Dunkelmädchen: Psychothriller

Buchseite und Rezensionen zu 'Dunkelmädchen: Psychothriller' von Leonie Haubrich
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

»Mama.«
Elena hörte den Ruf und begriff mit einer Deutlichkeit, als würde mitten in der Nacht ein Flutlicht angeschaltet, dass das Mädchen im Kinderzimmer nicht ihre Tochter war.

Diese Erkenntnis bringt die junge Mutter fast um. Niemand glaubt ihr. Niemand sieht die Hinweise. Nicht einmal ihrem Mann kann sie noch vertrauen. Ist er es vielleicht sogar, der ihre kleine Julia gegen ein anderes Kind ausgetauscht hat? Warum besteht er darauf, dass sie sich behandeln lässt?
Erst als Elena ihre Freiheit aufgibt, kann sie einen Plan entwickeln, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Doch weiß sie wirklich, was die Wahrheit ist?

Einführungspreis 0,99 statt 3,99 € nur für kurze Zeit.

Format:Kindle Edition
Seiten:318
Verlag:
EAN:
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Rezensionen zu "Dunkelmädchen: Psychothriller"

  1. Auf der Suche nach der Wahrheit

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 26. Jan 2019 

    Was ist das für ein Gefühl, wenn eine Mutter merkt, dass das Kind welches sie gerade eindringlich ruft, nicht ihr Kind ist. Und alle, auch der eigene Ehemann behaupten, das ist auf jeden Fall Julia. Elena weiß nicht mehr, was sie glauben soll. Sie weiß auch nicht, woher dieses fremde Gefühl Julia gegenüber herkommt. Liegt es vielleicht an diesem unheimlichen Urlaubsort in einer alten Burganlage? Und wo ist eigentlich die Mütze von Julia geblieben? Es war die einzige, die sie sich hat aufsetzen lassen. Auch die Kette mit dem Löwenanhänger, die sich selbst gekauft hatte, ist verschwunden. Elena hat das eigenartige Gefühl, das irgendetwas nicht stimmt. Auch der Besuch bei einer Therapeutin bringt sie nicht wirklich weiter. Die Medikamente, die sie von ihr erhält, machen sie schläfrig und dämmen ihre Gedanken völlig ein. Sie funktioniert, aber alle Emotionen, alle Erinnerungen sind mit den Tabletten verschwunden. Sie beschließt dem Geheimnis um Julia und ihren fehlenden Erinnerungen auf die Spur zu kommen.

    Die Autorin schafft es auch in diesem Buch, dass nur durch ihre Worte und das beschriebene Geschehen Spannung aufkommt. Man spürt während des Lesens förmlich die Ohnmacht, die Hilflosigkeit von Elena. Es gelingt ihr auf den Punkt die Verzweiflung Elenas darzustellen. Und man ist selbst am Überlegen, was eigentlich passiert sein könnte - ohne des Rätsels Lösung jemals näher zu kommen.

    Ich bin, wie bei allen Büchern von Leonie Haubrich, begeistert von diesem Thriller und empfehle ihn auf jeden Fall sehr gerne und unbedingt weiter! Von mir gibt es verdiente fünf Lesesterne.

 

Morgan`s Hall: Band 1 (Morgan-Saga)

Buchseite und Rezensionen zu 'Morgan`s Hall: Band 1 (Morgan-Saga)' von Emilia Flynn
NAN
(0 Bewertungen)

"Spannend, düster und hochemotional"


Leserstimmen

„Ich möchte nicht zu viel erzählen, oder verraten - aber was die Autorin hier geschaffen hat, ist ein absolutes Meisterstück!“ Mariellchen, eine Leserin

„Ich habe dieses Buch verschlungen, weil es einfach grandios erzählt ist.“ Bettina L., eine Leserin

„Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Immer wenn ich dachte, jetzt wird alles gut, kommt der nächste Hammer. Sicherlich kein Roman für zarte Gemüter. Für mich eine einzigartige Story in diesem Genre.“ Naomi, eine Leserin

Klappentext


1938: Die Amerikaner John und Dickie treffen in Wien auf die Halbjüdin Isabelle. Beide verlieben sich in die unbekannte Schönheit. Nachdem Hitler Österreich über Nacht besetzt, schwebt Isabelle in höchster Gefahr, doch die Männer verhelfen ihr zur Flucht.
Fortan lebt Isabelle auf Johns Landgut "Morgan`s Hall". Irgendwo im Nirgendwo der amerikanischen Einöde.
Isabelle hasst diesen geheimnisvollen Ort. Ebenso John, der sie wie sein Eigentum an sich kettet und auf ihre Liebe hofft. Dabei gehört ihr Herz nur Dickie, der Isabelle versprochen hatte, sie aus Johns Fängen zu befreien.
Aber Dickie lässt auf sich warten. Jahrelang.

