Skin: Thriller

Buchseite und Rezensionen zu 'Skin: Thriller' von Veit Etzold
3.5
3.5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Skin: Thriller"

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:416
EAN:9783404173754

Diskussionen zu "Das Experiment- Black Box. Versuch mit tödlichem Ausgang. Roman zum Film."

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Rezensionen zu "Skin: Thriller"

  1. Einblick hinter die Kulissen der Unternehmensberatung

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 19. Aug 2016 

    Christian hat eigentlich alles was er zum Glücksichsein braucht. Eine Freundin, die ihn liebt und den tollsten Job überhaupt. Die Welt steht im als Unternehmensberater offen. Dienstlaptop, Blackberry, Flüge in die Welt und Übernachtungen in den besten Hotels, alles kein Problem mit diesem Job. Und doch passiert ihm plötzlich etwas Merkwürdiges. Nicht nur dass er unheimliche Nachrichten von seinem eigenen Email-Account bekommt. Nein diese enthält sogar ein Video von einer Leiche. Er kann sich das alles nicht erklären und versucht es erst einmal zu verdrängen. Aber ihm gehen die Emails nicht aus dem Kopf. Das hat auch Auswirkungen auf seinen Job. Und es kommen weitere Nachrichten, bis er sich endlich der Polizei anvertraut. Nur die glaubt ihm natürlich nicht und hält ihn für einen der Hauptverdächtigen, da die Leiche, nachdem sie gefunden wurde, mit zu seinem Bekanntenkreis gehörte.

    Wie und ob Christian aus dieser Situation wieder heraus kommt, das solltet ihr schon selbst lesen.

    Veit Etzold hat hier einen wirklich spannenden Thriller geschaffen. Dieser spielt in einer Welt von der die wenigsten Ahnung haben und wo man Mord und Totschlag nie vermuten würde. Er gestattet uns auch einen Blick hinter die Kulissen der Unternehmensberatungen zu werfen. Allerdings muss ich sagen, gerade, wenn es um das Bankgeschäft und die Machenschaften der dort tätigen Bosse geht, habe ich nicht so aufmerksam gelesen. Da fehlte mir einfach der Überblick. Dafür gibt es von mir einen Stern abgezogen. Aber dann nahm der Thriller ja noch einmal richtig an Fahrt auf. Veit Etzold konnte hier den Spannungsbogen, der sich bis dahin langsam aufgebaut hatte, noch um ein Vielfaches verstärken. Ich musste einfach atemlos weiterlesen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. Mit dem Ende, mit dem man wirklich niemals rechnen konnte, hat er mich dann noch einmal ganz besonders überrascht.

    Von mir für diesen wirklich spannenden Thriller verdiente 4 Lesesterne und eine unbedingte Leseempfehlung.

  1. Bonusmeilen und Wasserleichen

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 18. Jul 2016 

    Dieses Buch gehört nicht zur "Clara Vidalis"-Reihe des Autors! "Skin" dreht sich hauptsächlich um Hauptkommissar Frank Deckhard und sein Team, sowie den jungen Unternehmensberater Christian König.

    Die beiden konnten mich leider nicht ganz überzeugen.

    Frank Deckhard wirkte auf mich so, als könne er eigentlich nicht mehr - als hätten sein Beruf und die Grausamkeiten, mit denen er dadurch konfrontiert wird, ihn schon ausgebrannt. Er wirkt oft erschöpft und depressiv, entspricht aber erfreulicherweise dennoch nicht dem Klischee des alkoholabhängigen Cops mit Beziehungsproblemen. Eigentlich fand ich ihn interessant, hatte jedoch bis zur letzten Seite das Gefühl, ihn noch nicht so richtig zu kennen, obwohl der Autor auch Informationen über Deckhards Familie einfließen lässt.

    Christian dagegen kam mir oft unglaublich naiv vor. Als er zum Beispiel einmal völlig übermüdet an einem Projekt sitzt, bietet ihm ein Kollege ein weißes Pülverchen an, dass angeblich total wach und geistig fit macht... Weißes Pülverchen? Christians erster Gedanke ist: Kaffeeweißer. Dann nimmt er das Pulver ein, ohne dies groß zu hinterfragen, und das bleibt nicht das einzige Mal im Buch, dass er so offensichtlich wie ahnungslos Drogen einschmeißt. Er hakt zwar einmal nach, aber nur halbherzig. Sind das Drogen? Nö? Na dann...

    Überhaupt stolpert er manchmal durch die Welt der Unternehmensberatung wie Alice durchs Wunderland - die hat ja auch einfach alles eingenommen, wo "Trink mich" oder "Iss mich" draufstand...

    Einerseits mochte ich Christian gerade deswegen, weil er ganz und gar nicht in diese knallharte Karrierewelt passt, andererseits fand ich seine Naivität irgendwann nicht mehr glaubhaft. Ihm passieren Dinge, wo der erste Impuls sein sollte, zum Telefon zu greifen und die 110 zu wählen - aber stattdessen schweigt er und reitet sich dabei immer tiefer rein in die Sache... Sein irrsinniges Beharren darauf, alles abzustreiten, niemanden einzuweihen und einfach darauf zu hoffen, dass er nicht auffliegt, macht ihn immer verdächtiger und behindert damit auch die Polizeiarbeit.

    Der eigentliche Fall ist an sich interessant - eine Leiche nach der anderen, die irgendwas mit Christian zu tun haben scheinen, wobei der völlig im Dunkeln tappt, warum das alles passiert... Aber bei mir wollte einfach keine Spannung aufkommen. Ich hatte oft das Gefühl, die Ermittler haben gar keinen richtigen Plan, sondern reagieren einfach nur - und das meist einen Tacken zu spät. Ihre Schlussfolgerungen machten in meinen Augen manchmal nur wenig Sinn, und ich hatte den Eindruck, dass sie offensichtliche Indizien übersehen.

    Die karrieregeile Welt der Unternehmensberatung wird ausführlich und detailliert beschrieben, und das fand ich zunehmend ermüdend und hatte dadurch immer weniger Motivation, am Ball zu bleiben.

    Vom Schreibstil war ich durchaus angetan, denn der liest sich vielfältig und leitet den Leser angenehm flüssig durch die Geschichte. Die Beschreibungen der diversen Leichen sind dabei zwar plastisch und detailliert, in meinen Augen aber nicht zu bemüht schockierend.

    Allerdings verwendet der Autor oft etwas, was ich als mein persönliches Hass-Stilmittel bezeichnen würde: wenn zwei Charaktere sich gegenseitig Sachen erzählen, die sie beide schon wissen - damit es auch der Leser mitbekommt. Das kommt mir immer gestellt und unnatürlich vor, und hier wird es doch ziemlich oft eingesetzt. Das sind dann Sätze, die zum Beispiel anfangen mit:

    "Wie war das nochmal..."
    "Du weißt ja..."
    "Wie hieß noch..."

