Im Schatten der Entdecker: Indigene Begleiter europäischer Forschungsreisender

Buchseite und Rezensionen zu 'Im Schatten der Entdecker: Indigene Begleiter europäischer Forschungsreisender' von Volker Matthies
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Inhaltsangabe zu "Im Schatten der Entdecker: Indigene Begleiter europäischer Forschungsreisender"

Indigene Begleiter europäischer Forschungsreisender
Broschiertes Buch
Alexander von Humboldt erforschte Südamerika - hat er den Weg allein gefunden? Bis heute hält sich das Bild, die berühmten Entdecker und Forschungsreisenden seien völlig auf sich gestellt durch fremde Länder gezogen oder über Ozeane gesegelt. Doch ob James Cook, David Livingstone oder Sven Hedin - sie alle hatten Helfer vor Ort, die zum Erfolg der Unternehmungen beitrugen. Wer waren diese Menschen?
Hier werden sie zum ersten Mal in den Blick genommen: die Führer und Dolmetscher, Informanten und Transporteure. Nicht selten waren sie sogar die eigentlichen Leiter der Expeditionen. Anhand von Beispielen aus allen außereuropäischen Kontinenten rückt Volker Matthies ihren Beitrag zur Vermessung der Welt ins rechte Licht.

Format:Taschenbuch
Seiten:248
EAN:9783861539896

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Das blaue Wunder

Buchseite und Rezensionen zu 'Das blaue Wunder' von Frauke Bagusche
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Das blaue Wunder"

Das geheime Leben des Meeres

Erstaunliches passiert unter Wasser: Das Meer leuchtet nachts geheimnisvoll, kleinste Organismen (das Plankton) haben die größte Macht, und Fische sind keineswegs stumm, sondern kommunizieren lauthals miteinander. Die Meeresbiologin Frauke Bagusche erzählt faszinierende Geschichten von den kleinsten und größten Lebewesen unserer Welt und erklärt, woher der Duft kommt, der unsere Strandspaziergänge erfüllt, was für das Leuchten verantwortlich ist, das wir nachts im Wasser bewundern können, und warum das Meer nicht nur unsere Gefühle, sondern auch unser Schicksal und das des ganzen Planeten lenkt. Dazu zieht sie die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse ebenso heran wie ihre eigenen unmittelbaren Erfahrungen und ergründet so unsere innige Beziehung zum Meer: Denn egal ob wir in den Alpen, in Kiel oder Berlin sind - wir sind durch jeden Atemzug mit dem blauen Wunder verbunden. Sie erklärt auch, warum das Meer so dringend unsere Hilfe braucht und stellt aktuelle Lösungsansätze und Forschungsergebnisse zur Rettung der Ozeane vor - mit einfachsten Maßnahmen für den Alltag können wir helfen, unsere Lebensgrundlage, das Meer, zu erhalten.


Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:320
EAN:9783453281110

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Rezensionen zu "Das blaue Wunder"

  1. Tolles und wichtiges Buch über das Meer.

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 10. Jun 2019 

    Vor fast genau einem Jahr habe ich von Hofrichter das Buch Im Bann des Ozeans gelesen, was sehr ähnlich ist. Daher bietet es sich an, an dieser Stelle diese beiden Werke zu vergleichen, denn es gibt doch wesentliche Unterschiede. Während Hofrichter nämlich neutral blieb und es durch seinen Stil wunderbar geschafft hat, mich für das Meer zu begeistern, mich also „thalassophil“ werden zu lassen, was ich eigentlich vorher schon war, ist das hier bei Bagusche anders. Ich musste mich erst an den lockeren Stil gewöhnen, an den Versuch durch vermeintliche Jugendsprache sich direkt an den Leser zu wenden, wobei dann immer wieder mehrere Seiten lang höchst wissenschaftlich formuliert wird. Es hat mir zunächst nicht gefallen, aber es ist einfach eine Gewöhnungsfrage.
    Andererseits hat Bagusche ein viel besseres Händchen dafür, interessante Details aus der Tierwelt herauszufiltern. Hofrichter ist eher der Gelehrte, der sich auf die wichtigsten Elemente konzentriert und diese auch sehr schön präsentiert. Bagusche hingegen hat Erfahrung mit Vorträgen und Schulungen, weiß, was immer wieder gefragt wird und was beim Publikum gut ankommt. Und tatsächlich hat mir dieses Buch hier so gut gefallen, weil ich immer wieder „Wirklich?“-, „Echt?“-, „Das habe ich nicht gewusst!“-Momente hatte. Ich habe hier etwa gelernt, wie Putzerfische wirklich arbeiten, dass eine Haiart auf dem Weg ist Vegetarier zu werden oder dass es Unterwassergärtner gibt. Und es gibt hier noch so viele weitere witzige, interessante und staunenswerte Details, von denen ich vorher noch nie etwas gehört habe und die meine Faszination für das Meer nur noch stärker werden ließen.
    Außerdem wird hier auch immer wieder auf klare und nachvollziehbare Weise erläutert, welche konkreten Auswirkungen Umweltverschmutzung und Klimawandel haben.
    Fazit: Sehr zu empfehlen.

