Die roten Stellen: Autobiographie eines Prozesses

Buchseite und Rezensionen zu 'Die roten Stellen: Autobiographie eines Prozesses' von Maggie Nelson
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Inhaltsangabe zu "Die roten Stellen: Autobiographie eines Prozesses"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:224
Verlag: Hanser Berlin
EAN:9783446265912
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Staub

Buchseite und Rezensionen zu 'Staub' von Joachim Kalka
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Inhaltsangabe zu "Staub"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:152
EAN:9783946334613
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Bekenntnisse eines jungen Schriftstellers

Buchseite und Rezensionen zu 'Bekenntnisse eines jungen Schriftstellers' von Umberto Eco
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Inhaltsangabe zu "Bekenntnisse eines jungen Schriftstellers"

Sein erster Roman "Der Name der Rose" wurde ein Welterfolg. Jetzt, vor seinem achtzigsten Geburtstag, blickt Umberto Eco zurück auf seine Karriere als Theoretiker und Romancier. Warum sind wir zu Tränen gerührt vom Unglück einer Figur? In welchem Sinne "existieren" Anna Karenina, Gregor Samsa und Leopold Bloom? Auf seiner Reise zu den eigenen kreativen Methoden erzählt Eco, wie er seine Romane geschrieben hat: Am Anfang stehen Szenen und Bilder, dann eine Epoche, ein Ort, eine Stimme. Zugleich Mittelalterforscher, Philosoph und Experte für moderne Literatur, beeindruckt Eco vor allem, wenn er sich den Wurzeln der Geschichte zuwendet. Der "junge Schriftsteller" ist heute ein Meister, der über die Kunst des Romans und die Kraft der Worte aus langer Erfahrung spricht.

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:208
EAN:9783446237629
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Frei sein und unabhängig

Buchseite und Rezensionen zu 'Frei sein und unabhängig' von Gabriel García Márquez
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Inhaltsangabe zu "Frei sein und unabhängig"

Frei sein und unabhängig: Journalistische Arbeiten 1974-1995, Bd. 4

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:400
EAN:9783462029307
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Kafkas letzter Prozess

Buchseite und Rezensionen zu 'Kafkas letzter Prozess' von Benjamin Balint
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Inhaltsangabe zu "Kafkas letzter Prozess"

Der berühmteste Koffer der Literaturgeschichte hätte es beinahe nicht geschafft. Max Brod hatte ihn bei sich, als er 1939 mit dem letzten Zug von Prag nach Palästina floh. Im Koffer: Manuskripte, Notate, Kritzeleien von Brods Freund Franz Kafka. So romanhaft, wie diese Geschichte beginnt, geht sie Jahrzehnte später auch weiter, und zwar als veritabler Gerichtskrimi, der erst 2016 abgeschlossen wurde. Vordergründig wurde über den Nachlass Max Brods entschieden. Schnell aber wurde klar, dass hier ganz andere Dinge verhandelt wurden. War Kafka vor allem ein jüdischer Autor? Wo ist sein Erbe richtig aufgehoben? In Israel? Oder in jenem Land, in dessen Namen Kafkas Familie einst ausgelöscht wurde?
Benjamin Balint erzählt diese filmreife Geschichte, die nicht nur zeigt, weshalb die Frage, welcher Literaturnation Kafka zuzurechnen sei, zum Glück nie entschieden werden kann.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:336
EAN:9783946334484
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Ich hatte einen Traum

Buchseite und Rezensionen zu 'Ich hatte einen Traum' von Juan Pablo Villalobos
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Ich hatte einen Traum"

Sie leben "im Kühlschrank" - so nennen die Kinder aus Mittel- und Lateinamerika die kargen Räume in den Gefängnissen und Auffangzentren der USA. Oft haben sie eine lebensgefährliche Reise hinter sich, die viele ihrer Gefährten nicht überlebten. Juan Pablo Villalobos hat sie befragt und ihre Geschichten aufgeschrieben. Es sind Kinder aus Guatemala, aus Honduras, Salvador, Mexiko, die ganz allein die Reise in das gelobte Land im Norden antraten, getrieben von Gewalt und zerstörten Familien. Sie alle träumen den gleichen Traum von einem Leben in Geborgenheit. Und sie alle haben bereits eine Geschichte über sich ergehen lassen, von der manche Erwachsene nicht einmal träumen mögen. Ein nüchternes und doch ergreifendes Stück Literatur vom amerikanischen Kontinent in diesen unseren Zeiten.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:112
EAN:9783946334408
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Rezensionen zu "Ich hatte einen Traum"

