Der Schwur der Göttin, Band 1

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Schwur der Göttin, Band 1' von Greta Milán
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der Schwur der Göttin, Band 1"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:448
EAN:9783473402076
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Rezensionen zu "Der Schwur der Göttin, Band 1"

  1. Guter Auftakt

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 10. Sep 2021 

    „Beyond Eternity“ ist der erste Teil der „Schwur der Göttin“-Reihe von Greta Milán. Im Mittelpunkt steht die junge Nayla, deren Leben nach einem Autounfall plötzlich aus den Fugen gerät. Zwei Unbekannte tauchen an ihrer Schule auf und geben sich als Schüler aus. Als sie Cyrian und Philemon kennenlernt, merkt sie, dass beide etwas zu verbergen haben. Zudem fühlt sie sich zu Cyrian auf unerklärliche Weise hingezogen.
    Ich habe bisher noch nicht von der Autorin gelesen und war sehr gespannt auf das Buch. Ich lese gerne Urban Fantasy von daher war das Buch mit dem wundervollen Cover ein absolutes Must-Read für mich.
    Der Schreibstil ist flüssig und kurzweilig, ganz so wie man es bei einem Jugendbuch erwartet. Die Autorin findet einen angenehmen Spagat zwischen Tempo der Geschichte und Tiefgang der Charaktere. Ich konnte mich gut in Nayla hineinversetzen und bin auch mit Cyrian und Philemon warm geworden. Insbesondere die Dynamik zwischen Nayla und Cyrian fand ich sehr gut beschrieben. Philemon ist zudem ein kleiner Sunnyboy und einfach sympathisch. Von allen dreien hatte ich direkt ein Bild vor Augen. Nayla selbst macht im ersten Band eine mäßige Entwicklung durch, das hat denke ich noch potenzial für den zweiten Teil.
    Was mir gut gefallen hat war, dass viel über Gottheiten und Mythologie geschrieben wurde. Ich kenne mich in dem Metier nicht aus und fand es außerordentlich spannend. Von vielen der Götter habe ich noch nie was gehört. Zudem sind die Hintergründe wichtig, um die Beweggründe der Akteure zu verstehen. Den Cliffhanger am Ende fand ich allerdings sehr mies von der Autorin… Ich muss jetzt unbedingt wissen wie es weitergeht. Da liest man eine Seite nach der anderen und dann hört das Buch auf wenn es am spannendsten ist. Beyond Desinity erscheint 2022, von daher muss ich wohl leider noch ein wenig warten.
    In Summe ist das Buch ein gelungener Urban Fantasy Jugendroman.

 

Rockstars haben auch Gefühle

Buchseite und Rezensionen zu 'Rockstars haben auch Gefühle' von Kylie Scott
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Rockstars haben auch Gefühle"

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:0
Verlag:
EAN:
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Rezensionen zu "Rockstars haben auch Gefühle"

  1. Ein kleiner Ausflug in die Stage-Dive-Welt

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 02. Sep 2021 

    Inhalt: „Rockstars haben auch Gefühle“ ist eine Novella aus der „Stage Dive“-Reihe. Die neue Rockstar-Romance von Kylie Scott ist am 01.08.2021 bei LYX erschienen. Dieses Buch ist nur als eBook erhältlich. Die Geschichte kann unabhängig von der restlichen Reihe gelesen werden.
    Adam Dillon ist der neue Star am Rock `n‘ Roll Himmel. Während seine Karriere immer mehr Fahrt aufnimmt, stellt er fest, dass Erfolg nicht alles ist. Vor seinem Durchbruch war er mit Jill zusammen. Zwar hat sie ihm den Laufpass gegeben und er will ihr beweisen, dass es ein Fehler war ihn zu verlassen, aber gleichzeitig wird ihm bewusst, dass er nicht wirklich ein Vorzeigefreund war und er einige Fehler gemacht hat. Er möchte ihr beweisen, dass er sich geändert hat und hofft auf eine zweite Chance..

