Keto-Power: Die geniale Kombination aus Low Carb und Kurzzeitfasten (GU Einzeltitel Gesunde Ernährung)

Buchseite und Rezensionen zu 'Keto-Power: Die geniale Kombination aus Low Carb und Kurzzeitfasten (GU Einzeltitel Gesunde Ernährung)' von Simone Weuthen
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Die geniale Kombination aus Low Carb und Kurzzeitfasten
Broschiertes Buch
Diese Diät ist an Effizienz nicht zu toppen: Sie kombiniert mit Low Carb und Intervallfasten die besten und aktuellsten Abnehmkonzepte zu einer "ketogenen Wunderwaffe" gegen die Pfunde. Die Autoren betreiben mehrere Webseiten zum Thema und kennen daher die Herausforderungen der Low Carb-Ernährung sehr genau: Streng durchgeführt ist sie hoch effektiv, aber schwer durchzuhalten. Deshalb haben sie einen 4-Wochen-Plan entwickelt, der Sie sanft und schnell in die Ketose und zu Abnehmerfolgen bringt: Schon in der 1. Woche bringen Sie mit Low Carb die Pfunde zum Purzeln. In der 2. Woche wird auf echte ketogene Ernährung umgestellt, in der 3. Woche verstärkt Intervallfasten den Effekt. Die 4. Woche schließlich sorgt für einen sanften Übergang in eine dauerhafte, nachhaltig gesunde Ernährung mit Intervallfasten. Das Buch erklärt lebendig und anhand echter Fallgeschichten, wie das Prinzip wirkt. Es begleitet Sie während des 4-Wochen-Programms und bietet Ihnen 70 leckere Rezepte für morgens, mittags und abends.

Format:Taschenbuch
Seiten:192
EAN:9783833868375
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Rezensionen zu "Keto-Power: Die geniale Kombination aus Low Carb und Kurzzeitfasten (GU Einzeltitel Gesunde Ernährung)"

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 14. Jun 2019 

    Low Carb und Intervallfasten

    Low Carb und Intervallfasten in Kombination. Das hört sich nach einer ganz großartigen Idee an. Simone und Marc Weuthen widmen sich diesem Thema. Mit ihrer Keto Power wollen sie nun überflüssigen Kilos den Kampf ansagen, und allgemein zu mehr körperlichem Wohlbefinden verhelfen.
    Weder Intervallfasten noch Low Carb Ernährung sind neue Themen, wenn man immer wieder in diversen Lifestyle und Gesundheitsratgebern schmökert. So erfährt man auch zu beiden Themen in dem vorgestellten Buch nicht unbedingt neues. Intervallfasten ist leicht erklärt. Die Basisvariante funktioniert so, dass in einem Zeitfenster von 8 Stunden gegessen wird und 16 Stunden nicht. Bei einem erstrebenswerten Schlafpensum von etwa acht Stunden täglich ist 16:8 kein enorm schwieriges Unterfangen. Ich praktiziere das seit mehr als einem Jahr mit Ausnahme von Urlauben oder Festtagen täglich.
    Wer sich dem Thema der kohlenhydratreduzierten Ernährung nähern möchte, findet in diesem Buch einige ansprechende Rezepte und allgemeine Hinweise. Für ein effizientes Abnehmen stellt das Autoren Duo einen Vier-Wochen-Plan vor. Mir persönlich waren die angebotenen Rezepte zu fleischlastig, was bei Low Carb nicht unbedingt verwundernswert vor. Ich möchte meine vegetarische Lebensweise auch nicht zu Ungunsten des Buches anführen. Aber ein paar mehr vegetarische Alternativen hätte ich doch gerne gesehen.
    Wie ich schon erwähnte, ist der Rezeptteil ansprechend, die einzelnen Rezepte sich auch ziemlich unkompliziert, was sowohl die Zutaten als auch die Zubereitung betrifft. Allerdings bei einem Vier-Wochenplan mit zwei bis drei unterschiedlichen Mahlzeiten pro Tag sehe ich schon eine gewisse küchenlogistische Herausforderung, zumal Menschen meines Alters sich mitten im Berufsleben befinden. So mache ich, was ich bei derartigen Ernährungsratgebern immer wieder gerne mache. Ich picke mir die Rosinen (bildhaft gesprochen, denn bei Low Carb sind Trockenfrüchte selbstverständlich ein „No go“) und integriere gerne das eine oder andere Rezept in meinen Alltag.

 

Keto-Power: Die geniale Kombination aus Low Carb und Kurzzeitfasten (GU Einzeltitel Gesunde Ernährung)

Buchseite und Rezensionen zu 'Keto-Power: Die geniale Kombination aus Low Carb und Kurzzeitfasten (GU Einzeltitel Gesunde Ernährung)' von Simone Weuthen
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Die geniale Kombination aus Low Carb und Kurzzeitfasten
Broschiertes Buch
Diese Diät ist an Effizienz nicht zu toppen: Sie kombiniert mit Low Carb und Intervallfasten die besten und aktuellsten Abnehmkonzepte zu einer "ketogenen Wunderwaffe" gegen die Pfunde. Die Autoren betreiben mehrere Webseiten zum Thema und kennen daher die Herausforderungen der Low Carb-Ernährung sehr genau: Streng durchgeführt ist sie hoch effektiv, aber schwer durchzuhalten. Deshalb haben sie einen 4-Wochen-Plan entwickelt, der Sie sanft und schnell in die Ketose und zu Abnehmerfolgen bringt: Schon in der 1. Woche bringen Sie mit Low Carb die Pfunde zum Purzeln. In der 2. Woche wird auf echte ketogene Ernährung umgestellt, in der 3. Woche verstärkt Intervallfasten den Effekt. Die 4. Woche schließlich sorgt für einen sanften Übergang in eine dauerhafte, nachhaltig gesunde Ernährung mit Intervallfasten. Das Buch erklärt lebendig und anhand echter Fallgeschichten, wie das Prinzip wirkt. Es begleitet Sie während des 4-Wochen-Programms und bietet Ihnen 70 leckere Rezepte für morgens, mittags und abends.

