Opfergang: Das Erbe der Macht 8

Buchseite und Rezensionen zu 'Opfergang: Das Erbe der Macht 8' von  Andreas Suchanek
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Opfergang: Das Erbe der Macht 8"

Format:Audible Hörbuch
Seiten:0
Verlag: SAGA Egmont
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Rezensionen zu "Opfergang: Das Erbe der Macht 8"

  1. 4
    13. Jul 2022 

    Spurensuche...

    Die Lichtkämpfer lecken ihre Wunden. Viel Zeit bleibt jedoch nicht. Leonardo befindet sich in Gefangenschaft, Marks Unterlagen bleiben verschwunden und die Jagd nach dem dritten Sigilsplitter geht weiter. Als sich Nostradamus mit einer wichtigen Information meldet, müssen die Lichtkämpfer reagieren, um Schlimmeres zu verhindern. Denn die Schattenkrieger sinnen auf Rache. (Klappentext)

    Nach den fürchterlichen Ereignissen im vorherigen Band braucht Jen erst einmal eine Auszeit. Als sie in London dem smarten Nichtmagier (Nimag) Dylan begegnet, funkt es gleich zwischen den beiden, und so kann Jen in den folgenden Tagen und Nächten kurzzeitig alles vergessen. Zurück im Castillo, wird Jen gleich mit der nächsten Mission beauftragt. Gemeinsam mit Alex und Kevin soll sie sich auf die Spur eines ehemaligen Sehers begeben, um nach einer Prophezeiung zu forschen, die ihnen im Kampf gegen die Schattenkrieger und vor allem gegen die Schattenfrau behilflich sein könnte. Doch in dem Haus des Sehers ist manches nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint.

    Gleichzeitig geht es für Chris und Cleo nach Ägypten, um Hinweisen nachzugehen, die sie möglicherweise auf die Spur des dritten Sigilsplitters bringen. Ihnen zur Seite steht diesmal Kleopatra, die hier in Ägypten natürlich ein Heimspiel hat. Nervig ist nur, dass die Unsterbliche im Körper einer 17Jährigen steckt und so bereits seit Jahrhunderten vor sich hin pubertiert. Sie wickelt nahezu alle Männer um den Finger und bringt die Frauen oft zur Weißglut. Dardurch ergeben sich hier einige amüsante Aspekte, die die ansonsten eher bedrückende Atmosphäre auflockern.

    Auch in dieser Folge gibt es wieder etliche Kampfszenen, die für mich oftmals zu wirr gerieten, so dass ich selbst bei mehrfachem Hören der Passage nicht immer genau wusste, was wer wann wie tat. Aber insgesamt ist dieser Band etwas ruhiger gehalten als sein Vorgänger, so dass zwischendurch auch der Humor wieder zum Tragen kam - wie beispielsweise die ewigen Scharmützel zwischen Alex und Jen. Alles in allem eine gelungen Mischung aus Spannung und Unterhaltung.

    Immer wieder überraschend finde ich, dass die Unsterblichen oft deutlich weniger souverän und vorausschauend agieren als ich es erwarten oder erhoffen würde. So auch in diesem Band. Kleopatra überschätzt sich hier doch einige Male, so dass es letztlich wie ein Wunder erscheint, dass nicht alle umkommen. Und auch bei Alex, Jen und Kevin staunte ich am Ende, dass sie irgendwie wieder heile aus ihrem Abenteuer herauskamen. Aber schließlich kann Andreas Suchanek die Lichtkämpfer auch nicht reihenweise umkommen lassen, da wäre die Reihe sonst rasch zu Ende.

    Kris Köhler als Sprecher hat mir erneut gut gefallen. Er liest deutlich dynamischer, betonter und variationsreicher als der Sprecher der Bände 1-3, und auch die eher jugendliche Stimme passt zu den Charakteren für mein Empfinden viel besser als die von Clemens Benke. So vergingen die 4 Stunden und 39 Minuten der ungekürzten Hörbuchausgabe auch diesmal wieder wie im Flug.

    Macht definitiv wieder Lust auf die Fortsetzung!

    © Parden

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Silberknochen: Das Erbe der Macht 9

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3
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Seiten:0
Verlag: SAGA Egmont
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Rezensionen zu "Silberknochen: Das Erbe der Macht 9"

  1. 3
    01. Aug 2022 

    Kapitän Nemo und die Nautilus...