Für die unglückliche Isabelle ist diese Geschichte der Beginn einer Odyssee der Einsamkeit und Depression. Gefangen auf "Morgan`s Hall" und von Heimweh geplagt, fürchtet sie, wahnsinnig zu werden.
Was ist das für ein furchtbares Flüstern, das aus den nahen Wäldern zu ihr raunt? Und was hat es mit dem seltsamen Indianer Phil auf sich?

Eine Geschichte über unerfüllte Liebe, zerstörenden Hass, die Bande einer Familie und die Frage, ob alles im Leben vorherbestimmt ist.

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:502
Verlag:
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Die Straße der Pfirsiche

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Straße der Pfirsiche' von F. Scott Fitzgerald
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Erstmals auf Deutsch – Scott und Zelda Fitzgeralds Roadtrip gen Süden.
Der 23-jährige Fitzgerald, bereits ein gefeierter Autor, und die 19-jährige Zelda, das blonde Mädchen aus den Südstaaten, reisen im Jahre 1920, drei Monate nach ihrer Hochzeit, von Connecticut nach Alabama. Nicht mit dem Zug, wie es üblich gewesen wäre, sondern in einem Wrack von einem Auto, genannt „Expenso“ oder „Rolling Junk“. Und das alles, weil Zelda eines Morgens aufwacht und Appetit auf die Biscuits und Pfirsiche hat, wie es sie nur in ihrer Heimat gibt. Das Vorhaben wird zur Mut- und ersten Beziehungsprobe, die die beiden wetteifernd bestreiten. Sie erleben die großen Hoffnungen und Rückschläge des Reisens, den Wechsel der Landschaft und Bevölkerung, stoßen auf Hilfsbereitschaft und werden als Sonderlinge beäugt. Sie erleben echte Zusammenbrüche, die Euphorie des Unterwegsseins, und sie erkennen, dass die Sehnsucht der vielleicht wichtigste Motor ist.
Ein Stück komischer, leichter und erhellender Literatur über das Aufbrechen, Ankommen und den vielleicht wichtigsten Motor im Leben: die Sehnsucht. Aus der glücklichsten Zeit des Autors von "Der große Gatsby" und seiner großen Liebe.

Format:Kindle Edition
Seiten:140
EAN:
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Rezensionen zu "Die Straße der Pfirsiche"

  1. Scott und Zelda Fitzgeralds Roadtrip gen Süden...

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 20. Apr 2018 

    Im Sommer 1920, drei Monate nach der Hochzeit, besteigt das glamouröseste Paar seiner Zeit eine Rostlaube und begibt sich kurzerhand auf den Weg nach Alabama. Und das alles, weil Zelda eines Morgens aufwacht und Appetit auf die Biscuits und Pfirsiche hat, wie es sie nur in ihrer Heimat gibt.

    Der 23-jährige Fitzgerald, bereits ein gefeierter Autor, und die 19-jährige Zelda, das blonde Mädchen aus den Südstaaten, reisen von Connecticut nach Alabama. Nicht mit dem Zug, wie es üblich gewesen wäre, sondern in einem Wrack von einem Auto, genannt „Expenso“ oder „Rolling Junk“. Das Vorhaben wird zur Mut- und ersten Beziehungsprobe, die die beiden wetteifernd bestreiten. Sie erleben die großen Hoffnungen und Rückschläge des Reisens, den Wechsel der Landschaft und Bevölkerung, stoßen auf Hilfsbereitschaft und werden als Sonderlinge beäugt. Sie erleben echte Zusammenbrüche, die Euphorie des Unterwegsseins, und sie erkennen, dass die Sehnsucht der vielleicht wichtigste Motor ist.

    Der Autor, der Klassiker schrieb wie 'Der große Gatsby', zeigt sich hier von einer ganz privaten und augenzwinkernden Seite. Eine spontane Idee, die komplett verrückt erscheint, wird hier ohne Nachzudenken umgesetzt - Klamotten werden in drei Reisekoffer geworfen, die Geldbörse umgeschnallt und schon braust das Auto los. Naja, vielleicht nicht brausen - die alte Schrottkiste ist alles andere als spritzig und dynamisch. Das Auto hat die besten Tage hinter sich, und jeder, der von Scotts und Zeldas Vorhaben erfährt, schlägt deshalb die Hände über dem Kopf zusammen. So verwundert es nicht, dass eine Panne die nächste jagt - und da ist es nicht besonders hilfreich, dass Scott vielleicht gut schreiben kann, von handwerklichen Dingen jedoch nicht das Geringste versteht...