Format:Taschenbuch
Seiten:192
EAN:9783833868375
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Rezensionen zu "Keto-Power: Die geniale Kombination aus Low Carb und Kurzzeitfasten (GU Einzeltitel Gesunde Ernährung)"

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 14. Jun 2019 

    Low Carb und Intervallfasten

    Low Carb und Intervallfasten in Kombination. Das hört sich nach einer ganz großartigen Idee an. Simone und Marc Weuthen widmen sich diesem Thema. Mit ihrer Keto Power wollen sie nun überflüssigen Kilos den Kampf ansagen, und allgemein zu mehr körperlichem Wohlbefinden verhelfen.
    Weder Intervallfasten noch Low Carb Ernährung sind neue Themen, wenn man immer wieder in diversen Lifestyle und Gesundheitsratgebern schmökert. So erfährt man auch zu beiden Themen in dem vorgestellten Buch nicht unbedingt neues. Intervallfasten ist leicht erklärt. Die Basisvariante funktioniert so, dass in einem Zeitfenster von 8 Stunden gegessen wird und 16 Stunden nicht. Bei einem erstrebenswerten Schlafpensum von etwa acht Stunden täglich ist 16:8 kein enorm schwieriges Unterfangen. Ich praktiziere das seit mehr als einem Jahr mit Ausnahme von Urlauben oder Festtagen täglich.
    Wer sich dem Thema der kohlenhydratreduzierten Ernährung nähern möchte, findet in diesem Buch einige ansprechende Rezepte und allgemeine Hinweise. Für ein effizientes Abnehmen stellt das Autoren Duo einen Vier-Wochen-Plan vor. Mir persönlich waren die angebotenen Rezepte zu fleischlastig, was bei Low Carb nicht unbedingt verwundernswert vor. Ich möchte meine vegetarische Lebensweise auch nicht zu Ungunsten des Buches anführen. Aber ein paar mehr vegetarische Alternativen hätte ich doch gerne gesehen.
    Wie ich schon erwähnte, ist der Rezeptteil ansprechend, die einzelnen Rezepte sich auch ziemlich unkompliziert, was sowohl die Zutaten als auch die Zubereitung betrifft. Allerdings bei einem Vier-Wochenplan mit zwei bis drei unterschiedlichen Mahlzeiten pro Tag sehe ich schon eine gewisse küchenlogistische Herausforderung, zumal Menschen meines Alters sich mitten im Berufsleben befinden. So mache ich, was ich bei derartigen Ernährungsratgebern immer wieder gerne mache. Ich picke mir die Rosinen (bildhaft gesprochen, denn bei Low Carb sind Trockenfrüchte selbstverständlich ein „No go“) und integriere gerne das eine oder andere Rezept in meinen Alltag.

 

Artgerechte Ernährung – Das Kochbuch: Die besten Rezepte gegen Krankheiten und Beschwerden, die Ärzte ratlos machen (GU Diät&Gesundheit)

Buchseite und Rezensionen zu 'Artgerechte Ernährung – Das Kochbuch: Die besten Rezepte gegen Krankheiten und Beschwerden, die Ärzte ratlos machen (GU Diät&Gesundheit)' von Matthias Riedl
5
5 von 5 (2 Bewertungen)

Artgerecht lebende Tiere sind glücklicher, gesünder – und sie brauchen weniger Medikamente. Das gilt auch für Menschen. Was so einleuchtend klingt, vermittelt Ernährungs-Doc Matthias Riedl jetzt erstmals umfassend und alltagstauglich: Artgerechte Ernährung – Das Kochbuch hilft allen, die verstehen möchten, was ihr Körper wirklich für die Gesundheit braucht, mit praxisnahen Tipps und einer großen Auswahl an Rezepten, die sich am Lebensstil und Arbeitsalltag orientieren. Gesund bleiben bis ins hohe Alter wird damit jetzt noch einfacher. Leicht verständlich erklärt der Ernährungs-Doc die Grundlagen der optimalen Ernährung, vom persönlichen Energiebedarf bis zu allen Mikro- und Makronährstoffen, die wichtig sind, um Zivilisationskrankheiten vorzubeugen und fit zu bleiben. Vom Frühstück über die Hauptmahlzeiten bis zu den Desserts und Snacks reichen die ausgewogenen, leichten Gerichte. So kann jeder nach seiner Art von morgens bis abends gesund genießen. Mit einer Nebenwirkung: Es schmeckt!

