Die Bekehrung der Welt

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Bekehrung der Welt' von Bernhard Maier
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Bekehrung der Welt"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:448
Verlag: C.H.Beck
EAN:9783406774430
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Rezensionen zu "Die Bekehrung der Welt"

  1. Die Bekehrung der Welt

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 04. Nov 2021 

    Klappentext:

    „Im Frühjahr 1493 bestätigte Papst Alexander VI. das Anrecht der spanischen Könige auf die neuentdeckten Gebiete jenseits des Atlantiks, wenn sie deren Missionierung betrieben. Damit war ein Grundmuster vorgegeben. Bernhard Maier zeigt, wie Missionare die Unterwerfung der Welt moralisch flankierten, doch dabei bald an Grenzen stießen. Erzwungene Bekehrungen waren selten nachhaltig. Man musste die Sprachen der Heiden erlernen, die Frohe Botschaft übersetzen, Mythen und Rituale christlich deuten, Schulen gründen, medizinische Versorgung bieten, ja, wenn nötig die anvertrauten Völker paternalistisch auch gegen die eigene Kolonialmacht in Schutz nehmen. So änderten sich mit der Mission auch die Religionen in den Missionsgebieten, die christliche Muster übernahmen und teils selbst missionarisch wurden, während viele Missionare einen neuen Sinn für Spiritualität und Ganzheitlichkeit mit nach Hause brachten. Mit diesem anschaulich geschriebenen Buch liegt erstmals eine Gesamtdarstellung der neuzeitlichen Mission auf dem aktuellen Forschungsstand vor.“

    Autor Bernhard Maier ist Religionshistoriker und hat sich diesem Thema hier verschrieben. In seinem aktuellen Buch beleuchtet er detailliert die Entwicklung der Missionare der christlichen Kultur. Der Leser erkennt schnell, mit welcher Wucht und welchem Willen die Missionare hier auf die Menschheit „losgelassen“ wurden. Ihre Aufgabe war groß und besonders. Andere Denkweisen sollten weltweit „zerstört“ werden, nur die christliche Kultur sei die wahre. Diese Arbeit hat auch verbrannte Erde hinterlassen und der Autor zeigt mit seinen Erläuterungen auch kritische Töne auf. Der Leser kann sich selbst eine Meinung bilden, Gedanken dazu machen und einen gewissen Standpunkt selbst ausmachen - der Autor bleibt dabei (meist) wertungsfrei, was ich sehr schätze und als sehr beachtlich anerkenne.

    Maier beleuchtet die Wege der Missionare durch die komplette Welt. Nicht alles ist von einem Heiligenschein überdeckt - das ist schnell klar. Maier beleuchtet hier auch das Bild hinter den Denkern und Verkündern und das erschreckt und verwundert doch manches Mal sehr…

    Eine äußerst interessante Lektüre die leicht verständlich und ansprechend verfasst wurde! 5 von 5 Sterne!

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Wir Sklaven von Suriname

Buchseite und Rezensionen zu 'Wir Sklaven von Suriname' von Anton de Kom
NAN
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Inhaltsangabe zu "Wir Sklaven von Suriname"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:220
Verlag:
EAN:9783887473839
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Afrikas Kampf um seine Kunst

Buchseite und Rezensionen zu 'Afrikas Kampf um seine Kunst' von Bénédicte Savoy
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Afrikas Kampf um seine Kunst"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:256
Verlag: Beck C. H.
EAN:9783406766961
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Rezensionen zu "Afrikas Kampf um seine Kunst"

  1. Wem gehört die Kunst?

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 11. Mai 2021 

    Klappentext:

    „Schon vor 50 Jahren kämpfte Afrika um seine Kunst, die während der Kolonialzeit massenweise in europäische Museen gelangt war. Und es fand durchaus Unterstützung im Westen. Am Ende jedoch war der Kampf nicht nur vergebens, er wurde auch erfolgreich vergessen gemacht. Auf der Grundlage von unzähligen unbekannten Quellen aus Europa und Afrika erzählt Bénédicte Savoy die gespenstische Geschichte einer verpassten Chance, einer Niederlage, die heute mit umso größerer Wucht auf uns zurückschlägt.

