Der süße Himmel der Schwestern Lindholm

Buchseite und Rezensionen zu 'Der süße Himmel der Schwestern Lindholm' von Andrea Russo
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der süße Himmel der Schwestern Lindholm"

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:416
EAN:9783499004018
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Rezensionen zu "Der süße Himmel der Schwestern Lindholm"

  1. Bewegende Zeiten mit einem Duft aus Zimt und Meer

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 13. Jan 2022 

    "Die süßen Herzen waren die Lieblingsleckerei ihrer Oma Ingrid gewesen, die sich stehts wie im Himmel fühlte, wenn sie eins der Herzen auf der Zunge zergehen ließ. So war das Café damals zu seinem Namen gekommen: Söte Himlen - Süßer Himmel."
    Schweden 1936: Bescheiden wachsen die fünf Lindholm Schwester am Rande des Kullabergs auf. Was zuerst mit einer kleinen Bäckerei beginnt, entwickelt sich im Laufe der Jahre zu ihrem Kaffeegarten "Söta Himlen" mit herrlichen Köstlichkeiten. Diese Idee hatten damals die drei Ältesten, um ihren Kunden die wunderbaren Familienrezepte zu kredenzen. Hannah allerdings verlässt wenig später die Familie, weil sie sich in einen Deutschen verliebt hat. Doch dann kommt der Krieg und alles, was sie sich aufgebaut haben, wird schwieriger. Das Einzige, das ihnen bleibt, ist der Zusammenhalt als Familie.

    Meine Meinung:
    Andrea Russos neustes Buch spielt in Schweden, was man unschwer an der blauen gelben Coverfarbe erkennen kann. Der Schreibstil ist, wie ich es nicht anders von der Autorin gewohnt bin, wieder sehr lebhaft und unterhaltsam. Was unter anderem an dem ungewöhnlichen Setting Schwedens liegt. Ich begleite die Lindholm Schwestern Hannah, Mathilda, Ingrid, Ulla und Ebba zwischen den Jahren 1936 - 1940. Es sind schwierige Zeiten auch in Schweden. Um seine Familie zu ernähren, muss der Vater ins weit entfernte Kiruna in Lappland. Die Mutter bleibt währenddessen mit den Kindern bei ihren Eltern, die eine kleine Bäckerei betreiben, indem alle mithelfen. Weil die Zeiten hart sind, reift irgendwann die Idee, im heimischen Gemüsegarten ein Café zu betreiben, um mehr Kundschaft und Geld zu gewinnen. Der Söta Himlen - Süßer Himmel soll er heißen, wird umgesetzt und kommt bei den Kunden gut an. Die Autorin hat hier wieder einmal eine bezaubernde Idee. Sie nimmt uns dabei mit in die schwierigen Zeiten des Krieges, in dem die Familie Lindholm mit einigen Sorgen und Nöten zu kämpfen hat. Die Charaktere sind wieder sehr gut durchdacht und beschrieben. Sei es die sympathische Hannah, die eine begnadete Bäckerin ist, allerdings der Liebe wegen dann die Familie verlässt. Mathilda ist lebhaft und will schon immer gerne Schauspielerin werden wie Greta Garbo. Ingrid hingegen ist eher zurückhaltend und ruhig, sie bäckt zwar nicht so akkurat wie ihre Schwester Hannah, doch das Café wird zu ihrer großen Leidenschaft, indem sie alle ihre Liebe hineinsteckt. Die Zwillinge Ebba und Ulla sind die Nesthäkchen und werden von allen geliebt und so gut es geht verwöhnt. Auch in diesem Buch spüre man wieder, dass die Autorin ein Faible für den Norden, das Meer, Familie und vor allem dem Backen hat. Die Rezepte aus dem Buch befinden sich teilweise am Ende und wurden zuvor liebevoll von der Autorin selbst getestet und teils verändert. Bei der Geschichte der Familie Lindholm geht es nicht nur ums Backen oder ein Café, sondern vor allem um Liebe, Familie, Zusammenhalt, Probleme und die Freude am Leben trotz der Kriegsjahre. Auch wenn manche schwedischen Wörter zu Beginn gewöhnungsbedürftig sind, hat mich diese Geschichte wieder voll in den Bann gezogen. Einige der wichtigsten schwedischen Wörter finden sich übersetzt am Buchanfang. Mit einem Cliffhanger am Ende weist die Autorin darauf hin, dass die schwedische Familiengeschichte weitergeht. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.