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:192
EAN:
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Rezensionen zu "Artgerechte Ernährung – Das Kochbuch: Die besten Rezepte gegen Krankheiten und Beschwerden, die Ärzte ratlos machen (GU Diät&Gesundheit)"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 06. Jun 2019 

    Nicht nur lecker sondern auch informativ

    Das Buch "Artgerechte Ernährung - Das Kochbuch" wurde von Dr. med. Matthias Riedl geschrieben. Er ist Ernährungsmediziner und Diabetologe. Er sit Gründer und Direktor des medicum Hamburg. Das ist in Europa die größte Einrichtung für Diabetes, Ernährungsmedizin und angrenzende Fachgebiete. Er gehört zu den renommiertesten Ärzten in Deutschland. Die Rezepte stammen von Lena Gartner, Josephine Danneberg, Johanna Brenke und ChristinM üller. Sie arbeiten im medicum Hamburg als Ernährungstherapeuten. Die Bilder wurden von Maria Grossmann und Monika Schürle gemacht.
    Das Buch startet mit einem Vorwort von Dr. med. Matthias Riedl. Zu Beginn gibt es dann einen theoretischen Teil. In diesem geht es um die Grundlagen der artgerechten Ernährung. Es werden einige Länder und deren Ernährung aufgezeigt, es wird erklärt wie man bestimmte Sachen berechnet, wie zum Beispiel seinen BMI. Es wird, aber auch auf gesundheitliche Probleme und Risiken aufmerksam gemacht. Die Rezepte starten mit dem Frühstück. Interessant fand ich unteranderem die Rezepte für Bananen-Mandel-Brot, Haferknäcke, Frühstückskuchen mit Apfel und die Müslimuffins. Auch bei den Hauptspeisen bin ich fündig geworden. Demnächst werde ich wohl mal einen Kichererbsensalat, vegane Poke Bowl, vegetarisches Pad Thai und Brownies aus Bohnen ausprobieren. Es gibt auch Rezepte für gesunde Snacks. Da das Trinken auch zu einer artgerechten Ernährung dazugehört, gibt es auch dazu 13 Rezepte. Den Grüntee mit Mango habe ich schon ausprobiert und es war einfach nur lecker. Am Ende gibt es auch noch Tipps für Bücher und Adressen, falls man sich noch mehr mit dem Thema beschäftigen möchte. außerdem werden auch nochmal 10 Lebensmittel aufgezählt, die man häufiger essen sollte, was ich auch nochmal sehr interessant fand.

    Fazit: Ich fand das Buch sehr interessant. Es ist kein Diätbuch, sonder es geht wirklich um die Art und Weise der Ernährung. Das wurde auch nochmal unterstrichen, indem bei jedem Rezept dabei stand wofür die Hauptzutat gut ist. Es war wirklich interessant zu hören, was die einzelnen Lebensmittel positives bewirken können. Zu jedem Rezept gab es ein ansprechendes Bild des Gerichts. Das Ganze war informativ und gut gestaltet.

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 13. Mai 2019 

    Ansprechend und easy

    Gesunde Ernährung, Clean Eating, Intervallfasten, jetzt auch noch artgerechte Ernährung. Der Arzt und Ernährungsspezialist Dr. Matthias Riedl hat mit der Journalistin Anna Cavelius zu diesem Thema nun ein Kochbuch herausgegeben.
    Der informative Teil ist eher knapp bemessen. Wer sich über den Ansatz der artgerechten Ernährung und wie man mit der Ernährung Krankheiten verhindern möchte, ausführlicher informieren möchte sollte wohl zu dem Vorgängerbuch greifen. Was mich allerdings sehr angesprochen hat, war der Rezeptteil, und darum soll es ja auch in einem Kochbuch gehen. Die Rezepte sind in Wort und Bild ansprechend, die Anzahl der Zutaten überschaubar. Der Einkauf der Zutaten sollte sich in jedem gut sortierten Supermarkt bewerkstelligen lassen. Was mir persönlich sehr entgegen kam, war dass die Rezepte größtenteils glutenfrei und vegetarisch waren. Für mich in meinem Alltag ein absolutes Muss. Alle Rezepte für Frühstück, Hauptspeisen oder Desserts haben immer einen kleinen Hinweis auf den medizinischen Benefit. Über blutdrucksenkend, entzündungshemmend, ballaststoffreich bis stimmungsaufhellend kann man sich so nach Herzenslust inspirieren lassen. (Für mich sind ja schon gut gemachte Kochbücher stimmungsaufhellend.)
    Gesunde Küche kann so einfallsreich, easy und köstlich sein. Es lohnt sich es auszuprobieren.

 

Vegan Oriental: sinnliche, orientalische Küche

Buchseite und Rezensionen zu 'Vegan Oriental: sinnliche, orientalische Küche' von Parvin Razavi
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

ausgesuchte Gemüse-Köstlichkeiten aus der orientalischen Küche
Gebundenes Buch
Neugierde, Genuss, Gastfreundschaft, Sinnlichkeit, Tradition, Kreativität, Nachhaltigkeit und Lebensfreude - diese Ausgangspunkte standen als Inspiration zu Beginn dieses Buchprojektes. Unter dieser Prämisse fand sich ein Team rund um die Köchin Parvin Razavi zusammen, um die frische und abwechslungsreiche orientalische Küche in ein veganes Kochbuch zu transferieren. Egal ob als Hauptspeisen oder für die traditionelle Mezze, in diesem Buch finden sich Gerichte, die mit natürlicher Leichtigkeit einen kulinarischen Bogen über die verschiedenen orientalischen Esskulturen spannen und mit zeitgenössischen Ansätzen verbinden.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:192
EAN:9783942491372
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Rezensionen zu "Vegan Oriental: sinnliche, orientalische Küche"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 26. Dez 2018 

    Inspirierend!

