Zielen - loslassen - erreichen!: Wie Sie Ihr Gehirn auf Erfolg einstellen

Buchseite und Rezensionen zu 'Zielen - loslassen - erreichen!: Wie Sie Ihr Gehirn auf Erfolg einstellen' von Andreas Winter
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Zielen - loslassen - erreichen!: Wie Sie Ihr Gehirn auf Erfolg einstellen"

Format:Taschenbuch
Seiten:158
Verlag: Mankau Verlag
EAN:9783863745189
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Rezensionen zu "Zielen - loslassen - erreichen!: Wie Sie Ihr Gehirn auf Erfolg einstellen"

  1. Sehr informativ

    5
    (5 von 5 *)
     - 17. Nov 2020 

    – Achtung Werbung wegen Rezensionsexemplar –

    Ich möchte mich beim Verlag bedanken für das Rezensionsexemplar. Andreas Winter hat auf seinen Youtube Channel ein Video hochgeladen, in dem es um Erfolg geht. Da das Gesetz der Anziehung immer schon bei mir funktioniert hat, hat mich das Universum zum Andreas gebracht, mit der bitte das Formular auszufüllen. Nachdem Gespräch hat man mir nahegelegt, das ich das Buch lesen könnte. Daraufhin schrieb ich den Verlag an.

    Ich bin selbständig und arbeite als Kartenlegerin und in diesem Jahr war der Erfolg von dannen. Daher habe ich mich gefragt, was es sein könnte. Warum das Geld nicht kommt. Natürlich gibt es dafür mehrere Gründe.

    Der Klappentext klang vielversprechend und ich hoffte darauf, das Andreas mir ein wenig weiter helfen konnte. Ich hatte schon eines seiner Bücher gelesen und fand dies richtig gut. Und da ich der gleichen Meinung bin wie Andreas, vermutete ich ganz klar, das mir dieses Buch auch gefallen wird. Das Buchcover ist schön gestaltet und der Titel passt zum Thema des Buches. Der Autor erklärt deutlich und haargenau wie man Erfolg in seinem Beruf bekommt und erzählt uns von falschen Glaubenssätzen, die wir von Familien, Verwandten oder anderen Menschen erzogen worden und sie übernommen haben. Das Buch ist recht kurz gehalten. Es hat nur 120 Seiten und dies kann man in einem Tag zu ende lesen. ä allerdings hat es mir geholfen weiter nach zu graben in meine Vergangenheit und ich habe einiges gelernt, was meine Vermutung bestätigt hat. Auch spricht Herrn Winter über das Gesetz der Anziehung und das Phänomen mit Gedanken schiefe Gabel zu zaubern, was ich beeindruckend finde.

    Auch wenn das Buch recht kurz ist, hat Herr Winter mir einiges beigebracht und ich habe mich bei einigen Dingen ertappt gefühlt. Am Ende des Buches gibt es einen kleinen Fragenkatalog, die man beantworten kann um die Wand zum einstürzen zu bringen und Licht ins Dunkel zu bringen.

 

Der Honigbus

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Honigbus' von Meredith May
4.75
4.8 von 5 (4 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der Honigbus"

Ein rostiger alter Bus im Garten des Großvaters und seine Bienen werden für Meredith ihr einziger Halt. Denn sie ist erst fünf, als sie von ihren Eltern nach deren Trennung vollkommen sich selbst überlassen wird.
Der Großvater nimmt sie mit in die faszinierende Welt der Bienen – und rettet ihr so das Leben. Die Bienen werden Meredith zur Ersatzfamilie: Wenn sie sich verlassen fühlt, zeigen sie ihr, wie man zusammenhält und füreinander sorgt. Wenn sie über ihre depressive Mutter verzweifelt, bewundert sie die Bienen dafür, ihre Königin einfach austauschen zu können. Die Bienen lehren Meredith, anderen zu vertrauen, mutig zu sein und ihren eigenen Weg zu gehen.
»Der Honigbus« ist eine starke Geschichte über das Leben und die Weisheiten der Natur.

