Vom Kiez zum Kap: Mit unserem Bulli durch Afrika

Buchseite und Rezensionen zu 'Vom Kiez zum Kap: Mit unserem Bulli durch Afrika' von Bernd Volkens
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4 von 5 (1 Bewertungen)

„Ein Donnerstagabend im FC Sankt Pauli-Clubheim, kurz nach dem Training der Achten Herren, unserer Fußballmannschaft. Kay erzählt begeistert von seinem letzten Besuch in Kapstadt bei seiner Schwester. Wir reden uns bei ein paar Bier in Rage und sind uns sicher: Wir müssen sie unbedingt mal zusammen in Südafrika besuchen. Fliegen? Nein, mit dem VW Bulli wäre doch viel lustiger. Abenteuer, Land und Leute locken. Und dann ist da noch diese Fußball-WM. Eine Schnapsidee, die schnell ins Rollen kommt ...“ Bernd Volkens, AUTO BILD Technikredakteur, erzählt in diesem Buch nicht nur die Geschichte einer großen Reise mit einem VW T3 Synchro. „Vom Kiez zum Kap“ ist auch ein Bericht darüber, wie es ist, plötzlich einen Traum leben zu können, den so viele träumen: Endlich ausbrechen aus dem Alltag, ganz andere Probleme bewältigen, aber auch scheitern: Denn so einfach, wie die beiden Fußballfans Bernd Volkens und Kay Amtenbrink sich ihre Reise zur Fußball-WM 2010 nach Kapstadt vorgestellt haben, wird es nicht. Der Motor brennt, der Bulli bleibt im Fluss stecken. Und trotzdem machen sie weiter. Vom Hamburger Kiez bis zum Kap der Guten Hoffnung in Südafrika. Glattrasiert los, bärtig zurück. Und um ein Vielfaches reicher.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:224
EAN:9783667103147
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Rezensionen zu "Vom Kiez zum Kap: Mit unserem Bulli durch Afrika"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 01. Okt 2015 

    Abenteuer für große Jungs

    Ein Fußballabend, einiges an Bier und schon ist die Idee geboren: auf zur WM in Südafrika, aber nicht mit dem Flugzeug, das kann ja jeder. Nein, wenn schon, dann soll ein Traum in Erfüllung gehen, mit dem VW Synchro über die Balkanroute und Ostafrika bis Südafrika. Es ist ein schönes Buch geworden, die Softcoverausgabe hat eine angenehme Haptik, ein schönes Layout, die vielen persönlichen Bilder bieten viel fürs Auge und eigenes Fernweh ist vorprogrammiert.
    Von den Vorbereitung an, die erst mal mit dem Kauf eines gebrauchten Fahrzeugs anfangen, der Suche nach Ersatzteilen, Impfungen und vieles mehr bis hin zur Abfahrt macht es schon Spass dabei zu sein. Die Reise ist abenteuerlich, ob es seltsame Gebühren an den Grenzen, Pannen oder fehlendes Werkzeug ist, gemeinsam und mit Hilfe von vielen netten Menschen unterwegs wird jede Hürde genommen. Es ist schon bemerkenswert, was das Auto alles mitmachen muss und wie jedes Mal wieder die Reparatur gelingt, ein Hoch auf das afrikanische Improvisationstalent.
    Seit der Reise sind 5 Jahre vergangen und manches ist von der Gegenwart eingeholt worden. So die Reise durch Syrien und die Begegnung mit den Menschen, in deren Ort sie ihr Nachtlager aufschlugen und freundlich behandelt worden sind und sie sich fragen, wie in Deutschland Syrer behandelt würden, wäre die Situation umgekehrt. Nun kann sich jeder selbst die Antwort geben.
    Jedem Land wird ein Kapitel gewidmet, aber je weiter südlich die Jungs kommen, umso kürzer werden die Abschnitte. Liegt es daran, dass Kenia, Sambia, etc schon touristischer erschlossen sind? Man reist mit den Männern mit und man muss kein Fußballfan sein um an dieser Reise mit Spaß dabei zu sein. Die WM in Südafrika kommt sogar ein bisschen zu kurz, es sind die letzten Seiten und man merkt deutlich: der Weg war das Ziel und jetzt ist die Spannung raus, man guckt noch ein paar Spiele, genießt die Gastfreundschaft und erholt sich.
    Ein schöner, abenteuerlicher Reisebericht, aber auch das Nachwort am Schluss kann mir nicht erklären, warum dieses Buch erst 5 Jahre nach der Reise erschienen ist.