Buchliste: Amerikanische Klassiker

Amerikanische Romane oder Erzählungen die als Klassiker gelten
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    New York, kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs. Lawrence Newman ist Personalchef. Es war seine Idee, die Stenotypistinnen im Großraumbüro zu überwachen. Als sein Arzt ihm jedoch eine Brille verordnet, beginnt sein Leidensweg. Denn plötzlich wirkt er...
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    Ein packender Roman über Unrecht und Gerechtigkeit, über Rassismus und Fremdheit und ein flammendes Plädoyer für die Gleichheit aller Menschen. 1960 in den USA publiziert, wurde «Wer die Nachtigall stört…» schnell ein Welterfolg und eroberte die...
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    ›Stoner‹ ist einer der großen vergessenen Romane der amerikanischen Literatur. John Williams erzählt das Leben eines Mannes, der, als Sohn armer Farmer geboren, schließlich seine Leidenschaft für Literatur entdeckt und Professor wird – es ist die...
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    Hemingways faszinierende Novelle über den kubanischen Fischer Santiago. Allein fährt er in einem kleinen Ruderboot aufs Meer. Vierundachtzig Tage hat er nichts gefangen. Sein junger Helfer wurde auf ein anderes Boot geschickt – der alte Mann sei vom...
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    Dieser Debütroman machte Richard Yates 1961 in den USA schlagartig bekannt. Bei uns hat er leider nie den Durchbruch geschafft, was sich jetzt mit der Neuauflage seiner Bücher ändern könnte. Schließlich wird Revolutionary Road, wie der Roman im...
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    «Schau heimwärts, Engel» ist eines der legendären Romanepen des 20. Jahrhunderts. Betörend durch die Unmittelbarkeit des Erzählten wie durch eine Sprachkunst, in der schonungsloser Realismus und lyrische Anmut Hand in Hand gehen, gilt es als...
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    Der sechzehnjährige durch New York irrende Holden Caulfield ist zu einer Kultfigur ganzer Generationen geworden. "Der Fänger im Roggen" war J. D. Salingers erster Roman, mit dem er weltweit berühmt wurde. Allein im Rowohlt Taschenbuch wurden...
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    Broschiertes BuchDie Grasharfe spielt im Süden der USA und handelt von den beiden Schwestern Verena und Dolly und ihrem Neffen Collin. Nach einem Streit verbarrikadieren sich Dolly und Collin in einem Baumhaus. Sie erhalten überraschend Hilfe vom...
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    Früchte des Zorns (dtv Literatur) * Aufl. 2005, ungekürzte Ausgabe * Schnitt: nachgedunkelt * Seiten: sehr sauber, wie ungelesen * Versand innerhalb 24h, Rechnung mit ausgewiesener MwSt, zuverlässiger Service
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    Das von Gin und Rosen umduftete Porträt der charmant verrückten achtzehnjährigen Holly Golightly, die mit entwaffnender Unschuld bekennt: "Ich habe wirklich nicht mehr als elf Liebhaber gehabt." Verfilmt mit Audrey Hepburn. Dazu drei beschwingt...

Buchliste: Rassismus in Amerika (Schwarzes Amerika)

Bücher, die den Rassismus in den USA thematisieren
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    Nur wer Grenzen überschreitet, kann die Welt verändern Jackson, Mississippi, 1962: Die junge Skeeter ist frustriert. Nach dem Studium verbringt sie die Tage auf der elterlichen Baumwollfarm, als einzige ihrer Freundinnen ohne einen Ring am Finger....
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    Keine Liebe ist jemals unschuldig Im Paris der Fünfzigerjahre lernt David, amerikanischer Expat,in einer Bar den reizend überheblichen, löwenhaften Giovanni kennen. Die beiden beginnen eine Affäre – und Verlangen und auch Scham brechen in David los...
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    Die kleine Stadt Sutton im Nirgendwo der Südstaaten. An einem Nachmittag im Juni 1957 streut der schwarze Farmer Tucker Caliban Salz auf seine Felder, tötet sein Vieh, brennt sein Haus nieder und macht sich auf den Weg in Richtung Norden. Ihm folgt...
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    Harlem Love Story: eine junge Liebe gegen die Willkür einer weißen Justiz "Jeder in Amerika geborene Schwarze ist in der Beale Street geboren. Die Beale Street ist unser Erbe. Dieser Roman handelt von der Unmöglichkeit und von der Möglichkeit, von...
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    Gebundenes BuchLouisiana, die 1940er-Jahre, ein elektrischer Stuhl wird in die kleine Stadt St. Martinsville gebracht für die geplante Hinrichtung eines jungen Schwarzen namens Will, der ein weißes Mädchen vergewaltigt haben soll. In Wirklichkeit...
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    Gebundenes BuchEin Buch, das die Welt veränderte John Grimes ist ein schwarzer, empfindsamer Junge aus Harlem, sexuell unschlüssig, seine einzige Waffe zur Selbstverteidigung ist sein Verstand. Aber was nützt es, von den weißen Lehrern gefördert zu...
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    Gebundenes BuchKeine andere Autorin hat über die Jahrzehnte hin den Rassenkonflikt in Amerika so konsequent und leidenschaftlich beschrieben wie die Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison. "Gott, hilf dem Kind" setzt den mit "Jazz" begonnenen...
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Die Indianer: Geschichte der indigenen Nationen in den USA