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:320
EAN:9783596703067
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Rezensionen zu "Der Honigbus"

  1. Sind Honigbienen die schlaueren "Menschen"?

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 11. Apr 2019 

    „Bienen verhalten sich manchmal wie Menschen – sie haben Gefühle und manche Dinge jagen ihnen Angst ein.“ (S. 10)

    Seit ein paar Jahren „häufen“ sich Romane und Sachbücher über Bienen. Das hat aber meist nichts bzw. weniger damit zu tun, dass die Autor*innen ein Stück vom (Honig-)Kuchen abhaben wollen, sondern auf ein Problem aufmerksam machen wollen, dass uns ALLE betrifft: wenn die Honigbienen aussterben, sind auch wir nicht mehr weit davon entfernt, selbiges zu tun.

    Auch die Journalistin und Imkerin Meredith May reiht sich in die lange Reihe ein und hat mit „Der Honigbus“ ein Memoir veröffentlicht, in dem sie ihre schwierigen familiären Verhältnisse der Wissensvermittlung über Honigbienen gegenüberstellt.

    Die Bienen haben ihr „das Leben gerettet“, nachdem Meredith May im Alter von 5 Jahren die Scheidung ihrer Eltern miterleben musste und sie fortan mit der in tiefe Depressionen versunkenen Mutter und ihrem jüngeren Bruder Matthew in einem kleinen Zimmer im Haus ihrer Großeltern leben muss.

    Während ihre Mutter sich immer mehr von Meredith und Matthew zurückzieht und die Kinder mehr als Last denn als liebenswerte Menschen empfindet, gelingt es Meredith durch ihren Grandpa und seine Arbeit als Imker, ihre Kindheit trotz der schwierigen Verhältnisse zu überstehen und dabei mehr über das Leben, das soziale Miteinander, die Eigenschaften und Eigenarten der Honigbienen kennen- und schätzen zu lernen.

    „Meine Persönlichkeit wurde geformt von den Lektionen fürs Leben, die ich von Bienen gelernt habe. Jedes Kind sollte diese Gelegenheit zum Wachsen haben.“ (S. 244)

    Der teils barschen Sprache als Kenntlichmachung der familiären Konflikte oder den seelischen Belastungen von Meredith´s Mutter werden poetisch formulierte Beschreibungen über die Natur in Big Sur (Küstenstreifen in Kalifornien) oder Informationen über das soziale Gefüge der Honigbienen vermengt mit philosophischen Gedanken über das Menschsein gegenübergestellt.

    So bietet Meredith May ihren Leser*innen einen spannend zu lesenden autobiografischen Roman, der mit einem intensiven Plädoyer für den unbedingten Erhalt der Honigbienen endet und mich berührt und fasziniert zurücklässt. 5*

    „„Da“, sagte er und reichte mir das Glas. „Den hast du gemacht.“ Der Honig glühte in meinen Händen wie ein atmendes Lebewesen. Er war warm, und ich liebte ihn, weil er etwas Einleuchtendes war, als nichts anderes einen Sinn ergab. Er war ein wahrhaftes Beispiel für das, was Grandpa versucht hatte, mir im Bus zu erklären – dass Schönes nicht zu den Menschen kommt, die es sich einfach nur wünschen. Man muss hart arbeiten und Risiken auf sich nehmen, um belohnt zu werden.“ (S. 127)

  1. Ein schönes Buch

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 09. Apr 2019 

    Meredith ist knapp 5 Jahre und noch viel jünger ihr Bruder Matthew, als sie sich in Kalifornien wiederfinden. Die Ehe der Eltern ist gescheitert, es waren Monate voller Hass und Streit vorausgegangen. Ihre Mutter ist einfach am Leben gescheitert, sie suchte Aufmerksamkeit und Ansehen, Liebe und Erfolg, hat aber selbst nur Depressionen und Selbstmitleid zu bieten.

