A.R.T. - Coup zwischen den Sternen

Buchseite und Rezensionen zu 'A.R.T. - Coup zwischen den Sternen' von Kris Brynn
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "A.R.T. - Coup zwischen den Sternen"

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:384
Verlag: Knaur TB
EAN:9783426529157
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Rezensionen zu "A.R.T. - Coup zwischen den Sternen"

  1. 3
    28. Nov 2022 

    Nettes Sci-Fi-Abenteuer mit Schwächen.

    Inhalt: Kunstgalerien haben ihre Versteigerungen in die Weite zwischen den Sternen verlagert: Auf Luxusraumschiffen der Extraklasse können illustre Kunstliebhaber ihrem Vergnügen frönen und ungestört Milliarden für die kostbaren Schätze ausgeben. Doch auch im All bedarf es eines besonderen Schutzes, sei es nun vor Kunstschändern, Möchtegern-Dieben oder religiösen Fanatikern. Dafür ist Savoy Midthunder zuständig. Sie arbeitet bei ArtSecure, einer Sicherheitsfirma, die sich auf die Bewachung von Kunstauktionen im Weltall spezialisiert hat. Ihr neuer Auftrag lautet, ein ebenso geheimnisvolles wie spektakuläres Objekt während einer Auktion zu schützen. Doch darauf haben es mehrere Gruppen abgesehen und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
    Auch wenn das Buch ein gut durchdachtes und spannendes Szenario präsentiert, hatte ich doch Mühe, es fertig zu lesen. Einerseits habe ich einfach keinen Zugang zu den Charakteren gefunden und andererseits war der ganze Handlungsstrang rund um die katholische Kirche überhaupt nicht nachvollziehbar. Erst im letzten Drittel des Buches, als sich die Wege der vier Protagonisten ständig kreuzen, kommt etwas Fahrt auf und am Ende ist das Buch dann auch schön in sich geschlossen.
    Mein Problem war, dass ich eine ganze falsche Erwartungshaltung hatte. Ich dachte nämlich, dass das hier eine Art Ocean’s Eleven in space sei, die Hauptfigur ist jedoch die Chefin des Sicherheitsteams und die Eindringlinge sind mehr fanatisch als raffiniert. Das bedeutet aber nicht, dass es nicht genauso spannend sein kann. Es ist halt einfach eine andere Art von Geschichte und dessen sollte man sich bewusst sein.
    Insgesamt hat mich das Buch leider nicht umgehauen. Es ist eine nette kurzweilige Lektüre bei Regenwetter mit einigen richtig coolen Ideen. Wie gesagt ist der Hintergrund durchaus spannend mit einigen interessanten Details, aber Plot und Charaktere sind leider der große Schwachpunkt. Zum Glück ist das Buch recht kurz und die tollen Szenen ziehen sich kontinuierlich bis zum Ende durch.
    Fazit: Kann gelesen werden.

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Unkraut vergeht nicht: Tod im Blumenladen

Buchseite und Rezensionen zu 'Unkraut vergeht nicht: Tod im Blumenladen' von Jaromir Konecny
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Unkraut vergeht nicht: Tod im Blumenladen"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:247
Verlag: dp Verlag
EAN:
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Rezensionen zu "Unkraut vergeht nicht: Tod im Blumenladen"

  1. Tulpen, Tulpen und nochmals Tulpen

    Leon (16) der ein Resozialisierungsprogramm absolvieren muss findet er sich plötzlich in München vor einem Blumenladen wieder. Als Leon durch die Tür geht sieht er auf einem Tisch zwischen den Blumen eine tote Frau liegen - erstochen mit einem Unkrautstecher den Leon durch Zufall in der Hand hält.Zusammen mit Laura, die Tochter des Blumenladenbesitzers, geht Leon auf Verbrecherjagd.

    Der Schreibstil ist locker, sehr bildhaft und zügig zu lesen. Die Protagonisten sind sympathisch dargestellt. Die Spannung steigert sich langsam aber sie blieb für mich dann auf einer Höhe stehen.

