Losing My Virginity: Die Autobiografie

Buchseite und Rezensionen zu 'Losing My Virginity: Die Autobiografie' von Branson, Richard
NAN
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Inhaltsangabe zu "Losing My Virginity: Die Autobiografie"

Legastheniker und Versager. Mit 16 Jahren bricht Richard Branson 1968 die Schule ab. Deren weitsichtige Einschätzung seiner Zukunft: Knacki oder Millionär. Nicht einmal drei Jahre später eröffnet er in der Oxford Street den ersten Virgin-Plattenladen und landet kurz darauf mit einem Plattenvertrag den ersten Millionen-Deal. Damit legt Branson den Grundstein seiner Virgin-Group, die heute mehr als 20 Milliarden Dollar Umsatz erwirtschaftet und mehr als 50 000 Menschen beschäftigt. In seinem Millionen-Bestseller Losing my Virginity spannt das umtriebige Multitalent den Bogen von 1950 bis an die Schwelle des Millenniums. Es ist die beeindruckende Autobiografie eines Abenteurers und Paradiesvogels, für den Aufgeben nur eines ist: keine Option

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:512
Verlag:
EAN:
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Der Schwarze Schwan

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Schwarze Schwan' von Nassim Nicholas Taleb
1
1 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der Schwarze Schwan"

Alle Schwäne sind weiß - davon waren die Europäer bis ins 17. Jahrhundert überzeugt. Dann wurde Australien entdeckt. Dort gibt es schwarze Schwäne - was keiner für möglich gehalten hatte, war auf einmal Realität.

In seinem Bestseller zeigt Nassim Taleb: Extrem unwahrscheinliche Ereignisse - "Schwarze Schwäne" - gibt es viel häufiger, als wir denken. Und wir unterschätzen systematisch ihre gewaltigen Folgen.

Der erstaunliche Erfolg von Google ist ein Schwarzer Schwan, die Terrorattacken vom 11. September 2001 und globale Finanzkrisen ebenso, aber auch der Siegeszug des Internets: Wer hätte damit allen Ernstes vorher gerechnet?

Das Problem ist: Wir denken in schlüssigen Geschichten, verknüpfen Fakten zu einem stimmigen Bild, nehmen die Vergangenheit als Modell für die Zukunft. So schaffen wir uns eine Welt, in der wir uns zurechtfinden. Aber die Wirklichkeit ist anders: chaotisch, überraschend, unberechenbar.

Die Folge: Börsengurus, die mit ihren Prognosen krass danebenliegen, und Risikomanager von Banken und Versicherungen, die hilflos mit den Achseln zucken, wenn wirklich etwas Unvorhergesehenes passiert. Wer weiß, dass es Schwarze Schwäne gibt, vertraut keinem Experten mehr.

Nassim Taleb gilt als "Hauptdissident der Wall Street". Seine brillante Analyse öffnet die Augen für das, was eigentlich nie passieren dürfte - und was doch ständig geschieht.

Format:Broschiert
Seiten:624
EAN:9783570553923
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Rezensionen zu "Der Schwarze Schwan"

  1. Binsenweisheiten statt Schwarzer Schwäne

    bewertet:
    1
    (1 von 5 *)
     - 03. Mär 2015 

    Jahrhundertlang galt es als erwiesen, dass Schwäne ausschließlich weiß sind. Diese Ansicht wurde durch die tägliche Beobachtung immer wieder untermauert. Und zwar genau so lange, bis Australien entdeckt wurde und mit ihm der schwarze Schwan. Plötzlich war etwas, was alle bis dahin für unmöglich gehalten hatten, Wirklichkeit geworden.

    Für unmöglich gehaltene bzw. äußerst unwahrscheinliche Ereignisse, die plötzlich Realität werden und unter Umständen gewaltige Folgen nach sich ziehen, hat Autor Nassim Nicholas Taleb deshalb den Begriff Schwarzer Schwan übernommen. Und so ist auch das Buch betitelt: Der Schwarze Schwan: Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse.

