Schafe für die Wölfe - Nach einer wahren Geschichte

Buchseite und Rezensionen zu 'Schafe für die Wölfe - Nach einer wahren Geschichte' von  Thomas Müller
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Inhaltsangabe zu "Schafe für die Wölfe - Nach einer wahren Geschichte"

Format:Taschenbuch
Seiten:576
EAN:9783985952809
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Rezensionen zu "Schafe für die Wölfe - Nach einer wahren Geschichte"

  1. Rezension zu Schafe für die Wölfe

    Klappentext:

    Schafe beißen nicht - oder doch?

    Ein Inuit, der nach Europa reist, um sich an einem Investmentberater zu rächen. Ein Rentnerpaar, dem ein Hochrisiko-Finanzprodukt untergejubelt wird. Zwei junge Menschen, die sich fragen: Kann man Kinder in die Welt setzen, während der Rechtsstaat kollabiert – und mit ihm das ganze Weltwirtschaftssystem?

    Was 2007 beginnt und zunächst nach Einzelschicksalen aussieht, rast zehn Jahre später auf einen Gerichtsprozess zu, auf den die ganze Welt blickt. Die Wölfe im perfiden Spiel um Finanzbetrug sind Politiker, Lobbyisten, Banker, Insolvenzverwalter, Investmentberater und Mafiosi. Doch wer hätte gedacht, dass die Schafe zurückbeißen?

    Schafe für die Wölfe stammt aus der Feder von Thomas Müller.

    Meine Meinung:

    Hier war ich nicht die richtige Leserin für dieses Buch. Der Klappentext sprach mich eigentlich direkt an. Aber irgendwie konnten meine Erwartungen nicht erfüllt werden. Das Buch brauchte für mein Empfinden sehr lange um bei der eigentlichen Story anzukommen. Die Einführung der Charaktere und der Handlung zog sich für mich, auch kam leider so gar kein Spannungsgefühl auf. Mit einer Unmenge an Informationen beladen und Szenen, die die Geschichte nicht wirklich voranbrachten, machte es mir das Buch schwer dran zu bleiben und ich ertappte mich leider immer wieder das ich Passagen quer gelesen habe. Mir persönlich war das einfach zu viel und zu langatmig. Denn das es hier auf einen Prozess zurast wie der Klappentext verspricht kann keine Rede sein, denn der beginnt erst knapp hundert Seiten vor Schluss bei einem 576 Seiten langen Buch. Auch die zwei Jungen Menschen, die sich fragen ob sie ein Kind in die Welt setzen sollen, ist eigentlich kein Thema hier und in wenigen Sätzen abgehandelt.

    Den Prozess dagegen fand ich wirklich spannend und interessant, da konnte mich das Buch tatsächlich packen und ich hätte gern mehr davon gelesen.

    Mein Fazit:

    Hier war ich nicht die richtige Leserin, die Thematik und ihre Umsetzung konnte mich leider über einen Großteil des Buches nicht erreichen.

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Hush - Ende des Schweigens

Buchseite und Rezensionen zu 'Hush - Ende des Schweigens' von  Loewe Jugendbücher
NAN
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Inhaltsangabe zu "Hush - Ende des Schweigens"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:400
Verlag: Loewe
EAN:9783743206441
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Mein Weg zum 20. Juli 1944

Buchseite und Rezensionen zu 'Mein Weg zum 20. Juli 1944' von Gerd Grasse
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5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Mein Weg zum 20. Juli 1944"

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:84
EAN:9783755758990
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Rezensionen zu "Mein Weg zum 20. Juli 1944"

  1. Erhellendes eines Zeitzeugen

    Die gemeinsam von Raban Graf von Westphalen und der Historischen Gesellschaft Willebadessen herausgegebene Schrift (Willebadessener Historische Schriften 4) von Philipp von Boeselager "Mein Weg zum 20.Juli" fusst auf einem Vortrag, den dieser, einer der letzten lebenden Zeitzeugen zum Thema militärischer Widerstand im Dritten Reich 2004, vier Jahre vor seinem Tod, in der Burg Großbodungen gehalten hat. Die schriftliche Fassung überließ er dem erstgenannten Herausgeber.

