Frauen und Macht: Ein Manifest

Buchseite und Rezensionen zu 'Frauen und Macht: Ein Manifest' von Mary Beard
NAN
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Inhaltsangabe zu "Frauen und Macht: Ein Manifest"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:112
Verlag: S. FISCHER
EAN:9783103973990
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Wut und Böse

Buchseite und Rezensionen zu 'Wut und Böse' von  Ciani-Sophia Hoeder
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Wut und Böse"

Format:Audible Hörbuch
Seiten:0
EAN:
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Rezensionen zu "Wut und Böse"

  1. Wichtiges Thema

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 13. Dez 2021 

    Wut ist seit je her für die Geschlechter unterschiedlich besetzt; das beginnt schon als Kind. Während Jungs auch mal laut und aggressiv werden dürfen („Es sind eben Jungs“), sollen Mädchen „brav“ sein und ihre Wut unterdrücken. Diese von einander abweichende Bewertung setzt sich bis ins Erwachsenenalter fort: Wütende Männer sind stark und durchsetzungsfähig, wütende Frauen sind Zicken und hysterisch. Dabei haben Frauen auch heutzutage noch jede Menge Gründe, um eigentlich dauerhaft wütend zu sein – warum sind wir es nicht?

    Diesem spannenden Thema widmet die Journalistin Ciani-Sophia Hoeder ihr erstes Sachbuch. Dabei verbindet sie auf gelungene Weise gesellschaftliche Betrachtungen mit historischen Rückblicken, faktischen Studien und persönlichen Erfahrungen. Zunächst klärt die Autorin den Begriff der Wut und seine Geschichte, schlägt dann den Bogen speziell zu weiblicher Wut und wagt am Ende den Ausblick, inwiefern Wut Veränderung schaffen kann und was eigentlich nach ihr kommt. Es fällt positiv auf, dass Hoeder dabei auch aktuelle Diskussionen und Entwicklungen einfließen lässt und einen intersektionalen Ansatz verfolgt.

    Schon früh im Text wird deutlich: Männer sind nicht wütender als Frauen, sie bewerten Wut nur anders. Frauen geben oft an, sich eher traurig oder enttäuscht zu fühlen, einfach weil das gesellschaftlich viel akzeptierter ist. Dabei ist es die männliche Wut, die als Ursache zu Aggression wird und zu riskanten Verhalten und Gewalt (vor allem gegen Frauen!) führt. In einer heterosexuellen Ehe werden Männer älter, weil sie ein besseres, sicheres Leben führen, Frau hingegen sterben früher – ist das nicht bezeichnend?

    Was können Frauen also tun? Die Wut für sich zurückfordern, sie „reclaimen“, sagt die Autorin; sie nicht länger unterdrücken, denn letztendlich macht genau das uns krank. Daher sollten wir stolz auf uns sein, wenn wir in einer Situation Wut empfinden und für uns selbst einstehen, um Gerechtigkeit zu erfahren. Wer bereits die einschlägige Literatur zur Ungleichbehandlung von Frauen kennt, für den ist vieles nicht neu, dennoch ist „Wut und Böse“ eine gelungene Zusammenfassung zu einem wichtigen Thema.

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Wut und Böse

Buchseite und Rezensionen zu 'Wut und Böse' von Ciani-Sophia Hoeder
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Wut und Böse"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:208
Verlag: hanserblau
EAN:9783446271159
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Rezensionen zu "Wut und Böse"

  1. Wichtiges Thema

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 13. Dez 2021 

    Wut ist seit je her für die Geschlechter unterschiedlich besetzt; das beginnt schon als Kind. Während Jungs auch mal laut und aggressiv werden dürfen („Es sind eben Jungs“), sollen Mädchen „brav“ sein und ihre Wut unterdrücken. Diese von einander abweichende Bewertung setzt sich bis ins Erwachsenenalter fort: Wütende Männer sind stark und durchsetzungsfähig, wütende Frauen sind Zicken und hysterisch. Dabei haben Frauen auch heutzutage noch jede Menge Gründe, um eigentlich dauerhaft wütend zu sein – warum sind wir es nicht?