    Man merkt der Erzählung die Jugend der Handelnden an, mag vielleicht an der ein oder anderen Stelle auch den Kopf schütteln angesichts des Leichtsinns, der dem Vorhaben der Jungvermählten anhaftet. Aber sind es nicht gerade die verrückten und spontanen Dinge, die einem letztlich am eindrücklichsten im Gedächtnis haften bleiben? Und so habe ich mich in der 2 h 36 Minuten langen Lesung gerne mit dem jungen Paar auf die Reise durch die USA begeben, mit ihnen Staub geschluckt, fassungslos dem wegrollenden Rad hinterhergeschaut, um ein paar Liter Benzin gekämpft, buchstäblich den letzten Cent hergegeben um dann endlich am Ziel eine große Überraschung zu erleben.

    Auch wenn diese kleine Geschichte nicht die Sprachgewalt der späteren Romane aufweisen mag, konnte sie mich mit einem gewissen Charme für sich einnehmen, und vor allem hat mir gefallen, dass der Erzähler sich selbst nicht so wichtig nahm. Offenkundig hat er das ein oder andere Detail zu den wirklichen Erlebnissen hinzu gedichtet, doch obliegt dies wohl dem Prinzip der schriftstellerischen Freiheit und setzte noch ein paar kleine Highlights. Nico Holonics liest die Erzählung in der passenden Nuancierung - lakonisch und unaufgeregt - und sorgt damit insgesamt für ein angenehmes Hörerlebnis.

    Keine nette Zugabe fand ich dann allerdings die Erzählungen von Zelda Fitzgerald, die für mich ohne erkennbaren Zusammenhang von einzelnen Hotelbesuchen berichtet, die sie mit ihrem Mann im Laufe ihres Lebens absolviert hat. Dies steht in keinem Zusammenhang mit dem Roadtrip nach Alabama, unterscheidet sich stilistisch deutlich von der eigentlichen Erzählung, und abgesehen davon, dass man hier einen Eindruck davon erhält, wie unstet das Leben des glamourösen Paars zuweilen war, war dieser Beitrag für mich komplett uninteressant. Material, um das Buch zu füllen? Der Eindruck drängte sich auf. Schade. Das konnte selbst die erfahene Anna Thalbach mit ihrer Lesung nicht mehr schönreden.

    Alles in allem aber eine nette Unterhaltung für zwischendurch - quer durch die Goldenen Zwanziger und die USA.

    © Parden

 

Warte bis zum Frühling, Bandini: Roman (Arturo Bandini 1)

Buchseite und Rezensionen zu 'Warte bis zum Frühling, Bandini: Roman (Arturo Bandini 1)' von John Fante
NAN
(0 Bewertungen)

Die Weihnachtszeit in Rocklin, Colorado, gerät bei den Bandinis, italienischen Einwanderern in ärmlichen Verhältnissen, zur großen Krise. Svevo, der Vater des jungen Arturo Bandini, verliebt sich in die reiche Witwe Hildegarde, und seine Frau kratzt ihm aus Eifersucht beinahe die Augen aus. Auch der vierzehnjährige Arturo wandelt auf Freiersfüßen. Doch die schöne Rosa, die er anbetet, will von ihm nichts wissen.

„John Fantes Romane gehören zum Besten, was die amerikanische Literatur je hervorgebracht hat.“ Charles Bukowski

„John Fante ist einer der ganz großen West-Coast-Autoren – italienische Leidenschaft gepaart mit californischer Coolness.“ Alex Capus

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:252
EAN:
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Jacques der Fatalist und sein Herr (Französische Bibliothek)

Buchseite und Rezensionen zu 'Jacques der Fatalist und sein Herr (Französische Bibliothek)' von Denis Diderot
NAN
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In neuer Übersetzung

Denis Diderot, der vielleicht klügste, sicher aber heiterste und menschlichste der französischen Aufklärer, schenkte uns mit seinem Roman ›Jacques der Fatalist und sein Herr‹ die Summe seiner ironischen Beschäftigung mit Philosophie und Ästhetik. Diderot sprüht vor Erzähllust und schickt sein Protagonistenpaar, das an Don Quijote und Sancho Pansa erinnert, auf eine Reise durch Frankreich. Die beiden erörtern höchst geistreich unablässig philosophische Fragen während sie reiten und rasten, in Wirtshäusern einkehren, dort mit anderen reden und bis tief in die Nacht Wein trinken. Hinrich Schmidt Henkel schöpft in seiner Neuübersetzung die Lakonie und den pointierten Rhythmus des Originals voll aus und bietet dem Leser die Möglichkeit, Diderot als Zeitgenossen zu lesen.