    Vegan oriental - hört sich vielleicht kompliziert an, ist es aber nicht. Mit diesem Buch ist es ganz einfach, Kochen und essen, dass es eine Freude ist. Die besondere Gestaltung fängt schon bei dem wunderschönen Cover an. Aber auch die Aufbereitung der Rezepte mit anregenden Bildern und der Beschreibung der Zubereitung finde ich einfach inspirierend. Dieses Kochbuch ist Augenweide und Gaumenschmaus zu gleich. Hier lernen wir die Vielfalt orientalischer Speisen, die besonderen Zutaten und Gewürze kennen und lieben. Gerade in der orientalischen Küche gibt es so viel, was schon immer vegan war. Außerdem ist dieses Buch ein klares Statement gegen Fertiggerichte und Ersatzprodukte. "Mit dem Essen spielt man doch!" Parvin Razavi ist Köchin mit Lust und Leidenschaft! Und genau diese Leidenschaft vermittelt die in Teheran geborene und in Wien lebende Köchin so gekonnt und spielerisch. Raffiniert kann gleichzeitig so mühelos sein. Nachmachen lohnt sich bei diesen herrlichen Rezepten auf alle Fälle!

 

Du sollst nicht töten! - Plädoyer für eine gewaltfreie Ernährung

Buchseite und Rezensionen zu 'Du sollst nicht töten! - Plädoyer für eine gewaltfreie Ernährung' von Nina Messinger
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Jo Walker atmete auf - der Fall war gelaufen. Eine Routinesache, sonst nichts, aber sie hatte ihm ein fettes Honorar eingebracht. Doch dann fand er die Tote. Ein bildhübsches Girl, von dem niemand zu sagen wußte, warum es ermordet warden war. Aber von diesem Moment an steckte Jo schon wieder bis zum Hals in einem neuen fall, der ihn das Fürchten lehren sollte.

"Du sollst nicht töten" - so steht es in der Bibel geschrieben. Und dieses Gebot war die bittere Erkenntnis, die ein Sterbender aus diesem Fall noch zog. Doch da war es schon längst zu spät - und beinahe auch für Jo.

Format:Taschenbuch
Seiten:272
EAN:9783941363472
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Rezensionen zu "Du sollst nicht töten! - Plädoyer für eine gewaltfreie Ernährung"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 17. Dez 2017 

    Gegen Tierleid, für eine gewaltfreie Ernährung

    Wie furchtbar traurig dieses Buch doch ist, aber es ist ein ganz wichtiges Buch, das ich dennoch sehr gerne gelesen habe, weil Weggucken die Probleme dieser Tiere nicht helfen wird. Nina Messinger leistet mit ihrem Buch einen wichtigen Beitrag. Fragen über Fragen, auf die es nicht so einfach ist, Antworten darauf zu finden. Das Leben auf Erden ist für viele Tiere die Hölle. Ich bin sicher, dass die meisten Menschen sehr wohl Bescheid wissen, wie grauenvoll die Tiere weltweit hier behandelt und getötet werden. Warum haben sie immer noch Appetit auf Fleisch?

    Ganz klar, Fleisch hat auch Suchtpotenzial, dafür sorgen schon die Stoffe, die von der Lebensmittelindustrie dem Fleisch chemisch beigemengt werden ...

    Lt. der Autorin werden ca. 1600 Tiere pro Sekunde weltweit getötet. Ein Treblinka ohne Ende. Eine pausenlose Tötungsmaschinerie, und wir gucken dabei bewusst oder unbewusst zu ...

    Wo bleibt unsere Empathie, wenn wir darüber in den Schlagzeilen lesen? Oder wenn wir uns dazu Dokumentationen anschauen? Es finden auf so vielen Kanälen Aufklärungsarbeiten statt. Mitgefühl ist uns doch angeboren. Kleinkinder würden nie freiwillig Fleisch essen, wenn sie wüssten, dass ein getötetes Tier auf deren Teller liegt …

    Ich musste einzelne Kapitel querlesen, weil die Artikel zu heftig waren ...

    Sich erneut bewusst zu machen, dass in jeder Sekunde so viele Tiere gequält und getötet werden, stimmt mich unendlich traurig und einsam, weil ich kaum mit jemanden darüber sprechen kann … Dieses Buch hat mir ein wenig die Einsamkeit genommen. Die Autorin hat darin die Namen berühmter Menschen aufgelistet, die sich vegetarisch ernährt haben. Menschen aus dem Abendland, Menschen aus vorherigen Jahrhunderten, Menschen aus unserer Zeit. Schon immer gab es Menschen, die eine Pflanzenkost vorgezogen haben, weil sie es als grausam empfunden haben, Tiere für den Gaumen zu töten oder töten zu lassen, obwohl es damals noch keine Mastbetriebe und keine Legebatterien gab. Ein paar dieser VegetarierInnen möchte ich hier festhalten:

    Johann Wolfgang von Goethe
    Richard Wagner
    Voltaire
    Immanuel Kant
    Plutarch
    Reinhard Mey
    Rainer Maria Rilke
    Dustin Hoffmann
    Leonardo da Vinci
    Albert Einstein
    Franz Kafka
    Pythagoras
    Seneca
    Paul McCartney
    Friedrich Nietzche
    Horaz
    Leo Tolstoi
    Platon
    Arthur Schopenhauer
    Nena
    Mutter Theresa

    Mein Hauptinteresse gilt eigentlich gar nicht mal die gesunde oder ungesunde Ernährung, darum geht es nämlich auch hauptsächlich in diesem Buch, mir geht es einzig und allein um das Tierleid, das bekämpft werden sollte. Denn wäre Fleisch tatsächlich so gesund, wie es von der Fleischindustrie angepriesen wird, dann würde es das Abschlachten der Tiere rechtfertigen. Deswegen reden ja viele unreflektierte VerbraucherInnen vom Fleisch glücklicher Rinder und vom Ei glücklicher Hühner ... Kein Tier ist glücklich, wenn es getötet wird oder wenn es auf Akkord produzieren soll …