    Diesem spannenden Thema widmet die Journalistin Ciani-Sophia Hoeder ihr erstes Sachbuch. Dabei verbindet sie auf gelungene Weise gesellschaftliche Betrachtungen mit historischen Rückblicken, faktischen Studien und persönlichen Erfahrungen. Zunächst klärt die Autorin den Begriff der Wut und seine Geschichte, schlägt dann den Bogen speziell zu weiblicher Wut und wagt am Ende den Ausblick, inwiefern Wut Veränderung schaffen kann und was eigentlich nach ihr kommt. Es fällt positiv auf, dass Hoeder dabei auch aktuelle Diskussionen und Entwicklungen einfließen lässt und einen intersektionalen Ansatz verfolgt.

    Schon früh im Text wird deutlich: Männer sind nicht wütender als Frauen, sie bewerten Wut nur anders. Frauen geben oft an, sich eher traurig oder enttäuscht zu fühlen, einfach weil das gesellschaftlich viel akzeptierter ist. Dabei ist es die männliche Wut, die als Ursache zu Aggression wird und zu riskanten Verhalten und Gewalt (vor allem gegen Frauen!) führt. In einer heterosexuellen Ehe werden Männer älter, weil sie ein besseres, sicheres Leben führen, Frau hingegen sterben früher – ist das nicht bezeichnend?

    Was können Frauen also tun? Die Wut für sich zurückfordern, sie „reclaimen“, sagt die Autorin; sie nicht länger unterdrücken, denn letztendlich macht genau das uns krank. Daher sollten wir stolz auf uns sein, wenn wir in einer Situation Wut empfinden und für uns selbst einstehen, um Gerechtigkeit zu erfahren. Wer bereits die einschlägige Literatur zur Ungleichbehandlung von Frauen kennt, für den ist vieles nicht neu, dennoch ist „Wut und Böse“ eine gelungene Zusammenfassung zu einem wichtigen Thema.

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Mit Rechten reden: Ein Leitfaden

Buchseite und Rezensionen zu 'Mit Rechten reden: Ein Leitfaden' von Per Leo
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Inhaltsangabe zu "Mit Rechten reden: Ein Leitfaden"

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:183
Verlag: Klett-Cotta
EAN:9783608961812
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Karl Marx

Buchseite und Rezensionen zu 'Karl Marx' von Karl Marx
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Inhaltsangabe zu "Karl Marx"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:2736
Verlag: Nikol
EAN:9783868205961
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Franz: Schwul unterm Hakenkreuz

Buchseite und Rezensionen zu 'Franz: Schwul unterm Hakenkreuz' von Jürgen Pettinger
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Franz: Schwul unterm Hakenkreuz"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:184
EAN:
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Rezensionen zu "Franz: Schwul unterm Hakenkreuz"

  1. Rezension zu Franz: Schwul unterm Hakenkreuz

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 20. Nov 2021 

    Franz Doms ist eines der vergessenen Opfer der NS-Justiz. Er gehört zu den tausend schwulen Männern, die verfolgt, diskriminiert, inhaftiert, gefoltert und zum Tode verurteilt wurden. Mit nur 21 Jahren wurde Franz Dom 1944 im Hinrichtungsraum des Landgerichts Wien getötet. Bis zu seinem Tod denunzierte er nie andere um sich selbst zu retten.
    Jürgen Pettinger, rekonstruiert anhand von Ermittlungs- und Gerichtsakten und Gesprächsprotokollen, Franz Doms leben und webt aus diesen Fakten Lebensgeschichte nach. Dabei steht Franz Dom exemplarisch für die vielen anderen homosexuellen Opfer während des NS-Regimes.

    Franz: Schwul unterm Hakenkreuz stammt aus der Feder von Jürgen Pettinger.

