Die Sprache der Tiere: Wie wir einander besser verstehen

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Sprache der Tiere: Wie wir einander besser verstehen' von Karsten Brensing
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5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Sprache der Tiere: Wie wir einander besser verstehen"

Wie wir einander besser verstehen
Gebundenes Buch
Das neue Buch von Bestseller-Autor Karsten Brensing ("Das Mysterium der Tiere")!
Mit Tieren sprechen: Geht das? Ist es wirklich möglich, die uralte Menschheitssehnsucht, dass Mensch und Tier einander verstehen, zu verwirklichen? Karsten Brensing kennt die Antwort, und seit wir wissen, dass Meisen in Sätzen reden, Delfine eine komplizierte Grammatik sicher anwenden können und manche Tierarten 300 und mehr Vokabeln beherrschen, erscheint fast alles möglich. Jede Form der Kommunikation ist abhängig vom Kontext. Wenn ich einem Wildschwein im Wald begegne, werde ich mit ihm anders kommunizieren als mit einer Katze auf meinem Schoß, und Menschen in Indien kommunizieren mit einer heiligen Kuh anders als ein deutscher Milchbauer mit seinen Rindern im Stall. Dieses Buch entführt in das breite Spektrum des menschlichen Umgangs mit Tieren. Anhand unzähliger Beispiele erleben wir wir tierisches als auch menschliches Verhalten und Kommunizieren. Dabei wird die Vermenschlichung von Tieren zu einem wichtigen Werkzeug. Nach der Lektüre dieses Buches werden Sie Tiere besser verstehen, und wenn Sie richtig kommunizieren, werden Sie auch besser verstanden. Die Zeiten der brutalen Ausbeutung unserer tierischen Mitbewohner dieses Erdballs müssen vorbei sein, die Zeiten eines fairen Miteinanders müssen beginnen. Warum? Weil wir es heute besser wissen!

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:267
Verlag: Aufbau Verlag
EAN:9783351037291
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Rezensionen zu "Die Sprache der Tiere: Wie wir einander besser verstehen"

  1. Neue Erkenntnisse in der Tierforschung

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 20. Nov 2018 

    Ich bin nun mit dem Buch durch. So viele verschiedene Forschungsergebnisse zur Kommunikation von Tieren liegen hier vor, die zu neuen Erkenntnissen führen. Erkenntnisse, die deutlich bejahen, dass Tiere reden, denken und fühlen können. Jahre lang hat man uns eingebläut, dass Tiere nicht denken und fühlen können. Aber stimmt das denn? Vor einem Jahr noch musste ich wegen dieser Thematik durch den Verlust meines Katers Momo auf esoterische Bücher zurückgreifen. Es war mir ein großes Bedürfnis über die Kommunikation, die sich zwischen mir und meinem Kater zu Lebzeiten zugetragen hatte, öffentlich darüber zu schreiben. Vielleicht hat mich die Eine oder Andere noch belächelt, weil ich esoterische Bücher dazu gelesen habe. Die meisten Menschen sagen ja nicht immer ehrlich, was sie in Wirklichkeit denken, wenn man sie mit beszimmten Themen wie diese konfrontiert. Doch nun bin ich mit meinem Wissen nicht mehr allein und habe mittlerweile sogar die Naturwissenschaft im Rücken, ohne die esoterische Literatur zu verteufeln. Denn auch unter dieser gibt es Juwelen. Man muss bei diesem Genre nur die Spreu vom Weizen trennen können, was tatsächlich nicht immer einfach ist.

    Weiter geht es mit einem Zitat aus Brensings Buch:
    "Eigentlich ist es ein bisschen absurd: Wir halten uns für die Krönung der Schöpfung, und doch sind wir nicht in der Lage, die Sprache der Tiere zu verstehen. Im Gegenzug verlangen wir von diesen unterentwickelten Kreaturen, dass sie unsere Sprache lernen. Der Hund soll „Sitz“, „Platz“, „Bring mir die Zeitung“ (…) verstehen, aber wir sind nicht bereit, auch nur einmal zu bellen. "(2018, 38)

    Das fühlt sich gut an. Auch Karsten Brensing tat sich erst schwer mit dieser Thematik, und geht trotzdem mutig seinen Weg und veröffentlicht sein Buch und bricht damit ein großes Tabu.

    Ich möchte gar nicht die vielen Theorien wiederkauen, die kann jeder im Buch selber nachlesen, denn es ist unmöglich, die vielen Theorien in kurzen Zeilen wiederzugeben. Ich möchte aber diverse Gedanken aus dem Buch aufgreifen, die mich in meinem Wissen und Denken weitergebracht haben. Durch dieses Buch habe ich die Art der Tierkommunikation verstanden, die in Bildern stattfinden würde. Tiere würden in Bildern denken, und das nicht nur unsere Haustiere wie z. B. Hunde, Katzen etc. Völlig unbewusst habe ich dies mit meinen tierischen Freunden praktiziert. Nun endlich gelingt es mir, diese Art von Kommunikation mithilfe dieses Buches in Worte zu fassen. Ich habe meinen tierischen Freunden, wenn ich Fragen zu ihrer Gesundheit hatte, mental Bilder geschickt und habe immer mental Antworten in Bildern zurückerhalten …

    Karsten Brensing ist Meeresbiologe und Verhaltensforscher. Anhand seiner vielen Beispielen zeigt er uns, dass Tiere und Menschen vom kognitiven und vom emotionalen Verhalten her sich sehr ähneln. Deutlich wird dies anhand von verschiedenen kognitiven Forschungsergebnissen. Dabei wurde ersichtlich, dass Tiere genauso logisch denken können wie wir Menschen. Auch die Hormone und Neurotransmitter spielen eine Rolle, die sowohl beim Tier als auch beim Menschen die gleichen Gefühle entwickeln, die für das Fühlen bedeutsam sind.