    Außerdem, wenn ich mir unsere pflanzlichen Lebensmittel betrachte, werden diese ebenso in Massen gezüchtet und mit giftigen Präparaten bespritzt. Aktuell steht ja noch dieses umstrittene hochgiftige Pflanzenschutzmittel Glyphosat im Brennpunkt, dass man gar nicht mehr weiß, was man heutzutage noch essen soll. Selbst Bioprodukte stimmen mich kritisch, denn wenn das Glyphosat ins Trinkwasser gelangt, dann werden auch die Bioprodukte vergiftet werden. Unabhängig davon, wie viele Tiere vor uns noch sterben werden, die sich rein pflanzlich ernähren, daran möchte ich gar nicht denken.

    Außerdem sind pflanzliche Bioprodukte viel zu teuer, nicht jeder Mensch kann sich diese leisten. Eine Zweiklassengesellschaft auch in Sachen Lebensmittel und Ernährung; das darf nicht sein. Lebensmittel müssen für alle Menschen bezahlbar sein, wenn wir eine gesunde Gesellschaft haben wollen, die das Gesundheitssystem nicht außergewöhnlich belastet …

    Wieder zurück zum Buch. Auf manche von mir im Stillen gestellten Fragen konnte ich eine Antwort finden. Sehr oft muss man sich von manchen Fleischkonsumenten dumme Sprüche gefallen lassen, dass die, die kein Fleisch essen, auch kein Gemüse und kein Obst essen dürften, da die pflanzlichen Lebensmittel auch Lebewesen seien. So konnte mir die Autorin helfen, darauf eine plausible Antwort zu finden:

    Zitat:
    Früchte, Getreide und viele Gemüsearten werden ferner erst dann geerntet, wenn sie auch von Natur aus sterben würden. So fällt der Apfel, die Nuss ohne menschliches Zutun vom Baum, wenn er/sie reif ist. Der Verzehr von Pflanzen steht somit im absoluten Einklang mit den Naturgesetzen. (40)

    Fleisch ist im Gegensatz zur pflanzlichen Nahrung tot und energielos. Getreidekörner können bei guter Lagerung auch nach vielen Jahren noch keimen, Früchte können nachreifen, eben weil in Pflanzen Lebensprozesse stattfinden. Beim Fleisch ist dies nicht mehr der Fall, oder haben Sie schon mal ein Kalbsschnitzel nachwachsen gesehen? (70)

    Fleisch dagegen, sobald das Tier geschlachtet wird, fängt an zu verwesen, weil es totes Fleisch ist. Um den Verwesungsprozess hinauszuzögern und damit es für lange Zeit im Fleischregal eines Supermarktes gelagert werden kann, wird das Fleisch mit vielen versteckten chemischen Zusatzstoffen versorgt, auch roter Farbstoff und künstliche Geschmackverstärker werden hinzugefügt, denn sonst, so die Autorin, hätte das Fleisch eine eher graue Farbe und würde abscheulich schmecken. Schon alleine diese Vorstellung finde ich eklig und so betrachte ich den Gebrauch des Begriffs, Leichen auf dem Teller zu haben, als gerechtfertigt …

    Auch wenn wir selbst das Tier nicht abschlachten, so sind wir aber als VerbraucherInnen diejenigen, die das Töten der Tiere in Auftrag geben, sodass wir indirekt, in passiver Form, an dem Töten beteiligt sind.

    Ich versuche oft in meinem Bekanntenkreis über diese Problematik zu sprechen, wenn mich Videos zu dieser Thematik erreichen, und ich diesen Schmerz schlecht aushalten kann, dann bekomme ich häufig zu hören, dass man sich das nicht anschauen dürfe:

    Zitat:
    Wer feige wegschaut bei anderer Schmerz und Pein, glaubst du wirklich, das kann ein Mensch sein? Möchtest du wirklich spurlos wieder vergehen, nichts erreicht, nichts hinterlassen, ohne deine Aufgabe zu verstehen? Hilf mit, die Erde für alle Lebewesen lebenswert zu machen, hab Mut, lass dich nicht beugen und hilf den Stummen und Schwachen. (245)
    (Nina Messinger)

    Mein Fazit zu dem Buch?

    Ich könnte das ganze Buch zitieren ... Ich kann jedem empfehlen, dieses Buch selbst zu lesen. Es geht hier nicht nur um die Gewalt an Tieren. Messinger stellt eigentlich die Lebensmittel, vegane und nicht vegane, in den Mittelpunkt und beantwortet Fragen, wie gesund Fleisch tatsächlich ist? Wie viele Proteine benötigt der Mensch in Wirklichkeit? Sie geht auch auf die Intelligenz und auf die Einfühlbarkeit der verschiedenen Tiere ein. Zusätzlich hat die Autorin schöne Zitate mit eingefügt, die auch Mut machen, denn

    Messinger klagt nicht an, sie informiert lediglich die LeserIn in sachlicher Form über diese umstrittenen Themen zum Fleischverzehr. Mit ihrem Buch macht sie auch Mut, einen friedlichen Weg zu gehen, sich für eine gewaltfreie Ernährung einzusetzen. In den hinteren Kapiteln findet man interessante Interviews verschiedener Menschen, die einen Namen in der Öffentlichkeit haben, wie z. B. Theologen, Ärzte, Ernährungswisssenschaftler u.v.m.

