, an diesem Sommer teilzuhaben, der die Campingclique für immer verändert. Ein sehr berührender Roman, der viel mehr bietet als das zugegebenermaßen schöne, auffällige und doch entspannende Cover.

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  1. Wege des Lebens

    Ein "unendlich kurzer Sommer", ist ein Buch über Selbstfindung, und worüber man sich definiert. Über familiäre Bande, Gene, Handicaps oder Launen.
    Oder über sich selbst, sein Inneres , seine Träume und Ziele.
    Lale strandet nach einem großen Verlust auf einem einsamen Campingplatz. Der Besitzer Gustav schleicht sich mit seiner schrulligen Art in ihr Herz und langsam erkennt sie ihren Weg.
    Gustav ist seinen Weg schon gegangen, leider hat er einige Abzweigungen falsch genommen und trauert dieser Sehnsucht nach dem richtigen Weg hinterher, zumal er auch keine Möglichkeit mehr hat, anzuhalten und umzukehren, die richtige Abzweigung doch noch zu nehmen. Christophes Weg zum Campingplatz führte um die halbe Welt, und hier findet er den Weg, den seine Gene für ihn vorherbestimmt haben.
    Lukas wird nie so weit gehen können, wie andere. Er hat ein Handicap, und muss seinen Weg im Leben mit Bedacht wählen.
    Den roten Faden dieses Buches über Wege des Lebens und des Herzens fand ich zauberhaft und wundervoll. Der Schreibstil ist zwar unaufgeregt, aber bildlich und emotional. Bedauerlicherweise bin ich mit der Protagonistin überhaupt nicht warm geworden. Null. Sie hätte von mir aus gerne weiter in der Grube liegen und schlafen können, ich hätte das Buch lieber nur mit den restlichen Protagonisten fertig gelesen.
    Kalt und abweisend kommt sie rüber, die Lale und genau hier liegt mein Problem mit ihr. Diese Kälte und die Mauern um sie herum zogen sich durch das gesamte Buch, sodass sie überhaupt nicht zum Rest des Settings gepasst hat. Natürlich kann man als Leser ihre Ängste, Sorgen und ihre Trauer nachvollziehen, allerdings blieb bei mir durch die sehr kalte und beschreibende Charakterisierung keinerlei Empathie über.
    Ich musste das Buch zwischendurch immer ein wenig zur Seite legen, und meinen Unmut über die Protagonistin verrauchen lassen , bevor ich mit Christophe, Günther, James und Lukas wieder auf den Campingplatz zurückkehren konnte.

    Fazit: Ein wunderschönes Buch über Selbstfindung , leider mit einer Protagonistin mit der ich nicht warm geworden bin. Vier sommerliche Sterne

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  1. Herzumarmung

    Lale ist einfach auf und davon. Auf der Flucht vor ihrem bisherigen Leben landet sie mehr oder weniger zuföllig auf dem Campingplatz von Gustav einem wortkargen einsiedlerischem alten Mann. Bald wird klar, dass beide etwas mit sich herumtragen , aber nicht bereit sind sich zu öffnen. Lale unterstützt Gustav und geht ihm bei kleinen Reparaturarbeiten zur Hand als Christophe auftaucht, auf der Suche nach seinem Vater.
    Es beginnt für alle Beteiligten ein Wechselbad der Gefühle, eine Zeit voller Zuneigung, Ängste, neuer Begegnungen und Freundschaften.
    Die Hauptpersonen und auch alle weiteren Personen sind liebevoll gezeichnet. Da gibt es noch Flo einen fantasievollen fast 18 jährigen jungen Mann der auf Grund einer Behinderung von seiner Mutter überbehütet aufwächst. James der charismatische Freund Gustavs und einige weitere Charaktere.
    Das alles in der sommerlichen Kulisse eines verwunschenen Sees inmitten wundervoller Natur.
    Es ist ein schöner, etwas melancholischer Roman, ideal für den Sommer. Es geht ums Suchen und (Sich) Finden, ums Loslassen, Bewältigen, ums Leben.
    Teilweise ist die Handlung für meinen Geschmack etwas zu vorhersehbar.
    Der Schreibstil ist einfach und nicht zu anspruchsvoll, was ab und zu aber auch sehr erholsam sein kann.
    Insgesamt habe ich die Lektüre genossen und vergebe 3 bis 4 Punkte. Während ich das schreibe tendiere ich mehr zu 4, da ich diesen Roman im Camping Urlaub gelesen habe und er gut gepasst hat.