    Die Auflösung des Ganzen hat mich überrascht, und an sich gefiel sie mir ganz gut. Für mich blieben jedoch noch einige Fragen offen, und ich fand manches auch nicht ganz glaubhaft - aber darauf kann ich hier nicht näher eingehen, sonst verrate ich schon zuviel...

    Auch vorher gab es im Verlauf der Handlung schon ein paar Dinge, die mir unrealistisch vorkamen. Würde ein Ermittler zum Beispiel wirklich einen Tatverdächtigen an einen möglichen Tatort mitnehmen, wenn der noch nicht mal gesichert ist?

    Fazit:
    Was haben Bonusmeilen mit Wasserleichen zu tun? Normal wohl nichts, aber Veit Etzold lässt seinen Thriller in der knallharten Branche der Unternehmensberatung spielen. Dabei kann der grausige Fund abgezogener menschlicher Haut schon mal zurückstehen hinter Deadlines und Überstunden. An sich eine originelle Mischung, aber leider konnte mich "Skin" nicht ganz überzeugen.

    Das Verhalten der Charaktere konnte ich oft nicht nachvollziehen, vieles erschien mir einfach nicht glaubhaft... In meinen Augen stand der Kriminalfall auch zu oft hinter Einblicken in die Welt der Unternehmensberatung zurück.

 

Still Chronik eines Mörders

Buchseite und Rezensionen zu 'Still Chronik eines Mörders' von Thomas Raab
4
4 von 5 (3 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Still Chronik eines Mörders"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:368
Verlag: Droemer HC
EAN:9783426199565

Diskussionen zu "Das Experiment- Black Box. Versuch mit tödlichem Ausgang. Roman zum Film."

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Rezensionen zu "Still Chronik eines Mörders"

  1. Eine eindringliche Erfahrung

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 01. Apr 2020 

    Dieses Buch ist ein Erlebnis in vielerlei Hinsicht. Zunächst fesselt der höchst eigene Erzählstil. Knapp, treffend und plastisch werden oft nur Andeutungen des Geschehens hingetupft. Das ist fordernd aber auch eindringlich und schafft ganz viel Atmosphäre. Das Lesen nimmt mit.

    Die Geschichte selbst ist auch keine Wohlfühllektüre. Es ist die Chronik eines Mörders, von seiner Geburt bis zu seinem Tod. Karl Heidemann ist anders als andere Menschen. Hoch sensibel hört er auch das kleinste Geräusch aus weiter Entfernung, dabei mag er es still. Das kann einen schon verrückt machen.
    Hier wird ein Mörder vorgestellt mit all seinen kruden Ideen und seiner verdrehten Wahrnehmung der Welt, so plausibel, dass man ihn fast verstehen kann. Es ist eine Geschichte voller morbider Tragik, ein trauriges Psychogram und eine schicksalhafte Studie.

    Das Lesen dieses Buches ist kein Spaß, aber eine eindringliche Erfahrung, ein ganz besonderes Buch, ein Thriller, der ungewöhnlicher nicht sein könnte.

  1. Tiefe Stille

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 27. Dez 2015 

    Das Buch Still von Thomas Raab ist zwar schlicht, aber sehr beeindruckend gestaltet. Der Text auf der Buchrückseite macht neugierig auf die Geschichte...
    .....die Geschichte des Karl Heidemann. Er wurde in Jettenbrunn geboren. Sein Vater Johann Heidemann ist selbst ein Jettenbrunner. Seine Mutter Charlotte Auböck lernte Johann im Urlaub kennen und lieben. Johann selbst ist ein eher stiller und zurückhaltender Mensch, das komplette Gegenteil seine Frau. Sie trällert geradezu den ganzen Tag hin und her. Es dauert nicht lange und Charlotte Heidemann ist schwanger, die Freude riesengroß. Doch als das Kind auf der Welt ist, schreit es ununterbrochen, will sich nicht beruhigen lassen. Charlotte versucht dem kleinen Karl Wiegenlieder vorzusingen, doch sein Geschrei wird fast noch unerträglicher. Er schläft erst, wenn sein kleiner Körper so übermüdet von den Anstrengungen des Schreiens ist, bis es gar nicht mehr anders geht. Durch eine Untersuchung die im Krankenhaus stattfinden soll, findet Johann heraus was das Problem seines Sohnes ist. Sie sind in einem Fahrstuhl, in dem es mucksmäuschenstill ist, keine Geträllert von Mama Heidemann, und siehe da, dass Kind ist ruhig und entspannt. Er hat nur ein so sensibles Gehör, dass ihn jegliche Geräusche zur Weißglut bringen. Mit diesem Wissen, richten die Eltern ihm im häuslichen Keller die Räume kindgerecht her, überwacht durch eine Kamera. So kann Karl nichts passieren, er hat seine Stille und seine Mutter kann trotzdem ein Auge auf ihn werfen. Karl entwickelt schnell gute kognitive Fähigkeiten und beschäftigt gern allein. Sehr zum Leidwesen seiner Mutter. Sie ist sehr enttäuscht, dass ihr Sohn ihre mütterliche Fürsorge ablehnt. Karl wächst so recht exzentrisch heran, ist das Gespött des Dorfes Jettenbrunn. Charlotte, einsam durch die Isolation verfällt in eine Depression. Der Arzt im Ort, Doktor hofstätter verschreibt ihr nicht nur Medikamente, er nimmt sich ihrer auch auf anderer Art an. Ein Verhältnisse entsteht, mit dem kleinen Karl als Zuhörer im Keller, der durch sein gutes Gehör sich sehr viel zusammenreimen kann, allein am Ton des Herzschlages beispielsweise. Als der Arzt an Charlottes Geburtstag die Liason beendet, fährt diese mit Karl zu einem nahegelegenen Weiher. Sie möchte von Karl hören, dass er sie mag, zieht sich aus und geht ins Wasser. Bittet ihren Jungen immer wieder ihr die erlösenden Worte zu sagen.
    Das ist im Gründe der Anfang der Geschichte. Ich möchte nicht weiter ausführen, da ich sonst von der Geschichte zu viel vorweg nehmen würde. Karl trifft im weiteren Verlauf immer wieder auf den Tod. Er entwickelt seine eigene spezielle Denkweise diesbezüglich.
    Der Erzählstil war sehr anstrengend. Im Grunde genommen war die Geschichte auch zu lang. Es wurde viel ausgeschmückt. An sich war es interessant wie Karl mit dem Tod umgeht, die Menschen für sich, für seine Mission benutzte, aber ich hätte mir mehr erwartet. Der Ermittler Horst Schubert spielt eine Rolle im Buch, der ich gern mehr Raum gegeben hätte. Die Liebe, die ja laut Buchtext eine zentrale Rolle spielen sollte, tauchte auch erst sehr spät auf. Für mich einfach zu kompliziert . Dennoch war ich irgendwie fasziniert von der Thematik.

