Die Spur der Orphans: Agenten-Thriller (Evan Smoak 4)

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Spur der Orphans: Agenten-Thriller (Evan Smoak 4)' von Gregg Hurwitz
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Als »Nowhere Man« ist Evan Smoak unter Verbrechern auf der ganzen Welt bekannt und gefürchtet; für seine ehemaligen Auftraggeber ist er »Orphan X«, ein Absolvent des Orphan-Programms, in dem Waisenkinder zu hocheffizienten Killern ausgebildet wurden. Nach Jahren des Mordens für die Regierung ist Evan in den Untergrund gegangen. Um seine früheren Taten zu sühnen, nutzt er seine Fähigkeiten nun, um den Verzweifelten zu helfen.
Doch Evan wird gejagt. Da die Existenz des geheimen und höchst illegalen Orphan-Projekts ein Risiko für dessen Erfinder darstellt, werden systematisch alle Agenten und ihre Ausbilder eliminiert. Evan hat nur eine Chance - töte oder werde getötet. Die Spur der ermordeten Orphans führt ihn zu dem Mann, der die Morde in Auftrag gegeben hat. Evans ultimatives Ziel: der amtierende US-Präsident.

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:512
Verlag: HarperCollins
EAN:
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Rezensionen zu "Die Spur der Orphans: Agenten-Thriller (Evan Smoak 4)"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 06. Jan 2020 

    Ein rasanter Thriller

    Der „Nowhere Man“ Evan Smoak, ein hocheffizienter Killer der Regierung, ist in den Untergrund gegangen, um den Verzweifelten zu helfen. Doch Evan wird gejagt, denn alle Agenten des illegalen Orphan-Projeks sollen eliminiert werden. Seine einzige Chance ist töten, statt getötet zu werden. Die Spur über die getöteten Agenten und Ausbilder führt ihn zu seinem ultimativen Ziel: dem amtierenden Präsidenten. 

    Ich kannte bereits die ersten drei Bände dieser Reihe, die mir alle sehr gut gefielen. Dementsprechend wollte ich dieses Buch unbedingt lesen und habe mich sehr darauf gefreut.
    Der Schreibstil war fesselnd und spannend und konnte mich sofort in die großartige Geschichte reinziehen. Ich hing regelrecht gebannt an den Seiten und konnte das Buch nicht beiseite legen, bis ich am Ende angelangt war.
    Evan Smoak war wieder wahnsinnig sympathisch. Ein starker und hochintelligenter Charakter und Einzelkämpfer, der trotz aller Härte auch viel Empathie besaß. Genau das war wieder die perfekte Mischung, die ich an ihm so sehr mag.
    Der Fall war wirklich von Anfang bis Ende spannend, genauso wie ich es erwartet bzw. erhofft habe. Eigentlich hat Evan das Prinzip, nur einen Auftrag zurzeit zu haben, um sich vollends konzentrieren zu können. Doch dagegen musste er dieses Mal verstoßen und zwei Aufträge parallel erforderten seine höchste Konzentration und Disziplin.
    Die Story war sehr action- und temporeich und dabei absolut mitreißend und dicht gewebt.

    Ein wahnsinnig guter und rasanter Thriller mit ganz viel Nervenkitzel. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

 

Die Totenkünstlerin: Psychothriller

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Totenkünstlerin: Psychothriller' von Leonie Haubrich
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

ZUM ABSOLUTEN SONDERPREIS NUR FÜR KURZE ZEIT!


Jeder Tod ist einzigartig. Das Foto, mit dem sie ihn festhält, muss Vergangenheit und Zukunft verbinden, den Moment in seiner Schönheit und seinem Schrecken festhalten. Gleichzeitig muss die Totenkünstlerin dafür sorgen, im Verborgenen zu bleiben. Jahrzehntelang ist ihr das gelungen.
Eigentlich wollte sie Ellen schon als Kind töten. Doch aus dem Kind, das sich nicht erinnern kann, ist eine junge Frau geworden, die nicht nur in alten Todesfällen gräbt, sondern der Wahrheit gefährlich nahe kommt.
Das ruft die Totenkünstlerin erneut auf den Plan.