    Die Suche beginnt. Die Lichtkämpfer setzen alles daran, vor der Schattenfrau die legendären Silberknochen zu finden, um Zugang zum Versteck des letzten Sigilsplitters zu erhalten. Doch was hat es mit den ominösen Knochen überhaupt auf sich? Gleichzeitig glaubt Johanna, in Max die Waffe erkannt zu haben, die die Schattenkrieger haben wollen. Sie ergreift Maßnahmen. Und setzt dabei eine Kette aus Ereignissen in Gang, die in eine Tragödie münden. (Klappentext)

    Die Schattenfrau hat bereits einen der drei Sigilsplitter in ihren Händen, die Lichtkämpfer einen weiteren. Wichtig ist es daher, dass der dritte Sigilsplitter - die legendären Silberknochen - nicht auch noch in die Hände der Schattenfrau geraten. Alex, Jen, Chris, Nikki, Suni und Chloé werden daher in die Untiefen des Meeres geschickt, weil der Unsterbliche Kapitän Nemo in seiner Nautilus womöglich mehr über den Verbleib der Silberknochen weiß. Doch erwartet die Lichtkämpfer dort eine böse Überraschung. Eine sehr böse.

    Max dagegen scheint beim Rat und den Unsterblichen in Ungnade gefallen zu sein. Es ist bekannt geworden, dass er gelegentlich Kontakt zu einem Schattenkrieger hatte und wird nun vor allem von Patricia Ashville des Verrats verdächtigt. Die Unsterblichen beratschlagen, und Johanna trifft schließlich eine folgenschwere Entscheidung...

    Diese neunte Folge aus der Reihe "Das Erbe der Macht" konnte mich leider nicht ganz so überzeugen wie die meisten andere Bände davor. Das hat mit nicht nachvollziehbaren Entwicklungen zu tun (weshalb ist die Schattenkriegerin Ashville plötzlich als Ersatz für den entführten Unsterblichen Leonardo da Vinci im Rat und spinnt jetzt im Castillo ihre Intrigen?), mit immer wieder deutlichen Anleihen bei anderen bekannten Fantasy-Reihen (hier z.B. Stichwort: wachsende Kiemen unter Wasser) und mit sich mittlerweile zu oft wiederholenden Abläufen (Gefahr -> eigentlich gibt es kein Entkommen mehr -> jemand stirbt gerade -> wird dann doch irgendwie gerettet), die irgendwann nichts Spannendes mehr sind.

    Was ich mag, sind die besonderen Fähigkeiten einzelner Lichtkämpfer:innen - so z.B. Nikki mit ihren Qualitäten als Springerin oder auch Suni, deren Sondermerkmale bei den Geschehnissen auf der Nautilus den entscheidenden Ausschlag geben und auf die ich deshalb hier nicht näher eingehen werde. Als gelungen empfinde ich auch, wenn zwischendurch deutlich wird, wie weit im Voraus die Schattenfrau geplant hat, und auch den Plan der Unsterblichen fand ich hier ziemlich tricky.

    Kris Köhler als Sprecher hat seinen Job erneut gut erledigt. So vergingen die 3 Stunden und 53 Minuten der ungekürzten Hörbuchausgabe auch diesmal wieder unterhaltsam.

    Natürlich höre ich nun auch weiter. Diese Staffel will ich in jedem Fall beenden, weil ich doch wissen möchte, wie dieses Abenteuer aufgelöst wird.

    © Parden

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Schattenfrau: Das Erbe der Macht 6

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Rezensionen zu "Schattenfrau: Das Erbe der Macht 6"

  1. 5
    22. Jun 2022 

    Der Schleier fällt!

    Jahrhunderte lang bereitete sie ihren Plan vor, angetrieben vom unbändigen Hass auf die Lichtkämpfer und Unsterblichen. Jen, Alex und Clara stoßen überraschend auf eine Spur zur Identität der Schattenfrau. Sie ahnen nicht, dass dies alles verändern wird. Denn der Schleier soll fallen - und Chaos die Lichtkämpfer hinweg fegen... (Klappentext)

    Der sechste Band ist für mich der bislang stärkste der 12teilgen Reihe um die Lichtkämpfer. Diesmal wählt Andreas Suchanek gleich drei parallel laufende Handlungsstränge, die diesmal zwar auch zu neuen Fragezeichen führen, aber gleichzeitig erstmals auch unglaubliche Geheimnisse offenbaren.