    Meinung: Das Cover wirkt für mich ein bisschen retro. Diese Farbe sieht man nicht überall. Ich bin kein großer Fan von Personen auf dem Cover, aber es passt zum Aussehen der anderen Reihencover. Der erste Band der Stage-Dive-Reihe ist 2014 bei Lyx erschienen. Ich finde es gut, dass über so lange Zeit die Covers und die Titel vom Stil her gleich geblieben sind. Auf den ersten Blich war mir klar, dass „Rockstars haben auch Gefühle“ zu der Stage-Dive-Reihe gehört. Ich mag Kylie Scotts Bücher und den Schreibstil, aber muss sagen, dass mir ihre Rockstarbücher am besten gefallen. Ihr lockerer Schreibstil mit dem Humor passt einfach perfekt da rein. Umso mehr habe ich mich auf diese Geschichte gefreut. Ehrlich gesagt war ich ein bisschen enttäuscht, als ich gesehen habe, dass die Geschichte nur knapp 100 Seiten hat. Eigentlich mag ich keine kurzen Geschichten. Dieses Buch wollte ich trotzdem lesen. Auch hier konnte die Autorin wieder mit ihrem Schreibstil überzeugen. Ich musste einige Male grinsen. Wie bei den meisten Kurzgeschichten darf man auch hier keine besondere Tiefe erwarten. Der Anfang hat mir am besten gefallen. Danach wurde es schon oberflächiger. Die Charaktere fand ich sympathisch und die Chemie hat auch gestimmt. Jeder, der die Reihe kennt, darf sich über ein kurzes Wiedersehen mit den anderen Rockstars freuen.

    Fazit: Ein nettes Wiedersehen mit der Rockstarclique. Das ist für alle Kylie Scott Fans ein schöner Bonus. Jeder der gerne Bücher mit 100 Seiten und Rockstars mag, wird es auch mögen.

 

Old Love, New Trouble: Roman (College Love 4)

Buchseite und Rezensionen zu 'Old Love, New Trouble: Roman (College Love 4)' von Teagan Hunter
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Old Love, New Trouble: Roman (College Love 4)"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:416
Verlag:
EAN:
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Rezensionen zu "Old Love, New Trouble: Roman (College Love 4)"

  1. Bucky und Captain America forever

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 30. Aug 2021 

    Jetzt geht es um Shep und Denver. Beide kennen sich von früher und Denver ist quer durchs Land gezogen, um mit Shep aufs College zu gehen, obwohl sich beide nicht persönlich kannten , sondern nur per Nachrichten kommuniziert haben. Shep hatte Denver angeschrieben, weil ihre besten Freunde heiraten wollten und daraus entstand diese" Brieffreundschaft". Direkt auf dem College hat Shep Denver dann abserviert, was sie ihm bis heute nicht verzeihen kann.

    Auch dieses Buch bestreitet - ganz wie die Vorgänger auch - einen Großteil der Kommunikation durch Nachrichtenverläufe. Das ist sowohl spannend , als auch originell und gibt dieser Reihe einen hohen Wiedererkennungswert. Außerdem lernt man die Protagonisten so auf eine völlig andere Art und Weise kennen. Im Prinzip 1:1 wie die Hauptfiguren selber. Das macht dieses Buch sehr spannend und witzig.
    Leider erreicht es nicht ganz das Niveau der Vorgängerbände, da die Chatverläufe zeitlich sechs Jahre zurückliegen und man als Leser ja schon weiß, dass sich beide getrennt hatten. Und im jetzt finden sich einige Wiederholungen und so recht passiert nicht viel. Da blieben die Emotionen schwächer als bei den anderen Paaren. Sehr schön fand ich , dass Ereignisse aus den Vorgänger - Büchern hier aufgearbeitet und aus einer anderen Sichtweise erzählt wurden. Ein super Schachzug der Autorin. Auch die Anspielungen und Nicknames aus der Comicszene fand ich lustig und zum Piepen.
    Shep arbeitet viel an sich selber und möchte einen Neuanfang, er ist sehr reumütig und sympathisch dargestellt. An Denver fand ich schade, dass sie keinerlei Reflexion zeigt. Sie wirkt manchmal sehr trotzig und bockig. Schade auch , dass das Thema Beruf bei beiden Protagonisten nicht mehr weiter aufgegriffen wurde. Wird Denvers Interview denn nun gedruckt? Bekommt sie ihre neue Stelle? Darf Shep wieder spielen? Da sind mir ein paar lose Fäden zu viel.
    Der Schreibstil ist wie immer sehr anschaulich, humorvoll und warmherzig.

    Fazit: Schwächer als die Vorgänger durch fehlende Emotionen und einige Wiederholungen in der Jetztzeit trotzdem tolle von Herzen kommende vier Sterne für Bucky und Captain America.