    Sie kehrt zu ihrer Mutter zurück, ein kleines Haus bei Big Sur wird nun die Heimat der Kinder. Sie teilen sie mit ihrer wortlosen Mutter ein Zimmer, in dem sie die Tage schlafend und rauchend verbringt. Grandma kümmert sich um Nahrung und Kleidung, aber Geborgenheit kann sie auch ihren Enkeln nicht vermitteln. Aber es gibt einen Lichtblick: Grandpa. Er bringt den Kindern, vor allem Meredith seine bedingungslose Liebe entgegen und weckt in ihr gleichzeitig die Liebe zu seinen Bienen. Dabei ist er nicht mal der leibliche Großvater.

    Die Bienen sind das große Thema in diesem, autobiografisch inspiriertem Roman. Ihr Staatenwesen, ihre Besonderheiten – all das lernt Meredith kennen und je mehr sie erfährt, je älter sie wird, desto größer wird ihre Faszination. Bienen sorgen für unser Wohlergehen, nicht nur mit dem süßen Honig, den Meredith und Matthew lieben, ihr Wachs sorgt für warmes Licht und das Sirren und Surren am Stock, tröstet das Mädchen, wann immer die Lethargie ihrer Mutter durch einen Gewaltausbruch abgelöst wird. In einemumgebauten Bus hat Grandpa seine Imkerei eingerichtet. Hier wird der Honig geschleudert. Der Honigbus wird dann auch einer der wichtigsten Rückzugsorte für Meredith. Wir erfahren viel über diese einzigartigen Insekten, deren Bedrohung der Großvater schon Ende der 79iger Jahre erkannte. Wenn fast industrialisierte Bienenhaltung für einseitige Nektarnahrung sorgt, braucht man sich über Krankheiten nicht zu wundern. So erlebt das junge Mädchen Faulbruten und Milbenbefall in Grandpas Stöcken.

    Auch als Meredith erwachsen wurde und längst als Journalistin arbeitete, hegt sie den letzten Bienenstock des längst verstorbenen Grandpa.

    Meredith May hat ihre schwierige Kindheit in diesem Roman auf eine warmherzige und authentische Weise verarbeitet. Es ist kein Blick zurück im Zorn. Sie verdankt den Bienen viel und setzt ihnen hier ein Denkmal und gleichzeitig ist das Buch auch in Appell an die Menschen, die Natur und die Schöpfung zu achten und zu bewahren.

  1. Heilkraft der Natur

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 13. Mär 2019 

    Bienen als Lebensretter? Bei der Autorin Meredith May funktioniert das sehr gut in ihrem autobiografischen Memoir-Buch „Der Honigbus“. Es ist die Geschichte eines kleinen Mädchens, das aus einer zersplitterten Ehe und Familie stammend sich den Bienen ihres Großvaters zuwenden kann und sich letztlich dabei selbst findet.

    Meredith muss mit fünf Jahren miterleben, wie die Ehe ihrer Eltern zerstört wird. Ihre Mutter zieht sich vor ihr zurück, Meredith findet beim Großvater Unterschlupf und Liebe. Meredith lernt bei ihm viel über Bienen, über ihre Verhaltensweisen, über ihre Gemeinschaft und nicht zuletzt üb3 die Imkerei. Im Laufe der Geschichte und ihrer Entwicklung vermag sie aus dem Wissen um die Bienenvölker Trost und Kraft zu schöpfen, sie beruft sich auf deren Vertrauen und Loyalität zueinander, aus dem die Stärke eines Volkes entsteht. Das hilft Meredith, die Einsamkeit durch den von Bienen vorgelebten Gemeinschaftsgeist zu überwinden, sie macht sich die Geduld der Bienen zueigen und so werden die Bienen zu Rettern für das geschundene Mädchen.

    Das Buch der Journalistin und Bienenzüchterin Meredith May ist mit großem Können, viel Empathie für ihre Figuren und in klarer und dennoch sehr bildlicher Sprache geschrieben. Es ist ein sehr gelungener Mix aus Autobiografie, Sachbuch und Roman, den ich gern gelesen habe, bei dem ich mit der Protagonistin gelitten und mich auch für sie gefreut habe und der mir zugleich einen guten Einblick in die Welt der Bienen und des Imkerns gab. Das Buch ist sehr empfehlenswert als interessante und spannende Unterhaltungslektüre, mit einer hoffnungsvollen und berührenden Hommage an die Natur und an die Bienen.