    Philipp von Boeselager schildert darin seine Entscheidung, sich in den Widerstand zu begeben und beschreibt seine Verstrickungen in das gescheiterte Attentat vom 20.7.1944. Als rheinischer Katholik war ihm die Prueßensekpsis beinahe in die Wiege gelegt, die sich später auf die Nationalsozialisten übertrug, um so mehr, als dass er durch seine Fronterfahrungen im Osten Kenntnis von den Verbrechen der Nationalsozialisten erhielt. Folgerichtig schlossen sich er und sein später gefallener Bruder dem militärischen Widerstand an. Vom geistigen Vater dieses Widerstandes, Henning von Tresckow zur Heeresgruppe Mitte beordert, war Boeselager frühzeitig in die diversen Attentatspläne eingeweiht..

    Gerade diese Innensicht macht diese kleine Schrift lesenswert, darüber sei ein kleiner Fehler entschuldigt. Um die Populariät der Nationalsozialisten in der Vorkriegszeit, die den Widerstand tatsächlich erschwerte, zu erklären, führt Boeselager Folgendes aus: "Das soziale System, das wir heute haben, basiert weitgehend auf den sozialen Leistungen der Nazis, die damals in Europa einzigartig waren" (S.30). Naja, bekanntermaßen fußt unser, heute eher kränkelndes Sozialsystem auf den Sozialversicherungen, die im Kaiserreich und der Weimarer Rebublik eingeführt worden sind, von denen dann zumindest die "Volksgenossen" im Dritten Reich profitieren konnten.

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Kollaps

Buchseite und Rezensionen zu 'Kollaps' von Jared Diamond
NAN
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Inhaltsangabe zu "Kollaps"

Format:Taschenbuch
Seiten:736
EAN:9783596192588
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Platzhirsch

Buchseite und Rezensionen zu 'Platzhirsch' von Nicola Förg
NAN
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Inhaltsangabe zu "Platzhirsch"

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:336
Verlag: Piper
EAN:9783492305020
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Der Weimarer Reichstag

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Weimarer Reichstag' von  Philipp Austermann
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4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der Weimarer Reichstag"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:338
Verlag: Böhlau Köln
EAN:9783412519858
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Rezensionen zu "Der Weimarer Reichstag"

  1. Bei der letztjährigen

    Bei der letztjährigen Bestellung bei der Landeszentrale für politische Bildung hatte ich noch einige Titel offen, weshalb ich mich für dieses Buch entschied, obwohl ich für mich selbst das Feld Weimarer Republik weitestgehend bestellt finde (das soll jetzt nicht arrogant klingen, aber das Thema war und ist eines meiner Hauptinteressensfelder im Bereich der Geschichte und ich habe so viel darüber gelesen, dass es nur wenig Neues zu erwarten gibt). Philipp Austermann beschreibt in seiner Studie "Der Weimarer Reichstag - Die schleichende Ausschaltung, Entmachtung und Zerstörung eines Parlaments" am Beispiel dieses Verfassungsorgans den Niedergang der Weimarer Republik, wobei, dem Untertitel entsprechend, der Schwerpunkt auf den Jahren 1930 bis 1933 liegt. Allerdings beginnt er mit den Belastungen, denen die Reichstagsarbeit von Anfang an durch den verlorenen Krieg, das Erbe des Kaiserreichs und die Reparationsverpflichtungen ausgesetzt war. Danach folgt ein etwas trockener Teil über den parlamentarischen Alltag, die Verfahrensweisen und die Arbeit der Abgeordneten.