 

Die Weisheit alter Hunde

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Weisheit alter Hunde' von Elli H. Radinger
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Weisheit alter Hunde"

Gelassen sein, erkennen, was wirklich zählt - Was wir von grauen Schnauzen über das Leben lernen können
Gebundenes Buch
Das neue Buch der Spiegel-Bestsellerautorin

Hunde sind großartig - egal in welchem Alter! Das Leben mit einem alten Hund und die Begleitung in seinen letzten Jahren öffnen unsere Augen und unser Herz. Alte Hunde können uns viel beibringen: Nimm jeden Tag als Geschenk; bereue nichts; kümmere dich um dein Rudel; erkenne, was wirklich zählt; nimm hin, was nicht zu ändern ist; vergib, solange du lebst; du bist nie zu alt für neue Tricks; das Alter ist eine Frage der Einstellung - und vieles mehr. Elli H. Radinger, Wolfs- und Hundeexpertin, erzählt spannende Geschichten, die exemplarisch stehen für Vertrauen, Geduld, Achtsamkeit, Dankbarkeit, Intuition, Liebe, Vergebung und Witz, aber auch für den Umgang mit Trauer und Verlust. Ein warmherziges und verblüffendes Kompliment an den besten Freund des Menschen.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:320
EAN:9783453281080

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Rezensionen zu "Die Weisheit alter Hunde"

  1. Eine Liebeserklärung an unsere Fellnasen und an das Leben

    5
    (5 von 5 *)
     - 24. Apr 2019 

    „Wenn Shira einen Kalender designen müsste, dann würde sie auf jedes einzelne Kalenderblatt JETZT schreiben. Denn das ist es, was für sie zählt.“ (Zitat Seite 188)

    Inhalt:
    Die Autorin, Wolfs- und Hundeexpertin, schreibt über das Leben mit Hunden, im Wissen, dass die Lebenserwartung von Hunden im Normalfall weit unter jener der Menschen liegt.
    Im Mittelpunkt stehen Geschichten über den Alltag mit Shira, der inzwischen dreizehn Jahre alten Labradorhündin der Autorin, sowie über Lady, die Vorgängerin von Shira, die fünfzehn Jahre alt geworden war.

    Thema und Genre:
    Dieses Buch ist weit mehr als nur ein Sachbuch über alte Hunde. Es geht nicht um Tipps betreffend die Ernährung, Krankheiten und ähnliche Themen, die man in jedem Hundebuch finden kann. In diesem Buch geht es um das Leben selbst, um Lebensqualität, Lebensfreude und das Zusammenleben mit einem alternden Tier. Themen sind Vertrauen, Liebe und die Gelassenheit, mit der die Hündin Shira ihre Tage füllt. Natürlich geht es auch um Sorgen, Loslassen, Trauer, Verlust, um das Wissen des Unvermeidlichen. Ein Hund denkt nicht über das Alter nach, sondern darüber, wie schön das Heute ist, genau jetzt. Hier zeigt die Autorin auf, was wir Menschen von unseren Hunden lernen können, indem wir unser Leben entschleunigen und öfter innehalten und einfach den Augenblick genießen.
    Die einzelnen Kapitel sind gleichzeitig in sich abgeschlossene Geschichten, jeweils zu einem
    besonderen Gedanken, Anregung und Thema. Forschungsergebnisse ergänzen die einzelnen Aussagen.
    Am Ende des Buches findet sich ein Quellenverzeichnis mit entsprechenden Lesetipps.