    Buchtitel: Still - Chronik eines Mörders

  1. Anders...

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 30. Okt 2015 

    1982 wird in einem kleinen Dorf am Fuße des Kalvarienberges ein Kind geboren. Karl Heidemann, der das Glück seiner Eltern komplettieren soll, durchstößt die Stille der Dorfgemeinschaft. Er schreit. Und er hört nicht auf zu schreien. Tag und Nacht ertönt seine durchdringende Stimme, nur unterbrochen durch kurze Phasen schweißnassen und erschöpften Schlafes. Der Alptraum seiner Eltern, des ganzen Dorfes. Einzig auf dem Rücken seines Vaters, wortlos durch die Wälder getragen, kommt Karl zur Ruhe. Denn es ist endlich - still.
    Karl ist anders. Er hat eine Gabe, die sich für ihn zu einem Martyrium entwickelt. Er hat das sensibelste Gehör, das es je gab, eine Empfindsamkeit, die selbst den hauchzarten Flügelschlag eines Schmetterlings für ihn zu einer unsäglichen Qual werden lässt. Als der Vater zu begreifen beginnt, verlegt er Karls Zimmer in den ruhigen Keller. Dort wächst er auf, versorgt zwar, aber doch isoliert, denn menschliche Gesellschaft scheint ihm unerträglich. Traurig die Mutter, die ihn nicht begreift, die sich ungeliebt fühlt, keinen Zugang finden kann zu ihrem Sohn. Kein Wort kommt über die Lippen dieses seltsamen Jungen, dick, blass und schweigsam stößt er jeden ab, wirkt zurückgeblieben. Und doch ist Karl hochintelligent, begreift schnell, beobachtet, zieht Schlüsse...

    Was für ein Buch! Wer einen reinen Thriller erwaret, wird hier womöglich enttäuscht - obwohl es Tote gibt. Viele Tote. Hunderte sicherlich. Denn Karl zieht eine Schneise des Todes durch sein Leben. Doch dieses Buch ist - anders.
    Diese 'Chronik eines Mörders' bietet einen tiefen Einblick in das Leben Karl Heidemanns. Leise aber eindringlich lässt Thomas Raab den Leser eintauchen in die Welt des Jungen, lässt begreifen, beinahe fühlen, wie dieser denkt, empfindet, entdeckt. Nicht wirklich sympathisch erscheint Karl - bedauernswert, ja, aber fremd und unheimlich, und doch... Und doch entspinnt sich hier eine ganz eigene Logik, erscheint nachvollziehbar, weshalb Karl handelt, wie er handelt. Langsam, behutsam, gleitet die Geschichte voran - und damit das Leben Karl Heidemanns. Ein Tempo, das zuweilen langatmig erscheinen mag, und das doch einfach der Geschichte den notwendigen Raum gibt, sich zu entwickeln - und mit ihr Karl.

    Gerne habe ich das Schicksal Karl Heidemanns verfolgt, und aus einem Befremden wurde ein Verstehen wurde ein Berührtsein. Für mich mehr, als ich erwartet hatte, ein staunendes Überraschtsein. Die Befürchtung, womöglich Parallelen zu 'Das Parfum' von Patrick Süskind präsentiert zu bekommen, bewahrheitete sich nicht, denn auch hier ist das Buch - anders.
    Beeindruckend, nachhallend, intensiv - ein sehr tiefer Blick in eine menschliche Seele, präsentiert in einem gelungenen Schreibstil, der der unaufgeregten Geschichte eine ruhige, unaufgeregte Stimmung verleiht und doch der Intensität der Erzählung Rechnung trägt. Hier passt einfach alles zusammen.

    Ein ganz besonderes Buch, eine wirkliche Überraschung für mich, der ich gerne die volle Punktzahl vergebe.

    © Parden

 

Kim Novak badete nie im See von Genezareth

Buchseite und Rezensionen zu 'Kim Novak badete nie im See von Genezareth' von Håkan Nesser
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Kim Novak badete nie im See von Genezareth"

Ein ungesühntes Verbrechen und ein Täter ohne GewissensbisseSchweden in den 60er Jahren. Ein kleines Sommerhaus an einem der unzähligen Seen. Hier verbringen der 14jährige Erik und sein Freund Edmund die Ferien. Sie schwärmen von der jungen Aushilfslehrerin Ewa, die aussieht wie Kim Novak und sich schon bald beim Dorffest in voller Blüte zeigt. Zwei Tage später findet man die Leiche von Ewas Verlobtem, und Eriks älterer Bruder, der eine Affäre mit Ewa hatte, steht unter Mordverdacht. Der Täter wird jedoch nie gefunden. 25 Jahre später liest der erwachsene Erik zufällig einen Bericht über ungeklärte Verbrechen, und der Sommer von damals bricht mit aller Gewalt über ihn herein. Was ist damals wirklich geschehen?

Format:Taschenbuch
Seiten:286
Verlag: btb
EAN:9783442724819

Diskussionen zu "Das Experiment- Black Box. Versuch mit tödlichem Ausgang. Roman zum Film."

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Rezensionen zu "Kim Novak badete nie im See von Genezareth"

  1. ein Krimi der anderen Art

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 14. Nov 2015 

    Welch' ein Titel für ein Buch! Hätte ich eine Hitliste über Bücher mit schrägen Titeln, stünde dieses Buch mit Sicherheit ganz weit oben.

    Wie bin ich an dieses Buch geraten? Ganz einfach! Bei Whatchareadin fand eine Genreleserunde statt. Diesmal ging es um Krimis. Dieses Buch ist von einem der Teilnehmer vorgeschlagen worden und ich habe mich gern eingeklinkt. Håkan Nesser hat dieses Buch bereits 2007 veröffentlicht. Die Presse war voll des Lobes für diesen Krimi. Der größte Teil der Leserschaft war begeistert und ist es noch. Mittlerweile ist dieses Buch zur Schullektüre an Schwedens Schulen erklärt worden. Also, bei soviel Lorbeeren muss dieser Krimi doch einfach gut sein - dachte ich. Falsch gedacht! Ich scheine zu den wenigen Lesern zu gehören, die mit diesem Buch nicht viel anfangen können. Und warum das so ist, möchte ich hier erklären.

    Worum geht es in diesem Buch?
    "Schweden in den 60er Jahren. Ein kleines Sommerhaus an einem der unzähligen Seen. Hier verbringen der 14jährige Erik und sein Freund Edmund die Ferien. Sie schwärmen von der jungen Aushilfslehrerin Ewa, die aussieht wie Kim Novak und sich bald beim Dorffest in voller Blüte zeigt. Zwei Tage später findet man die Leiche von Ewas Verlobtem. "(Klappentext)

    Was ist passiert? Die Polizei tut sich schwer, dieses Verbrechen aufzuklären. Irgendwann wird der Fall als ungelöster Mordfall ad acta gelegt. Erst 25 Jahre später stellt sich heraus, was damals wirklich passiert ist.

    Eigentlich ein schöner Plot für einen Krimi. Also, was hat mich an diesem Buch gestört?