    Das Mega-Erdbeben mit Reaktorunfall in Fukushima und anschließendem Tsunami ist ein Schwarzer Schwan, der erstaunliche Aufstieg und Erfolg von Google, die Anschläge von 9/11. Und eines muss man Nassim Nicholas Taleb, einem New Yorker Börsenmakler, wirklich lassen: verkaufen kann er, macht einem das Thema wirklich schmackhaft. Da will man doch mehr wissen, was es mit Schwarzen Schwänen auf sich hat. Kann man etwas tun? Sie doch irgendwie vorhersehen, sich wappnen? Irgendwelche Lehren ableiten vielleicht?

    Wer darauf spekuliert wird aber bitter enttäuscht. Denn mehr als die Beweisführung, dass das Leben und die Welt voller Unwägbarkeiten steckt und alles sowieso anders kommt, als man denkt, wird man aus diesem Buch nicht herauslesen können. Ein paar Binsenweisheiten, ein wenig Philosophie, ein paar Dutzend Seiten Autobiografisches, und ja, immer wieder der Schwarze Schwan, der durch die Seiten geistert und von dem sich der Leser irgendwann fragt: was ist denn jetzt damit? Nichts ist damit. Aber vielleicht ist die Quintessenz dieses Werkes ja die, dass Bücher mit wenig Substanz, die zu internationalen Bestsellern werden, selbst Schwarze Schwäne sein können. Vielleicht wollte uns Taleb ja das aufzeigen.

 

Eine Tussi sagt 'Ja!' Auf Katzenpfoten zum Traualtar

Buchseite und Rezensionen zu 'Eine Tussi sagt 'Ja!' Auf Katzenpfoten zum Traualtar' von Daniela Katzenberger
NAN
(0 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Eine Tussi sagt 'Ja!' Auf Katzenpfoten zum Traualtar"

Format:Taschenbuch
Seiten:208
EAN:9783864703829
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In dir lebt das Kind, das du warst

Buchseite und Rezensionen zu 'In dir lebt das Kind, das du warst' von Whitney Hugh Missildine
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "In dir lebt das Kind, das du warst"

Format:Broschiert
Seiten:360
Verlag: Klett-Cotta
EAN:9783608963007
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Rezensionen zu "In dir lebt das Kind, das du warst"

  1. Das innere Kind

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 01. Feb 2019 

    Wie sehr lebt das Kind, das wir einmal waren, in uns weiter? Welche Elternrolle übernehmen wir uns selbst gegenüber? Wie prägen uns Glaubenssätze der Eltern in unserem Erwachsenleben?
    Mit diesen Fragen beschäftigt sich Whitney Hugh Missildine in seinem Buch In dir lebt das Kind, das du warst. Der Autor und Psychotherapeut erklärt umfangreich aber gut verständlich, welche Verhaltensmuster wir aus der Kindheit weiterführen und wie wir als Erwachsen mit diesen seelischen Belastungen umgehen beziehungsweise diese abbauen. Veranschaulicht werden seine Ausführungen durch zahlreiche Fallbeispiele. Er gliedert das Buch in drei Abschnitte: das innere Kind erkennen und akzeptieren, der Einfluss der elterlichen Einstellungen auf unser Erwachsenenleben und Änderungsstrategien für sich selbst und das eigene Leben. Ich konnte für mich einiges an Verhaltensmustern wieder erkennen.
    Mein Kritikpunkt: Das vorliegende Buch ist schon in den 1960er Jahren erschienen und jetzt in neuer Übersetzung vom Klett Cotta Verlag wieder aufgelegt worden. Und das merkt man! Es werden doch sehr patriarchalische Rollenbilder übermittelt. Im Kapitel über Perfektionismus wird zum Beispiel der erfolgreiche Geschäftsmann der ordentlichen Hausfrau gegenübergestellt. Auch wenn diese Denkweise in den Köpfen vieler immer noch vorhanden ist, muss man ja nicht unbedingt mit so alten Geschichten aufwarten.