    Während viele Menschen die Tiere auf ihre Instinkte reduzieren, wird das Verhalten von Tieren sehr wohl durch Denken und Fühlen dominiert. Nur in der Auseinandersetzung mit dem Tier auf gleicher Höhe ist zwischen den beiden Lebewesen Mensch und Tier eine Kommunikation möglich. Brensing spricht von der Vermenschlichung von Tieren, allerdings nicht in der Form, indem wir Tiere auf die Standards von Menschen heben. Man kann Tieren nicht das verbale Sprechen beibringen, und man kann auch von Tieren nicht verlangen, sich moralisch an den Erwartungen und an den Maßstäben seiner Menschen anzupassen. Kommunikation zwischen Mensch und Tier findet nur auf Augenhöhe statt. Der Mensch muss lernen, die Signale seiner Tiere zu verstehen, die in der Mimik, in der Körpersprache und im Verhalten verankert sind.

    Zitat:
    "Wir dürfen nicht vermenschlichen, indem wir unsere moralischen Maßstäbe auf Tiere übertragen oder etwas in sie hineininterpretieren, das uns gerade in den Kram passt." (83)

    Manchmal reicht auch ein Blickkontakt, und schon weiß man, was das Tier einem sagen möchte

    Zitat:.
    "Ein Dialog funktioniert nur so lange, wie beide Seiten motiviert sind, ihn zu führen." (79)

    Richtig interessant fand ich auch die Rechtspraxis Tieren gegenüber. Zwischen dem 13. und dem 18. Jahrhundert war es in manchen europäischen Ländern üblich, auch Tiere vor Gericht zu bringen und Prozesse gegen sie zu führen und sie zu bestrafen, wenn ihnen ein Delikt angelastet wurde. Brensing hat auf der Seite 134 eine Zeichnung aus dem Jahre 1457 abgedruckt, als einer Sau zusammen mit ihren Ferkeln ein Prozess angehängt wurde, weil die Sau ein Kind getötet habe. Die Ferkel wurden freigesprochen, die Sau nicht. Erst im 18. Jahrhundert wurde diese Rechtspraxis wieder abgeschafft, da man erkannte, dass Tiere schuldunfähig sind. Hier hat man tatsächlich versucht, in Tieren eine Persönlichkeit zu sehen, aber leider in einer völlig falschen Form.

    Zitat:
    "Da konnte ein Schwein gehängt, eine Kuh gesteinigt, und eine Population von Mäusen des Landes verwiesen werden." (134)

    Es gibt tatsächlich Wissenschaftler, die versucht haben, Tieren das verbale Sprechen beizubringen. (Delfinen und Pferden). Schon allein durch den Körperbau ist das bei Tieren gar nicht möglich, da sie anatomisch dazu nicht ausgelegt sind.

    Vögel würden grammatikalisch ganze Sätze sprechen. Dabei fällt mir der aus dem Mittelalter lebende Mönch Franz von Assisi ein, der mit Vögeln gesprochen haben soll. Als ich das erste Mal von Assisi gelesen hatte, fragte ich mich, wie das möglich ist? Auch Brensing erwähnt in seinem Buch diesen Mönch. Nun konnte mithilfe der vorliegenden Literatur meine Fragen dazu beantwortet werden. Franz von Assisi ist es gelungen, sich in die Vögel hineinzuversetzen, und war in der Lage, die Laute der Vögel zu dechiffrieren. Tatsächlich können Vögel in komplexen Sätzen miteinander sprechen, denn die Lauterzeugung würde bei den Vögeln im Stimmkopf erfolgen. Auf der Seite 35 wird aufgezeigt, wie dies möglich ist, dass die Vögel sogar in ganzen Sätzen sprechen können. Hier sind verschiedene Grafiken dazu abgebildet, die aus einer japanischen Studie stammen … Auch wenn für unsere Ohren die Sprache der Tiere immer gleich klingt, sind die Rufe und die Laute der Tiere je nach Kontext recht unterschiedlich.

    Selbst Honigbienen kommunizieren untereinander durch verschiedene Tänze und Vibrationen, die dadurch in der Lage sind, wichtige Signale zu übermitteln.

    Auch Bakterien würden mithilfe verschiedener chemischer Prozesse mit ihren Artgenossen kommunizieren.

    Papageien haben neben der Sprache sogar noch rhythmische Gefühle und können tanzen, wenn sie Musik hören.

