Résistance und Todesmarsch: Ein Franzose in Buchenwald, Halberstadt und Langenstein

Buchseite und Rezensionen zu 'Résistance und Todesmarsch: Ein Franzose in Buchenwald, Halberstadt und Langenstein' von Paul Le Goupil
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Format:Taschenbuch
Seiten:424
EAN:9783868411379

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Briefe aus der Deportation: Französischer Widerstand und der Weg nach Auschwitz

Buchseite und Rezensionen zu 'Briefe aus der Deportation: Französischer Widerstand und der Weg nach Auschwitz' von Pierre Dietz
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Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:304
EAN:9783868410426

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Winston Churchill

Buchseite und Rezensionen zu 'Winston Churchill' von Sebastian Haffner
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Format:Taschenbuch
Seiten:208
EAN:9783499613548

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Die Unsichtbaren: Untertauchen, um zu überleben. Eine wahre Geschichte.

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Unsichtbaren: Untertauchen, um zu überleben. Eine wahre Geschichte.' von Claus Räfle
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Untertauchen, um zu überleben. Eine wahre Geschichte
Broschiertes Buch
Nicht mehr als 5.000 Juden überlebten das Inferno des Völkermords in Deutschland auf eine sehr ungewöhnliche Weise: Sie "tauchten unter", sie "flitzten", wie sich die Berliner ausdrückten. Sie wurden unsichtbar.

Vier junge Menschen, jüdischer Herkunft, beschließen in den Untergrund zu gehen, als die Situation nach Beginn der Deportationen für sie jeden Tag gefährlicher wird. Ein riskantes Vorhaben in einer Stadt, in der es nur so wimmelt von Gestapo, Denunzianten und Spitzeln. Cioma wird sich mit dem Fälschen von Pässen über Wasser halten, Hanni lässt die Haare blond färben, Eugen beteiligt sich am Widerstand und Ruth tarnt sich als Kriegerwitwe. Ihre Angst, aufzufallen und entdeckt zu werden, lässt sie keine Minute los, hindert sie aber auch nicht daran, sich dennoch zu verlieben und die kleinen Momente des Glücks zu genießen.Von diesen vier Jugendlichen und ihrem Überlebenswillen handelt dieses auf Tatsachen beruhende Buch, das zu dem gleichnamigen Film von Claus Räfle erscheint.

Spannend, berührend und einfühlsam erzählt.

Mit zahlreichen Dokumenten, Fotografien und Filmstills

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:160
EAN:9783945543443

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Geisterkinder: Fünf Geschwister in Himmlers Sippenhaft

Buchseite und Rezensionen zu 'Geisterkinder: Fünf Geschwister in Himmlers Sippenhaft' von Valerie Riedesel Freifrau zu Eisenbach
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

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[Neuwertig und ungelesen, als Geschenk geeignet ]

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:416
Verlag: SCM Hänssler
EAN:9783775157919

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Rezensionen zu "Geisterkinder: Fünf Geschwister in Himmlers Sippenhaft"

  1. Was mit den Angehörigen der Hitler-Attentäter passierte

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 18. Sep 2017 

    Cover und Gestaltung:
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    Auf dem Cover ist das verschwommene Bild eines "Geisterkindes" zu sehen, der Titel leicht ausgestanzt, was einen schönen, haptischen Effekt hat. Die Farben sind in Schwarz, Weiß und Grautönen und stehen damit sowohl für die damalige Zeit, aber auch für das graue Leben, das hinter den Fenstern stattfand. Das Buch ist ein Hardcover mit Schutzumschlag, sogar an ein Lesebändchen wurde gedacht. Das Buch macht einen tollen optischen und haptischen Eindruck und ist sehr hochwertig.

    Inhalt:
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    Nachdem am 20.Juli 1944 das Attentat auf Hitler misslungen ist, werden nicht nur die Attentäter und ihre direkten Verbündeten verhaftet, auch viele ihrer Angehörigen werden in sogenannte Sippenhaft genommen. Auch die Frau und Kinder von Cäsar von Hofacker, der eine der treibenden Kräfte war, werden verhaftet. Doch nicht nur das: während die jüngeren 3 Kinder ohne das Wissen der Mutter und Geschwister in ein Kinderheim verschleppt werden, werden Cäsars Frau Lotte und die beiden ältesten Kinder Anna-Luise und Eberhard von einem Ort zum anderen verfrachtet. Keine Seite weiß genau, was mit den anderen ist. Mal werden sie etwas besser, mal schlechter von der Gestapo behandelt, aber immer schwebt die Angst, hingerichtet zu werden oder an Krankheit oder Verhungern sterben zu müssen.
    Die jüngeren Kinder dürfen ihre Identität nicht preis geben, sie sind die "Geisterkinder". Nach der Befreiung schreiben Anna-Luise und ihre jüngere Schwester Christa ihre Erlebnisse in Form von Tagebüchern auf. Die Tochter von Anna-Luise erzählt basierend auf den Tagebucheinträgen unter Einbeziehung weiterer Quellen sehr einfühlsam und spannend über diese Zeit.