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Indianer: Geschichte der indigenen Nationen in den USA' von Heike Bungert
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4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Indianer: Geschichte der indigenen Nationen in den USA"

Format:Taschenbuch
Seiten:286
Verlag:
EAN:9783406758362

Diskussionen zu "Die Indianer: Geschichte der indigenen Nationen in den USA"

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Rezensionen zu "Die Indianer: Geschichte der indigenen Nationen in den USA"

  1. Tolles Buch über ein spannendes, immer noch aktuelles Thema.

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 14. Sep 2020 

    Die Geschichte der Indigenen Amerikas hat immer schon ein großes Interesse in mir geweckt und daher habe ich bereits vor ein paar Jahren aus der Beck-Wissen-Reihe das Büchlein Die Indianer Nordamerikas gelesen, welches ich nur empfehlen kann. Der selbe Verlag hat nun dieses Buch hier zum selben Thema veröffentlicht, aber in einem doppelt so großen Format und mit dreimal so vielen Seiten.
    Es bietet sich also an, hier einen Vergleich zu ziehen, obwohl der eigentlich gar nicht nötig ist, denn die Formate allein sagen schon, was die Unterschiede sind. Beide Bücher sind sehr gut geschrieben und angenehm flüssig zu lesen. Während das Buch aus der Beck-Wissen-Reihe gelungen einen kompakten, zusammenfassenden Überblick bietet, ist das Buch hier umfassender, geht genauer auf verschiedene Aspekte ein, bietet mehr Details und präsentiert auch einige weniger bekannte Nebenschauplätze. In diesem Sinne muss jeder für sich entscheiden, ob er nur einen Überblick möchte oder richtig in die Materie eintauchen möchte, ob er wie ich eine Beck-Wissen-Sammlung hat, die es zu erweitern gilt, oder ob das Format irrelevant ist.
    Persönlich würde ich schon das Buch hier empfehlen, weil es so umfassend ist, dabei aber immer noch relativ kompakt und einen nicht erschlägt. Außerdem wird hier viel stärker auf die Differenzierung der einzelnen Stämme und deren Untergruppen eingegangen, als es im kleinen Büchlein geschehen ist, was ich einfach sehr interessant finde. Erzählt wird hier die Geschichte der Indianer, beginnend vor 16.000 Jahren bis ins Jahr 2017. Und eben diese Darstellung der gegenwärtigen Situation habe ich auch sehr spannend gefunden.
    Aber eigentlich würde ich mir mehr wünschen: Streichen wir das Wort „USA“ aus dem Titel und bauen auch die Geschichte der Indigenen Kanadas ein; Alaska und Hawaii sollten ebenfalls nicht ausgeklammert werden; Eine Zeitleise sollte eigentlich selbstverständlich sein; Und eine bessere Erklärung der beiden Karten wäre ebenfalls schön, wobei ich eigentlich gerne sogar noch mehr Karten hätte; Ein paar Fotoseiten in der Buchmitte wären schließlich die Krönung. Aufgrund dieser Mankos kann ich dieses Buch nicht als das „definitive Werk“ bezeichnen.
    Fazit: Sehr zu empfehlen.

 

Der Mann, der nicht verlieren kann: Warum man Trump erst dann versteht, wenn man mit ihm golfen geht

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Mann, der nicht verlieren kann: Warum man Trump erst dann versteht, wenn man mit ihm golfen geht' von Rick Reilly
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

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Autor:
Format:Broschiert
Seiten:288
Verlag:
EAN:9783455009590

Diskussionen zu "Die Indianer: Geschichte der indigenen Nationen in den USA"

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Rezensionen zu "Der Mann, der nicht verlieren kann: Warum man Trump erst dann versteht, wenn man mit ihm golfen geht"

