Der Fluss: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Fluss: Roman' von Peter Heller
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Inhaltsangabe zu "Der Fluss: Roman"

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:272
Verlag:
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Der Buchhändler aus Kabul: Eine Familiengeschichte

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Buchhändler aus Kabul: Eine Familiengeschichte' von Åsne Seierstad
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Inhaltsangabe zu "Der Buchhändler aus Kabul: Eine Familiengeschichte"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:267
Verlag:
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Die kanadische Nacht: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Die kanadische Nacht: Roman' von Jörg Magenau
4.5
4.5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die kanadische Nacht: Roman"

In Kanada liegt der Vater im Sterben. Die Nachricht trifft seinen Sohn in einer Krise. Hinter ihm liegt ein gescheitertes Buchprojekt. Seit Jahrzehnten hat er den fernen Vater nicht gesehen, nun überquert er Atlantik und Rocky Mountains, um ihn hoffentlich noch lebend anzutreffen. Doch was ist überhaupt ein Leben? Was weiß man von einem fremd gebliebenen Vater, von der Liebe der anderen und der eigenen? Und wie schreibt man darüber? Die Fahrt durch die kanadische Nacht führt den Erzähler immer tiefer in die eigene Herkunft und hinaus ins Offene. Als er den Vater erreicht, geht etwas zu Ende, aber etwas Neues beginnt auch: die Suche nach dem, was trotz aller Vergänglichkeit bleibt.

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:143
Verlag:
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Rezensionen zu "Die kanadische Nacht: Roman"

  1. Aus dem Ende entsteht ein Anfang

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 22. Mär 2021 

    !ein Lesehighlight 2021!

    Klappentext:

    „In Kanada liegt der Vater im Sterben. Die Nachricht trifft seinen Sohn in einer Krise. Hinter ihm liegt ein gescheitertes Buchprojekt. Seit Jahrzehnten hat er den fernen Vater nicht gesehen, nun überquert er Atlantik und Rocky Mountains, um ihn hoffentlich noch lebend anzutreffen. Doch was ist überhaupt ein Leben? Was weiß man von einem fremd gebliebenen Vater, von der Liebe der anderen und der eigenen? Und wie schreibt man darüber? Die Fahrt durch die kanadische Nacht führt den Erzähler immer tiefer in die eigene Herkunft und hinaus ins Offene. Als er den Vater erreicht, geht etwas zu Ende, aber etwas Neues beginnt auch: die Suche nach dem, was trotz aller Vergänglichkeit bleibt.“

    Die Reise des Sohnes zu seinem sterbenden Vater ist eigentlich der Hauptteil dieses Buches. Autor Jörg Magenau nimmt den Leser auf eine ganz ruhige Reise mit über den großen Teich. Seine Worte wählt er für seinen Protagonisten mit Bedacht und größter Sorgfalt aus. Laute und kräftige Wörter wären bei diesem Schritt im Leben sowieso der falsche Weg. Hier stimmt alles! Wir begleiten den Sohn mit dem Mietwagen in den USA auf den Weg zu seinem Vater und wir erleben dabei, wie er sich selbst reflektiert. Er geht in sein tiefes Inneres und erlebt vor dem geistigen Auge nochmal seine Kindheit, seine Jugend, schöne und weniger schöne Erinnerungen. Er erinnert sich an seinen Vater, seine Familie. Es ist eine sehr intensive Selbstreflexion, die man nur macht, wenn der Tot nah ist. Ich fand Magenaus Worte und Gedanken von seinem Protagonisten unheimlich tiefgründig und feinfühlig. Die Auseinandersetzung mit Leben und Tot ist ein wichtiges Thema, welches niemals untergraben werden sollte oder sogar auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Das der Sohn es hoffentlich noch zu seinem Vater schafft, ist der eigentliche Spannungsbogen. Haben sie sich doch lange nicht gesehen, aber wenigstens der Abschied soll sie nochmal zueinander führen - ein letztes Mal die Verbindung halten - hoffentlich...

