Die Chiffre (Ein Arne-Stiller-Thriller)

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Chiffre (Ein Arne-Stiller-Thriller)' von Elias Haller
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Inhaltsangabe zu "Die Chiffre (Ein Arne-Stiller-Thriller)"

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:407
Verlag: Edition M
EAN:
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Rezensionen zu "Die Chiffre (Ein Arne-Stiller-Thriller)"

  1. Verschlüsselte Nachrichten eines Mörders

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 01. Jan 2022 

    Der berühmte Violinist Maximilian Anderlecht stürzt aus dem achten Stock. Da sich in seinem Mund ein Zettel mit einer verschlüsselten Nachricht befindet, ist es ein Fall für Arne Stiller, den Kryptologen der Mordkommission Dresden. Stiller findet heraus, dass es eine Verbindung zu einem ungeklärten Mordfall aus der Vergangenheit gibt. Doch es bleibt nicht bei diesem einen Mordfall und Arne Stiller gerät unter Zeitdruck, denn der Täter hat noch einiges vor.
    Elias Haller schreibt sehr packend, kurze Kapitel und Perspektivwechsel sorgen für Spannung und Tempo. Dies ist der zweite Fall, in dem die Fähigkeiten des Kryptologen Arne Stiller gefragt sind.
    Mit Arne Stiller hat der Autor einen eigenwilligen Charakter geschaffen. Wirklich sympathisch ist mit Arne Stiller nicht, trotzdem gefällt er mir als Ermittler. Er ist ein beharrlich und bleibt dran, auch wenn es scheinbar aussichtslos wird. Wann immer es angebracht ist oder nicht, gibt Stiller Weisheiten von Armakuni zum Besten. Er ist nicht freundlich zu seinen Mitmenschen, ganz gleich um wen es sich handelt. Das bekommt sogar seine Kollegin Inge Allhammer zu spüren, die auch ihre Probleme hat. Dann gerät Inge in Gefahr und Stiller gerät unter Zeitdruck, um sie zu retten. Aber auch die anderen Personen sind gut dargestellt.
    Die Ermittlungen führen in die Vergangenheit und es gibt immer wieder Wendungen, die dafür sorgen, dass die Spannung hochgehalten wird. Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, wer der Täter ist.
    Mich hat dieser spannende Thriller wieder gut unterhalten und ich bin schon gespannt auf den nächsten Fall.

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Die Nacht des Feuers: Ein Fall für Ann Lindell

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Nacht des Feuers: Ein Fall für Ann Lindell' von Kjell Eriksson
2
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Inhaltsangabe zu "Die Nacht des Feuers: Ein Fall für Ann Lindell"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:449
EAN:
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Rezensionen zu "Die Nacht des Feuers: Ein Fall für Ann Lindell"

  1. Potential verschenkt

    bewertet:
    2
    (2 von 5 *)
     - 05. Jan 2022 

    Dieser 10. Band der Lindell-Serie wurde im November 2021 auf dem deutschen Markt veröffentlicht.

    Der Autor: Kjell Eriksson wurde 1953 in Schweden geboren und fand lange Zeit als Gärtner seine Berufung. Besonderes Engagement zeigt er auch mit seienr politischen Arbeit. Er was in unterschiedlichen Parteien tätig. Über die Jahre hat er sich dann dem Schreiben zugewand. Aus Schweden stammend wurde, wie schon fast erwartet, das Krimanlroman Genre das, dem er sich widmete.

    Sein Hauptaugenmerk liegt auf der detaillierten Charakter- & Landschaftsbeschreibung, mittels eines ausgewogenen Prosa-ähnlichem Sprachgebrauches.

    Zum Inhalt:

    In einer kleinen Ortschaft in Schweden fällt die örtliche Schule Brandstiftung zum Opfer. Als wäre das nicht schon schlimm genug, werden auch Tote gefunden. Die ex-Polizistin Ann Lindell lebt in dem Ort und arbeitet in einer Käserei. Ihr polizeilicher Spürsinn zwingt sie förmlich, selbst auf die Suche nach den Tätern zu gehen. Dieses wird jedoch von der Dorfgemeinschaft ebenso wie von ihren ehemaligen Kollegen nicht gern gesehen. In Folge muss sich Ann nicht nur mit der Ablehnung sondern auch mit den Eigenarten der Landbevölkerung auseinander setzen. Kruz nach Aufnahme der Ermittlungen wird Ann bedroht.