  1. Commander of Cheat

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 25. Sep 2020 

    Wie man Golf spielt, entblößt, wer man ist.
    So oder ähnlich versucht der amerikanische Sportjournalist und Golfenthusiast Rick Reilly an einem Porträt des wohl umstrittensten Golfspielers unserer Zeit: Donald Trump, Commander in Cheat.
    Wenn Trump nur Golf spielen würde, dann wäre eine Partie vielleicht nur ein Ärgernis für seine Mitspieler. Doch da war doch noch was? Stimmt. Donald Trump ist doch gerade der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.
    „Irgendwer muss doch einmal aussprechen, dass Trumps Art und Weise, Golf zu spielen, genau seiner Handhabung der Präsidentschaft zu entsprechen scheint, will sagen: Er handelt so, als würden die Regeln bloß für die anderen gelten.“
    Trump trickst, betrügt, schönt seine Ergebnisse, kann nicht verlieren. Nicht am Platz und nicht in der Politik. Ob Golfergebnisse oder politisch relevante Fakten, alles „gefühlte Werte“, dehnbar, verhandelbar.
    „Kaufen, lügen, jammern“, ist neben „gewinnen um jeden Preis“ die Devise in Trumps Leben. Dabei geht es im Golf – so sagt Rick Reilly – nicht ums gewinnen, sondern um die Ehre.
    „Wenn du über alles lügst, was das Spiel ausmacht, würdest du dann nicht auch über deine Steuererklärung lügen? Über deine Beziehungen zu Russen? Über dein widerwärtiges Benehmen gegenüber Frauen?“
    Rick Reilly versteht es die Leserin zu unterhalten, auch wenn diese keine Ahnung vom Golfspiel hat. Der Journalist hat nicht nur selbst unzählige Stunden mit Trump am Golfplatz verbracht – für beide war es wohl Arbeitszeit, nur kostet Trumps Golfspiel den amerikanischen Steuerzahl wohl Millionen an Dollars – er hat auch penibel recherchiert, sammelt Anekdoten und mit den Menschen rund um den Golfsport gesprochen. Das Buch ist nicht unbedingt eine durch und durch seriöse politische Analyse, gibt aber schon ein sehr bezeichnendes Bild eines Mannes am Schalthebel der Macht.
    „Trump ist zweifellos ein großer Dealmaker, aber er ist ein noch viel größerer Dealbreaker. Ganz gleich, was er der Presse erzählt oder unterschrieben oder per Handschlag vereinbart hat: Wenn es ums Zahlen geht, wird er plötzlich wendig wie eine Wetterfahne.“
    Golf beherrscht offensichtlich das Denken des amtierenden POTUS. So lässt sich erklären, „was hinter dem Einreiseverbot für Araber steckte (Golf!), warum Trump und Merkel sich nicht verstehen (Golf!) und warum Trump acht Ziegen besitzt (Golf!).“
    Es wäre ja fast lustig, wenn es nicht so traurig wäre.

 

Zu viel und nie genug: Wie meine Familie den gefährlichsten Mann der Welt erschuf (deutsche Ausgabe von Too Much and Never Enough)

Buchseite und Rezensionen zu 'Zu viel und nie genug: Wie meine Familie den gefährlichsten Mann der Welt erschuf (deutsche Ausgabe von Too Much and Never Enough)' von Mary L. Trump
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Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:288
Verlag:
EAN:9783453218154

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Nach der Flut das Feuer: The Fire Next Time

Buchseite und Rezensionen zu 'Nach der Flut das Feuer: The Fire Next Time' von Baldwin, James
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Inhaltsangabe zu "Nach der Flut das Feuer: The Fire Next Time"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:128
Verlag: Dtv
EAN:9783423281812

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Hitlers Heerführer

Buchseite und Rezensionen zu 'Hitlers Heerführer' von Hürter, Johannes
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Hitlers Heerführer"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:727
Verlag: Oldenbourg
EAN:9783486583410

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Rezensionen zu "Hitlers Heerführer"

