Die Welt von oben

Rezensionen zu "Die Welt von oben"

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 29. Dez 2018 

    Torsten Johannknecht - Die Welt von oben

    Torsten Johannknecht
    Die Welt von oben: 3 Kontinente, 7 Monate und jede Menge Abenteuer – in Schuhgröße 52
    Goldmann Verlag

    Autor: Als Torsten Johannknecht 1978 geboren wurde, war er 52 cm groß. Mittlerweile sind es 205. Das war früher nicht immer leicht – und ist es heute auch nicht immer. Aufgewachsen im wunderschönen Wiedenbrück bei Bielefeld in Ost-Westfalen. Deutsche Sporthochschule Köln. Reiten, Schwimmen, Lesen. Nach der Uni kam dann auch noch Schreiben dazu, u.a. bei Eurosport, RTL, lange bei der Bild und Travelbook, für die er aktuell in Berlin arbeitet. Bei Torsten Johannknecht dreht sich also alles ums Reisen. (Quelle: Goldmann)

    Der 205 cm große Mann und seine Freundin Bärbel, haben das Abenteuer Weltreise ins Auge gefasst und auch umgesetzt. Anfangs ist Torsten jedoch noch ohne Bärbel unterwegs, dafür aber mit zwei Freunden (Sharon und Schorsch), die ihm jedoch nur kurze Zeit, zu Beginn der Reise, begleiten. Bis Bärbel dann dazu stößt, ist Torsten auf seinem Abenteuer allein, bei dem er recht schnell feststellen muss, mit 205 cm, ist so ein Abenteuer nicht immer leicht und vor allem bequem zu bewältigen. Von schäbigen Unterkünften oder engen Fahrten über den Amazonas, der Leser ist immer mitten im Geschehen dabei.

    Das Buch ist drei Teile unterteilt und besteht aus insgesamt 25 Kapiteln. Jeder der drei Teile steht dabei für jeweils einen Kontinent, den der Protagonist besucht. Der Beginn eines neuen Teils ist leicht zu erkennen, denn es gibt eine Seite, auf der der jeweilige Kontinent steht und dazu eine Zeichnung von etwas, dass zu dem Kontinent passt. Diese Zeichnung findet sich dann ebenfalls vor und hinter der Seitenzahl, so weiß man zu jedem Zeitpunkt, wo man sich gerade im Buch befindet (z. B. nach längerer Pause). Die Kapitelüberschriften selbst beschreiben in einigen Worten recht gut, worum das Kapitel handelt und lassen sich im Kapitel selbst, sogar wiederfinden. Unter der Kapitelüberschrift steht zusätzlich in Klammern der Ort, in dem das Kapitel spielt. Eine nette kleine Hilfe, besonders falls man selbst einige der Abenteuer erleben möchte.
    Das ganze Buch über, kann man dem Buch recht gut folgen, was neben den oben genannten Punkten, vor allem an dem leicht und flüssig zu lesendem Schreibstil liegt. Der Humor in diesem Buch ist recht wohl dosiert und sorgt nur hin und wieder für ein Lächeln auf den Lippen (ein wirklicher Lacher, war bei mir allerdings nicht zu erkennen), auch wenn einem so mancher Spruch, durchaus nerven kann. Dies hat den Vorteil, dass nicht auf Biegen und Brechen versucht wurde, Witze im Buch unterzubringen. An manchen Stellen schafft es der Autor sogar, dass man als Leser/-inn anfängt mitzufühlen, wenn man liest, unter welchen Bedingungen der Protagonist seine Reise macht (hauptsächlich sind diese, auf die Größe zurückzuführen), auch wenn man sich fragen kann, wieso vor Reiseantritt nicht (besser) recherchiert wurde. In der Mitte des Buches gibt es dann einige Bilder der Reise, die einem den ein oder anderen Moment verbildlichen. Diese Bilder tauchen aber leider mitten im Kapitel auf und unterbrechen so den Lesefluss (wenn auch nur geringfügig). Hier hätte ich es schöner gefunden, wenn die Bilder im passenden Kapitel selbst, zu finden gewesen wären. Außerdem fand ich es recht schade, dass das Buch so schnell und plötzlich endete. Dem Kapitel Asien, wurde kaum noch Zeit gewidmet (was aber auch daran liegen kann, dass es dort kaum etwas zu erzählen gab).