»von 6 Uhr bis halb 12 Diderots ›Jacques le Fataliste‹ in der Folge durchgelesen mich wie der Bel zu Babel an einem solchen ungeheuren Maale ergözt und Gott gedanckt dass ich so eine Portion mit dem großen Apetit auf ein mal als wärs ein Glas Wasser und doch mit unbeschreiblicher Wollust verschlingen kann«
Johann Wolfgang von Goethe, 1780

Format:Kindle Edition
Seiten:428
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Transit: Roman (Seghers WA)

Buchseite und Rezensionen zu 'Transit: Roman (Seghers WA)' von Anna Seghers
NAN
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Flüchtlinge aus allen Ländern Europas treffen 1940 zu Tausenden in Marseille ein. Sie hetzen nach Visa, Stempeln, Bescheinigungen, ohne die sie den Kontinent nicht verlassen können. Im Chaos der Stadt, in den Cafés, auf der Jagd von Behörde zu Behörde kreuzen sich ihre Wege. Unter ihnen der Ich-Erzähler, der eine schmerzliche Liebe zu der Frau durchlebt, die rastlos ihren Mann sucht, an dessen Tod sie nicht glauben will. Mit falschen Papieren und - durch Zufall - mit der Hinterlassenschaft jenes Toten ausgestattet, erhält er durch glückliche Umstände eine Passage nach Übersee. Doch er gibt sie zurück. Auf ihrer eigenen Odyssee von Marseille nach Mexiko - unmittelbar unter dem Eindruck ihrer persönlichen Erlebnisse - begann Anna Seghers an diesem Roman zu arbeiten. Dennoch spiegelt er die Ereignisse nicht einfach wider, sondern ist ein Werk großer Kunst und Künstlichkeit, voll Ironie, Spiel und scheinbarer Leichtigkeit.
Mit diesem E-Book liegt die erste authentische Ausgabe von "Transit" vor. Sie basiert auf der ersten deutschen Veröffentlichung in der "Berliner Zeitung" von August bis November 1947, die erheblich von allen bisherigen Publikationen abweicht und sprachliche wie stilistische Eigenheiten der Autorin erhalten hat. Anmerkungen und Kommentar erläutern die komplizierte Geschichte und die vielschichtige Struktur des Romans, der, so Heinrich Böll, "zum schönsten wurde, den Anna Seghers geschrieben hat".

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:287
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1933 war ein schlimmes Jahr: Roman

Buchseite und Rezensionen zu '1933 war ein schlimmes Jahr: Roman' von John Fante
NAN
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Fante war mein Gott. Charles Bukowski.

Die Geschichte eines persönlichen und eines Klassenkampfes in der Zeit der großen Wirtschaftskrise, ist dies ein bewegender und komischer Roman über die Jugend und ihre Auflösung im Erwachsenenleben. Gefangen in einer armen Kleinstadt in den Dreißiger Jahren wünscht sich der 17-jährige Dominic Molise nichts mehr, als ein Sport-Star zu werden. Die großen Siege, die große Anerkennung, die große Liebe. Aber er kämpft stattdessen mit der italienischen Herkunft seiner Eltern und dem Druck, im Familienbetrieb mitzuarbeiten. Ziegelsteine zu stapeln ist nichts für ihn. Sein Vater hingegen versucht ihn vor dem unausweichlichen Scheitern zu bewahren und zu überzeugen, statt des Baseballschlägers doch lieber eine Maurerkelle in die Hand zu nehmen, Seine Mutter weiß sich nicht besser zu helfen, als zu beten.

John Fantes Romane gehören zum Besten, was die amerikanische Literatur je hervorgebracht hat. Charles Bukowski.

Durch Bukowski kam ich auf Fante, ich las und las. Benjamin von Stuckrad-Barre.

1933 war ein schlechtes Jahr ist ein umwerfender kurzer Roman. The New Yorker

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:144
EAN:
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