Der Sucher: Roman. Der New-York-Times-Bestseller

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Sucher: Roman. Der New-York-Times-Bestseller' von Tana French
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

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Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:496
Verlag:
EAN:9783651025677

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Rezensionen zu "Der Sucher: Roman. Der New-York-Times-Bestseller"

  1. Spannende Lektüre: kein "Fast-Food"

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 21. Sep 2021 

    Der Sucher: der neue Roman von Tana French.

    Die deutsche Version wird am 29.September 2021, vom Fischer Scherz Verlag, veröffentlicht.
    Deutsche Übersetzung: Ulrike Wasel & Klaus Timmermann
    ISBN:978651025677
    Seitenzahl: 496
    Covergestaltung: Eine mit Gras bewachsene Düne: -Simple -aber absolut gelungen. Es passt zum Inhalt und Ort des Geschehens.

    Tana French ist,f ür ihre sorgfältig recherchierten & tiefgründigen Erzählungen und Kriminalromane weltweit bekannt.
    Obwohl am 1o.Mai 1973 in Burlington im US Bundesstaat Vermont geboren, ist die US-Amerikanerin mit ganzem Herzen Wahl-Irin.
    In ihrer Kindheit lebte sie mit ihrer Familie in vielen internationalen Ländern und wurde so zu einer „Weltbürgerin. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Irland.
    Ihre Leser, bewerten ihre tiefgründigen vielschichtigen & flexiblen Plots, als unglaublich lesenswert. Tana French ist eine Künstlerin in ihrem Metier.
    Ihre Biographie ist sicher für ihren Erfolg mit ausschlaggebend.
    Sie erschafft tiefgreifende unkonventionelle, durch und durch logische Erzählungen.
    Die Leserschaft wird mitgenommen, auf die „Reise“. Erfährt wie es sich anfühlt, mitten im Geschehen zu sein.
    Mit allen Sinnen den Roman zu erleben.

    Zum Inhalt:
    Im Westen Irlands: hat sich, der polizeiliche US-Ermittler, Cal Hooper einen Rückzugsort erschaffen.
    Weit weg von den Herausforderungen Chicagos, renoviert er sein Haus und entdeckt nicht nur die Schönheit der Natur.
    Auch die beginnende Freundschaft mit seinem Nachbarn, ist für ihn Neuland.
    Die Mentalität der Dorfbewohner ist vollkommen anders, verglichen mit Allem was er bisher kannte & schätzte.
    Als ein, ihm unbekannter Junge, immer wieder auf seinem Grundstück auftaucht, ihn um Hilfe bittet,- wird sein sein Kriminalisten-Spürsinn entfacht.
    Zugleich hat Cal das Gefühl, beobachtet zu werden.
    Nun ist es ihm nicht mehr möglich seinem Bedürfnis nach Entspannung & Ruhe nachzugehen.
    Beunruhigende Geschehen auf den Nachbar-Farmen zwingen ihn förmlich, die Hintergründe zu diesen Ereignissen,zu ermitteln.
    Tiefe Abgründe, menschliche Formen des Bösen, inmitten dieser wunderschönen irischen Kulisse, kommen ans Tageslicht.

    Mein Leseeindruck:
    Ich bin sehr, auf dieses Buch, gespannt gewesen. Seit Jahren wollte ich Bücher von Tana French lesen. Ihre Kritiken waren durchweg großartig. Der Lektüre, diesen Buches, hat sich meinen Wunsch erfüllt.

    Schreibstil & Grammatik:
    Ein flüssiger Schreibstil ohne Schnörkel oder aufwendigen Satzgebilden, ermöglichen einen wunderbaren Lesefluss.
    Die deutsche Übersetzung aus dem Amerikanischen Englisch, ist durchweg sehr gut gelungen.
    Die bildlichen Beschreibungen und tiefen Einblicke, in das Wesen der Iren ist hier super gut gelungen.
    Die Landschaft und Örtlichkeiten erscheinen, wie auf einer Leinwand. Auch die Gerüche Irlands und sogar der Protagonisten, ich nehme sie wahr.

    Spannungsbogen:
    Es handelt sich hier um einen Roman.
    Ich finde es sehr wichtig, das Bücher dem korrekten Genre zugeordnet, veröffentlicht werden.
    Das Genre ist mit maßgeblich, für die an die Lektüre, gestellten Erwartungen.
    Mit großer Sensibilität und Detaillierung erzählt Tana French die Geschichte.
    Ein subtiler Spannungsbogen wird aufgebaut und durchweg gehalten.
    Durch die bildlichen Beschreibungen und die greifbaren Charaktere wird mein Verlangen, immer weiter in das Buch einzutauchen, befeuert.