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:226
Verlag:
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Rezensionen zu "Die Totenkünstlerin: Psychothriller"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 20. Dez 2019 

    Atemberaubend

    Bei Ellen läuft es gerade überhaupt nicht gut. Ihre Beziehung zu Herbert, dem Chef der Werbeagentur in der sie arbeitet, scheint wohl beendet zu sein. Herbert hat sie recht schnell durch Alice ersetzt. Wobei, sie würde er auf jeden Fall auch immer noch lieben, sagt er. In dieser Phase, als sie nicht recht weiß wohin, lernt sie Tobias einen Straßenmusikanten kennen. Er gibt ihr zumindest so ein klein wenig Gefühl von Sicherheit. Denn es gibt da noch diese merkwürdigen Anrufe. Ein älterer Mann, der neben ihrem Namen sogar ihr Geburtsdatum kennt, behauptet doch allen Ernstes, er wäre ihr leiblicher Großvater. Sie hat doch aber alle Großeltern. Erst eine Nachfrage bei den Eltern bringt für sie Gewissheit. Sie wurde adoptiert, nachdem ihre Mutter zu Tode gekommen ist.

    Jetzt hat Ellen das Gefühl, dass sie gar nichts mehr weiß. Ihr Leben ist komplett aus den Fugen geraten. Sie würde sehr gerne viel mehr über ihre Mutter erfahren. Gibt es vielleicht auch einen Zusammenhang zu den merkwürdigen Alpträumen von einem Feuer, die sie jetzt häufiger hat? Sie beschließt neben der Suche nach Informationen über ihre Mutter auch die Umstände ihres damaligen Todes genauer zu beleuchten. Dabei kommt sie offensichtlich einigen Leuten in die Quere.

    In einem zweiten Erzählstrang wird in Rückblicken von Aktionen der Totenkünstlerin erzählt. Für sie ist es ganz klar, sie ist auf dem ganz großen Weg eine anerkannte Künstlerin zu werden. Ihre Gedanken, Wünsche und Phantasien lassen einem bereits beim Lesen eine Gänsehaut entstehen. Doch was haben Ellen und die Totenkünstlerin gemeinsam? Das sollte schon jeder selbst erlesen, es lohnt sich auf jeden Fall.

    So manches Mal frage ich mich beim Lesen, woher die Autoren, in dem Fall Leonie Haubrich, ihre Ideen haben, bzw. wie diese entstehen. Dieses Buch ist wieder eines derer, wo man beim Lesen die Bedrohung spüren kann. Wo sich die Nackenhaare schon beim Lesen aufstellen, aber man weiß selbst nicht genau warum. Diese Bedrohung, die sich so leise anschleicht und die auch die Protagonistin spürt, wird spürbar deutlich. Leonie Haubrich spielt auch hier wieder gekonnt mit Worten, Gefühlen und Emotionen die beim Lesen entstehen. Geschickt lenkt sie diese, von uns unbemerkt, in die von ihr gewünschte Richtung. Bis zum Schluss habe ich nicht geahnt, wie es endet bzw. enden könnte.

    Wieder ein wunderbarer Thriller aus der Feder von Leonie Haubrich. Ich kann diesen spannenden Thriller auf jeden Fall empfehlen und vergebe fünf wohlverdiente Lesesterne.

 

Vereinte Welten: Fremde Macht

Buchseite und Rezensionen zu 'Vereinte Welten: Fremde Macht' von Anke Becker
NAN
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2. Band einer Fantasy- Science Fiction Reihe mit deutlich gesellschaftskritischen Spitzen, ab 18. Zur Info: Hier regieren Frauen. Aber Vorsicht! Der Inhalt könnte kontrovers wirken.

Leserstimmen aus Amazon Rezensionen:

„Müsste ich mein Urteil in wenigen Adjektiven zusammenfassen, würden sie wohl wie folgt lauten: Herausfordernd # kontrovers # horizonterweiternd # erfrischend # klischeebefreit # hochgradig unterhaltsam. […] Selten habe ich ein Buch gelesen, in dem wirklich jeder Charakter seine ganz eigene Stimme hat! Die Dialoge überzeugen durch (Wort)Witz, Schärfe und Authentizität.“

„Der Schreibstil ist so unglaublich locker und gut, das man förmlich durch die Seiten fliegt und von der Geschichte mitgerissen wird bis zum Schluss.“

„Wer nicht nachdenkt, hat das Buch dann wohl nicht richtig gelesen, denn es gibt tatsächlich viele Parallelen zu unserer heutigen Welt, und anderen Ländern und Sitten, auch wenn sie im Buch nicht offensichtlich sind. […] Gleichberechtigung beider Geschlechter, und die Unterdrückung eines Geschlechts, sind ebenfalls Themen. […] Das Buch ist sehr politisch, handelt von Macht, Regierungen, Priesterschaften, einem System. Und von einer Form von Liebe, die mit unserer nicht viel zu tun hat.“

„Mit dem gewohnten flüssigen Schreibstil war ich wieder sofort in der Geschichte. Nur dieses Mal ist es etwas anders... hier geht es um jegliche Form der Macht. Macht im Sinne von Stärke, aber auch um Machtlosigkeit.“

Klappentext:
Der Auserwählte ist gefangen im silbernen Netz, welches das Schicksal um ihn gesponnen hat. Sein eigener Wille, beharrlich verteidigt, zählt nicht mehr.