    Der Autor zeichnet anhand von Ermittlungs- und Gerichtsakten und Gesprächprotokollen, Franz Doms Leben und Ende nach. Als junger schwuler Mann in Wien während der NS-Zeit bekommt er Probleme, sein sorgloser Umgang mit allem, trotz der bekannten Gefahren, wird sich für ihn bitter rächen, denn bald hat in die NS-Justiz im Visier und es wird mit seiner Hinrichtung enden.
    Jürgen Pettinger versteht es gut dem jungen Franz Dom Leben einzuhauchen, und schafft es damit aus der sachlichen Ebene heraus einen gefühlsmäßig zu packen, was das Buch für mich noch eindringlicher macht.
    Franz Doms Naivität im Umgang mit seiner Homosexualität während des NS-Regimes ließ mich beim Lesen erschauern, denn auch wenn ich nicht schon durch den Klappentext gewusst hätte das Doms hingerichtet wurde, ist einem klar das dies kein gutes Ende nehmen kann.
    Was mir aber besonders unter die Haut gegangen ist, ist die menschenverachtende Sprache die in der Justiz genutzt wurde, sie löst immer wieder Fassungslosigkeit und Ekel bei mir aus.
    Bei allem was Franz Doms erlebte blieb er seinen Freunden gegenüber in allen Verhören standhaft und verriet sie bis zu seiner Hinrichtung nicht. Die Gefängniszeit bis zur Hinrichtung ist bedrückend und man kann die Verzweiflung nachvollziehen.
    Ein bedrückendes Buch, das mit seiner Erzählung für die vielen homosexuellen Opfer der NS-Justiz steht.

    Mein Fazit:
    Trotz der intensiven Thematik, die einem unter die Haut gehen kann, schafft es der Autor Franz Doms Lebensgeschichte so zu beleben, das sich das Buch gut lesen lässt, und den Schrecken dieser Zeit dabei auch gut wiederspiegelt.

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Althea Gibson - Gegen alle Widerstände. Die Geschichte einer vergessenen Heldin

Buchseite und Rezensionen zu 'Althea Gibson - Gegen alle Widerstände. Die Geschichte einer vergessenen Heldin' von Bruce Schoenfeld
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Althea Gibson - Gegen alle Widerstände. Die Geschichte einer vergessenen Heldin"

Lesern von "Althea Gibson - Gegen alle Widerstände. Die Geschichte einer vergessenen Heldin" gefiel auch

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:416
Verlag: HarperCollins
EAN:9783749902590
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Rezensionen zu "Althea Gibson - Gegen alle Widerstände. Die Geschichte einer vergessenen Heldin"

  1. Lesenswert

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 18. Okt 2021 

    Klappentext:
    „Bis 1950 durfte sie nicht gegen Weiße spielen. Dann gewann sie Wimbledon.
    Althea Gibson war die erste Schwarze, die Wimbledon gewann. Doch der Weg dorthin war hart. Aufgrund ihrer Hautfarbe wird die US-Amerikanerin immer wieder diskriminiert und ausgegrenzt, auf dem Platz beschimpft und ausgebuht. Angela Buxton, Engländerin und Enkelin russischer Juden, kämpft aufgrund ihrer Herkunft mit ähnlichen Vorurteilen.
    Beide Frauen gelten im Profitennis der fünfziger Jahre als Außenseiterinnen – bis sie sich zusammentun und in Wimbledon 1956 das Damendoppel gewinnen. Ein Sieg, der wie ein Donnerschlag die damalige Sportwelt erschüttert. Am Ende ihrer Karriere hat Althea Gibson elf Grand-Slam-Titel geholt….“