    Meredith May ist Imkerin in fünfter Generation. In ihrem Memoir »Honigbus« erzählt sie von den Lebenslektionen, die sie von den Bienen ihres Großvaters in Big Sur lernte und die für sie die Rettung aus einer schwierigen Kindheit bedeuteten.
    May ist eine preisgekrönte Journalistin und Autorin. Sie schreibt für den »San Francisco Chronicle« und gewann den PEN USA Literary Award for Journalism und wurde für den Pulitzer Preis nominiert. Sie lebt in der San Francisco Bay Area und hält dort den letzten Bienenstock ihres inzwischen verstorbenen Großvaters. »Der Honigbus« wird in elf Sprachen übersetzt.
    (Quelle: Verlagsseite S.Fischer Verlag)

  1. Großpa und Bienen die mich durch meine Kindheit begleiten

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 02. Mär 2019 

    "Man muss sich auf etwas verlassen können, von dem man nicht verlassen wird." (Laotse)
    Fassungslos muss die 5-jährige Meredith mitansehen wie ihre Eltern sich trennen, doch es kommt noch schlimmer. Eines Tages packt ihre Mutter die Koffer, nimmt Meredith und ihren kleinen Bruder Matthew und fliegt mit ihnen nach Kalifornien zu ihren Großeltern. Fortan ist sie tausende Kilometer von ihrem geliebten Vater entfernt und weiß nicht warum. Lediglich ein rostiger alter Bus im Garten und Grandpas Bienen geben ihr Halt in dieser schweren Zeit. Währenddessen zieht sich ihre Mutter vor Depressionen im Zimmer zurück und kümmert sich wenig um ihre Kinder. Grandpa dagegen ist froh über die Hilfe Merediths und nimmt sie mit in seine Welt der Bienen. Dabei lernt Meredith was es bedeutet füreinander dazu sein, wie man zusammenhält und das man eine Bienenkönigin einfach austauschen kann, wenn sie sich nicht um ihr Volk kümmert. Als eines Tages ihr Vater sie vor die Wahl stellt bei ihm zu bleiben, ist Meredith klar das sie Matthew, Grandpa und die Bienen niemals alleine lassen kann. Zukünftig lernt sie von den Bienen anderen zu vertrauen, mutig im Leben zu sein und seine eigenen Wege zugehen. "Grandpa und seine Bienen hatten mich durch eine führungslose Kindheit geleitet, mich beschützt und mich gelehrt, ein guter Mensch zu sein." (Buchauszug)

    Meine Meinung:
    Das schöne Cover mit den gelben Blüten und den Bienen, aber auch der interessante Klappentext, hatten mich sofort angesprochen. Dabei ahnte ich noch nicht, das dies die autobiografische Lebensgeschichte über die Kindheit der Autorin sein würde. Der Schreibstil war flüssig, unterhaltsam und so wurde ich streckenweise sehr emotional von dieser Geschichte berührt. Dabei kamen bei mir schnell wieder Erinnerungen an Jeannette Walls "Schloss aus Glas" hoch, die auch keine einfache Kindheit miterleben musste. Nur bei Meredith war der Unterschied, das sie Halt bei ihrem Grandpa und seinen Bienen bekam. Dazu nahm die Autorin mich in die Welt der Bienen, mit Wissenswerten wie Bienenstöcke, Gefahren der Bienen, Honigproduktion und vieles andere mehr. Lustig fand ich Grandpas alten rostigen Bus, den er zu einem Honigbus umfunktioniert hatte, in dem er seinen Honig schleuderte und in Gläser abfüllte. Trotz den auch schönen Erlebnissen, war ich immer wieder erschüttert über das Verhalten ihrer Mutter und auch ihrer Großmutter, wobei ich manchmal nur raten konnte, warum sie sich so verhielten. Doch ich konnte auch in einigen Szenen den Vater nicht verstehen, das er dies alles so hat mit sich machen lassen und gar nicht um seine Kinder gekämpft hatte. In dieser wahren Begebenheit wurde wieder einmal klar wie schwierig eine Trennung bzw. Scheidung für Kinder ist und wie sehr Kinder darunter leiden. Dass diese Geschichte nicht der Fantasie der Autorin entsprang, sondern ihre wahren, erschütternden Kindheitserlebnisse waren, macht das ganze für mich noch unbegreiflicher. Die Reaktionen und das Verhalten von Merediths Mutter haben mich zuweilen extrem erschüttert und so litt ich oft mit ihr und Bruder Matthew mit. Dieses Buch kann ich nur weiterempfehlen, da es das menschliche Leben und die Natur in einer einzigartigen Weise miteinander verbindet, so gebe ich 5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

