Frida Kahlo: Ein leidenschaftliches Leben

Buchseite und Rezensionen zu 'Frida Kahlo: Ein leidenschaftliches Leben' von Hayden Herrera
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Inhaltsangabe zu "Frida Kahlo: Ein leidenschaftliches Leben"

Format:Taschenbuch
Seiten:416
EAN:9783596180370

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Bei Nacht und Nebel

Buchseite und Rezensionen zu 'Bei Nacht und Nebel' von Benjamin Vogel
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Bei Nacht und Nebel"

Benjamin Vogel erfindet seit etwa 10 Jahren per Kartographie, mathematischer Konstruktion und Malerei Gebirgslandschaften. Sein neuer Katalog zeigt die 18-teilige Werkreihe "Bei Nacht und Nebel" inklusive ihrer kartographischen und konstruktiven Entstehung. Der Katalog wird durch einen einleitenden Text von Ralph Güth vervollständigt.

Format:Kindle Edition
Seiten:64
EAN:

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Rezensionen zu "Bei Nacht und Nebel"

  1. Wer den Berg ruft...

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 11. Nov 2017 

    Benjamin Vogel erfindet seit etwa 10 Jahren per Kartographie, mathematischer Konstruktion und Malerei Gebirgslandschaften. Sein neues Buch zeigt die 18-teilige Werkreihe "Bei Nacht und Nebel" inklusive ihrer kartographischen und konstruktiven Entstehung.

    Der Leser erhält hier einen guten Einblick in das Vorgehen des Benjamin Vogel, der die Gewohnheit aus Kindertagen, seine eigenen neuen Welten zu zeichnen - Schatzinseln, geheimnisvolle Wüsten - nun als Erwachsener perfektioniert hat. Dabei gilt seine große Leidenschaft den Bergen, und er beweist, dass diese auch im Flachland durchaus vorstellbar sind...

    "Was haben wir nicht alles schon aus der Berg- oder Winterwelt hier im Rheinland und Ruhrgebiet erlebt und gesehen: Skihallen bei Oberhausen, Langlaufweltcup in Gelsenkirchen und Düsseldorf, Oktoberfeste aller Orten. Doch in Benjamin Vogels Konzept geht es nicht um eine Eventisierung der alpinen Welt in der Kunst. Seine Kunst ist ein kartographisches Spiel mit der Möglichkeit..."

    Benjamin Vogel malt also nicht einfach drauflos, wie man vielleicht denken könnte. Vielmehr entwirft er zunächst maßstabsgetreue Landkarten einer realistisch modellierten Landschaft, ausgehend von der Wirklichkeit (Geologie, Klima und Nutzung durch den Menschen). Mit Hilfe mathematischer Anwendungen (Strahlensatz und Tangensfunktion) entwirft er diese neuen Karten, danach ein zeichnerisch erarbeitetes und schließlich ein gemaltes Panorama. Diese Darstellungen sehen dann letztlich nicht selten so real aus wie Fotografien, die noch dazu besondere Stimmungen ausstrahlen.

    Nach den eingängigen Erläuterungen vorweg folgen dann die Bilder selbst, von den Karten über die Zeichnungen bis hin zum gemalten Panorama, so dass man die Entstehung der Bilder nachverfolgen kann. Leider ist in der eBook-Version meist das jeweilige Gemälde derart dunkel geraten (eben 'Bei Nacht und Nebel', dazu noch Öl auf Leindwand), dass man die Umrisse teilweise nur noch erahnen kann. Das ist ein klarer Minuspunkt.

    Ansonsten ist ersichtlich, dass Benjamin Vogel eine ganz eigene Kunstform erschaffen hat, die mir jedenfalls bislang so nicht begegnet ist. Interessant!

