Die Diva: Maria Callas – die größte Sängerin ihrer Zeit und das Drama ihrer Liebe (Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe, Band 12)

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Diva: Maria Callas – die größte Sängerin ihrer Zeit und das Drama ihrer Liebe (Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe, Band 12)' von Michelle Marly
NAN
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Format:Taschenbuch
Seiten:420
Verlag: Aufbau
EAN:9783746635224

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Das Schönste, was ich sah: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Das Schönste, was ich sah: Roman' von Asta Scheib
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Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:416
Verlag: Dtv
EAN:9783423212724

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Und das Meer vor uns: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Und das Meer vor uns: Roman' von Franziska Fischer
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

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Format:Taschenbuch
Seiten:368
Verlag:
EAN:9783832165413

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Rezensionen zu "Und das Meer vor uns: Roman"

  1. Ein vielschichtiger Frauenroman

    4
    (4 von 5 *)
     - 13. Sep 2020 

    „Uns wird ständig eingebläut, dass Fehler etwas Negatives sind, aber das Leben ist dazu da, Fehler zu machen. Sonst leben wir es nicht richtig, sondern nur knapp am Leben vorbei.“ (Zitat Seite 229)

    Inhalt
    Caja Rodinger, ihre beste Freundin Jolie Mossmann und Ludwig Gruber, ein lebhafter, älterer Witwer, fahren spontan ans Meer. Sie landen in der großen Künstlervilla des bekannten Regisseurs Riccardo Renzi in Caorle, wie sich herausstellt, ein alter Freund von Ludwig. Caja ist Künstlerin, nimmt aber seit Jahren nur mehr Auftragsarbeiten als Kinderbuchillustratorin an. Für ihren Ehemann Ben ist sie von Berlin nach Graz gezogen, doch die Ehe ist im Alltag zu einem wortlosen Nebeneinander geworden und Caja flüchtet sich in die persönliche Welt einer Fremden, deren Smartphone sie gefunden hat und deren tagebuchartige Einträge sie liest. In Italien beginnt Caja, den Grund für den Stillstand in ihrem Leben zu suchen und darüber nachzudenken, wie es weitergehen könnte.

    Thema und Genre
    Das Cover lässt einen unbeschwerten Sommerroman für den Liegestuhl erwarten, doch schon die Leseprobe zeigt, dass es hier um ein Netz von ernsten Konflikten geht, um Stagnation und Selbstzweifel, um die Suche nach dem Platz im eigenen Leben. Themen sind Liebe, Verlust und Freundschaft. Auch Farben, die Malerei und das Meer spielen eine Rolle.

    Charaktere
    Jolie ist unabhängig, kommt gerade von einem Auslandsjob in Chile nach Berlin zurück. Juran ist Musiker und Maler, nimmt notfalls auch jeden Gelegenheitsjob an, reist von Künstlerkolonie zu Künstlerkolonie. Caja dagegen hängt in einem Leben fest, das völlig anders verläuft, als sie es sich gewünscht hatte. Ihre Kreativität ist blockiert, unter Auftrags- und Termindruck fehlen ihr die Ideen.

    Handlung und Schreibstil
    Die Geschichte, in deren Mittelpunkt die Reise nach Italien und daran anschließend ein Aufenthalt in Berlin stehen, wird von einer Parallelgeschichte begleitet, Nathalie und ihr Tagebuch, das sie selbst in ihrem Smartphone führt. Die Handlung ist stimmig, die Autorin lässt der Hauptfigur Caja, die ihre Geschichte ebenfalls als Ich-Erzählerin schildert, viel Freiraum. Besonders die Szenen, in denen Caja sich langsam wieder auf ihre Malerei besinnt, sind sehr einfühlsam geschildert. Andererseits jedoch lässt die Autorin Caja zu lange in einer dauernden Schleife der Entscheidungslosigkeit, Unschlüssigkeit und Selbstzweifel verharren, lässt sie mit einer gewissen Verbissenheit dem Leben Nathalies folgen, statt sich endlich mit dem eigenen auseinanderzusetzen, was leider zu einigen Längen in der Handlung führt. Die einfühlsame, lebhafte und dann wieder poetische Sprache überzeugt jedoch.

    Fazit
    Ein Frauenroman mit einer unentschlossenen Hauptprotagonistin, welcher der Mut für die Umsetzung der eigenen Wünsche und Träume fehlt.