    Es besteht zwischen Mensch und Tier ein Universalcode, der 370 Millionen von Jahren zurückreicht.

    Zitat:
    "Die Tatsache, dass wir Menschen sowohl tierische als auch menschliche Rufe emotional einschätzen können, und wir genauso dazu in der Lage sind, Musik emotional einzuordnen, lässt den Schluss zu, dass wir ähnlich fühlen, Gefühle vergleichbar zum Ausdruck bringen und uns sogar auf einer emotionalen Ebene verstehen können. Wir alle teilen die gleichen evolutionären Wurzeln." (13)

    Die gleichen evolutionären Wurzeln, wow, das gefällt mir, das leuchtet mir ein, das habe ich schon immer gewusst.Trifft nämlich auch auf Menschen zu, die aus anderen Ländern kommen.

    Zum Schluss möchte ich kurz eine Tierkommunikatorin namens Temple Grandin vorstellen, die ich durch Karstens Bresings Buch kennenlernen durfte. Auf YouTube konnte ich den biografischen Film zu ihr, Du gehst nicht allein, der sehr sehenswert ist, hochladen und mir anschauen. Ich musste mir diesen Film zwei Mal in Folge ansehen, sosehr war ich von dem Film beeindruckt. Allerdings ist der Film in HD – Qualität. Aber man kann ihn sich auch auf Amazon gegen eine Gebühr herunterladen. Ich selbst werde mir den Film ein drittes Mal anschauen, weil es darin so viel zu beobachten und zu sehen gibt.

    Die Amerikanerin Temple Grandin, Jahrgang 1947, ist eine faszinierende Persönlichkeit. Sie ist Autistin und bringt durch ihre "Erkrankung" eine außergewöhnliche Begabung mit sich. Sie kann Dinge, die "normale" Menschen nicht können. Grandin fühlt sich stark zu Tieren hingezogen, besonders zu Rindern hat sie ein starkes Faible und setzt sich mit ihrer ganzen Kraft in der harten, rauen Männerwelt (Rancher) für eine Verbesserung der Massentierhaltung ein. Ihre Gedankenwelt besteht ausschließlich aus Bildern und schafft es dadurch, in die Gedankenwelt der Rinder einzudringen, da auch Tiere, wie ich oben schon geschrieben habe, in Bildern denken. Temple Grandin ist überzeugt davon, dass Tiere Persönlichkeiten, Individuen sind ...

    Ich zitiere aus dem Film:
    "Wir züchten Tiere in Massen, wir ziehen sie für uns auf, also müssen wir sie auch human behandeln. Daher schulden wir ihnen ein anständiges, ein lebenswertes Leben und am Ende ein schneller Tod. Die Natur ist grausam, wir müssen das aber nicht sein. Wir schulden den Tieren ein bisschen Respekt. Ich berührte die erste Kuh, bevor sie getötet wurde. In nur wenigen Sekunden würde sie nichts als ein Stück Fleisch sein aber vor diesem Moment war sie noch ein Individuum."

    Bisher dachte ich über ein humanes Töten immer kritisch nach, weil kein Tier getötet werden möchte. Auch Tiere hängen am Leben wie wir Menschen. Aber würde es kein Fleisch mehr geben, dann würde keiner mehr Tiere züchten. Das wäre für mich sowieso die bessere Alternative, weil Töten einfach grausam ist und weltweit viel zu viel Blut vergossen wird. Auch der Autor äußerte sich zu der ambivalenten und schizophrenen Haltung der Fleischkonsumenten. Die einen Tiere sind Freunde, während die anderen Feinde sind. Wieso???? Diese Frage stellte sich auch Bressing in seinem Buch. Vielen Menschen fehlt es an Bewusstsein, denn eine Kuh, ein Schwein ist nicht weniger wert als ein Haustier ...

    Gleichzeitig erfährt man in diesem Film noch Manches von Grandins Leben als Autistin und wie sie es durch den Einsatz ihrer Mutter geschafft hat, in der Gesellschaft, in der sie von klein auf nicht gerade wohlwollend aufgenommen wurde, dennoch einen Platz finden konnte. Immerhin wollten Ärzte das kleine Kind lebenslang in ein Heim sperren, wenn nicht die Mutter gewesen wäre, die sich dagegen sträubte und es zum Glück zu verhindern wusste. Welch ein Verlust für die Gesellschaft, wenn man diesen Menschen weggesperrt hätte. Niemals wären ihre Fähigkeiten und ihre Erkenntnisse ans Licht gekommen.

    Hier geht es zu dem biografischen Film.

    Ganz klar, meine nächsten Bücher zu meinem Tier-Leseprojekt werden sein:
    1. Karsten Brensing: Das Mysterium der Tiere und
    2. Persönlichkeitsrechte für Tiere
    3. Temple Grandin: Ich sehe die Welt wie ein frohes Tier: Eine Autistin entdeckt die Sprache der Tiere.
    Die Sprache der TiereDas Cover finde ich sehr interessant, dass keine Haustiere abgebildet sind, sondern Wildtiere, Erdhörnchen und Erdmännchen. In seinem Buch unterscheidet der Autor diese beiden Wesensarten, die oft zu Verwechslungen führen.