    © Parden

 

Gauguin: Eine Biographie

Buchseite und Rezensionen zu 'Gauguin: Eine Biographie' von Henri Perruchot
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Inhaltsangabe zu "Gauguin: Eine Biographie"

Format:Taschenbuch
Seiten:464
EAN:9783596114818

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Briefe und Selbstzeugnisse (Kunst-Monografien)

Buchseite und Rezensionen zu 'Briefe und Selbstzeugnisse (Kunst-Monografien)' von Paul Gauguin
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Inhaltsangabe zu "Briefe und Selbstzeugnisse (Kunst-Monografien)"

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:288
EAN:9783881324045

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Vorher und nachher

Buchseite und Rezensionen zu 'Vorher und nachher' von Paul Gauguin
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Inhaltsangabe zu "Vorher und nachher"

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:244
EAN:9783958014589

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Frauen, die lesen, sind gefährlich. Lesende Frauen in Malerei und Fotografie

Buchseite und Rezensionen zu 'Frauen, die lesen, sind gefährlich. Lesende Frauen in Malerei und Fotografie' von Stefan Bollmann
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Inhaltsangabe zu "Frauen, die lesen, sind gefährlich. Lesende Frauen in Malerei und Fotografie"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:160
Verlag: Sandmann
EAN:9783938045060

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Lesern von "Frauen, die lesen, sind gefährlich. Lesende Frauen in Malerei und Fotografie" gefiel auch

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Romeo oder Julia: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Romeo oder Julia: Roman' von Gerhard Falkner
3
3 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Romeo oder Julia: Roman"

Kurt Prinzhorn ist zu einem Schriftstellertreffen nach Innsbruck eingeladen, wo ihm Merkwürdiges widerfährt: Jemand muss während seiner Abwesenheit ein ausgiebiges Schaumbad in der Wanne seines Hotelzimmers genommen und dort bewusst Spuren hinterlassen haben. Die Chipkartenschließanlage der Tür zeigt jedoch kein fremdes Eindringen an. Als nächstes verschwindet der Schlüsselbund des zunehmend ratlosen Autors. Während einer Moskau-Reise wenige Tage später kommt es zu neuen Unerklärlichkeiten, und auch in Madrid, wo Prinzhorn einer früheren Geliebten wiederbegegnet, reißt die Kette seltsamer Geschehnisse nicht ab – bis ihm durch Zufall das Puzzle der Erinnerung zu einem Bild zusammenfällt, das ihn weit in die eigene Biographie zurückführt. Am nächsten Morgen klingelt die Polizei an der Tür seiner Berliner Wohnung, denn unter dem Fenster von Prinzhorns Zimmer in Madrid wurde eine tote Frau gefunden.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:272
Verlag: Berlin Verlag
EAN:9783827013583

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Rezensionen zu "Romeo oder Julia: Roman"

  1. Schnittlauchdschungel und Orte ohne Eigenschaften

    bewertet:
    2
    (2 von 5 *)
     - 27. Sep 2017 

    Zum Zeitpunkt, da ich diese Rezension schreibe, ist "Romeo oder Julia" für den Deutschen Buchpreis nominiert und hat es bereits auf die Shortlist geschafft, ist also eines von sechs Büchern, die in die engere Auswahl aufgenommen wurden.

    Obwohl ich normalerweise nicht davor zurückscheue, meine Meinung ehrlich zu äußern und gegebenenfalls auch negative Rezensionen zu schreiben, fällt mir das bei Büchern, die Preisträger oder zumindest Preisanwärter sind, schwer. Menschen, die ohne Zweifel belesener sind als ich, die mehr von Literatur und vom Literaturbetrieb verstehen, haben das Buch für auszeichnungswürdig befunden. Wer bin ich also, dem zu widersprechen?

    Die einfachste Antwort: ich bin eine Buchbloggerin, vor allem aber bin ich eine Leserin, die sich von diesem Buch herb enttäuscht fühlt. Die Prämisse klingt originell und vielversprechend, eine Mischung aus Krimi, Einblicken in den Literaturbetrieb und möglicherweise einem Hauch Drama. Tatsächlich verrät der Klappentext jedoch schon fast alles, was in diesem Buch passiert – die Handlung erschien mir etwas dürftig für 272 Seiten.