    Fazit:
    Dieses Buch bietet eine Fülle von Gedanken und Anregungen, nicht nur für das Leben mit dem vierbeinigen Gefährten, sondern auch für die eigene Einstellung zum Leben und vor allem zum Älterwerden. Einfühlsam und mit Humor geschrieben, ist es nicht nur eine Liebeserklärung an unsere Fellnasen, sondern an das Leben selbst. Ein Buch, das man immer wieder gerne zur Hand nehmen wird.

 

Die Beute der Pflanzenjäger: Von Europa bis ans südliche Ende der Welt

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Beute der Pflanzenjäger: Von Europa bis ans südliche Ende der Welt' von Renate Hücking
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Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:258
Verlag: Piper
EAN:9783492051972

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Lesern von "Die Beute der Pflanzenjäger: Von Europa bis ans südliche Ende der Welt" gefiel auch

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Die Natur und ihr Recht

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Natur und ihr Recht' von David Boyd Übersetzer: Karoline Zawistowska
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

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Sie ist klug, sensibel, erfinderisch und genügt sich selbst
Gebundenes Buch
In der Natur, zu Lande und zu Wasser, existieren Geschöpfe, die uns Menschen in vielerlei Hinsicht das Wasser reichen können. Im Gegensatz zum Menschen wandeln sie das Klima nicht, verursachen in der Folge weder Tsunamis noch Dürreperioden.Keines dieser Mitgeschöpfe behauptet, die Erde oder auch nur einen Teil davon zu besitzen. Der bedingungslose Besitzanspruch, wie ihn moderne Gesellschaften kennen und durchsetzen, führt zum Ungleichgewicht - ja zur ökologischen Ungerechtigkeit. Ein Plädoyer für einen gerechten Umgang mit der Natur.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:272
Verlag: Ecowin
EAN:9783711001719

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Rezensionen zu "Die Natur und ihr Recht"

  1. »Die Erde gehört NICHT den Menschen!«

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 30. Jan 2019 

    Leider verhält sich der Großteil der Menschheit genau so, als würde die Erde nur ein Verbrauchs- oder Gebrauchsgut sein. – Was mich persönlich mehr und mehr erschreckt!
    Es bricht mir das Herz, wenn ich die negativen Entwicklungen mitbekomme, die beispielsweise die Fluss- und Meer- bzw. Grundwasserverschmutzung, die Überfischung, die Luftverschmutzung, die Rodung von Regenwald/Rodung anderer Wälder oder das unendliche Tierleid/Tiermord betreffen. Man fühlt sich als einzelner Mensch diesen Entwicklungen gegenüber teilweise so machtlos. Ich bin manchmal richtig wütend und enttäuscht, wenn ich an das übertriebene Konsumverhalten mancher Menschen denke. Warum? - Nur um die Wirtschaft anzukurbeln/zu stärken? Oder weil wir dermaßen egoistische und rücksichtslose Wesen sind? Dass unser Konsumverhalten nicht nur positive Auswirkungen hat, ist vielen Menschen leider nicht bewusst. Es muss immer NOCH MEHR und NOCH GRÖßER sein: noch mehr Kleidung, einen neuen größeren Fernseher, noch ein aktuelleres Handy, ein noch größeres, neueres Auto, noch mehr billiges Essen im Kühlschrank (das dann verschimmelt, weil es nicht gegessen wird), noch mehr Güter und Krimskrams, das kein Mensch wirklich braucht und irgendwann im Müll landet ...

