Militärgeschichte des Mittelalters

Buchseite und Rezensionen zu 'Militärgeschichte des Mittelalters' von Martin Clauss
2
2 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Militärgeschichte des Mittelalters"

Format:Taschenbuch
Seiten:128
Verlag:
EAN:9783406757525
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Rezensionen zu "Militärgeschichte des Mittelalters"

  1. Leider nicht, was ich erwartet hatte.

    bewertet:
    2
    (2 von 5 *)
     - 21. Sep 2020 

    Dieses Buch ist ein gutes Beispiel dafür, dass auch der fantastischen Beck-Wissen-Reihe manchmal Fehlgriffe passieren. Was mich hier am meisten stört, ist, dass dieses Büchlein eigentlich nur eine Ereignisgeschichte mit Fokus auf der Abfolge von Schlachten, Kämpfen und Kriegen ist, während hingegen Militärtechnik, Strategien, Logistik und all die anderen Dinge viel zu kurz kommen. Meine persönliche Erwartungshaltung wurde somit nicht erfüllt, aber vielleicht gibt es ja Leser, die genau das wollen.
    Mein zweiter Kritikpunkt betrifft die geographische Eingrenzung. Ich finde es sehr schade, dass der Fokus auf Frankreich, England, Deutschland und Italien beschränkt wurde, wobei England und Italien auch noch sehr kurz kommen. Statt einer trockenen Ereignisgeschichte hätte ich mir einen größeren geographischen Blickwinkel gewünscht mit eben der militärischen Differenzierung. So aber habe ich das alles als relativ uninteressant empfunden.
    Fazit: Nicht zu empfehlen, außer man interessiert sich für genau dieses spezielle Thema.

 

Konstantinopel – Istanbul: Stadt der Sultane und Rebellen

Buchseite und Rezensionen zu 'Konstantinopel – Istanbul: Stadt der Sultane und Rebellen' von Malte Fuhrmann
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Konstantinopel – Istanbul: Stadt der Sultane und Rebellen"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:464
Verlag: S. Fischer
EAN:9783103972627
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Rezensionen zu "Konstantinopel – Istanbul: Stadt der Sultane und Rebellen"

  1. Portrait einer echten Weltstadt

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 05. Aug 2020 

    Malte Fuhrmann, Historiker mit Schwerpunkt Stadtgeschichte, hat einen faszinierenden Überblick über die Stadt auf zwei Kontinenten geschrieben, die von Justinians Konstantinopel bis zum modernen Istanbul 2019 reicht. Dabei ist das Buch keine reine Erzählung geschichtlicher Fakten, sondern hat immer einige Fragen als roten Faden: Wie wird die Geschichte einer Stadt geprägt im Zusammen- oder Gegenspiel der herrschenden Personen zu den verschiedenen sozialen Gruppen in der Stadt? Auf weiche Weise bildet sich in unterschiedlichen Epochen Widerstand gegen herrschende Strukturen? Wie beeinflusst die Entwicklung eines Reiches/Staates konkret die Entwicklung einer solchen Stadt und wie vielleicht auch umgekehrt? Dabei greift Malte Fuhrmann auf den Begriff "Recht auf Stadt" von Henri Lefebvre, und auf Thesen des mittelalterlichen Theoretikers
    Muhammed Ibn Khaldun (1332-1406) über die Gesetzmäßigkeiten vom Aufstieg und Untergang von Städten zurück und gewinnt damit eine Klammer, die eben dazu führt, dass das kein rein chronologischer Parforceritt durch über 1600 Jahre Geschichte wird, sondern eine grandiose Betrachtung einer außergewöhnlichen Stadt. Es gibt wahrscheinlich neben Rom keine Stadt mit einer so wechselhaften Vergangenheit. Das klingt zu theoretisch? Auf keinen Fall!

