Das dunkle Flüstern der Schneeflocken

Buchseite und Rezensionen zu 'Das dunkle Flüstern der Schneeflocken' von  Loewe Jugendbücher
NAN
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Inhaltsangabe zu "Das dunkle Flüstern der Schneeflocken"

Hannah Eiríksdottir freut sich überhaupt nicht, in den kalten Norden zu ziehen. Doch das Praktikum bei der Tageszeitung entpuppt sich als spannende Gelegenheit, die erfolgreiche Influencerin Imogen Collins kennenzulernen – und schnell ist Hannah sehr beeindruckt von ihr. Als kurze Zeit später eine Leiche in einem Lavafeld gefunden wird, sprechen alle Indizien gegen Imogen und sie wird verhaftet. Ist Imogen Collins wirklich eine Mörderin und ihr perfekter Instagram-Feed nur eine gut getarnte Fassade? Hannah beginnt, eigenmächtig zu ermitteln und gerät dabei an den Rand der Legalität …

Format:Broschiert
Seiten:432
EAN:9783743207219
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NEBEL: Thriller

Buchseite und Rezensionen zu 'NEBEL: Thriller' von Ragnar Jónasson
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "NEBEL: Thriller"

Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, kehrt nach einem Schicksalsschlag gerade wieder in ihren Beruf zurück. Um sie bei der Wiederaufnahme der Arbeit zu unterstützen, wird Hulda von ihrem Chef mit einem neuen Fall betraut: Mehrere Leichen wurden in einem abgelegenen Bauernhaus im Osten des Landes gefunden, und alles deutet darauf hin, dass sie dort schon seit einigen Wochen liegen. Was ist während der Weihnachtstage geschehen, als das Bauernhaus durch einen Schneesturm vom Rest der Welt abgeschnitten war? Und gibt es ein Entkommen vor der eigenen Schuld?

Format:Broschiert
Seiten:352
Verlag:
EAN:9783442758623
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Rezensionen zu "NEBEL: Thriller"

  1. Ein überzeugender Abschluss einer packenden Trilogie

    5
    (5 von 5 *)
     - 12. Okt 2020 

    „Immerhin, jeder kleine Sieg verschaffte ihr eine gewisse Befriedigung. Wenigstens konnte sie selbst stolz darauf sein, gute Arbeit geleistet zu haben, auch wenn es sonst niemand erwähnenswert fand.“ (Zitat Seite 329)

    Inhalt
    Dieses Weihnachten 1987 im kalten, tief verschneiten Island verändert das Leben von Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, unwiderruflich. Doch es ist ihr wichtig, nach einem Sonderurlaub rasch in ihren Beruf zurückzukehren. Ihr Chef betreut sie mit einem sehr speziellen neuen Fall. Die Bewohner eines einsamen Bauernhauses im abgelegenen Osten Islands, ein altes Ehepaar, wurden tot aufgefunden. Sie waren nicht friedlich verstorben und es musste bereits während der Weihnachtstage passiert sein. Gleichzeitig lässt Hulda das nach wie vor ungeklärte, spurlose Verschwinden einer jungen Frau während der Sommermonate keine Ruhe.

    Thema und Genre
    In diesem Thriller, dem dritten und letzten Band der Serie um die Ermittlerin Hulda geht es um Familie, Verlust, Schuld und Verantwortung. Auch psychologische Elemente spielen eine wichtige Rolle.

    Charaktere
    Hulda muss mit einem persönlichen Schicksalsschlag fertig werden, für den sie sich mitverantwortlich fühlt. Teilweise sind ihre Gedanken dadurch abgelenkt, gerade deshalb übernimmt sie diesen neuen Fall bewusst und vertieft sich in die Ermittlungen. Sie ist eine sehr genaue, erfolgreiche Kriminalbeamtin, doch sie weiß auch, dass sie mit ihren vierzig Jahren beruflich wesentlich weiter wäre, wäre sie in Mann. Umso mehr ist sie entschlossen, immer einfach ihr Bestes zu geben.

    Handlung und Schreibstil
    Die Ereignisse werden in zwei paralellen Geschichten geschildert, die in den Weihnachtstagen 1987 und Februar 1988 spielen. Ein ergänzender dritter Handlungsstrang führt zurück in den Sommer 1987. Der Winter in Island ist düster und kalt und gerade deshalb sind die Traditionen des Weihnachtsfestes für die Menschen so wichtig. Doch in diesen gemütlichen Beschreibungen über das typische Festessen und Bücher, die als Geschenk unbedingt zu einem isländischen Weihnachtsfest gehören und die man auch sofort mit Vorfreude zu lesen beginnt, schwingen rasch Beklemmung und Ängste mit. Vermutungen ergeben sofort einen besonderen Sog in diese packende Geschichte und überraschende Wendungen sorgen für zusätzliche Spannung. Der Autor spielt mit der Sprache und fängt die unterschiedlichen Stimmungen eindrücklich ein und versetzt uns beim Lesen sofort in das einsame winterliche Island.

