Gebrandmarkt: Die wahre Geschichte des Rassismus in Amerika

Buchseite und Rezensionen zu 'Gebrandmarkt: Die wahre Geschichte des Rassismus in Amerika' von Ibram X. Kendi
NAN
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Die wahre Geschichte des Rassismus in Amerika
Gebundenes Buch
Wenn Sie Amerikaner sind und schwarz, dann ist ihre Chance, von der Polizei erschossen zu werden, höher als wenn sie weiß sind. 21-mal höher. Obwohl die USA sich rühmen, ein post-rassistisches Land zu sein und sogar einen farbigen Präsidenten gewählt haben, sitzt der Rassismus tief. Dieses zornige Buch ist die Geschichte einer nationalen Schande - so intensiv, dass es weh tut. In einer rasanten Tour de Force erzählt der junge amerikanische Historiker Ibram X. Kendi die wahre Geschichte des Rassismus in Amerika - von den Puritanern bis zu Black Lives Matter. Er zeigt, dass der Rassismus nicht nur aus den trüben Quellen von Ignoranz und Hass aufsteigt, sondern von Anfang an dazu diente, Diskriminierung zu rechtfertigen und plausibel zu machen. Sein Buch führt uns durch eine erschreckende Geschichte voller Gewalt, Dummheit und Arroganz. Die Vorstellung, dass Schwarze minderwertig sind und selber schuld an ihrer schlechten Lage, hat sich so tief in die kulturelle DNA der Vereinigten Staaten eingeschrieben, dass der Rassismus bis heute allgegenwärtig ist - das ist die bittere Bilanz dieses brillanten Buches.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:604
Verlag: C.H.Beck
EAN:9783406712302
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Gertrude Pressburger, und Marlene Groihofer

Buchseite und Rezensionen zu 'Gertrude Pressburger, und Marlene Groihofer' von Gertrude Pressburger
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Gertrude Pressburger, und Marlene Groihofer

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:208
EAN:9783552058903
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Rezensionen zu "Gertrude Pressburger, und Marlene Groihofer"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 17. Dez 2018 

    Niemals vergessen!

    „Das Niedrigste wird aus den Leuten herausgeholt, nicht das Anständige.“

    Gertrude Pressburger hat 2016 mit knapp 90 Lebensjahren auf sich aufmerksam gemacht, als sie im Wahlkampf um den österreichischen Bundespräsidenten ein Plädoyer gegen rechts gehalten hat. Das Video wurde viral, die alte Dame war in aller Munde. Nun ließ sie ihre Lebensgeschichte von der Radiojournalsitin Marlene Groihofer aufzeichnen.

    Frau Pressburgers Geschichte spricht für sich, sie hat Auschwitz überlebt, ihre Familie nicht. Verfolgung, Flucht, Internierung, menschliche Grausamkeit, Gertrude Pressburger musste als junges Mädchen viel ertragen. Ihre Erinnerungen machen betroffen, bei jedem Wort über ihre Eltern, ihre kleinen Brüder spürt man immer noch die Liebe zu diesen Menschen und die Trauer um deren Verlust.

    Trotz all der unfassbaren Erlebnisse, die sie erlebte und überlebte, hat sie ihren Lebensmut nie verloren, blieb sich selbst immer treu. Die Heimkehr nach Wien nach dem Krieg kam ihr die Heimatstadt wie Feindesland vor. Bei Begegnungen mit Fremden, kreisten ständig ihre Gedanken, darum, was der oder diejenige im Krieg getan oder nicht getan hat. Selbst in ihrer Schwiegerfamilie behielt sie lieber Schweigen um ihre Vergangenheit, erst als ihre Tochter alt genug war, begann sie von ihrem Leben zu erzählen.