    Bis dato hatte ich von dem missglückten Stauffenberg-Attentat zwar gehört, aber mir war vorher nicht bewusst, welche Folgen dies hatte, vor allem auch für die Angehörigen der an dem Attentat Beteiligten. Daher war ich sehr neugierig, mehr über die Geisterkinder zu erfahren und wurde nicht enttäuscht.

    Mein Eindruck:
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    Alleine die Aufmachung des Buches hat mich direkt begeistert: Neben Cover und Außengestaltung gefiel mir auch das Innenleben sehr gut. Die Kapitel sind chronologisch in Kriegskindheit, Attentat und Verfolgung, Himmlers Gefangene, Freiheit eingeteilt, innerhalb der Kapitel werden nach der Trennung der Familie stets abwechselnd das Leben von Lotte mit den älteren und dann wieder das von Christa mit den jüngeren Geschwistern geschildert. So ist stets ein roter Faden erkennbar und man kann den Geschehnissen gut folgen. Im sehr ausführlichen Anhang sind die Stammbäume der wichtigsten Familien, ein Abkürzungsverzeichnis, ein umfangreiches Personenverzeichnis sowie die obligatorischen Literatur- und Bildnachweise für weitere Recherchen enthalten. Auf diese Weise findet man sich gut zurecht.

    Ich war von Anfang an sehr gefesselt von diesem Buch. Die Autorin versteht es, persönlicher Quellen wie Briefe oder Tagebucheinträge geschickt mit Fakten aus anderen Quellen so zu verbinden, dass der Leser das Gefühl hat, die Gefangenen zu begleiten. Durch den stetigen Wechsel zwischen den beiden Familienteilen wurde auch eine gewisse Spannung erzeugt. Obwohl ich durch den Klappentext wusste, dass die beiden Mädchen überleben, habe ich ständig mitgefiebert, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Man erfährt viel über die Ängste, Sorgen und Nöte der von Hofackers, aber auch viel von Mitgefangenen, zu denen auch bekannte Persönlichkeiten wie Isa Vermehre und Dietrich Bonhoeffer gehörten. Sie wussten nie, was als nächstes geplant war und ob sie die Gefangenschaft überleben würden und doch haben sie sich alle das Vertrauen in Gott und dadurch auch ihre Hoffnung bewahrt. Ich war berührt davon, wie sich alle gegenseitig helfen, um die Notlage gemeinsam zu überstehen.

    Schockiert hat mich dabei zum einen die Trennung der Familie, zum anderen die Tatsache, dass die jüngeren Kinder ihm NS-Heim ihre Identität vollkommen vergessen sollten, damit keiner was merkte.

    "Die Verschleppung der Kinder nach Bad Sachsa als staatliche Fürsorge darzustellen, ist geradezu ein Paradestück wirklichkeitsverzerrender Nazi-Propaganda, an die viele der Verantwortlichen sicherlich selber glauben. Als einschüchternde Bedrohung ist die Sippenhaft gewollt, ihre konkrete Umsetzung jedoch soll im Verborgenen geschehen und nicht weiter in das Bewusstsein der Bevölkerung dringen. Die Sippenhäftlinge sollen unsichtbar bleiben." (S. 140).

    Als dann Soldaten werden in einem Gebäude des Kinderheims untergebracht werden, heißt es:
    "Sich begegnen oder gar miteinander reden dürfen sie nicht: Für die Soldaten sind die Schemen hinter der Scheibe nur die 'Geisterkinder'..." (S.172)

    Ich bin sehr froh, dass einige dieser Geisterkinder über ihr Schicksal berichtet haben und dass die Autorin es geschafft hat, ein solch umfassendes und berührendes Werk über diese Schicksale zu schreiben. Ich kann das Buch sehr empfehlen, da es einen unschönen, aber wichtigen Teil deutscher Geschichte lebendig und sehr eindringlich erzählt.

    Fazit:
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    Packend und eindringlich geschriebener Zeitzeugenbericht über die Sippenhaft der Angehörigen der Stauffenberg-Attentäter