 

Generation Weltuntergang

Buchseite und Rezensionen zu 'Generation Weltuntergang' von Stefan Bonner
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Generation Weltuntergang"

Ungewöhnlich heiße Sommer, Superstürme, Dauerregen, Überschwemmungen – der Klimawandel ist da. Das Bestsellerduo Bonner/Weiss („Generation Doof“) nimmt sich in "Generation Weltuntergang" die Erderwärmung und den Klimawandel vor und sagt, wie es so weit kommen konnte, wie sehr uns die klimatischen Veränderungen betreffen und was wir jetzt tun müssen. Obwohl in den Nachrichten Daueralarm herrscht, das Wetter Kapriolen schlägt, der Meeresspiegel steigt und die Pole schmelzen, wettern Scharfmacher allerorten gegen die Klimawissenschaft, und die Politiker haben keinen Plan. Und wir selbst sehen dem Geschehen hilflos zu oder stecken den Kopf in den Sand. Denn was können wir schon tun? Eine ganze Menge, sagen Stefan Bonner und Anne Weiss. In „Generation Weltuntergang“ erzählen sie auf aufrüttelnde und zugleich leicht verstehbare Weise die Geschichte des Klimawandels und sagen, welche Konsequenzen er für unser aller Leben hat. Denn letztlich geht es um nichts weniger als die Frage: Ist die Menschheit noch zu retten oder sind wir die die Letzten unserer Art?

Format:Taschenbuch
Seiten:320
Verlag: Droemer TB
EAN:9783426301982
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Rezensionen zu "Generation Weltuntergang"

  1. Sind wir zu doof unseren Planeten zu retten?

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 15. Mär 2019 

    Sind wir zu doof unseren Planeten zu retten? Der Klimawandel ist schon lange kein Schlagwort mehr, sondern reale Bedrohung. Hitzewellen und Tropennächte über Wochen in mitteleuropäischen Sommern, verheerende Waldbrände, gleichzeitig immer wieder Überschwemmungen, Orkan artige Winde. Können wir wirklich davor die Augen verschließen und den Klimawandel verleugnen.
    „… Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“ Alternative Fakten kannte wohl schon J. W: Goethe, man sollte meinen wir sind schlauer geworden.
    Mitnichten. Als der Klimagipfel im Dezember 2015 euphorisch begrüßt wurde und ein internationales Zusammengehörigkeitsgefühl heraufgeschworen wurde, hätte man sich schon ein wenig in trockenen Tüchern wähnen dürfen, Doch mit der Wahl Trumps zum amerikanischen Präsidenten -America first, give a shit about the rest – tritt die Supermacht USA von den Ergebnissen zurück. Doch auch die meisten andern Staaten schaffen keine Maßnahmen, die Erderwärmung zu verlangsamen. Zu stoppen ist ja nahezu unmöglich geworden.
    Stefan Bonner und Anne Weiss bieten ihrem Buch Generation Weltuntergang nicht nur sehr vier Information über die historischen, meteorologischen und politischen Hintergründe. Sie schreiben auch in ganz klarer und eindeutiger Sprache, was wir im Kleinen tun können. So einfach, dass es auch der Dümmste unter uns verstehen sollte: Noch können wir Strandspaziergänge und klare Waldluft genießen. Wie lange noch bis die Meeresspiegel steigen und die Wälder gerodet sind? Die Öko- und Umweltbewegung hat sich von Anfang an unbeliebt gemacht, dass ie den Verzicht predigt. Aber ohne Einschränkung des Individualverkehrs, des Fleischkonsums, des Einwegkonsums werden wir über kurz oder lang den Karren an die Wand fahren.
    Wir sind wohl die letzte Generation, die die Möglichkeit hat etwas zu ändern. Worauf warten wir noch?

