Sturm über der Eifel: Eifel Krimi

Buchseite und Rezensionen zu 'Sturm über der Eifel: Eifel Krimi' von Katja Kleiber
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Sturm über der Eifel: Eifel Krimi"

Format:Taschenbuch
Seiten:224
Verlag: Emons Verlag
EAN:9783740809164
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Rezensionen zu "Sturm über der Eifel: Eifel Krimi"

  1. Der Tote vom Goloring

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 28. Nov 2020 

    Am Goloring, auch Eifel-Stonehenge genannt, lehnt ein Toter am Stamm einer Eiche, er ist barfuß und in Fellkleidung. Kein Ötzi, sondern Leonhard Schmidt, Naturkundler, Esoteriker und selbsternannter Schamane. Ein seltsamer Fall für Kommissarin Tanja Marx, zur Unterstützung holt sich sie sich Dorfsheriff Peter Claes. Der ist zwar behäbig – um es nett auszudrücken – und meist in Gedanken an eine nächste Eroberung, aber kennt sich aus mit dem Dorfgefüge und den Eiflern.

    Die beiden offiziellen Ermittler können wenig Sympathiepunkte verbuchen. Tanja ist einfach kein Landmensch, bei ihr muss es schnell gehen und genauso schnell bildet sie sich ihre Meinung. Dabei ist sie im Augenblick auch privat sehr abgelenkt, ihr Bruder, ein BW-Soldat, kehrte schwerverwundet aus Afghanistan zurück und Claes hat meist eh nur sein nächstes Date im Kopf.

    Für Ella Danz scheint der Mordfall in ihrem Dorf wie ein Déjà vu. Sie ist nach einem Burnout in die Eifel gekommen um wieder zu sich selbst zu finden hat sich inzwischen als „Kräuterhexe“ schon einen Namen in der Umgebung gemacht. Sie kannte Leonhard von einer kurzen Begegnung und fühlte sich von ihm angezogen, eine verwandte Seele, wie ihr schien. Nun beginnt sie, wie schon beim letzten Fall, in den sie involviert war, auf eigene Faust zu ermitteln. Denn der harschen, kurz angebunden Tanja Marx und dem bequemen Claes traut sie nicht. Die Spuren sind weit verzweigt, war Leonhard als engagierter Naturschützer dem neuen Energieriesen im Weg?

    Auch in ihrem zweiten Fall lässt Katja Kleiber der Eifel und ihren Bewohnern breiten Raum. Sie schildert die Landschaft, die Menschen und ihre Befindlichkeiten. Das lässt die Umgebung ihres Krimis sehr deutlich werden und gibt einen schönen Rahmen. Ella Danz ist eine Sympathieträgerin, wie sie ihr neues Leben eingerichtet hat, gefällt mir. Sie wirkt zwar immer noch ein wenig angeschlagen, aber man spürt, dass sie in der Eifel geerdet ist. So gelingt es ihr so manche Spur zu finden, die die Polizei nicht verfolgte. Allerdings bringt sie sich auch in Gefahr, wie ein Überfall auf sie bestätigt.

    Ein wenig mehr Tempo hätte dem Krimi zwar nicht geschadet, trotzdem habe ich das Buch ganz genussvoll gelesen. Katja Kleiber schreibt unterhaltsam und flüssig, verliert sich dann doch manchmal ein längeren Beschreibungen oder Nebensächlichkeiten. Das trägt aber durchaus zum Lokalkolorit bei. Ich würde den Krimi fast gemütlich nennen, ohne einen negativen Eindruck erwecken zu wollen.

    Der Plot wurde sehr schlüssig und in manchen Teilen auch sehr überraschend aufgeklärt, ein stimmiges Ende für diesen Eifelkrimi.

 

brandfall: Mainhattan Krimi Band 10

Buchseite und Rezensionen zu 'brandfall: Mainhattan Krimi Band 10' von Dietmar Cuntz
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "brandfall: Mainhattan Krimi Band 10"

Format:Taschenbuch
Seiten:160
EAN:9783958763821
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Rezensionen zu "brandfall: Mainhattan Krimi Band 10"

  1. Glückskekse und ein Mord

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 26. Nov 2020 

    Pepe Socz wird mitten in seiner Fahrradtour zu einem Brandfall mit Todesfolge gerufen . Das Haus in Frankfurt am Main steht im Lerchesbergring wo überwiegend Villen stehen . Mit seinen Nachbarn verstand sich Herr Kirch , das Opfer , nicht besonders gut . Auch sonst hatte er mehr Feinde als Freunde . War es Brandstiftung ? Oder doch Suizid ? Die Ermittler stehen vor einem Rätsel .