    Cover: Die Grundfarbe ist in einem schlichten Weiß gehalten. Auf der Vorderseite sehen wir den Teil eines Erdballs, auf dem ein Mann mit recht großen Schuhen steht. Damit wird abgebildet, um was es im Buch geht und was den Protagonisten des Buches so besonders macht. Ein großer Mann (205 cm, wie man ebenfalls auf dem Cover erkennen kann), der sich mit seiner Partnerin, auf eine Weltreise begibt. Auf die Wanderschuhe, die auf dem Cover besonders hervorgehoben sind, wird im Laufe des Buches genauer eingegangen, da sie ihre eigene kleine Rolle bekommen. Neben der Abbildung befindet sich der Titel des Buches, welcher sich durch die schwarze Farbe, perfekt vom Hintergrund abhebt. Der Untertitel des Buches steht etwas kleiner, darunter.
    Insgesamt ist das Cover durch die Farbe zwar recht schlicht gehalten, ist aber trotzdem gut gelungen und bildet sehr viele Dinge aus dem Buch ab, wodurch es gut zum Buch selbst passt.

    Fazit: Bei dem Buch handelt es sich zweifelsfrei um einen Reisebericht aus einem anderen Blickwinkel. Mäßig humorvoll wird der/die Leser/-inn dabei auf ein Abenteuer mitgenommen, das sich gut lesen lässt. Die Bilder runden, trotzt für mich unpassender Stelle, das gelesene ab und geben einen kleinen Einblick in das Erlebte. Ob ich das Buch grundsätzlich jedem empfehlen würde? Ich denke eher nein, denn dafür ist es zu durchschnittlich. Für diejenigen, die eine Reise planen oder aber Ideen benötigen, können das Buch aber durchaus auf die Liste setzen. Von mir gibt es 3/5 Sterne, für den recht soliden Reisebericht.

    Klappentext: Bevor Bärbel und ich aufgebrochen sind, haben wir uns Gedanken gemacht, was denn das „Besondere“ an unserem Trip rund um die Welt sei. So nach dem Motto: Wir essen nur aus mundgeblasenen Tellern. Nehmen überall Bernd, das Nilpferd, mit hin. Machen von jedem Klo, auf dem wir sitzen, Vorher-Nachher-Fotos. Aber das ist Quatsch. Wir wollten auf keinen Selbstfindungstrip gehen, es sollte auch kein Ausstieg werden. Wir wollten eine ganz normale Weltreise machen. Eigentlich. Aber dafür bin ich einfach zu groß. Mit 205 Zentimetern Körperlänge habe ich in manchen Teilen der Welt ordentlich Aufsehen erregt – und bin mehrfach an meine Grenzen gestoßen. Auch im wahrsten und schmerzhaften Sinne. Denn die Welt ist einfach nicht gemacht für Riesen auf Reisen. Oder doch? Die verrückten Reiseabenteuer eines Riesen – und wie er die Welt sieht. (Quelle: Goldmann)

    Autor: Torsten Johannknecht
    Titel: Die Welt von oben: 3 Kontinente, 7 Monate und jede Menge Abenteuer – in Schuhgröße 52
    Verlag: Goldmann Verlag
    Genre: Erzählung
    Seiten: 272
    Preis: Taschenbuch:12,00 // eBook:9,99
    Erstveröffentlichung: 2018
    ISBN: 978-3-442-15949-9

 

Früher war mehr Weihnachten

 

Besser als Bus fahren: Die Online-Omi legt ab

Rezensionen zu "Besser als Bus fahren: Die Online-Omi legt ab"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 29. Dez 2017 

    Man muss das Leben genießen solange es noch geht!

