Corona-Impfstoffe

Buchseite und Rezensionen zu 'Corona-Impfstoffe' von Clemens G. Arvay
NAN
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Inhaltsangabe zu "Corona-Impfstoffe"

Format:Taschenbuch
Seiten:144
Verlag: Lübbe
EAN:9783404074990

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Tote schweigen nie

Buchseite und Rezensionen zu 'Tote schweigen nie' von A. K. Turner
5
5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Tote schweigen nie"

Wenn die Toten sprechen, ist sie zur Stelle: Cassie Raven rockt die Gerichtsmedizin! A. K. Turners Thriller-Sensation aus England ist der Auftakt zu einer außergewöhnlichen neuen Forensik-Thriller-Reihe. Als Assistentin der Rechtsmedizin ist die Londonerin Cassie Raven schräge Blicke gewöhnt. Möglicherweise ist auch ihr Gothic-Look mit zahlreichen Piercings und Tattoos nicht ganz unschuldig daran – ebenso wie ihre Überzeugung, dass die Toten mit uns sprechen, wenn wir nur ganz genau hinhören. Ebenso überzeugt ist Cassie davon, dass sie ohne die Hilfe von Mrs Edwards als Junkie unter einer Brücke gelandet wäre statt als Assistentin in der Rechtsmedizin. Umso größer ist ihr Schock, als sie einen Leichensack öffnet und in das Gesicht ihrer geliebten Mentorin blickt. Cassie ist sicher, dass Mrs Edwards ermordet wurde. Nur beweisen kann sie es nicht, denn eine kostspielige forensische Obduktion wurde bereits abgelehnt. Das macht ausgerechnet die unterkühlte DS Phyllida Flyte, die Cassie wegen einer verschwundenen Leiche auf dem Kieker hat, zu ihrer einzigen Option …

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:400
Verlag:
EAN:9783426282489

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Rezensionen zu "Tote schweigen nie"

  1. Wow

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 05. Sep 2021 

    Dieses Buch hat mich sehr fasziniert und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.Cassie ist ein überaus interessanter Charakter. Schulabbrecherin, Obdachlose, mit Drogen in Berührung gekommen , und doch hat sie Dank ihrer Lehrerin Mrs E. ihr Leben in geordnete Bahnen lenken können. Nun ist sie Sektionsassistentin und sehr clever und empathisch in ihrem Beruf. Ehrensache, dass sie Mrs E jetzt nicht hängen lässt, als diese ziemlich tot in ihrem Sektionssaal landet.
    Die Figur der Cassie ist sehr vielschichtig, mit Bindungsängsten und einem eher ungewöhnlichen Äußeren. Sie tut sich schwer in der Welt der Lebenden, ist trotz allem aber absolut liebenswert und sympathisch beschrieben. Man muss es nur schaffen hinter ihre Fassade schauen zu können. Und sie selber muss sich dessen auch bewusst werden. Die Ermittlerin Phillida Flythe bekommt einen eigenen Anteil im Buch in Form von eigenen Kapiteln, alles ist sehr gut ausgearbeitet und man weiß als Leser immer um die jeweilige Protagonistin . Flythe hat selber große emotionale Probleme und wird durch Cassie und ihren Beruf sehr getriggert. Auch diese Figur ist wahnsinnig gut ausgearbeitet und besticht zwar nicht unbedingt durch Sympathie aber durch Fleiß, Intuition und gute Kombinationsgabe. So ergänzen sich die Beiden als Duo ganz vorzüglich und machen dieses Buch zu einem absolut spannenden Leseerlebnis. Besonders gefallen hat mir der unheimlich klare Schreibstil der Autorin, die es schafft mit wenigen Worten viel auszudrücken und die Mischung aus Privatem und Ermittlungen ist ausgewogen. So sind die Figuren nahbar, nehmen aber nicht zu viel Raum ein. Alle Nebenfiguren sind per se erst einmal verdächtig und der Fall ist clever ausgearbeitet. Auch sehr gut gefallen hat mir die Tatsache, dass hier mehrere kleine Fälle als Beiwerk präsentiert werden, das macht das Buch noch einmal um ein Vielfaches interessanter und zudem blitzt dadurch Cassies Talent mit den Toten zu sprechen noch ein wenig öfter hervor. Außerdem bleibt kein einziger roter Faden unaufgelöst und man erlebt als Leser die Ermittlungsergebnisse hautnah mit, da dieses Buch sehr gerichtsmedizinlastig ist. Ich liebe das so sehr. Zudem schafft die Autorin es spielend, quasi nebenbei auch private Spannungen einzubauen . Einmal in Form von Cassies Großmutter, bei der sie aufgewachsen ist , die ihr aber etwas zu verschweigen scheint, zum anderen in Form von Cassies amourösen Tagträumereien, die sich schon mal auf ihre direkten Gegenüber beziehen können.
    Ich könnte noch viele Sätze lang über dieses Buch schwärmen und kann es jedem Leser empfehlen, der gerne gerichtsmedizinische Krimis mag.