    Das Cover: die Momentaufnahme an einer am ruhigen Fjord, gelegenen grünen Hütte, vermittelt ein deutliches "Schweden-Gefühl.

    Meine persönliche Leseerfahrung:

    Sprachgebrauch, Übersetzung und Spannungsaufbau

    Im gesamten Buch gibt es wiederkehrende Übersetzungsschwächen. Mitunter konnte ich die dahinter stehende Bedeutung, nicht erraten und muss im Wörterbuch nachschlagen. Meine fraktionierten schwedischen Sprachkenntnisse helfen, die teilweise auftretende Verwirrung aufgrund der Art der Umwandlung ins Deutsche, zu kompensieren.

    Der teilweise beobachtete Spannungsaufbau wurde meistens leider nicht zu Ende geführt.

    Zusammenfassung:

    Die Erzählung hat viele wirklich aktuelle Probleme unserer Gesellschaft und im Besonderen der schwedischen aufgezeigt.

    Das ergab ein großesThemen - Spektrum um eine spannende Geschichte zu entwickeln.

    Leider ist, aufgrund der ausschweifenden Beschreibungen örtlicher Besonderheiten und detaillierten Schilderungen der agierenden Persönlichkeiten, die Spannung verpufft.Das wirklich große Potential wurde hier verschenkt.

    Fazit: Ein schwedischer Gesellschaftsroman mit wenigen spannenden Einstreuungen & ausgeprägten Übersetzungsschwächen. Die Punkteverteilung wie folgt:

    Cover: 3 Sterne

    Spannung: 1 Stern

    Tempo: 2 Sterne

    Charaktere: 2 Sterne

    Erzählung: 2 Sterne, aufgrund der Übersetzungsschwächen

    Daraus ergibt sich eine Gesamtbewertung von 2 Sternen.

    ISBN: 978374663218
    Umfang:445 Seiten
    Verlag:Aufbau TB

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Auf den Schwingen des Blutes (Libby Whitman 9)

Buchseite und Rezensionen zu 'Auf den Schwingen des Blutes (Libby Whitman 9)' von Dania Dicken
5
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Inhaltsangabe zu "Auf den Schwingen des Blutes (Libby Whitman 9)"

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:311
Verlag:
EAN:
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Rezensionen zu "Auf den Schwingen des Blutes (Libby Whitman 9)"

  1. Blutiges Ritual um selbst erlöst zu werden

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 07. Okt 2021 

    "Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige." (Leonardo da Vinci)
    Drei Monate nach Libbys Trauma bei ihrem letzten Fall nimmt sie ihren Dienst in Quantico wieder auf. Noch immer plagen sie die Folgen und Albträume, jedoch durch die Therapie hat es sich deutlich gebessert. Dazu gibt ihr Owen Halt und Julie Thornton, die neu in ihrem Team beim FBI ist, hilft ihr ebenfalls. Doch dann erschüttert Seattle ein brutaler Mord, weshalb man das FBI ruft. Es wurde die Leiche einer Frau gefunden, die teils gehäutet und lebendig zu Tode gefoltert wurde. Dem FBI Team ist schnell klar, das hier war erst der Anfang. Für Libby wird dieser Fall zur Bewährungsprobe, ob sie schon so weit ist, wieder ihren Dienst zu tun. Zudem wird er zur Belastungsprobe für ihre Ehe werden. Den Owen erhofft langsam wieder Normalität, was allerdings nicht so einfach ist. Besonders bedenklich ist das er ihr untersagt, sich in Seattle mit ihrem Ex-Freund Kieran zu treffen. Wird sich Libby daran halten?