 

Die Stadt ohne Wind: Arkas Reise

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Stadt ohne Wind: Arkas Reise' von Éléonore Devillepoix
5
5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Stadt ohne Wind: Arkas Reise"

Mit ihrem treuen Pferd ist Arka auf dem gefährlichen Weg in das sagenumwobene Hyperborea. Die dreizehnjährige Kriegerin sucht dort ihren Vater, den sie noch nie gesehen hat. Die Stadt ist ein geheimnisvoller Ort, sie liegt im rauen Gebirge und wird von einer magischen Kuppel geschützt, die nicht nur Feinde abwehrt, sondern auch die kalten Winde der schneebedeckten Gipfel. Und außerdem die letzte Stadt der Welt, in der Magie noch erlaubt ist. Einer der mächtigen Magier soll Arkas Vater sein. Doch das abgeschottete Leben der großen Magier in den hohen Türmen macht es Arka fast unmöglich, ihn zu finden. Einen überraschenden Verbündeten findet sie in dem Magier Lastyanax. Der talentierte und ehrgeizige junge Mann hat es aus der Armut zum Minister geschafft. Und auch er verfolgt eine Mission: Er sucht einen Mörder, der in der Stadt sein Unwesen treibt und sogar seinen früheren Mentor getötet hat. Doch wie sollen sie einen Täter finden, der keine Spuren hinterlässt, außer einem eisigen Windhauch? Und welches Rätsel steckt hinter Arkas Herkunft?

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:500
Verlag:
EAN:9783458179603
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Rezensionen zu "Die Stadt ohne Wind: Arkas Reise"

  1. starke Fantasy

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 14. Sep 2021 

    Arka ist auf dem Weg nach Hyperborea, der Stadt ohne Wind. Dort will sie ihren Vater ausfindig machen. Der soll dort ein Magier sein. So trifft es sich gut, dass sie als Schülerin beim Magier Lastyanax unterkommt. Dieser ist gerade zum jüngsten Minister aufgestiegen und versucht mehr über den plötzlichen Tod seines früheren Mentors herauszufinden. Bald stellt sich heraus, dass es hier Zusammenhänge gibt und von der Klärung die Zukunft Hyperboreas abhängt.

    Éléonore Devillepoix gelingt es in ihrem Debut eine Welt aufzubauen, die unglaublich komplex ist. Hyperborea ist ein Land, in dem die Gesellschaft in Schichten aufgeteilt ist. Wer ganz unten wohnt ist auch gesellschaftlich nicht angesehen. In diese Gesellschaft kommt Arka, die die Regeln nicht kennt, aber es schnell schafft sich anzupassen. Und bald ist sie als Schülerin in der obersten Ebene angekommen. Ihr Mentor Lastyanax ist zwar Minister, aber auch er kommt nicht aus der obersten Ebene. Das macht ihn dann doch zu einem Außenseiter, vor allem da er seine Ausbildung gerade erst abgeschlossen hat. Die beiden geraten in Intrigen und erkennen bald, dass manches nicht so läuft wie es soll und dass hier wohl Mächte im Spiel sind, die nicht nur Hyperboreas Glück im Sinn haben.

    Ich fand das Buch ausgesprochen schön zu lesen. Arkas Humor und Frechheit haben mich manches Mal zum Schmunzeln gebracht. Man merkt ihr an, dass sie erst 13 Jahre alt ist und schon viel erlebt hat. Mit Lastyanax habe ich etwas länger gebraucht, bis ich warm wurde, er wirkt für sein Alter doch recht abgeklärt. Was mich überzeugt hat war, dass Arka und Lastyanax wie Geschwister miteinander umgehen. Es muss ja nicht immer eine Liebesgeschichte geben. Der Schreibstil hat mich auch überzeugt, ich hatte die Stadt vor Augen und was mir sehr gut gefallen hat, waren die Schildkröten, mit denen man sich dort fortbewegt.

    Ich bin auf jeden Fall schon auf den nächsten Band der Reihe gespannt. Dieser Auftaktband der Reihe hat mich auf jeden Fall überzeugt!