 

Über Meereshöhe (Wagenbachs andere Taschenbücher)

Buchseite und Rezensionen zu 'Über Meereshöhe (Wagenbachs andere Taschenbücher)' von  Francesca Melandri
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

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Format:Taschenbuch
Seiten:208
Verlag:
EAN:9783803128126

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  1. „Eine Pause vom Dunkel“

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 10. Sep 2020 

    Neben ihren umfangreichen Familien- und Gesellschaftsromanen wirkt der zweite Roman von Francesca Melandri wie ein Kammerspiel.
    Drei Figuren treffen hier aufeinander, auf einer kleinen süditalienischen Insel. Auf der Fähre dorthin begegnen sich Luisa und Paolo. Beide führt derselbe Grund hierher: Ein Angehöriger von ihnen ist in dem Hochsicherheitstrakt auf der Insel gefangen.
    Luisa, eine Bäuerin aus der Toskana, hat die lange Reise angetreten, um ihren Mann zu besuchen. Der ist seit zehn Jahren inhaftiert, weil er zwei Menschen getötet hat, einen Bekannten nach einem Streit und später noch einen Aufseher im Gefängnis. Dass ihr Mann jähzornig und gewalttätig sein konnte, bekam Luisa schon bald nach ihrer Heurat am eigenen Leib zu spüren. Nun musste sie ihre fünf Kinder allein großziehen und den Hof mit den 37 Tieren selbst versorgen.
    Paolo, ein ehemaliger Lehrer für Geschichte und Philosophie, ist angereist, um seinen Sohn zu sehen. Dieser hat im „Kampf für die Revolution“ drei Menschen umgebracht und steht immer noch treu zu seiner Ideologie.
    Die dritte, wichtige Figur ist der Strafvollzugsbeamten Pierfrancesco Nitti, der seit einigen Jahren auf der Insel lebt und arbeitet. Der alltägliche Umgang mit den Straftätern hat ihn hartherziger und brutaler werden lassen. Doch über diese Seite seines Wesens kann er nicht mit seiner Frau sprechen. Die aber leidet unter der „ Mauer des Schweigens“, die Pierfrancesco um sich errichtet hat.
    Eigentlich sollten Paolo und Luisa mit der nächsten Fähre wieder abreisen, aber ein Zwischenfall mit einem Gefangenentransport und ein aufziehender, schwerer Sturm , der „ Maestrale, zwingen die beiden, auf der Insel zu übernachten.
    Nitti quartiert sie in einem heruntergekommenen Haus mit eingeschlagenen Fenstern und nur einem Zimmer mit Bett ein. Seine Frau kocht für die ungewohnten Gäste und lädt sie zum Essen ein.
    Die erzwungene Gemeinsamkeit bringt die sonst so unterschiedlichen Figuren einander näher.
    Darüber hinaus passiert nicht viel; der Roman lebt von den Gesprächen und den Erinnerungen.
    Paolo denkt gern zurück an die Kindheitsjahre seines Sohnes, an glückliche Ferien am Meer mit Frau und Kind.
    Aber wie konnte aus dem hübschen, lieben Jungen von damals ein Mörder werden? Trägt er selbst eine gewisse Schuld daran? Hat er nicht seinen Sohn aufmerksam gemacht auf die Ungerechtigkeiten in der Welt? Doch was hat der bewaffnete Kampf gebracht, außer Tod und Leid? Seine Frau Emilia ist zerbrochen an den schrecklichen Verbrechen ihres Kindes; sie starb nach kurzer, schwerer Krankheit. Als Mahnmal für die Taten seines Sohnes trägt Paolo immer das Photo eines dreijährigen Mädchens bei sich, die Tochter eines der Opfer.
    In dieser gemeinsamen Nacht teilen die einfache Bäuerin vom Land und der Intellektuelle aus der Stadt ihren gemeinsamen Schmerz, finden Verständnis , Mitgefühl und Trost beim anderen. Luisa kann endlich weinen, etwas, was sie nicht mehr getan hatte, seit sie elf Jahre alt war. Und die tiefen Seufzer, die Paolo immer wieder ausstößt, werden schwächer.
    Es geht in diesem Roman um Kommunikation, um die fehlende und um die Kraft der Worte. Außerdem stehen hier mal nicht die Täter und deren Opfer im Zentrum, sondern die Angehörigen von Schwerverbrechern. Wie ist ihr weiteres Verhältnis zu ihnen? Wie fühlen sie sich, was empfinden sie? Scham? Mitschuld? Wut?
    Gleichzeitig setzt sich Francesca Melandri mit den Verbrechen der „Roten Brigaden“ und deren Folgen für die italienische Gesellschaft auseinander.
    Die Autorin beschreibt mit sehr viel Einfühlungsvermögen das schwere Schicksal ihrer Figuren. Es ist eine Geschichte voller Trauer und Melancholie, aber nicht hoffnungslos und deprimierend. Dafür sorgt schon die poetische Sprachkunst von Francesca Melandri. Auch die Landschaft und die Natur spielen eine wesentliche Rolle, werden bilderreich und sinnlich geschildert.
    „ Über Meereshöhe“ ist ein packender Roman, der berührt und nachdenklich macht.

