Tiere wie wir: Warum wir moralische Pflichten gegenüber Tieren haben

Buchseite und Rezensionen zu 'Tiere wie wir: Warum wir moralische Pflichten gegenüber Tieren haben' von Christine M. Korsgaard
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Tiere wie wir: Warum wir moralische Pflichten gegenüber Tieren haben"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:346
Verlag: Beck C. H.
EAN:9783406765452

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Rezensionen zu "Tiere wie wir: Warum wir moralische Pflichten gegenüber Tieren haben"

  1. Was erlauben wir Menschen uns eigentlich?

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 11. Mai 2021 

    Klappentext:

    „Hat das Leben eines Tieres einen anderen Wert als das eines Menschen? Nein, sagt die Harvard-Professorin Christine M. Korsgaard und begründet in ihrem Buch "Tiere wie wir", warum Tiere nicht getötet oder benutzt werden dürfen. Sie belässt es aber nicht bei der abstrakten Analyse, sondern erörtert an konkreten Beispielen, warum die handelsüblichen Rechtfertigungen von Massentierhaltung und Tierversuchen moralisch unhaltbar sind. Ihr radikales Buch setzt einen neuen Maßstab in der Debatte und gilt als wichtigster Beitrag zur Tierethik seit Peter Singer.

    Christine Korsgaard setzt bei der Grundfrage an, was der Wert eines Lebens ist. In einer klar vorgetragenen, von Kants Moralphilosophie und einer Theorie des Guten nach Aristoteles ausgehenden Argumentation gelangt sie zu weitreichenden Schlussfolgerungen: Menschen sind nicht wichtiger als Tiere, und unsere moralische Natur macht uns Tieren auch nicht überlegen. Stattdessen ist es unsere Empathie, die uns erkennen lässt, dass Tieren als bewussten Wesen ebenso wie Menschen ein "Zweck an sich selbst" im Sinne Kants inne sind. Damit erweitert sie Kants Ideen einer moralischen Gemeinschaft grundlegend: Menschen haben nicht nur gegenüber Mitmenschen, sondern auch gegenüber Tieren moralische Pflichten. Anhand praktischer ethischer Fragen veranschaulicht die Philosophin schließlich, warum das Erniedrigen oder Töten von Tieren in keinem Fall moralisch gerechtfertigt ist.“

    Korsgaard‘s Worte gehen definitiv unter die Haut und Sie schlagen dieses Buch zu, und fragen sich nach dem ganzen Warum, aber keine Angst, sie werden nicht gleich zum Vegetarier, nur weil Sie dieses Buch lesen wollen/können/dürfen/möchten.

    Korgaard stellt sich gewissen Fragen gegenüber und beantwortet dieses extrem wort- und ausdrucksstark. Sie hat einen extrem hohen Drang, dem Leser ihre Meinung genauestens zu erklären, sie will dem Leser genau erläutern warum sie so denkt und dabei herausgekommen ist dieses geniale Buch, welches mehr als nachhallt. Korsgaard macht hier keine Gehirnwäsche oder ähnliches, sie zeigt sehr sachlich und fundiert auf, was es heißt das Menschenwohl und das Tierwohl zu vergleichen. Sie geht dabei auf viele bekannte Persönlichkeiten ein und erläutert Theorien aber auch Zukunftsvisionen. Die Autorin spricht hier Themen an, die eigentlich niemand gern hören will, wenn er gerade in sein Kalbsschnitzel beißt. Sie bohrt mit ihren Worten in keiner weiteren Wunde, aber sie gießt Salzsäure in bereits bekannte Wunden und genau das fand ich persönlich so bemerkenswert. Sie stellt so viele Fragen, das man manchmal das Buch einfach schließen musste, alles sacken lassen musste und gründlich darüber nachzudenken hatte. Dieses Buch fordert den Leser auf ganz besondere Art und es prägt einen bis ins Mark...5 von 5 Sterne!