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Drei Frauen, vier Leben

Buchseite und Rezensionen zu 'Drei Frauen, vier Leben' von Dora Heldt
NAN
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Inhaltsangabe zu "Drei Frauen, vier Leben"

„Was ist mit den Briefen?“ „Das sind die Einladungen für Jule, Alexandra und Friederike zum Pfingstwochenende am See …“ Ein tiefes Zerwürfnis hatte die drei Freundinnen seit Kindertagen über Jahre getrennt. Erst der Tod der Vierten im Bunde, Marie, ein Jahr zuvor hatte sie schließlich wieder zusammengebracht. Jetzt steht das nächste Pfingsttreffen an. Seit ihrem Wiedersehen ist viel passiert: Alexandra hat gerade ihren Job als Verlegerin verloren. Jules Tochter Pia ist ungewollt schwanger. Und Friederike muss sich nun wohl endgültig von ihrem Lebenstraum verabschieden. Doch ihr Treffen im Haus am See setzt Kräfte frei, die ihrer aller Leben in gänzlich unerwartete Richtungen lenken.

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:608
EAN:9783423262859
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Zusammenkunft: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Zusammenkunft: Roman' von Natasha Brown
3.35
3.4 von 5 (3 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Zusammenkunft: Roman"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:113
EAN:9783518430460
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Rezensionen zu "Zusammenkunft: Roman"

  1. Der Weg nach oben

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 24. Jan 2022 

    Es geht um eine Frau, die nicht weiß sondern schwarz ist und ihr Weg nach oben. Sie arbeitet im Finanzsektor und ihre oberste Devise ist nicht aufzufallen und effizient zu arbeiten. Sie muss besser sein als der Durchschnitt um voran zu kommen. Es wird sehr plastisch dieses verbissene Durchhalten mit Wörten und Sätzen beschrieben, die für mich einen Sog entwickelt haben. Für mich war das Buch in manchen Passagen eher wie Musik und das Lautwerden von Gedanken (Train of Thoughts).

    Im Endeffekt geht es um versteckten Rassismus, Sexismus, über die Macht des weißen Mannes und der Kolonismus in Groß Britanien.

    Ihre Beziehung zu ihrem Freund sowie ihre Beziehung zu ihrem Körper empfand ich als sehr befremdlich und sehr funktionell. Für mich wurden diese Themen sehr oberflächlich angerissen und die in dem Roman dargestellte "Lösung" hat mich etwas unbefriedigt zurückgelassen.

    Doch alles in allem gefiel mir sehr der experimentielle Teil der Sprache, das Subtile zwischen den Zeilen präsente Sexismus/ Rassismus und dieser innere Drang aufzusteigen, koste was es wolle, hat mir sehr gut gefallen.

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  1. "Nichts" zu tun ist nicht immer die beste Entscheidung

    bewertet:
    2
    (2 von 5 *)
     - 23. Jan 2022 

    Manchmal will man ein Buch mögen, kann sich aber einfach nicht damit anfreunden. So ging es mir bei "Zusammenkunft".

    Im Zentrum des Romans stehen eine junge Frau und Themen wie Rassismus und Sexismus. Wir begleiten die namenlose, afro-britische Protagonistin, die im Londoner Finanzsektor arbeitet und mit aller Kraft nach oben strebt. Die Handlung beschränkt sich auf einen Ausschnitt von etwa 24 Stunden, in denen sie sich auf die Gartenparty der Eltern ihres (reichen, weißen) Freundes vorbereitet und die ersten paar Stunden dort verbringt.
    Das ist selbst für ein solch kurzes Buch sehr wenig Handlung, und so liegt der Fokus mehr auf ihrer Wahrnehmung der britischen Klassengesellschaft, von der sie ihrer Herkunft wegen noch immer ausgegrenzt wird.