    Jen, Alex und Clara begeben sich auf die Spur des ersten Stabmachers, denn dieser scheint etwas mit dem von der Schattenfrau zurückgelassenen Essenzstab zu tun zu haben. Womöglich kommen sie der Identität der gehemnisvollen Figur nun endlich auf die Schliche?

    Gleichzeitig besuchen die Zwillingsbrüder Kevin und Chris gemeinsam mit Chloe unangekündigt ihre Eltern, um eingen Erinnerungsfetzen nachzugehen, die in der Therapie aufgeploppt sind und die sie nicht so recht einordnen können, und erfahren dabei wahrlich mehr über sich selbst und ihre Familie.

    Und die Unsterblichen versuchen im Castillo das Archiv zu entsiegeln und erleben dabei eine böse Überraschung. Selbst die Unsterblichen agieren angesichts der Intrigen der Schattenfrau wie Schachfiguren, die genauso handeln wie die geheimnisvolle Gegnerin es von ihnen erwartet. Dabei handelt es sich bei den Unsterblichen durchaus um schon zu Lebzeiten geniale Charkatere wie Einstein oder Leonardo da Vinci, bei denen ich nicht erwarten würde, dass sie sich laufend so vorführen lassen. Wer sollte der Schattenfrau da noch Einhalt gebieten können?!

    Kris Köhler als Sprecher hat mir erneut gut gefallen. Er liest deutlich dynamischer, betonter und variationsreicher als der Sprecher der Bände 1-3, und auch die eher jugendliche Stimme passt zu den Charakteren für mein Empfinden viel besser als die von Clemens Benke. So vergingen die 3 Stunden und 54 Minuten der ungekürzten Hörbuchausgabe auch diesmal wieder wie im Flug.

    Alles in allem wie gehabt eine gelungene Mischung aus Action, Spannung, fantastischen Einfällen, dunklen Ahnungen, neugierig machenden Informationshäppchen, interessanten Figuren, unterhaltsamen Dialogen und einem gehörigen Quäntchen Humor.

    Macht definitiv wieder Lust auf die Fortsetzung!

    © Parden

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Silberregen: Das Erbe der Macht 5

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Rezensionen zu "Silberregen: Das Erbe der Macht 5"

  1. 4
    19. Apr 2022 

    Der Eifelturm in London...

    Max ist nach langem Heilschlaf erwacht. Um das erlebte Grauen zu verarbeiten, wird er zum Psychologen des Castillos geschickt. Der hat eine ganz besondere Fähigkeit, die Max' Seele heilen soll. Doch will dieser überhaupt geheilt werden? Unterdessen geht die Jagd nach den Sigilsplittern weiter. Alex und Jen bekommen es mit einer noch nie dagewesenen Herausforderung zu tun. Und natürlich sind auch ihre Feinde nicht weit.

    Auch diesmal gibt es wieder zwei Handlungsstränge, wobei Max im Castillo (noch) keine aufregenden Abenteuer bestehen muss, sondern sich erst einmal von seiner Entführung erholen muss. Die Sitzungen beim Psychologen zeigen ihm zwar einige Schlüsselszenen seiner Kindheit und Jugend, vermögen es allerdings nicht, seine immense Wut herunterzukochen. Oft genug flüchtet er aus dem Castillo, um außerhalb des Areals alleine sein und in Ruhe nachdenken zu können. Dort stößt er eines Tages auf einen Fremden, mit dem er ins Gespräch kommt. Doch wer ist der Fremde wirklich? Max trifft schließlich eine Entscheidung...

    Die Lichtkämpfer Jen, Alex und Clara werden auf der Suche nach dem nächsten Sigilsplitter durch ein Portal geschickt, das keine Unsterblichen hindurchlässt. Die drei stoßen in einer Dimensionsfalte auf ein unbekanntes London viktorianischen Zeitalters, in dem Magie bei Todesstrafe verboten ist. Doch als den dreien diese Regel klar wird, ist es schon zu spät - sie werden verfolgt. Da hilft es auch nicht, dass der Wall, der vor Jahrhunderten zum Schutz der nichtmagischen Bevölkerung errichtet wurde, hier keine Wirkung zeigt und die Magie ungebremst fließen kann. Oben auf dem Eifelturm, der hier in London steht, gehen die drei Lichtkämpfer ihrem Schicksal entgegen...