 

Angry White Men: Die USA und ihre zornigen Männer

Buchseite und Rezensionen zu 'Angry White Men: Die USA und ihre zornigen Männer' von Michael Kimmel
NAN
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Inhaltsangabe zu "Angry White Men: Die USA und ihre zornigen Männer"

Die Supermacht USA befindet sich in einer tiefen Identitätskrise. Einst berühmt für ihre pragmatische Kompromissbereitschaft stehen sich Republikaner und Demokraten unversöhnlich gegenüber, gewinnen ehemals politische Randgruppen wie die Tea Party enormen politischen und gesellschaftlichen Einfluss. Das Land radikalisiert sich und die weiße männliche Bevölkerung spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Wer sind die zornigen weißen Amerikaner, die ihren "Way of Life" so gefährdet sehen, dass sie zum radikalen Widerstand gegen jeden bereit sind, der ihre Anschauungen nicht teilt? Woher rührt die Wut auf Frauenemanzipation und Immigranten, auf Farbige und Homosexuelle, auf die Gleichstellung der Geschlechter und generell auf "die im Weißen Haus"?

Dieses Buch zeichnet das beklemmende Porträt einer vorrangig männlichen Bewegung, deren Angst vor dem eigenen Bedeutungsverlust, vor dem Verlust amerikanischer Männlichkeit und Dominanz nicht nur die kommenden Präsidentschaftswahlen bestimmen wird, sondern darüber hinaus auch die amerikanische Außenpolitik - also uns.

Format:Kindle Edition
Seiten:352
EAN:

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Wunderwaffe Wertschätzung

Buchseite und Rezensionen zu 'Wunderwaffe Wertschätzung' von Tim Niedernolte
2
2 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Wunderwaffe Wertschätzung"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:208
Verlag: Adeo
EAN:9783863341817
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Rezensionen zu "Wunderwaffe Wertschätzung"

  1. Ein wichtiges Thema, aus dem man mehr hätte machen müssen!

    2
    (2 von 5 *)
     - 24. Dez 2018 

    Tim Niedernoltes Sachbuch „Wunderwaffe Wertschätzung. Vom großen Glück einer einfachen Lebenshaltung“ ist 2018 bei adeo erschienen und umfasst 192 Seiten.
    In unserer Gesellschaft weht ein rauer Wind. Ob auf der Straße, im Internet oder Beruf: Jede/r schaut zuerst auf sich selbst, sieht die Mitmenschen kaum noch oder macht sie gar nieder, die Natur wird ausgebeutet. Diesem Trend will Tim Niedernolte die Wertschätzung entgegensetzen. Dabei lässt er eine Menge anderer mehr oder weniger Prominenter zu Wort kommen und berichtet aus seinem eigenen Leben.
    Das Buch kommt fröhlich und positiv daher: Auf dem Cover ein lachender Tim Niedernolte, im Inneren fallen den Leser/innen sofort die großen, bunten Fotos ins Auge. Das Glück scheint also wirklich greifbar nahe. Auf den zweiten Blick erscheinen mir die Bilder jedoch eher oberflächlich mit wenig Bezug zum Alltag. Die einzelnen Kapitel sind durch klare, harmonische Farbgebung voneinander abgetrennt, wichtige Aussagen sind farblich abgehoben und zusammengefasst.
    Anhand von Gesprächen mit prominenten Zeitgenossen, z.B. Dunja Hayali, Christian Rach oder Marcell Jansen, die ich vorher nicht kannte, geht der Autor auf die Fragen ein, warum Wertschätzung so wichtig ist, wo sie uns begegnet und schließlich welche positiven Folgen eine Kultur der Wertschätzung haben kann. Hier bieten sich durchaus einige Denkanregungen, wenn z.B. erwähnt wird, dass Wertschätzung auch die Achtung vor mir selbst beinhaltet, Mühe bereitet und welche kleinen Gesten im Alltag Wertschätzung zeigen; bei den Ausführungen geht er allerdings zu sehr auf biographische Ereignisse seiner selbst und seiner Gesprächspartner/innen ein. Es fehlten mir beim Lesen einfach der Blick und der Transfer auf den Alltag und die Gesellschaft, die nur am Rande gestreift werden. Auch der Aspekt der Wertschätzung der Natur wird nur im Nebenbei erwähnt. Zwar kommt auch Niedernolte nicht drum rum, den Einfluss der Social Media zu erwähnen, doch ebenfalls hier bleibt er nur an der Oberfläche. Was wir konkret dieser Entwicklung entgegenzusetzen haben und welche Folgen diese negativen Entwicklungen auf Gesellschaft und Umwelt haben, wird mit kaum einem Wort erwähnt.
    Niedernoltes Sprache und Stil sind locker flockig. Je weiter ich gelesen habe, desto mehr allerdings stieß mir der teils sehr flapsige Stil auf, wenn z.B. immer wieder von „genervt“ oder „auf die Nüsse gehen“ die Rede ist. An einigen Stellen werden die Leser/innen direkt angesprochen und somit zu Nach- und Mitdenken animiert – eine Form, die mir an sich gefällt, die aber wegen des eher oberflächlichen Inhalts leider nicht sehr zum Tragen kommt.
    Ich bin mit großem Enthusiasmus an das Buch herangegangen, war von den ersten Seiten auch recht angetan, aber insgesamt hat mich das Buch doch sehr enttäuscht: Es bleibt zu sehr an der Oberfläche, die „Alltagstauglichkeit“ bleibt auf der Strecke und der Stil wird dem ernsten Thema nicht gerecht. Für jemanden, der sich ernsthaft mit der Wertschätzungskultur auseinandersetzen möchte und einen Blick auf unsere Gesellschaft(sentwicklung) werfen möchte, kann ich dieses Buch leider nicht empfehlen.