    Fazit
    Weihnachten im kalten, tief verschneiten Island wird besonders gemütlich und traditionell gefeiert, doch manchmal trügt der Schein und was zuerst in der Dunkelheit nur mitschwingt, tritt immer deutlicher hervor. Ein vielschichtiger, sehr spannender Nordic Noir Thriller, ein gelungener Höhepunkt zum Abschluss dieser Serie. Auch die gewählte Form, diese Trilogie im Zeitablauf rückwärts zu erzählen ist ebenso ungewöhnlich wie genial und packend, ich würde, obwohl nun ja alle drei Bände erschienen sind, genau die vom Autor gewollte Reihenfolge DUNKEL – INSEL – NEBEL einhalten.

 

INSEL: Thriller

Buchseite und Rezensionen zu 'INSEL: Thriller' von Ragnar Jónasson
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "INSEL: Thriller"

Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und wird zu einer abgelegenen Insel geschickt. Was ist dort in dem Haus geschehen, das von der Bevölkerung als das isolierteste Haus Islands bezeichnet wird? Huldas Ermittlungen kreuzen Vergangenheit und Gegenwart – und plötzlich ist sie einem Mörder auf der Spur, der möglicherweise nicht nur ein Leben auf dem Gewissen hat …

Format:Broschiert
Seiten:384
Verlag:
EAN:9783442758616
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Rezensionen zu "INSEL: Thriller"

  1. Ein packender, großartiger Pageturner

    5
    (5 von 5 *)
     - 15. Jul 2020 

    „Ihre eigene Arbeit hatte sich im Laufe der Jahre immer weiter spezialisiert, sodass sie mittlerweile fast ausschließlich mit Gewaltverbrechen beschäftigt war, eine Kategorie, unter die auch ungeklärte Todesfälle fielen, die in Island allerdings relativ selten waren. Hulda wusste, dass sie gut war in dem, was sie tat.“ (Zitat Seite 185)

    Inhalt
    Vor zehn Jahren war ihr bei der Beförderung ein Kollege vorgezogen worden, der nun ihr direkter Vorgesetzter ist und Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, hat inzwischen das Gefühl, mit Ende vierzig schon an der Spitze ihrer Karrieremöglichkeiten angelangt zu sein. Ebenfalls vor zehn Jahren ist ihre Tochter Dimma gestorben und zwei Jahr später ihr Ehemann Jón. Seither gibt es für Hulda nur mehr ihre Arbeit und sie spezialisiert sich auf ungeklärte Verbrechen. Als ihr ein eigenartiger Todesfall auf einer entlegenen kleinen Insel gemeldet wird, übernimmt sie den Fall selbst. Plötzlich stößt sie bei den Ermittlungen auf einen direkten Zusammenhang mit einem Mordfall in der Vergangenheit, der damals rasch aufgeklärt worden war – oder doch nicht?

    Thema und Genre
    In diesem packenden isländischen Thriller geht es um Familie, Verluste, vor allem aber um nachhaltend prägende Ereignisse, die das weitere Leben beeinflussen.

    Charaktere
    Nach dem Tod ihrer jungen Tochter und dem späteren Verlust ihres Ehemannes rettet Hulda Hermannsdóttir sich in ihre Arbeit. Da keine Familie mehr auf sie wartet, gibt es für sie auch keine Bürozeiten in ihren Ermittlungen, nichts lenkt sie ab. Ihre Erfahrung lässt sie prinzipiell auch angebliche Fakten und Beweise hinterfragen und hartnäckig sucht sie nach der Wahrheit.

    Handlung und Schreibstil
    Der Aufbau umfasst einen Prolog, einen Teil I, der im Jahr 1987 spielt und den Hauptteil, Teil II, der zehn Jahre später, 1997, stattfindet. Ein kurzer Epilog ergänzt fehlende Details. In Teil I untersucht Kommissar Lýður, später Huldas Vorgesetzter, einen Mordfall. In Teil II ermittelt Hulda. In einigen Kapiteln steht, abwechselnd mit Hulda, auch jeweils eine Person des Freundeskreises, um den es bei den Ereignissen auf der Insel geht, im Mittelpunkt: Dagur, Klara, Benedikt, Alexandra. So erhält man beim Lesen unterschiedliche, zusätzliche Informationen, die Hulda nicht wissen kann und dies sorgt gekonnt für ein sehr packendes Lesevergnügen, realistisch und nachvollziehbar. Dieser zweite Band der Hidden Iceland Trilogie beginnt die Lücke zu schließen, zwischen dem ersten Band, der im Zeitablauf der letzte ist, und dem noch nicht erschienenen dritten Band, der am weitesten in die Vergangenheit zurückreicht.

    Fazit
    Zwei Ereignisse in einsamen, abgeschiedenen Gegenden Islands, mitten in der ungezähmten Landschaft, dazu eine erfahrene, menschlich sehr sympathische Ermittlerin. Zusammen ergibt das einen sehr spannenden Nordic Noir Thriller, einen Pageturner, der nächtliche Lesestunden garantiert.

