Todesspiel. Die Nordseite des Herzens: Thriller

Buchseite und Rezensionen zu 'Todesspiel. Die Nordseite des Herzens: Thriller' von Dolores Redondo
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Todesspiel. Die Nordseite des Herzens: Thriller"

Format:Broschiert
Seiten:640
Verlag: btb Verlag
EAN:9783442772780
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Rezensionen zu "Todesspiel. Die Nordseite des Herzens: Thriller"

  1. Exzellent!

    Exzellent und sehr, sehr spannend

    " Das Todesspiel" wurde im Jahre 2019 unter dem Titel: "La Cara Norte del Corazón" auf dem spanischem Markt,veröffentlicht.

    Die Autorin D. Redondo:
    ist auch bei uns in Deutschland schon sehr bekannt und beliebt.
    Sie ist eine der erfolgreichsten Krimiautorinen Spaniens.
    In Deutschland wurde sie auch durch die Verfilmung ihrer "Baztan-Trilogie" bekannt.
    Deutsche Übersetzung: Anja Rüdiger

    Zum Inhalt:
    Es handelt sich hier um die spanische Ermittlerin Amaia Salazar & ihre Erlebnisse als Ermittlerin in den USA.
    Von ihrem Talent als Ermittlerin sehr überzeugt, wird Amaia vom FBI zu Untersuchungen eines besonderen Mordes in New Orleans, hinzugebeten. Amaia fühlt sich dadurch mehr als bestätigt, in ihrer Berufswahl & dessen Ausführung.
    Nicht jeder FBI-Mitarbeiter ist von Amaias Persönlichkeit und beruflichen Fähigkeiten begeistert.
    Die momentane, unglaubliche Mordserie zwingt das Team, über jedwede mitmenschliche Animositäten hinwegzusehen und gemeinsam den Mörder zu suchen & zufinden.
    Und all das,während sich das Sturmtief "Katrina" unaufhaltsam, New Orleans nähert...

    Mein persönlicher Eindruck

    Erzählweise, Personen, Aufbau,Finale:
    Ich kannte die Autorin bisher durch die Verfilmung der "Baztan-Triologie".

    Mein erster Eindruck von dem Coverbild:
    Dunkel, geheimnisumwoben und ein vermitteltes Gefühl der Schwere.
    Der Blick auf einen dunkelgrünen Baumstamm inmitten eines sehr düsteren Waldes.
    Ich bin nun gespannt, ob das Gefühl der Bedrohung & Schwere sich während des Lesens, weiter verfestigen wird...

    Die Erzählweise ist gekennzeichnet durch einen sehr sorgfältigen Aufbau und detaillierte Vorstellung aller Protagonisten.
    Sie sind greifbar und nachvollziehbar erklärt.
    Die gesamte Entwicklung der Ereignisse sowie die Rückblicke in die Familienergnisse Amaias, werden so klar erzählt, dass ich mich mit Leichtigkeit, immer weiter, in die spannende Geschichte hineinfühlen möchte und auch kann.
    Es entwickelt sich schnell ein Lesefluss, welcher ungern gestört oder unterbrochen werden möchte.
    Das Buch hat mich voll in seinen Bann gezogen.
    Amaia als Hauptprotagonistin punktet durch absolut menschliche Ecken & Kanten.
    Das über 600 Seiten starke Buch lässt keinerlei Langeweile aufkommen.
    Ich freue mich immer wieder zu der außerordentlich spannenden wie ungewöhnlichen Geschichte zurückzukehren.
    Das Finale wurde genauso sorgfältig konsturiert wie die gesamte Erzählung.
    Ich lege das Buch begeistert zur Seite.

    Zusammenfassung:
    Ein gekonnt spannend und logisch konstruierter Thriller, der einige Überraschungen bereit hält.

    Fazit:
    Ich empfehle diesen außergewöhnlich guten Thriller mittels einer 5*Lesesternbewertung.
    Ein Buch, das konsequent unterhält und so manche perfide, menschliche Einblicke erlaubt...
    Es ist bisher eines meiner Lieblingsbücher 2022.

    Deutsche ISBN: 978-3442772780 ( 22.09.2022)
    Spanische Übersetzung:La cara norte del corazón(ISBN):978-8423356355
    Spanischer Verlag: Ediciones Destino
    Verlag:btb Verlag
    Seitenzahl:640

    Vielen Dank für das Leseexemplar.

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Elternhaus: Thriller

Buchseite und Rezensionen zu 'Elternhaus: Thriller' von Jennifer Mentges
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Elternhaus: Thriller"

Format:Broschiert
Seiten:416
EAN:9783651025554
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Rezensionen zu "Elternhaus: Thriller"

  1. 4
    10. Aug 2022 

    Spannendes Thema

    Eine seit Jahren im Hamburger Westen leerstehende Villa fasziniert den Barpianisten Tobias Hansen. Von dem Haus ist auch Yvette Winkler begeistert, die ihren Mann überzeugt das in der Nähe des Elbstrands gelegene Anwesen zu kaufen. Jeden Abend verfolgt Tobias Hansen das Geschehen am geheimnisvollen Haus: das Einziehen und später das Leben der Familie Winklers dort. Zuerst bringt er den Kindern nur das Klavierspiel bei, bald aber wurde er zum nicht immer willkommenen Dauergast im Haus. Bis die Situation eskaliert.