    Magenau hat mit diesem Buch einen ganz besonderen philosophischen Nerv bei mir getroffen und ich bin sehr tief beeindruckt von diesem zarten Büchlein. Es enthält so viel geballten Nachklang, das einem fast schwindelig wird, wenn man sich darauf einlässt.

    Ich fand dieses Buch großartig und kann es nur empfehlen und vergebe deshalb 5 von 5 Sterne!

  1. Abschied und Aufbruch

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 09. Mär 2021 

    Der männliche Ich-Erzähler, der durchaus Gemeinsamkeiten mit dem Autor aufweist, wird ans Sterbebett seines 91-jährigen Vaters gerufen. Die beiden haben sich seit mehreren Jahrzehnten nicht gesehen, sich aus den Augen verloren, da der Vater nach Kanada ausgewandert ist und ein dortiger Besuch mehrfach scheiterte. Der Sohn landet in Calgary und muss nun mehrere Stunden mit dem Auto fahren, durch Prärielandschaft westwärts in Richtung der Rocky Mountains. Genug Zeit, um nachzudenken: Über seine Kindheit, seine Eltern und die Vaterferne; über Brüche im Leben, über ein misslungenes Buchprojekt, über sich selbst, über die Liebe und deren Vergänglichkeit, über Herkunft und Abschied. Daneben schildert er die vorbeifließende Landschaft während der Fahrt durch die immer dunkler werdende kanadische Nacht. Der Roman ist ein einziger Gedankenfluss, an dem uns der Autor teilhaben lässt. Er tut dies in unvergleichlich wohl gesetzten Worten. Immer wieder muss man innehalten, um das Gelesene zu reflektieren oder eigene Überlegungen anzustellen.

    „Vergangenheit ist nichts Festes, weil sie immer von einem bestimmten, aber nie gleichen Standpunkt, immer von der flüchtigen Gegenwart aus in den Blick gerät. Schreiben heißt, mit der Vergangenheit aufzuräumen.“ (S. 23) In diesem Sinne ist auch dieser Roman zu verstehen.

    Der Vater schrieb während der letzten Jahre viele Briefe und später Emails, in denen er viel von sich und seiner Herkunftsfamilie preisgab: „So war er mir zu einer Papierperson geworden…“ (S.24) Während der Fahrt resümiert der Sohn darüber. Er entdeckt Parallelen zu sich selbst. Die Eltern des Erzählers haben sich getrennt, als er noch ein Kind war, beide Elternteile fanden neue Partner. Den Vater zog es mit der Stiefmutter in die Ferne Kanadas, als der Sohn die Tradition brach und nicht in Tübingen, sondern in Berlin studierte. „Wir waren Familienflüchtlinge, jeder auf seine Weise, und hätten uns darin doch eigentlich sogar verstehen können.“ (S.30)

    Trotz seines Ewigkeitsbedürfnisses gibt auch der Sohn seine Ehe nach vielen gemeinsamen Jahren auf. Er hat eine neue Frau lieben gelernt, seine Seelenverwandte A.: „Ich litt darunter, dass der Aufbruch den Wortbruch voraussetzt, dass ich meiner Frau wehtun musste, aber es konnte nicht anders sein, ich musste gehen, um – anders – weiterzuleben.“ (S. 49)

    Neben diesen Familienverflechtungen beschäftigt den Ich-Erzähler ein beruflicher Rückschlag: Er wurde von einer Malerin angeheuert, um die Biografie ihres verstorbenen Mannes, der Dichter war, zu schreiben. Das Projekt hielt den Erzähler über die letzten zwei Jahre beschäftigt mit dem Ergebnis, dass die Auftraggeberin nach zahlreichen zeitintensiven Änderungswünschen das Manuskript schließlich verwarf und das endgültige Veto einlegte. Ein Vorgehen, das zunächst völliges Unverständnis bei ihm hervorruft.

    Während der Fahrt ändert sich sukzessive die Sichtweise des Erzählers. Er entdeckt immer mehr Parallelen und Zusammenhänge, die nicht nur sein Verständnis für den sterbenden Vater, sondern auch für die kapriziöse Malerin und sich selbst hervorrufen. Währenddessen drängt die Zeit: Der Vater liegt dem Tode nah im Krankenhaus und es ist fraglich, ob der Sohn noch rechtzeitig ankommen wird.