    Mein Fazit
    Nochmals kurz zusammengefasst: Tiere kommunizieren nicht nur mit uns Menschen, sondern auch mit ihren Artgenossen. Dadurch, dass es denkende und fühlende Wesen sind, haben Tiere auch eine Persönlichkeit. Sie sind wie wir Menschen Individuen.
    Kein einfaches Thema für Menschen, die die Kommunikation mit Tieren nicht kennen. Wenn es schon heutzutage zwischen Mensch und Mensch aus der Zeitnot heraus nicht möglich ist, eine gesunde Sprachkultur zu pflegen, wie soll dann diese erst in der Praxis mit Tieren gelingen? Ein Tipp: Empathischer Umgang im Miteinander, dies funktioniert nicht nur mit den Mitmenschen, sondern auch mit den Mit-Tieren.

    Wer sich für die Forschungsexperimente interessiert, der sollte unbedingt das Buch lesen. Ich freue mich auf weitere Bücher von Karsten Brensing. Obwohl dies ein Fachbuch ist, schwingt seine Liebe zu den Tieren auf jeder Buchseite mit. Und das gefällt mir sehr gut.

 

Why not?: Inspirationen für ein Leben ohne Wenn und Aber (GU Mind & Soul Einzeltitel)

Buchseite und Rezensionen zu 'Why not?: Inspirationen für ein Leben ohne Wenn und Aber (GU Mind & Soul Einzeltitel)' von Lars Amend
NAN
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Inhaltsangabe zu "Why not?: Inspirationen für ein Leben ohne Wenn und Aber (GU Mind & Soul Einzeltitel)"

Inspirationen für ein Leben ohne Wenn und Aber
Broschiertes Buch
Ständig orientieren wir uns an anderen - an erfolgreicheren, sportlicheren, glücklicheren oder gesünderen Menschen und vergessen dabei, dass wir es selbst in der Hand haben, zu sein wie wir gerne sein würden. Lars Amend zeigt, wie man durch die Beschäftigung mit seinen Träumen und Zielen das Leben führen kann, das man nicht mehr tauschen möchte. Als Coach hilft er, diesen Prozess in Gang zu bringen - mit Gedankenexperimenten, Fragen an sich selbst und kleine Aufgaben, um innerlich zu wachsen und die eigene innere Haltung zu verändern. Authentische Audio-Anleitungen und Videos in der kostenlosen Augmented-Reality-App unterstützen diesen Veränderungsprozess aktiv.
Die Grenzen setzen wir uns selbst, durch fehlenden Mut, Angst oder mangelndes Vertrauen in uns und unsere Fähigkeiten. Stattdessen sollten wir uns fragen: Warum eigentlich sollte es nicht gehen? Why not? Die Antwort kann sich der Leser am Ende selbst geben - danach gibt es kein Aber, kein Hätte-Wäre-Wenn oder Geht-Nicht mehr!

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:272
EAN:9783833861703
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Federleicht

Buchseite und Rezensionen zu 'Federleicht' von Barbara Pachl-Eberhart
5
5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Federleicht"

Wie die Kraft Ihrer Worte zur Lebenskraft wird
Broschiertes Buch
So wird der Traum vom Schreiben Wirklichkeit
Losschreiben, wenn die Seele drückt. Schreiben, wenn die Stimme gerade nichts sagen kann. Schreiben, wenn die eigene Meinung einen Platz haben will. Schreiben, um kostbare Momente festzuhalten und Erinnerungen wachzuküssen ...

Schreiben kann ganz einfach sein - und das Leben auf ungeahnte Weise bereichern. Barbara Pachl-Eberhart führt ihre Leserinnen und Leser vom ersten, federleichten Schreibschritt bis hin zur Veröffentlichung eigener Texte. Die kostbare Nebenwirkung: Jede Art zu schreiben stärkt eine neue Facette an Lebenskraft. So ist nicht nur der fertige Text das Ziel - sondern auch ein Leben, das von der eigenen Stimme getragen ist. Ein freudvolles, sinnerfülltes, kreatives Leben: Das ist es, was das Schreiben uns schenken kann. Federleicht - Die kreative Schreibwerkstatt zeigt, wie es geht.

Format:Broschiert
Seiten:384
Verlag: Integral
EAN:9783778792797
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Rezensionen zu "Federleicht"

  1. Federleicht

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 03. Dez 2017 

    Barbara Pachl-Eberhart
    Federleicht - Die kreative Schreibwerkstatt
    Integral

    Autor: Die gebürtige Wienerin studierte Querflöte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien, ehe sie neun Jahre lang als Rote-Nasen-Clowndoctor Kinder durch den Krankenhausalltag begleitete. Heute leitet sie Seminare und Fortbildungen im Bereich der Dialogkreisarbeit, der Trauer- und Sterbebegleitung und der kreativ-konstruktiven Lebensgestaltung. (Quelle: Random House)

    Anmerkung: Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei dem Buch um eines aus dem Bereich “Sachbuch” handelt, gibt es an dieser Stelle nicht wie üblich, eine Inhaltsangabe. Das Buch folgt keiner Story, welche zusammengefasst werden könnte.