Janaija benutzt ihn im Spiel um die Macht. Konsequent greift sie nach der Regentschaft und alte Privilegien brechen auf.

In der Ferne, dort wo Shiran um ihre neu gewonnene Heimat kämpft, bahnt sich eine gewaltige Macht ihren Weg. Ungezügelt bricht sie über die vereinten Welten herein.

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:562
Verlag:
EAN:
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Böse bist du: Psychothriller

Buchseite und Rezensionen zu 'Böse bist du: Psychothriller' von Jutta Maria Herrmann
2
2 von 5 (1 Bewertungen)

*** Gewinnerin des Kindle Storyteller Award 2019 ***


Er ist ein Mörder.
Du bist dir sicher. Doch niemand glaubt dir.
Er wird dich töten, wenn du ihm nicht zuvorkommst.


Fünfzehn Jahre zuvor. An einem Sommertag zeltet eine Clique Jugendlicher an einem einsamen Waldsee. Noch ein Mal wollen sie miteinander feiern, bevor sich ihre Wege nach dem Ende der Schulzeit trennen.
Am nächsten Morgen sind vier von ihnen tot.

Nur ein Mädchen überlebt schwer traumatisiert. Die Bilder der schrecklichen Nacht sind für alle Zeit in ihrem Kopf. Immer wieder glaubt sie, in Fremden den Mörder ihrer Freunde zu erkennen. Und als er ihr eines Tages tatsächlich gegenübersteht, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung. Sie ahnt nicht, dass sie damit Ereignisse auslöst, die den Horror der Mordnacht am See noch übertreffen.

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:266
Verlag:
EAN:
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Rezensionen zu "Böse bist du: Psychothriller"

  1. bewertet:
    2
    (2 von 5 *)
     - 24. Nov 2019 

    Konfus und wirr

    Sommer 2003 in der Brandenburg, vier Jugendliche finden bei einem Ausflug zum auf brutale Weise den Tod. Nur Michaela Berger überlebt. Die Täter wurden nie gefunden. Heute noch versucht Michaela ihr Trauma von damals zu bewältigen, lebte ein unaufgeregtes Leben, arbeitet in der Buchhandlung ihrer Mutter. Eines Tages trifft sie zufällig auf Toni, einer alten Schulkollegin. Bald ist Michaela davon überzeugt, dass David, Tonis Ehemann, einer der Mörder ihrer Freunde war.
    Es ist ein ganz klassisches Setting von dem Jutta Maria Herrmann in „Böse bist du“ erzählt: ein nicht aufgeklärtes Verbrechen, eine labile Überlebende, der niemand glaubt und die die Dinge selbst in die Hand nimmt.
    Die Geschichte verläuft in zwei Handlungssträngen, den Ereignissen von 2003 und dem heutigen Geschehen. Verwirrend fand ich dass die Ich- Erzählperspektive nicht konsequent verlief. Aber das war nur ein Punkt der konfusen und wirren Vorgänge. So schlecht kann das Buch doch nicht sein, dachte ich mir. Immerhin hat die Autorin den Kindle Storyteller Award dafür bekommen, dachte ich mir. Aber ich fand das Buch immer enttäuschender. Immer unlogischer und unglaubwürdiger wurde die Handlung. Wahnvorstellungen sind ja ein probates Mittel um eine nicht nachvollziehbare Handlung und Realitätsverlust zu argumentieren. Aber nicht jeder in diesem Buch ist von solchen befallen. Es waren ja auch die Personen rund um Michaela, die sich absolut unschlüssig verhielten.
    Zugute halten will ich dem Buch, dass es wirklich flüssig und temporeich erzählt wird. Da ich es auf der Kindle App am Smartphone gelesen habe, erzeugt es eine Art Snack Effekt. Zum Warten auf die S-Bahn genial!

 

Kaltes Ende. Ein Ostfriesland-Krimi: Haverbeck ermittelt

Buchseite und Rezensionen zu 'Kaltes Ende. Ein Ostfriesland-Krimi: Haverbeck ermittelt' von Achim Zygar
NAN
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Leserstimmen:
"Spannend wie alle Krimis dieser Reihe"
"Tolle Unterhaltung. Lesenswert !!!"
"...herrlich spannend und sehr unterhaltsam."