    Wenn man dieses Buch liest, muss man sich darauf einstellen, dass man es mit einem Krimi zu tun hat, der so ganz anders ist als die Bücher seiner Art. Weite Teile dieses Krimis erinnern an einen Jugendroman, der die Erinnerungen eines pubertierenden Jungen an seine Sommerferien zum Thema hat. Darauf war ich nicht vorbereitet. Es dauert sehr lang, bis die Handlung an Fahrt aufnimmt und das Buch zumindest ansatzweise an einen Krimi erinnert. Erst nach 180 Seiten gibt es eine Leiche. Bis dahin wird man von den Erzählungen über die Ferienerlebnisse eines 14-Jährigen berieselt. Damit der Krimi-affine Leser bei der Stange bleibt, werden bis zu diesem Zeitpunkt immer wieder Andeutungen eingestreut, die das "Böse" und "Schreckliche" prophezeien, die im Verlauf der Handlung eintreten werden. Also wartet man und hofft auf den großen Wendepunkt in dem Buch, der den Jugendroman zu einem spannenden Krimi werden lässt.

    "Da wurde mir plötzlich klar, wie sehr ich Edmund mochte. Es waren nur noch zwei Wochen bis zum dem SCHRECKLICHEN, meine Mutter lag im Krankenhaus und starb an Krebs, ich hatte mir einen Zeh gebrochen, aber natürlich war es ein Spitzensommer. In jeder Hinsicht. Jedenfalls bis dahin." (S. 117)

    Viele Leser mag dieser Krimi aufgrund seiner Andersartigkeit begeistern. Mich hat er eher gelangweilt. Es gab einfach zuwenig Krimielemente und leider war das Ende für mich vorhersehbar.

    © Renie

 

Wundmal: Ein Fall für Leitner und Grohmann

Buchseite und Rezensionen zu 'Wundmal: Ein Fall für Leitner und Grohmann' von Saskia Berwein
4
4 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Wundmal: Ein Fall für Leitner und Grohmann"

Format:Taschenbuch
Seiten:450
Verlag: Egmont LYX
EAN:9783802597626

Diskussionen zu "Das Experiment- Black Box. Versuch mit tödlichem Ausgang. Roman zum Film."

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Rezensionen zu "Wundmal: Ein Fall für Leitner und Grohmann"

  1. Spannend bis zum Schluss

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 18. Jul 2016 

    Schon der Anfang hat es in sich. Wir werden mit dem Mord an der alten Frau Lasarew und ihrem erwachsenen Enkel konfrontiert. Beide wurden vor ihrem Tod auch noch bestialisch gefoltert. Kurze Zeit später die nächste Entdeckung. Bei einem tödlichen Autounfall entdecken die Ermittler im Kofferraum des Autos blutige Folterwerkzeuge. Es wird der Ermittlerin Jennifer Leitner und dem Staatsanwalt Oliver Grohmann, die gemeinsam ermitteln, schnell klar, dass hier beide Fälle unmittelbar im Zusammenhang stehen. Es wird noch merkwürdiger als herauskommt, dass die 85jährige Galina Lasarew im organisierten Verbrechen tätig war und dass der Mord an ihr und ihrem Enkel ein Auftragsmord war.
    Während der Suche nach dem Mörder erfahren wir als Leser etwas über Sasha, seine Kindheit und dass er offensichtlich etwas mit den Morden zu tun hat.

    Und wir werden mit der deutschen Ermittlungsarbeit im organisierten Verbrechen konfrontiert. Hier agiert ein unsympathischer Ermittler, dem die Opfer und die Aufklärung relativ egal sind. Ihm geht es darum, die großen Fische zu fangen. Die am Rande geschehenen Morde sollen zugunsten der großen Ermittlungen eingestellt werden.

    Ab hier wird das Lesen dann richtig spannend, denn Jennifer Leitner und Oliver Grohmann wollen den Fall und alles was damit zusammenhängt aufklären. Dafür überschreiten sie ihre Befugnisse, umgehen die Regeln und ermitteln am Rande der Legalität. Dadurch erhält die Handlung zusätzliche Spannung und Dramatik. Die Ereignisse überschlagen sich und es wird immer aufregender.

    Auch zum Ende gelingt Saskia Berwein ein fulminantes, nicht vorhersehbares, extrem spannendes Finale. Hier hat die Autorin ja noch einmal richtig Haken geschlagen. Es sind Dinge passiert, mit denen ich nie gerechnet hätte. Meine Gedanken haben sich gerade zum Schluss hin überschlagen, wer denn nun der Täter sein könnte.

    Das war mein erstes Buch von Saskia Berwein und es gibt bereits 3 Bücher zu den Ermittlern Leitner und Grohmann. Das ich diese bis jetzt noch nicht kannte, war dem Lesegenuss nicht abträglich. Im Gegenteil hier besteht für mich absoluter Nachholebedarf!

    Ich vergebe für diesen Krimi 5 ausgezeichnete Lesesterne. Ein fesselndes, spannendes Buch und das bis zum Ende. Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen.

  1. Grenzenlos...

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 27. Sep 2015 

    Im vierten Fall um Jennifer Leitner und Oliver Grohmann werden die Ermittler zunächst an einen Unfallort gerufen. Ein Auto ist mit überhöhter Geschwindigkeit aus der Kurve getragen worden und frontal an einen Baum geknallt. Der Fahrer tot - im Kofferraum jede Menge blutiger Folterwerkzeuge. Als die bestialisch zugerichteten Opfer der Folter gefunden werden, wird schnell klar, dass das Unfallopfer nicht alleine agiert haben kann. Doch kaum haben die Untersuchungen begonnen, sind sie auch schon beendet. Langjährige Undercover-Ermittlungen gegen das organisierte Verbrechen sind angeblich in Gefahr, wenn das Team um Kommissarin Leitner und Staatsanwalt Grohmann weiter fahndet, und so wird kurzerhand beschlossen, alle bislang erhobenenen Beweise, Indizien und Fahndungsergebnisse zu archivieren. Als Jennifer und Oliver gegen alle Anweisungen beschließen, die Ermittlungen dennoch nicht ruhen zu lassen, treten sie eine gefährliche Entwicklung los...

    Ich habe mich wirklich gefreut, dem ungewöhnlichen Ermittlerduo wiederzubegegnen. Jennifer Leitner erfährt zwar, dass ihr ein neuer Kollege als Partner zugewiesen werden soll, doch in diesem Fall arbeitet sie noch einmal eng mit dem Staatsanwalt Oliver Grohmann zusammen. Als deutlich wurde, dass die Ermittlungen in den Bereich der organisierten Kriminalität weisen, war ich das erste Mal ernüchtert, da mich dieses Thema irgendwie nicht so sehr anspricht - glücklicherweise spielte dies dann aber doch eine eher untergeordnete Rolle. Vielmehr steht hier der 'Myasnik', der Schlächter, im Mittelpunkt des Geschehens - ein geisterhafter Killer, der schon seit Jahren wie ein Schemen in vielen Ländern der Welt sein Unwesen treibt und für seine Skrupellosigkeit bekannt ist. Als Leitner und Grohmann gegen alle Anordnungen weiter ermitteln, wird der Myasnik auch auf sie aufmerksam - und bald schon stehen sie mehr im Fokus des Geschehens als ihnen lieb ist.