  1. Wunderbar anders

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 26. Aug 2021 

    Schon auf dem Weg nach Hyperborea ist es für die dreizehnjährige Arka nicht ungefährlich, aber nach Ankunft in der Stadt der Magier geht es mit den Abenteuern erst richtig los. Dabei ist sie eigentlich nur auf der Suche nach ihrem Vater und schlittert scheinbar zufällig in eine schwierige Situation nach der anderen.
    Es ist eine besondere Geschichte, die hier erzählt wird, wie ich finde: Das sehr politische System der Magie und der Magier, aber auch die völlig unkonventionelle Arka selbst entspricht so gar nicht dem Standard, der einem regelmäßig in deutschen bzw. englischen Fantasy-Büchern begegnet – und das hat beim Lesen richtig viel Spaß gemacht. Der Autorin ist es gelungen, mir die fantastische Stadt Hyperborea bildlich vor Augen erscheinen zu lassen, obwohl sie wirklich außergewöhnlich ist und diverse physikalische Gesetze außer Kraft setzt. Außerdem ist es praktisch unmöglich den Fortgang der Geschichte auch nur zu erahnen.
    Arka wirkt in ihrem Handeln wesentlich älter und auch die politischen und gesellschaftlichen Strukturen im Buch sind recht komplex, so dass es für das Genre eher anspruchsvoll ist. Das empfand ich aber als sehr angenehm und hindert einen auch nicht daran, das Buch in kürzester Zeit wegzulesen.
    Ich bin komplett begeistert von Arkas Geschichte und freue mich schon jetzt auf ihre Fortsetzung, daher spreche ich eine absolute Leseempfehlung aus.

 

Die Spiegelreisende

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Spiegelreisende' von Christelle Dabos
4
4 von 5 (5 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Spiegelreisende"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:613
EAN:9783458178262
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Rezensionen zu "Die Spiegelreisende"

  1. Auf der Suche nach Thorn...

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 16. Feb 2020 

    Diesen Band habe ich direkt im Anschluss an den zweiten Teil gelesen und die Lektüre fiel mir dadurch deutlich leichter. Innerhalb von zwei Tagen habe ich dieses Buch durchgesuchtet, ich brauche Teil vier!

    In der Geschichte sind nun drei Jahre vergangen und Ophelia hat ihren Ehemann Thorn jetzt auch so lange nicht mehr gesehen. Für sie hat die Zeit des Verkriechens ein Ende und so begibt sich Ophelia nach Babel, einer neuen Arche. Warum verbrennt man dort Kinderbücher? Und wird es ihr gelingen dort Thorn zu finden?

    Mir hat besonders gefallen, dass es uns dieses Mal auf eine neue Arche verschlägt, die gänzlich anders ist als alles was wir bisher in der Welt der Spiegelreisenden erlebt haben. Die Sache mit den Robotern fand ich spannend und gefährlich zugleich. Zudem tauchen neue Figuren auf, die der kompletten Geschichte wieder mehr Schwung geben.

    Richtig klasse fand ich Blasius, weil er noch tollpatschiger ist als Ophelia, aber trotzdem versucht ihr mit seinen Möglichkeiten zu helfen.

    Durch die Figur des Ambrosius taucht auch ein Rollstuhlfahrer in der Geschichte auf, was ich sehr mochte, da dies in Büchern eher sehr selten passiert.

    Das Konservatorium und die Widersacher dort wie Septima, Mediana und Co haben mich an Probleme aus der Schulzeit erinnert, so dass hier besonders jüngere Leser sich mit den Figuren identifizieren können.

    Auch in diesem Band kommt die Spannung auf keiner Seite zu kurz, denn Ophelia wird teilweise gejagt und immer wieder mit dem Leben bedroht.

    Das Besondere an diesem Buch war zudem das Erscheinen von Berenildes Tochter Viktoria. Deren Kräfte fand ich unglaublich faszinierend und vor allem, dass niemand davon weiß. Hier bin ich sehr auf die Entwicklung von ihr im letzten Band gespannt.

    Fazit: Dieser Nachfolger steht seinen beiden Vorgängern in nichts nach, weshalb ich nur eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen kann. Spitzenklasse!

  1. Überbordender Schlenker

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 13. Jan 2020 

    Eigentlich ist die Spiegelreisendenreihe absolut fesselnd und entzückend und hat alles, was eine spannende Fantasy-Geschichte braucht: Eine aufrechte Heldin, tapfer aber unbeholfen, den düsteren Liebsten, viel Zauberhaftes, Seltsamkeiten, eine ganz neue Welt mit skurrilem Personal, das einen staunen lässt. Im dritten Teil hält man uns allerdings ein wenig hin.