    Was den Schwerpunkt betrifft, dem sachkundigen Leser bietet die Darstellung wenig Neues. Die Entwicklungen vom Zerfall der letzten Koalitionsregierung über die Präsidialkabinette bis zum Ermächtigungsgesetz sind so oft und vielfältig beschrieben worden, dass das auch nicht erwarten gewesen ist. Dennoch schafft es Ackermann, das alles noch einmal komprimiert auf den Punkt zu bringen, und darin liegt die Daseinsberechtigung dieser Studie. Natürlich waren die Parteien damals weitaus stärker als heute Milieuparteien, die stark Rücksicht auf ihr jeweiliges Klientel nehmen mussten, was die für Demokratie notwendige Kompromissfähigkeit/-bereitschaft erschwerte, aber das war nicht der Grund für das Scheitern der ersten deutschen Demokratie. Weitaus sägten die stockkonservativen Kräfte am Ast der Demokratie, die ihnen zutiefst wesensfremd und zuwider war. Ein Reichspräsident Hindenburg nutze schamlos die Schwächen der Reichsverfassung aus, um sie zu untergraben, beraten von Militärs wie Schleicher und Adligen wie dem unsäglichem Franz von Papen, der sich anmaßte, Hitler kontrollieren zu können. Wenn es so etwas wie eine göttliche Gerechtigkeit gibt, so mögen sie alle auf ewig in der Hölle schmoren für das, was sie zu verantworten haben. Nebenbei, man fragt sich überhaupt, warum in Deutschland noch Straßen und ein Damm nach dem Totengräber der Republik benannt sind, denn Hindenburg steht nun für alles andere als demokratische Traditionen. Auch der Reichskanzler Brüning kommt bei Ackermann zu recht schlecht weg, weniger deshalb, weil er sich auf Hindenburgs Spiel, einen autoritären Staat aufzubauen, der von den konservativen Eliten des untergegangenen Kaiserreichs geleitet werden sollte, einließ als vielmehr deshalb, dass er ohne wirkliche Not den Reichstag auflösen ließ und damit die Nationalsozialisten stark machte. Seine Politik der Deflation und der Ablösung der Reparationsverpflichtungen ist bis heute umstritten, war aber, zumindest was das Letztere betrifft, erfolgreich, wenngleich Brüning selbst davon nicht mehr profitierte, weil ihn bereits der ewige Intrigant Papen beerbt hatte. Doch Brünings Plan, dem Ausland die deutsche Zahlungsfähigkeit durch strikte Ausgabenkürzung zu demonstieren und damit dem einfachen Volk durch Gehalts- bzw. Unterhaltskürzungen die Hauptlast aufzubürden, war ein Spiel mit hohem Risiko, vor allem vor dem Hintergrund des Aufstiegs der NSDAP, aber auch der KPD. Da es sich letztlich um einen Betrug an den Siegermächten handelte, konnte er dem Volk ja kaum seine Absichten erklären, so dass dieses nur das ständig zunehmende Elend registrierte. Das Ziel, später mit den durch den Wegfall der Reparationsverpflichtungen Arbeitsbbeschaffungsprograme zu finanzieren, war ja so nicht vermittelbar und fiel dann seinem späteren Nachfolger Hitler in den Schoß, Stichpunkt Autobahnbau, dessen Pläne ja noch in der Zeit der Republik gemacht wurden.

    Am Ende der Lektüre muss sich der Leser fragen, ob es angesichts des Aufstiegs der AfD, den "Spaziergängen" der Corona-Leugner und anderer Verschwörungsfanatiker nicht angebracht ist, auch sichtbar auf die Straße zu gehen, um diese nicht den Krawallmacher sang- und klanglos zu überlassen. Es hat nicht immer der Recht, der am lautesten schreit, aber was daraus erwachsen kann, sollten wir Deutschen am besten wissen.

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Karl Marx

Buchseite und Rezensionen zu 'Karl Marx' von Karl Marx
NAN
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Inhaltsangabe zu "Karl Marx"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:2736
Verlag: Nikol
EAN:9783868205961
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