    Der Roman hat keinen Spannungsbogen im engeren Sinne. Dennoch sind die Gedanken des Erzählers und die Erkenntnisse, die sich daran anschließen, im Fluss und sehr lesenswert. Im Angesicht des bevorstehenden Todes eines Elternteils treiben wohl jeden Menschen ähnliche Überlegungen um – nur so brillant formulieren wie Jörg Magenau können es wohl die wenigsten.

    „Meine Herkunft werde ich nicht los, weil sie mich ausmacht, egal, wohin ich fahre.“ (S.42)
    „An der Geduld des Gebirges zerschellt jede menschliche Ungeduld.“ (S. 44)
    „Nur wenige Dinge überleben den Tod ihrer Eigner, die ihnen Sinn und Bedeutung verliehen haben. Der Tod verwandelt sie in Gerümpel, das die Hinterbliebenen dann wegschaffen.“ (S.92)

    Ich habe den Ich-Erzähler gerne auf seiner Reise durch die kanadische Nacht begleitet. Seine Reflexionen wirken durchaus nachvollziehbar, der Schreibstil gekonnt. Insgesamt hat mich die Familienhistorie stärker gefesselt als die des Künstler-Ehepaars – auch wenn die Bezüge und Parallelen schlüssig sind.

    Ein literarisches Buch, bei dem man mit Sicherheit auch bei einer Zweitlektüre auf seine Kosten kommt und bei dem man auf jeder Seite wunderschön formulierte Sätze und Weisheiten entdecken kann. Sehr empfehlenswert!

 

Heute beißen die Fische nicht

Buchseite und Rezensionen zu 'Heute beißen die Fische nicht' von Ina Westman
NAN
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Inhaltsangabe zu "Heute beißen die Fische nicht"

Eine Familie verbringt ihren Sommer auf einer abgelegenen Insel im finnischen Schärengarten. Vater, Mutter, Kind – Joel, Emma und Fanni: Die Idylle könnte perfekt sein. Doch Emma, die Fotojournalistin ist und häufig in Krisengebieten unterwegs, wird von Kopfschmerzattacken und Halluzinationen geplagt: Treibt dort aus dem Nebel wirklich ein verlassenes Boot auf sie zu? Und sitzt da vorne auf dem Stein tatsächlich eine dunkelhäutige Frau und blickt aufs Meer? Oder sind es nur Erinnerungsfetzen an ein vergangenes Geschehen, das Emma bis in ihr Sommer­refugium verfolgt und droht, sie von sich selbst und ihren Liebsten zu entfremden? In wunderschönen Sätzen, die in ihrer Dringlichkeit und klaren Poesie mitten ins Herz treffen, schildert Ina Westman den hürdenreichen Weg einer starken und besonderen Frau zurück zu sich selbst, zu ihrer Familie und ihren Überzeugungen.

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:225
Verlag:
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Inspektor Takeda und die stille Schuld

Buchseite und Rezensionen zu 'Inspektor Takeda und die stille Schuld' von Henrik Siebold
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Inspektor Takeda und die stille Schuld"

Feuer in der Nacht. Beim Brand einer Hamburger Seniorenresidenz sterben acht Bewohner. Alles deutet auf Brandstiftung hin, so dass Inspektor Ken Takeda und Claudia Harms die Ermittlungen aufnehmen. Eine verdächtige Heimleiterin, sich seltsam verhaltende Angehörige - viele der Befragten machen sich verdächtig. Dann stoßen Takeda und Harms auf ein deutsch-japanisches Joint Venture, das einen neuartigen Pflegeroboter erprobt. Bald müssen die Ermittler eine Frage stellen, die ihnen selbst geradezu aberwitzig erscheint: Kann ein Roboter einen Mord begehen? Der neue Fall des ungewöhnlichsten und charismatischsten Helden im deutschen Kriminalroman "Henrik Siebold gelingt es, einen spannenden Krimi einerseits, fesselnde Einblicke andererseits in die Kultur der Japaner zu schreiben." Lübecker Nachrichten