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  1. 4
    28. Mai 2022 

    Melancholisch und lebensbejahend zugleich

    Im Buch geht es um Lale, welche sich aus ihrem Alltag auf einen kleinen Campingplatz mitten im Nirgendwo rettet. Dort trifft sie auf Gustav, den grummeligen Besitzer des Platzes, der sie aber trotzdem herzenswarm aufnimmt. Und auch Chris stößt zu ihnen, auf der Suche nach Antworten über seine Vergangenheit, sowie einige andere interessante Charaktere.
    Zwischen archäologischen Funden und Sommergewittern dürfen wir diese Geschichte verfolgen.

    Die Figuren finde ich sehr vielfältig und interessant. Die Liebesgeschichte zwischen Lale und Chris war sehr süß, aber um ehrlich zu sein, haben mir die Handlungsstränge einiger Nebencharaktere sogar noch besser gefallen. So haben wir beispielsweise Gustav, der endlich wieder seine Lebensfreude findet und Flo, den wir beim Erwachsenwerden begleiten dürfen.
    Die Geschichte hat eine sehr interessante Mischung aus Melancholie und Lebensfreude und wird trotz einiger sehr bedrückender Themen nie zu deprimierend.
    Das Setting war sehr schön und ich habe mich zu dem Campingplatz versetzt gefühlt, wo ich den Charakteren folgen durfte. Das Buch hatte für mich ein sehr sommerliches Gefühl und ich habe es sehr genossen an der Geschichte teilhaben zu dürfen. Sie bringt eine sehr melancholische Lebensfreude rüber, welche ich persönlich sehr schön fand.

    Das Buch ist nicht übermäßig spannungsgeladen, worauf man sich einstellen muss. Es hat mir aber trotz des seichten Erzählstil sehr gut gefallen.

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  1. Schöne Geschichte!

    Klappentext:

    „Wo soll man eigentlich hin, wenn man vor sich selbst davonläuft? In irgendeinen Zug einsteigen und bis zur Endstation fahren? So jedenfalls landet Lale auf dem heruntergekommenen Campingplatz an diesem See, der fast zu schön ist. Sie hilft dem alten, grantigen Besitzer Gustav beim Renovieren der maroden Bäder, füttert die flauschigen Kaninchen, trägt jeden Tag die gleiche, alte Latzhose und schweigt.

    Bis Christophe diese vermeintliche Ruhe durcheinanderbringt. Christophe mit den dunklen Augen, angereist vom anderen Ende der Welt, auf der Suche nach seinen Wurzeln. Christophe, der zu spüren scheint, was Lale fühlt.

    Gemeinsam erleben sie den einen Sommer, der bleibt: Flirrende Hitze, glitzerndes Wasser, gemeinsame Floßfahrten, ausgeblichenes Haar.“

    Ja, das war wahrlich ein unendlich kurzer Sommer für Lale, viel zu kurz war er. Das Leben steht Kopf und man will einfach nur weg. Genau so geht es Lale und irgendwie kann man sie verstehen, denn es ging jeden mal von uns so. Irgendwann platzt der innerliche Kragen und mal will raus. Zuflucht findet Lale bei Gustav und beide könnten unterschiedlicher nicht sein. Gegensätze ziehen sich an, zumindest was hier die Arbeit betrifft. Neben ihm sind auch noch andere Charaktere hier und bringen Lale besondere Ansichten. Und dann taucht Christophe auf. Lales Leben steht Kopf und er bringt genau das mit, was Lale so unendlich gut tun würde - Leichtigkeit, Spontanität und ein wenig Lebenserfahrung. Ja, man kann durch die Buchseiten die Sonnencreme förmlich riechen, das Wasser rauschen hören und das Flirren der Sonne über den Straßen sehen. Das Feeling ist hier genial und bietet dem Leser eine besondere Atmosphäre. Autorin Kristina Pfister weiß genau wo sie anpacken muss um den Leser zu gewinnen. Ihr Schreibstil ist rund, bildgewaltig, emotional wenn es an die richtige Stelle passt, ihre Worte sind selbstbewusst und klug gewählt, aber, ich muss klar gestehen, wer Ewald Arenz Lese-Knaller „Der große Sommer“ gelesen hat und begeistert war, wird hier unweigerlich Parallelen ziehen. Da kommt man nicht drumherum. Auch wenn sich beide Geschichten in gewissen Punkten ähneln (Erfahrungen machen, sich finden, den Sommer genießen, die Liebe finden) und in anderen wieder nicht (das Alter der Protagonisten ist in beiden Büchern völlig anders und Arenz‘ Buch war ein Coming-of-age-Roman und der hier eher im Bereich Liebe/Romantik angesiedelt), so sind sie doch irgendwie sehr ähnlich, aber das ist alles Ansichtssache. Autorin Pfister lässt jedenfalls das warme Sommerflair durch die Seiten jagen und nimmt den Leser auf besondere Weise ein - ich bin ihr gern gefolgt aber dennoch war es nicht so herausragend und deshalb vergebe ich 4 von 5 Sterne.