    Meine Meinung:
    Der neuste Band der Libby-Whitman-Reihe wird für den Leser wieder zu einem blutigen und brutalen Fall. Es geht um eine Ritualtat, wie man es von den alten Wikingern her kennt. Bei dieser Hinrichtungsform wird das Opfer bei lebendigem Leib gefoltert. Ob es diese Folter wirklich gab, weiß man nicht sicher. Außerdem entfernt der Mörder nach dem Tod den Opfern noch ein Stück Haut. Für das FBI ist dieser Fall einer der brutalsten seit Langem, die selbst so einen erfahrenen Chef wie Nick Dormer an seine Grenzen bringt. Für Leser mit schwachen Nerven ist diese Folge wahrlich nichts. Schon alleine die Vorstellung, wie so eine Folter jemand über sich ergehen lassen muss, lässt mich erschaudern. Wie immer bin ich froh, dass die Autorin diese Prozedur hier nicht zu detailliert ausführt. Schon alleine meine Bilder im Kopf reichen mir. Zudem kommt ab dieser Folge mit Freundin Julie Thornton eine neue Agentin ins Team. Sofort spüre ich, dass es ab jetzt anders wird, den die zwei sind ein wahrlich eingefleischtes Team und harmonieren wirklich gut miteinander. Julie ist zwar bisher eher die Theoretikerin der beiden, die den Täter in ihre Seelen und Köpfe blicken kann. Libby dagegen ist mehr die toughe Praktikerin, die immer an der Front ist und ihren Kopf riskiert. Dadurch ergänzen sie sich zwar, können aber allerdings auch gegenseitig voneinander lernen. Dies kann man hier in diesem Band schon sehr gut feststellen. Die flüssigen, spannenden Kapitel fliegen beim Lesen nur so dahin und ich leide diesmal besonders mit Owen, der durch Libbys Einsatz sehr unter Verlustängsten leidet. Wie es scheint, hat der Serienmörder Bailey nicht nur Libbys Leben traumatisiert, sondern ebenso Owens. Die Waagschale zwischen Kriminalfall und Privatleben halten sich hier wieder einmal schön in Grenzen. Etwas Besonderes ist das Treffen mit Ex-Freund Kieran, der deutlich erwachsener und reifer geworden ist. Wieder zeigt uns die Autorin ihre gesamte Bandbreite der Psychologie und Traumatologie und lässt und in die Gedanken und Gefühle von Ermittlern und Täter blicken. Allerdings würde ich jedem Leser zum besseren Verständnis raten, diese Reihe von Beginn an zu lesen. Von mir gibt es dafür natürlich 5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Mausetot im Mausoleum

Buchseite und Rezensionen zu 'Mausetot im Mausoleum' von Lotte Minck
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3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Mausetot im Mausoleum"

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:270
Verlag:
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Rezensionen zu "Mausetot im Mausoleum"

  1. Lorettas bislang persönlichster Fall...

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 11. Nov 2021 

    Die schlagfertige Loretta Luchs, die an einer Hotline arbeitet, und ihre ebenso liebenswerten wie schrägen Freunde stolpern wieder in einen Kriminalfall, der Loretta dieses Mal ganz besonders nahe geht. Denn Loretta bläst Trübsal. Seit Pascal weg ist, leidet sie unter akutem Liebeskummer. Damit sie nachts nicht allein ist, übernimmt sie die Spätschichten im Callcenter. Was die Lage auch nicht besser macht. Immerhin teilt sie ihr neues Hobby, die Fotografie, mit dem netten und obendrein gut aussehenden Stefan. Ob er derjenige ist, der ihr die mysteriösen Blumengrüße schickt?

    Loretta verabredet sich mit ihm zur Motivjagd auf einem alten Friedhof und findet ihn im Kerzenschein liegend im Mausoleum, leider mausetot. Schon wieder eine Leiche in Lorettas Umfeld – auch Kommissarin Küpper ist nicht begeistert. Aber wenigstens haben die sympathische Astrologin Stella Albrecht und ihre verdrehte wahrsagende Tante mit ihren Vorhersagen irgendwie doch recht gehabt. Loretta hält sich diesmal aus den Ermittlungen raus – bis Pascals Auto von der Straße gedrängt wird und sie erkennen muss, dass ihr Rosenkavalier ein verrückter Stalker ist, der auch über Leichen geht, um seine Angebetete ganz für sich zu haben…

    Bereits zum neunten Mal gerät Loretta Luchs hier in kriminalistisches Fahrwasser. Diesmal ganz persönlich und ganz gewiss gegen ihren Willen. Denn sie ist selbst involviert und hätte lieber, dass die Polizei die Sache regelt. Da schickt ihr jemand ständig Blumengrüße, die geheime Botschaften beinhalten, ein Bekannter von ihr wird ermordet, und ihr Pascal - Trennung hin, Trennung her - wird von der Straße abgedrängt. Da will jemand etwas von Loretta - aber sie hat eben absolut keine Idee, wer das sein könnte...