    Fazit: Sofort viel mir der etwas andere Schreibstil auf. Er hat mich überrascht weil er sehr temporeich ist deshalb passt er vor allem zu Leon der aus seiner Sichtweise erzählt. Trotzdem fing die Story ab einem gewissen Zeitpunkt an zu nerven. Und da fällt mir spontan der Hauptkommissar Hauptmeister mit seinem Kollegen ein. Mir kam es zuweilen so vor als ob ich einem Kasperletheater zusehe. Die zwei sind meiner Meinung nach total unglaubwürdig und passen leider nicht in den Krimi hinein. Da hätte ich mir an dieser Stelle doch andere Charaktere gewünscht. Ich musste des öfteren an ein Jugendbuch denken statt an einen Krimi. Das lag daran dass Leon und Laura gerade mal sechzehn sind und dementsprechend ist auch zum Teil die Ausdrucksweise - das ist dann doch nicht so mein Ding. Meiner Meinung nach ist dieser Krimi skurril und sehr chaotisch und das brachte mich beim lesen immer wieder aus dem Konzept. So musste ich mich öfters auf den Text konzentrieren. Daher ist meiner persönlichen Meinung nach das Buch eher für die jüngere Generation gedacht. Dieser rasante und actionreiche Cosy-Krimi mit seinen 24 Kapiteln hat mich leider nicht richtig überzeugen können und ich bin auch nicht richtig in das Buch hineingekommen. Daher vergebe ich knappe drei Sterne.

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Der will nur spielen – mit Manuel Rubey auf Tour!

Buchseite und Rezensionen zu 'Der will nur spielen – mit Manuel Rubey auf Tour!' von  Manuel Rubey
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der will nur spielen – mit Manuel Rubey auf Tour!"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:192
EAN:9783222150951
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Rezensionen zu "Der will nur spielen – mit Manuel Rubey auf Tour!"

  1. Manuel Rubey philosophiert "On Tour"

    Gestaltung:
    -----------------
    Das Buch ist wunderschön gestaltet, angefangen von dem nachdenklich-sympathischen Foto des Autors bis hin zum leicht glänzend hervorgehobenen pinken Titel und einem gleichfarbigen schicken Lesebändchen. Im Inneren befinden sich einige sehr kreative Grafiken und Fotos, die das Beschriebene in den Kapiteln optisch perfekt untermauern. Ein sehr hochwertig hergestelltes Buch, das ein Schmuckstück im Regal ist.

    Inhalt:
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    Der Schauspieler und Musiker ist auf Tour durch Österreich. In seinem Buch nimmt er den Leser mit. Dabei beschränkt er sich jedoch nicht nur auf die Beschreibung der Erlebnisse auf Tour, sondern philosophiert zwischendurch über das Leben, die Kunst, über sich selbst und überhaupt.

    Mein Eindruck:
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    "Orhan Pamuk hat in einem Interview gesagt, dass niemand den glücklichsten Moment seines Lebens in der Gegenwart erkennen kann. Weil das so ist, sollte man all den Möglichkeiten eine Chance geben. Also, immer wieder los, aufbrechen ins Jetzt. Wenn wir spielen, sind wir im Jetzt. Und wenn wir viel Jetzt aneinanderreihen, kann dieses Leben gelingen."
    (S. 176)

    Ich kannte Manuel Rubey bisher vor allem aus seiner Rolle in "Die Glücksspieler" (dieser Serie ist auch ein kleiner Abschnitt gewidmet), aber wusste bis dato noch nicht, wie vielfältig der Künstler unterwegs ist. In seinem Buch schreibt er nicht nur über Kunst und Kreativität, sondern setzt seine Kreativität auch beim Schreiben des Buches ein: Mal leitet er ein Kapitel mit einer Art Mindmap, mal mit einem Foto oder einer Grafik ein. Im Text wechseln sich Monologe, SMS-Dialoge, Telefongespräche, Listen oder Zitate anderer Künstler ab. "Vorschläge für alle, die ein schöpferisches Leben leben wollen", sind übers ganze Buch verstreut optisch hervorgehoben und am Ende ist eine Möglichkeit für eigene Notizen im Buch gegeben.

    Der Autor hat mich positiv überrascht. Ich hatte eine Art Tagebuch über seine Tour erwartet. Das war es auch, aber nicht nur! Ich finde seine Gedanken - mal humorvoll, mal melancholisch-nachdenklich - sehr inspirierend. Oft musste ich schmunzeln, weil ich mich selbst wiedererkannte, mancher Tipp war für mich hilfreich, manches brachte mich zum Nachdenken. Und nebenbei erfuhr ich einiges Neues über Herrn Rubey und seine weiteren Aktivitäten als Schauspieler und Musiker. Auch der Titel ist in vieler Hinsicht sehr passend, aber um das herauszufinden, sollte jeder das Buch selber lesen.
    Das Buch ist inspirierend und es lohnt sich, einfach immer mal wieder hinein zu blättern.