 

Das letzte Ritual

Buchseite und Rezensionen zu 'Das letzte Ritual' von Yrsa Sigurdardóttir
4
4 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Das letzte Ritual"

In der Universität von Reykjavík wird die Leiche eines jungen Deutschen gefunden. Der Geschichtsstudent war fasziniert von alten Hexenkulten, und sein Mörder hat ihm ein merkwürdiges Zeichen in die Haut geritzt. Aber die isländische Polizei glaubt an einen Drogendelikt und verhaftet einen Dealer. Die Eltern des Opfers misstrauen den Ermittlungen: Sie beauftragen die junge Anwältin Dóra Gudmundsdóttir, den Fall noch einmal aufzurollen. Und auf der Suche nach dem wahren Mörder findet Dóra mehr über die dunklen Rituale heraus, als ihr lieb ist …


Format:Taschenbuch
Seiten:384
Verlag: btb Verlag
EAN:9783442714407
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Rezensionen zu "Das letzte Ritual"

  1. Hexenritual in Island - ein ungewöhnlicher Mordfall

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 12. Apr 2018 

    Nachdem ich im letzten Jahr meinen ersten Roman der Isländerin gelesen habe, Geisterfjord, und mich dieser begeistert hat, steht auch in diesem Jahr mindestens ein Krimi aus dem hohen Norden auf dem Programm. War "Geisterfjord" eher mysteriös mit fantastischen Anteilen, beschäftigt sich "Das letzte Ritual" mit den realen Hexenverbrennungen in Island.

    Worum geht es?
    Ende Oktober 2005 findet Gunnar, Professor und Leiter der Historischen Fakultät der Universität Reykjavík, in einem der Büroräume früh morgens eine entsetzlich verunstaltete Männerleiche.
    Es handelt sich um den deutschen Geschichtesstudenten Harald Guntlieb, der seine Masterarbeit in Island schreiben wollte.

    Eine Woche später wird die Rechtsanwältin Dóra von dessen Mutter kontaktiert:

    "Wir suchen jemanden, der den Fall noch einmal aufrollt, das Beweismaterial begutachtet und die Schlussfolgerungen der Polizei überprüft." (S.19)

    Sollte sie den Auftrag annehmen, stehe ein fürstliches Gehalt in Aussicht, eine Tatsache, die die alleinerziehende Mutter zweier Kinder neben dem ungewöhnlichen Fall überzeugt.

    Matthias Reich, der für die sehr wohlhabende Familie arbeitet, macht Dóra mit den Ermittlungen vertraut und soll ihr beiseite stehen. Er erzählt ihr auch von Haralds Interesse für "Hexenverfolgung. Folter und Hinrichtungen." (27) Seine Masterarbeit beschäftigte sich mit der erst im Vergleich zum Festland spät einsetzenden Hexenverfolgung in Island, dabei taucht immer wieder ein bestimmtes Buch auf: Malleus Maleficarum, "Hexenhammer",

    "eines der berüchtigsten Bücher in der Geschichte der Menschheit. Es wurde erstmals 1486 als Handbuch für Inquisitoren herausgegeben. Diese sollten lernen, Hexen zu erkennen und anzuklagen." (S.46)

    Harald hat sich für die Geschichte dieses Buches interessiert, das im Jahr 1486 in Speyer vom Dominikaner Heinrich Kramer veröffentlicht wurde und bis ins 17.Jahrhundert hinein in mehreren Auflagen erschienen ist. (wikipedia)

    In den Ermittlungsakten, die sie von Matthias erhält, findet Dóra einige Ungereimtheiten:
    Warum hält sich Harald auf Familienfotos immer etwas abseits? Dazu passt auch die unpersönliche Mail Haralds an seinen Vater.
    Welches Verhältnis hatte er zu seiner behinderten Schwester?
    Warum wurde er aus der Bundeswehr nach einem Einsatz im Kosovo entlassen?
    Was hat es mit dem Geschichtsverein "Malleus Maleficarum" auf sich?
    Was sucht ein Zeitungsartikel in den Unterlagen, in dem von sexuellen Würgespielen die Rede ist und davon, dass ein junger Mann dabei ums Leben gekommen ist?
    Für welchen Gegenstand hat Harald 42 000 € bezahlt?

    Es gibt auch Hinweise auf seine besten Freunde, darunter der Medizinstudent Halldór, mit dem er eine besonders enge Beziehung gehabt haben soll, wie sich in weiteren Gesprächen herausstellt.
    Einer der Freunde Hugi sitzt als Tatverdächtiger im Gefängnis, da die beiden am fraglichen Abend gemeinsam eine Party verlassen haben und man Blut an Hugis Kleidern gefunden hat.

    Die größten Rätsel gibt neben der Weigerung der Freunde, irgendetwas preiszugeben, die Leiche selbst auf. Harald wurde erstickt, die Augen wurden nach dem Tod entfernt und ihm wurde eine Schnittwunde in Form einer magischen Rune zugefügt.

    Was hat sie zu bedeuten? Wurde er Opfer eines Hexenrituals? Welche Rolle spielen seine Freunde und das Thema seiner Master-Arbeit? Ist Hugi wirklich unschuldig? Und was hat es mit dem verschwundenen Dokument aus dem dänischen historischen Archiv auf sich, das Harald entwendet haben soll?

    Spannende Fragen!