    Afrikas Bemühungen um seine in der Kolonialzeit nach Europa verbrachte Kunst sind keineswegs neu. Schon bald nach 1960, als 18 ehemalige Kolonien die Unabhängigkeit erlangten, wurde von afrikanischen Intellektuellen, Politikern und Museumsleuten eine ungeheure Dynamik in Gang gesetzt. In ganz Europa suchten daraufhin Politikerinnen und Politiker, Journalisten, Akademiker und einige Musemsleute einen Weg, afrikanische Kulturgüter im Sinne einer postkolonialen und postrassistischen Solidarität zurückzugeben. Die Argumente aber, mit denen andere versuchten, die Forderungen aus Afrika zu entkräften und Lösungen zu verhindern, ähneln auf frappierende Weise denen von heute. Schließlich verlief alles im Sand. Bénédicte Savoy verfolgt den postkolonialen Aufbruch und sein Ersticken und fragt, welche Akteure, Strukturen und Ideologien damals dafür sorgten, dass das Projekt einer geordneten, fairen Rückgabe von Kulturgütern traurig scheiterte.“

    In der aktuellen Zeit kommt genau dieses Thema extrem präsent, mal wieder, zu Wort und das ist auch gut so. Autor Bénédicte Savoy nimmt hier das Thema sehr genau unter die Lupe und verdeutlicht dem Leser sehr interessant und, teils sogar spannend, was es heißt, Kunst zu schaffen, diese für sich sprechen zu lassen und diese als geistiges Eigentum anzuerkennen. Leider viel die Kunst Afrikas immer unter einen gewissen Mantel der Zensur, aber das ist nur ein kleiner und recht naiver Ausdruck dafür. Savoy beleuchtet hier alles und ich meine wirklich alles zu diesem Thema und es stellt sich die Frage: Wem gehört die Kunst? Er geht hier teils psychologische, teils emotional, teils sachlich aber auch auch klar vor und dem Leser eröffnet sich ein ganz neues Spektrum zu diesem Thema. Hier geht es nicht um die Kunstgegenstände, die man an den Straßenränder in Afrika kaufen kann, oder doch?! Ist es doch eigentlich auch Kunst....Doch die Kolonialzeit in Afrika war eine andere, eine extrem prägende Zeit, die sehr viel veränderte und das was unter anderem blieb, ist neben den Grenzen eben auch die Kunst. Der heiß-umkämpfende Streit ist bis heute Thema - eigentlich nicht mehr nachvollziehbar, warum um die Kunst eines Landes gestritten wird, wenn der Besitzer doch der eigentliche geistige Eigentümer der Umsetzung ist/war....Sie merken schon, hier steckt viel mehr drin und ich kann dieses Buch wirklich nur wärmstens empfehlen! 4 von 5 Sterne!

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Das Festmahl der Eroberer

Buchseite und Rezensionen zu 'Das Festmahl der Eroberer' von  Drew Smith
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Das Festmahl der Eroberer"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:224
Verlag: wbg Theiss
EAN:9783806240290
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Rezensionen zu "Das Festmahl der Eroberer"

  1. Aus einer fremden Welt

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 11. Apr 2021 

    Klappentext:

    „Kartoffeln, Tomaten, Mais und Kakao - ohne diese Produkte sähe unser Speiseplan heute völlig anders aus. Als Christoph Kolumbus 1492 Amerika entdeckte, wurden Nahrungsmittel, die uns heute selbstverständlich erscheinen, über den Atlantik in die Alte Welt verschifft. Zugleich gelangten Reis, Blumenkohl, Wein und Zucker in die Neue Welt. Kolumbus hatte einen Sturm der Veränderung entfesselt!

    Als Konsequenz veränderten sich die Essgewohnheiten aller Länder und Kontinente. Speisekammern füllten sich mit exotischen Nahrungsmitteln und neue Rezepte gingen um die Welt. Der Kulturwissenschaftler und preisgekrönte Gastronomiekritiker Drew Smith erzählt die faszinierende Geschichte eines beispiellosen kulturellen Wandels....“

    In diesem äußerst faszinierenden Buch von Autor Drew Smith lernen wir ein bisschen mehr als nur das Wissen wo Kartoffel und Kakao ihren Ursprung her haben. Hier geht es auch darum wie man Lebensmittel und ähnliches für lange Überfahrten auf See haltbar macht und da rede ich nicht nur vom pökeln von Fleisch oder Fisch. Wir erfahren, wie die Welt sich verändert hat durch den Austausch anderer, neuer Lebensmittel und auch wie wir mittlerweile ohne Gewürze und Co. gar nicht mehr leben wollen. Aber, und auch das war interessant, erfahren wir wie die Seemänner sich damals versorgt haben und auch beispielsweise Krankheiten versorgt oder vorgebeugt haben.

    Ein umfassendes und spezielles Buch, das übersichtlich mit Texten und Bildern aufgemacht ist und viel Wissen für uns bereit hält. Drew hat einen angenehmen und auch fesselnden Schreibstil. Er sprudelt regelrecht vor Wissen und das kommt dem Leser geballt entgegen. Hierfür gibt es eine Leseempfehlung von mir und 4 von 5 Sterne!