    Dies ist wohl Lorettas bislang persönlichster Fall. Nicht nur dass sie unter Liebeskummer leidet und ihre Freunde sich um ihr Seelenheil sorgen - nein, da kommt plötzlich noch ein Stalker ins Spiel, der es ernster meint als Loretta es anfangs wahrhaben will. Sie will doch einfach nur ihre Ruhe. Oder sich zumindest von dem Gedankenkarussell um Pascal und ihre verlorene Liebe ablenken. Ist das denn zu viel verlangt? Offenbar ja, denn die Umstände drängen die 40Jährige wieder in einen Kriminalfall - und damit letztlich in ein wahrhaft gefährliches Wasser...

    Gefallen hat mir, Loretta mal von einer anderen Seite kennenzulernen: nachdenklich, traurig, schlecht gelaunt. Weniger gut dagegen fand ich, dass die anderen bekannten Charaktere diesmal insgesamt doch reichlich zu kurz kommen, die meisten haben bloß einen kleinen Gastauftritt, um dann gleich wieder in der Versenkung zu verschwinden. Diesmal ist Loretta insgesamt doch recht auf sich allein gestellt. Das ist eigentlich nicht Tenor dieser Reihe...

    Nach den ganzen ruhigen, nachdenklichen, nebelverhangen-trüben Kapiteln nimmt der eigentliche Fall dann allmählich an Fahrt auf. Ab da glitt das Ganze für mich dann aber leider derart ins Slapstickhafte, dass ich oftmals nur noch ungläubig mit dem Kopf schütteln konnte. Da hätte ich mir etwas Eleganteres, zumindest aber etwas Glaubhafteres gewünscht. Superwoman ist Loretta jedenfalls eigentlich keine.

    Insgesamt leider kein überzeugender Fall aus der Reihe um Loretta Luchs. Aber ich bleibe trotzdem dran...

    © Parden

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Mörderische Familienbande: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Mörderische Familienbande: Roman' von Anne George
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Mörderische Familienbande: Roman"

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:304
Verlag:
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Rezensionen zu "Mörderische Familienbande: Roman"

  1. Ein guter Cosy-Krimi mit einem bezaubernden Geschwistern

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 17. Okt 2021 

    Patricia Ann und Mary Alice sind Schwestern.Ihr neuestes Hobby ist die Genealogie.Sie verabreden sich mit Meg Bryan einer Ahnenforscherin.Nach einem Mittagessen mit Meg springt diese einige Minuten später aus dem neunten Stock des Gerichtsgebäudes.War es Selbstmord oder wurde sie gestoßen?Die zwei unterschiedlichen Schwestern begeben sich auf Tätersuche.

    Der Schreibstil ist leicht,eher ruhig und bildhaft und ich kam recht zügig durch das Buch.Die Protagonisten sind sympathisch,leicht schräg angehaucht(besonders die Schwestern)und sie passen recht gut in dieses Geschichte hinein.Die Spannung nimmt leicht und stetig zu dabei kommt das humorvolle auch zum Zuge.