    Das klingt so weit alles ganz spannend, für mich hat dieses Buch aber leider einfach nicht funktioniert. Das liegt insbesondere an der Tatsache, dass die Protagonistin im Laufe der Geschichte immer wieder darauf hinweist, was sich alles ändern muss, immer wieder anspricht, dass sie so viel mehr Möglichkeiten hat als all ihre Vorfahren - dann am Ende des Buches aber kurz und knapp gesagt einfach gar nichts tut. Sie leidet, sie klagt an. Aber die Möglichkeit, zu kämpfen und etwas zu ändern (und die Möglichkeit hat sie mit ihrer Position in meinen Augen durchaus), ergreift sie nicht. Stattdessen lässt sie sich am Ende kleinhalten, versteckt sich (wortwörtlich und metaphorisch) auf einer Party voller Weißer in einer abgelegenen Ecke und wartet einfach ab. Sie selbst sagt mehrmals, dass "Nichts" auch eine Entscheidung ist, und ja, vielelicht ist es das, aber eine besonders gute ist es dann nicht. Sie sagt, dass sie all die Chancen nutzen nöchte, die ihre Vorfahren nicht hatten, entscheidet sich dann aber bewusst gegen den Versuch, etwas zu verändern, und zieht sich unauffällig aus der Affäre.

    Und das ist es, was mich so sehr an diesem kurzen Roman gestört hat. Er ist zweifellos gut geschrieben. Ich habe kein Proble mit der Handlungsarmut. Ich mag den Aufbau und finde die zentralen Themen spannend und wichtig. Aber der mangelnde Handlungswille der Protagonistin bleibt mir unverständlich.

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  1. Sehr intelligent - zu experimentell. 3,5*

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 16. Jan 2022 

    "Arbeite doppelt so hart. Sei doppelt so gut. Und immer, pass dich an." Das fasst den Aufstiegskampf nicht nur weiblicher sondern auch nicht-weißer Personen in Großbritannien wie auch anderen Kolonialismus-Nutznießer-Staaten zusammen. Die Ich-Erzählerin dieses Romans ist (scheinbar) sehr nah an der Autorin Natasha Brown selbst angelegt. Die eine wie auch die andere hat beste Zeugnisse der besten Universitäten vorgelegt und arbeitet im britischen Finanzsektor. Dort macht die Protagonistin trotz hervorragender Leistungen weiterhin rassistische und sexistische Erfahrungen, auch wenn diese für Nicht-Betroffene kaum begreifbar sind. Sie muss sich erniedrigen lassen und dient ihrem Weißen Partner aus der Oberschicht mehr als Maskottchen als wahre Gefährtin. Der Plot bewegt sich (sofern man dies so nennen kann) auf ein Familientreffen auf dem Landsitz der Schwiegereltern zu.

    Nun ist der eigentliche "Plot" dieses Buches eher Nebensache, denn die Autorin springt zwischen ihren Erlebnissen und essayistischen Passagen hin und her. Bricht prosaische Konventionen auf und wirft ihre Textpassagen den Leser*innen vor die Füße. Inhaltlich gibt es dabei Passagen, die so dermaßen prägnant zusammenfassen, wie es vielen Aufstiegswilligen dunkler Hautfarbe in Großbritannien geht, dass man sich der Drastik kaum entziehen kann. Sehr intelligent erschafft die Autorin hier fast ein Manifest. Leider ist mir persönlich das Werk letztlich aber zu experimentell zu zersplittert angelegt und auch einfach etwas zu knapp, um mich umhauen zu können. Das hat Bernardine Evaristo mit ihrem "Mädchen, Frau etc." vor kurzem erst viel besser geschafft. Tatsächlich beschrieb sie in einem ihrer dort dargestellten Lebenseinblicken eine sehr ähnliche Konstellation, wie sie in diesem Buch von Brown vorliegt. So überrascht es kaum, dass Worte des Lobes von Evaristo auf der Rückseite des vorliegenden Buches abgedruckt sind. Nur schaffte es meines Erachtens Evaristo mit einer viel größeren Wucht, die sozialen Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten den Leser*innen nahe zu bringen. So verblasst "Zusammenkunft" neben diesem beispielhaft herausgegriffenen Kapitel aus "Mädchen, Frau etc."