    Zitat:
    Wenn du keinen Menschen töten kannst – gut;
    Kannst du kein Vieh und keine Vögel töten, noch besser; Keine Fische und Insekten, noch besser. Bemühe dich, so weit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht –
    tue, was du mit deinen Kräften zustande bringst – darauf kommt es an.
    (Leo Tolstoi)

    Viele leckere vegane Rezepte hat Nina Messinger in ihrem Buch mit abdrucken lassen. Damit möchte sie zeigen, dass eine vegane Ernährung keinesfalls einseitig und fade schmecken muss. Und wer es richtig macht, die oder der muss auch keine Mangelerscheinung befürchten, denn in Pflanzen und in Früchten sind alle Mineralstoffe, Vitamine und Proteine enthalten, die wichtig und lebensnotwendig für Körper und Geist sind.

    ___________
    Es gibt nur eine Aufgabe,
    und die besteht darin,
    die Liebe zu vermehren.
    (Leo Tolstoi)

 

Die Kraft der Kräuter nutzen

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Kraft der Kräuter nutzen' von Irene Hager
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Kräuter - wahre Alleskönner
Wussten Sie, was Kräuter alles können? Zum Beispiel können sie Kopfschmerzen lindern, Insekten fernhalten, die Stimmung heben, einer Mahlzeit den letzten Pfiff verleihen, gegen Heuschnupfen helfen, den Teint erfrischen, das Lächeln strahlen lassen, Schnaps besonders machen, als Limonadenzutat herrlich erfrischen und in Aufstrich eine Jause zum kulinarischen Highlight aufwerten. Ob als Hausmittelchen bei Krankheiten, im Badezimmerschränkchen, in der Küche oder in Haus und Garten: Die Möglichkeiten der Kräuteranwendungen sind unglaublich vielfältig. Die Autorinnen haben unzählige Kräuterfrauen besucht und überliefertes Wissen über Anwendungsmöglichkeiten der Kräuter des Alpenraums gesammelt.

Die geballte Kraft der Natur in 350 Rezepten, überprüft und erprobt
Von Erkältungstee, Kräuterbitter und Löwenzahnhonig über Hustensirup mit Isländisch Moos, Salbeizuckerln, Beinwelltinktur zum Einreiben, Arnikaöl für die Gelenke und Heublumenkissen für einen gesunden Schlaf zu Kamillensalbe und Kräuter-Badesalz; von Edelweiß-Feuchtigkeitscreme, Petersilien-Gesichtswasser und Brennnessel-Haarglanzspülung über Wildkräuterlimonade, Ringelblumenbutter und Fichtensprossentiramisu zu Raumsprays, Räuchermischungen und Putzmittel mit Zinnkraut - die Autorinnen haben alle Rezepte selbst erprobt und so übersichtlich beschrieben, dass auch Anfänger sie ganz einfach zubereiten können. Überprüft wurden sie außerdem von einer Apothekerin.

Thymian, Rosmarin, Salbei, Bärlauch, Petersilie, Basilikum: für jedes Lieblingskraut ein Rezept
Das Buch gliedert sich übersichtlich in die vier Bereiche Hausapotheke, Körperpflege und Kosmetik, Küche und Haus und Garten. Wenn Sie nun aber wissen möchten, was Sie aus dem wuchernden Salbei in Ihrem Garten zaubern können, hilft Ihnen ein übersichtliches Glossar. Mit dieser Übersicht finden Sie das Lieblingsrezept zu Ihrem Lieblingskraut - und entdecken zusätzlich noch ungeahnte neue Möglichkeiten.

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:456
EAN:
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Rezensionen zu "Die Kraft der Kräuter nutzen"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 13. Apr 2017 

    Meisterliches, beeindruckendes Werk mit über 350 Rezepten

    Pünktlich zu Ostern und zum Frühlingsanfang möchte ich Euch ein ganz besonderes Buch vorstellen. Es ist nicht nur eine einfache Rezeptesammlung, es ist ein bombastisches Werk rund um Kräuter!

    Es ist die lang versprochene Fortsetzung des großartigen Werkes » "Südtiroler Kräuterfrauen" der gleichen Autorinnen.

    Cover:
    Das Buch gibt es in zwei Versionen, hat aber exakt den gleichen Inhalt. Ich habe die Version "Die Kraft der Kräuter nutzen", welches im Löwenzahn in der Studienverlag GmbH erschienen ist. Das gleiche Buch gibt es im Südtiroler Athesia/Tappeiner Verlag. Dort lautet der Titel "Die Kraft der Südtiroler Kräuter nutzen".

    Auf dem Cover sieht man ein Foto eines angenehmen Durcheinanders von Kräutern, Tigeln und Beeren. Der Titel ist in einer einfachen Sans-Serifen gesetzt bei der die Wörtern Kraft und Kräutern durch fette Schriftzeichen und Glanzlack akzentuiert werden.

    Buch-Layout / Haptik:
    Das Buch ist nicht nur eine einfache Sammlung, es ist ein dickes Werk mit über 455 Seiten! Der Rücken ist mit Leinen gebunden und verleiht dem Ganzen eine edle Haptik, die durch ein weinrotes Lesebändchen ergänzt wird. Es ist richtig schwer: knappe 2 Kilo wiegt es! Aber auf den Inhalt kommt es an - und der hat es neben der Dicke und dem Gewicht ebenfalls in sich!