    Das Buch ist in vier Teile unterteilt, die alle nochmals in eigene Kapitel unterteilt sind (teilweise sind diese Kapitel nochmals in Unterkapitel gegliedert). Insgesamt hat das Buch 17 Kapitel, wobei die Kapitelzählung über die Teile hinweg fortlaufend ist. Der Leser kann sofort erkennen, sobald ein neuer Teil des Buches beginnt, da dann immer eine Seite kommt, auf der der kommende Teil samt Titel geschrieben steht. Der Titel ist dabei in derselben Schriftart gehalten, wie der Titel des Buches. Außerdem befindet sich unter diesen Angaben ein kleines Bild einer Schreibfeder. Jetzt könnte man aufgrund der Fülle an Teilen, Kapitel und Unterkapiteln denken, dass das Buch total unübersichtlich sein könnte, dem ist aber nicht so. Die Autorin versteht es, das Buch sehr strukturiert und gut verständlich aufzubauen, im wahrsten Sinne des Wortes eben “Federleicht”. Außerdem legt die Autorin in Ihrem Buch wert auf eine aktive Mitarbeit des Lesers und so befinden sich recht viele Übungsaufgaben im gesamten Buch wieder. Diese Übungsaufgaben lassen sich recht gut erkennen, da diese immer mit einem Stift als Symbol versehen sind. Die Aufgaben bauen dabei recht häufig aufeinander auf, was dem Leser aber eine tolle Kontrolle seiner bisherigen Entwicklung sein kann. Da manche Aufgaben anfangs recht merkwürdig erscheinen könnten bzw. der Leser nicht sofort weiß, was er wie zu erledigen hat, gibt es an einigen Aufgaben recht gute Beispiele der Autorin selbst. An dieser Stelle könnte man darin verfallen, die Beispiele einfach für sich zu nutzen aber das ist kein rechter Nachteil, sondern vielmehr ein “Betrug” an sich selbst, sollte man eben diese benutzen. Natürlich unterbrechen die recht häufigen Aufgaben den Lesefluss enorm aber das ist bei diesem Buch keinesfalls als nervig anzusehen, sondern viel mehr als erwünscht. Falls man den Lesefluss jedoch nicht unterbrechen mag, kann man auch einfach das Buch lesen, ohne die Aufgaben zu erledigen und sich diesen später widmen. Hilfreich dabei ist es, dass alle Aufgaben am Ende des Buches nochmals aufgelistet stehen. So ist es auch möglich, einige der Aufgaben auszulassen und nur diese zu erledigen, bei denen man noch Probleme hat. Hier sei aber wieder angemerkt, dass es vorkommen kann trotzdem mehrere Übungen erledigen zu müssen, da einige der Übungen ja aufeinander aufbauen. Dies war mein erstes Buch dieser Art, weshalb ich keinerlei Vergleiche habe, jedoch habe ich mich beim Lesen gut begleitet gefühlt. Das Buch eignet sich weniger für zwischendurch, was aber daran liegt, dass die Lösung der Aufgaben einiges an Zeit und Konzentration benötigen. Diese Zeit sollte es aber jedem wert sein, der sich beim Schreiben verbessern möchte.

    Cover: Die Hauptfarbe, aus der das Cover besteht ist grün, wahrscheinlich, da wir im Hintergrund verschwommen einige Büsche sehen. Im Vordergrund und damit auch scharf sind auf einem Tisch zwei Bücher, auf denen ein Stift liegt, sowie eine Kaffeetasse zu sehen. Mit Sicherheit Utensilien, die beim Lesen des Buches sehr hilfreich sein können bzw. im Falle von Stift und Papier sogar unverzichtbar sind. In der Mitte des Covers befindet sich dann der Titel, welcher in Blau gehalten ist und sich daher recht gut vom Hintergrund abhebt. Außerdem unterscheidet sich der Titel durch seine Schriftart. Der Titel (und vor allem der Untertitel) sind Programm im Buch aber dazu mehr in der eigentlichen Rezension.

    Fazit: Ein Buch, das ich den Menschen ans Herz legen möchte, die sich mit dem Thema “Schreiben beschäftigen”. Egal ob Blogger, Dichter oder gar Autor, für jeden wird, dieses Buch eine tolle Hilfe sein. Natürlich erfordert das Buch recht viel Zeit zum Lesen und auch Bearbeiten der Aufgaben aber das sollte es jedem wert sein und Fortschritte werden auch recht schnell sichtbar. Von mir gibt es klare 5/5 Sterne.