    Es war die vielversprechende Beschreibung der Handlung, die meine Neugier auf das Buch erweckte. Ein leerstehendes Haus voller Geheimnisse, eine junge Frau, die um jeden Preis es erwerben will, ein Barpianist, der das Anwesen beobachtet und später am Leben der fremden Familie unbedingt teilnehmen will. Auch die täglich wachsenden Probleme in der Ehe der Winklers und Yvettes merkwürdige Freundschaft mit Melanie sind interessant.

    Aber der Einstieg in die Handlung ist zäh, erschwert durch die detaillierten Beschreibungen der Protagonisten, deren Beziehung zueinander zuerst nicht ersichtlich ist. Die Spannung, die nach ungefähr einem Drittel aufgebaut wurde, flacht ständig ab. Dies ist unter anderen den vielen genauen Schilderungen der jeweiligen Schauplätze zu verdanken, die zwar bildhaft wirken, aber der spannenden, bedrohlichen Atmosphäre zu viel Platz nehmen. Auch der Schreibstil der Autorin hat mich nicht überzeugt; zu umständlich, zu langatmig, zu reserviert.

    Nichtdestotrotz habe ich den Thriller mit großem Interesse gelesen, denn auf die Lösung des Rätsels war ich sehr gespannt. Zwar war einiges vorhersehbar, doch das Finale hat für manche Überraschungen gesorgt.

    FAZIT: ein Psychothriller mit interessantem Handlungsplot, sorgfältig skizzierten Charakteren, wenig Spannung, jedoch lesenswert!

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Monster: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Monster: Roman' von Kurt Palm
NAN
(0 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Monster: Roman"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:304
EAN:9783552063945
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Die Knochenleser

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Knochenleser' von Thomas Wörtche
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Knochenleser"

Format:Broschiert
Seiten:373
EAN:9783518472361
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Rezensionen zu "Die Knochenleser"

  1. 4
    31. Jul 2022 

    Der Schöne

    Auf den ersten Blick könnte er als gescheitert gelten. Michael „Digger“ Digson war ein hervorragender Schüler, dessen Großmutter das Geld für eine weiterführende Schulbildung fehlte. Nun lungert er in der Stadt rum, wo er vom örtlichen Polizeichef aufgelesen wird. Erstaunlicherweise steht dieser in nicht hinter Gitter, sondern überredet ihn sanft, aber energisch, in den Polizeidienst einzutreten. Digger erweist sich als schlauer Ermittler, der allerdings auch unter den Kollegen mal aneckt. Als dann auch noch K. Stanislaus an der Dienststelle auftaucht, um ihre Arbeit aufzunehmen, kommt einiges ins Rollen. Besonders im Fall des Verschwindens des jungen Nathan, der dem alten Chief Chilman immer sehr am Herzen lag.

    Ein Insel der Kleinen Antillen als Ort der Handlung ist aus europäischer Sicht doch mal etwas ganz anderes. Auch wenn die Landschaft für die Handlung nur von untergeordneter Bedeutung ist. Dreh- und Angelpunkte sind Digger, der eine forensische Ausbildung in Groß Britannien erhalten hat, und seine Kollegin Stanislaus, die mehr in der Inselkultur verwurzelt ist. Als Team ergänzen sie sich bestens, beide gleichsam intuitiv, offen für Neues, aber mit unterschiedlichen Denkansätzen. Auch für Michael gibt es einen Fall, der ihn nicht loslässt, das Verschwinden, ihr zu vermutender Tod in den Unruhen des Jahres 1999. Doch in diesem ersten Fall begibt er sich daran, den ungelösten Fall seines Mentors zu lösen.

    Das Setting auf einer von hier aus weit entfernten Insel regt erstmal die Phantasie an und den Wunsch, etwas nachzulesen über die Antillen und auf der Karte zu schauen, wo das ungefähr sein könnte. Die Bilder, auf die man dabei stößt, laden wirklich dazu ein, der Weltlage zu entfliehen, wenigstens Gedanklich. Was man sich schon fragt, wieso hat Chilman das Rätsel um Nathans Verschwinden nicht gelöst. Sicher gehen Digger und Stanislaus mit frischen Überlegungen ans Werk, aber so wie Chilman geschildert wird, hätte man ihm das auch zutrauen können. Oder wollte er einfach einen oder zwei geeignete Nachfolger installieren? Sei es drum, der Fall ist unterhaltsam. Man bekommt einen kleinen Einblick in die Mentalität der Inselbewohner und für einen ersten Band einer Reihe, in der die handelnden Personen vorgestellt werden und ihr Rahmen umrissen wird, erscheint dieser Kriminalroman sehr gelungen.

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