    ~ »Die stetige Anhäufung materieller Güter als Indiz für Entwicklung und Fortschritt: ein Weg, der nur zur Selbstzerstörung der Menschheit führen kann.« ~ (Rafael Correa)
    (S. 199)

    Ich war hocherfreut, als ich vom Verlag das Angebot bekommen habe, dieses Buch zu lesen und zu rezensieren. Das ist nämlich genau das Thema, das mich zur Zeit unter anderem brennend interessiert und mich mehr denn je beschäftigt: Nachhaltigkeit und die menschliche Zukunft hier auf diesem Planeten. Wir haben nämlich nur diese eine Erde und wenn die ausgebeutet und verbraucht wird, weil wir nicht fähig sind, nachhaltiger zu leben, dann betrifft uns das alle schon sehr bald/spätestens in ein paar Jahrzehnten. Die Ärmeren werden es eher zu spüren bekommen, die sehr Reichen werden wahrscheinlich erst später etwas davon wahrnehmen.
    Ein Buch, dessen Inhalt sich mit den Rechten von Tieren und der Natur auseinandersetzt, ist also genau das, was in meinen Augen langsam echt mal Aufmerksamkeit bekommen sollte.

    ~ Menschliches Leben ist nur in Solidarität mit der Natur möglich. ~
    (S. 121)

    So viele wunderbare Zitate habe ich in diesem Buch gefunden. Leider aber nur am Anfang und eher zum Ende hin konnte mich der Inhalt wirklich fesseln. Mir hat zwar SEHR gefallen, wie der Autor seine Gründe der Inspiration für dieses Buch preisgegeben und er all die wunderbaren Eigenschaften von diversen Tierarten beschrieben hat, die mich immer wieder einerseits mit großem Respekt erfüllt und andererseits – im Hinterkopf habend, wie schlecht man mit besagten Tieren teilweise umgeht/sie ausbeutet – auch traurig gemacht haben.
    Der Mittelteil des Buches war nicht uninteressant, das nicht. Nur etwas langatmig und mühsam zu lesen, würde ich sagen. Man merkt hier einfach ganz deutlich, dass der Autor David Boyd ein Professor der Rechtswissenschaften ist und dies in seinem Text leidenschaftlich ausgelebt hat. Mir persönlich war das, als Mensch, der von Recht nicht so viel Ahnung hat und mit Gesetzestexten deshalb herzlich wenig am Hut hat, etwas zu viel. Ich konnte nicht viel damit anfangen und habe mich dann manchmal gefragt, wann das Kapitel endlich vorbei ist und wieder was Spannenderes kommt. Ich habe mich mehrmals bei dem Gedanken ertappt, dass ich hoffe, dass nun endlich das nächste Kapitel eines ist, das wieder mehr so in der Art geschrieben ist, wie es am Anfang des Buches der Fall war. Leider habe ich vergeblich gehofft. Es geht im Mittelteil des Buches also vor allem darum, was rechtlich bisher in Sachen Naturschutz und Tierrechte (in den verschiedensten Ländern) erreicht wurde. Es geht um ausführliche Berichte über Gerichtsverhandlungen, um Niederlagen und Erfolge, um Erreichtes. Manches empfand ich als interessant und lesenswert, manches wird dafür umso trockener und langatmiger beschrieben.

    ~ Die Rechte der Natur anzuerkennen bedeutet nicht, alle menschlichen Aktivitäten zu beenden, sondern diejenigen zu verbieten oder zu verändern, die Tieren Leid zufügen, das Überleben von Arten bedrohen oder die Ökosysteme, von denen alles Leben auf der Erde abhängt, schädigen. ~
    (S. 251/252)

    Ich will an dieser Stelle das Buch nicht nicht empfehlen, dafür finde ich die Thematik einfach zu wichtig und außerdem hat mir der Anfang und das Ende ja äußerst gut gefallen. Man hätte den Mittelteil nur ein wenig weniger juristisch verfassen können, dann würde er wahrscheinlich auch bei mehr Normalos (mehr) Anklang finden. Auch, wenn ich mich jetzt für "nur" drei Sterne entschieden habe, allein schon für den Anfang und den Schluss empfinde ich das Buch als sehr lesenswert!