    Es geht zur Arche Babel, wohin es Thorne verschlagen haben soll. Um ihn zu finden schleicht sich Ophelia ein in … ja, da geht es schon los. Sie tritt ein in das Ausbildungsprogramm für Was? im Wo?, um Anwärterin zur Vorbotin zu werden? Irgendwie geht es um „Superleser“, wobei nicht klar wird, was das wohl ist und wozu.
    Natürlich geht es hier geheimnisvoll zu, Babel ist eine sehr verschrobene Welt mit diktatorischen Strukturen, alles zum Wohle der Menschheit. Es gibt Roboter für alle Gelegenheiten, öffentlichen Nahverkehr per Vogeltram und die Gesetze der Schwerkraft funktionieren auf Babel auch anders als gewohnt.

    Das ist alles fantasievoll, aufregend und innovativ, wenn man die grundlegenden Eckdaten verstanden hätte. Ophelia ist undercover auf Babel und es ist gefährlich, ja, Gott ist hinter ihr her, vielleicht. Eigentlich wird sie allüberall verfolgt und wer sie nun verfolgt ist das große Geheimnis, was leider nicht besonders auffällt, weil ringsherum alles so rätselhaft ist.

    Es gibt eine seltsame Gesellschaftsstruktur, ein Kastensystem, politische Intrigen, die man einfach hinnehmen muss. Ich hätte sie wirklich gerne verstanden, sie sind ganz sicher spannend, wenn auch nicht grundsätzlich relevant für das Große Ganze.

    Teil 3 zögert einfach alles noch ein wenig hinaus und lässt uns mal eine andere Welt sehen. Auch die Liebesgeschichte zwischen Thorne und Ophelia dreht einen nervtötenden O-Bein-Geschichten-Schlenker.
    Gut, das haben wir jetzt hinter uns. Ich freue mich auf das große Finale und hoffe, ich bekomme wieder den Durchblick.

  1. geniale Fortsetzung

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 30. Dez 2019 

    Als Fan der ersten beiden Teile habe ich mich schon auf die dritte Fortsetzung gefreut - und ich wurde nicht enttäuscht.

    Thorn ist verschwunden und Ophelia macht sich auf die Suche nach ihm und so tauchen wir wieder ein in diese faszinierende, so ganz andere Welt die man bereits aus den anderen beiden Teilen kennt.
    Es gibt auch ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten, wobei ich von einigen gerne mehr gelesen hätte - dafür lernt man aber auch wieder viele neue Charaktere und Figuren kennen, die interessant und toll gelungen sind.

    Das Buch passt sowohl inhaltlich als auch optisch perfekt zu seinen Vorgängern - alles wunderbar in Einklang.

    Der dritte Teil ist die perfekte Grundlage für ein tolles Finale im vierten Teil, auf das ich mich schon sehr freue.

    Als Fan der ersten beiden Teile habe ich mich schon auf die dritte Fortsetzung gefreut - und ich wurde nicht enttäuscht.

    Thorn ist verschwunden und Ophelia macht sich auf die Suche nach ihm und so tauchen wir wieder ein in diese faszinierende, so ganz andere Welt die man bereits aus den anderen beiden Teilen kennt.
    Es gibt auch ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten, wobei ich von einigen gerne mehr gelesen hätte - dafür lernt man aber auch wieder viele neue Charaktere und Figuren kennen, die interessant und toll gelungen sind.

    Das Buch passt sowohl inhaltlich als auch optisch perfekt zu seinen Vorgängern - alles wunderbar in Einklang.

    Der dritte Teil ist die perfekte Grundlage für ein tolles Finale im vierten Teil, auf das ich mich schon sehr freue.

  1. Der schwächste Band bisher

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 01. Dez 2019 

    Fast drei Jahre sind vergangen, seit Ophelia Thorn das letzte Mal gesehen hat. Drei Jahre, seit dem Tag, an dem er ihr endlich seine Liebe gestanden hat. Nun ist Ophelia wieder nach Anima zu ihrer Familie zurückgekehrt und verbringt ihre Zeit nur noch lesend im Bett. In ihrem geliebten Archiv hat sich so viel verändert, dass sie dort nicht mehr arbeiten kann und auch den Kontakt zu ihren Verwandten beschränkt unsere Protagonistin auf ein Minimum.