    Natürlich gibt es Bücher, die nicht durch ihre Handlung bestechen, sondern durch andere Eigenschaften, wie unvergessliche Charaktere, atemberaubende Sprachgewalt oder die Art und Weise, wie sie den Leser aus seiner Komfortzone zerren und ihn zwingen, die Welt oder sich selbst in einem neuen Licht zu sehen. Von "Romeo oder Julia" fühlte ich mich indes selten bestochen, sondern über lange Passagen sogar gelangweilt.

    Das Krimi-Element der Geschichte, das für Spannung hätte sorgen können, läuft in meinen Augen halbherzig nebenher und stößt auch kein sonderliches Charakterwachstum an. Ab und zu passiert etwas, das sich Protagonist Kurt nicht erklären kann, was ihn zunehmend beunruhigt, aber richtig dramatisch ist das alles nicht – jedenfalls bis zum Schluss, wenn sich das Rätsel rasant aufklärt und auch schon wieder vorbei ist, bevor Kurt und der Leser Zeit haben, daraus mehr zu ziehen als vage Bestürzung. Einen Teil der Auflösung hatte ich mir tatsächlich schon gedacht, denn der wird nach etwa einem Drittel des Buches angedeutet.

    "Obwohl ich Kurt heiße, bin ich Schriftsteller. Allerdings bin ich weit davon entfernt, mir auf dieses Tatsache etwas einzubilden."
    (Zitat)

    Kurt Prinzhorn ist einer, der in seinen jungen, 'selig vernebelten' Jahren aus einem literarischen Rausch heraus schrieb, das Schreiben inzwischen aber als eine 'Art von gehobenem Selbstmord' empfindet. Dementsprechend lesen sich die Geschehnisse, durch seine Augen gesehen, oft wie eine Satire auf den Literaturbetrieb: selbstverliebte Schriftsteller unterhalten sich wodkatrunken über Nichtigkeiten und würzen diese Belanglosigkeit mit einer Vielzahl von (meist offensichtlichen) Anspielungen auf Literatur, Film und Kunst.

    "Ich öffnete den Wein. Der Kork seufzte wie meine aus dem nassen Lehm gezogenen Arbeitsschuhe auf der Baustelle im Ort ohne Eigenschaften."
    (Zitat)

    Mal ist das clever und unterhaltsam, mit wunderbar verunglückten Metaphern und schwülstigen Sätzen seitens Kurt, der vielleicht doch nicht so weit davon entfernt ist, sich auf seinen Genius etwas einzubilden. Auch gibt es durchaus einige Passagen, in denen ihm dann doch Momente der Sprachpoesie glücken – und manchmal fand ich es schwer, zu unterscheiden, wo das eine aufhörte und das andere anfing.

    Dann wiederum fühlte ich mich, als würde Kurt mir, der Leserin, ausführlich von den Freuden einer bereits vergangenen Party erzählen, zu der ohnehin nur Schriftsteller eingeladen waren. Manchmal ist das so mit Literatur über Literatur.

    »Hab ich dir eigentlich gesagt, dass mich deine schnittlauchgrünen Augen jedes Mal begeistern, wenn ich dich ansehe?« »Meine wasgrünen?« »Sie sind wirklich sehr schön«, sagte ich, »wie ein tiefer Blick in den Dschungel.«
    (Zitat)

    Keiner der Charaktere ging mir wirklich nahe, sogar Kurt blieb mir bis zum bitteren Ende fremd. Denn der steht in steter Distanz zu sich selbst – als würde er, der sich über seinen Status als Schriftsteller definiert, seine Gedanken dem eigenen Lektorat unterwerfen. Als Leser sieht man daher weniger sein wahres Ich als sein konstruiertes Selbstbild.