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  1. Vom Weglaufen und Ankommen

    Inhalt:
    ----------
    Lale will nur weg. Sie setzt sich in einen Zug und steigt irgendwo aus. Sie trifft Gustav, der sie mit zu seinem Campingplatz nimmt. Dort wohnt sie und hilft mit und dann trifft sie Christophe, der auf der Suche nach seinem Erzeuger ist. Und dann noch einige andere Menschen. Und plötzlich verändert sich alles - oder doch nicht?

    Mein Eindruck:
    ----------

    "Erkenntnisse. Wie lange bleibst du? Die Erkenntnis war, dass dieser Ort die Macht hatte, ein ganzes Leben zu verändern. Wenn er das wollte. Vielleicht auch, wenn er das nicht wollte. Es hatte schon begonnen."

    Eigentlich lese ich kaum Geschichten rund um Liebe und Romantik. Aber die Beschreibung hat meine Neugier geweckt und die ersten Seiten mich direkt in ihren Bann gezogen. Der Sprachstil ist voll von feinem Humor und gleichzeitig von Poesie. Man taucht ein in die Gefühle der Protagonisten Lale, Christophe und Gustav und leidet und lacht mit ihnen. Manchmal war ich leicht genervt, wie Lale und Christophe umeinander herum schleichen, es ist ein Wechselbad der Gefühle und man weiß auch als Leser nie so recht, woran man ist und ob am Ende alles gut ausgeht. Aber letztendlich ist gerade dieses Wechselbad der Gefühle der Punkt, der die Geschichte nachvollziehbar und authentisch werden lässt. Nicht nur Lale und Christophe, auch Gustav, seine Freunde und Nachbarn, die sich auf dem Campingplatz treffen, haben ihre Probleme mit sich und der Welt und jeder hat seine Geheimnisse. Aber letztendlich gibt das Zusammensein ihnen halt und auch Heilung. Die Handlung hat einige überraschende Wendungen und ich konnte das Buch sowohl wegen dem ungewissen Ausgang als auch wegen des fesselnden Schreibstils kaum aus der Hand legen.

    Fazit:
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    Ein Buch, das einen tief berührt, lachen und auch mal weinen lässt und bei dem am Ende doch die Hoffnung überwiegt.

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Honigherzen: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Honigherzen: Roman' von Mina Teichert
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Honigherzen: Roman"

Diskussionen zu "Tomaten"

Format:Taschenbuch
Seiten:400
EAN:9783492316606
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Rezensionen zu "Honigherzen: Roman"

  1. Honigsüßer Roman

    Klappentext:

    „Ein verträumter Schnäppchenhof auf dem Land mit wildem Obstgarten, Bienenstock und einem eigenen Hofladen – davon träumt Leni schon ihr ganzes Leben, und so wagt sie kurzerhand den Neuanfang. Doch es gestaltet sich schwerer als gedacht, den alten Hof zu renovieren und in der eingeschworenen Dorfgemeinschaft als Hofladenbesitzerin Fuß zu fassen. Zum Glück verspricht schon bald der gut aussehende Tischler Henry Hilfe. Und je mehr der Hof in neuem Glanz erstrahlt und der Laden sich mit selbst gemachten Köstlichkeiten füllt, desto sicherer ist Leni, dass die Zukunft honigsüß sein kann …“