 

Im Bann des Ozeans: Expeditionen in die Wunderwelt der Tiefe

Buchseite und Rezensionen zu 'Im Bann des Ozeans: Expeditionen in die Wunderwelt der Tiefe' von Robert Hofrichter
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Im Bann des Ozeans: Expeditionen in die Wunderwelt der Tiefe"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:240
EAN:9783579086781

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Rezensionen zu "Im Bann des Ozeans: Expeditionen in die Wunderwelt der Tiefe"

  1. So begeistert man Leser richtig für ein Thema.

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 02. Jul 2018 

    In diesem Buch erfahren wir alles über das Meer, das man wissen muss. Die geologische Geschichte, die biologische Vielfalt und nicht zuletzt die Bedeutung für den Planeten, für das Klima und alles Leben. Der Autor schreibt dabei mit solch einer Leidenschaft, dass man als Leser nicht umhin kommt, eine Liebe fürs Meer zu entwickeln, insofern man die nicht schon lange hatte. Besonders aber gefällt mir das Buch, weil es sehr viele neue Informationen bietet und mit falschen Vorstellungen aufräumt. Ich habe jetzt zwar keine Angst mehr vor Haien, aber aufgrund des Giftkapitels bin ich ab jetzt extrem vorsichtig, wenn ich ins Meer gehe.
    Das Buch fasziniert nicht nur, es gibt einem auch zu überlegen. Wenn man etwa in Mikrorganismen am tiefsten Punkt der Erde noch Spuren von Pestiziden findet, dann läuft irgendetwas falsch. Und in diesem Sinne hier nochmal die Botschaft des Buches: „Tun Sie mehr, als sie müssen, so vermeiden Sie später ein schlechtes Gewissen!“
    Fazit: Sehr zu empfehlen.

 

Im Bann des Ozeans: Expeditionen in die Wunderwelt der Tiefe

Buchseite und Rezensionen zu 'Im Bann des Ozeans: Expeditionen in die Wunderwelt der Tiefe' von Robert Hofrichter
5
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Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:240
EAN:9783579086781

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Rezensionen zu "Im Bann des Ozeans: Expeditionen in die Wunderwelt der Tiefe"

  1. So begeistert man Leser richtig für ein Thema.

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 02. Jul 2018 

    In diesem Buch erfahren wir alles über das Meer, das man wissen muss. Die geologische Geschichte, die biologische Vielfalt und nicht zuletzt die Bedeutung für den Planeten, für das Klima und alles Leben. Der Autor schreibt dabei mit solch einer Leidenschaft, dass man als Leser nicht umhin kommt, eine Liebe fürs Meer zu entwickeln, insofern man die nicht schon lange hatte. Besonders aber gefällt mir das Buch, weil es sehr viele neue Informationen bietet und mit falschen Vorstellungen aufräumt. Ich habe jetzt zwar keine Angst mehr vor Haien, aber aufgrund des Giftkapitels bin ich ab jetzt extrem vorsichtig, wenn ich ins Meer gehe.
    Das Buch fasziniert nicht nur, es gibt einem auch zu überlegen. Wenn man etwa in Mikrorganismen am tiefsten Punkt der Erde noch Spuren von Pestiziden findet, dann läuft irgendetwas falsch. Und in diesem Sinne hier nochmal die Botschaft des Buches: „Tun Sie mehr, als sie müssen, so vermeiden Sie später ein schlechtes Gewissen!“
    Fazit: Sehr zu empfehlen.

 

Das geheime Netzwerk der Natur: Wie Bäume Wolken machen und Regenwürmer Wildschweine steuern

Buchseite und Rezensionen zu 'Das geheime Netzwerk der Natur: Wie Bäume Wolken machen und Regenwürmer Wildschweine steuern' von Peter Wohlleben
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"Wohllebens Bücher erweitern unsere Wahrnehmung von der Welt." Denis Scheck in Der Tagesspiegel

Die Natur steckt voller Überraschungen: Laubbäume beeinflussen die Erdrotation, Kraniche sabotieren die spanische Schinkenproduktion und Nadelwälder können Regen machen. Was steckt dahinter? Der passionierte Förster und Bestsellerautor Peter Wohlleben lässt uns eintauchen in eine kaum ergründete Welt und beschreibt das faszinierende Zusammenspiel zwischen Pflanzen und Tieren: Wie beeinflussen sie sich gegenseitig? Gibt es eine Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Arten? Und was passiert, wenn dieses fein austarierte System aus dem Lot gerät? Anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und seiner eigenen jahrzehntelangen Beobachtungen lehrt uns Deutschlands bekanntester Förster einmal mehr das Staunen. Und wir sehen die Welt um uns mit völlig neuen Augen …



Format:Kindle Edition
Seiten:224
EAN:

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Das geheime Netzwerk der Natur

Buchseite und Rezensionen zu 'Das geheime Netzwerk der Natur' von Peter Wohlleben
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Das geheime Netzwerk der Natur"

Peter Wohlleben (* 1964 in Bonn) ist ein bekannter deutscher Förster und Buchautor. "Wohllebens Bücher erweitern unsere Wahrnehmung von der Welt." Denis Scheck in Der Tagesspiegel: "Die Natur steckt voller Überraschungen: Laubbäume beeinflussen die Erdrotation, Kraniche sabotieren die spanische Schinkenproduktion und Nadelwälder können Regen machen. Was steckt dahinter? Der passionierte Förster und Bestsellerautor Peter Wohlleben lässt uns eintauchen in eine kaum ergründete Welt und beschreibt das faszinierende Zusammenspiel zwischen Pflanzen und Tieren: Wie beeinflussen sie sich gegenseitig? Gibt es eine Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Arten? Und was passiert, wenn dieses fein austarierte System aus dem Lot gerät? Anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und seiner eigenen jahrzehntelangen Beobachtungen lehrt uns Deutschlands bekanntester Förster einmal mehr das Staunen. Und wir sehen die Welt um uns mit völlig neuen Augen."

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:224
EAN:9783453280960

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Rezensionen zu "Das geheime Netzwerk der Natur"

  1. Faszinierende Fakten über das Ökosystem

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 28. Jan 2018 

    Peter Wohlleben gab im letzten Jahr auf der Buchmesse ein Interview, das ich unbedingt hören wollte, da ich zuvor im Fernsehen eine Dokumentation zum geheimen Leben des Waldes gesehen hatte, die mich faszinierte. Im Interview stellte er sein neues Sachbuch vor und die Beispiele, die er daraus erzählte, schlugen mich in ihren Bann.

    Auch deshalb, weil ich selbst im ländlichen Raum lebe, mitten im Naturpark Saar-Hunsrück - ein Gebiet mit großen zusammenhängenden Waldflächen. Gemeinsam mit der Familie nebst Momo, unserem schwarzen Labrador, wandern wir regelmäßig auf dem Saar-Hunsrück-Steig oder den dazugehörigen Traumschleifen oder streifen einfach durch den Wald. Da Spaziergänge zum alltäglichen Leben gehören, liegt mir der Wald sehr am Herzen, genau wie der ehemalige Förster Peter Wohlleben, der das Zusammenleben der Tiere und Bäume in der Natur erforscht hat und ganz in der Eifel eine Waldakademie leitet.

    "Je intensiver man die Beziehungen zwischen den Arten beleuchtet, desto mehr wunderbare Dinge offenbaren sich. Ist die Natur nicht sogar noch viel komplexer als ein Uhrwerk? In ihr greift ja nicht nur ein Zahnrad ins andere, sondern alles ist auch noch untereinander vernetzt." (S.8)

    An vielen Beispielen erklärt Peter Wohlleben verständlich und anschaulich, wie dieses Netzwerk der Natur funktioniert und welche großen Auswirkungen kleine Veränderungen nach sich ziehen können.

    Ich möchte eines der Beispiele herausgreifen, um deutlich zu machen, dass es keine einfachen Zusammenhänge in diesem Netzwerk gibt.
    Im Yellowstone-Nationalpark wurden im 19. Jahrhundert die Wölfe ausgerottet, in der Folge vermehrten sich die Hirsche so stark, dass diese die Flussufer kahl fraßen. Dadurch verödete das Land, es gab weniger Vögel und auch Biber, die auf Bäume am Flussufer angewiesen sind. Verödete Ufer bedeuten auch weniger Befestigung, so dass es zu Hochwasser und Erosionen kam.
    1995 wurden Wölfe im Naturpark ausgesetzt, was eine Veränderung des Ökosystems nach sich zog.
    Die Anzahl der Hirsche ging zurück und auch die Biber siedelten sich wieder an, die Überschwemmungen, die von ihren Dämmen verursacht werden, helfen den Bäumen in trockenen Monaten an Wasser zu kommen. Gleichzeitig vermehrten sich die Grizzlys, die im Herbst auf süße Beeren angewiesen sind, die ihnen aber von der Überpopulation an Hirschen "weggefressen" wurden.
    Gleichzeitig lässt sich im Nationalpark noch ein anderes Phänomen beobachten. Dort haben wahrscheinlich Angler die "Amerikanische Seeforelle" eingeführt, die die ansässige "Cutthroat-Forelle" verdrängt, die von den Bären gerne gefressen wird. Da sie in kleinen Bächen laichen, sind sie für die braunen Jäger gut zu erreichen. Anders die Amerikanische Seeforelle, die ihre Eier am Seeboden ablegen, so dass die Bären hungrig bleiben, was dazu führt, dass sie verstärkt die Kälber der Hirsche ins Visier nehmen - im Gegensatz zu den Wölfen, die auch ältere Tiere jagen. Dadurch dass die Bären den Nachwuchs fressen, verändert sich die Altersstruktur der Hirschrudel.