 

Das lügenhafte Leben der Erwachsenen: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Das lügenhafte Leben der Erwachsenen: Roman' von Elena Ferrante
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

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Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:415
Verlag:
EAN:9783518429525

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Rezensionen zu "Das lügenhafte Leben der Erwachsenen: Roman"

  1. Über das Erwachsenwerden!

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 30. Aug 2020 

    Neapel in den 90-igern: Vorzeigetochter und Musterschülerin Giovanna ist dreizehn Jahre alt. Als sie ein Gespräch ihrer Eltern mit einer grausamen Bemerkung ihres Vaters über sie hört (sie werde hässlicher und hässlicher), verändert sich ihr wohlbehütetes Leben mit einem Schlag. Ihr Selbstbild und ihr Selbstvertrauen beginnt zu wanken. Sie hat schwer mit sich zu kämpfen. Sie bewegt sich nun in anderen Reihen und lernt das andere Leben in Neapel kennen: Dreck, Bildungsmangel, Lärm und wild ausgelebten Emotionen. Bei ihrer Suche nach Identität kommt sie auf ihre Tante - eine sehr auffallende und einprägsame Persönlichkeit.

    Die Stärke des Romans ist es, dass man tiefe Einblicke in das Leben von Giovanna erhält - man darf sie auf ihrem Weg zum Erwachsen werden begleiten. Desweiteren geht es auch um die Tragik in der Familie - man kann den Verfall von Seite zu Seite regelrecht spüren.
    Der Schreibstil ist typisch Ferrante - hier wurden die Erwartungen definitiv erfüllt.

    Ein gutes und unterhaltsame Buch über einen der wichtigsten Parts im Leben - ich finde es äußerst interessant geschrieben. Das Buch kann ich definitiv weiterempfehlen.

 

Call Me by Your Name, Ruf mich bei deinem Namen: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Call Me by Your Name, Ruf mich bei deinem Namen: Roman' von André Aciman
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Format:Taschenbuch
Seiten:288
EAN:9783423086561

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Ein Leben (detebe)

Buchseite und Rezensionen zu 'Ein Leben (detebe)' von Italo Svevo
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Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:544
Verlag:
EAN:9783257240795

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Die Liebenden von der Piazza Oberdan: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Liebenden von der Piazza Oberdan: Roman' von  Christian Klinger
4.5
4.5 von 5 (2 Bewertungen)

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Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:320
Verlag:
EAN:9783711720993

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Rezensionen zu "Die Liebenden von der Piazza Oberdan: Roman"

  1. historische Familiengeschichte

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 18. Sep 2020 

    Vittorio überlebt knapp den Ersten Weltkrieg und kann sich in den bewegten Zeiten danach eine Existenz als Rechtsanwalt aufbauen. Als seine Frau ihm einen Sohn, Pino, schenkt, scheint das Glück perfekt. Im Italien des Faschismus hilft Vittorio Juden und Slowenen dabei, Geldmittel für die Emigration aufzubringen, womit er allerdings die Behörden auf sich aufmerksam macht.
    Pino, der unterdessen behütet und geliebt aufgewachsen ist, beginnt ein Architekturstudium, das ihn 1940 vor der Einberufung bewahrt. Mit der jungen Lehrerin Laura verbindet ihn eine große sehnsuchtsvolle Liebe.

