Die Täuschung. Haben Katholiken die Kirche, die sie verdienen? Wie die Kirchenhierarchie Reformen verhindert und was Gläubige jetzt tun können. Eine Streitschrift.

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Täuschung. Haben Katholiken die Kirche, die sie verdienen? Wie die Kirchenhierarchie Reformen verhindert und was Gläubige jetzt tun können. Eine Streitschrift.' von  Norbert Lüdecke
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5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Täuschung. Haben Katholiken die Kirche, die sie verdienen? Wie die Kirchenhierarchie Reformen verhindert und was Gläubige jetzt tun können. Eine Streitschrift."

Format:Taschenbuch
Seiten:304
Verlag:
EAN:9783806243536

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  1. Und täglich grüßt der "Dialog"

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 30. Jul 2021 

    Um es gleich vorwegzunehmen: Die Antwort auf die Frage im Untertitel des Buches beantwortet der katholische Professor für Kirchenrecht an der Universität Bonn, Norbert Lüdecke, mit einem klaren „Ja“ – und anders kann die Antwort nach seinen Ausführungen auch gar nicht lauten.

    Dialog als Ventil bei Krisen
    Die katholische Kirche in Deutschland sah sich mehreren großen Krisen ausgesetzt, die das System teilweise massiv unter Druck setzten. Die Fehl- und Überinterpretation des II. Vatikanischen Konzils hatte Hoffnungen auf Reformen geweckt, die niemals vorgesehen waren. Eindrücklich, detailliert und immer anhand der Quellen belegbar zeigt Norbert Lüdecke, dass die leitende Ebene – die Bischöfe – auf Unmut der Basis nach den Erschütterungen in immer gleicher Art reagierte: den Druck der Laien mit Dialogangeboten auffangen und ablenken. Aber dabei blieb immer, egal wie geschickt und verschleiernd formuliert, das hierarchische System der Kirche bestehen, war das Angebot zum echten Mitreden und Mitentscheiden eine semantische Hülle mit wenig Substanz. Daran änderte auch die Gründung des Zentralkomitees deutscher Katholiken (ZdK) nichts, das am Ende meist dem Kurs der Bischöfe folgte, weil es finanziell und über Bestätigung des Personals von diesen abhängig war.

    Begonnen hatte diese Taktik mit der Würzburger Synode, mit der die Bischöfe auf die Stimmung nach der so nicht erwarteten Enzyklika „Humanae Vitae“ von 1968 reagierten. An dieser Synode zeigt Lüdecke ganz klar, dass trotz geschickter Formulierungen am Ende die Laien weiterhin keinen Einfluss nehmen konnten, aber ihnen genau das suggeriert wurde. So wurde im Vorfeld von den Bischöfen festgelegt, welche Themen überhaupt besprochen werden durften und am Ende beschloss die Synode „somit über eine Vorlage, die in Entstehung und Endgestalt auf der vorgängigen Entscheidung durch die zuständigen Bischöfe beruhte.“

    Dieser Weg funktionierte immer, in abgewandelter, angepasster und mit steigendem Unmut immer besser verpackter Taktik der angeblichen Mitsprache, die Nichtentscheidungsfähigkeit wurde immer besser versteckt, ob nach dem Ausstieg der Kirche aus der Schwangerenkonfliktberatung, dem Bekanntwerden der Missbrauchsvorwürfe (da durfte zur Ablenkung plötzlich über das Zölibat diskutiert werden) und dem belastenden Abschlussbericht 2018, nach dem der heute noch laufende „Synodale Weg“ ins Leben gerufen wurde - bei genauem Hinsehen vieles, nur keine echte Beteiligung der Laien.

    „Warum nur?“
    Das alles mag man vermutet haben, doch Lüdecke geht sehr viel weiter in seiner Analyse. Er zeigt immer wieder, dass die geforderte Mitsprache in der bestehenden katholischen Kirche überhaupt nicht möglich ist. Denn die Kirche ist per se hierarchisch, eine Demokratisierung war auch im II. Vatikanischen Konzil nie vorgesehen, sie ist geteilt in Hirte und Herde. Aber auch die Bischöfe sind, so sehr sie nach unten dominant agieren, gebunden an Rom. Gerade der Austritt aus der Schwangerenkonfliktberatung und der anfängliche Widerstand der deutschen Bischöfe dagegen hat gezeigt, dass es nur zwei Alternativen gibt: Nachgeben oder zurücktreten, denn letztendlich ist das System in den zentralen Fragen zentriert auf eine Person, den Papst. Gleichheit bedeutet in der Kirche nie automatisch Gleichberechtigung.