    Keine Frage: Die Veröffentlichung von "Zusammenkunft" ist wichtig und ähnliche Veröffentlichungen werden auch in Zukunft noch weiterhin sehr wichtig bleiben, um ein Verständnis für die Lebenswirklichkeiten unzähliger Menschen zu schaffen. "Klassische Suhrkamp-Leser*innen" wird auch sicherlich nicht das Experimentelle dieses Textes stören. Für mich stellt es ein gutes bis sehr gutes Buch dar, was mich aber unverhältnismäßig wenig im Vergleich zu anderen Texten zum Thema berühren und nachhaltig packen konnte. Somit gibt es durchaus eine Leseempfehlung für dieses Werk meinerseits, jedoch mit dem oben genannten "Warnhinweis" zur experimentellen Textform.

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Winterzauber in der kleinen Teestube

Buchseite und Rezensionen zu 'Winterzauber in der kleinen Teestube' von Nadin Maari
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Winterzauber in der kleinen Teestube"

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:370
Verlag: dp Verlag
EAN:
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Rezensionen zu "Winterzauber in der kleinen Teestube"

  1. Der Leser riecht förmlich die Tees und Backwaren

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 04. Jan 2022 

    Miela Ladur kreiert für ein Lifestyle Magazin feinstes Gebäck.Als Sie eines Tages Ihren Freund Nils beim Seitensprung erwischt wagt sie einen Neustart. In einem hippen Berliner Altstadtviertel mietet sie das altmodische "Teetässchen".Aber der Mietvertrag läuft genau an Weihnachten aus.Zudem möchte Nils wieder Zugang zu Miela's Herz finden.Aber da ist auch noch Henrik der Architekt.

    Der Schreibstil ist leicht und zügig zu lesen.Die Protagonisten passen gut in diesen Roman hinein.Die Spannung erhöht sich meiner Meinung nach langsam aber bleibt dann auf einer Stelle stehen.

    Fazit:Die Handlung spielt sich in Berlin und Umgebung ab.Zu Beginn hatte ich etwas Probleme in das Geschehen hinein zu kommen aber je mehr Seiten ich las desto besser wurde es.Zwischendurch gab es ein paar Szenen die mir persönlich ein klein bisschen zu langgezogen vorkamen.Allerdings kam ich nicht ganz so gut in diesen Roman hinein. Es ist ein schöner Liebesroman der im Sommer beginnt aber die meiste Zeit sich im Dezember abspielt.Die Liebe kommt auch nicht zu kurz.Für wen sich Miela's Herz entscheidet werde ich euch natürlich nicht verraten.
    Für mich war die Story teilweise oder auch szenenweise wie ein modernes Märchen. Es gibt eine Unmenge an Tees,Kuchen und Gebäck.Dazu kommt eine herbstliche und winterliche Kulisse der gemütliche Leseabend ist perfekt. Im Anschluss an diese Geschichte gibt es noch einige winterliche Rezepte z.B.Himbeer-Macarons zum nachbacken.Dies ist die Neuauflage von "Eine Teestube zum verlieben".