    Fazit:
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    Manuel Rubey schreibt über seine Tour, das Leben und die Kunst auf humorvolle und inspirierende Art

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Shorty

Buchseite und Rezensionen zu 'Shorty' von Jörg Maurer
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Shorty"

Shorty ist ein unsteter Geist. Seine berufliche Karriere ist genauso wechselhaft wie sein Privatleben. Gerade repariert er elektrische Leitungen in einem Baubüro und überlegt, ob er die dort arbeitende Architektin Bluna zu einem Kaffee einladen soll. Da hört er plötzlich in seinem Kopfhörer eine Stimme, die ihn direkt mit Namen anspricht: »Shorty? Kannst du mich verstehen?« Die Stimme hat einen Auftrag für ihn. Er soll in dem Umspannwerk, wo er ebenfalls jobbt, eine kleine Maßnahme durchführen, angeblich, um die Welt zu retten. Die Stimme, die sich als hochintelligenter Alien vorstellt, versichert ihm, es sei ganz einfach, er müsse nur zum richtigen Zeitpunkt einen Kurzschluss auslösen. Shorty lässt sich auf die Sache ein, aber sie geht gründlich schief. Ein riesiges Durcheinander entsteht – nicht nur in der Stadt, in der Shorty wohnt, sondern auf der ganzen Erde. Shortys Problem: Alle Welt hält ihn für den Schuldigen an der Katastrophe. Was einerseits etwas ungerecht ist, andererseits aber auch nicht ganz falsch ...

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:464
Verlag: FISCHER
EAN:9783949465079
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Rezensionen zu "Shorty"

  1. Nur mal kurz die Welt retten…

    Eine Stimme in Shortys Kopfhörer überträgt ihm eine gewaltige Aufgabe. Shorty soll die Welt retten, indem er eine recht kleine Maßnahme durchführt. Shorty soll einen Kurzschluss in einem Umspannwerk erzeugen und der Auftrag stammt von einem Alien. Shorty übernimmt die Aufgabe. Doch es läuft so einiges schief und er löst damit eine grandioses Chaos aus, das nicht nur seine Stadt, sondern die ganze Welt durcheinanderbringt und man macht ihn dafür verantwortlich. Nicht ganz unberechtigt!
    Ich muss gestehen, dass ich zuvor noch kein Buch von Jörg Maurer gelesen habe. Humorvolle Krimis sind nämlich nicht so meine Sache. „Shorty“ ist zwar kein Krimi, doch auch hier steht der Humor im Vordergrund. Es geht also unterhaltsam zu.
    Shorty ist Elektriker, bekommt aber nichts so ganz richtig auf die Reihe. Das gilt sowohl für seine berufliche Karriere als auch für sein Privatleben. Dabei ist er nicht unsympathisch. Als er den Auftrag bekommt, die Welt zu retten, kann er natürlich nicht ablehnen. Aber eigentlich hätte ihm auch bewusst sein müssen, dass es wohl nicht so ganz simpel ist. So kommt es, wie es kommen muss und Shorty landet in unbekannten Universen. Dabei lernt er nicht nur fremde Wesen kennen, so bekommt auch einen neuen Blick auf unsere Erde ihren Bewohnern.
    Auch wenn dieser Roman nicht so mein Genre war, fand ich ihn streckenweise unterhaltsam, manchmal albern, aber immer ziemlich fantasievoll. Dabei wird dennoch auch ein kritischer Blick auf unsere gesellschaftlichen Probleme geworfen – natürlich immer mit Augenzwinkern und Humor.
    Wer also humorvolle, manchmal etwas aberwitzige Geschichten mag, ist hier gut bedient.