    Klappentext: Losschreiben, wenn die Seele drückt. Schreiben, wenn die Stimme gerade nichts sagen kann. Schreiben, wenn die eigene Meinung einen Platz haben will. Schreiben, um kostbare Momente festzuhalten und Erinnerungen wachzuküssen ...
    Schreiben kann ganz einfach sein – und das Leben auf ungeahnte Weise bereichern. Barbara Pachl-Eberhart führt ihre Leserinnen und Leser vom ersten, federleichten Schreibschritt bis hin zur Veröffentlichung eigener Texte. Die kostbare Nebenwirkung: Jede Art zu schreiben stärkt eine neue Facette an Lebenskraft. So ist nicht nur der fertige Text das Ziel – sondern auch ein Leben, das von der eigenen Stimme getragen ist. Ein freudvolles, sinnerfülltes, kreatives Leben: Das ist es, was das Schreiben uns schenken kann. Federleicht – Die kreative Schreibwerkstatt zeigt, wie es geht. (Quelle: Random House)

    Autor: Barbara Pachl-Eberhart
    Titel: Federleicht - Die kreative Schreibwerkstatt
    Verlag: Integral
    Genre: Sachbuch
    Seiten: 384
    Preis: 19,99
    ISBN: 978-3-7787-9279-7

    http://wurm200.blogspot.de/

  1. Spannende und mitreißende Geschichte mit Rafinesse!

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 26. Nov 2016 

    Das Cover:
    Ganz im Stile der bisherigen 3 FederLeicht-Bücher erscheint hier auch das Cover des 4. Bandes. Im Mittelpunkt steht hier diesmal ein Handspiegel, der auch im Verlauf der Geschichte eine wichtige Rolle spielen wird. Gehört er auch zu den sieben Aureolen der Elfen. Und wir wissen ja nun schon, dass es sieben Bücher geben wird, vermutlich für jede Aureole. Ein wunderschönes Cover, das sich auch farblich wieder ganz an seine Vorgänger anpasst.

    Die Handlung:
    Nach erfolgreichem Schulabschluss gehen die 3 Freunde, Eliza, Frazer und Sky nun doch getrennte Wege. Eliza zieht nach großer Überwindung nun doch zum Studieren zu ihrer herrischen Tante nach Sterling, obwohl Cassian sie anfleht nach Avalach, auf die Schule der magischen Welt, zu gehen. Doch Eliza wird erwachsener und möchte sich nicht mehr wie ein verliebtes Girly an Cassian hängen und ihren eigenen Weg ohne ihn gehen. Tja, bis die drei Freunde, mit einem unerwarteten Begleiter, auf das Samhainfest in Avallach eingeladen werden, und die Feierlichkeit nicht so abläuft, wie es sich Eliza erhofft hatte. Und plötzlich findet sie sich mit Cassian und ihren Freunden in einem unheimlichen Haus wieder. Langsam dämmert es ihr, dass die Ereignisse dort nicht mit rechten Dingen zugehen können. Doch ihre Freunde verhalten sich immer komischer und Eliza verliert zunehmends den Zugang zu ihnen. Warum verhalten sie sich so komisch, und wie kann sie das ändern? Und dann ist da auch noch Cassian, der so gar nicht mehr "ihr bockiger Elf" ist...

    Meine Meinung:
    Wow! Eine unglaublich spannende, aufregende aber auch unheimliche Geschichte. Ich kann sie kaum rezensieren ohne zu spoilern, ich will es aber versuchen.

    Was mir besonders gut gefallen hat, ist der Spannungsbogen und die in sich abgeschlossene Handlung. Zunächst gibt es im ersten Kapitel einen Leckerbissen als Vorgeschmack, was uns in dieser Geschichte erwartet. Danach darf der Leser erst mal etwas verschnaufen und wir begleiten Eliza in ihren ersten Wochen als lebensfreudige Studentin in Sterling, die tapfer versucht, sich ihr eigenes Leben ohne Cassian aufzubauen und ihn nicht mehr ihre Gefühlswelt bestimmen lassen möchte. Die Spannung steigt sanft aber stetig immer weiter an, bis es dann zu einem aufregenden und gefühlschaotischen Höhepunkt kommt. Auch wenn der Schluss traurig war, aber es war eine logische Konsequenz.

    Die Geschichte nimmt ab dem Samhainfest eine unerwartete Wendung, die mal wieder zeigt, wie einfallsreich Marah Woolf die Geschichte um Cassian und Eliza spinnt. Diese Rafinesse, mit der Marah mit unseren Gefühlen (oder eigentlich Elizas) spielt, ist einfach grandios! Was ist wahr, was ist Lüge? Wem kann man trauen, wem nicht? Freunde und Begleiter werden im neuen Licht dargestellt, und Eliza wird zunehmends nachdenklicher und reflektierter! Wer im 3. Buch etwas enttäuscht war, der wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

    Der Schreibstil ist wie erwartend einfach grandios und mitreißend! Das Buch lässt sich kaum aus der Hand legen. Hätte ich nicht familiäre Verpflichtungen, hätte ich das Buch wahrscheinlich auch in einer Nacht durch gelesen. Marah versteht es mit ihren zauberhaften Worten sehr viel Tiefe in Eliza zu bringen. Man kann ihr gut nachfühlen. Obwohl man ihr doch manchmal gewaltig den Kopf waschen möchte, da sie sich immer wahnsinnige Gedanken um die nicht erwiderten Gefühle von Cassian macht. Das wirkt manchmal etwas zu dick aufgetragen. Aber ich finde, das muss sogar sein, weil das dieses enorme Gefühlschaos, in das Eliza im Laufe der Geschichte stürzt, noch viel mehr unterstreicht! Und am Ende habe ich mit ihr richtig mitgelitten - armes Ding.