 

Konstantinopel – Istanbul: Stadt der Sultane und Rebellen

Buchseite und Rezensionen zu 'Konstantinopel – Istanbul: Stadt der Sultane und Rebellen' von Malte Fuhrmann
4
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Inhaltsangabe zu "Konstantinopel – Istanbul: Stadt der Sultane und Rebellen"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:464
Verlag: S. Fischer
EAN:9783103972627
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Rezensionen zu "Konstantinopel – Istanbul: Stadt der Sultane und Rebellen"

  1. Portrait einer echten Weltstadt

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 05. Aug 2020 

    Malte Fuhrmann, Historiker mit Schwerpunkt Stadtgeschichte, hat einen faszinierenden Überblick über die Stadt auf zwei Kontinenten geschrieben, die von Justinians Konstantinopel bis zum modernen Istanbul 2019 reicht. Dabei ist das Buch keine reine Erzählung geschichtlicher Fakten, sondern hat immer einige Fragen als roten Faden: Wie wird die Geschichte einer Stadt geprägt im Zusammen- oder Gegenspiel der herrschenden Personen zu den verschiedenen sozialen Gruppen in der Stadt? Auf weiche Weise bildet sich in unterschiedlichen Epochen Widerstand gegen herrschende Strukturen? Wie beeinflusst die Entwicklung eines Reiches/Staates konkret die Entwicklung einer solchen Stadt und wie vielleicht auch umgekehrt? Dabei greift Malte Fuhrmann auf den Begriff "Recht auf Stadt" von Henri Lefebvre, und auf Thesen des mittelalterlichen Theoretikers
    Muhammed Ibn Khaldun (1332-1406) über die Gesetzmäßigkeiten vom Aufstieg und Untergang von Städten zurück und gewinnt damit eine Klammer, die eben dazu führt, dass das kein rein chronologischer Parforceritt durch über 1600 Jahre Geschichte wird, sondern eine grandiose Betrachtung einer außergewöhnlichen Stadt. Es gibt wahrscheinlich neben Rom keine Stadt mit einer so wechselhaften Vergangenheit. Das klingt zu theoretisch? Auf keinen Fall!

 

Der Skandal der Skandale: Die geheime Geschichte des Christentums

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Skandal der Skandale: Die geheime Geschichte des Christentums' von Manfred Lütz
NAN
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Inhaltsangabe zu "Der Skandal der Skandale: Die geheime Geschichte des Christentums"

Was ist dran an der Skandalgeschichte des Christentums, deren üppige filmische Inszenierungen nur so von Sperma, Blut und Gift triefen? Was ist mit Kreuzzügen, Inquisition und Hexenverfolgung? Stand das Christentum bei der Durchsetzung der Menschenrechte auf der Bremse oder auf dem Gaspedal - oder auf beidem? Was ist mit Frauenemanzipation, sexueller Revolution und vor allem: Wie steht das Christentum wirklich zum Holocaust? Manfred Lütz erzählt die spannende Geschichte des Christentums, wie sie nach Erkenntnissen der neuesten Forschung wirklich war. Dabei geht es letztlich um eine entscheidende gesellschaftliche Frage: Taugt das Christentum noch als geistiges Fundament Europas?

Der international renommierte Historiker Arnold Angenendt hatte schon 2007 ein gewaltiges Werk vorgelegt: "Toleranz und Gewalt - Das Christentum zwischen Bibel und Schwert", das die Ergebnisse der internationalen Forschung zusammenfasst und seitdem ein Standardwerk ist für alle, die sich ernsthaft mit Christentum und Kirche auseinandersetzen wollen. Allerdings hat eine breitere Öffentlichkeit von den wirklich erstaunlichen Ergebnissen bisher kaum Notiz genommen.

Zusammen mit Arnold Angenendt hat nun Manfred Lütz die zentralen Aussagen von "Toleranz und Gewalt" in einem fulminanten Buch aufgegriffen, das wie in einem Krimi die spannende Geschichte der größten Menschheitsreligion aller Zeiten erzählt. Damit auch wirklich alle so genannten Skandale der Christentumsgeschichte vorkommen, wurden einige Themen hinzugefügt, so dass man jetzt auf 286 Seiten den neusten Stand der Wissenschaft über alle kritischen Phasen der Geschichte des Christentums nachlesen kann. Führende Historiker haben das Buch korrekturgelesen, damit alles stimmt, aber auch sein Friseur, damit es locker bleibt. Es ist ein Buch geworden für Christen, die keine Angst vor der Wahrheit haben und für all die anderen, damit sie besser verstehen, woher sie kommen.