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bitterer zucker: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'bitterer zucker: Roman' von Avni Doshi
NAN
(0 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "bitterer zucker: Roman"

»Bitterer Zucker« ist eine Liebesgeschichte. Aber nicht zwischen zwei Liebenden, sondern zwischen Mutter und Tochter. Und stellt die Frage, was wir wirklich von jenen wissen, die uns am nächsten stehen – und damit letztlich über uns selbst. Tara erinnert die Vergangenheit auf ihre Art, ihre Tochter Antara auf eine ganz andere. In ihrer Jugend war Tara, Tochter aus gutem Haus, eine eigenwillige Frau, die keine Rücksicht nahm: Sie brach aus ihrer unglücklichen Ehe aus, ging in einen Ashram, wurde die Geliebte des Gurus. Danach lebte sie als Bettlerin auf der Straße – und alles immer mit ihrer Tochter Antara im Schlepptau. Jetzt ist sie eine alte Frau, die Dinge vergisst und über Nacht das Gas anlässt. Und Antara muss sich um eine demente Mutter kümmern, die sich nie um ihre Tochter gekümmert hat.

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:352
Verlag: btb Verlag
EAN:9783442771615
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Der Friesenhof

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Friesenhof' von Fenja Lüders
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der Friesenhof"

Format:Broschiert
Seiten:352
Verlag: Lübbe
EAN:9783785727638
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Rezensionen zu "Der Friesenhof"

  1. Große Gefühle und ein toller Auftakt zu dieser Reihe

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 02. Jan 2022 

    Gesa und Hanna de Fries übernehmen den Hof ihres verstorbenen Vaters.Hanna übernimmt das Sagen auf dem Friesenhof und Gesa lernt Keno Kruse kennen den Juniorchef einer Teefirma.Sie fängt dort als Packerin an und steigt schnell zur rechten Hand von Keno auf.Aber den zwei Geschwistern werden Steine in den Weg gelegt und Gerüchte machen ihre Runden.Werden Hanna und Gesa den Friesenhof retten können?

    Der Schreibstil ist ruhig,leicht und zügig zu lesen.Die Protagonisten passen sehr gut in diesen Roman hinein und sind authentischdargestellt.Der Spannungsbogen umfasst dabei das ganze Buch.

    Fazit:Die Handlung spielt sich in Ostfriesland ab.Die Familiengeschichte beginnt 1949 und ich war sogleich gefangen von diesem Roman.Die Geschichte ist sehr gefühlvoll und zugleich fesselnd.Die Charaktere haben bei mir die unterschiedlichsten Gefühle hervorgebracht.Die Autorin hat ihnen Tiefe gegeben und sie sehr lebendig wirken lassen.Die einzelnen Kapitel wechseln sich zwischen Gesa und Hanna ab.Die Handlung spielt sich in der Umgebung von Emden ab,auf dem Friesenhof und auch in der Stadt selbst.Zwischendurch blitzt auch mal der Dialekt auf.Dieser Roman ist kurzweilig und voller unterschiedlicher Gefühle.Auch die Liebe kommt mit ins Spiel.Ich finde es ist ein gelungener Auftakt zu dieser Reihe der vor allem durch seine Protagonisten hervorsticht.Die Geschichte lebt von den unterschiedlichsten Gefühlen und ich konnte sie beinahe selbst fühlen:Hoffnung,Zweifel,Trauer,Glück und Vertrauen es wird gestritten sich versöhnt und geliebt.Ich bin auf jeden Fall schon gespannt wie es mit den drei Schwestern Gesa,Hanna und Helga weitergeht.Der Roman ist ist in sich abgeschlossen.

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Sweet Enemy (Between Us, Band 2)

Buchseite und Rezensionen zu 'Sweet Enemy (Between Us, Band 2)' von Kristen Callihan
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Sweet Enemy (Between Us, Band 2)"

Format:Broschiert
Seiten:496
Verlag: LYX
EAN:9783736315778
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Rezensionen zu "Sweet Enemy (Between Us, Band 2)"

  1. Honigkuchen und Honigbienchen

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 12. Dez 2021 

    Inhalt: „Sweet Enemy“ von Kristen Callihan ist der zweite Band der „Between Us“-Reihe. Man muss den ersten Band „Dear Enemy“ nicht kennen, um diesen hier zu lesen. Das Pärchen aus dem ersten Band hat in diesem Teil nur einen ganz kurzen Auftritt. „Sweet Enemy“ ist am 30.09.2021 bei Lyx erschienen. Übersetzt wurde die Geschichte von Anika Klüver.