    Heute ist es der alten Dame wichtig, gehört zu werden. Bei ihrer Buchpräsentation stellt sich die 90 jährige einem enormen Publikum. Bald wird es keine Zeitzeugen dieser ungeheuerlichen Zeit geben. Umso wichtiger ist es daher, dass Lebensgeschichten, wie die der Frau Pressburger, weitergegeben werden. Es ist nicht Mitleid, das sie möchte, es ist die Hoffnung, dass die Menschen doch in der Lage sind, aus der Geschichte zu lernen. In diesem Sinne, niemals vergessen.

 

Feministin sagt man nicht

Buchseite und Rezensionen zu 'Feministin sagt man nicht' von Hanna Herbst
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Chanel schickt Models mit feministischen Sprüchen über den Laufsteg, Popstars besingen das F-Wort, #metoo brach das Schweigen über sexuelle Gewalt in der Kunst-, Kultur- und Medienbranche auf. Was heißt es derzeit, eine junge Frau zu sein? Wie wird man Feministin? Welche Vorbilder prägen? Welchen Sex hat man?

Temporeich, mutig und zugänglich erzählt Hanna Herbst, was ihr Leben geprägt hat. Dabei genügt es ihr nicht, ihre Erfahrungen mit Sexismus zu teilen: Vielschichtig zeigt sie, dass ein Frauenleben auch heute noch nur in einem Kontext aus Macht- und Gewaltfragen zu verstehen ist. Sie zeichnet die Verbindungslinien zwischen alltäglichem Erleben von Belästigung, globalen Machtverhältnissen und strukturellen Ungleichheiten nach und macht sie so sicht- und nachvollziehbar. Dann ist es möglich, sich eine Welt vorzustellen, in der zuallererst nicht das Geschlecht, sondern der Mensch zählt.

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:176
EAN:9783710601941
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Rezensionen zu "Feministin sagt man nicht"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 28. Nov 2018 

    Feministin sagt man doch!

    „Feministin sagt man nicht!“ Es gibt Schlagworte, die so inflationär gebraucht werden, dass man sie schon gar nicht mehr hören mag. Gehört Feminismus hier auch dazu? Sind wir denn überhaupt in der Situation, sich auf den Errungenschaften starker und mutiger Frauen ausruhen zu dürfen? Oder müssen wir im Gegenteil nicht immer und immer wieder darauf aufmerksam machen, dass „der Drops mit der Gleichberechtigung noch immer nicht gelutscht“ ist.

    Hanna Herbst widmet sich dem Thema Feminismus auf sattsam bekannte ehrliche und schonungslose Weise. Nicht nur ihre eigene Erfahrungen schildert sie auf offene Art und Weise, sie untermauert ihre Ausführungen mit Beispielen, warum es heute so toll (Achtung Sarkasmus!) ist eine Frau zu sein und mit Zahlen, die Bände sprechen.

    Herbst fragt, wie den eigenen Platz im Leben finden, wenn Gesetze, Unterricht, Literatur, Kultur in der Mehrzahl von Männern bestimmt werden. Sie thematisiert das System des Patriarchats, das nicht nur von „den Männern“ getragen wird, sondern immer noch von allen. „Das Patriarchat, das sind wir alle!“

    Hanna Herbst schreibt über Hass, Macht und Gewalt gegenüber Frauen, natürlich kommt sie um die metoo Debatte nicht herum. Frauen wollen und müssen gehört werden, möchten nicht mehr nur mitgemeint werden, Sprache die (passive) Realität schafft muss überdacht werden. Sie bekrittelt die Diskrepanz von Pornografie zur Realität und dem falschen Bild, das vor allem bei sexuell unerfahrenen Jugendlichen dadurch geschaffen wird. Zu guter Letzt widmet sie sich dem „Schlachtfeld Körper“.

    Themen, die wir alle schon mal gehört haben, die man aber nicht oft genug wieder und wieder aus der Normalität herauslösen muss, damit sich wieder etwas beweget. Und wenn es gesellschaftliche, politische, religiöse Krisen geben kann, die geeignet sind die Errungenschaften unserer Vorkämpferinnen zunichte zu machen, dann braucht es die Macht der Solidarität, denn: Feministin sagt man doch!