    Da die einzelnen Kapitel recht kurz gehalten sind , macht das ganze nochmals interessanter . Der Spannungsbogen selbst ist ausgewogen und erhöht sich ab der Buchmitte stetig . Die Protagonisten sind glaubwürdig und da ich die ersten drei Bände kenne , haben sie sich definitiv weiterentwickelt . Sie passen auch sehr gut ins Buch hinein . Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen , außerdem bin ich zügig durch diesen Krimi gekommen . Der Autor erzählt bildhaft und geht auch ins Detail .

    Fazit : Da sich die Handlung in Frankfurt am Main abspielt , bekam ich einen recht guten Eindruck von dieser Stadt . Das Cover zeigt einen Teil eines Hauses aus dem Feuer quillt . Es passt zum Inhalt . Dieser Krimi lebt von seinen Ermittlungen . Das Team um Pepe Socz sind sehr bemüht und engagiert. Was mir besonders gut gefällt , es geht ab und zu in das Privatleben der Polizisten hinein . Und da stehen unter anderem Menschen mit Behinderungen im Vordergrund . Diese Brücke hat der Autor sehr gut hinbekommen . Dieses 10 . Band einer bisher zehnteiligen Reihe ist in sich abgeschlossen aber der Schluss lässt offen wie es weitergeht . Ich finde es ist eine gute Reihe in dem Pepe Socz im Mittelpunkt steht .

 

Wittgensteiner Schatten: Kriminalroman

Buchseite und Rezensionen zu 'Wittgensteiner Schatten: Kriminalroman' von Sandra Halbe
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Wittgensteiner Schatten: Kriminalroman"

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:192
Verlag: Emons Verlag
EAN:9783740809546
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Rezensionen zu "Wittgensteiner Schatten: Kriminalroman"

  1. Geständnis eines Mörders

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 25. Nov 2020 

    Die Rückkehr ins Elternhaus ist für Caroline König ein Scheitern. Nach einer indiskutablen Fehleinschätzung von ihrer Dienststelle, dem BKA einstweilen beurlaubt, bezieht sie ihr ehemaliges Mädchenzimmer. Bad Laasphe hat sie nach dem Tod des Vaters überstürzt verlassen, genau so überstürzt wie sie ihre Beziehung zu Alex beendete.

    Der letzte Fall des Vaters war die Überführung des Serienmörders Robert Hellmar, allerdings wies der Fall viele Fragen auf und nur den letzten Mord an Hellmars Frau konnte im Caros Vater nachweisen. Nun will der totkranke Häftling mit Caro sprechen und sie steigt in den alten Fall ihres Vaters ein.

    Der Krimi ist sehr interessant aufgebaut und rollt Motiv und Fall von hinten auf. Denn Caro kann sich auf ausführliche Notizen und Akten stützen, doch allmählich schleicht sich ein Zweifel ein. War das wirklich alles so glasklar, wie ihr Vater es beschrieb oder könnte er womöglich Spuren übersehen haben? Zudem findet sie die Person Hellmar trotz anfänglicher Abscheu interessant und sie geht auf ihn ein. Für jedes Detail, das er ihr erzählt, gibt sie ein wenig von sich preis. Das wird zu einem fesselnden Katz und Maus Spiel.

    Ich fand diesen Plot sehr spannend aufgebaut und merkte, dass es mir wie Caro ging. Allmählich wuchs in mir die Sympathie für den Täter und es kamen Zweifel an der Ermittlung auf.

    Die Figuren – allen voran – Caro, haben mir sehr gut gefallen. Ihre Persönlichkeiten wurden vielschichtig angelegt und wirkten sehr authentisch auf mich. Oft finde ich Ermittler, deren Privatleben den Fall überlagern, nervig. Aber hier gehörten die privaten Ereignisse um Caro und vor allem die Ermittlungen ihres Vaters ganz unmittelbar zur Geschichte und das fand ich sehr reizvoll.

    Den Schreibstil der Autorin fand ich lebendig und flüssig zu lesen. Ihr gelingt es, den Spannungsbogen gleichmäßig hochzuhalten und damit hat sich mich von der ersten Seite an gepackt. Caro König hat auch in Bad Laasphe Potential für weitere Fälle.