    Fazit:
    In diesem Buch wird gekonnt eine Liebesgeschichte bzw. eine Geschichte über eine Familie mit historischen Themen ineinander verstrickt. Der historische Aspekt dieses Buches ist sehr interessant aufbereitet, und mit der Geschichte verstrickt auch sehr unterhaltsam. Durch den bildhaften Schreibstil, kann man sich auch toll in die damalige Zeit hineindenken.
    Absolut empfehlenswert für Personen, die gerne historische Geschichten lesen.
    Den Protagonisten kommt man insbesondere durch die verschiedenen Perspektiven, aus welchen geschrieben wird, sehr Nahe.
    Der Schreibstil ist teilweise etwas schwierig zu lesen, aber für mich persönlich war es eine Gewöhnungssache. Das Buch wird in drei Zeitsträngen geschrieben - das macht es auch meiner Sicht auch nochmals interessanter bzw. sorgt auch für einen Spannungsaufbau beim Lesen.

  1. Familiengeschichte in historisch bewegten Zeiten

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 05. Sep 2020 

    Die Vielvölkerstadt Triest ist Schauplatz des ersten historischen Romans von Christian Klinger. Triest hat im letzten Jahrhundert eine wechselvolle Geschichte erlebt. War die Stadt 600 Jahre lang das Tor zur Welt für die Habsburger Monarchie, wurde sie nach dem Ersten Weltkrieg Italien angegliedert.
    Vor diesem Hintergrund entwirft der Autor seine bewegende Familiengeschichte, die über drei Generationen die Lebenswege der Familie Robusti beschreibt.
    Es beginnt am 6.April 1945, dem Tag Null, wie es im Roman heißt. An diesem Tag wird der Student Pino Robusti von der deutschen Besatzungsmacht standrechtlich erschossen. Ihm wird vorgeworfen, die Partisanen im Karst zu unterstützen.
    Danach springt die Geschichte zurück ins Jahr 1916, mitten in das Schlachtgetümmels des Ersten Weltkriegs. Hier kämpft der junge Vittorio Robusti auf Seiten der Italiener gegen die Österreicher. Er hat sich freiwillig gemeldet, gegen den Willen seines Vaters. Der arbeitet als Beamter im Triester Lloyd und steht offiziell treu zu seinem Kaiser in Wien. Die Entscheidung Vittorios führt zu einem Bruch zwischen Vater und Sohn und erst später, nach dem Tod des Vaters, wird Vittorio die genauen Hintergründe erfahren. Doch nun entgeht er nur knapp dem Tod. Er wird schwer verletzt gerettet durch einen Kameraden, mit dem er verhängnisvoll verbunden bleibt.
    Vittorio hat Glück im Unglück; seine Verwundung macht ihn kriegsuntauglich und er kann sein Jurastudium in Padua weiterführen.
    Im Jahr 1920 kehrt Vittorio als Anwalt zurück in seine Heimatstadt Triest und findet bald eine Anstellung in einer Kanzlei. Er heiratet Elsa; die beiden bekommen einen Sohn, den sie nach dem Großvater Giuseppe nennen, der aber von allen nur „ Pino“ genannt wird. Während es privat und beruflich mit der Familie aufwärts geht, erlebt Triest turbulente Zeiten. Mussolinis Schwarzhemden erobern erst die Straßen und ergreifen dann die politische Macht.
    Vittorio versucht sich seine Integrität und seine Anständigkeit zu bewahren. Mit Beginn des Krieges wird er zu einer Anlaufstelle für Verfolgte. Der Hafen von Triest ist für viele die letzte Möglichkeit, Nazi- Deutschland oder das faschistische Italien zu verlassen. Vittorio wickelt unter seinem Namen Geschäfte für Juden ab und verschafft ihnen so die Chance, an das notwendige Geld für die Auswanderung zu kommen. Aber damit bewegt er sich selbst auf gefährlichem Terrain.
    Pino wächst in dieser unruhigen Zeit auf, geliebt und behütet von seinen Eltern. Er entscheidet sich für ein Architekturstudium und lernt die Lehrerin Laura kennen.
    Nach dem Sturz Mussolinis besetzt die deutsche Wehrmacht Triest und Pino, der sich regelmäßig auf der Piazza Oberdan mit seiner Freundin trifft, gerät ins Visier der SS.
    Wie Christian Klinger im Anhang schreibt, waren es zwei Originalbriefe von Pino kurz vor seinem Tod - einen an seine Eltern, einen an seine geliebte Laura - die ihn zu diesem Roman inspiriert haben. Es gab sonst kaum Informationen und so entwickelt er selbst eine fiktive Geschichte.
    Er verbindet gekonnt die private Familien- und Liebesgeschichte mit den historischen Fakten. So entsteht vor dem Leser ein lebendiges und atmosphärisch dichtes Bild dieser Zeit. Es wird deutlich, warum die Faschisten einen guten Nährboden für ihre politischen Überzeugungen gefunden haben und er schildert anschaulich, wie sich das Leben in der Stadt unter Mussolini und später unter den Deutschen verändert hat.
    Die Charaktere wirken authentisch und durch den Perspektivwechsel zwischen Vater und Sohn kommt man den Figuren sehr nahe. Beide sind keine überragende Helden, aber aufrichtige Menschen, die sich nicht verbiegen lassen und für ihre Überzeugungen einstehen.
    Allerdings erschweren die vielen Sprünge in der Zeit die Lektüre unnötig, ohne dass sie zusätzlichen Gewinn bringen.
    Für Leser mit Interesse an historischen Themen ist „ Die Liebenden von der Piazza Oberdan“ ein unterhaltsames und zugleich lehrreiches Lesevergnügen.