 

Juno und die Reise zu den Wundern: Eine fabelhafte Geschichte

Buchseite und Rezensionen zu 'Juno und die Reise zu den Wundern: Eine fabelhafte Geschichte' von Judith Hoersch
NAN
(0 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Juno und die Reise zu den Wundern: Eine fabelhafte Geschichte"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:160
EAN:9783424351101
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Mein Familienkompass: Was brauch ich und was brauchst du?

Buchseite und Rezensionen zu 'Mein Familienkompass: Was brauch ich und was brauchst du?' von Nora Imlau
4
4 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Mein Familienkompass: Was brauch ich und was brauchst du?"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:400
Verlag:
EAN:9783550200861
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Rezensionen zu "Mein Familienkompass: Was brauch ich und was brauchst du?"

  1. Ein neuer, fortschrittlicher Blick auf unsere Kinder

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 18. Nov 2020 

    Kindererziehung ist ein vielbesprochenes Thema und den einen oder anderen Ratgeber habe ich diesbezüglich schon gelesen, aber von keinem habe ich mich bisher so verstanden gefühlt, wie von dieser Lektüre.

    Die Autorin Nora Imlau ist eine erfahrene Mama von vier recht unterschiedlichen, zum Teil noch sehr kleinen, Kindern. In ihrem Buch nimmt sie kein Blatt vor den Mund und schreibt ganz offen und ehrlich darüber, was es heutzutage wirklich bedeutet, Mutter zu sein: Was von Müttern alles erwartet wird - ausgesprochen und unausgesprochen - und welchem Druck sie ausgesetzt sind. Hohe eigene Ansprüche kommen da noch hinzu. Man will es allen recht machen, man muss so viel leisten und dabei möglichst perfekt sein. Der gesellschaftliche Druck ist riesig, der Wunsch, eine 'gute' Mutter zu sein, ist noch viel größer.

    »Sobald Erwachsene anfangen, Kinder erziehen zu wollen, sind Frust und Ärger darüber, dass die Kinder sich dieser Erziehung nicht einfach willenlos fügen, vorprogrammiert.«
    (S. 44)

    Die Autorin schreibt von Prägungen, die einem im Weg stehen, um immer geduldig und liebevoll mit seinen Kindern umgehen zu können. Und sie schreibt von Gewalt in der Kindererziehung. Nicht unbedingt von körperlicher Gewalt, vielmehr von gewaltvoller Kommunikation: dazu gehört schimpfen und schreien, aber auch die ganz subtile Gewalt in Form von Drohungen, emotionaler Erpressung, Manipulation, Lügen oder mit irgendwelchen beängstigenden Aussagen damit das Kind das tut, was man von ihm möchte. Oft fällt einem das noch nicht mal auf. Beispiele? Wenn du dir jetzt nicht die Zähne putzen lässt, gehe ich allein Frühstücken. Entweder du kommst sofort mit, oder heute Abend gibt's kein Buchanschauen. Oma ist ganz traurig, wenn du dir nicht die Jacke anziehst. Nachspeisen gibt's nur für brave Kinder.
    Diese oder ähnliche Aussagen haben wir wahrscheinlich alle mehr oder weniger in unserer Kindheit gehört - und verinnerlicht.