    Bewertung
    Im Gegensatz zu Geisterfjord taucht trotz der Hexensprüche und magischen Rituale nichts wirklich Mysteriöses auf. Eigentlich schade...
    Statt dessen erfährt man vieles über die Hexenverfolgung in Europa, insbesondere in Island, über jenen berüchtigten "Hexenhammer" und die Wege, die ein solches Buch nehmen kann ;)

    Im Mittelpunkt steht natürlich der ungewöhnliche Kriminialfall sowie die beiden sympathischen Protagonisten - die Rechtsanwältin Dóra und Matthias, die sich ebenfalls zu mögen scheinen. Man erfährt auch einiges über Dóras Familienleben und beim Lesen ist sie mir so ans Herz gewachsen, dass ich recherchieren werde, ob sie auch noch in einem anderen Roman Sigurdardóttirs ermittelt.

    Spannende und interessante Unterhaltung.

  1. Buchseiten

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 19. Feb 2016 

    An der Universität von Reykjavik wird ein Student tot aufgefunden. Es handelt sich um den Deutschen Harald Guntlieb. Ein Täter wird schnell verhaftet. Doch Haralds Eltern wollen sich mit dieser Lösung nicht zufrieden geben. Sie wollen wissen, was wirklich zum Tod ihres Sohnes geführt hat. Sie engagieren die Anwältin Thóra Gudmundsdottir. Diese allein erziehend mit zwei Kindern, etwas chaotisch, aber dennoch voller Wissensdurst. Ihr zur Seite steht Matthias Reich, der von der Familie Guntlieb nach Island geschickt wird. Die beiden versuchen unvoreingenommen an den Fall heranzugehen. Haralds besondere Vorlieben, was seine Aufmachung und auch seinen Studienschwerpunkt anbetrifft, macht die Ermittlungen zu einen Ausflug in eine andere Welt.

    Es geht in die Vergangenheit, die Zeit der Hexenjagden in Europa. Dafür hat sich der Student Harald am meisten interessiert. Er hat sich auf Spurensuche begeben, einen Vergleich zwischen Island und Deutschland wollte er ziehen. Thóra und Matthias folgen seinen Spuren, was hat er gesucht, hat er etwas gefunden. Doch wieso sollten seine Studien etwas mit seinem Tod zu tun haben. Kann nicht eher seine Clique von eigenartigen Freunden ihm den Tod gebracht haben.

    In diesem ersten Fall um die Anwältin Thóra Gudmundsdottir führt die Autorin ihre Leser durch die Landschaften und Städte Islands. Sie beschreibt die Lebensumstände Thóras, ihr witziges Büroumfeld, ihre Kinder und auch ihre Fähigkeit, sich in einen Fall hineinzuknien. Zwar sehr gut recherchiert sind die geschichtlichen Fakten, aber doch ein wenig ausschweifend. Das mag vielleicht eher für die Leser gelten, die dem Thema der Hexenverfolgungen nicht ganz so viel abgewinnen können, dennoch hätte hier eine kleine Straffung nicht geschadet. Die Neugier auf die Entdeckung der Zusammenhänge geht jedoch nie verloren und so liest man diesen Krimi mit immer größer werdender Spannung. Witz gepaart mit einen packenden Fall und sympathischen Protagonisten bieten beste Unterhaltung.

 

SOG: Thriller (Kommissar Huldar und Psychologin Freyja 2)

Buchseite und Rezensionen zu 'SOG: Thriller (Kommissar Huldar und Psychologin Freyja 2)' von Yrsa Sigurdardóttir
NAN
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Inhaltsangabe zu "SOG: Thriller (Kommissar Huldar und Psychologin Freyja 2)"

Zwölf Jahre nach dem Tod und der Vergewaltigung eines Mädchens wird eine Zeitkapsel in Reykjavik gehoben. Darin enthalten: 10 Jahre alte Briefe von Schülern, die beschreiben, wie sie sich Island im Jahre 2016 vorstellen. Darunter findet sich noch etwas anderes: eine unheimliche Botschaft, die akribisch genau die Initialen von zukünftigen Mordopfern auflistet. Kurz danach werden zwei abgetrennte Hände in einem Hot Tub in der Stadt treibend gefunden. Doch noch hat keiner eine Vermisstenanzeige bei der Polizei gestellt. Schon bald taucht die erste verstümmelte Leiche auf, dicht gefolgt von einer zweiten, und es ist klar, dass die Botschaft aus der Zeitkapsel ernst zu nehmen ist.

Ein Fall für Kommissar Huldar, der sich beweisen muss: von seinen Leitungsaufgaben entbunden, wird er von den meisten seiner früheren Untergegebenen gemieden, die Beziehung zur Kinderpsychologin Freyja ist ebenfalls ruiniert, was er zu reparieren hofft, indem er sie in die jetzigen Ermittlungen mit einbezieht ...