  1. 4
    28. Dez 2018 

    Mittelamerika und die Albträume seiner Kinder

    Wir haben ein Flüchtlingsproblem" - ein Satz, der in Deutschland häufig zu hören ist. Was auch immer dieses Problem sein mag, ist es doch nichts im Vergleich zu den Problemen, die Flüchtlinge selber haben. Flucht ist immer mit Angst verbunden. Und wie groß die Angst sein muss, dass ein Mensch seine Existenz aufgibt, um auf eine ungewisse Zukunft in einem völlig fremden Land, sogar völlig fremder Kultur, zu bauen, ist für mich unvorstellbar.
    Noch viel weniger kann ich mir vorstellen, dass sich Kinder und Jugendliche gezwungen sehen, ihr Zuhause und ihre Familie zu verlassen, ganz einfach, weil die Angst um ihr Leben keine andere Entscheidung zulässt. Tatsächlich passiert dies in Mittelamerika täglich. In den letzten 5 Jahren haben etwa "189.000 Minderjährige ihre Heimat Guatemala, Honduras oder El Salvador verlassen, und wurden in den USA als 'unbegleiteter Minderjähriger' erfasst." (aus dem Buch) Diese Kinder und Jugendlichen träumen von einer Zukunft, zumindest von einem Leben in Sicherheit. Wenn sie Glück haben, lebt in den USA, dem Ziel ihrer Flucht, bereits ein Verwandter. Der Fluchtweg führt sie dabei über Mexiko. Sind sie einmal über die Grenze in die USA gelangt, kommen sie in Auffangstationen, wo zunächst einmal ihr Status "unbegleiteter Minderjähriger" festgelegt wird. Der offizielle Flüchtlingsstatus gemäß Genfer Konventionen steht ihnen nicht zu. Daher haben sie auch keinen Anspruch auf jegliche Flüchtlingsrechte, allen voran das Recht auf Nichtabschiebung. Die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 definiert, welche Angst einem Menschen zugestanden wird, dass er sich offiziell "Flüchtling" nennen darf: "die begründete Furcht vor Verfolgung wegen seiner Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen seiner politischen Überzeugung". Die flüchtigen Kinder und Jugendlichen Mittelamerikas treibt eine andere Angst um. Denn sie kommen aus Ländern, mit den höchsten Mordraten der Welt.

    "... Mordraten, die die Zahlen mancher Länder übertreffen, in denen offener Krieg herrscht."

    Nahezu alle dieser "unbegleiteten Minderjährigen" haben bereits am eigenen Leib erfahren, was es heißt, um das eigene Leben bzw. das, seiner Angehörigen zu fürchten. Sie werden in ihrer Heimat nicht aufgrund ihrer Rasse, Religion etc. bedroht, sondern einfach, weil ihr Alltag von skrupellosen Menschen dominiert wird, denen ein Menschenleben nichts bedeutet. Wer kann es den Kindern und Jugendlichen also verdenken, wenn sie ihrem persönlichen Albtraum entfliehen wollen, mit der Hoffnung auf eine Zukunft in Sicherheit?

    "Aber ich fühlte mich nicht mehr sicher, ich hatte Angst, dass sie mir an der nächsten Ecke auflauern und mich umbringen würden. Sie haben Taschenmesser, andere Messer, vielleicht sogar Schusswaffen. Ich habe gehört, dass sie andere Jungs zusammengeschlagen haben, und ich habe mir Sorgen gemacht, dass sie mir oder meiner Familie etwas antun könnten, denn dort kann alles passieren, man ist vor nichts sicher, manchmal bringen sie die ganze Familie um, und das machte mir am meisten Angst."

    Juan Pablo Villalobos, mexikanischer Autor, ist einigen von ihnen begegnet und hat sich von ihren Träumen erzählen lassen - sowohl von ihren Albträumen zuhause und während der Flucht in die USA als auch von ihren Zukunftsträumen. In seinem Buch "Ich hatte einen Traum" lässt er sie zu Wort kommen.

    Dabei fällt zunächst auf, wie emotionslos und distanziert, die Kinder und Jugendlichen ihre Geschichten wiedergeben. Sie sind zwischen 10 und 17 Jahren und ihnen ist Schreckliches widerfahren. Dient diese Art, ihre Geschichte zu erzählen, ihrem Selbstschutz, um den seelischen Schmerz nicht wieder und wieder erdulden zu müssen? Auf jeden Fall lösen diese Emotionslosigkeit und Distanz beim Leser das genaue Gegenteil aus. Man kann sich vor ihren Schicksalen nicht verschließen. Die Geschichten gehen sehr sehr nahe.
    Die Kinder und Jugendlichen scheinen während der Flucht in einem eigenen Mikrokosmos zu leben. Dabei beweisen sie eine Willensstärke, die sie seltsam erwachsen erscheinen lässt. Ihr Denken ist nur davon bestimmt, den Weg unbeschadet in das gelobte Land zu schaffen. Wem kann ich vertrauen? Wem muss ich misstrauen? Andere Gedanken, außer dem Traum von einer besseren Zukunft, lassen sie nicht zu. Dieser Traum scheint ihnen die Kraft zu geben, um die Gefahren auf ihrem Weg zu meistern.