    Auch dieses Mal ist dem Emons Verlag mit dem Titelfoto ein stimmiges Cover gelungen. Mit den erleuchteten Fenstern wirken die Fachwerkfassaden geheimnisvoll, das passt zum Thema, denn auch im Roman lauern hinter schönen Fassaden Geheimnisse.

 

Butterblumenträume (Frauenromane im GMEINER-Verlag)

Buchseite und Rezensionen zu 'Butterblumenträume (Frauenromane im GMEINER-Verlag)' von Christine Rath
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Butterblumenträume (Frauenromane im GMEINER-Verlag)"

Format:Taschenbuch
Seiten:470
EAN:9783839212738
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Rezensionen zu "Butterblumenträume (Frauenromane im GMEINER-Verlag)"

  1. Liebe und mehr...

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 22. Nov 2020 

    Maja Winter lebt mit ihrer Tochter in Überlingen am Bodensee. Sie ist mit dem Erben eines großen Weingutes liiert und beruflich erfolgreich. Alles läuft in geordneten Bahnen, doch wirklich glücklich ist sie nicht. Eines Tages entdeckt sie ein malerisches Haus am See und träumt davon, dort ein kleines Café zu eröffnen. Ihre neue Freundin, die alte und lebenskluge Nachbarin Frieda, ermuntert sie, ihren Traum zu verwirklichen. Als Maja schließlich ihren Job verliert und sich in den Gärtner des Hauses verliebt, wird ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt und sie steht vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens…

    Das Cover weckt Sehnsüchte - jedenfalls bei mir. Nach Sonne, Farben, Unbeschwertheit und Träumen. Der Titel passt dazu, und auch wenn ich Liebes- oder Frauenromane eher selten lese, reizte mich dieser Roman. Letztlich bekam ich, was zu erwarten war - aber ich weiß jetzt auch wieder, weshalb dieses Genre nicht zu meinen Favoriten gehört...

    Da wären zum einen die Klischees, die hier so fleißig bedient werden. Vor allem die Rollenklischees. Maja Winter wird einerseits als toughe 39jährige alleinerziehende und mit beiden Beinen fest im Leben stehende Frau gezeichnet, andererseits ordnet sie sich selbstverständlich dem Mann an ihrer Seite unter, freut sich, wenn er als vielbeschäftiter Winzer und Betreiber eines erfolgreichen Weinguts überhaupt mal Zeit für sie hat, hört sich seine Belange an und äußert selbst kaum Wünsche, wird anhänglich wenn sie etwas getrunken hat und sorgt sich stets, ob ihr Aussehen zu den verschiedenen Anlässen passt.

    Überhaupt: Mode. Diesem Aspekt wird hier viel Raum gegeben. Ständig wird detailliert erläutert, welches Ensemble Maja trägt - oder ihre Tochter, ihre Mutter, die weiblichen und überheblichen Familienmitglieder ihres Freundes, ihre Freundinnen, ihr Freund... Ärgs, es war mir einfach zu viel. Ich muss nicht ständig auf dem Laufenden gehalten werden, welches Blüschen zu welchen Ohrringen, welche Tasche zu welchen Schuhen passt. Handlung und Charaktere sollten für mich im Vordergrund stehen. Aber hier werden tatsächlich Mode und Ansehen miteinander verknüpft. Beispiel gefällig?

    "Ich weiß schon, dass Nini sich benehmen kann. Ich wollte nur, dass sie besonders hübsch aussieht, damit ihr Marcus auf sie stolz sein kann..."

    Das geht für mich gar nicht. Etwa ein Viertel des Buches musste ich lesen, bis ich das Gefühl hatte, in der Geschichte anzukommen - oder eigentlich auch, bis die Geschichte wirklich anfing. Alles andere war ein oberflächlich-behäbiger Einstieg. Danach begann Maja sich zu entwickeln, auch einhergehend mit neuen Bekanntschaften. Diese Entwicklung hat mir letztlich gefallen, auch wenn sie recht vorhersehbar verlief. Das ist aber wohl dem Genre geschuldet und darf daher nicht überraschen.

    Maja findet ihr Traumhaus, eine neue Freundin, eine neue Liebe. Natürlich alles mit vielen Hindernissen und Umwegen, aber am (glücklichen) Ende besteht von Anfang an wohl kein Zweifel. Und das betrachte ich mal nicht als Spoiler, denn diese Romane sind nun einmal so aufgebaut...