    Und daher ist eine zentrale Frage des Autors, verbunden mit Fassungslosigkeit und Vorwurf: „Warum nur?“ Warum lassen sich die Laien, obwohl sie das alles wissen oder zumindest ahnen können, so sehr täuschen oder täuschen sich selbst? Die Antwort ist nicht klar zu geben, sie liegt irgendwo zwischen individuellem Glauben an das Heil in der Kirche und einem strukturellen Problem, dass z.B. die Vertretung durch das ZdK eher ein willfähriges Instrument der Hierarchie ist und selbst die Theologen abhängig sind vom Wohlwollen der Bischöfe.

    Ein emotionaler Autor mit einem echten Anliegen
    Die Schlussfolgerungen aus all dem sind das Faszinierendste an dem Buch. Gute, akademisch saubere Kritik an der Kirche gibt es immer wieder, aber hier überzeugt vor allem der emotionale Abschluss. Norbert Lüdecke widerspricht der Meinung, dass man da ja eh nichts ändern könne, denn die Laien haben zwei massive Druckmittel: den Entzug von Geld (Kirchensteuer) und den Entzug der Infrastruktur (ehrenamtliche Arbeit). Und daher sollten alle, die sich beschweren, die Konsequenzen ziehen. Oder:

    „Aber wer diesen Weg aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit heraus scheut, der sollte mit Klagen aufhören und sich mit der Übergriffigkeit des Systems abfinden.“ Und: „Wer es mit einer weltweiten Mehrheit von über 99 % bei frommen Wünschen belässt, statt etwas zu ändern, der lebt in der Kirche, die er verdient.“ (S. 247f.)

    Die Emotionalität, die sich auf den letzten 50 Seiten im produktivsten Sinne mehr und mehr Raum verschafft, zeigt vor allem eines: Hier kämpft jemand um die Kirche, hier geht es um eine tiefgreifende, beispiellose Veränderung dieser Institution, mit dem Ziel sie zu retten. Daran sollten vor allem diejenigen denken, die den Autor wahrscheinlich bald massiv kritisieren werden.

    Fazit:
    Da heute Kirchenkritik wohlfeil ist und fast schon zum guten Ton gehört, mag man im ersten Moment denken: Nicht schon wieder ein Buch zu dem Thema. Doch Norbert Lüdeckes „Die Täuschung“ lohnt sich – eben nicht nur für die katholischen Laien, sondern für alle, die sich mit dieser Institution, die unsere Gesellschaft auch außerhalb aller Glaubensvorstellungen seit 2000 Jahren im Guten wie im Schlechten (mit)prägt, interessieren.

    Und noch ein Hinweis: Dieses Buch war ein kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag, aber selbstverständlich bekomme ich für eine Rezension keinerlei Geld.

 

Die große Familie

Buchseite und Rezensionen zu 'Die große Familie' von Camille Kouchner
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die große Familie"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:192
Verlag:
EAN:9783896677273

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Rezensionen zu "Die große Familie"

  1. La familia grande

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 13. Jun 2021 

    Jahrelang hat Camille Kouchner geschwiegen, ihrem Bruder zuliebe und auch der Familie zuliebe. Aber nun macht sie die Geschichte ihres Zwillingsbruders Victor und damit auch ihre Geschichte öffentlich, denn seit Jahren leidet sie. Sie fühlt sich einerseits schuldig, weil sie geschwiegen hat, und schämt sich gleichzeitig.
    Sie wächst in einer Familie auf, in der das Credo ist: „Es ist verboten zu verbieten…“ Ihre freiheitsliebende Mutter und ihr charismatischer Stiefvater sammeln Menschen - "La familia grande" - um sich und leben im Sommer in Sanary ein ungezwungenes und sehr freizügiges Leben. Den Kindern werden keine Grenzen auferlegt, es grenzt schon fast an Verwahrlosung. Doch dann erfährt die zwölfjährige Camille, dass ihr Stiefvater sich an ihrem Zwillingsbruder vergeht. Ihr Bruder beschwört sie, keinem etwas zu sagen, denn er ist sich sicher: „Du wirst sehen, sie werden mir zwar glauben. Aber es wird ihnen vollkommen egal sein.“ Er soll recht behalten.
    Dies ist ein Roman, der unter die Haut geht, umso mehr, weil man weiß, dass die Autorin alles miterlebt hat. Jahrelang hat sie gelitten und sich an ihr Versprechen gehalten, doch irgendwann wurde das Leiden übermächtig.
    Es ist erschreckend mitzuerleben, was geschehen ist und wie weggesehen und das, was passiert ist, bagatellisiert wurde.
    Verhängnisvoll, abgründig, schwer zu ertragen, aber lesenswert.