Format:Kindle Edition
Seiten:448
Verlag: btb Verlag
EAN:
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Buchliste: Island

In dieser Liste findest Du Bücher, deren Handlung hauptsächlich in Island spielt.
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    4.5
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    *Island 1978. Ein Toter wird in einem Gewässer mitten in einem Lavafeld entdeckt. Kommissar Erlendur nimmt zusammen mit Marian Briem die Ermittlungen auf. Eine Spur führt zur nahe gelegenen US-Militärbasis. Dort scheint niemand mit der isländischen...
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    Plötzlich fiel ihm wieder ein, wie der Traum endete. Sie waren ursprünglich vier Reisende gewesen. Aber nur zwei kehrten an Land zurück. Nur dumm, dass er sich nicht erinnern konnte, ob er selbst einer von ihnen gewesen war. Die Leuchtturminsel war...
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    »Nervenzerreißende Spannung…Es ist gar nicht so leicht, eine gute Geistergeschichte zu schreiben. Aber diese hier ist noch besser als 'Geisterfjord'.« Frettabladid Newspaper »Genial – ein Fest für alle Liebhaber von guter...
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  12. [title_1] von [field_author]
    5
    5 von 5 (1 Bewertung)
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    NAN
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    Keine dramatische Action oder fesselnde Spannung, dafür aber viel Gefühl und noch mehr Stimmung und Atmosphäre auf 350 Seiten -- das macht den Roman auf charmante Art äußerst lesens- und liebenswert. Es ist ein kleines isländisches Fischerdörfchen...
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    NAN
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    2011 Island; Frau; Malerin; Paris; Geschichte 1940-1999; Belletristische Darstellung; Sachgruppe(n) 839 Literatur in anderen germanischen Sprachen; B Belletristik [Taschenbücher 839 Literatur in anderen germanischen Sprachen ]
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    In der Universität von Reykjavík wird die Leiche eines jungen Deutschen gefunden. Der Geschichtsstudent war fasziniert von alten Hexenkulten, und sein Mörder hat ihm ein merkwürdiges Zeichen in die Haut geritzt. Aber die isländische Polizei glaubt...

Haus ohne Spuren: gekürzte Romanfassung

Buchseite und Rezensionen zu 'Haus ohne Spuren: gekürzte Romanfassung' von Viktor Arnar Ingólfsson
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Haus ohne Spuren: gekürzte Romanfassung"

Format:Audio CD
Seiten:0
EAN:9783785733066
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Rezensionen zu "Haus ohne Spuren: gekürzte Romanfassung"

  1. Melancholisches Mordrätsel...

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 27. Dez 2016 

    Reykjavík, Anfang der 70er-Jahre: Jacob Kieler junior wird tot in seiner Villa gefunden. Erschossen. Auf der Suche nach Mordwaffe, Täter und Motiv erfährt die Kripo Reykjavík, dass einige Jahrzehnte zuvor der Vater des Toten, der Ingenieur Jacob Kieler senior, auf exakt die gleiche Weise umgebracht wurde. Es war der größte Wunsch des Vaters, auf Island ein Eisenbahnnetz verlegen zu lassen, doch sein vorzeitiger Tod setzte damals diesem Traum ein jähes Ende ...

    Viktor Arnar Ingólfsson schafft mit seinem Krimi ein melancholisches Mordrätsel in isländischer Kulisse und lässt dabei allerlei historische Begebenheiten des Landes mit einfließen. Der geplante Bau einer Eisenbahn beispielsweise und die Geschehnisse in und um den Zweiten Weltkrieg. Hier steht tatsächlich der Mordfall selbst im Vordergrund, die Familie, in der nach dem Vater im Jahre 1945 nun auch der Sohn mit offensichtlich derselben Waffe erschossen wurde. Die Charaktere der ermittelnden Polizeibeamten werden zwar bildhaft dargestellt, doch werden die Ermittlungen nicht durch ausführliche Einblicke in das Privatleben der Polizisten verwässert.

    Der Leser ist stets auf dem selben Wissensstand wie die Polizei und erfährt zunehmend mehr über die Familiengeschichte der Kielers - und mehr als eine tragische Figur tritt dabei zutage. Trotz zunehmender Erkenntnisse bleibt es bis kurz vor Ende ein mysteriöses Rätsel, wer denn nun Jacob Kieler junior umgebracht hat - und das Ende kann tatsächlich überraschen.

    Leider handelt es sich bei dieser 3 Stunden und 58 Minuten währenden Hörbuchausgabe des Krimis von Viktor Arnar Ingólfsson um eine gekürzte Ausgabe, und ich vermute, dass es vor allem daran liegt, dass mich die Erzählung nicht wirklich fesseln konnte. Das Erzähltempo ist ein langsames, bedächtiges, und dazu gehört auch, dass die einzelnen Handlungsstränge Zeit benötigen, um sich zu entfalten - doch durch die Kürzung erscheint das ganze oftmals zu komprimiert und lieblos. Manche Szenen wirken dabei einfach wie aneinander geklatscht und zusammenhanglos.

    Man muss melancholische Töne mögen, um in diesen Krimi wirklich einzutauchen. Doch wenn hier keine Kürzungen vorgenommen worden wären, hätte mir der Roman sicherlich um ein Vielfaches besser gefallen. So konnte ich wohl nur einen deutlich abgeschwächten Eindruck von dem gewinnen, was der Autor eigentlich erzählen wollte. Das finde ich - wie so oft bei gekürzten Fassungen - sehr bedauerlich.

    Wen die Geschichte also anspricht, der möge auf das Hörbuch verzichten und zum eigentlichen Buch greifen. Denn intelligent gestrickt ist der Krimi in jedem Fall.

