Ich bleib an deiner Seite

Buchseite und Rezensionen zu 'Ich bleib an deiner Seite' von Larissa & Ian Murphy
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Larissa und Ian waren ein ganz normales junges Paar, das vorhatte, bald zu heiraten. Sie träumten davon, eine Familie zu gründen und gemeinsam alt zu werden. Doch als Ian einen schweren Autounfall hatte, eine massive Gehirnverletzung erlitt und eine Mehrfachbehinderung davontrug, änderte sich alles. Beide ahnten nicht, was Liebe alles aushalten kann. In diesem Buch erzählen sie ihre Geschichte.

Format:Broschiert
Seiten:256
Verlag: Gerth Medien
EAN:9783957340580
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Rezensionen zu "Ich bleib an deiner Seite"

  1. Sehr emotionales Buch

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 24. Sep 2015 

    Klappentext
    Larissa und Ian waren ein ganz normales junges Paar, das vorhatte, bald zu heiraten. Sie träumten davon, eine Familie zu gründen und gemeinsam alt zu werden. Doch als Ian einen schweren Autounfall hatte, eine massive Gehirnverletzung erlitt und eine Mehrfachbehinderung davontrug, änderte sich alles. Beide ahnten nicht, was Liebe alles aushalten kann. In diesem Buch erzählen sie ihre Geschichte

    Die Autoren
    Ian und Larissa Murphy sind seit 2010 verheiratet und wohnen in Pennsylvania. Sie leben und lachen zusammen, während sie mit den Herausforderungen eines Lebens umgehen lernen, das von Schmerz und Einschränkungen, aber auch von großer Liebe geprägt ist.
    www.ianandlarissa.com

    Meine Meinung

    Story
    Dieses wunderbare und emotionale Buch hat mich sehr berührt. Die reale Geschichte von Ian und Larissa ist von Liebe zueinander und der Liebe zu Gott geprägt. Ian ist eine starke Persönlichkeit. Er kämpft sich über Jahre wieder ins Leben, ist aber von einem normalen Leben noch weit entfernt. Trotzdem bewundere ich seine Kraft und Willensstärke. Der Glaube an Gott, an Larissa und an seine Familie gibt ihm die Kraft immer weiter zu machen.

    Der Unfall hat Ian zu einem lebenslangen Pflegefall gemacht. Ewig liegt er im Wachkoma und kämpft sich mit Mühe wieder an die Oberfläche. Dabei ist der Zusammenhalt seiner Familie, die Unterstüzung von Larissa und der Glaube an Gott, ausschlaggebend. Die komplette Familie verbringt immer wieder glückliche Zeiten in ihrem Haus am See und Larissa ist völlig in die Familie integriert und wird wie eine eigene Tochter aufgenommen.

    Ich bewundere die Stärke von Larissa. Sie gibt alles und noch viel mehr, um den alten Ian Stück für Stück, wieder ins Leben zu holen.
    Doch auch wenn Larissa nach außen hin immer stark zu sein scheint, hat sie auch die Tage an denen sie sich fragt, ob das ganze überhaupt Sinn macht und ob sie Ian immer noch heiraten will, obwohl sie weiß, dass es nie einen normalen Alltag geben wird.

    Bei all diesen schrecklichen Hürden, die Ian, Larissa und Ians Familie überwinden müssen, ist eines immer vorhanden, der Glaube an Gott und das alle nach Gottes Wille geschieht. Man könnte sogar soweit gehen und sagen, das ihr Glaube, durch den Unfall, noch viel stärker geworden ist.

    Schreibstil
    Das Buch ist leicht zu lesen. Es wird meistens aus Larissas Sicht geschildert. Was mich jedoch etwas gestört hat war das hin und her in der Zeit. Mal handelt es vor, dann wieder nach dem Unfall, dann vor der Hochzeit und danach, was ich ein wenig verwirrend fand. Ansonsten ist das Buch wirklich sehr emotional und lässt den Leser Höhen und Tiefen miterleben.