    "Der Fall zeigt noch einmal deutlich: Ökosysteme sind überaus vielschichtig, und Veränderungen betreffen niemals nur einzelne Arten. (...) Die große Uhr hat doch mehr Zahnräder, als bis heute bekannt ist." (S.24)

    An vielen weiteren Beispielen zeigt Peter Wohlleben eindrücklich auf, wie kompliziert die Zusammenhänge im Ökosystem sind und dass das gut gemeinte Eingreifen des Menschen oft fatale Folgen haben kann.

    Er führt uns vor Augen, wie wenig wir eigentlich wissen, so ist das Leben im Grundwasser beispielsweise kaum erforscht und er weist ausdrücklich auf die Gefahren des Fracking hin, dessen Folgen seiner Meinung nach wir nicht abschätzen können:

    "Auf solche rüde Eingriffe ist dieses Ökosystem nicht vorbereitet. Seine Eigenschaften sind ja die ewig gleichbleibenden Bedingungen und die extreme Langsamkeit." (S.52)

    Der Fokus seiner interessanten Untersuchungen liegt auf dem Wald und seinen Bewohnern und dem Einfluss, den wir Menschen auf den Wald ausüben. Sei es die wirtschaftliche Nutzung, die Fütterung der Waldtiere oder die Folgen der Monokultur. An vielen Beispielen bringt er uns diesen Lebensraum näher und immer wieder gerät man ins Staunen darüber, wie gut die einzelnen Lebewesen und Pflanzen vernetzt sind.
    Ein Kapitel widmet sich auch den Mythen, den einfachen Zusammenhängen wie die alten Bauernregeln, die Wohlleben ins Reich der Märchen verbannt.
    Er räumt auch mit dem Mythos auf, dass wir mit Rettungsmaßnahmen für einzelne Tiere oder Pflanzen etwas Gutes tun würden:

    "An den in den vorherherigen Kapiteln dargestellten Beispielen kann man gut erkennen, wie fragil das System ist und welche Folgen der Ausfall einer einzigen Art haben kann." (S.137)

    "Anstatt hier und da einen Rettungsversuch in Form einzelner Bäume zu unternehmen, die vor der Holzernte verschont werden, sollten großflächige Areale komplett aus der forstwirtschaftlichen Nutzung genommen werden." (S.144)

    Auch der Frage, was denn eigentlich Natur sei, widmet er sich.

    Am Ende des Sachbuches steht das Klima und die Erderwärmung im Vordergrund. Wohlleben weist darauf hin, dass es vor allem die Geschwindigkeit ist, mit der sich die Kohlenstoffdioxidkonzentration verändert, die den Bäumen zu schaffen macht. Schwankungen hat es in der langen Erdgeschichte mehrere gegeben, doch der Eingriff des Menschen, die Industrialisierung hat diese torpediert.

    "Höhere Temperaturen sind nicht grundsätzlich etwas Schlechtes, solange die Natur sich darauf einstellen kann." (S.155)

    Auch Bäume wandern und können sich auf veränderte Temperaturen einstellen, aber sie brauchen Zeit dafür, die wir ihnen nicht geben.

    Wohlleben stellt viele interessante Fragen, gibt Denkanstöße und bringt uns das geheimnisvolle Netzwerk der Natur näher.

    Ein Muss für alle, die den Wald lieben und denen die "Natur" am Herzen liegt

 

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