Mitten in der Urlaubssaison ziehen Krabbenfischer vor Borkum einen Arm aus dem Wasser. Tags darauf wird der restliche Körper an Land gespült. Die Hektik in der kleinen Polizeistation ist groß. Und sie wird noch größer als bekannt wird, was im Darm des Toten steckt. Wenige Tage später wird ein weiterer Toter gefunden. Kriminalhauptkommissar Haverbeck aus Bielefeld, der mit seiner Familie Urlaub auf der Insel macht, wird unfreiwillig in die Ermittlungen hineingezogen. Die Spur der Morde führt ihn auf eine Superyacht, die im Hafen von Borkum liegt. Sie gehört dem auf zweifelhaftem Weg reich gewordenen Investmentberater Karl Bergström. Der hat nicht nur viele Feinde, auch seine Ehe kriselt. Und er wird erpresst, von einer attraktiven Frau, die hinter sein Erfolgsgeheimnis gekommen ist und einen heimtückischen Plan verfolgt . . . Lesen Sie den neuen Haverbeck, mit vielen Wendungen und einem wirklich überraschenden Ende.


Alle Romane dieser Reihe sind in sich abgeschlossen und können ohne Vorkenntnisse gelesen werden.

TIPP (nur noch für kurze Zeit): Die ersten vier Fälle gibt es als preisreduzierten Sammelband: Haverbecks schwierigste Fälle. Die ersten Morde (Band 1 bis 4).

Bisher sind in der Haverbeck-Reihe folgende Bücher erschienen:


Tod eines Pizzabäckers. Haverbeck ermittelt und lässt sich lange an der Nase herumführen (1. Fall)
Tod eines Musikers. Haverbeck ermittelt und lernt eine merkwürdige Welt kennen (2. Fall)
Tod einer Wahrsagerin. Haverbeck ermittelt und blickt in die Zukunft (3. Fall)
Tod einer Beauty-Queen. Haverbeck ermittelt und enthüllt einen teuflischen Plan (4. Fall)
Tod einer Millionärin. Haverbeck ermittelt und blickt in menschliche Abgründe (5. Fall)
Tödlicher Mut. Ein Sylt-Krimi Haverbeck ermittelt und lernt die grauenvollen Seiten einer Urlaubsinsel kennen (6. Fall)
Todestanz nach Mitternacht: Haverbeck ermittelt. Das kurze Leben der Julia L. (7. Fall)
Böser Plan. Haverbeck ermittelt. (8. Fall)
Raues Klima. Ein Norderney-Sylt-Krimi. Haverbeck ermittelt (9. Fall)
Ein fataler Fehler. Haverbeck ermittelt (10. Fall)
Mörderisches Farbenspiel. Haverbeck ermittelt (11. Fall)
Zahl oder stirb. Haverbeck ermittelt (12. Fall)
Kaltes Ende. Ein Ostfriesland-Krimi. Haverbeck ermittelt (13. Fall)

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:266
Verlag:
EAN:
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Mörderisches Farbenspiel: Ein Bielefeld-Krimi. Haverbeck ermittelt. Sein 11. Fall

Buchseite und Rezensionen zu 'Mörderisches Farbenspiel: Ein Bielefeld-Krimi. Haverbeck ermittelt. Sein 11. Fall' von Achim Zygar
NAN
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Aus einer Rezension: Ich habe den neuen Haverbeckband an zwei Abenden verschlungen. Klasse Thema, gut gezeichnete Protagonisten, dazwischen Haverbeck in seiner ruhigen Art, das macht schon Laune.

Worum geht es in dem neuen Krimi? Sie genoss das Leben in vollen Zügen und starb grausam. Die Friseurin Mona Lindner wird im Teutoburger Wald tot aufgefunden. Ihr Mörder hatte sie an einen Baum gebunden, misshandelt und dann sterben lassen. Kriminalhauptkommissar Haverbeck übernimmt die Ermittlungen, die ihn in die Bielefelder Maler- und Künstlerszene führen. In der wimmelt es nur so von zwielichtigen Gestalten. Was Geld bringt, wird gemacht. Gemälde fälschen? Warum nicht. Sex als Kunst? Gerne und immer wieder. Wenige Tage nach dem Leichenfund wird ein Bankdirektor in seiner Wohnung erschlagen. Die Morde stehen in keinem Zusammenhang, so sieht es aus. Doch Haverbecks Ermittlungen enthüllen eine ganz andere Geschichte. Er blickt in menschliche Abgründe und wird mit Mordmotiven konfrontiert, die er nicht für möglich gehalten hat.

Alle Romane dieser Reihe sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.