    Fazit:
    "Romeo oder Julia" hat es auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises geschafft, dementsprechend hoch waren meine Erwartungen – wurden jedoch bitter enttäuscht. Die Handlung erschien mir blutarm und unnötig aufgebauscht, und auch zahlreiche literarische Anspielungen und ein augenzwinkernder Blick auf die Banalitäten des Literaturbetriebs konnten mich nicht für das Buch erwärmen. Ich habe nicht das Gefühl, dass es mich zum Nachdenken angeregt oder in irgendeiner Form bewegt hat.

    Da es aber von einer Jury ausgewählt wurde, deren Mitglieder unumstritten Experten für Literatur sind, muss ich mich fragen: Habe ich das Buch einfach nicht verstanden? Oder ist es womöglich Literatur nur für Literaten?

  1. Innsbruck - Moskau

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 08. Sep 2017 

    Innsbruck, Moskau, Madrid und Berlin - das sind die Stationen, an denen sich der Schriftsteller Kurt Prinzhorn im Verlauf der Handlung aufhält. Während eines Autorentreffens in Innsbruck wird in seinem Hotelzimmer eingebrochen. Prinzhorn zeigt die Sache an, doch so recht glaubt man ihm nicht. Wer sollte bei einem Einbruch nichts von Wert stehlen, dafür aber lange schwarze Haare in der Badewanne zurücklassen. Erst später stellt sich heraus, dass doch einige Dinge abhanden gekommen sind. Dennoch ergibt das Ganze keinen Sinn und Prinzhorn konzentriert sich auf das Beisammensein mit den anderen Autoren. Doch immer wieder fühlt er sich beobachtet.

    Ein urig-unheimliche Geschichte entspinnt sich zwischen Kurt Prinzhorn und dem unbekannten Täter oder der Täterin. Wie ein dunkler Schatten umweht die vermeintliche Bedrohung das reale Leben des Autors. So ganz geht es ihm nie aus den Gedanken, auch wenn er mit völlig anderen Lebenswirklichkeiten beschäftigt ist. Es nagt an ihm, wer kann etwas gegen ihn haben? Es muss jemand sein, der vieles über ihn weiß, der seine Wege ebenso kennt wie seine Pläne. Wird das Gefühl des Beobachtetwerdens etwa zur Obsession? Spielt es sich in seinen Gedanken ab oder ist es wahr? Heischt er nach Aufmerksamkeit oder bedarf er tatsächlich des Schutzes von Freunden? Kann er sich noch alleine auf die Straße wagen? Vielleicht sollte er es einfach auf eine Konfrontation ankommen lassen.

    So recht wird nicht unbedingt klar, was Gerhard Falkner mit seinem Kabinettstückchen bezweckt. Aber die Phantasie des Lesers wird auf jeden Fall angeregt. Wie würde man sich selbst fühlen, wenn man sein Hotelzimmer betritt, es verändert vorfindet und alle bestreiten trotz offensichtlicher Anzeichen, dass ein Fremder das Zimmer betreten haben kann. Wie wäre es, wenn man anfängt, sich bei jedem zweiten Schritt umzudrehen, weil man befürchtet verfolgt oder beobachtet zu werden, wenn man immer mehr nach hinten lauscht? Kann man dann noch im wirklichen Leben sein, kann man das Unheimliche für eine Weile vergessen? Oder geht es nicht darum, geht es mehr um das Leben im hier und jetzt? Muss man sich durch etwas stören lassen, das eigentlich eher eine Kleinigkeit zu sein scheint? Sicher werden Handlung und Erzählweise auf jeden Leser anders wirken und unterschiedliche Gedanken auslösen, doch unbeeindruckt wird vermutlich keiner bleiben.