    Finale & Plot:
    Ein, wohl für Tana French, bekanntes Phänomen: - die gelegten Erzählfäden werden zum Ende, gekonnt miteinander verknüpft.
    Die Auflösung der im Story-Verlauf entstandenen Fragen, werden Klischee-frei beantwortet.

    Fazit:
    Eine Lektüre die mit Ruhe genossen werden sollte.
    Dieses Buch eignet sich nicht zum mal „schnell durchlesen“.
    Die Autorin hat hier so viele nachdenkenswerte Situationen beschrieben, dass den Leser herausfordert, mitzudenken und mitzufühlen.
    Ein Lesegenuss, der mir lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Waidmannsruh: Kriminalroman (Sepp Flattacher)

Buchseite und Rezensionen zu 'Waidmannsruh: Kriminalroman (Sepp Flattacher)' von Alexandra Bleyer
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

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Format:Taschenbuch
Seiten:272
Verlag:
EAN:9783740809096

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Rezensionen zu "Waidmannsruh: Kriminalroman (Sepp Flattacher)"

  1. Jagdfrevel und Mord

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 04. Okt 2020 

    Der Roman beginnt mit einem Jagdfrevel. Kurz bevor ein lauernder Jäger auf einen kapitalen Hirsch feuern kann, wird dieser aus einem fahrenden Auto heraus erschossen. Doch es ist kein Wilderer, der sich so verhält, sondern der Inhaber eines Heimwerkermarktes und Mitglied des Jagdvereins Mölltal, in dem Sepp Flattacher der Aufsichtsjäger ist. Der Jagdfrevler ist ein ziemlicher Stinkstiefel, der sich seiner Frau, seinen Angestellten und auch seinen Jagdkollegen gegenüber ziemlich mies benimmt. So ist es eigentlich nicht weiter erstaunlich, dass er ums Leben kommt, wobei zunächst unklar ist, ob es sich um einen tragischen Unfall oder um ein Verbrechen handelt. Da die Polizei mit der Suche nach einem Serieneinbrecher beschäftigt ist und nur Martin Schober auf den Fall ansetzt, der in dem um seine Jagdtrophäe geprellten Waidmann seinen Hauptverdächtigen sieht, fühlt sich Sepp Flattacher zur Verteidigung der Jägerehre wieder einmal genötigt, Detektiv zu spielen, wobei ihm dieses Mal sein Nachbar Belten, der ihn zunächst erst einmal verbal in den Hintern treten muss, unterstützt. Dieses Dreamteam schafft es dann, gleichzeitig mit und unabhängig von der Polizei Licht in die verworrenen Verhältnisse im Mölltal zu bringen. Und das alles vor dem drohendem Festakt zu Flattachers Siebstigsten.

    "Waidmannsruh" ist der bisher fünfte Roman Alexandra Bleyers über den Aufsichtsjäger Flattacher, einem auf den ersten Blick sturköpfiggen Eigenbrödler, der aber insgeheim auch eine romantische Ader hat, die, so viel sei verraten, in diesem Roman zu einem glücklichen Ausklang kommt. Wie immer sprudelt der Roman von witzigen bis schwarzhumorigen Dialogen, die Flattacher hinterforziger Art entspringen. Sicherlich kann man diesen Roman lesen, ohne die Vorgänger zu kennen, aber schöner ist es allemal, denn es ist schön, mitzuerleben, wie sich die Charaktere des Mölltaler Mikrokosmos weiterentwickeln.

 

Die Ambassadorin

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Ambassadorin' von Sebastian Janata
NAN
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Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:320
Verlag:
EAN:9783498092030

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Die letzte Jagd: Thriller.

Buchseite und Rezensionen zu 'Die letzte Jagd: Thriller.' von Jean-Christophe Grangé
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Format:Audio CD
Seiten:0
Verlag:
EAN:9783785782033

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H wie Habicht

Buchseite und Rezensionen zu 'H wie Habicht' von Helen Macdonald
NAN
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* #1 in Großbritannien

* NEW YORK TIMES Bestseller

* Das preisgekrönte Buch jetzt auf Deutsch



»Um einen Greifvogel abzurichten, muss man ihn wie einen Greifvogel beobachten, erst dann kann man vorhersagen, was er als Nächstes tun wird. Schließlich sieht man die Körpersprache des Vogels gar nicht mehr – man
scheint zu fühlen, was der Vogel fühlt. Die Wahrnehmung des Vogels wird zur eigenen. Als die Tage in dem abgedunkelten Raum vergingen und ich mich immer mehr in den Habicht hineinversetzte, schmolz mein Menschsein von mir ab.«

Schon als Kind beschloss Helen Macdonald, Falknerin zu werden. Sie eignete sich das komplizierte Fachvokabular an, mit dem sich die Falkner wie in einer Geheimsprache untereinander verständigen, und las die Klassiker der Falknereiliteratur. Ihr Vater unterstützte sie in dieser ungewöhnlichen Leidenschaft, er lehrte sie Geduld und Selbstvertrauen und blieb eine wichtige Bezugsperson in ihrem Leben.