    Saskia Berwein ist es einmal mehr gelungen, einen originellen und spannenden Fall zu kreieren, der den Leser durch überraschende Wendungen bis zur letzten Seite mitfiebern lässt. Jedoch verblüffte und verwirrte mich die Entwicklung einiger Charaktere, und für mich ist dies nicht stimmig zu dem, wie ich die Personen bisher kennenlernen durfte. Dass Jennifer Leitner das moralische Empfinden häufig über Vorschriften und Gesetzte setzt und dabei gerne mit dem Kopf durch die Wand geht, ist ja hinlänglich bekannt. Doch hier wird sie fast noch getoppt von Charlotte (Charlie) Seydel, einer jungen Frau, die im ersten Fall eine große Rolle spielte und nun als Praktikantin in der Kriminaltechnik arbeitet - und von Staatsanwalt Oliver Grohmann! Die beiden überholen Jennifer in puncto Alleingänge und Grenzüberschreitungen rechts und links, und zumindest im Fall des Staatsanwalts ist das für mich einfach nicht stimmig. Zumal die heimlichen Ermittler das ganze zunächst eher auf die leichte Schulter nehmen und nicht einkalkulieren, dass durch die Nachforschungen auf eigene Faust womöglich plötzlich nicht nur sie selbst im Fadenkreuz des Killers stehen!

    Viele Entscheidungen sind für mich daher mehr als grenzwertig, auch wenn ich den moralischen Aspekt ansatzweise durchaus teilen kann. Insgesamt passte das Geschehen nicht zu dem, wie ich die Charaktere bisher kennenlernen durfte, was ich bedauerlich finde.

    Gerne werde ich die Reihe weiter verfolgen, hoffe jedoch, dass diese Grenzenlosigkeit in Entscheidungen und Handlungen, die ich hier erlebt habe, ein einmaliges Erlebnis bleibt.

    © Parden

    Übersicht der Reihenfolge:

    1. Band: Todeszeichen
    2. Band: Herzenskälte
    3. Band: Seelenweh
    4. Band: Wundmal

 

Aschenputtel

Buchseite und Rezensionen zu 'Aschenputtel' von Kristina Ohlsson
4
4 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Aschenputtel"

Hochsommer in Schweden. Es regnet Bindfäden. Der voll besetzte Schnellzug nach Stockholm muss außerplanmäßig halten. Eine junge Frau tritt hinaus aufs Bahngleis, um ungestört zu telefonieren – und wird von ihrer Tochter getrennt, als der Zug ohne Vorwarnung weiterfährt. Der Schaffner wird alarmiert, doch als er das kleine Mädchen abholen will, ist es spurlos verschwunden. Das Ermittlerteam um Kommissar Alex Recht und Fahndungsspezialistin Fredrika Bergman wird auf den Fall angesetzt. Als wenig später ein zweites Kind verschleppt wird, wird der Fall zu einem Albtraum …

Format:Taschenbuch
Seiten:496
EAN:9783442375806

Diskussionen zu "Das Experiment- Black Box. Versuch mit tödlichem Ausgang. Roman zum Film."

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Rezensionen zu "Aschenputtel"

  1. Regensommer

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 17. Jul 2016 

    Auf dem Weg von Göteborg nach Stockholm verschwindet ein sechsjähriges Mädchen aus dem Zug. Nur kurz war seine Mutter bei einem außerplanmäßigen Halt auf den Bahnsteig gegangen und doch hat sie die Abfahrt des Zuges verpasst. Und der Schaffner, den sie dann telefonisch bat, auf ihr Kind aufzupassen, hat das Abteil auch nur kurz verlassen. Trotzdem ist die Kleine nicht auffindbar. Schnellstens versuchen Kommissar Alex Recht und seine Kollegen, das Kind zu finden. Doch es ist wie verhext, viele Zeugen haben das Bahnhofsgelände schon verlassen und die von den Verbleibenden hat niemand etwas gesehen oder gehört.

    In diesem ersten Fall von Alex Recht und seinem Team geht es gleich sehr zur Sache. Bei vermutlichen Kindesentführung oder auch bei jedem Verschwinden eines Kindes kommt es auf jede Sekunde an. Je länger die Suche dauert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines unglücklichen Ausgangs. Da müssen die Ermittler zusammen arbeiten. Es darf der Bearbeitung des Falles nicht entgegenstehen, dass ihnen die Fahndungsspezialistin Fredrika Bergman zugeteilt wurde. Sie hat als Quereinsteigerin nicht die übliche Ausbildung durchlaufen und wirkt wie ein Fremdkörper im Team. Und doch muss Axel Recht mit der Zeit anerkennen, dass die neuen Impulse, die ihre Art der Herangehensweise bringt, hilfreich für die Ermittlungen sind.

    Ein Fall, der einen im doppelten Sinne des Wortes mitnimmt. Zum einen, weil man, wenn es um Kinder geht, einfach nicht unberührt bleiben kann. Und zum anderen, weil man sich auf die Weg begibt, den die Nachforschungen nun einmal einschlagen. Man ist ergrimmt über die Engstirnigkeit des Peder Rydh, man wünscht sich die Ruhe und Übersicht von Alex Recht und hofft letztlich auf eine wohlwollendere Aufnahme Fredrikas im Team. Gefesselt jedoch ist man von dem Fall. Geschickt lässt die Autorin die Abläufe immer mehr an Geschwindigkeit aufnehmen, so dass es einem schließlich fast den Atem raubt. Ein sehr gelungenes Erstlingswerk, dem die Autorin inzwischen einige Weitere folgen ließ.

  1. Gänsehaut...

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 23. Jan 2015 

    Kristina Ohlsson hat hier einen starken Thriller vorgestellt, in dem sie den Alptraum aller Eltern wahr werden lässt. Eine junge Mutter fährt mit ihrer kleinen Tochter mit dem Zug von Göteborg nach Stockholm und steigt bei einem Zwischenhalt aus, um in Ruhe telefonieren zu können. Der Zug fährt unerwartet früher ab als angesagt, das Kind ist drinnen, die Mutter draußen - und als der alarmierte Schaffner das kleine Mädchen abholen will, ist es spurlos verschwunden.
    Das Ermittlerteam um Alexander Recht, Fredrika Bergmann und Peder Rydh geht anfangs von einer Entführung aus; die Ermittlungen konzentrieren sich zunächst auf den Vater des kleinen Mädchens, von dem sich die Mutter im Unfrieden getrennt hat. Doch als ein weiteres Kind spurlos verschwindet, wird klar, dass mehr dahinter stecken muss.