    Auch in dieser Folge werden neue Charaktere eingeführt, die womöglich auch in den folgenden Bänden noch von Bedeutung sein könnten. Außerdem gibt es weitere Erkenntnisse, die noch von Interesse sein werden, und eine Begegnung, die vor allem für Clara wichtig ist. Das empfand ich als netten und tröstenden Einfall. Natürlich spielt die Schattenfrau auch diesmal wieder eine perfide Rolle, und doch ploppen gerade was diese Figur anbelangt, immer wieder neue Fragezeichen auf. Man darf gespannt sein...

    Auch wenn Andreas Suchanek sich weiterhin nicht scheut, Details aus bekannten anderen Fantasywerken in seiner Reihe auftauchen zu lassen, kann man ihm einen eigenen Stil nicht absprechen. Neben Action und Spannung kommt auch diesmal der Unterhaltungswert wieder nicht zu kurz - gerade die frotzelnden Dialoge unter den Lichtkämpfern sorgen für amüsante Momente und lockern das Geschehen angenehm auf.

    Kris Köhler als Sprecher hat mir erneut gut gefallen. Er liest deutlich dynamischer, betonter und variationsreicher als der Sprecher der Bände 1-3, und auch die eher jugendliche Stimme passt zu den Charakteren für mein Empfinden viel besser als die von Clemens Benke. So vergingen die 3 Stunden und 54 Minuten der ungekürzten Hörbuchausgabe auch diesmal wieder wie im Flug.

    Alles in allem wie gehabt eine gelungene Mischung aus Action, Spannung, fantastischen Einfällen, dunklen Ahnungen, neugierig machenden Informationshäppchen, interessanten Figuren, unterhaltsamen Dialogen und einem gehörigen Quäntchen Humor.

    Macht definitiv wieder Lust auf die Fortsetzung!

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Feuerblut: Das Erbe der Macht 4

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Rezensionen zu "Feuerblut: Das Erbe der Macht 4"

  1. 4
    01. Feb 2022 

    Spurensuche...

    Endlich kann Jen den Folianten lesbar machen und erfährt den Inhalt von Joshuas Prophezeiung. Geschockt realisieren die Freunde, dass der Wall in größerer Gefahr schwebt, als bisher gedacht. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt. Unterdessen stellt Leonardo ein Team zusammen, das die Identität der Schattenfrau aufdecken soll. Die erste Spur führt zu den Ashwells - und für Clara zu einer Konfrontation mit ihrer Vergangenheit.

    Allen ist seit den Vorfällen im vorherigen Band klar, dass die Schattenfrau finstere Pläne hegt. Es wird ein Wettrennen geben um die Sigilsplitter, die jeder für sich von ungeheurer Macht beseelt sind, doch vereint dafür sorgen würden, dass der Besitzer unbesiegbar und allmächtig wäre. In diesem Band werden Alex und Jen deshalb nach Indien geschickt, um dort aus einer uralten Höhle einen der Sigilsplitter zu bergen: das Feuerblut. Doch die Schattenkämpfer erwarten sie schon...

    Gleichzeitig gilt es, mehr über die Schattenfrau herauszufinden. Ist sie möglicherweise mit den Ashwells verwandt? Clara, Chris und Chloé sollen hierfür ausgerechnet in der Bibliothek von Claras Eltern nach Hinweisen suchen. Dumm nur, dass die Ashwells alles andere als kooperativ sind. Wie finster die Pläne der alteingesessenen adligen Magierfamilie sind, wird Clara erst nach und nach klar...

    Man kann nicht behaupten, dass Andreas Suchanek seine Charaktere verschont. Manchesmal nimmt es Wunder, dass nicht noch mehr Lichtkämpfer sterben als durch die bisherigen Intrigen bereits geschehen. Sowohl in der Höhle in Indien als auch in der gut ausgestatteten Bibliothek der altehrwürdigen Ashwells geht es ziemlich schnell zur Sache. Und an so manchem Punkt ist eigentlich klar: hier kommt niemand lebend heraus!