    Fazit:Zu Beginn wurde ich mit den verschiedensten Familienmitgliedern bekanntgemacht.Das war mir manchmal etwas zu kompliziert und ich brauchte eine Weile um in die Geschichte hineinzugekommen.Aber nach dem dritten Kapitel wurde es dann um einiges besser.Obwohl es dann im letzten Drittel wieder mit den Namen komplizierter wurde. Die Dialoge zwischen den beiden Schwestern sind zum Teil locker und sehr amüsant.Schwarzer Humor gibt es zwischendurch auch so dass ich auch mal schmunzeln musste. Es wird aus Sicht der Patricia Anne erzählt.Die Autorin lässt sie ohne jegliche Aufregung erzählen das mir aber sehr entgegenkam.Sie erzählt gefühlvoll und mit viel Liebe von ihrer Familie.Nervig fand ich dass Patricia laufend von Schwesterherz geredet hat und nicht den Namen ihrer Schwester genannt hatte.Ihre Schwester Mary ist dagegen ein Unikat aber sie ergänzen sich fantastisch.Das ganze spielt sich in dem schönen Birmingham ab und handelt vom erforschen der Ahnen,Urahnen und den Stammbäumen im allgemeinen und insbesonderem.Dabei kommt das fast schon turbulente Familienleben der beiden nicht zu kurz.Dieser Cosy-Krimi ist der dritte Band einer achtteiligen Reihe.Ich kenne die Vorgängerbücher nicht trotzdem bin ich gut mitgekommen auch weil der Krimi in sich abgeschlossen ist.

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Totentier: Psychothriller

Buchseite und Rezensionen zu 'Totentier: Psychothriller' von Nicole Siemer
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Totentier: Psychothriller"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:0
Verlag:
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Rezensionen zu "Totentier: Psychothriller"

  1. Brutal, realistisch, berührend & mystisch

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 14. Aug 2021 

    Nicole Simer stellt diesen, ihren neuen Psychothriller am 16.08.2021 in Deutschland vor. Mit seinen 320 Seiten, herausgegeben vom NovaMD Verlag, erwartet die Leser eine aufregende Geschichte, die jeden Menschen betreffen kann.

    Das Cover macht einen qualitativ wertigen Eindruck, es zeigt sich nach Lesen des Klappentextes, eine klare Verbindung zum Buchinhalt. Sehr gut gelungen!

    Der Inhalt:

    Es spielt sich alles in Gunningen ab. Der Erste Polizeihauptkommisar Markus Penning wird, nachdem er aufgrund einer persönlichen Tragödie, eine berufliche Auszeit nehmen musste, in den aktiven Dienst zurückgeholt. Er selber ist sich nicht sicher, den Anforderungen und Herausforderungen der anstehenden Mordermittlungen, gewachsen zu sein. Rasch werden sich nicht nur Markus und sein Vorgesetzter Frederick, den Zweifel leisten dürfen. Die Morde gehen in rasantem Tempo weiter. Markus zweifelt immer mehr an sich und seinen Möglichkeiten. Die tiefe Verbundenheit mit seinen Haustieren sind für ihn nicht immer befreiend. Es kommen harte Zeiten auf Markus und die Ermittlerkommision zu.

    Mein Leseeindruck:

    Schon nach wenigen Zeilen nin ich mitten drin. Ein Spannungsbogen,der am Kapitelende noch etwas nachjustiert wird, sorgt für die absolute Lesemotivation. Der Schreibstil ist klar, bildhaft und manches Mal sehr kreativ in der Wort und Satzwahl. Aber diese Leichtigkeit im Umgang mit der deutschen Sprache, vermag den Schrecken über die Geschehen nicht zu minimieren, aber sie macht Lust darauf alles wissen zu wollen. Die Protagonisten werden liebevoll, detailliert und klar vorgestellt. Jeder Charakter erhält seinen Platz im Geschehen, das vereinfacht es dem Storyflow zu folgen.

    Das Finale ist der absolute Höhepunkt der Erzählung. Feinfühligkeit gewürzt mit etwas Mystik und dem Verständnis für das Nicht zu verstehende, bringt alle Erzählstränge zusammen. Der Leser bleiben die Genugtuung einer spannenden Unterhaltung, die ihn noch einige Zeit gedanklich beschäftigen wird. An wenigen Stellen, hätte eine noch klarere Erklärung vielleicht noch genauere Schlußfolgerungen, ermöglicht. Enige lokale Eigenheiten, blieben rätselhaft, aber der insgesamte Lesegenuss, wurde dadurch unwesentlich beeinflusst.

    Eine klare sehr gute 4 Sterne Bewertung in Verbndung mit einer Leseempfehlung für Leser, die gern über den "Tellerand" gucken und die Auseinanderstzung mit den "dunklen Anteilen", unseres gesellschaftlichen Zusammenseins nicht scheuen.

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