 

Mein Name ist Trump – Hinter den Kulissen von Amerikas First Family

Buchseite und Rezensionen zu 'Mein Name ist Trump – Hinter den Kulissen von Amerikas First Family' von Emily Jane Fox
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Gebundenes Buch
Immobilienmogul, Patriarch, mächtigster Mann der Welt - aber wer ist Donald Trump wirklich?
Um Amerikas 45. Präsident zu verstehen, muss man seine Kinder kennen, argumentiert die renommierte Vanity Fair-Journalistin Emily J. Fox. Sie sind der Schlüssel zu den oft widersprüchlichen und provokanten Verhaltensweisen des fünffachen Vaters.
Nach mehr als einhundert Interviews ist nun ein Buch voll verblüffender Erkenntnisse und einzigartiger Geschichten entstanden. Es zeigt den Mann, der seine Kinder, allen voran Ivanka, als den Motor seiner Wahlkampagne braucht und benutzt. Und es zeichnet das Bild einer Familie, die versucht, so königlich zu sein wie der britische Adel und so glamourös wie die Kennedys.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:480
Verlag: HarperCollins
EAN:9783959672672
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Rezensionen zu "Mein Name ist Trump – Hinter den Kulissen von Amerikas First Family"

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 13. Dez 2018 

    Yellow Press zwischen Buchdeckeln

    19. Dezember 2016, wer hätte gedacht, dass dieser Mann amerikanischer Präsident wird. (Ich mag es heut noch immer nicht ganz glauben) Vielleicht er als einziger. Doch Donald Trump hat es geschafft, mit einer einzigartigen Familie im Hintergrund. Dies ist ihre Geschichte. Meine Name ist Trump ist keine Biografie, schon gar nicht über Donald, sondern eine Mischung aus Rainbowpress und Gossip Girl.
    Die Autorin hat über viele Monate Material über die (Ex)Ehefrauen Ivana, Marla und Melania gesammelt, sowie über Trumps erwachsene Kinder, Don Jr, Ivanka, Eric und Tiffany. (Den heute 12-jährigen Barron hat sie verschont)
    Das Trump Imperium ist ein Ort der Macht des Geldes und des Nepotismus. Nur Tiffany, die mit ihrer Mutter, der zweiten Exfrau Marla Maples, in Kalifornien lebt, passt nicht ganz in diese Ivy League Gesellschaft. Es waren arme reiche Kinder, gebeutelt von den Eskapaden, Scheidungen, dem impulsiven Lebensstil des Vaters. Wer sich politische oder witschaftliche Analysen erwartet, ist bei diesem Buch falsch. Dafür bietet es gelegentlich amüsante Anekdoten, Klatsch und Tratsch. Yellow Press zwischen Buchdeckeln.

 

Nein ist das neue Ja: Warum wir nicht alles abnicken müssen

Buchseite und Rezensionen zu 'Nein ist das neue Ja: Warum wir nicht alles abnicken müssen' von Désirée Nick
2
2 von 5 (1 Bewertungen)

Warum wir nicht alles abnicken müssen
Broschiertes Buch
"NEIN ist das neue JA. So wie Orange das neue Vierzig und Fünfzig definitiv das neue Dreißig."

Ob zum Chef, in der Familie, beim Shoppen, in der Schule, beim Friseur oder im Kinderzimmer: Die bekennende NEIN- Sagerin Désirée Nick analysiert scharfzüngig und anhand vieler persönlicher Anekdoten, warum wir ohne das entschlossene und bewusste NEIN nicht weiterkommen. NEIN sagen heißt, JA zu sagen zu all den Dingen, die uns wirklich am Herzen liegen. Im NEIN liegt der Schlüssel zu mehr Zeit, Liebe, Geld, Erfolg, Gesundheit und persönlicher Entfaltung! Wer NEIN sagt, hat die Macht, wird zum Entscheider, wird wahrgenommen und steuert sein Schicksal. Man muss schließlich nicht jeden Quatsch mitmachen - und sich dann wundern, warum man den eigenen Arsch nie aus der Schattenseite des Lebens herausmanövriert hat.