    Ein wenig superheldenhaft muten die Tricks der Lichtkämpfer zuweilen schon an, aber ihr Einfallsreichtum ist gleichzeitig auch bewundernswert. Die Handlung empfand ich an einigen Stellen als etwas wirr und sprunghaft, aber über einen Mangel an Spannung und Action kann man sich hier wahrlich nicht beklagen. Beide Handlungsstränge bieten Anlass zum Nägelkauen, und die neuen Erkenntnisse werfen gleichzeitig wieder neue Fragezeichen auf.

    Was ich nach wie vor nicht verstehe, ist die Zurückhaltung der Unsterblichen. Sie schicken die Lichtkämpfer vor, grübeln vor sich hin und versuchen bisher nach wie vor vergeblich, das Archiv wieder zugänglich zu machen. Die tragende Rolle spielen die Lichtkämpfer, oftmals im Duell mit den Schattenkämpfern und/oder der Schattenfrau. Der hier erstmals auftauchende Crawley gefällt mir als Schattenkämpfer richtig gut - was womöglich auch an der Vertonung durch den neuen Sprecher liegt.

    Gerade die Figur des Crawley liest Kris Köhler nämlich genial - fast so sarkastisch und ironisch wie Christoph Maria Herbst, dem ich bei solchen Rollen gerne lausche. Auch ansonsten tut der neue Sprecher der Hörbuchversion wirklich gut. Er liest deutlich dynamischer, betonter und variationsreicher als der Sprecher davor, und auch die eher jugendliche Stimme passt zu den Charakteren für mein Empfinden viel besser als die von Clemens Benke. So vergingen die 3 Stunden und 54 Minuten der ungekürzten Hörbuchausgabe diesmal wie im Flug.

    Alles in allem eine gelungene Mischung aus Action, Spannung, fantastischen Einfällen, dunklen Ahnungen, neugierig machenden Informationshäppchen, interessanten Figuren, unterhaltsamen Dialogen und einem gehörigen Quäntchen Humor.

    Macht definitiv Lust auf die Fortsetzung!

    © Parden

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Wechselbalg: Das Erbe der Macht 3

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Rezensionen zu "Wechselbalg: Das Erbe der Macht 3"

  1. 4
    28. Jan 2022 

    Kräftemessen...

    Der Wechselbalg schlug unbarmherzig zu und tötete einen der Lichtkämpfer. Das Castillo wird hermetisch abgeriegelt, die Jagd beginnt. Doch wer ist der Verräter - und was ist sein Plan? Als Johanna endlich begreift, was die Schattenfrau vorhat, scheint es bereits zu spät. Kann die gnadenlose Feindin noch aufgehalten werden? Unterdessen finden sich Alex und Jen an einem unbekannten Ort wieder. Weit entfernt von ihren Freunden machen sie eine unglaubliche Entdeckung.

    Nachdem im letzten Band bekannt wurde, dass sich ein Verräter in ihren Reihen befindet, misstraut im Castillo allmählich jeder jedem. Die brutalen Ereignisse tragen auch nicht gerade dazu bei, die Lage zu entspannen. Nach dem ersten Mord werden die Lichtkämpfer im Castillo eingeschlossen, niemand kann hinein oder heraus. Doch es dauert, bis sie auf die Spur des Wechselbalgs kommen. Und dann scheint alles zu spät...

    Alex und Jen müssen sich unterdessen auch in ihrer überraschenden Lage zurechtfinden. Vom Stabmacher aus sollte sie das Portal wieder ins Castillo zurückbringen, doch wurden sie unerwartet an einen unbekannten Ort katapultiert. Sie müssen sich dort nicht nur orientieren und aus scheinbar auswegloser Lage entkommen, sondern sehen sich unvermittelt auch einer tödlichen Gefahr gegenüber. Das Ende scheint nahe...

    Sehr spannend war es in diesem Band über weite Strecken, und das gleich an mehreren Schauplätzen. Gelegentlich habe ich daran gezweifelt, ob es da noch ein Entkommen geben konnte, aber die Lichtkämpfer zeigen durchaus einen großen Einfallsreichtum, gepaart mit viel Mut. Der geheimnisvollen und hasserfüllten Schattenfrau gegenüber wirken zwar selbst die Unsterblichen mit all ihrer Erfahrung und ihrem Wissen teilweise wie Dilettanten, aber sonst wäre es ja auch langweilig.