    "Vielleicht kann ich ja Pilot werden, wenn ich groß bin."

    Fazit
    Der Autor gibt die Geschichten dieser Kinder ungeschönt wieder. Die Emotionslosigkeit der Kinder auf der Flucht geht dabei sehr nahe. Juan Pablo Villalobos ist mir aufgrund seines humoristischen Romans "Ich verkauf dir einen Hund" ein Begriff. Doch in "Ich hatte einen Traum", inmitten des Flüchtlingsdramas um die Kinder Mittelamerikas, ist dem Autor nicht nach Lachen zumute. Ganz im Gegenteil! Der Autor prangert die Situation in Mittelamerika und den USA an, zu Recht. Dabei wird er in einem sehr aussagekräftigen Nachwort von seinem Journalistenkollegen Alberto Arce unterstützt, der die Hintergründe zu diesem Drama liefert.

    Mir hat gefallen, dass Villalobos am Ende des Buches in wenigen Sätzen erwähnt, was aus jedem der interviewten Kinder und Jugendlichen geworden ist. Und sie haben es alle geschafft, am Ende durften sie in den USA bleiben. Für wie lange, bleibt jedoch bei vielen offen. Denn die USA macht es Menschen, die immigrieren wollen, nicht einfach. Und das Risiko, am Ende doch ausgewiesen zu werden, bleibt bestehen.

    © Renie

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Über die Berliner Luft

Buchseite und Rezensionen zu 'Über die Berliner Luft' von Friedrich Luft
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Inhaltsangabe zu "Über die Berliner Luft"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:380
EAN:9783847704058
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Die offenen Adern Lateinamerikas

Buchseite und Rezensionen zu 'Die offenen Adern Lateinamerikas' von Eduardo Galeano
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Inhaltsangabe zu "Die offenen Adern Lateinamerikas"

Format:Taschenbuch
Seiten:416
EAN:9783779502715
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Gefahren des Lesens

Buchseite und Rezensionen zu 'Gefahren des Lesens' von Petra Gust-Kazakos
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Gefahren des Lesens"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:200
Verlag: adson fecit
EAN:9783981659429
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Rezensionen zu "Gefahren des Lesens"

  1. 5
    14. Mai 2018 

    Sich lesend in Gefahr begeben? Ich habe das mit Vergnügen gemach

    Schon bevor das Buch richtig losgeht, finde ich mein Lebensmotto:

    Sobald ich ein wenig Geld bekomme, kaufe ich Bücher; und wenn noch was übrig bleibt, kaufe ich Essen und Kleidung.

    Erasmus von Rotterdam

    Ob das nun klug oder dumm ist, ich kann nicht anders. Und wenn ich sehe, wer das Zitat mal von sich gegeben hat, bin ich doch gar nicht in so schlechter Gesellschaft.

    Einige interessante Themen über das Lesen und Bücher hat Petra Gust-Kazakos hier zusammengetragen.
    Für mich besonders spannend das Kapitel "Selbstbild, Fremdbild, Legendenbildung", in dem es um Biografien/Autobiografien geht und ich ihr doch tatsächlich auf den Leim gegangen bin.

    Bisher dachte ich ja, dass ich ein ganz normaler Mensch - Lesemensch - bin. Aber wie ich nun im Kapitel "Wenn Leser zu sehr lieben: Fakten, Zahlen, Blüten" gelesen habe, gehöre ich zu einem ",harten Kern' der Viel-Leser von mehr als 50 Büchern pro Jahr", der tatsächlich zur Minderheit in unserem Lande zählt.

    Des Weiteren erfahren wir unter anderem noch über die medizinische Wirkung der Bücher auf uns, schreibt die Autorin über Blogger, Schreibratgeber, Übersetzungen und Zensur.

    Gefahren des Lesens, will man so ein Buch überhaupt lesen? Und was soll am Lesen schon gefährlich sein? Petra Gust-Kazakos hat jahrelang recherchiert und dann niedergeschrieben, worin diese Gefahren liegen können. Und dies nicht nur für uns Leser, nein, auch für Autoren oder in der Übersetzung von Büchern, ihrer Bearbeitung oder gar Zensur.

    Ich habe dieses Buch über Bücher mit sehr viel Interesse gelesen und für mich festgestellt, dass ich mich lesend gerne in Gefahr begebe.
    Euch lege ich das Buch ans Herz und wünsche euch viel Spaß, wenn ihr euch lesend in Gefahr begebt oder zumindest viel Spaß und gute Unterhaltung beim Lesen.

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