    Doch dann tauchen eines Tages Archibald, Gwenael und Reineke bei Ophelia auf, ihre alten Freunde aus der Himmelsburg und wollen sie überreden, gemeinsam mit ihnen einen Weg zur Arche Erdenbogen zu suchen. Die jedoch entscheidet sich, stattdessen allein zur Arche Babel zu reisen, wo sie sich Informationen zu Gott, der Entstehung der Archen und vor allem zum Aufenthaltsort von Thorn erhofft. Dort angekommen schleicht Ophelia sich unter dem Decknamen Eulalia in die örtliche Akademie der "Guten Familie" ein, um Vorbotin zu werden und Zugang zu den geheimen Archiven zu erhalten. Von nun an hat sie mit Neidern, strengen Lehrmeistern und vor allem mit ihrer Einsamkeit zu kämpfen.

    "Die Spiegelreisende" hat sich in diesem Jahr definitiv zu meinen liebsten Reihen gesellt, aber ich muss zugeben, dass Band drei leider der bisher schwächste ist. Die Handlung fühlt sich mehr wie ein Füllwerk an, der Hauptstrang wird nicht nennenswert vorangetrieben. Außerdem leidet die Geschichte, meiner Meinung nach, darunter, dass Ophelia alle lieb gewonnenen Charaktere zurücklässt. Archibald, Gwenael, Reineke, Roseline und Berenilde - sie alle sind zu blassen Randfiguren degradiert. Es werden zwar durchaus auch neue Figuren eingeführt, die können aber mit ihren Vorgängern nicht mithalten.

    Ophelia selbst ist gewohnt unsicher und stellt sich ständig die Frage, ob sie für diese oder jene Aufgabe "gut genug" sei. Eine Eigenschaft, die sie nach zwei Bänden Abenteuern langsam ablegen könnte. Auch bleibt ihr ganzes Handeln weitestgehend unverständlich: In der Himmelsburg hat sie andauernd Heimweh nach Zuhause; auf Anima würdigt sie ihre Familie dann aber kaum eines Blickes. Dann sehnt sie sich kapitellang nach Thorn, nur um dann, als sie ihn endlich findet, vollkommen zu verstummen. Noch dazu verwandelt sich unsere Heldin von diesem Punkt an in ein liebes Frauchen, das nur noch gefallen möchte, anstatt dem verschwundenen Ehemann eine schallende Ohrfeige zu verpassen.

    Spannend liest sich "Das Gedächntnis von Babel" allemal, für Band vier wünsche ich mir aber wieder mehr von den Zutaten, die Band eins und zwei so grandios gemacht haben: Abenteuer, gute Freundschaften und ein bißchen Romantik.

  1. Eine zauberhafte, neue, magische Welt...

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 09. Mär 2019 

    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich wirklich Sorge hatte, dass dieses Buch einfach nur gehypt wird, aber nichts dahinter steckt, doch es hat mich einfach nur umgehauen.

    In der Geschichte geht es um Ophelia, die zu den Animisten gehört. Sie kann durch Spiegel gehen und Gegenstände lesen. Doch dann wird ihr Leben auf den Kopf gestellt, denn sie soll einen Fremden heiraten. Thorn lebt auf einer Arche, die weit weg ist von Ophelias Zuhause und auf der es auch noch eisig kalt ist. Muss Ophelia wirklich heiraten oder kann sie dem Ganzen entfliehen?

    Bei dem Buch handelt es sich um den vielversprechenden Auftakt einer vierbändigen Reihe. Durch die Geschichte führt uns ein beobachtender Erzähler.

    Zunächst einmal muss ich positiv anmerken, dass mir die Welt rund um die Archen richtig gut gefällt. Wir erfahren zwar nur erste Ansätze zu dieser fantastischen Welt, aber man kann sich alles richtig gut vorstellen und es ist wirklich gänzlich neu und mal was anderes. Ich lese eher selten Fantasy, aber hier kam ich sehr gut zurecht.

    Ophelia als Charakter ist einfach nur der Hammer. Endlich mal eine Heldin, die eigentlich keine ist. Sie hat eine sehr leise Stimme, trägt dicke Brille und versteckt sich stets hinter ihrem ellenlangen Schal, weil sie sehr ungeschickt ist und dennoch setzt sie sich durch und kämpft gegen alle Widerstände an. Ihre Fähigkeiten fand ich ungemein spannend und ich freue mich jetzt schon darauf noch mehr darüber zu erfahren. Wer würde nicht gern durch Spiegel gehen können?