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:363
Verlag:
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Rezensionen zu "Inspektor Takeda und die stille Schuld"

  1. Kann ein Roboter morden?

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 21. Mär 2021 

    Bei einem Brand in einer Seniorenresidenz sterben acht Bewohner. Die Brandermittlung ergibt sehr schnell den Hinweis auf ein Verbrechen und so kommen die Kommissare Claudia Harms und Ken Takeda ins Spiel. Takeda ist ein japanischer Beamter und im Rahmen eines Austauschprogramms zwei Jahre in Hamburg. Mit Kollegin Harms verbindet ihn ein kompliziertes, bis ins Private reichendes Verhältnis.

    Kurz danach erschüttert ein weiterer Brandanschlag die Öffentlichkeit. Diesmal wird ein pflegebedürftiges älteres Ehepaar getötet. In beiden Fällen finden Claudia und Ken eine Gemeinsamkeit. Es war ein Pflegeroboter im Einsatz. Diese Roboter werden von einer Hamburger Firma in Zusammenarbeit mit einem japanischen Konzern entwickelt und erprobt. Lisa, so der sympathische Name der Maschine, soll den älteren Patienten bei Handreichungen Hilfestellung geben. Aber sowohl der ambulante Pflegedienst, wie auch die PflegerInnen der Seniorenresidenz stehen dem Einsatz mehr als skeptisch gegenüber. Lisa scheint wesentlich mehr zu können, als bekannt und die Mitarbeiter fühlen sich – zu Recht – von Lisa überwacht.

    Dr. Nakamura, leitender Wissenschaftler bei der Entwicklung, hinterlässt bei Befragungen auch einen zwiespältigen Eindruck bei Ken und Claudia.

    Der fünfte Band der Inspektor Takeda Serie von Henrik Siebold ist nicht nur ein sehr spannender Krimi sondern packt auch ein gesellschaftlich heißes Eisen an. Die Pflege, ob ambulant im eigenen Heim oder in einer Pflegeeinrichtung, leidet unter ständiger Personalnot. Kann eine Maschine, wie der Pflegeroboter da Abhilfe schaffen? Ist es ethisch vertretbar, einen Teil der menschlichen Kontakte einer auf Zuwendung programmierten Maschine zu überlassen? Und wo ist die Grenze der Einsatzmöglichkeiten einer KI? Genauso wichtig ist auch die Frage, wer die Programmierung überwacht?

    Waren die Opfer nur zufällig ausgewählt oder gibt es über den Pflegeroboter hinaus noch Gemeinsamkeiten bei den Opfern? Der Plot hält mit diesen Fragen den Spannungsbogen durchgehend sehr hoch und bis zum Schluss rätselte ich über Motiv und Täter. Daneben finde ich bei den Krimis von Siebold die Auseinandersetzung zwischen der deutschen und japanischen Kultur besonders interessant. Mit Claudia und Ken treffen nicht nur zwei völlig unterschiedliche Charaktere aufeinander, ihre persönliche Beziehung wird durch die kulturellen Unterschiede noch herausfordernder.

    Wie der Autor aktuelle gesellschaftliche Themen mit einer wendungsreichen und fesselnden Krimihandlung verbindet, ist beeindruckend. Mir hat dieses Buch wieder ausnehmend gut gefallen.