    Kompetenzgerangel und Vorurteile prägen und behindern zunächst die Ermittlungen, denn das Team der Kommissare ist alles andere als aufeinander eingespielt. Neben den polizeilichen Untersuchungen sind es die doch sehr unterschiedlichen Charaktere der Ermittler, die den Thriller interessant gestalten. Kristina Ohlsson hat hier ein gutes Gespür bewiesen für die richtige Dosierung von Einblicken in das Privatleben der Polizisten einerseits und der eigentlichen Arbeit an dem Fall andererseits.
    Obwohl die Autorin auf zu detaillierte Darstellungen verzichtet, schafft sie es manchesmal, eine derartige Eindringlichkeit der Szenen zu kreieren, dass mir dabei wortwörtlich eine Gänsehaut über den Rücken lief. Auch für Spannung ist gesorgt, auch wenn ich deutlich eher als die Ermittler ahnte, was das Motiv des Täters sein könnte. Einzig das Ende fand ich etwas zu schnell und irgendwie einfallslos, aber das konnte das positive Gesamtresumée des Thrillers nicht deutlich schmälern.

    Interessante und authentische Charaktere, ein spannender Plot, ein tiefer Blick in die Abgründe der menschlichen Seele und ein flüssiger Schreibstil konnten mich hier überzeugen. Sicherlich werde ich die weiteren Teile der Reihe auch weiter verfolgen und freue mich schon darauf!

    © Parden

 

Die stille Bestie: Thriller

Buchseite und Rezensionen zu 'Die stille Bestie: Thriller' von Chris Carter
4.5
4.5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die stille Bestie: Thriller"

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:400
EAN:9783548287126

Diskussionen zu "Das Experiment- Black Box. Versuch mit tödlichem Ausgang. Roman zum Film."

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Rezensionen zu "Die stille Bestie: Thriller"

  1. Spannend, nervenaufreibend und aufregend

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 18. Jul 2016 

    Mit dem Unfall, der an einem regnerischen Morgen in Wyoming passierte, hatte niemand gerechnet, aber es schien bis auf den Fahrer niemand verletzt zu sein. Als jedoch der Sheriff einen Blick durch Zufall in den geöffneten Kofferraum eines unbeteiligten Wagens wirft, stockt ihm der Atem. Hier liegen verschiedene Leichtenteile und keines der Opfer kann identifiziert werden, da der Täter alle Merkmale, die zu einer Identifizerung hätten führen können, entfernt hatte. Der Täter ist schnell gefasst und fällt durch sein besonderes, selbst bestimmtes und kontrolliertes Agieren in der Haft auf. Jedoch ist er zu keiner Aussage bereit. Lediglich mit Robert Hunter würde er reden. Der Profiler Robert Hunter ist schon fast auf dem Weg in den Urlaub, als er einen unverhofften Anruf vom FBI erhält, mit der Bitte um Unterstützung. Auf einem Foto des Verdächtigen erkennt er seinen ehemaligen Studienfreund Lucien Folter. In einem ersten Gespräch mit ihm tischt dieser Robert eine haarsträubende Geschichte auf, wie er in diese Lage gelangt ist. Schnell wird klar, dass sie von Lucien getäuscht wurden. Im Gegenteil, je mehr Robert mit Lucien spricht, um so klarer wird, dass er einem extremen Massenmörder und Psychopathen gegenüber sitzt, der alle seine Taten genauestens geplant hat. Nun sind alle auf der Spurensuche nach den weiteren Opfern.

    Soviel zum Buch, ohne zu viel zu verraten. Das weitere Geschehen und Fortkommen in dem Buch wird zum Wettlauf mit der Zeit und der Leser "läuft" mit. Ich habe schon lange kein Buch mehr so intensiv gelesen, immer mit dem Ziel noch mehr zu schaffen und unbedingt vorwärts zu kommen. Mit psychologischer Raffinesse wird die Spannung von Kapitel zu Kapitel gesteigert. Je weiter fortgeschritten die Handlung, umso klarer wird, wie sehr Lucien das FBI manipuliert und für seine Zwecke benutzt.
    Auch das Finale hat es in sich und überrascht noch einmal.
    Von mir eine absolute Empfehlung - ich vergebe verdiente 5 Sterne.

  1. Gerechtigkeit

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 12. Sep 2015 

    Zum ersten Mal seit Jahren hat Dr. Robert Hunter ein Flug in den Urlaub gebucht. Bevor es jedoch losgehen kann, bekommt er einen Anruf. Sein Zimmerkamerad und Freund aus Uni-Zeiten ist unter einem unglaublichen Verdacht verhaftet worden und will nur mit Hunter sprechen. Zunächst sieht es so aus als brauche Lucien Hunters Hilfe, um seine Unschuld zu beweisen. Doch nachdem er Hunter und die FBI-Agentin Courtney Taylor an einen Ort geleitet hat, an dem verschiedene Hinweise zu finden sind, wird klar, dass Lucien Folter eine schieren Horror verbreitende Mordserie begangen hat.

    Ein Fall, der Dr. Robert Hunter in seinem Innersten trifft. Kaum zu glauben, dass jemand, den man für einen Freund gehalten hat, sich so radikal verändern kann. Äußerst manipulativ und mit extremen schauspielerischen Können lenkt Folter die Ermittlungen. Die grausamen und ekelhaften Details, die nach und nach zu Tage kommen, lassen einen erblassen. Nicht nur Hunter kommt an die Grenze dessen, was noch erträglich ist. Konfrontiert mit seiner eigenen Vergangenheit muss er die wohl schwierigste Entscheidung seines Lebens treffen. Eine Entscheidung, vor die niemand gestellt werden sollte.

    Der nunmehr sechste Fall um Dr. Robert Hunter nimmt einen anderen Beginn als die bisher bekannten. Der Killer ist von Beginn an bekannt und bereits verhaftet. Fast zwangsläufig fühlt man sich an Hannibal Lecter erinnert, auch wenn hier der Täter selbst Hinweise auf seine Taten gibt. Doch auch hier gibt es das größenwahnsinnige Mitteilungsbedürfnis eines irren Killers, der seine Taten auf perfideste Art rechtfertigen will. Ein Mordwissenschaftlicher wie es ihn noch nie gab, wie er unerträglicher kaum sein könnte. Durch seinen Bezug zum privaten Dr. Hunter bekommt die Ermittlung noch etwas besonders erschütterndes und tragisches. Ein extremer Thriller, der sich nicht in einem Stück lesen lässt. Hin und wieder bedarf es einiger Erholungspausen ob der sprechenden Schilderungen, die dem Leser einiges abverlangen. Ausgesprochen spannend wie man es von Chris Carter gewöhnt ist, trifft er hier den Nerv seines Ermittlers und auch seiner Leser. Ein Roman, aus dem man reichlich durchgerüttelt wieder auftaucht und sich fragt, ob es solche Schlechtigkeit geben kann. Der Hinweis des Autors zu Beginn, große Teile der Handlung beruhten auf Tatsachen, macht es da nicht besser. Fesselnd ohne Ende, aber auch kaum erträglich.