    © Parden

 

DNA: Thriller

Buchseite und Rezensionen zu 'DNA: Thriller' von Yrsa Sigurdardóttir
4.2
4.2 von 5 (5 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "DNA: Thriller"

Die neue große isländische Krimiserie


Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen.


Format:MP3 CD
Seiten:0
EAN:9783844523140
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Rezensionen zu "DNA: Thriller"

  1. Was für ein Ende!

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 05. Mär 2017 

    Das Buch beginnt mit einem grausamen Prolog, auch wenn er nicht mit Blut, Tod und den sonst üblichen Zutaten des Krimi-/Thrillergenres daherkommt. Drei Waisen, drei, vier und sechs Jahre alt, die ganz offensichtlich sehr aneinander hängen, werden durch das Jugendamt auseinandergerissen und auf verschiedene Familien verteilt. Das war es dann auch schon und die eigentliche Geschichte beginnt 28 Jahre später, 2015. Eine junge Frau, Mutter von drei Kindern, wird tot in ihrem Haus aufgefunden, brutal ermordet mit einem Haushaltsgerät. Nicht viel später findet man eine weitere Tote, eine ältere, alleinstehende Frau, die ebenfalls mit einem Haushaltsgerät auf entsetzliche Weise umgebracht wurde. Kommissar Huldar, dem mehr oder weniger nur zufällig die Leitung dieser Mordermittlung zugefallen ist (alle Anderen waren in einen Skandal verwickelt), ist ratlos, denn es sind keine Gemeinsamkeiten oder Zusammenhänge zwischen den Opfern festzustellen.
    Obwohl die Mordarten ausgesprochen eklig sind, ist es keines der Bücher, in denen sich der Übelfaktor von Seite zu Seite steigert. Die Tötungsarten werden so beschrieben, dass die eigene Vorstellung (zumindest meine) mehr als genügend schockiert war, doch nach einer, spätestens zwei Seiten war es das dann auch. Die weitere Ermittlungsarbeit bzw. parallel laufenden Handlungsstränge vermitteln eher subtil eine stets weiter wachsende Spannung, was sicherlich auch mit der detaillierten Beschreibung des Innenlebens der Hauptfiguren zusammenhängt. Obwohl ich bereits relativ schnell recht sicher war, um wen es sich bei dem Täter handelt (die Autorin legt es vermutlich auch darauf an, die Spur in diese Richtung zu führen, auch wenn es an keiner Stelle offensichtlich ist), konnte ich das Buch dennoch nicht aus der Hand legen. Denn die Merkwürdigkeiten, die mit den Morden verbunden sind, sind so seltsam, dass ich mir noch nicht einmal ansatzweise einen Reim darauf machen konnte.
    Und was gehört auch zu einem gelungenen Krimi/Thriller? Dass es am Ende doch ganz anders kommt als erwartet. Und das ist bei diesem Buch auf jeden Fall gelungen. MIt DIESER Auflösung hatte ich nun überhaupt nicht gerechnet - was natürlich auch an meinem mangelnden Spürsinn liegen kann.
    Einen kleinen Kritikpunkt habe ich dann aber doch noch: Mir persönlich war es zeitweilig etwas zuviel mit der Beschreibung der Hauptfiguren, deren Innenleben so exakt durchleuchtet wurde, dass ich gelegentlich dachte: 'Jaja, ich hab's verstanden.' Aber das ist wirklich nur ein kleiner Makel. Ansonsten ein toller Auftakt für eine neue Krimi-/Thrillerreihe von einer Autorin, deren andere Bücher ich mir wohl auch noch anschauen werde.

  1. Ein brutaler Mörder verbreitet in Island Angst

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 26. Okt 2016 

    Elisa ist mit ihren drei Kindern alleine zu Hause als sie Nachts von einem Mann überwältigt wird. Der Täter fesselt sie mit Isolierband und tötet sie auf brutalster Weise. Die beiden Söhne hat er eingeschlossen, jedoch können sie später aus dem Fenster klettern und der Nachbar entdeckt diese. Bei der Besichtigung des Tatorts, entdecken sie dann die kleine Tochter Margrét, die sich unter dem Bett versteckt hatte und traumatisiert ist. Leider haben die Ermittler unter Kommissar Huldar wenig Anhaltspunkte, da Margrét nur sehr spärlich von der Nacht berichtet. Zu tief sitzt das Erlebte, was sie hören und teilweise auch sehen musste. Darum entschließt man sich mit Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, die sich dem Kind annimmt. Freyja und Huldar kennen sich, er hat sich damals als Tischler ausgegeben und mit ihr eine Nacht verbrachte, somit ist die Zusammenarbeit nicht gerade die Beste. Dann geschieht der nächste Mord, auf dieselbe Weise und ebenfalls so brutal wie beim ersten Opfer. Der einzige Anhaltspunkt sind die kryptischen Botschaften die der Täter hinterlässt. Karl ein Amateurfunker wird ebenfalls auf einen Sender mit diesen Botschaften aufmerksam und beginnt zu recherchieren.