TIPP (nur noch für kurze Zeit): Die ersten vier Fälle gibt es als preisreduzierten Sammelband: Haverbecks schwierigste Fälle. Die ersten Morde (Band 1 bis 4).

Bisher sind in der Haverbeck-Reihe folgende Bücher erschienen:


Tod eines Pizzabäckers. Haverbeck ermittelt und lässt sich lange an der Nase herumführen (1. Fall)
Tod eines Musikers. Haverbeck ermittelt und lernt eine merkwürdige Welt kennen (2. Fall)
Tod einer Wahrsagerin. Haverbeck ermittelt und blickt in die Zukunft (3. Fall)
Tod einer Beauty-Queen. Haverbeck ermittelt und enthüllt einen teuflischen Plan (4. Fall)
Tod einer Millionärin. Haverbeck ermittelt und blickt in menschliche Abgründe (5. Fall)
Tödlicher Mut. Ein Sylt-Krimi Haverbeck ermittelt und lernt die grauenvollen Seiten einer Urlaubsinsel kennen (6. Fall)
Todestanz nach Mitternacht: Haverbeck ermittelt. Das kurze Leben der Julia L. (7. Fall)
Böser Plan. Haverbeck ermittelt. (8. Fall)
Raues Klima. Ein Norderney-Sylt-Krimi. Haverbeck ermittelt (9. Fall)
Ein fataler Fehler. Haverbeck ermittelt (10. Fall)
Mörderisches Farbenspiel. Haverbeck ermittelt (11. Fall)
Zahl oder stirb. Haverbeck ermittelt (12. Fall)
Kaltes Ende. Ein Ostfriesland-Krimi Haverbeck ermittelt (13. Fall)

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:244
Verlag:
EAN:
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Süß wie Zitronen

Buchseite und Rezensionen zu 'Süß wie Zitronen' von C. R. Scott
NAN
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Irgendwann ist auch deine letzte Chance vertan.

Als Rose betrogen wird, gönnt sie sich eine Auszeit von Chicago und reist zu ihrer Tante ins texanische Keepville. Dorthin, wo Rose aufgewachsen ist, die Männer noch anpacken können und ihre Tante bis heute bekannt für ihre Zitronenlimonade ist. Mit der Zeit lernt Rose wieder, das Leben ohne Großstadtlärm zu genießen, und merkt, dass es gar nicht so schlimm ist, zurück im romantischen Texas zu sein. Wäre da nicht der attraktive Kilian, mit dem sie früher zur Schule gegangen ist! Dieser hat mittlerweile den Handwerksbetrieb seines Vaters übernommen und gilt als begehrtester Junggeselle der Stadt. Und eins macht er Rose seit deren Rückkehr mit seinen kühlen Sprüchen klar: Was vor neun Jahren zwischen ihnen beiden vorgefallen ist, hat er ihr nie verziehen. Daran können wohl auch die Verkupplungsversuche ihrer Tante nichts ändern ...

Abgeschlossener Liebesroman mit heißen Szenen und Happy End.

### Auszug ###

Leicht hebt Kilian den Kopf an und macht kein Geheimnis daraus, dass er mich von oben bis unten betrachtet. Schließlich hebt er seine dunkelblonden Brauen an, dazu zieht er einen Mundwinkel hoch. »Trägt man das in Chicago so?«, lauten nach all den Jahren seine ersten Worte an mich.
Gerade will ich über diese freche Bemerkung meinen Unmut zum Ausdruck bringen, da wird mir erst wieder vollends klar, dass ich bloß mit einem Handtuch bedeckt bin und mit triefnassen, eingeseiften Haaren vor ihm stehe.
Aber hey, im Vergleich zu unserer ersten Begegnung heute, als ich splitterfasernackt gewesen bin, ist das schon mal eine Verbesserung – ganz toll.
»Anscheinend ist man in der modernen Großstadt freizügiger unterwegs«, fügt er auch noch an und nickt mir auffordernd zu.
In meinem Hals bildet sich ein Kloß, den ich nicht sofort herunterschlucken kann.
»Deutlich freizügiger«, höre ich ihn knurren.
Oh Gott, damit spielt er jetzt eindeutig auf die Vorhang-Katastrophe im Gästezimmer an!
Aber … was fällt ihm eigentlich ein, auch noch derart nachzutreten?
Entsetzten Blickes stemme ich die Hand in die Hüfte und atme ein, um etwas zu erwidern.