DÉSIRÉE NICK, Diseuse, Entertainerin und spitzeste Zunge der Nation, schreibt über eines der letzten Tabus der Gesellschaft - DAS JA ZUM NEIN.

Format:Broschiert
Seiten:256
EAN:9783959101837

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Rezensionen zu "Nein ist das neue Ja: Warum wir nicht alles abnicken müssen"

  1. bewertet:
    2
    (2 von 5 *)
     - 14. Okt 2018 

    Nein - Ja - Vielleicht

    Ob zum Chef, in der Familie, beim Shoppen, in der Schule, beim Friseur oder im Kinderzimmer: Die bekennende Nein-Sagerin Désirée Nick analysiert scharfzüngig und anhand vieler persönlicher Anekdoten, warum wir ohne das entschlossene und bewusste NEIN nicht weiterkommen…… (Aus der Buchbeschreibung)
    Ja, das musste mal gesagt werden und die Nick macht das geradeheraus und ebenso spitzzüngig und frech, wie wir sie aus ihren Live Auftritten kennen. Es sind viele Dinge, die jedem schon so begegnet sind und wo man sich später wünschte, man hätte Nein gesagt. Da gibt es viel Zustimmung von mir.
    Dennoch ist das Buch kein Ratgeber, es ist mehr eine Auflistung persönlicher Begebenheiten und Erfahrungen, immer sehr witzig, aber auch mit reichlich derb-vulgären Ausdrücken garniert. Aber schließlich hat Désirée Nick auch einen Ruf zu verteidigen.
    Dabei bleibt es nicht aus, dass nicht jedes Nein von ihr überzeugt. Sie propagiert Digital Detox, berichtet aber viel von ihren Posts und von mehreren Tausend, natürlich unbeantworteten, Freundschaftsanfragen. Warum löscht sie nicht ihre Accounts?
    Sie sagt Nein zum Schönheitswahn und zur Körperoptimierung, wirkt aber auf dem Titelbild – Photoshop sein Dank – wie aus dem Jungbrunnen gestiegen, nicht anders wie bei ihren Live Auftritten. Sie kokettiert mit ihrem Alter, aber nein, ansehen darf man es ihr nicht. Ist ihr Nein da nicht vielleicht eher ein Ja?
    Was für einen guten Auftritt gereicht hätte, wirkt in Buchform leicht aufgebläht. Vieles wiederholt sich und wird einfach abgewandelt wieder aufgeführt. Sie muss halt ein ganzes Buch füllen, auch wenn der Stoff ein wenig dünn ist.
    Dennoch habe ich mich immer wieder amüsiert. Kann man lesen, muss man aber nicht.

 

Finsternis in Deutschland: Was die Deutschen dachten. Interviews einer Engländerin 1934-1938

Buchseite und Rezensionen zu 'Finsternis in Deutschland: Was die Deutschen dachten. Interviews einer Engländerin 1934-1938' von Ernestine Amy Buller
NAN
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Was die Deutschen dachten. Interviews einer Engländerin 1934-1938
Gebundenes Buch
Wie gerät ein ganzes Volk in die Fänge des Extremismus und was denken ganz normale Menschen darüber?

Immer wieder reist die in England lebende Ernestine Amy Buller nach Deutschland und führt hier, insbesondere zwischen 1934 und 1938, intensive Gespräche mit Menschen unterschiedlicher Gesellschaftsschichten. Sie möchte verstehen, warum in einem so kultivierten Land so viele Menschen der Nazi-Ideologie verfallen konnten. Ihre Gespräche mit Offizieren, Studenten, Hausfrauen, Beamten, Pastoren, aristokratischen Großgrundbesitzern u.v.a. veröffentlicht sie 1943 in England unter dem Titel Darkness over Germany . Die Stimmen dieser Zeitzeugen sind weitaus differenzierter, als wir vielleicht annehmen würden. Das Buch nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit und lässt uns an Diskussionen teilhaben, als hätten wir sie selbst erlebt. Eine echte Entdeckung!