    Fazit: Clever, fantastischer Schreibstil mit tollen Protagonisten und eine komplexe Kette an Ermittlungen, durchweg spannend.

  1. spannend bis zum Schluss

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 10. Aug 2021 

    Mich hat das Buch durch sein Cover dazu animiert, mich damit zu befassen. Ich finde die Disteln darauf sehr ansprechend für einen Thriller in dem das Thema Tod so sehr thematisiert wird wie hier. Auch die dunklen gedeckten Farben mit den hellen Pflanzen finde ich sehr atmosphärisch und passend zum Inhalt. Der Klappentext verspricht spannende Lese- bzw Hörstunden, die das Buch an sich auf jeden Fall halten konnte. Ich bin super mit dem Stil der Autorin klar gekommen. Auch die Länge der Kapitel fand ich sehr angenehm. So konnte man auch schnell mal noch eines einschieben, obwohl man eigentlich schon aufhören wollte zu lesen, aber die Spannung einen dazu veranlasste, das Buch dann doch nicht so schnell aus den Händen zu legen.

    Ich habe es als Hörbuch gehört und mir hat die Sprecherin sehr gut gefallen, da sie auch je nach Charakter die Stimme etwas verstellt hat, was dem ganzen etwas mehr Lebendigkeit verliehen hat.
    Cassie Raven als Charakter hat mir sehr gut gefallen. Sie war super sympathisch auch wenn man sie vielleicht noch etwas mehr hätte beschreiben können. Sie war ein kleines bisschen flach gezeichnet, aber ganz so schlimm, dass ich einen Stern in der Bewertung abziehen würde, ist es dann doch nicht.
    Die Story war von vorne bis hinten spannend. Zwischendrin hatte ich zwar schon die eine oder andere Vermutung, die sich dann auch bewahrheitet hat, finde es aber nicht schlimm, dass ich die Geschichte durchschaut hatte. Dies hat sich für mich jedoch nicht negativ auf die Spannung ausgewirkt.
    Für mich war es ein durch und durch gelungener Thriller mit viel Spannung, der am Ende keine Fragen offen gelassen hat. Ich kann ihn auf jeden Fall weiter empfehlen.

 

Kaltes Land

Buchseite und Rezensionen zu 'Kaltes Land' von Michael Tsokos
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Kaltes Land"

Format:Taschenbuch
Seiten:112
EAN:9783426527658

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Rezensionen zu "Kaltes Land"

  1. Kaltes Land, warmes Hez

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 19. Jul 2021 

    Mit " kaltes Land" hält man einen Kurzkrimi aus der Feder von Michael Tsokos in Händen. Gewohnt spannend schildert der Autor hier einen recht ungewöhnlichen Todesfall, handelt es sich doch um eine direkte Verwandte von Sabine Yao. Die Protagonistin ist beeindruckend beschrieben aber dennoch emotional und zuweilen auch recht aufgewühlt. Auch spannend ist es natürlich zu lesen , wie es tatsächlich bei einer Obduktion zugeht, spricht der Autor hier doch aus jahrzehntelanger Erfahrung. Der Mordfall an sich ist recht einfach aufgebaut, ohne große Wendungen oder Schnörkel, wobei ich jetzt gestehen muss , dass mir das zur Abwechslung mal richtig gut gefallen hat. Man muss nicht herumrätseln , sondern kann sich ganz auf die Ermittlungen konzentrieren und sogar noch mit der Protagonistin gemeinsam auf einen speziellen Nebencharakter sauer sein. Ich fand die Mischung aus Privatleben und Ermittlungen gut gelungen und der Sprachstil ist sehr einprägsam, genau und trotzdem spannend, wortgewandt.

    Das Ende fand ich allerdings sehr übel !! Ein Cliffhanger der fiesesten Sorte. Schade , hier hätte für geneigte Leser ein Hinweis auf eine Fortsetzung oder ein Cross - Over hingehört.
    Aber gut, auch solch ein Ende ist mal etwas ganz Ungewöhnliches, da ich denke, dass dies definitiv absichtlich so geschrieben wurde lasse ich es einfach mal als eine Art Marketing - Gag durchgehen. Oder noch besser .....Es ist der Auftakt eines Spin-offs der Herzfeld-Reihe mit Sabine Yao als Hauptprotagonistin. :).