    Das Ende fand ich dann wie erwartet, allerdings angesichts der zeitweise doch auch etwas langatmig anmutenden Erzählung (es gab doch für mein Empfinden einige Längen...) etwas überstürzt. Ich habe gesehen, dass es noch einen zweiten Teil gibt, aber das Ende hätte ich mir trotzdem etwas ausführlicher gewünscht.

    Alles in allem: Nett für zwischendurch, aber man darf sich an Klischees und einer vorhersehbaren Handlung nicht stören.

    © Parden

 

Die Voliere (Frankfurt-Trilogie)

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Voliere (Frankfurt-Trilogie)' von  Marc-Oliver Bischoff
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Voliere (Frankfurt-Trilogie)"

Format:Taschenbuch
Seiten:411
Verlag: Grafit Verlag
EAN:9783894254209
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Rezensionen zu "Die Voliere (Frankfurt-Trilogie)"

  1. Die Voliere

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 22. Nov 2020 

    Was findet man eigentlich alles für Schätzchen in seinem Bücherregal, welche man noch nicht gelesen hat. Dies war dann ohne Zweifel genau so ein Fall.
    Das Buch gibt einen Einblick in die psychische Lage der Hauptpersonen. Es zeigt wie Schwerverbrecher ticken (können). Es thematisiert ihre Ängste vor der Freiheit. Diese werden sehr schnell deutlich in dem, wie sie sich gegenüber Nora verhalten; insbesondere bei ihrem ersten Gespräch, wo sie mehr oder weniger deutlich sagen, dass sie eigentlich nicht aus dem Gefängnis raus wollen, da sie so oder so niemand haben will.
    Aber wie wir wissen, gibt es das Urteil des EuGH, wegen genau dieser nachträglichen „lebenslänglichen Sicherungsverwahrung“, also mussten diese Menschen aus dem Gefängnis raus, ob sie wollten oder nicht.
    Es begann eine Jagd der Journalisten und der Menschen in unserem Land auf diese Verbrecher, so dass diese nie eine wirkliche Chance hatten, egal ob dies nun in Frankfurt in einem alten abbruchreifen Altenheim war oder ob es in einem Dorf im Spessart war. Niemand wollte sie wirklich haben.
    Wie wir dies heute auch öfter erleben, kommen dann auch die Rechten in Deutschland immer wieder schnell zum Vorschein. In diesem Falle beauftragt sie dann auch noch der Ortsvorsteher, da er unbedingt sein Elternhaus wieder haben will, in dem gerade die drei Schwerverbrecher wohnen.
    Meine Meinung zu diesem Buch ist ganz klar. Man sollte es einfach lesen. Es gibt einen tiefe Einblicke in die menschliche Psyche und geht dadurch unter die Haut. Die Taten werden so angerissen, dass man sich vorstellen kann, was passiert ist, aber sie werden nie so beschrieben, dass man alles erfährt, was eine gewisse Tiefe erzeugt, zumindest was meine eigene Fantasie betrifft.
    Das Buch zeigt auch auf, wie schnell wir uns von einer Stimmungsmache beeinflussen lassen. Auf einmal sehen wir uns mit Mistgabeln und anderen Waffen gegen Verbrecher vorgehen, oder wie momentan in unserem Land gegen Asylanten, ohne dass man den Menschen eine wirkliche Chance einräumt. Sehr treffend ist auch der Monolog von Andris aus dem Buch Andorra von Max Frisch, welcher in diesem Buch zitiert wird nämlich: „Ich wollte es nicht wahrhaben, was sie mir sagten, aber es ist so. Sie haben mich mit Stiefeln getreten, und es ist so, wie sie sagen: Ich fühle nicht wie sie. Und ich habe keine Heimat.“
    Wie wäre es denn, wenn wir Menschen eine zweite Chance geben, egal welcher Hautfarbe und egal was sie angestellt haben. Eine richtige Chance - und nicht nur Lippenbekenntnisse.

 

Die Stimme: Thriller. Was wäre, wenn deine smarten Geräte mehr wissen, als dir lieb ist?

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Stimme: Thriller. Was wäre, wenn deine smarten Geräte mehr wissen, als dir lieb ist?' von S. K. Tremayne
NAN
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Inhaltsangabe zu "Die Stimme: Thriller. Was wäre, wenn deine smarten Geräte mehr wissen, als dir lieb ist?"

Format:Broschiert
Seiten:400
Verlag: Knaur HC
EAN:9783426227381

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