  1. Gute Gruppenbiographie

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 01. Mär 2020 

    Am 22 .7.1941 beginnt nach längerer Vorbereitung das Unternehmen Barbarossa, der deutsche Angriff auf die Sowjetunion. In seiner Gruppenbiographie stellt Johannes Hürter 25 Oberbefehlshaber dieser gewaltigen in Marsch gesetzten Militärmaschine vor.
    Allen ist gemeinsam, dass sie als Offiziere im Kaiserreich sozialisiert wurden, von der Niederlage 1918 traumatisiert und - für ihr eigenes Gefühl/Selbstbewusstsein - deklassiert waren, der Weimarer Republik, immerhin ihrem Arbeitgeber, mehr als reserviert gegenüberstanden, dem Dritten Reich dagegen aufgeschlossen, versprach es doch die Aufwertung der eigenen militärischen Bedeutung. Und, alle waren letztendlich Versager.
    Versager in doppelter Hinsicht: moralisch, weil sie den rassenideologischen Raubkriegcharakter, über den sie bereits in der Vorbereitung durch den berüchtigten Kommissarbefehl, den Erlass über die Wehrmachtsjustiz und andere Verlautbarungen informiert waren, vorbehaltlos mittrugen. Ebenso, weil sie zu der schon seit Angriffsbeginn folgenden Politik der Judenvernichtung schwiegen, sei, es, weil sie diese billigten, sei es, dass sie sie der totalen Kriegsführung und ihren angeblichen Anforderungen (Quartierbeschaffung, Beseitigung unnützer Esser, Partisanenbekämpfung) unterordneteten. Aus dem gleichen Grund schwiegen die Generäle auch hinsichtlich des menschenverachtenden Umgangs mit der Zivilbevölkerung der Sowjetunion und den Kriegsgefangenen. Selbst zwei Generäle, die später im Zusammenhang mit dem 20. Juli 1944 hingerichtet wurden, Stülpnagel und Hoepner, scheinen eher antisemitisch und rassistisch gewesen zu sein.
    Versager waren die Generäle aber auch auf dem ihnen ureigensten Gebiet, dem der Kriegsführung. Nicht in dem Sinn, dass sie durch eine andere Kriegsführung eventuell einen Sieg hätten davon tragen können, wie es einer von ihnen, der Generalfeldmarschall Manstein später in seiner unsäglichen Rechtfertigungsschrift "Verlorene Siege" insinuiert. Eher in dem Sinn, dass sie sich, euphorisiert durch die vorangegangenen Feldzüge in Polen, Frankreich etc. überhaupt auf dieses waghalsige Unternehmen einließen. Warnende Stimmen der militärischen Fachleute gab es offensichtlich nicht, im Gegenteil, auch sie gingen von einem erneuten kurzen Krieg gegen einen völlig unterschätzten Gegner aus. Im Verlauf des Feldzug gaben sie immer mehr von ihrer Entscheidungskompetenz vor Ort, die ihnen aufgrund der deutschen Militärtradition eigentlich vermittelt worden war, auf und wagten es nicht, Hitler auch nur ansatzweise offen zu kritisieren. Deutlich wurde dies nach dem Scheitern der Operation "Taifun", dem missglückten Versuch Moskau zu erobern, welcher das Ostheer an den Rand des Zusammenbruchs führte. Doch anstatt in Fürsorge für die untergebenen Soldaten taktische Rückzüge in vorbereitete Wintersellungen zu befehlen, kuschte man vor Hitler und gab seinen Anweisungen zum rücksichtslosen Halten nach. Damit hatten sie letztendlich ihre Daseinsberechtigung als Befehlshaber verspielt und wurden Hitler willige Vollstrecker.
    Allerdings beschreibt Hürter auch, dass diese Entmachtung der Generäle keineswegs auf Hitler allein zurückgeht, sondern vielmehr auf den Generalstabschef Halder, der, fernab von der Front, ebenso sinnlose Befehle erteilte, die sich vor Ort als unrealistisch erwiesen. Ausgerechnet dieser Halder setzte nach dem Krieg darauf, die deutsche Kriegsgeschichtsschreibung in dem Sinne zu beeinflussen, dass die Fehler keineswegs beim angeblich vernünftig planenden Generalstab lagen, sondern bei dem immer wieder eingreifenden Hitler. Dies war jedoch für das erste Jahr des Ostkrieges nur bedingt wahr.
    Wer sich für das Thema Krieg im Osten interessiert, wird an dieser Studie nicht vorbeikommen.

 

Permanent Record

Buchseite und Rezensionen zu 'Permanent Record' von Edward Snowden
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Inhaltsangabe zu "Permanent Record"

Format:Taschenbuch
Seiten:352
Verlag: Macmillan
EAN:9781529035667

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Der eisige Schlaf: Das Schicksal der Franklin-Expedition

Buchseite und Rezensionen zu 'Der eisige Schlaf: Das Schicksal der Franklin-Expedition' von Owen Beattie
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Inhaltsangabe zu "Der eisige Schlaf: Das Schicksal der Franklin-Expedition"

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:240
EAN:9783492405935

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Tribal Names of the Americas: An Exhaustive Cross Reference to Spelling Variants and Alternative Forms

Buchseite und Rezensionen zu 'Tribal Names of the Americas: An Exhaustive Cross Reference to Spelling Variants and Alternative Forms' von Patricia Roberts Clark
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Inhaltsangabe zu "Tribal Names of the Americas: An Exhaustive Cross Reference to Spelling Variants and Alternative Forms"

Format:Taschenbuch
Seiten:329
Verlag: McFarland
EAN:9780786438334

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