 

Wenn die Gondeln untergehen: Ein Venedig-Krimi

Buchseite und Rezensionen zu 'Wenn die Gondeln untergehen: Ein Venedig-Krimi' von Stefan Maiwald
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Wenn die Gondeln untergehen: Ein Venedig-Krimi"

Format:Broschiert
Seiten:240
Verlag:
EAN:9783423262590

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Rezensionen zu "Wenn die Gondeln untergehen: Ein Venedig-Krimi"

  1. Geht so

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 16. Aug 2020 

    "Ein Venedig-Krimi mit Charme, Witz und ganz viel Sprizz", so bewirbt dtv die Originalausgabe von Stefan Mailwalds Roman "Wenn die Gondeln untergehen". versprchene Rezeptur aus Spannung und Komik geht aus meiner Sicht aber nicht auf, der Humor ist mir zu aufgesetzt, die Spannung ist allenfalls lauwarm. Aber das ist mein persönlicher Eindruck, und der ist eben subjektiv, der Funke ist einfach nicht übergesprungen. Immerhin, ich habe das Buch zu Ende gelesen (was vielleicht auch am Mangel von "kriminellen" Alternativen liegt, da ich ansonsten nur Fachliteratur auf meinem Lesetisch habe).

    Zum Fall: In Venedig ereignen sich an einem Tag drei merkwürdige Vorfälle mit Prominenten. Zufall oder Absicht? Das ist zunächst unklar, aber es gibt eine vage Spur, die zur sogenannten "grauen Eminenz" führt, einem Kunstsachverständigen, der in seiner Zeitschrift eine vage Drohung gegen den Massentourismus, der für Venedig Fluch und Segen zugleich ist, ausgesprochen hat. Will man mit Anschlägen auf prominente Venedig-Gäste vom Besuch der Stadt abschrecken? Da die "graue Eminenz" nichts von der italienischen Polizei hält und dementsprechend diese nichts von einem Verhör hält, wird ein deutscher Kommissar, der auf Kunstfragen spezialisiert ist und der der grauen Eminenz einmal aus einer Bredouille geholfen hat, zur Unterstützung angefordert. Dieser, eher Typ graue Aktenmaus, muss mit einer natürlich bildhübschen Majorin der Carabinieri ermitteln, was ihm dazu verhilft, in so ziemlich jedes Fettnäpfchen zu treten, dass sich am Wegesrand anbietet. Erschwert wird seine Arbeit noch dadurch, dass ihn sein besserwisserischer Vater unaufgeordert vor Ort unterstützen möchte, Stoff für zahlreiche Slapstickeinlagen, die, wie gesagt, bei mir nicht zünden. Darüber dümpelt der Fall dann so vor sich hin, und irgendwie sit der Durchbruch, der dann zu einem dramatischen Showdown fürhrt, auch nicht so ganz nachvollziehbar. Insofern kann ich nur eine begrenzte Leseempfehlung aussprechen.

 

Gesammelte Werke in Einzelbänden. Frankfurter Ausgabe.: Frühe Erzählungen (Thomas Mann, Gesammelte Werke in Einzelbänden. Frankfurter Ausgabe)

Buchseite und Rezensionen zu 'Gesammelte Werke in Einzelbänden. Frankfurter Ausgabe.: Frühe Erzählungen (Thomas Mann, Gesammelte Werke in Einzelbänden. Frankfurter Ausgabe)' von Thomas Mann
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Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:718
Verlag: S. Fischer
EAN:9783100482235

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