    »Mein Familienkompass« hilft einem dabei, sich solcher unbewusster, würdeloser Äußerungen bewusst zu werden. Die eigene Aufmerksamkeit wird geschärft. Und daraus kann man natürlich einen großen Nutzen ziehen, denn Kindern mehr Wertschätzung und Respekt entgegenzubringen, damit diese glückliche und selbstsichere Erwachsene werden können, ist (m)ein großes Ziel.

    Nora Imlau gibt in ihrem Buch - und das gefällt mir sehr gut - keine großen Ratschläge. Sie erzählt lediglich ab und zu wie sie es bei ihren Kindern gemacht hat, aber ansonsten tut sie vor allem eines: all das bewusst machen, was normalerweise unbewusst abläuft. Anderen Eltern ein vorgefertigtes Konzept anzubieten, wie sie mit ihren Kindern am besten umgehen sollten, ist auch wenig sinnvoll, denn jede Mama, jeder Papa und jedes Kind ist anders und braucht etwas anderes. Ausgesprochen passend finde ich dazu folgendes Zitat auf Seite 66 des Buches: »Wer bin ich, und wer bist du? Und was brauchen wir, dass es uns miteinander gut gehen kann?«.

    »Kinder, denen es gut geht, verhalten sich gut. Und Eltern, denen es gut geht, verhalten sich auch gut.«
    (S. 335)

    Aus meiner Sicht – einer Mama einer Zweijährigen und eines sechs Monate alten Babys – ist dieses Buch Gold wert. Mir hat es sehr geholfen, meine Einstellung und mein Verhalten meinen Kindern gegenüber zu reflektieren und zu verändern. Ich sorge gut für mich und wenn ich ausgeglichen bin, meistere ich den Mama-Alltag viel spielerischer und kann die Zeit mit meinen beiden Kleinen wirklich genießen. Dieses Buch hat mich ein großes Stück weitergebracht auf der gemeinsamen Reise mit meinen Kindern Richtung eines würde- und respektvollen Miteinanders. Und deswegen möchte ich es gerne jedem Elternteil weiterempfehlen, dem es ein Anliegen ist, WIE ihr Kind groß wird.

  1. durchwachsener Familienratgeber

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 06. Sep 2020 

    Das Cover sagt mir persönlich nicht zu - ich finde die Abbildung der Person auf dem Cover eines Sachbuches nicht zielführend und unpassend; aber Geschmäcker sind ja verschieden.

    Inhaltlich bietet das Buch doch einiges, und recht plausible Ansätze. Es wird aber auch oft genug betont, dass kein Ratgeber für jede Familie und jedes Kind passen kann - aber ich glaube, dass das jeder Leser schon im Vorhinein wusste.
    Einige Beispiele im Buch sind gut gelungen - einige Beispiele kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Die Bedürfnisse aller Familienmitglieder steht oftmals im Mittelpunkt - aber in der Realität ist es eben nicht so einfach.

    Ich bin daher mit gemischter Meinung zu diesem Buch.
    Ja gute Ansätze, teilweise. Jedoch nicht alles überzeugend - ich würde sagen, es ist kein unbedingtes Must-Have. Ja gute Ansätze, teilweise. Jedoch nicht alles überzeugend - ich würde sagen, es ist kein unbedingtes Must-Have.

 

Sei dankbar und werde reich

Buchseite und Rezensionen zu 'Sei dankbar und werde reich' von Pam Grout
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Sei dankbar und werde reich"

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:272
Verlag: Irisiana
EAN:9783424153187
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Rezensionen zu "Sei dankbar und werde reich"

  1. Informativ und viele Übungen

    5
    (5 von 5 *)
     - 14. Aug 2020 

    Da ich die beiden Büchern von Pam Grout „E2 und E2+ gelesen habe und sie gut fand, musste ich dieses Buch lesen. Danke an Bloggerportal für das senden dieses Buches. Dieses Buch ist für alle Zyniker, Verstands menschen, Menschen, die E2 gelesen haben und die Laborteste nicht funktioniert haben. Hier könnt ihr in diesem Buch Antworten finden, warum sie nicht funktioniert haben.