    Auch in diesem Band zeigen sich wieder einige Parallelen zu bekannten Werken wie Harry Potter (z.B. Vielsafttrank, Squib), diesmal jedoch wohldosierter im Vergleich zum vorherigen Band. Die gelegentlichen Frotzeleien unter den Lichtkämpfern - allen voran zwischen Alex und Jen - sind recht unterhaltsam und lockern das spannende und oftmals auch düstere Geschehen deutlich auf.

    Allerdings muss ich auch diesmal den Sprecher negativ anmerken. Clemens Benke liest den Text (ungekürzte Hörbuchausgabe, 3 Stunden und 51 Minuten) wie schon in den vorherigen Bänden einfach gleichbleibend runter und zeigt dabei zudem z.T. wenig Talent für Betonungen. Glücklicherweise hat ab dem kommenden Band ein anderer Sprecher den Part übernommen, da hoffe ich mal, dass mich dessen Vortrag mehr überzeugen kann.

    Neugierig auf die Fortsetzung bin ich jetzt nämlich durchaus...

    © Parden

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Essenzstab: Das Erbe der Macht 2

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Rezensionen zu "Essenzstab: Das Erbe der Macht 2"

  1. 3
    22. Jan 2022 

    Das Böse naht...

    Um voll auf seine Fähigkeiten zugreifen zu können, benötigt Alexander Kent einen Essenzstab. Doch als er und Jen nach dem Stabmacher suchen, stellen sie überrascht fest, dass dieser verschwunden ist. Eine Jagd beginnt. Gleichzeitig wollen die Lichtkämpfer im Castillo endlich erfahren, was der Rat ihnen verheimlicht. Hierfür schmieden sie einen waghalsigen Plan. Niemand ahnt, dass das Böse in ihrer aller Mitte darauf lauert, erbarmungslos zuzuschlagen.

    In diesem Band erfährt man einiges über die Pläne der Schattenfrau, die von Rachegedanken zerfressen ist. Die Lichtkämpfer Jen und Alex stehen dabei im Zentrum ihres Interesses - mit den beiden jungen Menschen hat die Schattenfrau ganz besondere Pläne. Welche, werden noch nicht verraten, aber wozu sie fähig ist, deutet sich im zweiten Band bereits an.

    Als Jen und Alexander Kent beim Stabmacher auftauchen, um Alex seinen dringend benötigten Essenzstab zu besorgen, ist dieser verschwunden. Nichtsahnend tappen sie auf der Suche nach dem Stabmacher in die Falle der Schattenfrau. Gleichzeitig treibt im Castillo der Verräter sein Unwesen. Um ihm auf die Spur zu kommen, versuchen die Lichtkämpfer herauszufinden, welche Erkenntnisse der Rat der Unsterblichen hat.

    Was sich hier recht spannend liest, empfand ich beim Hören oftmals doch als ziemlich langatmig. Etliche Szenen wurden ohne große Dramatik geschildert und plätscherten so vor sich hin. Das mag zu einem Teil auch diesmal wieder an dem Sprecher liegen. Clemens Benke liest den Text wie schon im vorherigen Band einfach gleichbleibend runter und zeigt dabei zudem z.T. wenig Talent für Betonungen. So kommen weder Witz noch Spannung richtig zum Zug.

    Was mich auch gravierend und noch deutlich mehr als im ersten Band gestört hat, das waren die doch sehr offensichtlichen Parallelen zu Elementen aus den Harry Potter Romanen. Der Besuch beim Stabmacher beispielsweise erinnert doch sehr deutlich an Harry Potters Suche nach seinem richtigen Zauberstab bei Garrick Ollivander. Die sich verbindenden Zauberstäbe mit dem Zwillingskern werden hier ebenso bemüht wie das Denkarium von Albus Dumbledore, wenn auch in anderer Erscheinung und unter anderem Namen. Diese Beispiele für Parallelen zwischen den beiden Werken ließen sich noch mühelos fortführen. An einen Zufall mag ich da nicht mehr glauben...

    Abgesehen davon bin ich jedoch neugierig, wie die Erzählung weitergeht, zumal auch dieser Band wieder mit einem Cliffhanger endet. Jede:r einzelne der Lichtkämpfer weiß nun, dass das Böse naht, dass ein Verräter unter ihnen ist und dass der Kampf begonnen hat. Und da, wie ich erfahren habe, der Sprecher ab Folge 4 ein anderer sein wird, halte ich durch. In der Hoffnung, dass der kommende Band mir wieder mehr zusagt...

    © Parden

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