    Jedes Rezept wird mit mindestens einem Foto begleitet. Markante Seitentitel führen ein Rezept ein. Seitlich in einer übersichtlichen Marginalspalte werden die Zutaten aufgelistet. In abgesetzten Infoboxen mit dekorativen Illustrationen kann man sofort Wissenswertes zu dem Rezept oder Kraut ablesen. Die Zubereitung wird in ordentlichen Absätzen und in klaren Sätzen angeleitet. Alles in allem ist das Layout und der Schriftsatz absolut durchdacht und aufgeräumt. Alles stimmt, die eingesetzte Schrift ist angenehmen zu lesen und durch die verschiedenen Elemente wirkt die Seite aufgeräumt.

    Der Inhalt:
    Das Buch hat einen wahnsinnig komplexen Inhalt. Ohne Inhaltsangabe am Anfang wäre man wohl aufgeschmissen. Auf die einzelnen kleineren Abschnitte einzugehen, würde hier den Rahmen sprengen. Deswegen führe ich nur die vier großen Bereiche auf:

    Alles rund um Kräuter als Mittel für die Hausapotheke wie z.B.: Käutertees, aber auch Sirupe & Honige, Kräuter-Zuckerln, Tinkturen und Schnäpse, Salben, Cremes und und und.

    Produkte für Körper- und Schönheitspflege wie z.B.: Haut- und Haarpflegeprodukte, Badezusätze, Deodorants etc.

    Das größte Kapitel geht natürlich über Kräuter in der Küche. Angefangen bei Durstlöschern und Getränken, sowie Sirupe und Brote. Selbstverständlich Pestos, Aufstriche und Dips, Suppen. Aber auch ganze Gerichte mit Kräutern als Hauptzutat oder Kräuter als Würzbeilage. Natürlich darf auch der süße Gaumen nicht fehlen mit Marmeladen und Chutneys.

    Im Haus und Garten gibt es Rezepte mit Kräutern als Duftspender, Raumsprays, zum Räuchern und Putzen und als Gartenhilfsmittel.

    Es ist wirklich alles dabei und so umfangreich. Hier konnte ich wirklich nur einen kleinen Abriss vom ganzen Inhalt wiedergeben.

    Zunächst aber wird das Buch nach der Inhaltsangabe mit begleitenden Worten der Autorinnen eingeleitet, in dem sie die vier großen Bereiche erläutern, die Herkunft der gesammelten Rezepte erklären und dem Leser Informationen zur bestmöglichen Nutzung des Buches geben.

    Jeder Bereich wird mit einer ausführlichen Einführung eingeleitet und bebildert. Und jeder Unterbereich selber erhält mindestens einführende Worte.

    Nach dem riesengroßen Rezeptteil gibt es noch mal eine sehr schöne Auflistung der Kräuterfrauen, von denen die Rezepte stammen.

    Ein umfangreiches Quellenverzeichnis, Glossar, und Kräuterregister runden das perfekte Gesamtbild des Buches ab.

    Die Fotos:
    Wirklich jede Seite hat mindestens ein Foto. Alle Fotos wurden von Alice Hönigschmid geschossen und in das Layout gebracht. Es ist wahrlich eine Meisterleistung, über 1000 (!) Fotos zunächst erst mal zu erstellen und diese dann auch noch anzupassen. Technisch sind die Fotos einwandfrei, fügen sich auf jeder Seite fantastisch ein und unterstreichen diese.

    Meine Meinung:
    Wow, was für ein Buch, was für ein Werk! Es macht Lust in diesem Buch zu blättern und sofort in seinen Garten zu stürmen oder lässt einem das Wasser im Mund laufen. Jede Seite ist so liebevoll gestaltet und wird perfekt durch die ganzen Informationen und Fotos ergänzt. Die vielen zusätzlichen Informationen geben noch weiteres Hintergrundwissen ohne aber zu tief in die Thematik abzudriften. Denn das wäre tatsächlich zu viel für dieses Buch und es gibt schon sehr viele ausführliche Sammlungen, die sich nur mit der Wirkung von Kräutern beschäftigen.

    Man darf es allerdings auch nicht mit einem einfachen Büchlein für Hausmittelchen für einfache Wehwechen verwechseln! Vielmehr soll es dazu anregen sich intensiver mit Kräutern und deren möglichen Verwendung zu beschäftigen. Es gibt auch mehr Raum für ausgefallenere Kräuter, die nicht in der üblichen Hausapotheke vorhanden sind - aber vielleicht im heimischen Garten.

    Die Rezepte sind alle durchgehend einfach gehalten und für jeden schnell und problemlos nachzumachen, sofern man die Kräuter auch vorrätig und greifbar hat. Die Anleitungen sind ohne kompliziertem Schnick-Schnack klar und deutlich formuliert, dafür aber in der Gesamtheit so vielfältig.

    Fazit: Ein absolutes Must-Have für jeden Kräuterliebhaber und Kräuterkenner, der sich insbesondere mit der Verwendung für Kräuter auseinandersetzen möchte. Es regt definitiv an selber mehr auf Kräuter zu achten und in der Küche wieder vermehrt einzusetzen.

    Es gibt sonst kein Werk mit so vielen, vielfältigen Rezepten und hübschen Fotos. Es ist in seiner Art einmalig und einzigartig!

    Cover: ★★★★★ (5 von 5)
    Buchlayout / Haptik: ★★★★★ (5 von 5)
    Inhalt / Umfang: ★★★★★ (5 von 5)
    Fotos: ★★★★★ (5 von 5)
    Machbarkeit der Rezepte: ★★★★☆ (4 von 5)

 

Meine kleine Vegane Metzgerei

Buchseite und Rezensionen zu 'Meine kleine Vegane Metzgerei' von Sébastien Kardinal
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Format:Taschenbuch
Seiten:80
EAN:9783862643837
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Rezensionen zu "Meine kleine Vegane Metzgerei"

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    (5 von 5 *)
     - 27. Jan 2017 

    Veganes aus dem Fleischwolf!