    "Wenn man Traumschiff guckt, rechnen die das einem als Sicherheitsübung an, wenn man eine Kreuzfahrt macht? Man kennt sich dann doch aus!" (Auszug aus dem Buch)
    Nachdem Renates Bankberater ihr Geld so gut angelegt hatte, kam Renate auf die glorreiche Idee mit Gertrud zusammen endlich mal eine größere Reise zu machen. Da beide gerne Traumschiff anschauen, bucht Renate für sich und Gertrud die Reise auf einem Schiff. Konnte ja keiner ahnen das Gertrud sofort seekrank wird und den Doktor braucht. Vor allem was man alles einpacken muss, eine Checkliste mehrere Seiten lang. Aber trotzdem haben es beide geschafft und genießen nun ihre Mittelmeer-Kreuzfahrt zusammen. Dass sie dann auch noch zufällig eine Klassenkameradin von Kirsten trifft, Gertrud das Zimmermädchen attackiert und sie auch noch für eine Frau Doktor gehalten wird. Außerdem entdecken wie das philippinische Zimmermädchen, heimlich Rote Rosen liegend in ihrem Bett anschaut und jede Menge Dauerwurst vom Büfett schmuggeln, den schließlich muss das ja bis Ostern reichen. Recht schnell freunden sie sich außerdem mit ihren Tischnachbarn Gittl und Herbert an. Bei Beatrice-Franziska vermutet Renate ja das Kirsten sie, als Aufpasser engagiert hat. Das sind nur ein paar der Dinge, die man auf dieser Kreuzfahrt miterleben kann.

    Meine Meinung:
    Das Cover mit Renate und Gertrud an Bord des Schiffes und dem Kapitän im Hintergrund hat mir sofort gefallen. Dieses hier ist nun mein fünftes Buch der Online-Omi Renate Bergmann und immer noch entdecke ich so viel neue bei Renate. Ich bin nach wie vor erstaunt, wo diese Weisheiten, Erlebnisse und Begebenheiten der Autor Torsten Rohde aus dem Ärmel schüttelt. Immer noch gefällt mir ihre Berliner Art und was sie aus ihrer Vergangenheit erzählt. Auch hier in diesem Buch schweift sie immer wieder in Erlebnisse von Früher. Der Vergleich Baden mit Jungs und Kinder kriegen oder Ilse die denkt, wenn Kurt sie küsst, dass sie schwanger ist, fand ich zu köstlich. Aber auch die Checkliste (Tscheckliste), ADAC (AC/DC), Nordic Walking (Nordisch Wokken) und Tattoo (Tatu) sind nur ein paar der Wortverdreher, die wieder einmal dabei sind und bei denen ich mich amüsierte. Der Schreibstil ist flüssig, sehr gut und wie schon in den Bänden davor äußert humorvoll. Auch als Hörbücher kann ich diese Bücher nur empfehlen, da sie passend von der Berliner Schauspielerin Carmen-Maja Antoni besprochen werden. Selten habe ich mich so köstlich amüsiert wie bei den Bergmann Büchern, deshalb wieder einmal 5 von 5 Sterne.

 

Schnee ist auch nur hübschgemachtes Wasser: Wintergeschichten

Rezensionen zu "Schnee ist auch nur hübschgemachtes Wasser: Wintergeschichten"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 21. Okt 2017 

    Wintergeschichten

    In der Kopfkino-Edition hat die dtv Verlagsgruppe ein ausgesucht hübsches, kleines Buch herausgegeben, mit „Schnee ist auch nur hübsch gemachtes Wasser“ von der Autorin Dora Heldt, hält der Leser ein wunderschönes Buch mit Wintergeschichten in den Händen. Für mich eine fantastische Art und Weise mich, durch die Lektüre, auf den nahen Winter und die Adventszeit eingestimmt zu werden. Dora Heldt erzählt gewohnt gekonnt in kleinen Episoden, darüber, was so passieren kann in der Winterzeit, Gefühle werden dabei ganz groß geschrieben. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir ausgesprochen gut und ihre Sprache ist einfach nur schön zu lesen.
    Von Herzen gerne vergebe ich hier meine höchste Punktzahl, nämlich fünf von fünf möglichen Sternen und natürlich empfehle ich das Buch weiter! Die Lektüre eignet sich hervorragend zum Abschalten und den Kopf stressfrei zu bekommen. Doch wegen der bezaubernden Aufmachung ist das Buch auch ein hervorragendes Geschenk einfach nur so oder zum Nikolaus oder auch zu Weihnachten – für alle lieben Menschen, die man gerne erfreuen möchte.