 

Ostfriesenzorn: Der neue Fall für Ann Kathrin Klaasen

Buchseite und Rezensionen zu 'Ostfriesenzorn: Der neue Fall für Ann Kathrin Klaasen' von Klaus-Peter Wolf
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Inhaltsangabe zu "Ostfriesenzorn: Der neue Fall für Ann Kathrin Klaasen"

Sie will Urlaub machen auf Langeoog und in den Dünen entspannen. Doch ihr Schicksal ist längst besiegelt. Denn der Mörder weiß genau, wo er sie am Abend finden und ihr den Weg in die Ewigkeit zeigen wird. Astrid Thoben ist das erste Opfer eines Serientäters, der noch weitere Frauen im Visier hat. Bei ihren Ermittlungen erhält Ann Kathrin Klaasen unerwartet Hilfe von einem alten Bekannten aus dem Knast: Dr. Bernhard Sommerfeldt. Der Mörder wolle ihm beweisen, dass er der Geschicktere sei. Eine Finte, um aus dem Gefängnis zu kommen? Oder ein ehrliches Hilfsangebot? Für Ann Kathrin stellt sich eine hoch moralische Frage: Kann sie die Hilfe eines verurteilten Mörders annehmen, um Leben zu retten?

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:536
Verlag:
EAN:
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Rezensionen zu "Ostfriesenzorn: Der neue Fall für Ann Kathrin Klaasen"

  1. Ein gelungener und spannender Regionalkrimi

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 12. Feb 2021 

    Auf Langeoog ist in den Dünen eine Leiche von einer Frau gefunden worden . Ann Kathrin Klaasen und Frank Weller werden hinzugezogen . Ein paar Tage später schickt ein bekannter Serienmörder aus dem Gefängnis Ann Kathrin eine SMS Nachricht : Sie soll sich mit ihm in Verbindung zu setzen . Der Mörder hat ihm Bilder in Zusammenhang der Toten geschickt und hat jetzt nochmals zugeschlagen ...

    Es wird aus Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt , dabei sind sie glaubwürdig und interessant dargestellt . Der Schreib - und Erzählstil ist ruhig und dicht geschrieben aber trotzdem fließend und bildhaft zu lesen . Die Spannung erhöht sich langsam aber stetig .

    Fazit : Es gibt zwischendurch Szenen in dem der Täter seine Gedanken preisgibt . Bis kurz vor Schluss lässt der Autor offen wer er ist . Ich finde auch gut , dass die private Seite von Ann Kathrin und Frank Weller zur Sprache kommt und sie trotzdem nicht vorherrschend ist . Der Autor hat den Flair der Insel Langeoog gekonnt eingefangen und umgesetzt . Dieser Krimi steigert sich ab ca . der Hälfte des Buches noch einmal und nimmt an Fahrt auf . Ab da konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen . Die Story wird zunehmends mitreißender , packender und fesselnder . Zwischendurch musste ich allerdings auch mal schmunzeln . Der Leser*in hat mit einem tollen Krimi zu tun mit dem es zu keinem Zeitpunkt langweilig wird . Es ist der 15.Bande dieser Reihe . Er ist in sich abgeschlossen , man kann ihn unabhängig von den anderen Büchern lesen .

 

Ankermord: Ein Rügen-Krimi

Buchseite und Rezensionen zu 'Ankermord: Ein Rügen-Krimi' von Katharina Peters
4
4 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Ankermord: Ein Rügen-Krimi"

Bei Arbeiten an der Seebrücke in Binz wird eine männlichen Leiche entdeckt, die mit einer Ankerkette an einem Pfeiler befestigt wurde. Hauptkommissarin Romy Beccare steht vor einem Rätsel. Erst als die Identität des Toten geklärt ist, kommt sie einen Schritt weiter. Marek Liberth ist durch kleinere Drogendelikte aufgefallen; in seiner letzten Firma, einem Zulieferer für Werften, ist er entlassen worden. Doch gerade diese Firma weckt Romys Interesse. Dort laufen die Geschäfte so gut, dass es nicht mit rechten Dingen zuzugehen scheint ...