    4,5 Sterne

 

Extinction

Buchseite und Rezensionen zu 'Extinction' von Kazuaki Takano
3
3 von 5 (3 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Extinction"

Format:MP3 CD
Seiten:0
EAN:9783844517361

Diskussionen zu "Das Experiment- Black Box. Versuch mit tödlichem Ausgang. Roman zum Film."

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Rezensionen zu "Extinction"

  1. Für mich kein Thriller

    bewertet:
    1
    (1 von 5 *)
     - 07. Mär 2016 

    Ist die nächste Stufe der Evolution das Ende von uns allen?
    Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt. (Quelle: Amazon)

    Ich weiß beim besten Willen nicht, was ich zu diesem Hörbuch schreiben soll. Ich kann euch noch nicht mal ganz genau sagen, was ich da gehört habe. Ob das am vom mir gewählten Medium liegt und es als Buch besser funktioniert hätte, kann ich leider nicht sagen.

    Fakt ist, dass fast nichts von der Geschichte hängen blieb. Es geht um einen außergewöhnlichen Jungen, der bei einem Pygmäenstamm lebt und vor dem die amerikanische Regierung so große Angst hat, dass sie den ganzen Stamm auslöschen lassen wollen. Die Amerikanische Regierung wird hier als das Böse schlechthin dargestellt. Aber hat nicht jede Regierung Dreck am Stecken? Dann geht es um Yeager, der den Auftrag annimmt und mit einer Gruppe Männer in den Kongo reist. Er ist nicht überzeugt von dem Auftrag, braucht aber das Geld für sein todkrankes Kind. Und dann gibt es noch diesen japanischen Forscher, der an einem Mittel gegen genau die Krankheit forscht, an der Yaegers Sohn leidet. Tja und daraus wurde dann ein Buch.

    Mir war diese Geschichte leider viel zu wissenschaftlich und steif. Ich konnte mich mit keiner der Personen identifizieren und sie blieben mir vollkommen egal. Es erschien mir alles schrecklich langatmig und es gab viel zu viele Erklärungen, denen ich als Laie sowieso nicht folgen konnte. Die Spannung blieb dabei komplett auf der Strecke. Mit Fachbegriffen schmiss der Autor nur so um sich und sobald auch nur ein klein wenig Spannung aufkam, setzte wieder eine wissenschaftliche Erklärung ein und mein Hirn schaltete wieder ab.

    Den kleinen Jungen konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen. Der Autor schrieb, dass er so komplett anders war, dass die Menschen das nicht begreifen können und versuchte es dann doch zu erklären, aber ohne Erfolg. Überhaupt fand ich die Personen sehr flach und nichtssagend. Für mich war dieses Hörbuch leider ein totaler Fehlgriff und ich bin echt froh, dass es jetzt zu Ende ist. Ich musste mich wirklich quälen um bei der Stange zu bleiben und nicht abzudriften. Das Buch erinnerte mich mehr an eine wissenschaftliche Abhandlung als an einen Thriller.

    Der Sprecher, Sascha Rotermund, hat seine Sache sehr ordentlich gemacht und er hat keine Schuld daran, dass ich der Geschichte nicht folgen konnte.

    Auch wenn mir das unglaublich schwer fällt, kann ich leider nicht mehr als 1 von 5 Punkten vergeben, denn es gibt gar nichts was ich positiv hervorheben könnte. Vielleicht haben intelligentere Menschen als ich, ja mehr Spaß daran. Ich kann das Buch leider nicht empfehlen, so leid mir das auch tut.

    Ich möchte mich noch recht herzlich beim randomhouse Bloggerportal bedanken, die mir dieses Hörbuch zur Verfügung gestellt haben. So muss ich mich wenigstens nicht über herausgeworfenes Geld beklagen. Schade, finde ich es trotzdem, dass ich so gar nichts positives zu berichten weiß.

    © Beate Senft

  1. The End

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 17. Jul 2015 

    Der Söldner Jonathan Yeager wäre nirgendwo lieber als bei seinem todkranken Sohn. Doch dessen Behandlung ist teuer, wird teurer je mehr sich der Zustand seines geliebten Kindes verschlechtert. Deshalb sieht Yeager sich gezwungen einen geheimnisvollen Auftrag anzunehmen. Gemeinsam mit drei weiteren Teilnehmern wird er in ein Trainingslager geschickt, wo sie auf einen Einsatz vorbereitet werden, der angeblich dazu diesen soll, die Ausbreitung eins tödlichen Virus zu verhindern. Gleichzeitig muss in Japan ein junger Wissenschaftler den plötzlichen Tod seines Vaters verwinden. Nur kurze Zeit später erhält er eine seltsame Nachricht des Verstorbenen, letztlich mit der Bitte, das Werk fortzuführen.

    Ein wissenschaftliche geprägter Thriller mit einem Schuss Science Fiction, so könnte man das Genre vielleicht zusammenfassen. Die Befürchtung, die Story könnte bei dieser Mischung etwas trocken geraten, ist völlig unbegründet. Der Autor versteht es hervorragend, seine Gedanken in Worte zu kleiden, die, wenn auch nicht ganz einfach, schließlich gut verständlich sind. Mit wachsendem Interesse verfolgt man die Geschichte des Jonathan Yeager, des Japaners Kento Koga und der weiteren Figuren dieses ausgesprochen vielschichtigen Werkes. Man lernt etwas über die Planung und Organisation von halb militärischen Einsätzen, über die Entwicklung von Medikamenten und über die politischen Strippenzieher, die mehr an der Macht kleben als es der Menschheit guttun kann. Dieses Gedankenspiel einer neuen Spezies, einer Weiterentwicklung, die den heutigen Menschen, der sich auch schon für intelligent hält, überflüssig, ja, mehr oder weniger zum Affen macht, lässt die Neuronen feuern vor Angeregtheit. Werden wir aussterben wie der Neandertaler, der an sich ein größeres Gehirnvolumen hatte als der Homo Sapiens? Oder ist dieser neue Mensch ein Besserer, der andere neben sich gelten lässt?

    Bei diesem ungekürzten Hörbuch kommt in keiner Sekunde Langeweile auf. Schon nach den ersten paar Sätzen herausragend vorgetragen von Sascha Rotermund, bildet sich die Überzeugung, dass hier ein intelligenter Spitzenthriller genau seine Stimme gefunden hat. Ein Vortrag, bei dem es nichts zu meckern gibt, wo bei der Printausgabe möglicherweise die Versuchung besteht, die eher wissenschaftlichen Passagen nur flüchtig zu lesen, bleibt man bei der Lesung gespannt und aufmerksam.

    Einzig der Wunsch nach einem Personenverzeichnis bleibt leider wie bei nahezu allen Hörbüchern unerfüllt.

    4,5 Sterne

  1. Kein Thriller für 'Zwischendurch'...

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 24. Mai 2015 

    Das 'Wesen Mensch', davon handelt dieser Thriller, wenn man es auf den Punkt bringen will. Natürlich kann man sich darunter nichts vorstellen, aber wenn man den Thriller kennt, weiß man, dass sich letztlich alles um diesen Punkt dreht.