    Fazit: Ein Minus für den Preis, ein Minus für das Ende, trotzdem eine spitzenmäßige Geschichte.

 

Der leere Platz

Buchseite und Rezensionen zu 'Der leere Platz' von  Marion Karausche
NAN
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Inhaltsangabe zu "Der leere Platz"

Marlen hat ein schönes Leben, unverschämt schön, denkt sie manchmal. Aber wie schnell das Glück zerrinnen kann, auch wenn man ein privilegiertes Leben führt, erfährt sie, als ihr Sohn eines Tages verschwindet. Angstvolles Warten und später die traurige Gewissheit seiner psychischen Krankheit rauben ihr Schritt für Schritt die Leichtigkeit des Lebens. Ein Roman über den Kampf einer Mutter um den Zusammenhalt ihrer Familie und ihre Konfrontation mit einer Krankheit, die in der Gesellschaft wenig Verständnis findet.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:256
Verlag:
EAN:9783036958514

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Die Wunderfrauen

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Wunderfrauen' von Stephanie Schuster
4.5
4.5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Wunderfrauen"

Format:Taschenbuch
Seiten:480
EAN:9783596705658

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Rezensionen zu "Die Wunderfrauen"

  1. tolles Buch über die sechziger Jahre

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 15. Jul 2021 

    Der zweite Band der Wunderfrauen setzt 10 Jahre nach dem Ende des ersten Bandes ein. Helga ist mittlerweile Ärztin und arbeitet in der Klinik von Dr. von Thaler. Ihr Sohn David geht zusammen mit Josie, der Tochter von Louise zur Schule. So nähern die beiden sich wieder aneinander an und können die letzten Unstimmigkeiten zwischen sich ausräumen. Marie ist mittlerweile mit Martin verheiratet und bekommt ihr viertes Kind von ihm. Und Annabelle ist gerade Mutter einer Tochter geworden. Allerdings ist Marlene missgestaltet.

    Hier nimmt die Autorin dann auch gleich Bezug auf das damalige Tagesgeschehen. Marlene ist ein Contergan geschädigtes Kind und ihr Vater versucht herauszufinden, wie das passieren konnte. Auch andere Themen der Zeit werden aufgegriffen, wie die Debatte über Verhütung und Schwangerschaftsabbrüche. Die Flurbereinigung spielt eine Rolle und Louise muss sich mit der Konkurrenz der Selbstbedienungs-Supermärkte, die immer mehr aufkommen, beschäftigen.

    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, man merkt den Charakteren an, dass sie älter geworden sind. Nicht unbedingt vernünftiger, aber alle vier stehen mehr im Leben und wissen sich auf ihre Art und Weise durchzusetzen. Besonders Annabelle emanzipiert sich immer mehr von ihrem Mann und wächst an ihrer Aufgabe mit Marlene und ihrer Freundschaft zu Louise, die sich deutlich vertieft.

    Die Beschreibung der Gegend ist so gut, dass ich Starnberg direkt wieder vor Augen hatte. Durch die wechselnde Perspektive begleitet man jede der Frauen immer wieder ein Stück ihres Weges und lernt ihr Ängste und Zweifel, aber auch ihre geheimen Freuden kennen.

    Ich freue mich jetzt auf jeden Fall auf Band 3, der wieder 10 Jahre später spielt. Auch diese Geschichte wird wieder wohl recht spannend werden. Von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung für dieses Buch, es hat mir wirklich gut gefallen.

  1. Start der Wunderfrauen

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 29. Jul 2020 

    Starnberg im Jahr 1953. Die Wunderfrauen sind vier Frauen, die versuchen in den Zeiten des Wirtschaftswunders ihre Träume zu leben, ihre Ängste zu besiegen und in die Zukunft zu schauen. Louise überredet ihren Mann sie einen kleinen Gemischtwarenladen eröffnen zu lassen. Helga bricht mit ihren Eltern und beginnt eine Ausbildung zur Krankenschwester, Marie kommt auf ihrer Stellensuche auf dem Hof von Louises Brüdern unter und Annabel fürchtet um ihre Ehe.