    Die vegane Ernährung hat sich ihren Weg in das Leben vieler gebahnt, sodass man heute nicht nur in vielen Bioläden auf eine vielfältige Auswahl fleischfreier Produkte stößt. Dabei werden zunehmend unterschiedliche Inhaltsstoffe verwendet wie Tempeh, Sojaproteine, Hülsenfrüchte und Nüsse. So gelingt es nicht nur, Fleisch in Textur, Geschmack und Aussehen zu imitieren, sondern darüber hinaus wichtige Vitalstoffe und Proteine zu sich zu nehmen.
    Wer lieber selbst zum Fleischwolf greift, als seinen Fleischersatz im Geschäft zu kaufen, hat mit „Meine kleine vegane Metzgerei“ einen regelrechten Schatz gefunden. Hier warten 25 abwechslungsreiche Rezepte darauf, nachgemacht zu werden.
    Gegliedert in die Kapitel „Meine kleine Wurstküche“, „Die Klassiker“ und „Internationale Spezialitäten“ findet man vom Schinken über Rouladen, Braten, Spareribs, Tatar, Köfte und Irish Stew bis hin zu japanischen Yakitori-Spießchen und Tandoori-Fleisch. Beim Durchblättern des Buches war ich bereits sehr überrascht, wie viele verschiedene Bereiche mit den 25 Rezepten abgedeckt werden und musste, nachdem ich das Buch fleißig mit Post-its versehen hatte, feststellen, dass alle vorgestellten Rezepte meine Neugierde geweckt haben und von mir auf jeden Fall nachgekocht werden müssen.
    Zwar hat das Buch „lediglich“ 78 Seiten, jedoch ist jede einzelne unglaublich gelungen. In einigen Kochbuchwälzern habe ich weniger ansprechende Rezepte entdeckt… So kann ich mich durch das ganze Werk kochen und freue mich schon sehr darauf.
    Nach der kurzen Einleitung, die zeigt, dass vegane Ernährung keineswegs eine Neuerfindung der letzten paar Jahre ist, wird in einer kleinen Warenkunde erklärt, welche Zutaten weswegen wie beim Kochen zu empfehlen sind. Nicht nur Sojacreme schafft es auf diese Doppelseite, sondern unter Anderem auch Panko-Mehl oder Haselnüsse und Mandeln. Eine weitere Doppelseite befasst sich mit Würzmitteln, da diese es häufig sind, die dem Gericht den fleischähnlichen Geschmack verleihen. Zudem wird auch gezeigt, welche Produkte man stets Zuhause haben sollte, um spontan vegane Speisen zubereiten zu können und wo sich die ganzen Zutaten kaufen lassen.
    Danach werden wichtige Küchengeräte und Kochutensilien vorgestellt, die in der eigenen kleinen veganen Metzgerei eine riesige hilfe darstellen. Die meisten davon sind ganz selbstverständlich in jeder Küche zu finden, sodass man keineswegs besonders ausgetüfteltes Spezialwerkzeug benötigt, um mit den vorgestellten Rezepten arbeiten zu können.
    Daraufhin folgen bereits die Rezepte. Diese werden durch ein paar Sätze eingeleitet, die sich beispielsweise mit Zubereitung, Würzung, ursprünglicher Herkunft oder Aufwand beschäftigen. Darunter sieht man auf einen Blick die Menge, Zubereitungs- sowie Garzeit; auch die Zutaten sind sehr übersichtlich abgedruckt. Als nächstes folgt selbstverständlich die Zubereitung, welche stets mit einem hilfreichen Tipp abgeschlossen wird.
    Die einzelnen Zubereitungsschritte sind sehr verständlich beschrieben und lassen so keine Frage offen. Was mir zudem sehr gefällt ist, dass die Rezepte nicht annähernd so aufwendig sind, wie von mir befürchtet: tatsächlich lässt sich das meiste sehr entspannt und schnell zubereiten.
    Die Fotografien sind äußerst ansprechend und wecken die Kochlust umgehend. Sehr beeindruckend ist außerdem, wie ähnlich die Gerichte ihren „Vorbildern“ sehen – besonders bei den BBQ-Spareribs und dem Tatar fällt dies auf.
    Auch geschmacklich stehen die veganen Köstlichkeiten den Fleischprodukten nicht im geringsten nach. Bisher konnten besonders die Merguez meine Begeisterung wecken, aber auch alle anderen bereits von mir ausprobierten Rezepte haben bei mir keinen Wunsch offen gelassen.
    Deswegen werde ich auch die restlichen Rezepte nachkochen und freue mich bereits sehr darauf.

    Alles in allem ein ausgesprochen empfehlenswertes Buch für alle, die sich gerne Alternativen zu Fleischprodukten schaffen möchten, ohne im Geschäft zu fertigen Produkten greifen zu müssen. Mit den hier vorgestellten Rezepten lassen sich in kurzer Zeit und mit wenig Aufwand leckere Ersatzprodukte zubereiten, die unter anderem dank feiner Kräuter und Gewürze geschmacklich vollkommen überzeugen können. „Meine kleine vegane Metzgerei“ hält 25 wunderbare Rezepte bereit, die es sich nachzukochen lohnt.

 

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