 

Das geheime Leben der Bäume

Buchseite und Rezensionen zu 'Das geheime Leben der Bäume' von Peter Wohlleben
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Erstaunliche Dinge geschehen im Wald: Bäume, die miteinander kommunizieren. Bäume, die ihren Nachwuchs, aber auch alte und kranke Nachbarn liebevoll umsorgen und pflegen. Bäume, die Empfindungen haben, Gefühle, ein Gedächtnis. Unglaublich? Aber wahr! – Der Förster Peter Wohlleben erzählt faszinierende Geschichten über die ungeahnten und höchst erstaunlichen Fähigkeiten der Bäume. Dazu zieht er die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse ebenso heran wie seine eigenen unmittelbaren Erfahrungen mit dem Wald und schafft so eine aufregend neue Begegnung für die Leser: Wir schließen Bekanntschaft mit einem Lebewesen, das uns vertraut schien, uns aber hier erstmals in seiner ganzen Lebendigkeit vor Augen tritt. Und wir betreten eine völlig neue Welt ...

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:224
EAN:9783453280670
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Rezensionen zu "Das geheime Leben der Bäume"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 23. Jul 2017 

    Etwas arg vermenschlicht

    Das Buch fand ich sehr interessant. Allerdings kam mir des Autors Öko-Weltbild stark vermenschlicht vor. Aber ich bin auch nicht vom Fach, und weiß nicht, ob ich mir darüber überhaupt ein Urteil erlauben darf. Aber ich kann mir nun mal sehr schwer vorstellen, dass z. B. Bäume und Pflanzen miteinander kommunizieren, einerseits, aber andererseits, so schreibt der Autor, kommunizieren sie eher auf einer feinstofflichen Art, und nicht wie wir Menschen über Wort und Gestik.

    Zitat:
    "In der Lebensgemeinschaft Wald sind es nicht nur Bäume, sondern auch Sträucher und Gräser, ja womöglich alle Pflanzenarten, die sich derart austauschen. Treten wir jedoch in die Feldflur, so wird das Grünzeug sehr schweigsam. Unseren Kulturpflanzen ist die Fähigkeit, sich ober- oder unterirdisch mitzuteilen, durch Züchtung größtenteils abhandengekommen. Sie sind quasi taub und stumm und werden dadurch zu einer leichten Beute für Insekten. Das ist einer der Gründe, warum die moderne Landwirtschaft so viele Spritzmittel einsetzt. Vielleicht können sich Züchter künftig ein wenig von den Wäldern abschauen und wieder mehr Wildheit und damit Geschwätzigkeit in Getreide und Kartoffeln einkreuzen." (2015, 18f)

    Geschwätzigkeit unter den Pflanzen, damit habe ich irgendwie ein Problem, aber wahrscheinlich darf man das nicht so wortwörtlich verstehen. Weiter unten schreibt demnach der Autor, dass Bäume und Pflanzen über Gerüche, optisch und elektrisch kommunizieren.

    Insgesamt fand ich das Buch trotzdem gut, weil ich jetzt ganz anders durch den Wald gehe, versuche die Bäume und die Pflanzen etwas bewusster zu betrachten. Aber dass eine Wiese Schmerzen empfinden würde, wenn Tiere darauf weiden und die Halme fressen, kann ich schwer annehmen. Dann stimmt etwas mit der Schöpfung nicht, wenn die Nahrung immer damit verbunden ist, einem anderen Schmerzen zu bereiten ... Dann dürften wir Menschen auch kein Gemüse mehr essen. Der Autor sagt zwar nicht, dass das verboten ist, dass man sich versündigt, aber er appelliert darauf, dass der Mensch dies mit mehr Ehrfurcht tun sollte. Ob das der Pflanze hilft, wenn wir uns bei ihr entschuldigen, dass wir sie essen, wir Menschen und Tiere, wo sie doch lieber am Leben bleiben möchte …

    Die Frage, ob Bäume und Pflanzen intelligente Wesen seien, wurde anhand einer Studie bejaht. Die Intelligenz sei über verschiedene Anlagen und über Moleküle gesteuert. In der Wurzelspitze würden sich gehirnähnliche Strukturen befinden, die denen von Tieren ähneln.

    Interessant fand ich zudem die Beschaffenheit von Waldhonig. Die Bienen würden Blattlausfäkalien benutzen.