 

Dora und der Minotaurus: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Dora und der Minotaurus: Roman' von Slavenka Drakulic
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Dora und der Minotaurus: Roman"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:236
Verlag: Aufbau Verlag
EAN:9783351036430

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Rezensionen zu "Dora und der Minotaurus: Roman"

  1. Dora Maar und Pablo Picasso

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 24. Dez 2016 

    Wenn der Name Dora Maar fällt, denken alle ganz automatisch an Pablo Picasso. Das ist die Tragödie im Leben der französisch-argentinischen Künstlerin.
    Die Autorin beginnt mit einem raffinierten Kunstgriff, sie lässt ein unbekanntes Tagebuch der Fotografin und Surrealistin auftauchen und damit Dora Maar selbst zu Wort kommen. Ihre Kindheit in Argentinien, die enge Beziehung zum Vater und später ihre Zeit in Paris, als sie als surrealistische Fotografin Erfolge feiert. Nicht nur künstlerisch wagt sie Grenzüberschreitung, auch als Frau lotet sie ihre Grenzen aus, erforscht ihre Sexualität. Sie ist befreundet mit Breton, Bataille, Lacan und wird Teil der bewegten Pariser Kunstszene. Bis sie auf Pablo Picasso trifft, der ihr Leben erschüttert. Als Geliebte und Muse teilt sie 8 Jahre sein Leben, sehr schwierige Jahre, denn Picasso ist ein Egomane, der völlige Selbstaufgabe verlangt. Er kränkt sie mit offensichtlicher Untreue sei, missachtet ihr eigenes Talent, bis Doras eigene künstlerische Betätigung fast versiegt.
    Das Bild „Dora und der Minotaurus“, das auch titelgebend für den Roman wird, ist symptomatisch. Eine Frau, unterlegen und verschlungen von einer Bestie, die in der Unterwerfung auch Lust empfindet. Dora fesselt Picasso durch ihre besondere Ausstrahlung, sie wird für ihn Muse und eine ganze Reihe von Bildern dokumentiert die besondere Beziehung, die für Dora Maar auch nach Ende der Liaison lebensbestimmend wird. Sie findet danach nicht mehr zu ihrer künstlerischen Kraft zurück, kämpft mit Depressionen und zieht sich in eine selbstgewählte Isolation zurück.
    Der Roman hat mich fasziniert, der Autorin gelingt es einfühlsam, die Persönlichkeit Dora Maars darzustellen, ihre Unsicherheit und Einsamkeit zu beschreiben, die Dora hinter einer undurchdringlichen Maske aus Unnahbarkeit und Arroganz versteckte. Ein außergewöhnliches Portrait einer außergewöhnlichen Frau, die einen hohen Preis für ihre Liebe zu Picasso zahlte. Ich werde zukünftig Picassos Bilder seiner Muse mit anderen Augen sehen.

 

Mord in der Provence: Kriminalroman

Buchseite und Rezensionen zu 'Mord in der Provence: Kriminalroman' von Sandra Åslund
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

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Atmosphärisch und spannend zugleich: Hannah Richter ermittelt in ihrem ersten Fall


Die junge Kommissarin Hannah Richter wird im Rahmen eines Austauschprogramms nach Vaison-la-Romaine, in ein idyllisches Touristenstädtchen in der Provence, versetzt. Damit geht ein Traum für sie in Erfüllung, denn hier kann Hannah neben der Arbeit ihrer Leidenschaft für die römische Geschichte nachgehen. Als ein Toter im römischen Theater in Orange gefunden wird, ist ihr Fachwissen gefragt. Allem Anschein nach handelt es sich um einen Selbstmord, doch Hannah entdeckt Hinweise, die auf einen Mord hindeuten. Da ihre ortsansässigen Kollegen, allen voran ihr Vorgesetzter Claude-Jean Bernard, ihre Beobachtungen jedoch als Hirngespinste abtun, beginnt Hannah, auf eigene Faust zu ermitteln. Und macht schon bald eine grausige Entdeckung …