Als ihr Vater stirbt, setzt sich ein Gedanke in Helens Kopf fest: Sie muss ihren eigenen Habicht abrichten. Sie ersteht einen der beeindruckenden Vögel, ein Habichtweibchen, das sie auf den Namen Mabel tauft, und begibt sich auf die abenteuerliche Reise, das wildeste aller wilden Tiere zu zähmen.

Ein Buch über die Erinnerung, über Natur und Freiheit - und über das Glück, sich einer großen Aufgabe von ganzem Herzen zu widmen.

Format:Taschenbuch
Seiten:416
EAN:9783548376721

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H is for Hawk

Buchseite und Rezensionen zu 'H is for Hawk' von Helen Macdonald
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

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THE NUMBER ONE BESTSELLER


**WINNER OF THE COSTA BOOK OF THE YEAR**

**WINNER OF THE SAMUEL JOHNSON PRIZE FOR NON-FICTION**

As a child, Helen Macdonald was determined to become a falconer, learning the arcane terminology and reading all the classic books. Years later, when her father died and she was struck deeply by grief, she became obsessed with the idea of training her own goshawk. She bought Mabel for £800 on a Scottish quayside and took her home to Cambridge, ready to embark on the long, strange business of trying to train this wildest of animals.

H is for Hawk is an unflinchingly honest account of Macdonald's struggle with grief during the difficult process of the hawk's taming and her own untaming. This is a book about memory, nature and nation, and how it might be possible to reconcile death with life and love.

Format:Kindle Edition
Seiten:322
EAN:9780224097000

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Rezensionen zu "H is for Hawk"

  1. Mabel

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 24. Nov 2015 

    Schon in ihrer Kindheit hat sich Helen sehr für das Beobachten von Vögeln begeistert. Und nun schon lange erwachsen empfindet sie immer noch eine Affinität für die Tiere. Unerwartet verstirbt Helens Vater, die junge Frau ist untröstlich. Eben noch war ihr Leben ganz normal und voller Pläne und plötzlich ist da eine große Leere. Helen fasst den Entschluss Falkner eines Hühnerhabichts zu werden. Und auf den ersten Blick weiß sie, Mabel ist es, auch wenn diese in dem Moment noch keinen Namen hat. Nach und nach gewöhnen sich Helen und das Tier aneinander, doch die Trauer ist damit nicht überwunden.

    Die Autorin Helen Macdonald beschreibt ihre Erlebnisse mit ihrem Habicht Mabel, ihre Liebe zur Falknerei und alle Erlebnisse und Äußerungen sind geprägt von der großen Trauer über den Verlust ihres geliebten Vaters. Dieser war immer ihr großes Vorbild, ihr Freund, der Garant, dass alles im Leben in Ordnung ist. Die Falknerei hat sie schon als Kind geliebt. Schon damals hat sie das Buch „The Goshawk“ von T. H. White gelesen, in dem der Autor seine Erfahrungen mit seinem ersten Vogel beschreibt. Auf dieses Buch greift sie immer wieder zurück, stellt aber fest, dass White bei der letztlich misslungenen Zähmung seines Tieres, einiges falsch gemacht hat. Aus ihrer Erfahrung weiß sie zwar wie es besser gehen sollte, aber ihre Unsicherheit ist doch sehr groß.

    Für den passionierten Romanleser kann dieses Buch schon eine Herausforderung darstellen. Doch überraschend schafft es die Autorin, ihre Leser zu fesseln. Sie rührt mit ihrer Trauer. Sie weckt das Interesse an der Falknerei und an den Vögeln, die dafür trainiert werden können. Man kann ihr auf ihren Weg folgen, wie sie das Vertrauen des Vogels gewinnt, wie sie seine Wildheit nicht übermäßig einschränkt, wie sich immer enger mit ihm befasst und auch wie sie die Trennung für die Zeit der Mauser akzeptiert. Wie sie sich in der Trauer von den Menschen abwendet und doch langsam wieder zuwendet. Ein Buch, das seinem guten Ruf gerecht wird.