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:345
Verlag:
EAN:
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Rezensionen zu "Ankermord: Ein Rügen-Krimi"

  1. Wenig überzeugendes Ende

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 21. Feb 2021 

    Eher zufällig wird eine an der Binzer Seebrücke festgekettete Leiche entdeckt. Es dauert etwas, bis Hauptkommissarin Romy Beccare und ihr Team die Identität des Opfers klären können. Es handelt sich um einen wegen diverser Gewalt- und Drogendelikten Vorbestraften, was die Ermittler natürlich sofort an ein Verbrechen im Drogenmilieu denken lässt. Mit wenig verwertbaren Hinweisen gehen die Bergener Kripoleute jeder kleinen Spur nach und stoßen dabei auf eine Zulieferfirma für Werfen, bei der der Tote bis zu seiner Entlassung gearbeitet hatte. Als sich herausstellt, dass diese Firma auch mit der mutmaßlichen Drahtzieherin des Stralsunder und Rostocker Drogenmarkts zusammenarbeitet, verlagert sich der Blick der Ermittler in diese Richtung. Doch dann werden sie ausgebremst, da eine verdeckte Ermittlerin bereits im Umfeld ermittelt und ein bevorstehender Drogendeal beobachtet wird. Zähneknirschend zieht sich Romy zurück und ermittelt im Stillen, wobei sie auf weitere Verbrechen wie Vergewaltigung und ein ähnlichen Todesfall wie den eingangs geschilderten stößt. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse, denn die Ermittler müssen erkennen, dass sie es mit einer scheinbar unbezwingbaren Gegnerin, die - einer Schachspielerin gleich - in der Lage ist, die Schritte der Polizei vorauszuahnen und dementsprechend reagieren zu können.

    "Ankermord" ist millterweile der zehnte Fall der Ermittlerin Romy Beccare aus der Feder Katharina Peters. Spannend? Unbedingt. Aber ähnlich wie in der zweiten von mir gelesenen Reihe Katharina Peters, die mit der Privatdetektivin und Sonderbeauftragten der Polizei Emma Klar sind mir die Romane immer ein kein wenig zu brutal und die Kriminellen eine Spur zu überzeichnet, dennoch werde ich beiden treu bleiben. Was mich beim "Ankermord" etwas stört, ist die am Ende doch etwas plumpe Aufklärung. Obwohl es lange so scheint, als ob die skrupellose Oberkriminelle erneut davon kommen wird, kommt dann so anderthalb Seiten vor Schluss ein überraschendes, alles wendendes Beweismittel ins Spiel.

  1. Tod an der Seebrücke

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 13. Feb 2021 

    Bei Arbeiten an der Binzer Seebrücke wird ein Leichnam entdeckt, der mit einer schweren Ankerkette am Pfeiler befestigt wurde. Die Identität ist nach den Wochen im Wasser nicht leicht zu klären. Erst als Kommissarin Romy Beccare den Namen gefunden hat, können die Ermittlungen beginnen. Der Tote arbeitete bis zu seiner Entlassung bei einem Bootsbauer. Eine gutgehende Werft, die für luxuriöse Einbauten in teuren Yachten bekannt war. Im Besitz des Toten findet Romy eine Bauzeichnung, die zeigt, dass dabei Hohlräume eingeplant wurden.

    Doch sowohl auf der Werft, wie auch bei der Besitzerin der Yacht, kommen Romy und ihr Team keinen Schritt weiter. Marion Scharf ist schon länger im Visier der Kriminalpolizei, aber man konnte ihr nie Drogenschmuggel nachweisen.
    Die Ermittlungen werden schwierig, als Romy ganz offiziell zurückgepfiffen wird, sie ist einer verdeckten Mission des LKA zu nahe gekommen.

    Katharina Peters schreibt immer überaus spannende Krimis, die sich mit einem sehr intelligent ausgedachten Plot auszeichnen. Ihre Geschichten sind realitätsnah, immer schlüssig und halten für den Leser trotzdem jede Menge Überraschungen bereit.
    Ich mag Romy Beccare, die den Spagat zwischen Beruf und Privatleben meistern muss, was nicht einfach ist, wenn der Ehemann ein ranghöherer Beamter der übergeordneten Dienststelle ist. Die pensionierte Beamtin Ruth, die bei schwierigen Fällen einspringt ist für mich ein außerordentlich interessanter Charakter. Stets ruhig ist sie dabei auch ein Gegengewicht zur temperamentvollen Romy.

    So treibt dieser spannende Krimi auf ein sehr überraschendes Finale hin und ich mochte ihn dabei kaum aus der Hand legen.

 

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