    Abwechselnd begleiten wir die vier Frauen durch die Jahre 1953 und 54 bis zum WM-Sieg der deutschen Fußballer. Dadurch, dass die Vier ganz unterschiedliche Charaktere haben und jede mit anderen Problemen zu kämpfen hat, zeichnet die Autorin ein breit gefächertes Bild der deutschen Nachkriegsgesellschaft. Auch die Vergangenheit spielt immer wieder eine Rolle, Marie ist aus Schlesien vertrieben worden, Helgas Eltern waren wohl in Nazigeschäfte und Judenvertreibungen verwickelt und Louise hat eine Zeitlang als Köchen in einem Lager für Displaced Persons gearbeitet.

    Aufgelockert wird das Ganze immer wieder durch die Notizen Louises in ihre diversen Merkhefte, die sie zum Führen ihres Ladens anlegt.

    Mir hat das Buch gut gefallen, am liebsten waren mir Marie und Louise. Helga war mir teilweise zu egoistisch und Annabell zu unsicher. Aber im Laufe der Geschichte lernt man alle so gut kennen, dass die Defizite hinter den liebenswerteren Eigenschaften verschwinden. Schade fand ich, dass Annabelle am Ende eigentlich zur Nebenfigur verkommen ist und nur noch aus der Sicht von Helga und Louise auftaucht. Was manch norddeutschen Leser etwas verwirren dürfte, sind die Passagen in denen breit bayerisch „gesprochen“ wird. Für Leser, die den Dialekt nicht kennen oder gar beherrschen mag sich das wohl wie eine Fremdsprache lesen. Selbst ich habe gelegentlich mit geschriebenem Dialekt Probleme, obwohl ich ihn mündlich gut verstehe, da ich ja selbst in München aufgewachsen bin.

    Alles in allem war es ein schönes Buch, das bei mir auch Kindheitserinnerungen an Ausflüge zum Starnberger See wachgerufen hat. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es mit den Vieren denn weitergehen wird. Die Leseprobe zu Band zwei war schon mal ganz vielversprechend.

 

Fräulein Gold: Der Himmel über der Stadt

Buchseite und Rezensionen zu 'Fräulein Gold: Der Himmel über der Stadt' von Anne Stern
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Fräulein Gold: Der Himmel über der Stadt"

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:480
EAN:9783499004315

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Rezensionen zu "Fräulein Gold: Der Himmel über der Stadt"

  1. Hulda geht neue Wege...

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 29. Jun 2021 

    Wie sehr habe ich mich gefreut wieder einmal im Berlin der 20er Jahre zu flanieren und alten Bekannten zu begegnen. Daher steckte ich meine Nase tief in diesen dritten Band.

    In der Geschichte geht es um Hulda Gold, die nun nicht mehr als freie Hebamme arbeitet, sondern in einer Klinik angestellt ist. Das Gehalt ist gut, aber die Arbeitsbedingungen rauben der selbstständigen Hulda die Nerven, ist sie es doch gewohnt viel mehr zu leisten. Als in der Klinik Frauen völlig unerwartet sterben, ist ihre Spürnase sofort aktiviert. Was treiben die Ärzte für ein falsches Spiel?

    Wieder einmal gut gefallen hat mir das Leben der 20er hautnah miterleben und lesend durch Berlin streifen zu dürfen.

    Hulda ist und bleibt eine Hauptfigur, die man einfach mögen muss. Sie setzt sich nicht nur für ihre Freunde ein, sondern auch für ihre Schutzbefohlenen, die Schwangeren. Ihr verzwicktes Liebesleben hat mich dieses Mal enorm angesprochen, da es wieder einmal zeigt, dass eben nicht immer alles eitel Sonnenschein ist.

    Karl North mitsamt seinen Ermittlungen kam hier in diesem Band leider viel zu kurz, was ich enorm schade fand. In den anderen Bänden hat diese Figur stets für interessante Wendungen gesorgt, hier spielt er jedoch lediglich eine Gastrolle. Das Geheimnis seiner Geburt scheint auch nur bedingt gelüftet, hier möchte ich unbedingt noch so viel mehr erfahren.

    Klasse fand ich die Handlung um Kioskbesitzer Bert, den ich als Nebenfigur wirklich nicht mehr missen möchte.

    Generell las sich dieser dritte Band nun auch eher wie ein Roman und nicht so wie die Vorgänger, die eher was mit einem historischen Krimi gemein hatten. Und ich muss ehrlich gesagt gestehen, dass mir das gefehlt hat. Natürlich habe ich gern darüber gelesen wie sich Hulda beruflich weiterentwickelt, aber mir fehlte auf weiter Strecke einfach die Spannung.