    Mein Fazit

    Ein sehr emotionales Buch, in dem die Liebe und der Glaube an Gott eine sehr große Rolle spielen. Ein Buch was bewegt und zum Nachdenken anregt.
    Ich vergebe hier volle vier von fünf Sternen

 

In eisige Höhen. Das Drama am Mount Everest

Buchseite und Rezensionen zu 'In eisige Höhen. Das Drama am Mount Everest' von Jon Krakauer
NAN
(0 Bewertungen)

Eines der besten Bergbücher wie es hautnah und nachvollziehbar zeigt, warum Leute auf den Gipfeln ihre Leben riskieren obwohl sie es gerade dort wiederfinden wollen.

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:405
Verlag: Piper
EAN:9783492229708
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Das rote Schaf der Familie: Jessica Mitford und ihre Schwestern

 

Kindheiten: Wie kleine Menschen in anderen Ländern groß werden

Rezensionen zu "Kindheiten: Wie kleine Menschen in anderen Ländern groß werden"

  1. Mama, wo wohnt das Glück?

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 12. Jul 2015 

    Afrikanische Babys schreien viel weniger als deutsche; in japanischen Kitas fühlen sich die Kleinen viel wohler als in unseren; in Finnland leistet die Schul-Ambulanz erste Hilfe bei mangelndem Lernerfolg - es gibt noch viel mehr Beispiele gelingender Kindererziehung auf dieser Welt! Michaela Schonhöft war in Südostasien und Südamerika, in Skandinavien und Frankreich und anderswo und hat mit Eltern rund um den Globus gesprochen. Können es die anderen besser?

    Mama, wo wohnt das Glück?

    Diese Frage der zweieinhalbjärhigen Tochter der Autorin stellt schon den Dreh- und Angelpunkt dieses Buches heraus. Denn Glück als das wesentliche Erziehungsziel - darauf können Eltern sich weltweit über alle Sprachen, Kontinente und Kulturen verständigen. Doch wie das Glück zu definieren und zu erreichen ist, darüber haben sie alle sehr unterschiedliche Ansichten.

    Ein interessantes und gut recherchiertes Buch bietet Michaela Schonhöft hier, das Einblicke in die Kindheiten quer über den Globus vermittelt. Teilweise beruhen die Erkenntnisse auf eigenen Beobachtungen der Autorin durch Reisen in die verschiedensten Länder der Welt, teilweise beruft sie sich in ihren Ausfürungen aber auch auf Sekundärquellen wie Studien, Ratgeber und auch Medien.

    Angefangen bei der Schwangerschaft bis hin ins Erwachsenenalter präsentiert die Autorin die landestypischen Unterschiede. In China beispielsweise schicken viele Eltern ihre Kinder gleich in zwei Kindergärten - morgens in den 'normalen', nachmittags in den englischsprachigen. In den Niederlanden sind Überstunden nahezu verpönt - die arbeitsfreie Zeit gehört der Familie und damit den Kindern. Und in Deutschland ist es wichtig, dass Kinder sich von klein auf an Regeln und Grenzen halten.
    Aber auch das Heranwachsen der Jugendlichen ist erstaunlich unterschiedlich. Klar, die Kindheit endet nicht plötzlich - aber wie verschieden der Umgang mit der Pubertät sein kann, ist schon verblüffend. Dabei kristallisieren sich bei allen Unterschieden jedoch auch Gemeinsamkeiten heraus. So liegt beispielsweise dem oftmals nicht nachvollziehbaren Verhalten der Jugendlichen das dringende Bedürfnis zugrunde, sich zu bewähren. Statt von der Gesellschaft Mutproben gestellt zu bekommen (wie das Erlegen eines wilden Tieres) denken sich hierzulande die Jugendlichen eigene Bewährungsmöglichkeiten aus (wie der Diebstahl im Kaufhaus). In jedem Fall ein interessanter Gedankengang.

    Kindern geht es dort am besten, wo Erziehung als gemeinschaftliche Aufgabe betrachtet wird.

    Manches gerät hier in der Darstellung etwas wissenschaftlich-trocken, das meiste jedoch ist gut verständlich präsentiert und verschafft dem Leser einen wirklich guten Überblick über die kulturellen Unterschiede in der Kindererziehung. Damit ist das Buch in jedem Fall geeignet, um eigene und gesellschaftliche Werte gelegentlich doch einmal zu überdenken...