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:352
EAN:9783945543092

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Der Tätowierer von Auschwitz: Die wahre Geschichte des Lale Sokolov

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Tätowierer von Auschwitz: Die wahre Geschichte des Lale Sokolov' von Heather Morris
NAN
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1942 wurde Lale Sokolov nach Auschwitz deportiert. Seine Aufgabe war es, Häftlingsnummern auf die Unterarme seiner Mitgefangenen zu tätowieren, jene Nummern, die später zu den eindringlichsten Mahnungen gegen das Vergessen gehören würden. Er nutzte seine besondere Rolle und kämpfte gegen die Unmenschlichkeit des Lagers, vielen rettete er das Leben.
Dann, eines Tages, tätowierte er den Arm eines jungen Mädchens – und verliebte sich auf den ersten Blick in Gita. Eine Liebesgeschichte begann, an deren Ende das Unglaubliche wahr werden sollte: Sie überlebten beide.
Eindringlich erzählt Heather Morris die bewegende, wahre Geschichte von Lale und Gita, die den Glauben an Mut, Liebe und Menschlichkeit nie verloren.

Format:Kindle Edition
Seiten:304
Verlag: Piper ebooks
EAN:

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Deutschland außer Rand und Band: Zwischen Werteverfall, Political (In)Correctness und illegaler Migration

Buchseite und Rezensionen zu 'Deutschland außer Rand und Band: Zwischen Werteverfall, Political (In)Correctness und illegaler Migration' von Petra Paulsen
NAN
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Zwischen Werteverfall, Political (In)Correctness und illegaler Migration
Gebundenes Buch
Sie schrieb einen emotionalen Brief an Bundeskanzlerin Merkel, der durch die Medien ging. Fast eine Million Menschen sahen ihre Botschaft auf YouTube. Spätestens seit ihrer Teilnahme an der ZDF Sendung "Wie geht's Deutschland" wurde sie einem breiten Publikum bekannt. Die Rede ist von Petra Paulsen.

Als eine unübersehbare Zahl von Menschen aus dem Nahen Osten und Nordafrika im Herbst 2015 plötzlich unkontrolliert nach Deutschland strömte, stellte sich die Gymnasiallehrerin die Frage "Was ist hier bloß los?". Sie machte sich auf die Suche nach den Hintergründen einer Entwicklung, die sich immer mehr als ein Verhängnis abzeichnet - für Deutschland wie für Europa.

Die Autorin begann, Recherchen anzustellen und Fakten zusammenzutragen. Ihre analytische Neugier überspannte dabei einen weiten thematischen Bogen: Von den katastrophalen Folgewirkungen der Zuwanderung auf die innere Sicherheit, über den sinkenden Bildungsstand, die demografische und mentale Verformung der Gesellschaft, bis zum fatalen Verlust des Geschichtsbewusstseins - vor allem aber das schicksalsschwere Versagen von Bundeskanzlerin Angela Merkel, zu deren Wählern Petra Paulsen sich einst selbst zählte.

Was daraus entstand, unterscheidet sich in mancherlei Hinsicht von den üblichen Darstellungen der Gegenwart. Dieses Buch ist ein Höhenflug an Heimatliebe, gepaart mit dem sezierenden Intellekt der Naturwissenschaftlerin, gespickt mit akribisch belegten Tatbeständen sowie spannend lesbaren und aufrüttelnden Informationen. Durch seine inhaltliche Fülle leistet es einen Beitrag zum Geschichtsverständnis dieses Jahrhunderts. Es ist ein Weckruf an alle Menschen, die nicht verstehen, was in diesem Land gerade geschieht.

Andreas Kirschhofer-Bozenhardt, Publizist und Sozialforscher

Mit einem Vorwort von Thorsten Schulte, Autor des Bestsellers "Kontrollverlust".

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:256
EAN:9783945780329

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