 

Südafrika mit 21

Buchseite und Rezensionen zu 'Südafrika mit 21' von Melanie Verwoerd
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Südafrika mit 21"

Die Demokratie Südafrikas ist volljährig - und mit ihr die Generation der "frei Geborenen". Melanie Verwoerd, die im Parlament Nelson Mandelas an der neuen Verfassung mitschrieb, und der Autor Sonwabiso Ngcowa wollten wissen, wie es Südafrika und seinen jungen Menschen heute geht. Sie sind quer durch das Land gereist und haben die Lebensgeschichten von jungen Männern und Frauen gesammelt, die 1994 geboren sind. Wie viel reicher als alle Zahlen und Statistiken ist die Ausbeute dieser Reise! Schonungslos ehrlich erzählen die jungen Menschen von ihrem Leben: Von der attraktiven cross-gender Prostituierten, die unter einer Brücke schläft bis zur erfolgreichen Fashion-Designerin. Von dem jungen Musiker, der schon als Kind allein für viele Geschwister sorgte oder dem Studenten, der in der Enklave Orania ausschließlich unter Weißen aufwuchs. Berührend, verstörend, bisweilen witzig und erstaunlich optimistisch sind ihre Geschichten, und sie bieten einen tiefen Einblick in den Zustand des modernen Südafrika. Das Resümee ist eindeutig: Das Land bleibt seinen Kindern auch 21 Jahre nach dem Ende der Apartheid allzu viel schuldig.

Format:Taschenbuch
Seiten:208
EAN:9783779505631
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Rezensionen zu "Südafrika mit 21"

  1. Südafrika - junge Leute berichten

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 18. Dez 2018 

    Die Apartheid ist seit 21 Jahren zu Ende. Wie lebt man heute in Südafrika ? Was denken die Leute über ihr Leben in Südafrika ?

    Die zwei Autoren stellen sich auch diese Frage. Um Antworten zu finden, treffen sie sich mit 16 jungen Menschen, die im Jahr geboren wurden, als Nelson Mandela gewählt wurde und somit die Apartheid beendete.

    Es sind 16 Lebensgeschichten von weißen, mehrheitlich aber schwarzen Südafrikaner, die befragt werden über ihr bisheriges Leben und über ihre Zukunftspläne.
    So erlebe ich als Leser die Schicksale, die Armut, Gewalt, Ungleichheit und gleichzeitig die Ausdauer, Kraft und persönliche Stärke der verschiedenen Erzähler.