 

Mein Recht zu funkeln

Buchseite und Rezensionen zu 'Mein Recht zu funkeln' von Riccardo Simonetti
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Mein Recht zu funkeln"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:192
EAN:9783960960515

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Rezensionen zu "Mein Recht zu funkeln"

  1. Mehr als nur ein Influencer...

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 07. Sep 2019 

    Ehrlich gesagt kann ich gar nicht mehr genau sagen wann und wo ich über Riccardo seine Medienpräsenz gestolpert bin. Wahrscheinlich war es ein Bericht im TV, denn erst danach habe ich aktiv nach ihm gesucht und folge ihm seitdem auf Instagram.

    Mit großer Begeisterung verfolge ich seine Insta Storys, da sie einem auch den schlechtesten Tag nicht mehr ganz so grau sehen lassen und genau deswegen wollte ich auch sein Buch lesen.

    Richtig klasse finde ich die optische Gestaltung, die vielen tollen Fotos und dass die Buchseiten dick und hochwertig sind. Das Buch eignet sich hervorragend immer mal wieder drin zu blättern, sich einfach mal nur die Fotos anzuschauen oder auch mal das ganze Buch zu lesen. Man kann immer wieder eintauchen, egal wie viel Pause zwischen dem Lesen liegt.

    Ich fühlte mich dem Autor durch das Lesen nur noch näher und er ist mir jetzt noch mehr ans Herz gewachsen. Es ist einfach toll, dass er seine Gedanken, Gefühle und Erfahrungen mit uns teilt und zeigt, dass das Leben nicht immer schön und leicht ist. Zudem zeigt er wie das Leben eines "Stars" hinter den Kulissen aussieht und dass eben nicht alles toll und perfekt ist.

    Auch gut fand ich die "Leitsätze" und Anregungen wie man mit manchen Situationen umgehen soll und dass von Riccardo eben nicht nur kommt "Liebe dich selbst.", was ja schon sehr abgedroschen ist.

    Bedrückt hat mich ehrlich gesagt nur zu lesen, dass Riccardo in der heutigen Zeit immer noch angefeindet wird für seine sexuelle Orientierung und für das was er tut. In meinen Augen sollte jeder das machen dürfen was ihn glücklich macht. Ich liebe seine besonderen Outfits und bei seinen tollen Haaren wird glaube ich jede Frau leicht neidisch.

    Fazit: Ein Buch nicht nur für Fans. Jeder, der etwas für besondere Menschen übrig hat, der sollte einfach mal zu diesem Buch greifen.

 

Aufschrei

Buchseite und Rezensionen zu 'Aufschrei' von Truddi Chase
NAN
(0 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Aufschrei"

Aufschrei * Aufl. 1991, deutsche Erstveröffentlichung * Schnitt: nachgedunkelt * Seiten: sauber und nachgedunkelt * Anderes Cover.* Versand innerhalb 24h, Rechnung mit ausgewiesener MwSt, zuverlässiger Service

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:558
Verlag: Bastei Lübbe
EAN:9783404611331

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Der Entführungsfall Natascha Kampusch: Die ganze beschämende Wahrheit

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Entführungsfall Natascha Kampusch: Die ganze beschämende Wahrheit' von Peter Reichard
NAN
(0 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der Entführungsfall Natascha Kampusch: Die ganze beschämende Wahrheit"