    Ein Tag verändert Emmas Leben komplett. Nicht nur, dass ihre Rolle in der erfolgreichen Serie Dark Castle unerwartet den Serientod stirbt, auch ihren Verlobten, der ein erfolgreicher Sportler ist, erwischt sie mit einer anderen im Bett. Um sich zu sammeln, flüchtet Emma auf die Farm von der Freundin ihrer Großmutter. Dort trifft sei auf den verschlossenen Enkel der Besitzerin. Trotz seiner abweisenden Art fühlt sie sich zu Lucian hingezogen. Sie fühlt, dass er ebenso verletzt ist und bringt seine Schutzmauern langsam zum Bröckeln.

    Meinung: Ich finde das Cover schön. Es ist dezent und passt irgendwie zu dem Wort „sweet“. Das Wort „Enemy passt in meinen Augen nicht so wirklich zu dieser Geschichte. Die beiden haben ihre Startschwierigkeiten, was aber eigentlich an Luciens Verschlossenheit liegt. Wirkliche Feinde sind sie aber nicht. Deswegen sollte man hier auch keine „Enemies to Lover“-Geschichte erwarten. Ich mag den Schreibstil und die Geschichten der Autorin. Seit Jahren lese ich alle Bücher von ihr. Von daher wusste ich auf was ich mich ungefähr einzustellen habe. Diese Geschichte hat mich dann doch etwas mit der Tiefe überrascht. Es hat mir gut gefallen. Der ersten Band der Reihe ist das einzige Buch, dass ich noch nicht von ihr gelesen habe. Das wird aber auf jeden Fall bald nachgeholt. Es war auch nicht schlimm, dass ich den ersten Teil noch nicht kannte. Das Pärchen hat zwischendurch einen kleinen Auftritt, aber es wird noch nicht wirklich etwas zu ihrer Geschichte verraten. Die Charaktere fand ich genauso überzeugend wie die in diesem Band. Emma und Lucian haben auf den ersten Blick wahrscheinlich nicht so viel gemeinsam. Das immer freundliche und beliebte Hollywoodsternchen und der verschlossene und abweisende Lucian. Mit der Zeit merkt man immer mehr, dass die beiden doch einiges zusammen haben. Die beiden haben mir als Paar total gut gefallen. Auch als einzelne Personen gesehen, habe ich sie geliebt. Besonders Lucians Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Diese wird am Ende nochmal sehr gut sichtbar. Ich habe ihn bewundert. Er ist willensstark und kämpft für seine Träume. Ich muss leider sagen, dass dieses Buch zwischendurch ein paar Längen hatte. Gefühlt ist in der Zeit nicht wirklich etwas passiert und ich hatte das Gefühl als würde ich beim Lesen auch nicht vorankommen. Ich weiß nicht genau, warum ich dieses Gefühl genau hatte. Eigentlich fand ich die Story und vor allem die Charaktere toll. Die Nebencharaktere habe ich geliebt. Besonders Lucians Oma und Sal. Sie waren mit ihrer Art immer wieder ein Highlight für mich. Die Dynamik in Kombination mit Lucien war besonders. Auch Besonders war der Schreibstil in Verbindung mit Essen und Rezepten. Für mich war es zwischendurch mal ein bisschen zu viel, aber grundsätzlich mochte ich das.

    Fazit: Mit ein paar Längen, aber mit überraschender Tiefe. In meinen Augen ist es eins der besten Bücher der Autorin. Aufgrund der Längen zwischendurch kann ich „nur“ 4,5 Sterne geben. Das Buch empfehle ich aber definitiv weiter!

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