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Geschichte der Sklaverei

Buchseite und Rezensionen zu 'Geschichte der Sklaverei' von Andreas Eckert
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Geschichte der Sklaverei"

Format:Taschenbuch
Seiten:128
Verlag: Beck C. H.
EAN:9783406765391
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Rezensionen zu "Geschichte der Sklaverei"

  1. Ein gutes Buch über das wohl wichtigste Kapitel der Geschichte.

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 15. Mär 2021 

    Sklaverei gibt es in irgendeiner Form schon seit der Sesshaftwerdung des Menschen und war eine Konstante der Geschichte bis in die Gegenwart. Tatsächlich befinden sich heute mehr Menschen in einem Sklavenverhältnis als zu jedem anderen Zeitpunkt der Vergangenheit, nämlich ca. 40 Millionen. Dieses Buch präsentiert auf gelungene Weise eine globale Perspektive der Sklaverei von den Anfängen bis in die Gegenwart.
    Wenn wir heute das Wort „Sklave“ hören, denken wir entweder ans Römische Reich oder an die USA. Diese haben nun mal die größte Medienpräsenz und werden auch in der Schule am intensivsten besprochen. Doch kaum eine Weltregion hatte keine Sklaven, kaum eine Epoche verging ohne Sklaverei. Deswegen ist dieses Büchlein eben so interessant, weil es nicht schon wieder den Fokus auf Altbekanntes legt, sondern auch China, Indien, Brasilien und so viele weitere Gegenden behandelt.
    Fazit: Sehr zu empfehlen für eigentlich jeden.

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Buchliste: Kolonialismus

Bücher, die den Kolonialismus behandeln - mal mehr, mal weniger kritisch. Romane, die in den ehemaligen Kolonien spielen oder von der Christianisierung handeln.
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    Die Familienerzählungen, die vom ländlichen Bayern an die Südsee führten, waren so behaftet mit Unglück und Nostalgie, dass sie, die Nachgeborene, sie stets von sich wies. Zumal die Großeltern auf der falschen Seite standen: Sie waren Kolonialisten...
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    Gebundenes BuchDer junge Arzt Norton Perina kehrt mit einer unfassbaren Entdeckung von der Insel Ivu'ivu zurück: Hat er wirklich ein Mittel gegen die Sterblichkeit gefunden? Eine uralte Schildkrötenart soll die Formel des ewigen Lebens bergen. So...
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    Mit feinen, einfachen Strichen und mit klarsichtiger Melancholie entfaltet sich das exotische Panorama des Koloniallebens der zwanziger und dreißiger Jahre. Es beginnt mit dem idyllischen Kinderdasein auf einer Plantage zwischen Herrenhaus und...

Expeditionen eines englischen Gentleman

Buchseite und Rezensionen zu 'Expeditionen eines englischen Gentleman' von Evelyn Waugh
NAN
(0 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Expeditionen eines englischen Gentleman"

Buch mit Leinen-Einband
Die Krönung von Haile Selassie zog 1930 ein schillerndes Publikum nach Addis Abeba. Mitten unter ihnen: Times-Sonderkorrespondent Evelyn Waugh. Es ist ein Anlass wie geschaffen für die satirische Feder des Engländers. Er mokiert sich über europäische Diplomaten und ihre Entourage und liefert das Porträt einer vergnügungssüchtigen Gesellschaft, die weit weg von zu Hause, in Abessinien, ihre ausgelassenen und pompösen Feste feiert.

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:336
Verlag: Diogenes
EAN:9783257070262
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Die Konquistadoren

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Konquistadoren' von Vitus Huber
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Konquistadoren"

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:128
Verlag: C.H.Beck
EAN:9783406734298
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Rezensionen zu "Die Konquistadoren"

  1. Interessantes Buch!

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 13. Mai 2019 

    Normalerweise liest man Bücher über die Geschichte der Azteken oder Inka und erfährt dann im letzten Kapitel, wie dieses Volk durch die Konquistadoren Cortés, bzw. Pizarro in den Untergang getrieben wurde. Aber Amerika ist ein großer Doppelkontinent mit zahlreichen weiteren Völkern, Stämmen und Politischen Gefügen, neben diesen beiden Reichen. Und eben die Conquista in ihrer Gesamtheit, nicht nur mit dem Fokus auf die beiden berühmtesten Begebenheiten, wird in diesem Buch präsentiert. Ich habe es sehr interessant gefunden zu lesen, wie das alles Zustande kam. Wie das Kolonialreich eigentlich nur zufällig entstanden ist, weil die Konquistadoren sich zwecks Legitimation freiwillig der Krone unterworfen haben; Wie Teile der indigenen Bevölkerung auch davon profitierten; Warum Nordamerika nicht spanisch wurde; Dass auch viele Conquista-Züge erfolglos endeten. Alltag, Motivation und Folgen werden hier einfach und spannend erläutert. Das Buch wirft Licht auf eine der wichtigsten Begebenheiten der Weltgeschichte und macht dies auf sehr anschauliche Weise.
    Fazit: Empfehlenswert.

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