    Zitat:
    "Sie saugen die süßen Tropfen ein, transportieren sie zum Bienenstock, würgen sie dort wieder hervor und verarbeiten sie dann zu dunklem Waldhonig. Er ist bei Käufern sehr begehrt, obwohl er mit Blüten absolut nichts zu tun hat."

    Mehr möchte ich nun nicht verraten. Ich kann das Buch auf jeden Fall an alle Naturinteressierte weiterempfehlen. Ob man nun an diese Theorien glaubt, oder nicht glaubt, etwas bleibt trotzdem hängen. Man macht sich Gedanken, und versucht die Bäume etwas anders zu betrachten und wahrzunehmen, wobei ich persönlich nie daran gezweifelt habe, dass Bäume, wenn sie gefällt werden, dabei nichts spüren würden. Nur mit dieser übertriebenen Vermenschlichung habe ich meine Probleme.

    Ich werde wohl nicht drumherum kommen, mich noch näher mit dieser Thematik zu befassen.

 

Das geheime Leben der Bäume: Was sie fühlen, wie sie kommunizieren. Der Bildband. Mit dem vollständigen Text der Originalausgabe

Buchseite und Rezensionen zu 'Das geheime Leben der Bäume: Was sie fühlen, wie sie kommunizieren. Der Bildband. Mit dem vollständigen Text der Originalausgabe' von Peter Wohlleben
NAN
(0 Bewertungen)

Was sie fühlen, wie sie kommunizieren. Der Bildband. Mit dem vollständigen Text der Originalausgabe
Gebundenes Buch
Ein neuer Blick auf alte Freunde - der Bildband

Das Buch, das 2015 für Furore gesorgt hat, erzählt von den ungeahnten Welten, die sich in unseren Wäldern verbergen und bislang unseren Blicken entzogen haben. Jetzt erscheint der Bestseller in Großformat, reich bebildert und durchgehend vierfarbig. Er enthält den vollständigen Originaltext und lässt den Leser auch visuell in diesen faszinierenden Kosmos eintauchen. Die wunderbaren Geschichten von Peter Wohlleben und die stimmungsvollen Fotos bilden zusammen eine perfekte Liaison.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:336
EAN:9783453280885
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Mein Hiddensee

 

The Great Outdoors

Buchseite und Rezensionen zu 'The Great Outdoors' von Markus Sämmer
3.5
3.5 von 5 (2 Bewertungen)

Du willst raus. Dich packt die Sehnsucht nach Abenteuer, grenzenloser Freiheit und Unabhängigkeit. Einfach mal offline sein, den Stress des Alltags vergessen und die Muskeln beim Sport arbeiten lassen. Doch draußen gibt es keine Kühlschränke und keine Einbauküchen - wer auch in der freien Natur auf eine gesunde, leckere und abwechslungsreiche Ernährung nicht verzichten möchte, steht also schnell vor großen Herausforderungen. Aber es gibt Alternativen, die Markus Sämmer in diesem Buch verrät. Der ausgebildete Koch und Outdoor-Spezialist hat neben praxisnahen Tipps zum Leben mit und in der Natur eine Vielzahl gesunder und unkomplizierter Rauszeit-Rezepte zusammengestellt. Jetzt ist es an der Zeit, sich auf den Weg zu machen: zu Fuß, mit dem Camping-Bus oder dem Mountainbike. Hauptsache raus, dem nächsten eigenen Abenteuer entgegen.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:272
EAN:9783865288332
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Rezensionen zu "The Great Outdoors"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 21. Feb 2017 