    Nun noch ein kurzes Wort zu den Tippfehlern: Ja, es gibt sie, und leider auch mehr als von Marah Woolf gewohnt. Wer aber Marah Woolf in den Sozialen Medien verfolgt, der weiß auch genau, dass dieses Buch unter enormen Zeitdruck und widrigen Umständen entstanden ist. Marah war kurz davor den Veröffentlichungstermin zu verschieben, wollte aber ihre Fan-Gemeinde nicht im Stich lassen - und sich selber ein Geburtstagsgeschenk machen. Bitte, liebe Leser*innen, lasst Euch von den Fehlern nicht diese wunderbar raffinierte und mitreißende Geschichte entgehen. Die Fehler sind leider unglückliche Tippfehler, verursachen aber keine logische oder inhaltliche Ungereimtheiten. Ich weiß, dass Marah Woolf das Buch Korrekturlesen lassen hat, und sie sehr aufgeschlossen für konstruktive Kritik ist!

    Wer also die FederLeichtSaga liebt, der wird dieses Buch ebenfalls verschlingen und bekommt deswegen von mir ein absolute Leseempfehlung!

 

Das Geheimnis kluger Entscheidungen: Von Bauchgefühl und Körpersignalen

Buchseite und Rezensionen zu 'Das Geheimnis kluger Entscheidungen: Von Bauchgefühl und Körpersignalen' von Maja Storch
NAN
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Inhaltsangabe zu "Das Geheimnis kluger Entscheidungen: Von Bauchgefühl und Körpersignalen"

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:144
EAN:9783492264082

Lesern von "Das Geheimnis kluger Entscheidungen: Von Bauchgefühl und Körpersignalen" gefiel auch

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The Better Angels of Our Nature: The Decline of Violence In History And Its Causes

Buchseite und Rezensionen zu 'The Better Angels of Our Nature: The Decline of Violence In History And Its Causes' von Steven Pinker
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Inhaltsangabe zu "The Better Angels of Our Nature: The Decline of Violence In History And Its Causes"

The Better Angels of Our Nature Reveals how, contrary to popular belief, humankind has become progressively less violent, over millenia and decades. This title argues that modernity and its cultural institutions are actually making us better people. It shows how life has changed across the centuries and around the world. Full description

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:830
Verlag: Allen Lane
EAN:9781846140938
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The Better Angels of Our Nature: Why Violence Has Declined

Buchseite und Rezensionen zu 'The Better Angels of Our Nature: Why Violence Has Declined' von Steven Pinker
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Inhaltsangabe zu "The Better Angels of Our Nature: Why Violence Has Declined"

By Pinker, Steven ( Author ) [ The Better Angels of Our Nature: Why Violence Has Declined By Sep-2012 Paperback

Format:Taschenbuch
Seiten:832
Verlag: Penguin Books
EAN:9780143122012
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Selbstliebe: Lerne Dich selbst zu lieben, dann koennen es auch andere (Selbstannahme, Selbstbeziehung, Selbstwert)

Buchseite und Rezensionen zu 'Selbstliebe: Lerne Dich selbst zu lieben, dann koennen es auch andere (Selbstannahme, Selbstbeziehung, Selbstwert)' von T. Breise
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Inhaltsangabe zu "Selbstliebe: Lerne Dich selbst zu lieben, dann koennen es auch andere (Selbstannahme, Selbstbeziehung, Selbstwert)"

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:72
EAN:9781536825275
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Anleitung zum Unglücklichsein

Buchseite und Rezensionen zu 'Anleitung zum Unglücklichsein' von Paul Watzlawick
NAN
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Inhaltsangabe zu "Anleitung zum Unglücklichsein"

.

Format:Taschenbuch
Seiten:144
EAN:9783492249386
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Minusgefühle: Mein Leben zwischen Hell und Dunkel

Buchseite und Rezensionen zu 'Minusgefühle: Mein Leben zwischen Hell und Dunkel' von Jana Seelig
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Minusgefühle: Mein Leben zwischen Hell und Dunkel"

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:224
EAN:9783492060219
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Rezensionen zu "Minusgefühle: Mein Leben zwischen Hell und Dunkel"

  1. Ein Leben mit der Depression

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 08. Nov 2016 

    In ihrem Buch „Minusgefühle“ erzählt die Autorin Jana Seelig ihren Weg mit der Depression zu leben. Sie beginnt damit zu versuchen zu beschreiben, warum sie vor Jahren mit Twitter den Weg in die Öffentlichkeit suchte, um über ihre Erkrankung zu sprechen. Was mit einer Diskussion zwischen ihr und ihrem damaligen Freund begann, nahm quasi über Nacht immense Ausmaße an. Der Hashtagg #notjustsad wird noch immer ausgiebig genutzt und ist für viele eine erste Anlaufstelle.