Von Vorablesern empfohlen:


Ein atmosphärisch perfekt inszenierter Krimi, der ganz nebenbei noch Geschichtswissen vermittelt und Lust auf eine Reise in die Provence macht. (jehe)


Spannend zu lesen, mit vielen kulturellen Eindrücken und gut beschriebenen Personen. (lealesemaus)


Bildreich geschriebener Krimi in toller Umgebung! (r.blume)

Format:Kindle Edition
Seiten:352
Verlag: Midnight
EAN:

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Rezensionen zu "Mord in der Provence: Kriminalroman"

  1. Arbeitsurlaub

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 30. Okt 2016 

    Die Kölner Polizistin Hannah Richter wird über die EU in ein kleines Örtchen in Süd-Frankreich namens Vaison-la-Romaine entsandt. Sie soll im Rahmen eines Austauschprogramms für einige Monate die dortige Polizei unterstützen. Hannah ist begeistert, kann sie hier doch ihre Arbeit mit dem Studium der römischen Vergangenheit des Ortes kombinieren. Eine Art Arbeitsurlaub, was könnte sich Hannah besseres wünschen. Ein kleiner Tropfen nur trübt das Glück, ihr Chef Bernard scheint nicht viel von Frauen im Polizeidienst zu halten und lässt auch keine Gelegenheit aus, dass klar zu machen. Als im nahegelegenen Amphitheater eine Leiche entdeckt gelangt Hannah eher zufällig an den Tatort und findet einige Indizien, die vermuten lassen, dass hier nachgeholfen wurde. Für ihren Chef ist jedoch klar, der Mann hat Selbstmord begangen, und Hannah soll sich wie ihr aufgetragen wurde gefälligst den Taschendieben widmen.

    Eingebettet in wunderbar beschriebene Landschaftsbilder und Darstellungen alltäglicher Szenen auf Märkten und Gassen im Süden Frankreichs, entwickelt sich vor des Lesers Augen ein oder gar mehrere Mordfälle. Und Hannas darf zum einen in ihrer Position zum anderen aber auch, weil es der strenge Chef verboten hat, nicht wirklich in die Ermittlungen einsteigen. Es lässt ihr keine Ruhe und so beginnt sie in ihrer Freizeit Nachforschungen anzustellen und Leute zu befragen. Eher zufällig schließt sie dabei Bekanntschaften, die sie als hilfreich erweisen könnten. Und sei es nur, dass sie ab und zu einen Ratschlag des fortschrittlicheren aber leider pensionierten ehemaligen Polizeichefs einholen kann.

    Bei der Lektüre bekommt man wahrlich Lust auf eine Reise in die Provence, die Beschreibungen von Land und Leuten sind so lebhaft und Sympathie erweckend, dass der Gedanke an einen künftigen Sommerurlaub wirklich nicht mehr fern ist. Vielleicht durfte oder darf man selbst einmal erleben, wie es ist in einer Urlaubsgegend zu arbeiten. Tatsächlich fühlt man sich in schöner Umgebung und bei bestem Wetter ein wenig so als seien Urlaub und Arbeit gleichzeitig zu haben. Und so beflügelt geht auch Hannah an ihren Job heran, ein Todesfall, der ihr keine Ruhe lässt, dessen Geheimnis sie unbedingt lüften will. Gleichzeitig beschwingt erkundet sie auch die Umgebung nach Sehenswürdigkeiten und trifft Menschen, die ihr gewogen sind. Ein kniffliger Fall, der nichts wünschen übrig lässt, angesiedelt in einer liebevoll beschriebenen Umgebung, die zum Verweilen einlädt.

    Hoffentlich kann Hannah Richter auf ihrer nächsten Station in Frankreich einen ähnlich fesselnden Fall lösen und gleichzeitig den Kontakt zu den lieb gewonnenen Freunden behalten.

 

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