    Protagonistin Leni schließt man in diesem Buch sofort ab der ersten Seit ins Herz, auch wenn der Start sehr schwer und traurig beginnt. Dennoch, mit ihrer fröhlichen und energiegeladenen Art steckt sie die Leserschaft später förmlich an. Autorin des Roman‘s „Honigherzen“ ist Mina Teichert und die hat einen wahrlich süßen Roman geschaffen, der vor Honig trieft aber doch ein gewisses Niveau und Anspruch hat. Die Geschichte um Leni und ihren Hofladen und ihren Träumen und dem Tischler Henry, wirkt auf den ersten Blick wie eine dieser typischen Liebesgeschichten, aber hier steckt doch wirklich etwas mehr drin. Die Charaktere sind sehr gut ausgefeilt, besitzen Witz und Charme, zeigen Gefühle, wirken realitätsnah und das Wichtigste: der Schreibstil ist rein und ohne Klischee behaftet. Es könnte eine Geschichte aus dem Nachbardorf sein, oder einer guten Freundin, die Geschichte wirkt so schön rund und eben zuckersüß, ohne das man als Leser dabei ausrutscht. Leni ist nicht allein bei ihren Träumen: auch ihre Tochter Romy und Leni’s Schwester Juna wirbeln das Leben von ihr gewaltig durcheinander. Die beiden wirken herrlich erfrischend, wie ein Anker für Leni aber besonders Romy ist mit ihrem Mundwerk wirklich erfrischend witzig und komisch - da sind große Lacher vorprogrammiert! Da Leni gerade zu Beginn der Story einen gewaltigen Schlag verarbeiten muss, freut es auch den Leser endlich ein wenig mehr Sonnenschein bei Leni und Co. zu erleben. Man gönnt es ihr...Aber nicht nur das, Teichert nimmt noch eine Menge andere und sehr aktuelle Probleme mit ins Boot und daraus hat sie einen sehr harmonischen und runden Roman geschaffen, der für mich 5 von 5 Sterne voll verdient hat. Die Wortwahl war einfach nur gelungen, hier stimmte alles von der ersten bis zur letzten Seite!

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Bin im Garten

Buchseite und Rezensionen zu 'Bin im Garten' von Meike Winnemuth
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Bin im Garten"

Diskussionen zu "Tomaten"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:320
EAN:9783328600459
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Rezensionen zu "Bin im Garten"

  1. Ein Erfahrungsbericht, dem das Hardcover viel besser steht

    !Rezension zum Flexi-Einband! Hardcover-Rezi folgt bereits 2019!

    Klappentext:
    „»Ein Jahr im Garten leben. Gemüse anbauen. Bäume pflanzen. Blümchen natürlich auch. Wurzeln schlagen. Boden unter den Füßen finden, und zwar einen, den ich persönlich dorthin geschaufelt habe.« Weltreisende sucht Ort zum Bleiben: Mit Tempo und Witz erzählt Meike Winnemuth in ihrem Tagebuch vom Abenteuer des ersten eigenen Gartens. Vom Träumen und Planen, Schuften und Graben, Säen, Pflanzen, Ernten, Essen. Vom großen Wachsen (Muskelkater!) und Werden (plötzlich: geduldig!). Und entführt uns dabei an einen paradiesischen Ort wahren Lebens, mit Radieschen und Schnecken, mit Rittersporn und anderen blauen Wundern. Jetzt mit Zusatzkapitel: »Wie es weiterging«!“