    Mehr als ein Kochbuch

    Ein Kochbuch für Outdoorfans? Angesichts des dicken Wälzers wird man nicht in die Verlegenheit kommen, diesen mitzuschleppen, wenn man auf Tour geht. Viel eher wird man sich zu Hause in Ruhe die verschiedenen Rezepte und diverse Tipps anschauen und den nächsten Urlaub planen. Die großformatigen und sehr eindrucksvollen Bilder sowohl von Landschaften als auch von leckerem Essen regen jedenfalls die Phantasie an und man begibt sich gedanklich schon auf die Reise.
    Sehr praktisch sind die Tipps für die Vorbereitungen zu Hause, Einkaufs- und Checklisten. Ein Rezeptregister und ein kleines Büchlein zum Herausnehmen für unterwegs vervollständigt das Rauszeit-Rezepte-Buch.
    Gut gefällt mir, dass bei den meisten Rezepten Alternativen genannt werde, da man unterwegs so manche Zutat vergessen hat oder nirgends so schnell auftreiben kann. Die Rezeptideen selbst sind gut unterteilt in draußen, z.B. am offenen Feuer, oder drinnen, z.B. im Zelt oder Bus. Manche Hinweise finde ich allerdings etwas albern, z.B. dass man beim Linseneintopf für die vegetarische Variante den Speck weglassen kann!
    Die Aufmachung der Textseiten, wie aus einem alten Schreibblock herausgerissen, sieht toll aus. Ob man allerdings Hinweise zum Klettern, Bouldern oder Mountainbiken in einem Kochbuch unterbringen muss? Auch solche Hinweise, dass man vor dem Wandern im Gebirge das Wetter ,,checken“ soll, halte ich eher für überflüssig. Ob die vielen englischen Bezeichnungen der Zeit des Autors in Australien geschuldet sind, oder ob das Buch dadurch internationaler wirken soll? Für meinen Geschmack könnte man statt Trail Food oder Lunch Snacks auch deutsche Begriffe verwenden. Und das Maloja-Label müsste auch nicht immer wieder im Bild sein. Meiner Ansicht nach wäre das Buch überzeugender, wenn es sich nur auf die Küche und das Essen in der freien Natur konzentrieren würde.

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 19. Feb 2017 

    Das Koch-Photo-Tagebuch von Markus Sämmer

    Laut dem Untertitel soll es sich bei diesem großformatigen und schweren Buch um ein Kochbuch handeln mit Rezepten zum draußen Kochen. Wenn ich das wortwörtlich nehmen würde, würde ich hier zwei Sterne geben, vielleicht sogar nur einen. Denn 270 Seiten für 120 Rezepte, die teilweise sogar zu dritt auf einer Seite stehen - so etwas würde man im Supermarkt eine Mogelpackung nennen.
    Doch von der ästhetischen Seite betrachtet ist es ein wirklich schönes Werk. Großformatige Naturphotographien zeigen abwechselnd appetitliche Bilder der vorgestellten Rezepte und Aufnahmen diverser Outdoor-Aktivitäten des Autors mit seinen FreundInnen. Dazwischen gibt es kleinere Textbeiträge beispielsweise zum Feuermachen, Wandern, Bouldern oder Klettern, wobei der Informationsgehalt allerdings nicht allzu groß ist. Haptisch sind das Buch und seine Seiten ein Genuss. Der Umschlag ist aus fester dicker Pappe (?), während die Seiten aus stärkerem Papier gemacht sind, sodass man wie bei einem Photoband richtig etwas zwischen den Fingern hat. Als kleines Schmankerl ist in die hintere Umschlagseite ein Rechteck geschnitten, in dem sich ein kleines Heftchen (wohl DIN A6) befindet, das nochmals alle Rezepte des Buches beinhaltet. Ideal also für unterwegs, denn da möchte man diesen Wälzer sicherlich nicht dabeihaben (immerhin wiegt er knappe 1,5 kg).
    Was die Rezepte betrifft, die ja den eigentlichen Inhalt des Buches darstellen, bin ich etwas zwiespältig. Einiges davon habe ich nachgekocht, allerdings am heimischen Herd und nicht draußen auf einem Gaskocher oder am Lagerfeuer. Die Sachen waren gut, keine Frage: die spanische Tortilla, die superschnellen Spaghetti Carbonara oder das Tabouleh, alles hat geschmeckt - aber etwas Besonderes oder Ausgefallenes war es nicht. Und das mit dem draußen Kochen: Wenn ich mir diese Zutatenlisten ansehe (nicht alle, aber sehr viele), ist mir klar, dass ich einen Extrarucksack alleine für die Lebensmittel und Kochutensilien benötige. Das tue ich mir bestimmt nicht an.
    So bleibt als Fazit: Ein nettes 'Coffeetablebook' ;-) mit Rezepten, die man so oder so ähnlich in -zig anderen Kochbüchern auch finden kann und für 'Outdoor-Cooking' meiner Meinung nach nur bedingt geeignet sind.

 

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