    Vielleicht kommen wir so ja dem Glück ein Stück näher?

    © Parden

 

Müssen wir schon wieder machen, was wir wollen?: Meine Geschichten aus dem Kindergarten

Buchseite und Rezensionen zu 'Müssen wir schon wieder machen, was wir wollen?: Meine Geschichten aus dem Kindergarten' von Anna Grammah
NAN
(0 Bewertungen)

Kindergärtnerin Anna Grammah bewältigt täglich den Spagat zwischen Kindern, Eltern und Mitarbeitern. Als motorische Leistungsträgerin ihrer Gruppe baut sie unter Achmeds strenger Aufsicht Laserschwerter, erduldet Lektionen in Sachen Verfeinerung, die literweise Rote-Bete-Saft in Kindergesichtern beinhalten, und Waldemar sorgt dafür, dass sie auch noch etwas lernt. Zum Beispiel, dass man in der Kirche nicht reden darf – sonst wird man gekreuzigt. Weiß sein großer Bruder, und der muss es ja wissen, schließlich ist er schon sieben.

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:256
Verlag:
EAN:
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Die sieben Säulen der Weisheit. Lawrence von Arabien.

 

Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman!: Abenteuer eines neugierigen Physikers

 

Lehrerkind: Lebenslänglich Pausenhof

Buchseite und Rezensionen zu 'Lehrerkind: Lebenslänglich Pausenhof' von Bastian Bielendorfer
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Was wird aus einem Menschen, wenn Mama und Papa Lehrer an der eigenen Schule sind – und somit an jedem Tag im Jahr Elternsprechtag ist, die Mitschüler einen zum Daueropfer ernennen und es bei den Bundesjugendspielen nicht einmal für eine Teilnehmerurkunde reicht? Genau: Er wird selbst Lehrer! Mit gnadenloser Selbstironie schildert Bastian Bielendorfer, wie er der pädagogischen Sippenhaft zu entrinnen versucht, und verrät dabei, welch zarte Seele sich unter so manchem grob gehäkelten Mathelehrerpullunder verbirgt.

Format:Taschenbuch
Seiten:304
EAN:9783492272964
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Rezensionen zu "Lehrerkind: Lebenslänglich Pausenhof"

  1. Lehrerkind - Lebenslänglich Pausenhof

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 20. Jun 2018 

    Bastian Bielendorfer
    Lehrerkind - Lebenslänglich Pausenhof
    PIPER

    Autor: Bastian Bielendorfer ist Stand-up-Comedian, Diplompsychologe und Lehrerkind. Zusammen mit seiner Frau versteckt er sich vor den guten Ratschlägen seiner Eltern in Köln. Mit seiner Solo-Bühnenshow »Das Leben ist kein Pausenhof!« ist er von Kiel bis Zürich live zu sehen, mehr unter www.bastian-bielendorfer.de (Quelle: PIPER)

    Bastian Bielendorfer kommt nach seiner mündlichen Abiturprüfung freudig nach Haus, um seinen Eltern sein Ergebnis mitzuteilen. Diese sitzen gerade am Essenstisch und löffeln Ihre Erbsensuppe. Mit geringem Interesse nehmen die beiden Eltern das Ergebnis Ihres Sohnes zur Kenntnis, der eine Eins in der Prüfung bekommen hat. Nach einigen Hin und Her ist das Gespräch beendet und der Autor nimmt uns mit auf eine Reise, quer durch sein Leben als Lehrerkind.