    "Wenn Sie in der Region angekommen sind, halten Sie sich von den Menschen fern - außer Sie wollen unbedingt einen Blick in die Hölle werfen."

    Ansonsten fällt es mir tatsächlich schwer, in Kürze zu umreißen, worum es hier tatsächlich geht. Kazuaki Takano hat seinen Thriller im Wesentlichen auf drei Säulen errichtet, die in vollkommen verschiedenen Teilen der Welt spielen und bei denen lange nicht deutlich ist, wie sie überhaupt miteinander zusammenhängen könnten.

    Zum einen erfährt man von Jonathan Yeager, einem Ex-Special Forces Soldaten, der mittlerweile für eine private Sicherheitsfirma arbeitet, die eng mit dem US Militär verbunden ist. Jonathan plante eigentlich, nach seinem gerade beendeten Einsatz nach Lissabon zu fliegen, wo sein Sohn Justin in einem Krankenhaus um sein Leben kämpft - aussichtslos, denn für seine unheilbare Lungenerkrankung gibt es keine wirksamen Medikamente. Doch die Behandlung Justins ist auch so äußerst kostspielig, und so nimmt Jonathan kurzentschlossen einen streng geheimen Regierungsauftrag an, der ihm viel Geld einbringen wird - sofern er ihn überlebt. Der amerikanische Präsident selbst hat diesen Auftrag erteilt: bei einem im Dschungel lebenden Pygmäenstamm im Kongo ist ein tödliches Virus ausgebrochen, dessen Verbreitung mit allen Mitteln verhindert werden soll. Doch als Jonathan mit einigen Mitstreitern dort anlangt, erwartet ihn eine ungeheure Überraschung, die alles infrage stellt.

    Zum anderen begleitet man in Tokio den jungen Chemiestudenten Kento Koga. Als sein Vater Seiji unerwartet verstirbt, erhält Kento einige Tage darauf eine mysteriöse E-Mail von dem Verstorbenen, in der er ihn bittet, seine geheime Forschungsarbeit fortzusetzen. Mehr als skeptisch macht sich Kento auf die Spurensuche und erkennt, dass sein Vater mehr Geheimnisse hatte als er dachte. Innerhalb eines einzigen Monats soll Kento in aller Heimlichkeit ein Medikament entwickeln, das hunderttausenden Kindern das Leben retten kann. Als er bei seinen Nachforschungen auch auf den 'Heisman-Report' stößt, beginnt für ihn unerwartet ein Wettlauf nicht nur gegen die Zeit, sondern auch gegen die Polizei. Kento weiß nicht mehr, wem er eigentlich noch vertrauen kann. Wer steckt hinter der mysteriösen Angelegenheit?

    Der dritte Handlungsstrang schließlich ist in den USA angesiedelt, betrachtet einmal die Situation in der Regierung rund um den amerikanischen Präsidenten, wechselt aber auch immer wieder zu dem hochintelligenten Arthur Rubens, der in einer 'ThinkTank' Firma arbeitet, die der amerikanischen Regierung undercover zuarbeitet. Zur Zeit ist er mit der Leitung des streng geheimen militärischen Spezialauftrags im Kongo betraut - und gerät zunehmend in einen Zwiespalt. Auftrag gegen Gewissen, Befehlsausführung gegen Menschlichkeit, Macht gegen Vernunft. Ein spannender Balanceakt, bei dem lange nicht klar ist, was davon die Oberhand gewinnen wird.

    "Die Welt ist schön, dachte Yeager. Aber auf derselben Welt lebt auch das Monster namens Mensch."

    Die Idee hinter dem Thriller ist spannend und nahezu philosophisch. Dabei geht Kazuaki Takano auf so viele Themen ein, dass einem davon manchmal ganz schwindelig wird und man den Überblick zu verlieren droht. Doch angesichts der unaufhaltsamen Globalisierung, wo sich zwangsläufig alles vermengt und miteinander zusammenhängt, scheint das andererseits auch gerechtfertigt zu sein.
    In diesem Hybrid aus Actionfilm und Wissenschaftsthriller wirkt der Plot teilweise überkonstruiert, doch wenn man sich vor Augen hält, dass das japanische Original bereits 2011 erschien, muss man dem Autor fast prophetische Fähigkeiten unterstellen. Neben Themen wie Genozid, Folter, Drohnenkrieg, Manipulation der öffentlichen Meinung, Wissenschaftsallmacht oder Bedrohung der Menschheit schildert Takano auch die umfassenden Überwachungsmaßnahmen der US-Geheimdienste. (Die Enthüllungen um die Machenschaften der NSA mit ihrer Datensammelwut durch Edward Snowden datiert aus dem Jahr 2013.) Takano operiert hier - intuitiv oder bewusst - in jedem Fall sehr nah am aktuellen Weltgeschehen.

    Der Einstieg in den Thriller fiel mir wirklich schwer. Gerade im ersten Drittel sind die wissenschaftlichen Details derart diferenziert dargelegt, dass ich meinen eigentlichen Anspruch, nach Möglichkeit alles nachvollziehen zu können, irgendwann aufgab. Zudem empfand ich die Charaktere oft als oberflächlich und und die Dialoge eher als hölzern, was aber u.U. auch der Übersetzung geschuldet sein kann - der Roman wurde wohl aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt, nicht aus dem Japanischen.

    Das Verweben der Handlungsstränge jedoch und das Springen zwischen den Schauplätzen im Kongo, in Japan und den USA empfand ich als gelungen. Als ich las, dass Kazuaki Takano u.a. in Hollywood als Drehbuchautor arbeitet, hat mich das schon fast erstaunt. Nicht, weil ich ihm die Fähigkeit dafür absprechen möchte, aber auch Hollywood liegt in den USA. Und die amerikanische Regierung samt ihres Präsidenten steht dermaßen negativ im Fokus dieses Thrillers, dass ich mir vorstellen könnte, dass der Autor inzwischen auf einem (geheimen) Index der US-Regierung und ihrer Geheimdienste steht.

    Sascha Rotermund liest das Hörbuch angemessen unaufgeregt und gekonnt. Er sorgte für keine zusätzlichen Längen im Text.

    Insgesamt ein hochkomplexer, spannender und anspruchsvoller Thriller, der nicht mal eben zwischendurch gelesen werden kann, sondern seine Zeit beansprucht. Dafür liefert er zahlreiche Denkanstöße und beschäftigt mit seiner Themenvielfalt auch über das Lesen hinaus.

    In meinen Augen in jedem Fall empfehlenswert!

    © Parden

 

Filmriss

Buchseite und Rezensionen zu 'Filmriss' von Mani Beckmann
NAN
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Inhaltsangabe zu "Filmriss"

Format:Taschenbuch
Seiten:264
Verlag: bebra
EAN:9783898090209

Diskussionen zu "Das Experiment- Black Box. Versuch mit tödlichem Ausgang. Roman zum Film."

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