    Dies ist ein Buch was ich immer wieder gern in die Hand nehme und einfach drauf los lese. Ich habe bereits die Hardcover-Ausgabe von März 2019 gelesen und ebenfalls bewertet, deshalb werde ich jetzt hier nur noch einmal bedingt auf den Inhalt eingehen und viel mehr auf die Haptik und die Optik dieser Ausgabe.
    Der Clou dieser aktuellen Ausgabe (und genau deshalb war ich auch so „scharf“ darauf! Ein cleverer Schachzug vom Verlag!): Meike Winnemuth erzählt im letzten Teil des Buches auf knapp 10 Seiten wie es mit ihrem Garten weiter ging, aber nochmal von vorn. Meike hat sich einen Garten zugelegt und hat dieses Projekt mehr als learning-by-doing vorgenommen. Mit viel Fachliteratur, TV-Tipps von Monty Don uvm. berichtet sie ein Jahr lang von ihrer Garten-Idee und ihrem handeln. Aus dieser Idee wird eine Passion und Meike verwurzelt genau so mit ihrem Stück Land wie die selbst angebauten Erbsen im Boden. Es wird ihr Reich! Mit Hund Fiete erläutert sie uns ihre Ideen, ihre Aufgaben, ihren Tagesablauf. Dabei ist sie wieder äußerst humorvoll und eben wie Du und ich von nebenan. Wir Hobby-Gärtner verfolgen alle den gleichen Plan und so geht es auch Meike. Wer hier einen Ratgeber erhofft oder Anleitungen, der ist völlig fehl am Platze. Hier geht es schlicht und einfach um ihre Erfahrungen die sie sammelt. Natürlich gibt sie auch Hinweise wo sie Pflanzen etc. her hat, aber das sind immer nur Randnotizen. Nochmal: dieses Buch ist eine Zusammenfassung ihrer Arbeit für ein Jahr Garten und eben zum Schluss wie sie das Corona-Jahr 2020 dort erlebt hat. Es gibt kein Ratgeber oder Gartenlexikon!
    Zur Haptik und Optik (im Vergleich zum Hardcover): Generell bevorzuge ich feste Einbände und schätze deren Haptik und die meist edlere Optik, der Preis ist dafür komplett gerechtfertigt. Im Vergleich hier, denn der Flexieinband der aktuellen Ausgabe wirkt einfach nur billig und plump. Die Texte und Bilder haben einen schlechten Schnitt erhalten und nehmen ab und an die gesamte Seite ein. Die Sichtachse wird oft gestört und ich musste mich echt konzentrieren. Genau deshalb vergebe ich auch nur 4 von 5 Sterne. Kurzum: dass das letzte Jahr von ihr nochmal so kurz beleuchtet wurde, war ein cleverer Schachzug vom Verlag, denn man ist neugierig als Gärtner was denn so alles bei ihr gewachsen ist, wie sie es erlebt hat....man will die Neugier stillen, vielleicht Vergleiche aufstellen....Es wird mehreren Lesern von der ersten Ausgabe so gehen wie mir....Ob dies aber zu so einer Flexiausgabe führen musste? Ich finde nicht.
    Es ist wirklich eine besondere und schöne Geschichte an der uns hier Meike Winnemuth mit teilhaben lässt, aber der feste Einband ist es doch einfach mehr wert und passt viel besser zu dieser tollen Story.

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Das ultimative Familien-Haushaltsbuch

Buchseite und Rezensionen zu 'Das ultimative Familien-Haushaltsbuch' von Andrea Otto
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5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Das ultimative Familien-Haushaltsbuch"

Diskussionen zu "Tomaten"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:144
Verlag: SCM
EAN:9783789398155
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Rezensionen zu "Das ultimative Familien-Haushaltsbuch"

  1. Ein wertvoller Ratgeber

    Die Autorin Andrea Otto präsentiert mit diesem Buch wertvolle Tipps und Tricks, wie man den von vielen Menschen ungeliebten Haushalt tagtäglich bewerkstelligt.

    Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und war wahnsinnig gespannt, welche Tipps die Autorin parat hat.
    Das Buch ist von der Optik her bereits sehr ansprechend. Ein schönes, frisches Cover, das mich anspricht. Und auch die Fotos im Innenteil sind modern, klar und harmonisch verfasst und passend eingebunden. Es macht einfach Freude, das Buch zur Hand zu nehmen und darin zu stöbern.
    Sehr positiv finde ich den Aufbau des Buches, denn es gibt eine klare Struktur. Zuerst geht die Autorin auf die Planung und Kopfarbeit ein. Das ist etwas, was ich gerne außen vor gelassen habe und auf das ich nun mein Augenmerk richte. Auch finde ich es sehr schön, dass die Zeit für sich selbst und die Beschäftigung mit seinem Glauben einen täglichen Stellenwert erhalten soll.
    Nach diesem „theoretischen“ Teil geht es an den Haushalt, der bekanntlich aus Aufräumen, Putzen, Waschen, Einkaufen, Kochen etc. besteht. Hier gibt die Autorin wertvolle, sehr hilfreiche und praxiserprobte Tipps, wie man diesen Berg strukturiert bewältigen kann. Im Buch finden sich Pläne, die man prima auf sich selbst umschreiben kann.
    Was mir am besten gefallen hat, war der Aspekt des Aufräumens. Sich von den Dingen zu trennen, die man nicht braucht und die einfach überflüssig sind, hat mich sehr beschäftigt. Dadurch schafft man automatisch eine beherrschbarere Ordnung. Diesen Punkt habe ich bereits angefangen, bei mir umzusetzen. Nach und nach räume ich nun auf und aus und entsorge die Dinge, die ich nicht benötige. Das Gefühl, Ballast losgeworden zu sein, gefällt mir!

    Ein tolles und hilfreiches Buch, um den täglichen Haushalt zu bewerkstelligen. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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