    Jana Seelig berichtet über erste nicht zuzuordnende Symptome, über Zusammenbrüche, letztendlich der Diagnose selbst und ihren Umgang mit der Erkrankung Depression. Aber sie berichtet auch von Reaktionen der Ärzte bis zu nicht immer positiven Stellungnahmen von ihr nahestehenden Personen wie Freunden und Verwandten. Mit dem Erkennen, wer zu ihr hält und wer nicht, hat sie sich letztendlich auch von „Nichtfreunden“ befreien müssen. Wobei eine Veränderung jeglicher Art gerade bei depressiven Menschen nicht einfach ist. Die Autorin schreibt über Behandlungswege, die sie für sich gewählt hat. Sie schreibt außerdem über Minusgefühle, die trotz dem Wissen um die Diagnose und der Einnahme von Medikamenten nicht einfach verschwinden, sondern weiterhin zum Alltag eines Erkrankten gehören, mal mehr und mal weniger.

    Das Buch lässt sich hervorragend lesen, da Jana Seelig mit einer gewissen Spur Humor und Ironie schreibt, sofern es das schwierige Thema denn zulässt. Ich als selbst Betroffene habe auch für mich selbst wieder einmal neue Erkenntnisse aus den Schilderungen ziehen können, nämlich, dass ich anscheinend schon viel länger an der Krankheit leide als bisher angenommen. Demnach begann die Depression bei mir bereits im Teenageralter erste Symptome zu zeigen.

    Ein wichtiges Buch, dem ich natürlich fünf von fünf möglichen Sternen vergebe und das ich absolut weiter empfehle, an interessierte Leser, aber auch an Betroffene und Angehörige, nicht als Therapieversuch, jedoch zur Hilfe des Verstehens einer schwierigen Erkrankung, die noch immer einen negativen Touch in unserer Gesellschaft verbreitet.

 

Vom Mann, der auszog, um den Frühling zu suchen

Buchseite und Rezensionen zu 'Vom Mann, der auszog, um den Frühling zu suchen' von Clara Maria Bagus
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Vom Mann, der auszog, um den Frühling zu suchen"

Traurig und einsam blickt der Mann auf die trübe Landschaft des nicht enden wollenden Winters. Doch plötzlich setzt sich ein kleiner Vogel unverhofft auf den Ast eines kargen Baumes, der wie von Zauberhand unmittelbar anfängt zu blühen. Kaum fliegt der Vogel davon, kehrt der Winter jedoch zurück. Der Mann erkennt, wie sehr er sich nach der Wärme und Schönheit des Frühlings sehnt, und macht sich auf, den geheimnisvollen Vogel zu finden. Auf seiner Reise erwarten ihn Abenteuer, und er begegnet Menschen, die ihn daran erinnern, was im Leben wirklich wichtig ist.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:208
Verlag: Allegria
EAN:9783793423072
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Rezensionen zu "Vom Mann, der auszog, um den Frühling zu suchen"

  1. Frühlingsvogel

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 25. Aug 2016 

    Ein Mann scheint im ewigen Winter zu leben. Fast ist es do als gäbe es keine frohen Tage und alles wäre grau in grau. Eines Tages jedoch sieht er einen Vogel, der allem, was er berührt einen Hauch von Frühling schenkt. Doch so flüchtig wie die Berührung, so flüchtig ist auch der Frühling. Bald flattert der Vogel davon und mit ihm verschwinden auch die Frühlingsboten wieder aus dem Leben des Mannes. Dieser wünscht sich nichts sehnlicher als in einer Welt des Frühlings zu leben und er möchte wieder träumen können. Und so macht er sich auf die Suche nach dem kleinen Vogel Frühling.

    Der Weg, den der Mann nimmt, ist nicht immer leicht. Manchmal verliert er die Orientierung, manchmal verweilt er mit gutem Grund, manchmal verschwendet er seine Zeit. Doch immer wieder findet er seinen Weg. Und häufig trifft er auf Menschen, die ihm kluge Ratschläge geben, die ihn aber nie zwingen, sie zu beachten. Vor Fehlern ist er nicht gefeit, wodurch er schon mal in Gefahr geraten kann oder er geht geliebter Erinnerungen verlustig. Doch immer wieder trifft er Entscheidungen, die ihn auf seinem Weg weiterführen. Versucht aus seinen Fehlern zu lernen oder kann auf die Hilfe guter Menschen vertrauen.

    Wie ein Leitfaden, um den inneren Frühling zu finden, so könnte man das Buch lesen. Wobei der Frühling auch ein Herbst sein kann. Hat man sich das Leben mit allzu vielen Pflichten zugemüllt, kann ein Innehalten hilfreich sein. So kann man sich selbst auf den Weg machen auf der Suche nach dem Frühling oder dem, was einem wirklich wichtig ist. Immer im Gedanken, dass jede Sekunde kostbar ist. Wie eine kleine Anleitung in Form eines Märchens oder eines Gleichnisses kommt dieses Büchlein daher. Wenn man auf der Suche ist, kann man jedes Wort aufsaugen wie ein Schwamm die Flüssigkeit. Die Autorin findet ansprechende Worte, die zum Nachdenken und Nachfühlen anregen. Eine gelungene kleine Lebenshilfe, um den Blick aufs Wesentliche wieder zu finden.
    3,5 Sterne

 

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