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:325
Verlag:
EAN:
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Dornenbraut: Thriller

Buchseite und Rezensionen zu 'Dornenbraut: Thriller' von Leonie Haubrich
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Die Journalistin Franziska Zimmermann recherchiert über Menschen, die unfreiwillig enthaltsam leben und eine weltweite Online-Community bilden – sogenannte Incels. Als sie in einem Incel-Forum, das nur für Männer zugelassen ist, Hinweise auf einen Mord aus Frauenhass entdeckt und ihre Tarnung auffliegt, wird Franziska von der Jägerin zur Gejagten. Doch nicht nur sie steht im Fokus des Killers, auch ihre dreijährige Tochter Marie ist in Gefahr …
Ein Psychothriller, der Sie in die Abgründe des Internets entführt, wo Hass und Wut keine Grenzen kennen.

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:252
Verlag:
EAN:
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Rezensionen zu "Dornenbraut: Thriller"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 08. Aug 2019 

    Sehr aktuell und spannend

    Franzi Zimmermanns Leben ist normal, wie das einer jungen alleinstehenden Mutter, aber auch relativ eintönig. Durch die Trennung von ihrem Mann lebt sie fast spartanisch mit Marie, ihrer kleinen Tochter in einer Einraumwohnung und versucht in ihrem Leben wieder ein Ziel zu finden. Da kommt ihr das Angebot von Sandra gerade recht. Sie ist jetzt Chefredakteurin bei der örtlichen Zeitung und bietet ihr an eine Reportage über Menschen, die unfreiwillig enthaltsam leben und ihre Erfahrungen und Vorlieben in einer Online-Community ausleben, zu schreiben. Franzi ist voller Euphorie und stürzt sich mit Begeisterung in die Recherchen. Dabei stellt sie relativ schnell fest, dass sie sich mit ihren Ermittlungen auf gefährliches Terrain begibt. Schnell wird ihr klar, dass ihre vermeintlich sichere Tarnung aufgeflogen ist, und sowohl sie, als auch Marie plötzlich in Gefahr schweben.

    Franzi als Protagonistin erscheint mir noch relativ jung. Sie versucht ihr Leben in die Reihe zu bekommen, aber es gelingt ihr meist nicht. So manches Mal möchte ich sie beim Lesen schütteln und sagen, "Reiß dich doch mal zusammen, du hast nicht nur für dich, sondern auch für dein Kind Verantwortung." Auf der anderen Seite gelingt es ihr trotz allem immer wieder in die richtige Spur zu kommen. Interessant fand ich auch, dass sie im Laufe der Jahre so ziemlich alle sozialen Kontakte verloren hatte. Lediglich Sandra ist ihr als einzige Freundin übriggeblieben. Diese Vereinsamung führte zum Teil auch dazu, dass das Leben für Franzi zum Teil so schwer zu meistern ist. Wenn man das alles zusammen auf den Punkt bringt, versteht man im Nachhinein auch, warum sie sich letztlich so intensiv auf die Recherchen eingelassen hat, auch wenn ihr bereits am Anfang Bedenken kamen.

    Leonie Haubrich hat sich hier gezielt mit einer Internet-Community auseinandergesetzt. Ob es dieses Incels-Forum wirklich gibt, weiß ich nicht. Ich könnte es mir aber gut vorstellen. Gekonnt stellte sie überaus anschaulich dar, wie die Menschen in ihrer Anonymität, die in diesen Foren ja stets gewahrt wird, ihre zum Teil gefährlichen Fantasien ausleben und Gleichgesinnte daran teilhaben lassen. Durch die Recherchen von Franzi, die sich relativ schnell als Journalistin outet und mögliche Interviewpartner sucht, wird in diesem Buch sehr schnell deutlich, wie gefährlich diese Onlineaktivitäten auch sein können. Und obwohl Franzi jedwede Möglichkeit nutzt um ihre Tarnung zu sichern und aufrecht zu erhalten, wird schnell klar, wie aussichtslos das im Internet sein kann.

    Die Aktualität des Themas fand ich bezeichnend. Toll, dass sich die Autorin dieser Thematik angenommen hat und mit einer Deutlichkeit zeigt, wie es dort u.a. zugehen könnte. Ich fand auch dieses Buch von Leonie Haubrich wieder absolut spannend. Besonders das Ende war so nicht für mich vorhersehbar und hatte mich dann doch noch einmal überrascht. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.

 

Weck mich nie

Buchseite und Rezensionen zu 'Weck mich nie' von Martin Krüger
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Ein atemberaubender Psychothriller vor norwegischer Kulisse von Bestsellerautor Martin Krüger.