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Papa Antipasti

Buchseite und Rezensionen zu 'Papa Antipasti' von Jan F. Wielpütz
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Papa Antipasti"

Format:Taschenbuch
Seiten:384
EAN:9783423220224
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Rezensionen zu "Papa Antipasti"

  1. 5 Sterne für diese besondere Geschichte

    Klappentext:

    „»Ich war sieben, als ich Giovanni zum ersten Mal begegnete. Er trat in mein Leben, und das buchstäblich, indem er den Iglu zertrampelte, den ich gerade baute.« Der Herr Dschiwobandi – so versteht der siebenjährige Frederic den Namen des Mannes – lebt in einem winzigen Fachwerkhaus, liest Micky Maus und beeindruckt mit seiner ansehnlichen Sammlung von VHS-Kassetten und einer Schreibmaschine. Noch ahnt Frederic nicht, dass Giovanni viele Jahre später sein Stiefvater und das einzige Vermächtnis seiner Mutter sein wird. Zunächst ein ungeliebtes Erbe, doch dann fällt ihm ein Manuskript in die Hände, die Geschichte des Gastarbeiters Giovanni in den 60ern. Und allmählich öffnet Frederic sich für den kleinen Mann mit dem großen Herzen.“

    Ach ja…das war mal wirklich ein kurzweiliges und wirklich herzliches, bewegendes Buch. Autor Jan F. Wielpütz lässt sein alter Ego, seinen Protagonisten „Frederic“, die Geschichte von Giovanni erzählen und wie dieser in seine Familie kam. Gleich vorweg: ein Teil der Geschichte ist Realität (Giovanni zum Beispiel) und ein paar Teile sind die reine Phantasie des Autors. Beides davon harmoniert wirklich sehr gut und man liest keine Unterschiede heraus oder verkappte Brüche der Geschichte - es harmoniert alles sehr gut miteinander. Der Leser erlebt viele Perspektiven und dennoch ist Frederic als Junge und Sohn immer der Haupterzähler. Seine Sicht wirkt manchesmal komisch, kindgerecht und witzig und dennoch ist es tiefgründig und einfach nur ehrlich, Kindermund eben. Als Giovanni zu Frederics „Stiefvater“ wird, erleben wir Leser verschiedene Wendungen bzw. Geschenisse, die so einiges erklären und anderes wieder Fragen aufwirft. Frederic hält immer den roten Faden in Hand und wir bekommen jede Menge emotionale Geschichten zu lesen die zu Herzen gehen und natürlich versucht man alle Seiten der Personen irgendwie zu verstehen.

    Fazit: eine ganz besondere Geschichte, etwas biografisch angehaucht und dennoch auch Lebensgeschichte/schicksal mehrerer Personen zugleich ohne dabei zu verwirren oder gar unterinteressant zu scheinen. 5 von 5 Sterne und noch eine Warnung an die kommenden Leser: Das Buch macht hungrig! Die immer wieder beschriebenen italienischen Leckereien lassen den Magen unweigerlich knurren! Ab An den Herd und ganz viel Pasta mit ganz viel Liebe kochen und dabei an Giovanni denken…

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Weihnachten in Tohuwabohu

Buchseite und Rezensionen zu 'Weihnachten in Tohuwabohu' von Tom Pauls
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3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Weihnachten in Tohuwabohu"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:140
Verlag: Aufbau
EAN:9783351039882
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Rezensionen zu "Weihnachten in Tohuwabohu"

  1. Vorfreude auf Weihnachten

    Dieses Buch wird in fünf Teile aufgeteilt:Vom 1.bis zum 4.Advent und zusätzlich die Bescherung. In jedem Teil gibt es bis zu 14 weihnachtliche Erzählungen.Sie sind von verschiedenen Autoren und unterschiedlich lang.Die Erzählungen gehen auch in die Vergangenheit so dass auch ein Gedicht von Wilhelm Busch oder Martin Luther dabei ist.Die weihnachtlichen Gedichte sind sehr besinnlich.Dieses Buch ist perfekt für die Vorweihnachtszeit und die Erzählungen steigern noch die Vorfreude auf Weihnachten.Es sind mal amüsante und manchmal besinnliche Erzählungen da ist meiner Meinung für jeden etwas dabei.Der sächsische Dialekt kommt öfters vor und da musste ich mich dann doch auf den Text konzentrieren.Daher sind die Anekdoten mal mehr mal weniger leicht zu lesen.Diese Erzählungen waren für mich persönlich zwar schön weil sie auch nostalgisches Flair und weihnachtliche Atmosphäre verbreiten aber dieses weihnachtliche Buch sollte der Leser meiner Meinung nach mögen.Leider bin ich nicht so richtig in das Buch hineingekommen und vergebe daher drei Sterne.

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