So kann man erleben, wie eine kleine...

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:288
Verlag: Verlag Herder
EAN:9783451379154
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Kulturgeschichte der Kreuzzüge

Buchseite und Rezensionen zu 'Kulturgeschichte der Kreuzzüge' von Otto Henne am Rhyn
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2 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Kulturgeschichte der Kreuzzüge"

Reprint Verl., Lpz., (um 1998). 302 S., Pbd. - Neuwertig. Reprint der Originalausgabe von ca. 1900 -

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:322
EAN:9783826208157
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Rezensionen zu "Kulturgeschichte der Kreuzzüge"

  1. Die nachfolgende Rezension

    bewertet:
    2
    (2 von 5 *)
     - 21. Apr 2014 

    Die nachfolgende Rezension ist am 31.10.2011 bei den Buchgesichtern erschienen. Ich hatte mir das in meiner Ausgabe dreibändige Taschenbuch gekauft und erst beim lesen festgestellt, das ist ja "uralt". Aber um so interessanter wurde die Lektüre.

    ****
    Das hier aufgeführte Buch wurde dreibändig bereit im Jahre 1884, schon da eine Neuauflage, herausgeben. Es ist also noch älter. Die Ausgabe ist relativ reich illustriert, die Bilder stammen von einem Gustav Doré.

    Die Reprint Taschenbuchausgabe legte ich mir vor einigen Jahren zu. Nach einigen Seiten schaute ich erst nach dem Impressum. Aha, kein Wunder. Die Sicht auf die Dinge, also Kreuzzüge und die Kultur dieser Zeit, war die des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Zum Beispiel führte der konsequente Gebrauch der Bezeichnung MOHAMMEDANER für MUSLIME zum stutzen.

    Der Schweitzer Philosoph und Historiker OTTO HENN AM RHYN lebte von 1828 bis 1914. In einem Internetbeitrag steht auch, er wäre Freimaurer gewesen.

    Er muss sehr produktiv gewesen sein. Sein Hauptaugenwerk galt dabei wohl dem Rittertum und den Kreuzzügen und das ist hier sehr allgemein ausgedrückt. Allein die Reihe in dieser Datenbank hier werden viele Bücher genannt.

    In zehn "Büchern" beschreibt der Autor umfassend die Geschichte der Kreuzzüge und geht dabei umfassend auch auf die kulturellen Gegebenheiten ein. Allerdings haben wir es hier nicht mit einem Lexikon zu tun. Es ist ein Sachbuch, das in nicht unbedingt modernen Stil eine Epoche beschreibt. Interessant und vielseitig ist es allemal.

    Politische und religiöse Ursachen, Ablauf, die Schlachten, handelnde Personen, die Kreuzfahrerstaaten und manches mehr werden ausführlich beschrieben. Für den Interessenten ein sehr wichtiges Buch.

    "Wie lange der anfangs religiöse, dann immer mehr und jetzt weit vorwiegend politisch-soziale Kampf zwischen den Anhängern der beiden Weltreligionen des Westens noch dauern und wie er enden wird, wer kann es wissen? Heute spricht Alles für einen den christlichen Mächten günstigen Ausgang und für einen fortlaufenden unheilbaren Zerfall der Macht des Islams." (Der Verfasser im Vorwort - 1884)

    So? Da scheint wohl doch viel Wasser den Rhein herunter gelaufen zu sein, seitdem diese Sätze des Autors Feder verlassen haben. Unheilbarer Zerfall des Islams…
    Trotzdem ist das Buch lesenswert, denn es zeigt uns nicht nur die Geschichte, sondern auch die Veränderung von Geschichtsauffassungen.