    Das Buch ist in 27 Kapiteln aufgeteilt, von denen manche nochmals eigene Unterkapitel haben. Die Überschriften der verschiedenen Kapitel haben einen anderen Schriftstil als der Text und wirken so, als wären Sie mit der Hand geschrieben. Die Kapitel sind dabei recht chronologisch aufgebaut, so das der Leser von der Grundschule bis zur Universität alles Mitverfolgen kann. Besonders hervorzuheben sind die Kapitel, welche einzelne Lehrergruppen beschreiben. Diese Kapitel sind auch von der Gestaltung her, völlig anders und wirken wie ein Eintrag in ein Klassenbuch (passend zum Inhalt des Buches). Zum einen sind diese Kapitel in Schreibschrift geschrieben und wirken so, als wären sie handschriftlich verfasst und zum anderen sind die Seiten mit Linien und Überschriften bedruckt (Sie heben sich optisch völlig vom Rest des Buches ab). In diesem Kapitel behandelt der Autor die verschiedenen Arten von Lehrern (Biologie, Deutsch, …) und erläutert einige Punkte an Beispielen aus seiner eigenen Schulzeit. Einige Punkte aus dem Buch, werden dem Leser aber auch aus seiner eigenen Schulzeit bekannt vorkommen und wecken Erinnerungen an die eigene Schulzeit (das hat bei mir dazu geführt, dass ich unbedingt weiterlesen wollte, um an die nächste, eventuell bekannte Stelle zu kommen. Außerdem helfen diese Erinnerungen dabei, besser ins Buch zu finden bzw. sich damit auseinanderzusetzen.) .Dabei übertreibt der Autor an manchen Stellen des Buches seine Ausführungen jedoch. Diese Übertreibungen sorgen aber für einen gewissen Grad an Humor, der sich durch das ganze Buch über zieht. Leider führen diese Momente auch dazu, dass der Leser sich fragt, ob das alles denn so stimmt?! (falls auch nur einige der sehr überzogen erzählten Stellen stimmen, kann einem der Autor schon fast leidtun). Hier hätte der Autor ein wenig mehr Aufklärung am Ende leisten können, auch wenn man in der Danksagung ein wenig herauslesen kann. Am Ende des Buches ist der Leser an dem Punkt angekommen, der vor der Entstehung des Buches spielt. Hier hat mir der Brief gut gefallen, besonders die Tatsache, dass selbst da die Eltern korrigiert haben (besonders, falls diese Stelle wirklich wahr ist, was man leider nie 100 % wissen wird als Leser).

    Cover: In der Grundfarbe ist das Cover schwarz. Auf der Vorderseite sehen wir einen jungen Mann, welcher auf einem Stuhl sitzt (gewisse Ähnlichkeit zu einem Stuhl, wie man ihn aus der Schule kennt, sind vorhanden und mit Sicherheit gewollt). Bei dem gezeigten Mann handelt es sich um den Autoren des Buches selbst. Über diesem Mann steht der Titel des Buches, welcher aussieht, als wäre er mit weißer Kreide geschrieben. Dadurch hebt sich der Titel sehr gut vom Hintergrund ab. Auf der Rückseite ist der Satz “Mein Leben unter dem Rotstift” in roter Farbe gedruckt, was dem Satz zusätzlichen Ausdruck verleiht. Das Cover ist schlicht aber doch sehr passend gestaltet.

    Fazit: Ein Buch, das den Leser auf die Reise quer durch das Leben eines Lehrerkindes mitnimmt. Dabei werden sicherlich einige Erinnerungen an die eigene Schulzeit geweckt. Hier und da hätte es dem Buch gut getan, wenn der Autor sich in seinen übertrieben erzählten Situationen zurückgehalten hätte. Der Humor ist vorhanden und zieht sich durch das gesamte Buch und sorgt immer wieder für einen kleinen Lacher. Eine kleine humorvolle Erinnerungsreise, die von mir 4/5 Sterne bekommt.

    Klappentext: Was wird aus einem Menschen, wenn Mama und Papa Lehrer an der eigenen Schule sind – und somit an jedem Tag im Jahr Elternsprechtag ist, die Mitschüler einen zum Daueropfer ernennen und es bei den Bundesjugendspielen nicht einmal für eine Teilnehmerurkunde reicht? Genau: Er wird selbst Lehrer! Mit gnadenloser Selbstironie schildert Bastian Bielendorfer, wie er der pädagogischen Sippenhaft zu entrinnen versucht, und verrät dabei, welch zarte Seele sich unter so manchem grob gehäkelten Mathelehrerpullunder verbirgt. (Quelle: PIPER)

    Autor: Bastian Bielendorfer
    Titel: Lehrerkind - Lebenslänglich Pausenhof
    Verlag: PIPER
    Genre: Sachbuch
    Seiten: 304
    Preis:11,00
    Veröffentlichung: 2011
    ISBN: 978-3-492-27296-4

    https://filme-buecher-mehr.de/

 

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