    Leider werden wir in der heutigen Gesellschaft getrimmt Erobert zu werden und nicht mehr „nachdenken“ zu müssen und keine Vorstellungen haben, das es da mehr gibt als nur dieses langweile Leben da draußen. Dieses Buch hat für mich viel schlauer gemacht als vorher, weil mir klar geworden ist, das ich auch keinen Erfolg hatte. Und ehrlich gesagt mich gewundert habe, warum. Und in diesem Buch fand ich meine Antworten oder meine Gründe warum Erfolg,Partner und Co ausblieben. Das Buch verspricht was es hält und die Autorin erklärt und schreibt in einem flüssigen Ton. Auch werden immer wieder Geschichten von Menschen beschrieben, wie es vorher war und wie es nach dem Versuch passiert ist. Dass, dass Universum uns nicht alleine lässt und uns liebt, zeigt Pam Grout in diesem deutlich.

    Das Buchcover ist sehr schön gestaltet. Gefällt mir sehr gut. Und ich bin froh dieses Buch gelesen zu haben, jetzt weiß ich woran ich an mir arbeiten kann. Die Tipps und die Übungen, die sie in dem Buch geschrieben habe, werde ich öfter anwenden um das zu erreichen was ich möchte.

 

Eine wahre Freundin ist wie ein BH

Buchseite und Rezensionen zu 'Eine wahre Freundin ist wie ein BH' von Heike Abidi
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Eine wahre Freundin ist wie ein BH"

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:304
Verlag:
EAN:9783328105671
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Rezensionen zu "Eine wahre Freundin ist wie ein BH"

  1. Sehr unterhaltsam

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 23. Jul 2020 

    Freundinnen sind das Tüpfelchen auf dem I, sie sind Vertraute, Ratgeber und ehrlich. Mit ihnen kann man weinen und lachen, sie gehören einfach immer dazu und machen das Leben leichter und bunter.

    Bereits das witzige Cover und der Titel des Buches haben mich sehr neugierig gemacht und ich bin voller Vorfreude ins Buch gestartet.
    Der Schreibstil war humorvoll und locker-leicht zu lesen. Ich konnte mich hervorragend in die Abschnitte vertiefen und darüber die Zeit vergessen.
    Die beiden Autorinnen haben ein wundervolles Werk über Frauen und Freundinnen geschaffen. Besonders toll fand ich, dass so viele Erinnerungen in mir wachgerufen wurden, die schon länger nicht mehr präsent waren.
    Das Buch ist in fünf Kapitel unterteilt, die ein ganzes Leben umfassen und die Freundinnen bzw. Freundschaften durchleuchten. Beginnend mit der Kindheit über die Jugend und die Erwachsenenzeit bis hin zu den besten Jahren und dem Alter. Je nachdem, wo man sich als Leserin gerade selbst befindet, erkennt man sich selbst wieder oder erhält einen Ausblick auf eine mögliche Zukunft.
    Sehr wertvoll waren dazwischen auch die wissenschaftlichen Aspekte, die durch eine Literaturliste am Ende untermauert wurden.

    Ein zauberhaftes Buch über Freundinnen. Ich habe es genossen und vergebe 5 von 5 Sternen.

 

Wirklich leben heißt entscheiden

Buchseite und Rezensionen zu 'Wirklich leben heißt entscheiden' von Christian Redl
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Wirklich leben heißt entscheiden"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:192
Verlag:
EAN:9783218012065
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Rezensionen zu "Wirklich leben heißt entscheiden"