    Meine Meinung:
    Die Leseprobe hat mich damals auf dieses Buch aufmerksam gemacht und ich wurde dadurch neugierig. Am Anfang hat mir das Buch auch sehr gut gefallen, die Autorin hat einen guten, fesselnden Schreibstil. Doch leider wurde das Buch dann durch nicht relevante Erzählungen, vor allem ab dem 1/3 des Buches ermüdend und langweilig. Ich war dabei schon am überlegen aufzugeben, kämpfte mich dann aber weiter durch das Buch. Auch mit den Ermittlern wurde ich nie richtig warm, zu selbstverliebt und kompliziert sind ihre Lebensformen, so dass ich mich nicht mit ihnen identifizieren konnte. Vielleicht lag es auch an den isländischen Namen, das ich mich so schwer tat. Das Cover ist nicht spektakulär, passt aber durch das Isolierband ganz gut zum Roman. Leider fehlte mir der anhaltende Spannungsbogen der in diesem Buch immer wieder Hochs und Tiefs hatte. Und wieder ein nordisch kühler Thriller der meinen Ansprüchen nicht gerecht wurde, von daher von mir nur 3 von 5 Sterne.

  1. Unglaublich gut

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 25. Okt 2016 

    Die neue große isländische Krimiserie
    Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen. (Quelle Amazon)

    Ein neuer Ermittler von Yrsa Sigurdardottir? Und dann wird das Hörbuch auch noch vom Bloggerportal angeboten? Da musste ich doch sofort zuschlagen. Ich mag die Thriller der Autorin total gerne, habe aber bei dem anderen Ermittler irgendwie den Faden verloren und muss mal schauen, welches Buch ich als letztes gelesen hatte und was für eins dann danach kommt.

    Der Thriller fängt schon super spannend an, denn man muss als Leser miterleben, wie eine Frau getötet wird, während sich ihre kleine Tochter versteckt hat und alles mitbekommt was mit ihrer Mama geschieht. Das ist echt schrecklich und geht wirklich so richtig unter die Haut. Eine junge Psychologin versucht das kleine Mädchen zu befragen, was sich als schwierig herausstellt, da das Kind so schwer traumatisiert ist. Aber wer wäre das nicht?

    Mir haben alle Charaktere des Buches sehr gut gefallen. Die Autorin versteht es sehr gut, interessante Protagonisten zu erschaffen, mit denen man sich gut identifizieren, oder deren Handlung man auch gut nachvollziehen kann. Zum Beispiel dieser Amateurfunker, der anfängt auf eigene Faust zu ermitteln, weil er seltsame Zahlencodes per Funk empfängt.

    Der Schreibstil ist herrlich bildhaft und unglaublich spannend. Manchmal hätte ich es mir ein bisschen weniger bildhaft gewünscht. Ich habe die gut 10 Stunden fast in einem Rutsch durchgehört, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Dass das Hörbuch gekürzt war, habe ich an keiner Stelle gemerkt und hatte nie das Gefühl, dass etwas fehlt.

    Den Sprecher Mark Waschke kannte ich noch nicht, aber er hat seine Sache sehr gut gemacht und jeder Figur mit seiner Stimme eine eigene Persönlichkeit eingehaucht. Das hat mir unglaublich gut gefallen und ich werde nach dem Sprecher Ausschau halten.

    Alles in allem war das ein rundum gelungener Thriller, der keine Sekunde lang langweilig war und ich vergebe sehr gerne 5 von 5 Punkten und eine uneingeschränkte Hör- und Leseempfehlung für alle Thrillerfreunde.

    © Beate Senft

  1. Vernarbte Seelen

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 23. Okt 2016 

    Der Roman beginnt, wie in letzter Zeit etwas in Mode gekommen, mit einem Prolog. Dieser erfüllt allerdings seine Funktion, dem Leser ein Häppchen zu liefern, sehr gut, da man fast bis zum Schluss am Rätseln ist, in welchem Zusammenhang die Vorgeschichte mit den aktuellen Ereignissen steht. Drei Kinder, ein, drei und vier Jahre alt, sind 1987 Waisen geworden. Die Umstände werden dem Leser nur vage angedeutet, allerdings wird klar, dass es sich um eine schlimme Familiengeschichte handeln muss, da die Jugendschutzbehörde die Kinder auf jeden Fall trennen will.