Zusammen mit ihrem fünfjährigen Sohn Paul reist die Osloer Ärztin Jasmin Hansen auf die norwegische Insel Minsøy. Sie hofft, dass in der Abgeschiedenheit endlich die Erinnerungen an ihre schreckliche Unfallnacht zurückkehren. Denn obwohl ihr Mann Jørgen ihr versichert, dass sie nur einen Hirsch überfahren hat, quälen sie Albträume, in denen beim Aufprall ein Obdachloser tödlich verletzt wird.

Aber auch auf Minsøy kommt sie nicht zur Ruhe. Stattdessen gibt ihr die düstere Insel neue Rätsel auf. Als ein Toter am Strand angespült wird, ist Jasmin entsetzt, weil er dem Fremden in ihren Träumen ähnelt. Nur wenig später erhält sie einen mysteriösen Drohbrief mit den Worten: »Ich weiß, was du bist.« Doch wer auf der Insel kennt ihre Vergangenheit? Jemand will um jeden Preis verhindern, dass sie sich erinnert …

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:313
Verlag: Edition M
EAN:
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Rezensionen zu "Weck mich nie"

  1. 4
    (4 von 5 *)
     - 02. Jul 2019 

    Beklemmender, psychologischer Thriller

    „Du weißt nun, was du wissen wolltest. Er ist es. Du hast dich nicht getäuscht.“ (Zitat Seite 171)

    Inhalt
    Die Anästhesistin Jasmin Hansen hat nach einem schweren Autounfall Erinnerungslücken, und Flashbacks. Alle haben ihr versichert, sie habe in der Unfallnacht einen Hirsch überfahren, doch in ihren Gedanken sieht sie einen Obdachlosen, der plötzlich vor den Scheinwerfern ihres schleudernden Autos aufgetaucht ist. Um endlich in Ruhe nachdenken zu können, fährt sie mit ihrem kleinen Sohn Paul und Hund Bonnie in ihr Sommerhaus auf der einsamen Insel Minsøy.
    Doch auch auf der Insel kommt sie nicht zur Ruhe, sie fühlt sich beobachtet und eigenartige Ereignisse treten ein, die in irgendeinem Zusammenhang mit ihrem Unfall zu stehen scheinen. Ihre Suche nach der Wahrheit ist gefährlich und es scheint jemanden zu geben, der genau dies verhindern will.

    Thema und Genre
    In diesem packenden Psychothriller geht es um einschneidende, traumatische Ereignisse, Verdrängung, den schmalen Grat zwischen Traum und Wirklichkeit.

    Charaktere
    Die Protagonistin Jasmin steht im Mittelpunkt der Handlung. Der Autor wählt die personale Erzählform und lässt den Leser intensiv auch an ihren Gedanken teilhaben.

    Handlung und Schreibstil
    Die Handlung ist packend und lebendig, auch der Schreibstil zwischen erzählend und drängend passt sehr gut zum Genre. Die Gedankengänge der Protagonistin enthalten viele Hinweise auf den Fortlauf der Handlung und manchmal störten diese Überlegungskreise den Lesefluss und führen dazu, dass man schon vor Ende des Buches die Zusammenhänge errät. Hier wäre weniger mehr gewesen.

    Fazit
    Ein spannender psychologischer Thriller, der auf einer kleinen, sturmumtosten norwegischen Insel spielt. Die perfekte Lektüre für heiße Sommertage.

 

Dünenkind: Nordseethriller

Buchseite und Rezensionen zu 'Dünenkind: Nordseethriller' von Leonie Haubrich
4.5
4.5 von 5 (2 Bewertungen)

Nach Jahren kehrt Marissa wieder in ihre Heimat auf die Hallig zurück. Aber wird sie sie auch wieder lebend verlassen? - Zum absoluten Einführungspreis nur für kurze Zeit!
Eine Landschaft, in der Wasser und Land verschwimmen, rätselhafte Nebelformationen – Marissa hat dem Leben auf der Hallig den Rücken gekehrt und ist nach Italien ausgewandert.
Als sie erfährt, dass ihr Vater nur noch wenige Monate zu leben hat, kehrt sie nach dreißig Jahren in die Heimat zurück, um Abschied zu nehmen. Aber dann verschwindet ihre 12-jährige Halbschwester Mia und Marissa stößt auf eine Mauer des Schweigens.
Ihr wird klar, dass sie sich ihrem größten Trauma stellen muss: Einst haben ihre Freunde sie bei einem Initiationsritus an der Bake Blauortsand festgebunden, um eine Nacht allein bei Flut auf dem Hochsand zu überstehen.
Holt ihre Vergangenheit sie wieder ein?
Sie begreift, dass die Gefahr auch für sie längst nicht gebannt ist.