    Es sind keine Geschichten von Erfolg und Luxus. Kein Strandpanorama und keine Safarie, sondern Lebensgeschichten von interessanten Leuten, die voller Hoffnung nicht aufgeben und teils vor Erfolg, teils vor Tod und sozialem Abgrund stehen.

    Notizen zum Inhalt:
    junge Frau mit schwerer Kindheit, aus der schwarzen Armut zum Musiklehrer, ein Junge vom Land will Bildung, die weiße Enklave Orania, eine begabte Tänzerin und zwei Identitäten beim Ausweisamt, eine lesbische Rapperin, Tochter zwei weißer lesbischer Frauen, Schwanger in der Schulzeit, Zwillingen touren mit klassischer Musik durch die Welt, Modedesignerin, muslimischer Kricket Spieler aus Australien

 

Fantasyland

Buchseite und Rezensionen zu 'Fantasyland' von Kurt Andersen
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Fantasyland"

500 Jahre Realitätsverlust - Die Geschichte Amerikas neu erzählt
Broschiertes Buch
"Das postfaktische Zeitalter ist kein unerklärliches und verrücktes neues Phänomen. Im Gegenteil: Was wir jetzt sehen, ist nur die Spitze des Eisberges", schreibt Kurt Andersen in seinem aufsehenerregenden Buch Fantasyland. Der Hang zum Magischen und Fantastischen, so der preisgekrönte Kulturjournalist, ist tief in die kollektive DNA der Amerikaner eingeschrieben. Er entstand, als europäische Siedler erstmals den Boden der "Neuen Welt" betraten, im Gepäck vor allem eins: ausgeprägten Individualismus und Lebensträume und Fantasien von epischem Ausmaß. Mitreißend und eloquent erzählt Andersen vom großen amerikanischen Experiment - und warum es so spektakulär scheiterte. Wer verstehen will, wie die Grenze zwischen Realität und Illusion derart verrutschen und ein Mann wie Donald Trump es ins Weiße Haus schaffen konnte, muss dieses Buch lesen.

Format:Broschiert
Seiten:736
EAN:9783442159680
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Rezensionen zu "Fantasyland"

  1. Das Buch lesen und die USA verstehen !

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 14. Feb 2019 

    Das Buch ist keine eintönige Polemik gegen die USA, sondern es ist ein Bericht über die Merkwürdigkeiten in der Geschichte im Land der Freiheit. Eine Freiheit, jede Idee gut zu heißen, solange man sich dabei kurz gut fühlt oder damit an Geld kommt.

    So erfahre ich von den Siedlern, denen das gelobte Land versprochen wurde, über die Eroberung des Landes nach Westen, den Goldrausch, die Industrialisierung, Ausbreitung der Werbung und die Lügen der Wirtschaft.

    Wie die 60ziger mit der Hippie Zeit die Selbstverwirklichung und Selbsttäuschung antrieb und wie in den 80zigern der Trend anfängt in den neuen privaten Medien keine Qualität von Informationen mehr zu liefern, sondern die Fantasiewelt an Bedeutung gewinnt. Hauptsache Gewinne machen.

    Durch Internet und Medien glauben die Amis immer schneller daran, was sie glauben sollen, in der Politik, bei fake news, bei Verschwörungstheorien und beim Einkaufen (zum Beispiel: Immobilienblase).

    Einzig die Presse wirkt noch als mahnendes Organ in der Gesellschaft. Politik, Staat und Religionen sind mit merkwürdigen Ideen, Entscheidungen genauso verseucht wie der normale Mensch in den USA.

    Natürlich betrachtet dieses Buch die USA aus einem sehr kritischen Blickwinkel, natürlich gibt aufgeklärte, kritisch denkende, intellektuell gut ausgebildete Amerikaner, aber das Buch hilft ungemein die Merkwürdigkeiten der Amerikaner zu verstehen.

 

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