  1. Sehr inspirierend und tolle persönliche Geschichten der Autoren

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 06. Jul 2020 

    „Wirklich leben heißt entscheiden“ von Christian Redl und Tom Gschwandtner ist ein etwas anderer Ratgeber. Viele Menschen kennen es vermutlich: Man jammert über sein Leben, bekommt aber den Hintern nicht hoch, um etwas zu verändern. Die beiden Autoren beschreiben in dem Buch anschaulich, dass wir nicht Sklaven unserer Umstände sind, sondern unser Leben aktiv gestalten können.
    Besonders ist, dass die beiden zu jedem Kapitel eigene Geschichten beisteuern, wo sie mit dem konkreten Thema des Kapitels in Berührung gekommen sind. Diese Geschichten fand ich sehr inspirierend. Während Tom Gschwandtner durch einen Schicksalsschlag an den Rollstuhl gefesselt wurde und praktisch keine Möglichkeit hatte aufzugeben, hat Christian Redl seinen Job als Investmentbanker geschmissen, um seinen Traum zu leben. Beide Leben haben mich sehr berührt und inspiriert. Es hat dem Inhalt definitiv gutgetan, dass er nochmal durch persönliche Geschichten untermauert wurde.

    Ich fand das Buch wirklich klasse und kann es jedem empfehlen, der einen Schubser braucht, um etwas in seinem Leben zu ändern.

 

Entdecke dein Wofür

Buchseite und Rezensionen zu 'Entdecke dein Wofür' von Mahlodji, Ali
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Entdecke dein Wofür"

Format:Taschenbuch
Seiten:224
Verlag:
EAN:9783833872518
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Rezensionen zu "Entdecke dein Wofür"

  1. Hipper Ratgeber

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 21. Jul 2020 

    „Wir warten auf jemanden, der uns an die Hand nimmt und uns unseren Weg zeigt. Aber dieser Jemand können nur wir selbst sein.“
    Das sind wahre Worte, die im Vorwort zu dem Ratgeber „Entdecke den Wofür“ von Ali Mahlodji stehen. Nur allzu oft stehen wir uns selbst im Weg. Der Autor nimmt uns mit auf eine Reise, woher wir kommen, wo wir heute stehen, wo wir hinmöchten. Jedes Leben ist anders, jeder Lebensweg ist ein anderer. Und so erzählt Ali Mahlodji zunächst einmal ausführlich seinen eigenen Lebensweg.
    Ali Mahlodji war schon sehr viel in seinem Leben: Flüchtlingskind, Stotterer, Schulversager. Er fand heraus seine Begabung zu nutzen, wurde Unternehmensberater und rasselte ins Burn Out. Mit seinem Startup whatchado fand er seine Bestimmung.
    Wenn Ali Mahlodji von sich und seinem Werdegang erzählt (und ich habe ihn auch schon in Interviews erlebt) mag man ihm sehr gerne folgen. Sein jovialer umgänglicher Ton findet sich auch in diesem Buch wieder.
    Das ganze Buch ist ziemlich hip aufgemotzt, es gibt eine interaktive App des Verlags, mit dem man sich Videobotschaften des Autors ansehen kann. Viele Kapitel beginnen mit kleinen Übungen. Alles in allem wirkt das Buch in seiner Aufmachung als Rutsche für ausgepowerte junge Managertypen mit hervorragender Ausbildung und genug Erspartem, um sich aus der Tretmühle so mancher Konzerne lösen zu können, um in einer NGO und dergleichen ihre Bestimmung zu finden. Ja, jedes Leben ist anders, jeder Lebensweg ist ein anderer. Aber ob sich der durchschnittliche Lebensweg jemals mit diesem Buch kreuzt?
    Ali Mahlodji lässt kindliche Glaubenssätze und bestehende Autoritäten hinterfragen. Bei jedem Hinweis, wie man zu einem glücklichen selbstbestimmten Leben findet, findet sich auch wieder eine autobiografische Anekdote. Auch geht er mit der ALI-Methode hausieren (Atmen – Lächeln – Innerlichkeit) die nur zufällig denselben Namen trägt, wie der Autor.
    Einer seiner Tricks, Hürden und Hindernisse zu überwinden, ist, sich ein Vorbild zu suchen. So sagt er: „Mir hilft die Frage: Was würde Barack Obama jetzt tun?“
    Ich könnte mir vorstellen, Barack Obama würde jetzt ein gutes Buch lesen.

 

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