    Klasse war wieder, dass man über geschichtliche Hintergründe und Entwicklungen der damaligen Zeit etwas erfährt. Das ein oder andere war sogar für mich als Geschichtsnerd neu.

    Etwas zu bemüht erschien mir das Benutzen typischer Begrifflichkeiten der damaligen Zeit, denn dadurch war einige Male mein Lesefluss gestört, da diese Worte zu präsent in den Fokus gerückt wurden. Auch hatte ich ab und zu das Gefühl, dass bereits Erwähntes nochmals eingestreut wurde. Hier wäre weniger mehr gewesen.

    Auch wenn Geschehnisse aus den Vorgängerbänden erwähnt werden, so empfiehlt es sich doch sehr die anderen Bücher zu kennen, bevor man zu diesem Part greift.

    Fazit: Für Fans eh ein Muss, allerdings muss ich gestehen, dass meine Erwartungen nur teilweise erfüllt worden sind. Hoffen wir, dass der Folgeband wieder fesselnder ist. Von mir gibt es daher nur bedingt eine Empfehlung.

 

Dement, aber nicht bescheuert

Buchseite und Rezensionen zu 'Dement, aber nicht bescheuert' von Michael Schmieder
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Dement, aber nicht bescheuert"

Format:Taschenbuch
Seiten:224
EAN:9783548377100

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Rezensionen zu "Dement, aber nicht bescheuert"

  1. Dement

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 16. Jun 2021 

    Diesmal habe ich mich mal wieder einem Sachbuch angenommen. Es wurde auch mal wieder Zeit. Und dann war es auch noch ein Buch was mich wirklich sehr mitgenommen hat. Es geht um Demenz und wie man mit den Bewohnern in einem Pflegeheim umgehen kann.
    Die Betonung liegt eindeutig auf können. Wir alle wissen, dass es in Deutschland in den vielen Fällen eher menschenunwürdig abläuft und man eher das Gefühl hat, dass es nicht um den Menschen geht sondern um den Profit. Viele in meinem Alter, haben ihre eigenen Erfahrungen im Zivildienst gemacht und könnten darüber Bücher schreiben.
    Aber darum geht es in diesem Buch nicht. Der Autor beschreibt, wie es auch gehen kann. Er zeigt wie man ein schöneres Leben mit dementen Menschen gestalten kann, z.B. durch eine andere Beleuchtung oder offenere Räume. Michael Schmieder setzt sich für Gruppenzimmer oder Wohngruppen ein, wo immer etwas passiert und wo niemand alleine ist, Bereiche in denen man etwas gemeinsam tun kann.
    Er fordert, dass man unkonventionelle Schritte gehen sollte, dass jeder, der in einem Pflegeheim arbeitet, auch in der Pflege was zu sagen hat. Besonders gefallen hat mir neben der Beleuchtung auch, dass keiner der Bewohner per Magensonde ernährt wurde. Das bedeutet natürlich mehr Arbeit, mehr Pfleger und auch mal neue Ideen. Da wird direkt vor dem Bett des Bewohners gekocht, damit er Lust auf Essen bekommt. Wir alle kennen das doch, dass unser Appetit auch durch den Geruch hervorgerufen wird. Warum also nicht auch bei einem, der nicht mehr essen will.
    Herr Schmieder setzt sich dafür ein, dass jeder seine Eigenarten haben darf; dass man nicht den Tagesablauf nach der Pflege richtet, sondern die Pflege nach dem zu Pflegenden - und noch vieles mehr. Natürlich ist nicht alles perfekt und wird es wahrscheinlich auch nie werden, aber wer will es schon perfekt?
    Es ist für mich ein Buch, welches mich sehr mitgenommen hat, da ich selbst eine Oma habe, die an Demenz leidet, um die ich mich aber, weil ich mich nicht richtig traue, eigentlich viel zu wenig kümmere. Ich habe Angst Fehler zu machen. Dadurch bin ich eigentlich für meine Großmutter gar nicht mehr existent, was den Kontakt zu ihr betrifft. Irgendwie hat mir dieses Buch doch Möglichkeiten vor Auge geführt, wie ich vielleicht nun besser mit ihr umgehen kann.
    Ich denke, dass ein neuer Umgang mit Demenzkranken nicht nur im Pflegeheim anfängt, sondern auch bei uns selbst, bei unserem persönlichen Umgang mit Dementen. Vielleicht kann uns dieses Buch dabei ein wenig helfen, die Augen öffnen und wir setzen uns dann eventuell automatisch für ein besseres Leben von demenzkranken Menschen ein.

 

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