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:206
Verlag:
EAN:
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Rezensionen zu "Dünenkind: Nordseethriller"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 13. Jun 2019 

    Fast wie ein Albtraum!

    Wie lebt es sich auf einer Hallig? Wo befinden die sich eigentlich? Kann man dort überhaupt leben? All das kann man erfahren, wenn man sich auf den Nordseethriller von Leonie Haubrich einlässt.

    Sie erzählt die Geschichte von Marissa. Marissa ist im besten Alter, lebt ihr Leben in Italien und kommt gut zurecht. Ihr gutes Lebensgefühl bekommt einen Riss, als sie einen Brief ihres Vaters erhält, der ihr mitteilt, dass er aufgrund einer Krebserkrankung nur noch kurze Zeit zu leben hat. Vor dreißig Jahren verließ Marissa die Hallig Hulhan nach einem für sie traumatischen Initiationsritual. Seitdem hat sie ihren Vater nicht mehr wieder gesehen.

    Der Empfang auf der Hallig ist merkwürdig. Alle sind distanziert. Dann trifft sie auf ein 12jähriges Mädchen, das große Ähnlichkeit mit ihr hat und erfährt, dass es sich um Mia, ihre Halbschwester, handelt. Als diese kurze Zeit später verschwindet, befürchtet Marissa das Schlimmste und will Mia einfach nur retten. Sie ahnt nicht, dass sie sich dabei selbst in Gefahr bringt.

    Leonie Haubrich gelingt es auch in diesem Thriller erneut mit den Ängsten der Leser zu spielen. Ihre anschaulichen Beschreibungen und die Art und Weise, wie sie uns an den Sorgen von Marissa teilhaben lässt; es ist geradezu verstörend. Ihr gelingt es die Naturgewalten in Worte zu fassen und dadurch dem Leser sehr zu veranschaulichen. Die Gedanken und Ängste von Marissa, die in mit einer Intensität beschrieben werden, waren für mich durchaus nachvollziehbar und daher auch sehr beängstigend.

    Ich habe das Buch geradezu aufgesogen und bin jetzt am Ende sogar froh, dass ich es "überstanden" habe. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 02. Jun 2019 

    gelungener Thriller, nicht nur für Nordsee-Fans

    Seit Generationen herrscht auf der Hallig Hulhan der Aberglaube vom Dikjendülmann, einem Dünengeist. Zu Lebzeiten starb er bei einem Schiffbruch.

    Seit langer Zeit treffen sich Jugendliche, um einen Ritus zu vollziehen, der die Verbundenheit miteinander verstärken soll, die dem Dikjendülmann wohl nicht vergönnt war.

    Dieser Ritus führt dazu, dass niemand die gebildete Gemeinschaft ohne Erlaubnis des „Hohen Rates“ verlassen darf, und jedes Mitglied der Gemeinschaft für ein bestimmtes anderes Mitglied verantwortlich ist.

    Diese Hallig-Gemeinschaft weist schon starke Sektenzüge auf.

    In diese Gemeinschaft kehrt Marissa zurück, um ihren Frieden mit ihrem Vater zu machen. Doch recht schnell merkt sie, dass sie auf der Hallig nicht willkommen ist. Dieses zeigen ihr nicht nur ihr Vater und ihre Stiefmutter, sondern auch ihre alte Clique.

    Näher möchte ich auf den Inhalt nun nicht eingehen, um nicht zu viel zu verraten.

    Grundsätzlich habe ich als aufgeklärter Mensch Probleme damit, mich für eine solch archaische Denkstruktur der Halligbewohner zu öffnen. Aber Leonie Haubrich hat es durch ihren plastischen Schreibstil geschafft, mich quasi als Beobachter auf der Hallig wiederzufinden.

    Was zunächst wie ein Familiendrama beginnt, entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einem Thriller, dessen Entwicklung im Vorhinein kaum absehbar ist.

    Die ein ums andere Mal eingestreuten Rückblicke entblättern allmählich die Geschehnisse, die sich um Marissas Abkehr von der Hallig ranken. Diese Rückblicke sind aus meiner Sicht jeweils zum richtigen Zeitpunkt der Geschichte gesetzt und verstärken die Charaktere, die eh schon recht ausgereift sind, mit einer zusätzlichen Portion Tiefe.

    Der Spannungsbogen baut sich kontinuierlich auf und wird dann auch bis zum Showdown gehalten.

    Insofern lässt sich festhalten, dass Leonie Haubrich einen gelungenen Thriller geschrieben hat, der sicherlich nicht nur Fans der Nordsee ansprechen dürfte.

 

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