    Ich muss gleich zu Beginn loswerden, nein, ich bin keine große Tennis-Guckerin im TV und verstehe auch nur bedingt etwas davon aber ist es dennoch ein sehr faszinierender Sport, der mich immer wieder einnimmt. Althea Gibson kannte ich und somit war ich äußerst gespannt wie ihre Geschichte und auch die von Angela Buxton hier umgesetzt wurde.
    Die Geschichte der beiden Damen ist so viel mehr als nur Tennis-Geschichte und das merkt man ganz schnell nach den ersten Seiten. Jede der beiden Damen könnte nicht unterschiedlicher sein, aber dennoch haben sie den gleichen schweren Rucksack auf den Schultern zu stemmen - ihre Herkunft.
    Mit voller Kraft und Engagement schlagen die beiden Ladys nicht nur die Bälle über das Spielfeld sondern auch hier die Sätze dem Leser regelrecht um die Ohren. Autor Bruce Schoenfeld hat hier wahres Talent bewiesen die damalige Zeit sowie aber auch die Damen zu porträtieren. Er spricht hier so viele Dinge an, wo man zwar heute den Kopf schüttelt, aber dennoch feststellt, das selbst heute noch solche Grausamkeiten beim Thema Rassismus etc. immer wieder aufkeimen. Wird das denn nie ein Ende haben? Und genau diese Wut darüber hat die beiden Damen zu unglaublicher Kraft aus sich herauswachsen lassen - wow! Einerseits sind sie Sinnbild für den Sport aber eben auch für den Kampf gegen Rassismus. Was dabei möglich ist, war eben der Gewinn von Wimbledon 1956 und noch so viel mehr….einfach nur beeindruckend und wahrlich gut geschrieben ohne dabei zu übertreiben oder etwas unausgesprochen zu lassen. Absolute Leseempfehlung und deshalb gibt es auch 5 von 5 Sterne!

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Propaganda. 100 Seiten (Reclam 100 Seiten)

Buchseite und Rezensionen zu 'Propaganda. 100 Seiten (Reclam 100 Seiten)' von Alexandra Bleyer
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Inhaltsangabe zu "Propaganda. 100 Seiten (Reclam 100 Seiten)"

Format:Taschenbuch
Seiten:100
EAN:9783150205402
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Angela Merkel - Das Requiem

Buchseite und Rezensionen zu 'Angela Merkel - Das Requiem' von Gertrud Höhler
NAN
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Inhaltsangabe zu "Angela Merkel - Das Requiem"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:352
Verlag: Econ Verlag
EAN:9783430210270
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Wir können mehr sein: Die Macht der Vielfalt

Buchseite und Rezensionen zu 'Wir können mehr sein: Die Macht der Vielfalt' von Aminata Touré
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Wir können mehr sein: Die Macht der Vielfalt"

Format:Taschenbuch
Seiten:272
Verlag:
EAN:9783462000610
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Rezensionen zu "Wir können mehr sein: Die Macht der Vielfalt"

  1. Engagiert!

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 10. Dez 2021 

    Kurz nach der Flucht ihrer Eltern aus Mali wurde 1992 Aminata Touré in einer deutschen Unterkunft für Flüchtlinge geboren. Seit 2019 ist sie Vizepräsidentin des Landtages von Schleswig-Holstein. Als erste Afrodeutsche und jüngste Frau überhaupt.
    „Wir können mehr sein“ ist Autobiografie und politisches Sachbuch zugleich und somit doppelt interessant und bemerkenswert. Aminata Touré berichtet nicht nur von ihrer Lebensgeschichte, sondern gibt auch Einblicke in die alltäglichen Geschäfte ihrer politischen Tätigkeit.
    Die Politikerin zeigt großes Engagement und Leidenschaft für eine offene Gesellschaft, für Gleichbehandlung und Gleichberechtigung. Vehement tritt sie gegen jede Art von Diskriminierung auf.
    „Wir können mehr sein als Gesellschaft…Wir müssen die unterschiedlichen Situationen und Hintergründe von Menschen sehen und respektieren, und im nächsten Schritt eben auch die jeweiligen Herausforderungen erkennen und daraus politische Forderungen ableiten. Nur so können wir die Idee eines Zusammenlebens formulieren, das tatsächlich gleichberechtigt ist.“
    Ihr persönlicher und politischer Werdegang bedeutet ihr, dass dieser Weg gerade nicht allen Menschen gleichermaßen offensteht. Aminata Touré will nicht die Ausnahme von der Regel sein. Sie will ermutigen, die Regeln durchbrechen.
    Ich halte dieses Buch für ein wichtiges Buch, das – vielleicht gerade junge Menschen – inspiriert, sich mit Politik auseinanderzusetzen. Denn nichts und niemand ist unpolitisch.

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