    Fast 30 Jahre später, erlebt Kommissar Huldar, eben erst befördert und zuständig für den neusten Fall, gleich zwei böse Überraschungen. Eine Mutter dreier Kinder wurde in ihrem Haus überfallen und ermordet, allerdings auf recht ungewöhnliche Weise. Einzige Zeugin ist die siebenjährige Tochter, die unter dem Bett versteckt den grausamen Tod der Mutter miterleben musste. Die Psychologin Freyja, die das Kind betreuen und mit der Polizei zusammenarbeiten soll, ist ausgerechnet die Frau, mit der Huldar vor Kurzem nach einer Kneipentour eine stürmische Nacht verbracht hat. Allerdings hat er sich ihr gegenüber als Jonas, ein Tischler aus den Westfjorden, ausgegeben. Kurz nach dem ersten Mord wird eine weitere Frau tot aufgefunden, auch sie wurde auf äußerst ungewöhnliche Weise umgebracht. Offensichtlich besteht keinerlei Zusammenhang zwischen den Opfern, allerdings weist alles auf ein und denselben Mörder hin. Die rätselhaften Morde stellen für Huldar eine große Herausforderung dar, zumal er sich vor seinen bisherigen Kollegen nun als Vorgesetzter beweisen muss. Letztendlich aber ist es seinem Spürsinn und seiner Beharrlichkeit zu verdanken, dass der wahre Täter gefunden wird.
    Dadurch, dass die Kapitel das Geschehen aus wechselnden Perspektiven schildern, wird die Spannung von Beginn an hochgehalten. Huldar gibt einen sympathischen Kommissar ab, trotz – oder gerade wegen seiner Unsicherheit und seinen Fehlern. Die Situationen, in denen er auf Freyja trifft, geben ausreichend Anlass zum Schmunzeln, zumindest für den Leser. Es deutet sich schon an, dass zwischen den beiden genügend Zündstoff für berufliche und private Konflikte vorhanden ist.
    Sehr spannend und unterhaltsam!

  1. Trennung

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 02. Okt 2016 

    Die Polizei ist ratlos. Eine junge Mutter wurde tot aufgefunden, die Nachbarn haben ihre zwei Söhne vorübergehend in Obhut genommen, von der Tochter fehlt noch jede Spur. Kommissar sucht den Tatort auf, um Hinweise zu finden, die auf den Täter hindeuten könnten. Zu seinem Entsetzen findet er die siebenjährige Tochter des Opfers. Sie hatte sich versteckt und musste miterleben wie ihre Mutter zu Tode kam. Das Mädchen ist die einzige Zeugin, jedoch völlig traumatisiert. Die Polizei wendet sich deshalb an das Jugendhaus, um sie von einer Psychologin befragen zu lassen. Im Jugendhaus trifft Kommissar Huldar ausgerechnet auf Freyja, der er während einer Nacht erzählt hat, er sei Tischler.

    Mordfälle wie aus dem Nichts heraus, was kann einen Täter veranlassen plötzlich zum Mörder zu werden. Gibt es eine Verbrecherkarriere oder wird manchmal auch ein vorher völlig unauffälliger Mensch zum personifizierten Bösen. Kommissar Huldar leitet die Ermittlungen, allerdings nicht, weil er sich besonders hervorgetan hat, sondern weil etliche der erfahrenen Kollegen in einen Skandal verwickelt sind und sie nicht mit so einem möglicherweise öffentlichkeitswirksamen Fall betraut werden können. Huldar ist sich dessen bewusst und er tut sich etwas schwer unter den Kollegen plötzlich der Chef zu sein. Die Wiederbegegnung mit Freyja macht es auch nicht einfacher. Sie ist nach dem One-Night-Stand nicht besonders gut auf ihn zu sprechen. Verwertbare Spuren sind kaum zu finden und ihre junge Zeugin mag sich nur ungern an die Nacht erinnern, in der ihre Mutter starb.

    Yrsa Sigurdardóttir schickt mit diesem Roman ihr neues Ermittlerteam zum ersten Mal in den Ring. Nach einer gemeinsamen Nacht haben beide nicht mit einem Wiedersehen gerechnet und aus dieser pikanten Vorgeschichte und der Peinlichkeit des erneuten Aufeinandertreffens hätte vielleicht etwas mehr gemacht werden können. Ansonsten entwickelt sich dieser Kriminalfall äußerst spannend. Zwar tappt die Polizei beinahe zwangsweise zunächst im Dunkeln, denn der Täter erweist sich als ausgesprochen geschickt und perfide. Doch der Leser ist durch die Nachforschungen des jungen Karl, an denen er teilhaben darf, manchmal ein paar Schritte voraus. Allerdings nie soweit, dass sich die Lösung erraten ließe. Aus allem, was sich nach und nach offenbart, entwickelt sich eine Story, von der man meint, dass es sie eigentlich nicht geben dürfte. Entscheidungen, die im besten Sinne getroffen werden, führen mitunter zu fatalen Ergebnissen. Am Ende ahnt man, was es mit dem Titel dieses Buches auf sich haben könnte, und man fragt sich, ob Blut nicht doch dicker ist als Wasser.

    Eine gelungene Einführung des Duos aus Kommissar Huldar und der Psychologin Freyja.

 

Das gefrorene Licht

Buchseite und Rezensionen zu 'Das gefrorene Licht' von Yrsa Sigurdardóttir
NAN
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Inhaltsangabe zu "Das gefrorene Licht"

Sommer 2006, im Westen von Island. Auf der Halbinsel Snæfellsnes wird die Architektin eines Wellness-Hotels tot am Strand gefunden. Sie wurde vergewaltigt und brutal erschlagen, in ihren Fußsohlen stecken Nadeln. Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir findet heraus, dass die Ermordete sich sehr für die Geschichte der verlassenen Gegend interessiert hat. Vor vielen Jahrzehnten standen auf dem Hotelgrundstück die Höfe zweier Brüder. Offenbar ist sie auf ein unaussprechliches Familiengeheimnis gestoßen …

Format:Taschenbuch
Seiten:400
Verlag: btb Verlag
EAN:9783442714414
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