    Ihr Verlobter Thorn ist das absolute Gegenteil von Ophelia und dennoch wuchs er mir rasch ans Herz. An ihm gefiel mir vor allem, dass er trotz seiner rauhen Schale einen weichen Kern hat. Während Ophelia sehr klein ist, ist er ein Riese, der seinesgleichen sucht. Seine Fähigkeiten fand ich allerdings eher beängstigend. Hoffentlich tut er damit seiner Verlobten niemals weh.

    Die Nebenfiguren wie Reineke, Tante Roseline oder Gwenael bestechen durch ihre Hilfsbereitschaft und ihre ebenfalls sehr interessanten Fähigkeiten. Hier wird jeder Leser jemanden finden, mit dem er sich identifizieren kann. Mir hat es dabei besonders die Mechanikerin Gwenael angetan, die sehr taff ist und richtig tolle Fähigkeiten hat, aber ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten.

    Ich habe dieses Buch regelrecht inhaliert und kann das Erscheinen der Folgebände kaum erwarten. Eine fantastische Welt, die einen nicht nur in seinen Bann zieht, sondern auch noch hervorragend unterhält.

    Ein Vergleich mit Harry Potter und anderen Geschichten ist hier gar nicht notwendig.

    Fazit: Ein gelungener Auftaktband, den ich sehr gern gelesen habe. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Ein Must Read im Lesejahr 2019!

 

Die Lama-Gang. Mit Herz & Spucke 1

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Lama-Gang. Mit Herz & Spucke 1' von Heike Eva Schmidt
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Lama-Gang. Mit Herz & Spucke 1"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:176
Verlag: Planet!
EAN:9783522507028
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Rezensionen zu "Die Lama-Gang. Mit Herz & Spucke 1"

  1. Diese Gang muss man einfach lieben

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 01. Sep 2021 

    Petersilie die Alpaka Dame und Einstein das Lama wohnen auf Gut Erlenbach bei Familie Sonnenschein,ihren Hausmenschen.Die Familie veranstaltet mit den Lamas Wanderungen für tierliebe Menschen.Heute ist ein großer Tag:Ein neues Lama zieht ein! Und ausgerechnet in der Nacht gibt es einen Einbruch auf Gut Erlenbach.Die drei Lamas beschließen den Einbrecher zu fangen.Die Lama-Gang ist geboren!

    Der Schreibstil ist sehr leicht, kindgerecht und zügig zu lesen.Die Protagonisten sind zauberhaft und äußerst sympathisch ich habe sie gleich in mein Herz geschlossen.Die Spannung baut sich während des lesens langsam und kontinuierlich auf so dass die Geschichte bis zum Ende hin fesselnd und kurzweilig bleibt.

    Fazit:Ich habe mich sofort in das Cover verliebt.Daraufhin wollte ich unbedingt die Geschichte lesen und ich wurde nicht enttäuscht.Die Illustrationen sind sowas von goldig und süß ich war begeistert.Auch die Geschichte dazu kann sich sehen lassen. Es wird aus Sicht der Lamas berichtet dabei verstehen die Tiere ganz genau was die Menschen sprechen nur anders herum funktioniert es nicht. Es ist eine tierische Detektivgeschichte die Spaß macht zu lesen.Da die zwei Töchter von Familie Sonnenschein mit ihren Freunden auch eine Detektivbande gründen sind es fast schon zwei Handlungsstränge die sich öfters miteinander verbinden.Die Dialoge der Lamas sind sehr locker mit coolen Sprüchen und Redewendungen.Zum Schluss wird es lustig und humorvoll.Aber nicht nur zum Schluss auch im ganzen Buch gibt es lustige und witzige Szenen die mich schmunzeln ließen.Im Anhang gibt es noch ein Rezept für Knabber-Müsli-Stangen für Zweibeiner.Diese Geschichte ist genau abgestimmt auf die Altersklasse ab acht Jahren.Es sind zwar einige schwerere Wörter mit dabei aber die kann sich der Leseanfänger ja vorlesen lassen.Ich finde es ist eine unterhaltsame Detektivgeschichte mit süßen und liebenswerten Lamas.Es ist der erste Band einer bisher zweiteiligen Reihe.Er ist in sich abgeschlossen.