 

Der Tierheiler: Von einem, der auszog, die Tiere zu heilen

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Tierheiler: Von einem, der auszog, die Tiere zu heilen' von Robert Haas
NAN
(0 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der Tierheiler: Von einem, der auszog, die Tiere zu heilen"

Robert Haas ist ein erfolgreicher Geschäftsmann. Alles scheint in perfekten Bahnen zu verlaufen; doch dann gerät er in eine tiefe Lebenskrise. Er beginnt, seine Einstellung und seine Werte zu hinterfragen; er begegnet außergewöhnlichen Menschen; und er trifft eine mutige Entscheidung. Er beginnt ein neues Leben als Tierheiler!Dieses einzigartige Buch beschreibt die Geschichte eines Mannes, der einen Ruf erhält und ihm folgt, obwohl das erfordert, sein ganzes Leben auf den Kopf zu stellen. Er geht den Weg des Herzens, der ihn dazu führt, den vielen leidenden Tiergeschöpfen Heilung und Hilfe zu bringen.Tiere nehmen die heilenden Kräfte viel natürlicher und unverstellter auf als Menschen. Sie reagieren unmittelbar auf die Liebe, die ihnen gesandt wird. Und sie geben diese Liebe zurück. So ist das Heilen der Tiere zugleich auch ein Selbstheilungsprozess.Ein wunderbarer Bericht über die verschiedenen Möglichkeiten, um Tiere zu heilen; und eine faszinierende Dokumentation über die seelischen Kräfte im Tierreich. Tiere sind so viel wunderbarer und facettenreicher, als wir bisher angenommen haben!

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:200
EAN:9783894277925

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Von Samtpfoten und Kratzbürsten - Meine Fälle aus der Katzenpraxis

Buchseite und Rezensionen zu 'Von Samtpfoten und Kratzbürsten - Meine Fälle aus der Katzenpraxis' von Birga Dexel
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Von Samtpfoten und Kratzbürsten - Meine Fälle aus der Katzenpraxis"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:224
EAN:9783440139486

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Rezensionen zu "Von Samtpfoten und Kratzbürsten - Meine Fälle aus der Katzenpraxis"

  1. Nur zur Unterhaltung geeigent

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 17. Mai 2014 

    In ihrem Buch "Von Samtpfoten und Kratzbürsten" schreibt die Katzentherapeutin, die durch die Sendungen "Hund, Katze, Maus" und "Katzenjammer" bekannt wurde, über Fälle aus ihrer Praxis und beschreibt die Bedürfnisse unserer Stubentiger. Ich habe zum Glück 3 wundervolle Ragdolls, die sehr harmonisch und liebevoll miteinander umgehen und brauchte keine Tipps, denn die hätte ich hier auch nicht wirklich gefunden.

    Birga Dexel hat dieses Buch in erster Linie geschrieben um sich selbst zu beweihräuchern. Fast auf jeder Seite liest man wie toll sie doch mit Katzen umgehen kann und wie sehr ihre beiden Kater miteinander harmonieren. Das fand ich etwas zu viel des Guten. Gerade der erste Teil des Buches besteht nur aus dem Werdegang der Autorin. Das geht 80 Seiten lang so. Danach erst folgen die Fälle, die sie therapiert hat.

    Die Fälle werden sehr gut dargestellt und es wird immer wieder darauf hingewiesen, was hier falsch lief. Das fand ich gut. Auch dass Frau Dexler mit den Vorurteilen aufräumt, die viele über Katzen haben. Aber als Lösung bot sie immer nur das Klickertraining an, als wäre es das non plus ultra der Katzenerziehung. Ich habe mit meinen Katzen noch nie geklickert, aber trotzdem scheine ich wohl alles richtig gemacht zu haben.

    Auch werden hier keine praktischen Tipps angeboten sondern immer nur erwähnt, dass das Klickertraining eingesetzt werden soll. Unterstützt mit Bachblüten. Als jahrelange Halterin von Katzen habe ich hier nichts neues gefunden und es fehlt mir ein Hinweis, dass dies ein Buch für Anfänger ist und keine Tipps enthält wie man Fehlverhalten beseitigen kann. Dazu muss man dann natürlich die Tiertherapeutin engagieren.

    Wenn man sich mit dem Buch nur unterhalten möchte, ist es sicherlich eine gute Wahl. Wenn man sich daraus Hilfe erhofft, ist es leider nicht das richtige Buch. Darum vergebe ich 3 von 5 Punkten und werde weiterhin so mit meinen Katzen leben wie bisher. Denn am Verhalten meiner Lieblinge gibt es überhaupt nichts auszusetzen.

    © Beate Senft