Die ganze beschämende Wahrheit
Gebundenes Buch
Der ehemalige Kripobeamte und preisgekrönte Dokumentarfilmer Peter Reichard steht seit fast zehn Jahren in engem Kontakt mit Natascha Kampusch und hat sich durch intensive Recherche tief in die Details des Entführungsfalles vorgearbeitet. Reichard hat alle wesentlichen Akten akribisch durchforstet, hat mit Zeugen, Beteiligten und Ermittlern sowie mit Natascha Kampusch und ihrer Familie gesprochen. Dabei stolperte er immer wieder über neue Bruchstücke der Geschichte, angebliche Enthüllungen und unterdrückte Wahrheiten. Durch seine detailliert recherchierte Analyse dieses Falles ist er auf Erkenntnisse gestoßen, die niemand vor ihm bisher so klar herausgearbeitet hat. Ursprünglich wollten er und Natascha Kampusch dieses Buch zusammen schreiben, aber um wirklich die ganze Wahrheit des Falles offenlegen zu können und Natascha Kampusch zu schützen, entschlossen sie sich, dass Reichard diese unglaubliche Geschichte alleine erzählen muss. Dennoch war Natascha Kampusch in den Entstehungsprozess des Buches einbezogen, war über dessen Inhalte informiert und steuerte signifikante Informationen bei.

Erst durch diese erstmals objektive und ganzheitliche Betrachtung des Falles wird ein komplettes Verständnis der Zusammenhänge möglich. Zudem stieß Reichard auf bisher geheim gehaltene Videos aus dem Entführerhaushalt, die einen noch nie da gewesenen Einblick in die Interaktion und Beziehung zwischen Natascha Kampusch und ihrem Entführer gewähren.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:400
Verlag: Riva
EAN:9783868832983

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Im Käfig der Angst: Missbrauch in der heilen Welt

Buchseite und Rezensionen zu 'Im Käfig der Angst: Missbrauch in der heilen Welt' von Ille Ochs
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Im Käfig der Angst: Missbrauch in der heilen Welt"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:256
Verlag: SCM Hänssler
EAN:9783775157285

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Rezensionen zu "Im Käfig der Angst: Missbrauch in der heilen Welt"

  1. Papis Liebling und die Alpträume

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 11. Jan 2017 

    "Lange Zeit wollte ich nicht hinschauen. Zu groß war meine Angst vor dem Schmerz. Mein Vater, den ich so sehr liebte, sollte mich missbraucht haben?"
    Ilse-Ruth genannte Ille, wird 1954 als letztes Kind der Familie Karl und Ruth Strauch geboren. Mit ihren Geschwistern Peter und Bärbel hat sie nur wenig Kontakt, da sie recht früh das Elternhaus verlassen. Nur Bruder Diethelm ist ihre engster Vertrauter in der Kindheit. Doch als auch er das Elternhaus verlässt, ist Ille immer noch recht jung und geht zur Schule. Immer mehr bekommt sie in dieser Schwierigkeiten und auch mit Freundschaften will es nicht klappen. Irgendwie legt sich wie eine Art Schatten oder Schwere über Ille, ist es das strenge, christliche Elternhaus oder doch was ganz anderes? Auch in Sachen Liebe bekommt sie immer wieder Probleme. Nach der Schule beginnt sie eine Lehre als Krankenschwester und auch dort kommen ihre Ängste, Selbstzweifel und regelrechte Panikattacken wieder. Später lernt sie dann ihren Mann und Pastor Siegfried Ochs kennen und sie heiraten, doch auch diese Ehe wird durch Illes Verhalten belastet. Mit den Jahren probiert sie einiges an verschiedenen Tätigkeiten und Seminaren aus. Ihre Träume und düsteren Ahnungen verdichten sich jedoch immer mehr, bis sie eines Tages in ihr Innerstes blicken kann und erkennen muss das ihr Vater sie missbraucht hat. Von da an beginnt für sie der Prozess der Aufarbeitung, Befreiung, Vergebung und Heilung.

    Meine Meinung:
    Die Vorgeschichte von der Autorin war zwar recht lang, bis es zur eigentlichen Offenbarung des Missbrauchs kam, aber ich denke, das war der Autorin auch nicht wichtig. Für sie ist es wichtig das Opfer durch dieses Buch ihre Problematik erkennen und lernen wie sie aus diesem Teufelskreis wieder herauskommen. Dies ist auch im Großen ganzen recht verständlich zu entnehmen. Ich fand das Buch sehr interessant, aber es entsetzte mich auch, das selbst solche Dinge bei Christen vorkommen. Ein aufmunterndes Buch das den Betroffenen, aber auch anderen Lesern die Augen öffnen soll, nicht wegzuschauen. Den auch nach fast über 40 Jahren gibt es noch Möglichkeiten, einen Missbrauch zu entdecken und zu behandeln, man muss es nur wollen. Das Cover, wirkt recht unheimlich und geheimnisvoll und lässt einen schon das Thema des Buches erahnen. Für mich daher 4 von 5 Sterne für diese Lebensgeschichte.