 

A Reason To Stay - Liverpool-Reihe 1

Buchseite und Rezensionen zu 'A Reason To Stay - Liverpool-Reihe 1' von Jennifer Benkau
3
3 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "A Reason To Stay - Liverpool-Reihe 1"

Format:Taschenbuch
Seiten:480
EAN:9783473585984
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Rezensionen zu "A Reason To Stay - Liverpool-Reihe 1"

  1. emotionale Geschiche

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 06. Aug 2021 

    Jeder hat so sein Päckchen zu tragen. Das musste auch Billy erkennen, als sie mehr oder weniger in Cedric hineinläuft, der sie sofort in den Bann zog.

    Mit dem Hörbuch und den Sprechern kam ich super klar. Ich fand es sehr schön, dass die Kapitel, die jeweils von Billy oder Cedric erzählt werden, auch von zwei Sprechern gesprochen wurden. So konnte man sehr gut nachvollziehen, aus welcher Sicht die Geschichte gerade erzählt wird, auch wenn man nicht die ganze Zeit mit voller Aufmerksamkeit dabei ist. Mit dem Stil der Autorin kam ich gut klar.

    Das Cover ist sehr schön schlicht in einem tollen leichten Blauton. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich es in einem Buchladen auch in die Hand genommen hätte. Eben dem Genre entsprechend, passt es super zur Geschichte.

    Zu der wir nun kommen. Ich mochte nicht zu viel verraten um nicht zu spoilern. Wie ich schon schrieb, hat jeder Charakter so seine Probleme. Bei manchem Stories ist es nur ein Hauptcharakter, hier betrifft es jedoch alle beide. Ich bin mir unschlüssig, ob ich das nicht zu viel des Guten finde. Da sich jedoch zum Ende des Buches ein paar Dinge noch herausstellen, fand ich es dann doch nicht ganz so schlimm.

    Für mich hatte die Geschichte hier und da ein paar Längen. Es wurde nur zum Schluss hin noch einmal richtig spannend. Zwar konnte mich die Story damit nicht überraschen, da ich mir sowas schon gedacht hatte, aber schlimm fand ich es nicht.

    Auf jeden Fall kann man dieses sehr emotionale Buch definitiv Lesen bzw Hören. Jedoch sollten die Personen, die recht schnell durch psychische Probleme getriggert werden, überlegen, ob die Geschichte etwas für sie ist.

  1. Überraschend anders als erwartet

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 29. Jul 2021 

    „A reason to Stay“ ist der erste Teil der Liverpool-Reihe von Jennifer Benkau. Die Liverpool-Serie spielt in der namensgebenden Stadt Liverpool und behandelt junge Menschen mit Problemen auf der Suche nach Liebe. Im ersten Teil geht es um Sibyl und Cedric. Sibyl (Billy) ist auf der Flucht: Vor ihrem Vater, ihrer Vergangenheit und vor sich selbst. Eines Tages läuft sie dem unverschämt gutaussehenden Cedric in die Arme. Auch wenn beide wissen, dass sie möglicherweise nicht gut füreinander sind, bauen beide eine Beziehung auf… mit allen Höhen und Tiefen die dazugehören.
    Das Cover ist in einem ähnlichen New Adult Stil, wie viele Romane es aktuell haben. Ich fand es aber sehr ansprechend, wenn auch schlicht. Als ich die Leseprobe des Buches gelesen habe, war ich total fasziniert was für eine Dynamik die beiden Protagonisten haben. Die ersten Dialoge zwischen den beiden fand ich so amüsant, dass ich unbedingt das ganze Buch haben musste. Während in der Leseprobe beide Protas sehr locker und flirty diskutieren, entwickelt sich das Buch beim lesen in eine ganz andere Richtung. Zum einen wird die Geschichte tiefgründiger (was gut ist), aber auch weniger die von mir erwartete Liebesgeschichte. Klar, natürlich geht es auch um Liebe… aber es geht auch um zwei Menschen mit Problemen – jede menge Problemen – und wie sie füreinander da sind. Die Autorin hat es vortrefflich verstanden ernste Themen aufzugreifen und in Romanform glaubhaft zu vermitteln. Wenn ich das aus dem Klappentext herausgelesen hätte, dann hätte das meine Erwartungshaltung an das Buch sicherlich getroffen… so war ich dann doch recht verwundert keine klassische Lovestory zu lesen. Was mir zudem weniger gut gefallen hat war, dass am Ende nochmal ein Haufen Probleme aufkam, die für mich etwas konstruiert wirke. Es war einfach ein bisschen „zu viel“. Ist schwer zu beschreiben.
    Alles in allem hat mir das Buch ganz gut gefallen, allerdings hatte ich etwas ganz anderes erwartet.

 

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